Der neue Trend – Pillen und Creme aus Plazenta – sogar Plazenta-belegte Pizza!

Was es nicht alles gibt! Braten Sie es, dünsten oder einfach als Getränk, so wird Frauen angeraten, die Plazenta zu sich zu nehmen. Einige Frauen entscheiden sich für Plazenta-Lasagne, Plazenta Chili oder Plazenta-belegte Pizza. Ebenfalls ein neuer Trend: einfach die Plazenta in Form von Pillen. Laut Forbes kostet so eine Therapie in der Regel rund $ 200 bis $ 350.

2012 sorgte ein schrecklicher Fund in Südkorea weltweit für Aufregung, nachdem Tausende Kapseln aus pulverisiertem Menschenfleisch von toten Babys und Föten vom südkoreanischen Zoll beschlagnahmt wurden. Diese Kapseln waren aus China eingeschmuggelt worden und sollen die Förderung der Leistungsfähigkeit und Krankheiten heilen. Zur Herstellung des Pulvers seien die Babyleichen in kleine Teile geschnitten und dann getrocknet worden. Laut koreaexpose.com fand der koreanische Zoll zwischen  August 2011 und Juli 2014  117 solcher illegalen Sendungen. Allein im Jahr 2013 waren es 27 852 Kapseln.

Kannibalismus ist in Südkorea verboten, hat aber durchaus eine lange Tradition. Während der Joseon-Dynastie, die von 1392 mit Beginn Joseons bis zum Ende des Kaiserreichs Korea 1910 über mehr als 500 Jahre Korea regierte, wurde durchaus Menschenfleisch zu Heilzwecken verzehrt. Der letzte Fall, der bekannt wurde, liegt etwa 50 Jahre zurück, nachdem ein Mann glaubte, mit Menschenfleisch seine Krankheit zu besiegen. Um so erstaunter ist Südkorea, dass jetzt vermehrt Kapseln mit Menschenfleisch nach Südkorea gelangen und auch verzehrt werden. In mehreren chinesischen Städten sollen sich Produktionszentren befinden, die ihre Ware nach Südkorea schmuggeln. Sie gehören der traditionellen chinesischen Heilkunde an. Der fortwährende Leistungsdruck in Südkorea  macht erfinderisch und so wird in die Trickkiste der traditionellen chinesischen Heilkunst gegriffen.

Dass Tierbestandteile im Saft, in Farbstoffen oder sogar im Computer-Bildschirm vorhanden sein können, dürfte mittlerweile bekannt sein. So wird Gelatine aus Schweineschwarten, Knochen und Haut hergestellt. Gekennzeichnet werden muss das nicht, da die Gelatine keine Zutat im eigentlichen Sinne, sondern ein „Verarbeitungshilfsstoff“ ist. Manches Färbemittel enthält auch „echtes Karmin“, das sich hinter der Kennzeichnung E120 versteckt. E120 wird aus getrockneten weiblichen Schildläusen gewonnen und ist für eine ganze Reihe von Lebensmitteln zugelassen. Laut Wirtschaftswoche ist Cholesterin im LCD-Bildschirm. Cholesterin ist ein Steroid, das Bestandteil der Membranen vieler Tierzellen ist. Dieses Cholesterin verwenden Unternehmen in Form von flüssigen Kristallen für Farbthermometer (Farbindikatoren) und LCD-Displays. Gut möglich also, dass in ihrem Fernseher, Computer, Handy oder in der Digitalkamera Cholesterin steckt.

Doch menschliche Bestandteile?

In Deutschland ist es erlaubt, die Plazenta mit nach Hause zu nehmen. Es gibt bereits Kochbücher, wie man die Plazenta zubereiten kann. Wie schon oben erwähnt, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Es scheint ein Trend zu sein, der sich weiter verbreitet. Denn das «New York Magazine» berichtete bereits 2011, dass immer mehr Mütter ihre Plazenta verzehren, üblicherweise präpariert als Pillen. Ihr Wirkstoff soll gegen postpartale Depressionen wirken, die Milchproduktion anregen, die Gebärmutter stärken und dem Körper alle Nährstoffe zurückgeben, die er während der Schwangerschaft über die Plazenta dem Nachwuchs abgegeben hat. Aber wenn eine Frau versucht, durch die Plazenta zusätzliches Eisen zu bekommen  werden diese teuren Plazenta-Pillen nicht viel helfen, so die neue  Studie . Die 3000 mg täglich, die „empfohlen“ und von der traditionellen chinesischen Medizin angeboten werden, haben keinerlei Nutzen. US-amerikanische Wissenschaftler haben sich des Themas angenommen und den Effekt der Plazentophagie speziell auf den Eisenstatus randomisiert, doppelblind und placebokontrolliert untersucht (Journal of Midwifery & Women´s Health 2016, online 3. November).

Schönheit von Innen? Iss Plazenta nach Geburt?

Eine aktuelle Meldung erregt gerade das Netz, nachdem jetzt die britische Künstlerin Amy Childs (26), die gerade Mutter einer Tochter wurde, bekannt gab, dass sie nicht nur ihre Plazenta essen will, sondern diese auch als Gesichtscreme verwendet. Andere Stars haben ebenfalls dieses sogenannte Wundermittel für sich entdeckt. 

Eine frischgebackene Mutter rät zu einen Smoothie, denn man muss die Nachgeburt nicht unbedingt kauen. Trinkt man das Plazenta-Blut, soll dies die gleiche heilsame Wirkung haben. Man könne es, so ein weiteres Rezept, einfach in eine Bloody Mary tröpfeln lassen.

Die Nachgeburt kann aber auch als Creme verarbeitet werden. Dies halten viele für ein Super-Beauty-Produkt.  Auf Instagram teilte der Reality-Star Amy Childs jetzt ein Bild von den Produkten, die aus der Plazenta dieser Geburt entstanden sind. Pillen, Gesichtscreme, Salbe – all das will Amy jetzt benutzen.

Stammzellen von Föten werden zu Forschungszwecken etwa in der Kosmetik oder Pharmazie genutzt.

In Russland sorgte 2012 ein Fund von 248 abgetriebenen Babys für Aufsehen. Einige der menschlichen Embryonen seien im Mutterleib bereits gut sechs Monate alt gewesen. Die Überreste stammten allem Anschein nach aus einem Forschungslabor. Stammzellen von Föten werden zu Forschungszwecken etwa in der Kosmetik oder Pharmazie genutzt.

Das Biotech-Unternehmen Senomyx benutzt menschliches embryonales Nierengewebe, um Geschmacksverstärker und Parfum herzustellen. Unter anderem benutzen Nestlé, Firmenich und Pepsi die Dienste dieses Unternehmens. Die menschlichen Zellen reagieren auf künstliche Geschmacksstoffe, also anstatt Geschmackstests mit Personen durchzuführen, werden diese menschlichen Zellen benutzt. Siehe: Das schmutzige Geschäft mit abgetriebenen Föten – auch für die Nahrungsindustrie!

Plazenta-Extrakt

Plazenta-Extrakt wird aus menschlichen oder tierischen Plazenten gewonnen und in Haarconditionern, Shampoos und anderen Körperpflegemitteln verwendet. Das NTP hat Progesteron, den vorrangigen hormonellen Kontaminanten in Plazentaextrakt, als voraussichtlich krebserregend identifiziert. Siehe: Vorsicht! Chemikalien in Kosmetika sogar Blei und Plazenta-Extrakt – Chemicals in Cosmetics Lead

Plazenta auf dem Tisch


Mütter berichten in den sozialen Netzwerken oder Koch-Tutorials auf Youtube, wie man Plazenta verwendet und sogar regelrechte Plazenta-Rezeptsammlungen gibt es. Und auch der Phantasie bei Produkten, die aus Muttermilch hergestellt werden, ist mittlerweile keine Grenze mehr gesetzt. Im Angebot befinden sich beispielsweise Milch-Smoothies, Muttermilch-Eis und sogar Schmuck aus Muttermilch. Noch immer ist der Renner die Seife aus Muttermilch. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Milchbanken wie Pilze aus dem Boden wachsen. Siehe: Was kommt als Nächstes? Muttermilch, die neue „Doping“-Wunderdroge

Es gibt Firmen, die abgetriebene Föten aufkaufen und gewinnbringend weiterverkaufen. Es ist ein lohnendes Geschäft, und egal, ob nun im Bereich Organhandel, der Kosmetik- oder Pharmaindustrie, ja sogar in der Nahrungsmittelindustrie werden abgetriebene menschliche Föten wie Rohstoffe gehandelt und dies sogar mithilfe von staatlich finanzierten Beratungsstellen.

Es gibt anscheinend nichts mehr, was es nicht gibt, sogar die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut lassen Eltern angeblich von ihrem Baby einfrieren. Dafür greifen Eltern tief in die Tasche: Bis zu 2000 Euro berechnen je nach Betreuung und Aufbewahrungsdauer private Firmen für diese Dienste.

Netzfrau Doro Schreier

Wenn Menschen Gott spielen – Designer-Babys in Zukunft mit Unterstützung von Google auf Bestellung

Frankenstein 2.0 – Patente auf Menschen-, Tier- und Pflanzen-Gene – Schöne neue Welt!

Im Sumpf mit dem roten Gold – Auf dem Weltmarkt ist Blutplasma teurer als Erdöl – Tendenz steigend! Warum schweigt die Deutsche Regierung und die EU?

Grausamer geht es wohl nicht mehr! Gestohlene Kinder – Kindesraub ist gängige Praxis weltweit! – CHILDREN STOLEN FORCED ADOPTION

Organhandel in Katar? – Qatar organ trafficking allegations

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Amal und George Clooney erwarten offenbar Zwillinge-„Nespresso – what else?“ Nach Patent auf Muttermilch – Babymilch aus Kapseln

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Wohin geht die Nabelschnur nach der Entbindung.

    Lief vor ca 7 Tage in einer Drogerie an einem Regal entlang und las den Begriff. „Kollagen“ und dachte bei mir: “ Ob da die Nachgeurt darin zu finden ist? “

    So wie auch das Geburtshaus diesem Ortes dem Ehepaar nachrief die ihr Neugeborenes in den Händen hielt: „Möchten sie die Nachgeburt mit nach Hause nehmen, kann man kochen und für den Papa und der Mutter sehr Eiweißreich. “ Sie verneinten.

    Wann bitte beginnt der Kanibalismus, wenn es nur Popel lutschen und abgebissen Fingernägel verschlucken wäre?

    Darf ich auch diesen Artikel mit Gottes Wort versehen?

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