Ein großartiges Beispiel für die Welt – In Neuseeland gilt – Tiere sind wie Menschen „fühlende“ Wesen – New Zealand Now Recognizes ALL Animals As Sentient Beings!

Freunde1zur englischen Version Im Land der Kiwis und Hobbits wurde eine Grundsatzentscheidung getroffen, der andere Länder folgen sollten. Neuseeland entschied per Gesetz, was wir schon lange wissen: Tiere können Schmerz, Freude, Angst und Wohlsein empfinden. Sie sind kein Gegenstand, welchen man nutzen kann, wie man möchte.

Ein großartiges Beispiel für die Welt durch die Anerkennung der Grundrechte für Tiere – leider gilt das nicht überall auf der Welt.Das Tiergesetz Animal Welfare Bill beinhaltet, all jene zu bestrafen, die Tiere misshandeln, und auch Tierversuche sind strengstens verboten. Verboten wurde auch das Jagen und das Halten von wilden Tieren.

Menschen demonstrieren gegen Mäuse und Ratten im Labor als Versuchskaninchen und gehen sonntags in den Zoo und schauen sich Eisbären oder Löwen an. Menschen kämpfen gegen den Walfang in Japan und amüsieren sich über Delphine in Delphinarien. Vor den Kassen von prominenten Zirkussen stehen Menschen Schlange, um Elefanten bei ihren Künsten zuzuschauen. Mit Grundrechten für Tiere hat das nichts zu tun. Mit dem Leben der Tiere sehr wohl. Darum beschäftigen sich immer mehr Länder mit den Grundrechten der Tiere und das ist gut so. Tiere können fühlen und das hat nun Neuseeland in die Verfassung aufgenommen. Andere Länder sollten folgen.

Erst im Mai 2017 verabschiedete Portugal, dass Tiere keine leblosen Sache sind.

Trotz neuer Gesetzgebung gibt es nach wie vor Tierversuche für Kosmetik in Deutschland! Eine aktuelle Recherche zu Medizin-Stiftungen und -Vereinen offenbart, dass vielfach mit Spendengeldern Tierversuche finanziert werden. Siehe: Tierversuche – nicht nur die hässliche Seite der Schönheit – sondern auch Deutsche Krebshilfe, Deutsche Herzstiftung und Herz-Lungen-Stiftung finanzieren Tierversuche

Tiere sind intelligente und empfindungsfähige Wesen. Sie verdienen Respekt und Mitgefühl.

Doch es gibt bereits Patente auf Tiere:  Randal J. Kirk – Chairman and Chief Executive Officer von Intrexon hat sogar Patente auf Schimpansen, Mäuse, Ratten, Kaninchen, Katzen, Hunde, Rinder, Ziegen, Schweine, Pferde und Schafe. Siehe: Frankenstein lebt – er hat viele Patente, sogar auf Schimpansen, vermarktet Versuchstiere für die Pharmaforschung, denen künstliche DNA eingebaut wurde.

Großwildjagd: Viele Tiere sind vom Aussterben bedroht. Trotzdem werden sie aus lauter Mordlust getötet. Dafür sind diese Menschen bereit, viel Geld zu zahlen. Je bedrohter eine Tierart ist, desto teurer der Abschuss. Was treibt Jäger dazu, im Ausland sich mit der Trophäenjagd zu brüsten und dann mit dem scheinheiligen Argument, verantwortungsvoller Heger von Wildbeständen und Lebensräumen aus der Verantwortung zu ziehen? Lesen Sie hier: Stop Trophy Hunting! Jagdtourismus aus Europa, USA und arabischen Ländern: die Vertreibung der Maasai geht weiter – und wird mit Entwicklungshilfe auch noch unterstützt!

Zoos – Der berüchtigte Surabaya-Zoo in Indonesien zum Beispiel ist die Hölle für die Tiere, die dort eingesperrt sind. Es ist grausam, wie der Zoo seine Tiere misshandelt. Nur ein Blick auf den Zustand dieser Tiere erzeugt Gänsehaut. Siehe: Surabaya-Zoo in Indonesien macht trotz Protest weiter! Dieser „Horror-Zoo“ muss geschlossen werden! – This Zoo In Indonesia Is Known As ‘The Zoo Of Death’ & After Seeing These Pictures You’ll Know Exactly Why

Im Dezember 2014 entschied Argentinien das Menschenrecht auf Freiheit für Orang Utans. Nach 20 Jahren in Argentinien wurden dem Orang Utan Sandra von einem Gericht Persönlichkeitsrechte zugesprochen. Siehe auch: Endlich! Das Menschenrecht auf Freiheit für Orang Utan Sandra – Orangutan Sandra has human right to freedom.  Doch auch 2017 ist Sandra immer noch in einem kleinen Käfig gefangen. Man hat sie einfach vergessen: Die herzzerreißende Geschichte der Orang-Utan-Dame Sandra – sie erhielt Menschenrechte und vegetiert noch immer in einem kleinen Käfig!

50 bis 60 Milliarden Tiere tötet der Mensch weltweit jedes Jahr. In den meisten Ländern hat der Tierschutz die Form einfachrechtlicher Gesetze. In Deutschland ist er stärker verankert, allerdings nicht in der Form von Grundrechten, sondern als in der Verfassung festgeschriebenes Staatsziel.

In Deutschland wurde 2002 durch den Bundestag der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert. Der Artikel 20a des Grundgesetzes lautet: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtssprechung.“

Diese Regelung ist allerdings bisher ohne größere rechtspraktische Bedeutung geblieben.

2008 erließ die Schweiz ein neues, verschärftes Tierschutzgesetz, das momentan als strengstes Tierschutzgesetz der Welt gilt.

Doch es gibt auch Hoffnung:

Bereits Mitte Mai 2015 entschied der Oberste Gerichtshof im indischen Delhi, dass Vögel nicht nur physisch in der Lage sind zu fliegen, sondern auch ein Recht dazu haben – und dass Menschen sie nicht in Käfige sperren dürfen. Von einem Grundrecht der Vögel zu fliegen sprach Richter Manmohan Singh und gab der Tierrechtsorganisation People for Animals Recht, die offenbar die Tiere eines Vogelhändlers befreit hatte, von einem untergeordneten Gericht aber verurteilt worden war, diese Vögel zurückzubringen, und dagegen in Revision ging. „Mit Vögeln zu handeln, ist eine Verletzung der Grundrechte der Vögel“, stellte Richter Singh fest.

Das Gesetz aus Neuseeland gibt Hoffnung, dass die Grundrechte für Tiere berücksichtigt werden. Die Verfassung wird um die Feststellung ergänzt, Tiere seien als „sentient beings“ anzusehen, also als empfindungsfähige Wesen. Das neue Gesetz besagt, dass Tiere wie Menschen „fühlende“ Wesen sind! Es trat im Februar 2016 in Kraft. Misshandlungen von Tieren und Tierversuche wurden unter Strafe gestellt, auch wer Tiere jagt, macht sich ebenfalls strafbar.

Neuseeland ist ein vorbildliches Beispiel und andere Länder sollten folgen, denn es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Zoobesucher sollten sich fragen, ob der knuddelige Eisbärennachwuchs auf dem paar Quadratmeter großen Gehege wirklich richtig aufgehoben ist oder doch besser in der Arktis. Schließlich haben wir es nun bestätigt bekommen, was wir ja schon immer wussten, Tiere sind wie Menschen „fühlende“ Wesen!

Jane Goodall Institute Deutschland

Jane Goodall Institute Deutschland

A landmark decision by the Kiwis sets a precedent that other countries should follow.

New Zealand has just set a great example to the world by recognizing what animal lovers have known forever- that our furry friends are as sentient as we are, and (obviously, dur) they have feelings just like we do. It’s a theme we have covered time and again here at True Activist, but this landmark ruling by NZ is the first time this shift in perception and policy has been extended to all animals, not just chimpanzees, orangutans, or dolphins.

The Animal Welfare Amendment Bill, passed 2015 aims to make it easier to prosecute people in animal cruelty cases, as well as banning animal testing and research, and making all hunting, capture or ill-treatment of any wild animal illegal.

Animal rights activists have celebrated the decision. “To say that animals are sentient is to state explicitly that they can experience both positive and negative emotions, including pain and distress,” said Dr Virginia Williams, chair of the National Animal Ethics Advisory Committee. “The explicitness is what is new and marks another step along the animal welfare journey.”

New Zealand Veterinary Association president Dr Steve Merchant said the bill greater clarity, transparency and enforceability of animal welfare laws, according to the country’s regional newspaper the Nelson Mail.

“Expectations on animal welfare have been rapidly changing, and practices that were once commonplace for pets and farm stock are no longer acceptable or tolerated,” he said. “The bill brings legislation in line with our nation’s changing attitude on the status of animals in society.”

You can read the entire Bill here. Let’s hope the rest of the world follows suit!

Quellen und mehr Informationen finden Sie, indem Sie auf den blauen Verlinkungen klicken. 

Netzfrauen
deutsche Flagge
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8 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Danke für den Beitrag!
    Hier hat keiner den Ansatz eines Denkens, dass eure Gedanken aufgreifen könnte! Alle fressen ohne Hirn und Verstand! Schade um die Mühe, dem Michel die Leviten lesen zu wollen!
    Dumm frisst viel – wir tun es!

  2. Von Herzen Danke für diese ermutigenden und leider auch traurigen (noch) Fakten.
    Nicht alle Menschen leben gedankenlos auf Kosten der geschundenen, fühlenden Mit-Kreatur.
    Ich selbst kenne etliche von Ihnen.
    Andere sind auf dem Weg der Bewusstwerdung.
    Es sind immer erst Wenige, die gegen den Strom schwimmen.
    Wir, die in ethischer Verantwortlichkeit für unsere geliebten Tiergeschwister leben, so gut es eben geht,
    wir werden niemals von unserem göttlichen Ziel abrücken, den so sehr liebenswerten Tiergeschöpfen
    ausschliesslich mit Liebe, Respekt und Mitgefühl zu begegnen.
    Wir werden diesen HERZENSWEG niemals verlassen, nie !
    Lasst uns innerlich fest zusammenstehen und niemals aufgeben.
    DANKE

  3. Liebe Redaktion,

    ich würde mir das Animal Welfare Amendment Bill noch mal genauer anschauen. Da steht nicht, dass Tierversuche generell verboten sind, sondern Tierversuche zur Entwicklung, Herstellung und Testung von Kosmetik oder kosmetischer Inhaltsstoffe, genau wie bei uns in Europa auch (!). Unddann bitte Absatz 2: dies gilt nicht, wenn die Tests für andere Zwecke als für Kosmetik durchgeführt werden. („…Subsection (1)(b) does not apply to research, testing, or
    teaching in relation to an ingredient that is carried out for a purpose unrelated to the intended use of the ingredient in a cosmetic.Subsection (1)(b) does not apply to research, testing, or
    teaching in relation to an ingredient that is carried out for a purpose unrelated to the intended use of the ingredient in a cosmetic.)

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  6. Naja das hintert Neuseeland aber nicht Ratten und Opossums auszurotten, wenn ich schon lese jeder Neuseeländer würde für den Naturschutz töten???

  7. Pingback: Klasse Frau – Neuseelands neue Premierministerin sagt, Kapitalismus ist gescheitert, und plant 100% erneuerbarer Energien – Netzberichte

  8. Dann schaut mal nach der Milchkühe Zucht und Schafzucht! Da ist kein Tierschutz zur Stelle!!

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