Anhaltende „Spermienkrise“ Wissenschaftler warnen – Menschen könnten aussterben – Sperm count drop ‚could make humans extinct‘

zur englischen Version Menschen könnten aussterben. Laut BBC ist in den knapp 40 Jahren seit Beginn einer aktuellen Studie die Spermienmenge von Männern in der westlichen Welt drastisch gesunken. Forscher, die die Ergebnisse von fast 200 Studien auswerteten, kommen zu dem Ergebnis, dass Spermien bei Männern aus Nordamerika, Europa, Australien und Neuseeland sich in weniger als 40 Jahren halbiert haben. 

Der Leiter der Forschungsgruppe, Dr. Hagai Levine sagte der BBC, dass er „sehr besorgt“ sei, was in der Zukunft passieren kann. Wenn der Trend weiter anhält, würden Menschen aussterben. Es handelt sich um eine Bewertung der größten jemals durchgeführten fast 200 Studien zwischen 1973 und 2011. Dr. Hagai Levine und die an der Bewertung beteiligten Wissenschaftler appellieren an alle Gesundheitsbehörden, sich auf die Suche nach den Ursachen dieser steilen Spermienabnahme zu machen.

Folgende Studien über die Reduzierung von Spermien haben wir Netzfrauen für Sie bereits veröffentlicht:

UPDATE Oktober 2018: Chinesische Wissenschaftler forschen bereits. Werden Männer in Zukunft nicht mehr gebraucht? Erste Maus-Embryonen aus zwei Müttern – First Mouse Embryos Made from Two Mothers!

Mögliche Ursachen der Forscher für die Reduzierung:

Der Studie von Dr. Levine und seinen Kollegen zufolge sind Männer erhöhter Belastung durch Pestizide, aber auch hormonähnlich wirkenden Chemikalien ausgesetzt, was die Anzahl ihrer Spermien beeinflusst. Zudem können Umweltgifte und Übergewicht auch die Zahl der Spermien verringern, wie Studien zeigen.

© Levine et al./ Hebrew University – Seit 1973 fallen die Spermienzahlen stark und kontinuierlich ab

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass dieser Trend sich abschwächt oder umkehrt. Der Schwund der Spermienzahl ist seit Beginn der Studienzeit nahezu gleich hoch geblieben, wie die Forscher berichten. „Dies zeigt damit erstmals, dass diese Abnahme stark und anhaltend ist“, sagt Koautorin Shanna Swan vom Mount Sinai Medical Center in New York.

„Die Debatte ist noch nicht beendet und es gibt noch viel zu tun“, so die Wissenschaftler.

Studie: Human Reproduction Update, 2017; doi: 10.1093/humupd/dmx022)

Sperm count drop ‚could make humans extinct‘

By Pallab GhoshScience correspondent, BBC News

  • 25 July 2017

Humans could become extinct if sperm counts in men continue to fall at current rates, a doctor has warned.

Researchers assessing the results of nearly 200 studies say sperm counts among men from North America, Europe, Australia, and New Zealand, seem to have halved in less than 40 years.

Some experts are sceptical of the Human Reproduction Update findings.

But lead researcher Dr Hagai Levine said he was „very worried“ about what might happen in the future.

The assessment, one of the largest ever undertaken, brings together the results of 185 studies between 1973 and 2011.

Dr Levine, an epidemiologist, told the BBC that if the trend continued humans would become extinct.

Decline rate ‚increasing‘

„If we will not change the ways that we are living and the environment and the chemicals that we are exposed to, I am very worried about what will happen in the future,“ he said.

„Eventually we may have a problem, and with reproduction in general, and it may be the extinction of the human species.“

Scientists not involved in the study have praised the quality of the research but say that it may be premature to come to such a conclusion.

Dr Levine, from the Hebrew University of Jerusalem, found a 52.4% decline in sperm concentration, and a 59.3% decline in total sperm count in men from North America, Europe, Australia and New Zealand.

The study also indicates the rate of decline among men living in these countries is continuing and possibly even increasing.

Previous research ‚flawed‘

In contrast, no significant decline was seen in South America, Asia and Africa, but the researchers point out that far fewer studies have been conducted on these continents. However, Dr Levine is concerned that eventually sperm counts could fall in these places too.

Many previous studies have indicated similar sharp declines in sperm count in developed economies, but sceptics say that a large proportion of them have been flawed.

Some have investigated a relatively small number of men, or included only men who attend fertility clinics and are, in any case, more likely to have low sperm counts.

There is also concern that studies that claim to show a decline in sperm counts are more likely to get published in scientific journals than those that do not.

Another difficulty is that early methods of counting sperm may have overestimated the true count.

Taken together these factors may have created a false view of falling sperm counts.

But the researchers claim to have accounted for some of these deficiencies, leaving some doubters, such as Prof Allan Pacey of Sheffield University, less sceptical.

He said: „I’ve never been particularly convinced by the many studies published so far claiming that human sperm counts have declined in the recent past.“

„However, the study today by Dr Levine and his colleagues deals head-on with many of the deficiencies of previous studies.“

Smoking and obesity

But Prof Pacey believes that although the new study has reduced the possibility of errors it does not entirely remove them. So, he says, the results should be treated with caution.

„The debate has not yet been resolved and there is clearly much work still to be done.

„However, the paper does represent a step forward in the clarity of the data which might ultimately allow us to define better studies to examine this issue.“

There is no clear evidence for the reason for this apparent decrease. But it has been linked with exposure to chemicals used in pesticides and plastics, obesity, smoking, stress, diet, and even watching too much TV.

Dr Levine says that there is an urgent need to find out why sperm counts are decreasing and to find ways of reversing the trend.

„We must take action – for example, better regulation of man-made chemicals – and we must continue our efforts on tackling smoking and obesity.“

Netzfrauen
deutsche Flagge
Mehr Informationen zu dem Thema:

Warum Sex- Roboter? Erste Bordelle gibt es bereits – NEW REPORT EXPLORES THE GOOD, THE BAD, AND THE UGLY ABOUT SEX ROBOTS

CRISPR – DNA-Entdeckungen lassen Science Fiction zur Tatsache werden – The terrifying DNA discoveries that are making science-fiction fact

Frankenstein 5.0 – Frische Embryozellen für Frauen ab 50 aus der Petrischale und erste britische Lizenz zur Erstellung von Designerbabys

Gentechnik 2.0 – Das gentechnisch veränderte Designerbaby – Großbritannien: nach Mensch-Tier-Embryonen jetzt auch Drei-Eltern-Babys

Ein weiterer Schritt zum „perfekten“ Menschen – Gehirnmanipulation! – Scientists can now manipulate behavior by targeting specific neurons

Vorsicht: Bisphenol A und Phthalate in Plastikverpackungen – Entwicklungsstörungen, schlechte Spermienqualität …

Vorsicht: Chemie in Plastikverpackungen – Plastik kann impotent machen und ist schon in unserem Blut

5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Danke für den Beitrag!
    Für die Erde wäre es ein Segen, wenn wir gingen…nur ist dieses Problem von Menschenfeinden und Gierschlunden gemacht! Aber wer „wissenschaftliche“ Erkenntnisse einzuordnen weiß, weiß dass menschliches Wissen und Logik oft genug nichts mit der Realität der Natur zu tun haben. Wichtig ist es, damit Presse zu bekommen, Geld zu verdienen oder sonst etwas unnützliches.
    Es gab da mal einen Spurch: Der Mensch stirbt nicht, er bringt sich um! Das gilt für Verbraucher ebenso wie unsere Strippenzieher hinter den Kasperpuppen, die wir heuer wieder wählen dürfen!

  2. Diese Studie sagt garnix aus.
    Denn wie lange dauert es denn, bis sich diese Spermien gebildet haben?
    Will sagen:
    Wenn vor 40 Jahren die zu untersuchenden Männer 4 Wochen lang keinen Höhepunkt (eigene Handarbeit, Dienstleistung oder mit Freundin/Frau) hatten, und danach dann ihre Samenflüssigkeit untersucht wurde, dann wurde eine gewisse Menge Spermien pro Mililiter festgestellt.

    Ich bezweifel jedoch, daß die Männer der NEUEREN Studien ebenfalls 4 Wochen lang KEINEN Höhepunkt hatten.
    Somit hat sich das Studien-Ergebnis aufgrund anderer Vor-Situation verfälscht.
    Denn mutmaßlich ist bei Männern die Quantität + Qualität der Samenflüssigkeit (Spermien-Anzahl und Spermien-Schnelligkeit) aufgrund häufigeren Ergüssen (im Vergleich zu früher) vermeindlich schlechter.

    Nun ein Querverweis zu dem Artikel über Frauen + Mädchen in INDIEN, bezogen auf eine vergewaltätigte 10-Jährige:

    Unser genialer Joachim Gauck hatte bei seinem Besuch in INDIEN 2014 einen prima Ausgleichs-Vorschlag aufgrund solcher Studien gemacht:

    # Die „Deutschen“ sterben aus, deutsche Männer wären nicht mehr zeugungsfähig, … bla-blah …

    # in INDIEN leiden die Inderinnen unter ihren Männern, Brüdern, Onkeln, … und werden schon als Mädchen vergewaltigt, werden schon im Teenealter schwanger …

    # Wenn man alle Inderinnen nach Deutschland holen würde, wäre das Problem mit deutschen Schlapp-Schwänzen nicht gelöst, denn die sind ja nicht zeugungsfähig.

    Fazit:
    Um das Leid der Inderinnen zu beenden, und gleichzeitig die Geburtenrate in Deutschland anzuheben – müsste das Gegenteil gemacht werden:

    #### alle indischen Männer im zeugungsfähigen/willigen bzw. Geschlechtsakt-willigen Alter nach Deutschland holen.
    # Also eine Win-Win-Situation für Frauen in INDIEN, Männer aus INDIEN, Geburtenrate in Deutschland.
    Prima Sache, wa? Konkurenz belebt das Geschäft.

    Wer meiner Idee widerspricht, ist ein Rassist.
    Heutzutage muss jeder Betrieb, jede Firma, jeder Fernsehsender, … überall werden voller Stolz Menschen mit starker Pikmentierung oder gar Maximalpikmentierung präsentiert.
    Am Allerbesten und Vorbildlichen sieht man das beim Sender VOX.
    Egal wann man den Sender im Laufe des Tages/Abends oder im Laufe der Woche einschaltet, VOX hat die vorbildlichste Starkpikmentierten-Rate, bereits nach 1 sec. bis spätestens nach 2 min sieht man einen wundervollen Menschen mit schwarzer Hautfarbe.
    Sehr lobenswert, dass dies zur alltäglichen Gewohnheit wird, zumal uns bleichgesichtige Frauen ein paar zugesteckte schwarze Spermien (und deren gut entwickelte schöne Spätfolgen) gut tun.
    Darin erkennen wir uns selbst wieder.

  3. Hoffentlich stimmt das! Weg mit uns!
    Denkt doch mal nach! Wie müssen wir unsere Kinder und Enkel hassen, als dass wir unserem widerlichem und dekatentem Lebenstil auch nur ein Haar auszureißen bereit zu scheinen sind!
    Fleisch, billig-billig, Autofahren bis zum Abwinken, fliegen, Kreuzfahrten etc. und jede Zuckung der Politik als Handeln deuten….so wird es nix! Fresst weniger totes Tier, besinnt euch auf das Leben, die Natur, werdet eigenverantwortlich (es gibt weder Gott noch gewählte Heilsbringer) und schaltet das Handy aus! Hört auf zu jammern! Ihr seid eigenverantwortlich zu fett, zu satt, zu blöd und zu bequem! Fertig!

  4. Übern Tellerrand schauen:
    Angesichts über 2–3 Milliarden Menschen, die weltweit unter der „Armutsgrenze“ leben, (davon > 600 Millionen junge dynamische maximalpikmentierte Schwanz-Afrikaner) wäre es ratsam, ganz Berlin, München, Ruhrgebiet, Frankfurz, … komplett abzureisen.
    Und danach baut man ebendort ausschließlich solche Wolkenkratzer wie in Dubai, Hongkong, New York.
    Nur so kann das idealistische Endziel erreicht werden, daß unsere herzliche Weltoffenheit + Willkomenskultur international vollumfänglich wahrgenommen + anerkannt wird.

    Angesichts dessen, daß wir ehemaligen und alleinigen wahren Weltkriegs-Verbrecher offenkundig 6 Mill. Juden aus aller Welt eingesammelt haben, und mutmaßlich in Ausschwitz verheizten …
    … sollte es uns eine heilige Pflicht sein, noch weitere Buse tun und mindestens 6 Mrd. Menschen Asyl gewähren.
    Ja-genau, das 1000-fache von 6 Mill. sind 6 Mrd., denn schließlich geht es um 6 Kriegsjahre während des 1000-jährigen Reiches.

    Nur mit 6 Milliarden Samenspendern sind die Götter zufrieden, und nur dann dürfen wir Deutschen in den Himmel.
    Amen!
    –> Satire²³

  5. Ich find es amüsant wie viel mehr Aussage der englische im Gegensatz zum deutschen Text hat. Im deutschen wird die Studie als unfehlbar dargestellt, aber der englische zeigt auch ihre Schwächen auf. Vllt sollte man beim nächsten Mal eher darauf achten, dass beide Texte gleich viel Informationsgehalt haben.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.