Hurra! Zurück zum einheimischen Saatgut – Monsanto verliert Millionen in Indien – Monsanto Lose Millions of Dollars After Indian Farmers Switch to Native Seeds

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Man vermutet, dass Monsanto allein im vergangenen Jahr 75 Millionen $ in Indien verloren hat durch Bauern, die wieder auf einheimisches Saatgut zurückgreifen. War Ihnen bekannt, dass 85 Prozent aller Baumwolle, die weltweit angepflanzt wird, genmanipuliert ist? Keine andere Nutzpflanze wird so stark mit Pestiziden, Düngemitteln, Wuchsstoffen und Entlaubungsmitteln behandelt wie Baumwolle. Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn das in der Baumwollproduktion eingesetzte Monsantogift Glyphosat auch in Produkten aus Baumwolle gefunden wird.

Doch schon Burkina Faso hatte erkannt, dass seine eigene Baumwolle, ohne Gentechnik, besser ist als amerikanische Ware und dazu viel billiger. In Burkina Faso und weiteren west- und zentralafrikanischen Ländern leben etwa 10 bis 15 Millionen Menschen vom Baumwollanbau und Monsanto wurde aus dem Land geworfen.In Ghana, Uganda und Nigeria haben die Züchter auch Bollgard II von Monsanto getestet, aber sie hätten aus Burkina Fasos Erfahrungen gelernt.“Wir sind jetzt sehr skeptisch“, sagte James Wiyor, Geschäftsführer der ghanaischen Baumwollentwicklungsbehörde.

Wir benötigen unbedingt ökologische nachhaltige Baumwolle, denn ist Ihnen bekannt, welche Inhaltsstoffe in ihren Hygieneartikeln, Binden und Tampons enthalten sind? Wie würden Sie reagieren, wenn es sich nicht um Naturfasern, sondern um nicht natürliche Baumwollprodukte handelt und dazu noch mit krebsverursachenden Glyphosat-Herbiziden behandelte? War Ihnen bekannt, dass 85 Prozent aller Baumwolle, die weltweit angepflanzt wird, genmanipuliert ist? Egal ob T-Shirts oder andere Kleidungsstücke aus Baumwolle, wenn es nur noch genmanipulierte Baumwolle gibt, bleibt uns keine andere Wahl. Sogar in in Bio-Slipeinlagen wurde Glyphosat gefunden – Organic panty liners found contaminated with glyphosate weedkiller, denn was viele nicht bedenken, da wo genmanipulierte Baumwolle angebaut wird, werden auch Pestizide eingesetzt.

Indien hat das einzigartige Potenzial, ökologisch nachhaltige Baumwolle zu produzieren — warum begehen dann Baumwollbauern Selbstmord? Der Baumwollanbau ist hochriskant geworden. Die Bauern werden gezwungen, amerikanische Sorten anzubauen anstelle der heimischen Sorten.

Baumwolle mag in den 1930er-Jahren ein Naturprodukt gewesen sein – heute ist sie das nicht mehr. Baumwolle ist überwiegend genmanipuliert. Zusätzlich (oder besser: deswegen) werden auf Baumwolle jede Menge Pestizide und Herbizide versprüht, darunter auch die giftigsten. Bei GMO-Baumwolle wurde auch mehrfach ein Insektengift nachgewiesen, das aus dem Bakterium Bacillus thuringiensis stammt. GMO-Baumwolle kann aber auch das Biozid TBT bzw. andere zinnorganische Verbindungen enthalten – also ein Chemiecocktail, direkt auf unserer Haut.

Mehr Ernte, ein höherer Gewinn für die Bauern und ein gestiegener Lebensstandard ihrer Familie – das sind die Folgen, wenn Bauern gentechnisch veränderte Baumwollpflanzen anbauen“, so werben die Agrargiganten, wenn sie ihre Produkte anpreisen, doch die Realität ist eine neue Form von Versklavung. In Indien haben schon Tausende von Kleinbauern Selbstmord begangen, weil sie das Saatgut nicht mehr bezahlen können und ihre Familien dadurch hungern müssen. Samen des Todes und der Versklavung wird das genmanipulierte Saatgut deshalb auch genannt. Die Baumwoll-Bauern leiden unter bitterer Armut.. Mit Handarbeit und Holzpflügen gegen Riesen-Traktoren und künstliche Bewässerung. Gegen staatliche Agrarsubventionen wie in Europa oder in den USA und niedrigen Weltmarktpreisen. Doch nicht nur das. Dazu kommt: Es gibt keine natürliche Baumwolle mehr. Nur noch gentechnisch veränderte – genannt BT Cotton. Jedes Jahr müssen die Bauern das teure Saatgut kaufen. Noch dazu teure Düngemittel und Pestizide.

Siehe: In Indien werden Bauern gezwungen, die US-Baumwollsorte anzubauen anstelle der heimischen Sorten – Indien hat das einzigartige Potenzial, ökologisch nachhaltige Baumwolle zu produzieren – India has the unique potential of making ecologically sustainable cotton cloth—why then are cotton farmers committing suicide?

In Indien verliert Monsanto an Boden. Die indische Kartellbehörde hat Monsanto eine Geldstrafe in Höhe von 15 Millionen Rupien (233.000 US-Dollar) auferlegt, weil der Konzern nicht auf gestellte Fragen antwortet. Die Wettbewerbskommission Indiens (CCI) hat im vergangenen Jahr eine Untersuchung dahingehend angeordnet, ob Monsanto seine beherrschende Stellung als Lieferant von genetisch verändertem (GM) Baumwollsamen missbraucht.

Jetzt wenden sich auch indische Bauern von Monsanto ab und nutzen wie Burkina Faso natürlichere Baumwollsaat.

Indische Bauern wenden sich von Monsanto ab zugunsten natürlicherer [Saaten]

Monsanto hatte jahrelang das Monopol auf dem indischen Markt nach seinem Erfolg mit seiner genetisch veränderten Baumwolle Bt cotton seeds.

Monsanto ist bekannt wegen seiner hochmanipulativen und unnatürlichen Methoden zur Herstellung seiner Produkte. Es favorisiert genetisch modifizierte Methoden gegenüber natürlichen Verfahren.

Zwischen 1995 und 2013 haben vermutlich etwa 300.000 Bauern in Indien Selbstmord begangen. Die harten und unterdrückenden Methoden, mit denen Monsanto ihre Lebensgrundlagen bestimmte, sollen mit dazu beigetragen haben.

Die Bauern sahen sich gefangen in einem Teufelskreis, in dem sie Monsanto für die GM-Baumwollsaaten bezahlten, um ihre Farmen am Laufen zu halten, und zugleich Pestizide von Monsanto kaufen mussten, damit diese Pflanzen ordentlich und effektiv wuchsen.

Sofia E Gatica mit ihren Mitstreitern in Argentinien

Aber inzwischen gibt es eine Veränderung. Eine Initiative, die von der indischen Regierung vorangetrieben wurde, hat Bauern davon überzeugt, sich von Monsanto und seinen heftig manipulierten Saaten abzuwenden und stattdessen natürliches heimisches Saatgut zu wählen, das ohnehin hier erfolgreich eingesetzt worden war, bevor die Wissenschaft sich in die Landwirtschaft einmischte.

Viele Menschen finden, dass der natürliche Weg der richtige ist. Wissenschaftliche Methoden, die das Ende aller Hungersnöte und genügend Ackerfrüchte für uns alle versprachen, waren verführerisch, weil sie neu waren. Aber inzwischen wenden sich die Menschen in der Landwirtschaft von der Wissenschaft ab, weil sie sich jetzt dahingehend einig sind, dass der natürliche Weg der bessere ist.

Man vermutet, dass Monsanto allein im vergangenen Jahr 75 Millionen $ verloren hat durch Bauern, die wieder auf einheimisches Saatgut zurückgreifen.

Keshav Raj Kranthi vom indischen Central Institute for Cotton Research hierzu:

„Warten wir noch drei bis vier entscheidende Jahre ab, bis wir eine vollständige Wendung zum Natürlichen sehen. Bis dahin werden die meisten Bauern Monsantos Saatgut aufgegeben und sich für einheimisches Saatgut entschieden haben“.

Monsanto Lose Millions of Dollars After Indian Farmers Switch to Native Seeds

itrustnaturalcures.com

Monsanto have had the monopoly of the Indian market for years, after having success with their genetically modified Bt cotton seeds.

Monsanto are famous for their highly manipulated and un-natural ways in which their products are made. Favoring genetically modified methods every time over natural practices.

Between the years 1995 – 2013 it is thought that around 300,000 farmers in India committed suicide, and the harsh and oppressive ways they Monsanto ruled the source of their livelihood is thought to be a contributing factor.

Farmers felt trapped in a cycle of paying Monsanto for the Bt cotton seeds that they needed to keep their farms running, and then also having to buy pesticides from Monsanto in order for the seeds to grow properly and effectively.

But there has now been a shift in proceedings. An initiative pushed by the Indian government has persuaded farmers to move away from Monsanto and their heavily doctored seeds, instead urging them to choose natural indigenous seeds which would have flourished before science got involved with farming.

Many people agree that natural is the way to go. Scientific methods that promised to rid the earth of famine and give crops enough for all of us seemed like a tempting promise when it was a new idea. But now people are turning their backs on science labs when it comes to agriculture, as most people will now agree that natural is better.

In the last year alone, it is thought that Monsanto have lost $75 million due to farmers switching to the indigenous seeds.

Keshav Raj Kranthi of India’s Central Institute for Cotton Research has said:

“Just wait for the crucial three to four years to see a complete, natural turnaround. By then most farmers will give up Bt cotton and go for the indigenous variety.”

Netzfrau Ursula Rissmann-Telle
deutsche Flagge
Aus für genmanipulierte Baumwolle von Monsanto – zurück zur Natur dank Burkina Faso – Africa’s Burkina Faso sets an example to follow – ban GM cotton from Monsanto!

Ein neuer Monsanto-Skandal und fördert die EU Glyphosatausbringung? – This miracle weed killer was supposed to save farms. Instead, it’s devastating them

Es gibt Alternativen – denn 85% aller Tampons sind mit Glyphosat von Monsanto verseucht – 85% of Tampons Contain Monsanto’s ‘Cancer Causing’ Glyphosate

Profitgier! Industrielle Landwirtschaftsbetriebe beenden nicht den Hunger in den armen Ländern der Welt – No, Giant Farms Are Not Feeding the World

TOPP Mexiko – Sieg für Maya-Bauern und Imker über Monsanto – Monsanto lose Mexican GMO license! Victory for Mayan Farmers and Beekeepers over biotech giant Monsanto

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Warum sollten bei den 15% Saatgut, die nicht gentechnisch verändert wurden, keine Herbizide und Pestizide zum Einsatz kommen? Wenn in den 3. Welt Ländern der Ertrag lebenswichtig ist, dann werden die Bauern entsprechende Pflanzenschutzmittel ebenfalls nutzen. Das ist doch vollkommen unabhängig vom Saatgut von Monsanto. Das ist einfach nur teurer und deshalb wird auf das „natürliche“ Saatgut wieder zurückgegriffen. Natürliche Saaten verändern ebenfalls nicht die Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken von China und Co.
    Diese bleiben prekär trotz natürlicher Baumwolle.

    Und was soll an Genveränderung auch so schlecht sein? Es ist letztlich eine Beschleunigen natürlicher Evolution. Durch Mutationen werden Organismen resistenter gegen feindliche Auswirkungen von außen. Ob das nun Temperaturveränderungen, Pilze oder Tiere sind. Wenn durch Genveränderung sogar der Einsatz von Herbiziden und Pestiziden vollständig hinfällig werden sollte, dann finden sich in diesen Produkten auch keine krebserregenden Rückstände mehr. Dahin sollte Forschung gehen. Bereits heute isst die Mehrheit der Europäer genveränderte Produkte ohne es zu wissen und sie leben weiterhin gesund. Dazu muss man nur nach den Soya Importen suchen; denn die EU kann nur einen kleinen Teil des Soya Konsums abdecken. Der überwiegende Teil kommt aus Asien und siehe da… genveränderte Saaten. In wenigen Jahrzehnten werden über 10 Milliarden Menschen auf diesem Planeten leben. Wie sollen diese Menschen allesamt ernährt und angekleidet werden, wenn man die Mittel zur Ertragssteigerung grundlegend boykottiert? Soll die EU auf einer „moralisch“ korrekten Insel leben, während der Rest der Welt nichts zu essen hat und keine Kleidung besitzt? Es ist immer so einfach gesagt gegen Genveränderung zu sein, solange in der eigenen Hütte noch kein Feuer brennt…

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