Beschämend! „Guantanamo Bay of Europe“ Erschreckende Bedingungen für Flüchtlinge auf Lesbos! – Shocking Videos Show The Conditions Inside One Of Europe’s Worst Refugee Camps

Vor fast zwei Jahren wurde der schmutzige Deal zwischen der EU und der Türkei geschlossen. Ähnlich wie im letzten Jahr sind in den Asyl-Haftanstalten und anderen Flüchtlings-Hotspots weiterhin schreckliche Zustände zu beobachten. Journalisten und Menschenrechtsorganisationen zeigen die erschreckenden Bedingungen, unter denen die Flüchtlinge und Asylbewerber leiden, darunter auch Kinder und Schwangere.

Bereits während der Kältewelle in Europa im Januar 2017 ließ die Wertegemeinschaft Europa Menschen erfrieren, während sie für ihre Sicherheit Millionen Euro aufwendete. In dem ohnehin schon arg gebeutelten Griechenland saßen zu der Zeit 15 000 Flüchtlinge bei Schnee und Eiseskälte auf den Inseln fest – nach dem Massengrab Mittelmeer folgte Tod durch Erfrieren. Auch auf dem Balkan sah es nicht anders aus. 
Anstatt zu helfen, meinte auch noch die sogenannte Wertegemeinschaft der EU, Griechenland solle das Problem alleine lösen!

Was ist das für eine Gemeinschaft? Wenn es darum geht, Banken zu retten, ja, dann sind sich alle einig! Aber wenn es um das Leben von Menschen geht, feierte man im Winterkurort Davos, auch auf Kosten der Steuerzahler! Frieren werden diese Menschen nicht. Im Gegenteil: „Der Teufel trägt Prada“ ! Das jährlich in Januar stattfindende Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos gilt als einer der wichtigsten Treffpunkte für Spitzenpolitiker, Topmanager, Wissenschaftler und Showbiz.

Flüchtlinge, die aus ihrer kriegszerrütteten Heimat flohen, erleben auch diesen Winter, dass sich die Wertegemeinschaft der EU einen Scheißdreck dafür interessiert, was mit ihnen geschieht.

Laut Ärzte ohne Grenzen ist das Lager Moria auf Lesbos gefährlich überfüllt. Zurzeit leben mehr als 7.000 Menschen in Moria, obwohl das Lager nur für 2.300 Menschen vorgesehen ist. Jeden Tag kommen durchschnittlich 70 Neuankömmlinge aus der Türkei an. Die meisten von ihnen sind Frauen und Kinder. Im Camp gibt es nicht ausreichend Duschen und Toiletten und nur eingeschränkt fließendes Wasser. Auf der Insel Samos sind 1.500 Menschen in einem Lager untergebracht, das für 700 vorgesehen ist. Hunderte Geflüchtete leben auch hier ohne Heizung und unter schlechten Hygienebedingungen in Zelten.

Im März 2016 hatte die griechische Regierung im Rahmen des mittlerweile berüchtigten Abkommens zwischen der EU und der Türkei Anstrengungen unternommen, um zu verhindern, dass Flüchtlinge nach Europa gelangen. Im Rahmen der Vereinbarung werden Flüchtlinge und Asylsuchende bei ihrer Ankunft auf den Inseln festgehalten, während ihre Asylanträge bearbeitet werden. Viele sind bis zu einem Jahr eingesperrt.  Selbst die Schwächsten, einschließlich schwangere Frauen, Opfer von Menschenhandel und Menschen mit Behinderungen, werden auf unbestimmte Zeit festgehalten. Erst im April 2017 berichteten wir von einem vierjährigen Flüchtlingsmädchen. Sie ist eines der Vergewaltigungsopfer in Griechenland, wo Tausende von Asylbewerbern in Lagern festsitzen. 

„Ich sagte mir: „Guck dich an – du bist nach Europa gekommen, doch wofür? Ich mache das hier nicht, weil es mir gefällt, sondern weil ich kein Geld habe. Ich habe keine Wahl!“

Dies sind die Worte eines der vielen Flüchtlingskinder, die dazu gezwungen sind, sich als Sexobjekt zu verkaufen, um zu überleben in Griechenland. In einem Lager, das den Menschen eigentlich Schutz geben sollte, wurde eine Vierjährige vergewaltigt.

Eine Studie der Harvard-Universität warnt vor einer „wachsenden Epidemie” von sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch in dem Land, in dem 62 000 Asylbewerber festsitzen auf Grund des EU-Vertrages mit der Türkei und der Grenzschließungen in vielen Ländern Europas.

Humanitäre Organisationen, Journalisten und Flüchtlinge selbst berichteten über grassierende Überbelegung, unhygienische Bedingungen, beunruhigende Sicherheitsbedingungen und unzureichende Unterkünfte für die 11 000 Menschen, die gezwungen wurden, auf den Inseln zu bleiben, während ihre Asylanträge bearbeitet werden.

„Die deutsche Bundesregierung ist entscheidend für das Desaster auf Lesbos mitverantwortlich“, sagt Florian Westphal, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland. „Der von ihr forcierte EU-Türkei-Deal ist schuld daran, dass die Asylsuchenden unter vollkommen inakzeptablen Bedingungen hausen müssen und nicht auf das Festland gelassen werden. Familien, die gerade so dem Krieg entkommen sind, zur Abschreckung in Schlamm und Kälte festzusetzen, ist zutiefst zynisch und hat mit europäischen Werten nichts zu tun. Wir fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel und die deutsche Bundesregierung auf, ihren Einfluss in Griechenland endlich dafür einzusetzen, die Menschen von den Inseln auf das Festland und in Sicherheit zu bringen.“

Besonders beunruhigend ist die Situation in Moria, dem berüchtigten Internierungslager und ehemaligen Militärgefängnis auf der Insel Lesbos. Laut Human Rights Watch kann das Zentrum 2.330 Menschen aufnehmen. Heute sind über 6.000 Menschen dort eingesperrt.

Aufgrund der Überfüllung leben Hunderte von Flüchtlinge in einem provisorischen Camp in einem angrenzenden Olivenhain. Was man unter „winterfest“ versteht, zeigen Aufnahmen vom 17. Dezember 2017.

Der Journalist von Buzzfeeds, Ryan Broderick, arbeitet mit Noor, einem 25-jährigen Iraker und ehemaligen Journalisten, und Ammar, einem siebenundzwanzigjährigen Syrer, zusammen, um Videos aus dem umzäunten Internierungslager zu erhalten. Noors schockierende Aufnahmen zeigen die dramatischen Bedingungen in dem Lager.   Die Gehwege des Gefängnisses sind mit provisorischen Zelten gesäumt, die Wände des Camps sind mit Müll bedeckt, Flüchtlinge sind gezwungen, nachts Müll zu verbrennen, um etwas Wärme zu erhalten. Die Bäder sind in katastrophalen Zuständen.

Ein 41-jähriger Lehrer aus Syrien namens Abdu-Mohammad nahm den Journalisten von Buzzfeeds mit auf ein Feld am oberen Ende eines Olivenhains, das zu einem „Freiluftbad“ umfunktioniert wurde. „Das musst ich dir zeigen“, sagte Abdu-Mohammad. „Die Welt muss wissen, dass wir hier auf die Toilette gehen.“

Der Bürgermeister von Mytiliini, Spyros Galinos, hat die Bedingungen in Moria verurteilt und das Lager „Guantanamo Bay of Europe“ genannt. Galinos sagte zu BuzzFeed News, dass sein Büro keine Autorität über die Vorgänge im Lager habe, und alles, was dort passiert, untersteht der Kontrolle des griechischen Ministeriums für Migration.

Und auch die Pressemitteilung vom 15. Dezember 2017 von Human Rights Watch zeigt, dass Frauen und Mädchen, die sich in Moria und der angrenzenden Siedlung aufhalten, unverhältnismäßigen Risiken ausgesetzt sind. Human Rights Watch berichtet von Frauen, die von sexueller Belästigungen erzählen und von einem „anhaltenden Gefühl der Unsicherheit in Moria“. Die zuständigen Behörden haben keine oder fast gar keine Schritte unternommen, um gefährdete Personen vor sexueller Gewalt zu schützen. Die Angst vor sexuellen Übergriffen, dazu noch die mangelhafte Hygiene, birgt Gesundheitsrisiken für Frauen im Lager, die sich nicht regelmäßig waschen können.

Mitarbeiter von Human Rights Watch haben in Moria eine Reihe von Toiletten und Duschen besucht und die schrecklichen Bedingungen bestätigt.

Einem vorherigen Bericht von Ärzte oDem zufolge „waren zwei Drittel der MSF-Patienten im Bereich der psychischen Gesundheit Opfer von Gewalt vor ihrer Ankunft in Griechenland, ein Fünftel wurde gefoltert, und etwa die Hälfte der Frauen, die Ärzte ohne Grenzen wegen gynäkologischer Untersuchungen sahen, waren Opfer sexueller Gewalt. “

http://www.msf.org/sites/msf.org/files/msf_lesbos_vulnerability_report1.pdf

Ein   Bericht von Medicins Sans Frontieres (MSF) , der am 10. Oktober veröffentlicht wurde, berichtete ebenfalls über schwere psychische Probleme bei Asylsuchenden in Moria. Dem Bericht zufolge „waren zwei Drittel der MSF-Patienten im Bereich der psychischen Krankheit Opfer von Gewalt vor ihrer Ankunft in Griechenland, ein Fünftel wurde gefoltert, und etwa die Hälfte der Frauen, die von Ärzte ohne Grenzen gynäkologisch untersucht wurden, waren Opfer sexueller Gewalt.“

Es ist für Journalisten fast unmöglich, Zugang zum Lager in Moria zu erhalten. In den letzten Wochen haben sich Reporter wie Buzzfeed und Deutsche Welle mit den Menschen von Moria und dem angrenzenden Camp zusammengetan, um exklusives, verstecktes Material aus diesen Einrichtungen zu erhalten. Die Aufnahmen zeigen den erbärmlichen Zustand in den von der EU geförderten Lagern und unterstreichen die beunruhigende Tatsache, dass diese Informationen von der europäischen Union der Öffentlichkeit vorenthalten wurden.

Während mehr Flüchtlinge als je zuvor bei den hochbrisanten Versuchen sterben, nach Europa zu gelangen, schwindet der politische Wille, den Überlebenden zu helfen. Es ist wie mit den anderen Flüchtlingslagern, ob in Algerien, Türkei oder Libyen. Sie werden von der EU mit finanziellen Mitteln unterstützt.

Erst kürzlich klagt Amnesty International in einem veröffentlichten Bericht an, dass die Europäischen Regierungen sich mit ihrer verfehlten Flüchtlings- und Außenpolitik bewusst und aktiv mitschuldig machen, dass Zehntausende Flüchtlinge in Libyen gefoltert, misshandelt und versklavt werden. Unmenschlich, brutal und bestialisch – EU finanziert Libyen mit über 120 MIO Euro – wo Menschen durch Misshandlungen sterben! Und bei Frontex-Einsätzen im Mittelmeer wird auf sogar Flüchtlingsboote geschossen . 

Wie lange will die Wertegemeinschaft Europa noch tatenlos zuschauen? Helfer berichteten dem FXB-Center für Gesundheit und Menschenrechte bereits im April 2017 von „florierenden” kriminellen Banden, die Opfer mit Gewalt zum Schweigen bringen in verwahrlosten Lagern, in denen viele Flüchtlinge schon über ein Jahr lang ausharren.

Währenddessen laufen die Vorbereitungen für das zwischen dem 23. und dem 26. Januar 2018 stattfindende Weltwirtschaftsforum (WEF)  im luxuriösen Schweizer Wintersportort Davos. Hier lunchen dann rund 2500 Teilnehmer, darunter Hunderte Top-Manager, Spitzenpolitiker und Prominente aus Showbiz aus 140 Ländern auf Kosten der Steuerzahler. Allein die Sicherheit der Teilnehmer in Davos kostet 9 Millionen Franken . 

Im 21. Jahrhundert lässt die sogenannte Wertegemeinschaft Europa Menschen zugrunde gehen, während sie für ihre Sicherheit Millionen Euro aufwendet!

Titelfoto: Screenshot aus dem Bericht von Medicins Sans Frontieres (MSF), der am 10. Oktober veröffentlicht wurde.

Netzfrau Doro Schreier

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. das verlogene Spiel der sogenannten Demokratien der westlichen Welt ist dank Internet von den Ärmsten erkannt worden und deshalb gibt es Flüchtlinge. Hoffentlich werden es soviele ,dass die Paläste an zu wackeln fangen, weil die faule vollgefressene Volksmasse hier ja nur ans shoppen für Weihnachten denkt und Nichts verändert. Wer denkt das aus Brüssel oder Berlin Positoves kommt der ist einfach nur völlig dumm ! Hier wird fleißig in den Medien, Politik, Kirchen und tausenden Vereinen die verlogene Willkommenskultur von den Gutmenschen gepredigt, was für ein Spiel , schlimm ! Aber so ist das seit 1000den Jahren ob es nun Demookratie, Kaiserreich Fürstentum undsoweiter heisst, es hat sich nie was geändert an den Grundprinzipien die Menschen ewig und immer auszubeuten zu festlagen für die Praxis die eigene Habgier und den Egoismus zu bedienen !

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