Traurig! Wir haben den Kampf verloren! Öl gegen Gorillas – Oil versus gorillas

Es geht um viel Öl und zwar um Deals in Höhe von Milliarden Dollar und mitten drin die Gorillas. Uganda hat den Ölkonzernen in Virunga grünes Licht erteilt. In Uganda streiten sich um das Öl die französische Total E & P, die britisch-irische Tullow Oil und der chinesische CNOOC. Im Kongo  war der Internationale Währungsfonds (IWF) zu Gast, denn die Republik Kongo hat finanzielle Probleme, verfügt aber über viel Öl. Und genau das ist das Problem, unter dem die letzten Berggorillas zu leiden haben, denn sie sitzen sprichwörtlich auf dem Öl.

Die Ölgesellschaften und der Präsident bekommen ihr Geld, dafür geht die Bevölkerung leer aus und die Tiere werden ihre Heimat verlieren!

Die Regierung hat derweil ein Gesetz erlassen, das „der Übertragung eines Geldautomaten an den Präsidenten und seinem Regime gleichkommt“, zitiert Reuters den Energieanalysten Angelo Izama von der US-amerikanischen Open Society Foundations.

Doch wo bleibt diesmal der Protest, so wie vor Jahren, als sich noch der WWF schützend vor die Gorillas stellte? Es wird einfach behauptet, dass man in den Tierschutzreservaten nachhaltig nach Öl bohren wird. Öl ist gar nicht so schmutzig, wie wir behaupten. Wer glaubt das wirklich? Fakt ist, dass sich eine Traurigkeit unter den Tierschützern breit macht, denn wir haben den Kampf verloren. Genau dort, wo die Berggorillas beheimatet sind, soll nach Öl gebohrt werden und die Lizenzen sind bereits verteilt.  Doch auch andere gefährdete Arten sind betroffen wie die Elefanten. 

 Es ist Öl gegen Gorillas. Öl ist ein kostbarer Rohstoff, der sich laut Medien genau dort befindet, wo die Berggorillas leben. Der französische Ölkonzern Total gewann den Kampf um das Öl, da er einen großen Teil der Kosten für die Ölraffinerie von Präsident Museveni am Ufer des Lake Albert und die Pipeline (nach Tansania) übernimmt. Museveni  ist seit dem 29. Januar 1986 Präsident von Uganda.

Im Kongo war der Internationale Währungsfonds (IWF) zu Gast, denn die Republik Kongo hat finanzielle Probleme. Wie andere zentralafrikanische Ölproduzenten wurde auch der Kongo von niedrigen Rohölpreisen hart getroffen. Die Staatseinnahmen sanken um ein Drittel. Es wird vermutet, dass ein Großteil dieser Schulden den Ölhändlern geschuldet ist, die der Regierung Geld für zukünftige Rohöllieferungen geliehen haben.

Die wertvollen Virunga-Landschaften sind in Gefahr. Die ersten Öl-Explorationslizenzen wurden unterzeichnet. Die bedrohten Berggorillas im Virunga-Nationalpark, bekannt durch Dian Fossey, stehen wieder vor dem Problem: Sie sitzen auf Öl. Uganda hat jetzt grünes Licht für die Ausbeute der Ölressourcen erteilt und hofft so auf einen Geldsegen für die klamme Staatskasse. Beteiligt sind europäische Ölkonzerne, die den Kampf gegen die chinesischen Ölkonzerne gewonnen haben. 

Präsident Yoweri Kaguta Museveni und sein Amtskollege John Pombe Magufuli aus Tansania haben den Bau der Ölpipeline, die sich von Hoima bis nach Tanga Port in Tansania erstreckt, im November 2017 mit einer feierlichen Zeremonie eröffnet. Die 1.445 km lange Pipeline soll bis 2020 fertiggestellt sein. Über dieses Projektvorhaben soll Erdöl von Hoima an die Küste für den weiteren Transport per Schiff gepumpt werden.

Dazu auch: Stop Trophy Hunting! Jagdtourismus aus Europa, USA und arabischen Ländern: die Vertreibung der Maasai geht weiter – und wird mit Entwicklungshilfe auch noch unterstützt!

Dies ist leider der Bereich, in dem die Ölförderung jetzt vorgeschlagen wird. Die Ausbeutung wird der Konservierung entgegenwirken. Umweltschützer sind traurig. Sie argumentieren unter anderem, dass das Risiko einer Ölpest allein eine ausreichende Gefahr für das Wasser im Nil darstellt, das kontaminiert sein wird und so die Zerstörung von Lebensräumen für viele wandernde Arten, einschließlich Fische und Vögel verursachen wird.

Dazu auch: Alarmstufe Rot: Kenianischer Damm bedroht Serengeti – RED ALERT – KENYA DAMS WOULD KILL THE SERENGETI

Weil Total ein europäisches Unternehmen ist, haben deutsche Unternehmen, die schon jetzt mit Total zusammenarbeiten, gute Karten, so das Bundeswirtschaftsministerium.  

https://www.the-star.co.ke/news/2016/03/23/activists-pledge-to-stop-uganda-tanzania-pipeline-to-save-serengeti_c1318794

Die Serengeti wird sterben, wenn Kenia den Mara River aufstaut. „Serengeti darf nicht sterben“ – so hieß der damalige Film von Michael Grzimek und dessen Vater Bernhard aus dem Jahr 1959. Fast 60 Jahre ist es her und sie sollten recht behalten. Auch Virunga aus dem gleichnamigen Firm ist jetzt gefährdet. Denn Kongo braucht ebenfalls Geld und baut Pipelines.

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Die Republik Kongo wird eine Ölpipeline vom Süden in den Norden bauen, um die Verfügbarkeit von Erdölprodukten sicherzustellen.

Die Ölpipeline wird 1200 km von der Wirtschaftsmetropole Pointe-Noire im Süden bis nach Ouesso im Norden umfassen.

Auf dem Foto sehen Sie Patrick vom Virunga National Park. Er ist einer der Ranger, die sich um die Berggorillas kümmern. Neben ihm sitzt ein Gorilla , der gerade seine Mutter durch Jäger verloren hat. 

Auf Grund der ständigen Bedrohung durch bewaffnete Gruppen müssen die Virunga National Park Rangers in der Demokratischen Republik Kongo eine  militärähnliche Ausbildung absolvieren.

Wir hatten bereits im Juli 2017 über die Bedrohung der Berggorillas berichtet und die folgenden Recherchen in unserem Beitrag: Virunga National Park- Heimat der Berggorillas durch Ölbohrungen wieder bedroht veröffentlicht, doch der erwartete Protest blieb aus. 

https://www.newvision.co.ug/new_vision/news/1445708/gorillas-stand-uganda-dr-congo-oil

Uganda hat laut dailytrust.com.ng am 15. Juni 2017 zwei Lizenzen für Ölbohrungen  an eine nigerianische Firma vergeben, sodass das Unternehmen mit den Explorationsarbeiten beginnen kann. Die Firma Oranto Petroleum International gehört zu den sieben Ölkonzernen aus den USA, Kanada und Nigeria, die 2016 im Rahmen eines Ausschreibungsverfahren für eine Öl-Explorationslizenz im Ngaji-Block in die engere Wahl kamen.

Uganda entdeckte Öl im Jahr 2006 in dem Albertine Rift-Becken entlang seiner Grenze zu der Demokratischen Republik Kongo. Der zentralafrikanische Grabenbruch im ‚Albertine Rift Valley‘ liegt im Südwesten und Westen Ugandas. Bereits 2015 hatte Uganda ein Ausschreibungsverfahren für eine Öl-Explorationslizenz im Ngaji-Block begonnen, der direkt an Virunga grenzt und sich mit dem Edward-See überschneidet. Die Regierung kündigte an, dass sich 16 Unternehmen bis zum 30. Januar 2016 für die Explorationsrechte in Ngaji und anderen Blöcken bewerben können.

Sieben Ölgesellschaften kamen daraufhin in die engere Wahl: [ Production Sharing Agreement (PSA) ist eine Vertragsform bei Erdöl- und Erdgaskonzessionen, bei der sich eine oder mehrere Erdölunternehmen und das Gastland die Erdöl- bzw. Erdgasproduktion nach einem festgelegten Schlüssel teilen.]

Australien:  Armour Energy Ltd und Swala Energy Ltd

Nigeria: WalterSmith Petroman Oil Ltd, Oranto Petroleum International Ltd und  Niger Delta Petroleum Resources Ltd,

Kanada: Rift Energy Corporation

USA:  Glint Energy LLC

Nachdem bekannt wurde, dass die genannten Konzerne in diesem einzigartigen Lebensräumen des Virunga-Weltkulturerbes nach Öl bohren dürfen, gab es Protest von der britischen Umweltgruppe Global Witness, einer internationalen Nichtregierungsorganisation, die 1993 gegründet wurde und die sich mit der Ausbeute von Rohstoffen und den damit verbundenen Konflikten wie Armut, Korruption und Missachtung von Menschenrechten auseinandersetzt. Daraufhin folgte am 09. März 2016 eine Mitteilung des Energieministers, dass die Konzerne ihre Gebote aus Rücksicht vor dem empfindlichen Ökosystem zurückgezogen hätten. Was solche Aussagen wert sind, sehen wir jetzt an der Vergabe der Öl-Explorationslizenzen an genau diesen Konzern, der sich angeblich den Umweltschutzgruppen beugen wollte: Oranto Petroleum International Ltd. Weitere Lizenzen sollen folgen. 

Doch Global Witness blieb an Uganda dran und hat erst diesen Monat eine Studie über Uganda veröffentlicht, u. a. dass die Ökosysteme gefährdet sind. Die ugandischen Behörden haben Bergbau-Explorationslizenzen in allen 28 Schutzgebieten gewährt, wobei einige der am stärksten und am meisten gefährdeten Arten des Planeten beheimatet sind, einschließlich Berggorillas.

Der Bwindi-Regenwald zum Beispiel ist ein Nationalpark im Südwesten Ugandas. Die Region, die in den wolkenbedeckten Bergen an der Grenze zu der Demokratischen Republik Kongo ruht, ist ein bekannter Biodiversitäts-Hotspot und beherbergt die Hälfte der verbleibenden Berggorillas der Welt.

Aufzeichnungen zeigen, dass über zwanzig Unternehmen und Einzelpersonen Bergbau-Explorationslizenzen erhalten haben, die zumindest teilweise innerhalb des Weltkulturerbes liegen oder unmittelbar daneben – trotz der offensichtlichen Bedrohung für die Tierwelt.

Wir erleben es immer wieder, dass Petitionen gestartet werden und auf Missstände hinweisen, NGOs Spenden sammeln, und wenn wir dann wieder nachrecherchieren, ist alles wie gehabt. 2014 hatte der WWF mit Aktionen dazu aufgerufen: Heimat der Berggorillas – Ölförderung in Afrikas ältestem Nationalpark

WWF und Ölkonzern Royal Dutch Shell

Erster internationaler Präsident der sogenannten Naturschutzorganisation WWF war Prinz Bernhard der Niederlande – Großwildjäger und Gründer der Bilderberger. Dazu Treffpunkte der globalen Elite – Bilderberg-Konferenz 2015 in Telfs

Danach übernahm John Hugo Loudon das Amt von Prinz Bernhard, der Sohn des vormaligen Shell-Präsidenten Hugo Loudon. Er selbst war von 1951 bis 1965 Vorstandsvorsitzender des Ölkonzerns Royal Dutch Shell und von 1976 bis 1981 Präsident des WWF international.

Als die Macht der OPEC-Länder wuchs, nutzte Loudon seine Freundschaften mit den Scheichs und den politischen Führern der Region, um die Interessen der Shell-Gruppe zu verteidigen. Er pflegte auch enge Freundschaften zu Wirtschaftsmagnaten wie David Rockefeller und Henry Ford II. Nach seinem Rücktritt als Vorstandsvorsitzender des Ölkonzerns Shell 1965 setzte er sein Engagement als dessen Aufsichtsratsvorsitzender bis 1976 fort.. Er bewegte sich mühelos in der Welt der Staatsmänner wie de Gaulle oder der Schah von Persien.

Als David Rockfeller, der Präsident der Chase Manhattan Bank, 1965 einen Beirat zur Beratung der Bank bei ihren internationalen Geschäften berief, ernannte er Loudon zu dessen Vorsitzenden. Loudon war dies dann bis zum Ruhestand 1977. (Video: Monsanto und der WWF – Der Pakt mit dem Panda)

War Ihnen bekannt, dass der französische Ölkonzern Total E&P schon längst an der Ölbohrung in einem anderen sensiblen Ökosystem in Uganda beteiligt ist?

Die Zielsetzung von Uganda (GOU), wie sie in der Energiepolitik des Landes (2002) und der nationalen Öl- und Gaspolitik (2008) festgelegt wurde, soll eigentlich die nachhaltige Nutzung der entdeckten Erdölreserven sicherstellen. Doch wie soll eine nachhaltige Ölförderung gelingen, wenn man direkt in einem sensiblen Ökosystem bohrt?

Total ist zusammen mit:

CNOOC LIMITED – ist der größte Produzent von Rohöl und Erdgas in China und TULLOW OIL PLC – ist ein britisch-irisches Gas- und Ölunternehmen mit Sitz in London – an Ölbohrungen in einem Naturschutzgebiet beteiligt.

Es handelt sich um den Murchison Falls National Park am nördlichen Ende des Albertine Rift Valley. Der Murchison-Falls-Nationalpark ist ein Nationalpark im Nordwesten Ugandas. Er hat eine Fläche von 3877 km². Hier leben u. a. etwa 1400 Elefanten und die scheue Sitatunga-Antilope. Löwen und Leoparden sind schon dort fast ausgestorben. Die Region war einst bekannt für die Großwildjagd. 420 Vogelarten sollen in diesem sensiblen Ökosystem beheimatet sein. Hier fließt der Nil in den Murchison Falls Nationalpark und es ist ein beliebtes Reiseziel für die Touristen, allerdings werden auch Großwildjagden angeboten. 

Nigerianischer Ölkonzern unterzeichnet zwei Öl-Explorationen in Uganda – im Naturschutzgebiet

Uganda hat wie schon oben geschrieben laut dailytrust.com.ng am 15. Juni 2017 zwei Lizenzen für Ölbohrungen an eine nigerianische Firma vergeben, sodass das Unternehmen mit den Explorationsarbeiten beginnen kann. Die Brutto-Rohreserven werden von Regierungsgeologen auf 6,5 Milliarden Barrel geschätzt. Die Produktion wird voraussichtlich im Jahr 2020 beginnen.

Obwohl die ugandische Regierung immer wieder behauptet, es erfolgten Prüfungen, damit Ölkatastrophen in diesen empfindlichen Ökosysteme verhindert werden, sind Naturschutzorganisationen und die dort lebende Bevölkerung zu Recht beunruhigt. Schaut man sich die anderen Ölbohrungen in den anderen Naturschutzgebieten an, sind die ersten negativen Folgen schon sichtbar. So sollen in dem Dorf Purongo, das ein paar Kilometer vom Nationalpark entfernt liegt, Flächen aufgekauft worden sein, um giftige Abfälle zu entsorgen.

Doch nicht nur Uganda sitzt auf Rohstoffen, sondern auch Kongo. Etwa 85 % des Parks sind als Öl-Konzessionen von der Demokratischen Republik Kongo zugewiesen worden. So sollte laut WWF 2014 Soco das einzige Unternehmen sein, welches die Förderungspläne vorantreiben soll. Andere Unternehmen wie z. B. Total hätten sich verpflichtet, innerhalb des Virunga-Parks kein Öl zu fördern. Wenn wir jetzt zurückblicken, war Total bereits da schon in einem Naturschutzgebiet in unmittelbare Nähe aktiv und ist noch aktiv.

Der Virunga-Nationalpark grenzt auf einer Länge von etwa 50 km an den Vulkan-Nationalpark in Ruanda, auf etwa 45 Kilometern an den Rwenzori-Mountains-Nationalpark und auf einigen wenigen Kilometern an den Mgahinga-Gorilla-Nationalpark, letztere beide in Uganda. Durch die gemeinsamen Grenzen bilden die vier Parks ein zusammenhängendes Schutzgebiet.

Im Virunga-Nationalpark versuchen Mitarbeiter, die vom Aussterben bedrohten Berggorillas zu schützen. Weltweit gibt es nur noch etwa 800 Berggorillas. Die Hälfte lebt im Virunga-Park. Seit über 20 Jahren ist der Virunga-Nationalpark im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo durch Krieg, Wilderei und Raubbau bedroht. Eigentlich war es der Virunga-Nationalpark schon immer, denn am 27. Dezember 1985 fand ein Mitarbeiter Dian Fosseys halbnackte Leiche in ihrer Hütte im Virunga-Nationalpark. Der Mord wurde nie aufgeklärt. Virunga, im Osten der Demokratischen Republik Kongo gelegen, zählt zu den ältesten Nationalparks in Afrika. Das 790 000 Hektar große Gebiet liegt an der Grenze zu Ruanda und Uganda. Rund 200 der Menschenaffen leben an den Hängen der erloschenen Vulkane im Süden des Schutzgebiets.

In Virunga park rangers risk their lives daily to protect the park

Erst im April 2017 wurde Rodrigue Katembo mit dem Goldman Environmental Prize, einem Umweltschutz-Preis, für seinen Kampf gegen die britische Ölfirma im ältesten Nationalpark in Afrika ausgezeichnet. Er ist als Ranger im Virunga Nationalpark, einem UNESCO-Weltkulturerbe tätig. Rodrigue dokumentierte die Korruption und Missetaten des Ölkonzerns SOCO Internationals. Er zahlte einen hohen Preis, denn er wurde 2013, kurz nachdem er ein SOCO-Team bei dem Aufbau einer Telekommunikationsantenne im Park gestoppt hatte, 17 Tage lang gefangen genommen und gefoltert. Lesen Sie auch hier: Sie wollen Ranger im Virunga-Nationalpark werden? – So You Want to be a Ranger at Virunga National Park?


Laut der Deutschen Bundesregierung zu Uganda: „Die künftige Förderung von Erdöl im Westen des Landes könnte bei Stabilisierung des Ölpreises zu Veränderungen führen. Die Einnahmen könnten die Abhängigkeit Ugandas von externer Unterstützung erheblich verringern. Allerdings zeigen Beispiele anderer afrikanischer Länder wie Nigeria, dass mit Rohstoffgewinnung Gefahren verbunden sind: Es drohen Verteilungskonflikte, die Zunahme von Korruption sowie Umweltzerstörungen. Hinzu kommt, dass die enormen Schwankungen des Ölpreises der vergangenen Jahre keine zuverlässigen Schätzungen der zu erwartenden Einnahmen zulassen.“

Viele der Berggipfel bilden die Grenze zwischen den Ländern. Gorillas kennen keine Grenzen. So lebt eine Gruppe von Berggorillas in flacherem Bergland in einem Nationalpark Ugandas mit dem sinnträchtigen Namen Bwindis Undurchdringbarer Nationalpark. Weil die Tiere so bedroht sind – und weil sie von der Tourismus-Industrie dreier Länder beansprucht werden, hat man sie bislang schützen können, doch die Frage ist, wie lange noch. Öl gegen Gorillas.

Netzfrau Doro Schreier

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3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Das macht mich unendlich traurig. Es gibt scheinbar nichts mehr dort zu tun, das Vorgehen steht dem Gründe nach fest.

    Diesmal ist es keine Aktion von zB. Change.org, die den Lesern der ersten Welt durch Unterschrift (+ Spenden) vorgegaukelt, dass es Auswege gibt, wenn man nur tüchtig die Werbetrommel rührt.
    Nein, ich fürchte, dieser Zug ist weg.

  2. Es ist eine Schande wie weit es gekommen ist was mit unserer Welt passiert unsere Kinder und Kindeskinder wollen doch auch noch eine Zukunft haben

  3. Trotz der Proteste … den Ölmultis und gierigen Politkern, die angeblich im Sinne „ihrer“ Bevölkerung on ihrem jeweiligen Staat/Land die Reserven der Erde ausbeuten … wird weiter gemacht wie bisher.
    Warum?
    Antwort: Geld regiert die Welt und somit die Macht des Geldes. Dabei spielen die Menschen und die Natur sowieso in Uganda und auch in anderen Staaten eine nebensächliche / untergeordnete Rolle. Wenn die Machthaber und Inhaber des Machpotentials Gelde aus China, Europa oder Nordamerika eine Quelle anzapfen wollen, dann tun sie das über die Köpfe anderer hinweg. Es interessiert nur der momentane und jetzige Gewinn. Die Folgen sind unwichtig, weil davon niemand reich wird.

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