Kranke Welt! Designer-Babys per App! Willst du ein Baby? Wische einfach auf dein Smartphone! – Want a baby? Just swipe right.

zur englischen Version Kranke Welt, bestelle dir ein Designer-Baby per App – Bestell dir einen Papa für dein Wunschbaby, auch aus Übersee möglich. Die Tinder-esque App bietet Nutzern eine Plattform, um potenzielle Co-Eltern, Samenspender und Eizellenspender zu finden. Und es funktioniert auch international, denn während die App in Australien entwickelt wurde, meldeten sich bereits Menschen aus Europa, den USA und Südamerika. Vor allem wegen der Anonymität bevorzugen die Nutzer Sperma aus Übersee. Man befinde sich bereits in Gesprächen mit Fruchtbarkeitskliniken in Übersee wie New York.

Die App „Just a Baby“ – eine Dating-App für die, die Eltern werden wollen, wurde von Paul Ryan und Gerard Edwards entworfen und sie verspricht, Menschen zu vernetzen,  die ein Baby machen wollen. Je nach Situation der Person könnten dies Leihmutter-, Partner-, Miteltern-, Samen- oder Eizellspender sowie Fruchtbarkeitsdienste sein.

Die App, die in Australien entwickelt wurde und die es  jetzt auch offiziell in Großbritannien und den USA gibt, ist GPS-fähig, sodass: “ Sie Ihre Bedürfnisse vor Ort erfüllen können. Alternativ können Sie Ihre Suche erweitern und ein anderes Land oder eine andere Region auswählen.“ Schon jetzt hat die App ca. 4 000 Nutzer. 

„Hast du schon von Just A Baby gehört? Es ist eine neue App im Tinder-Stil, die kürzlich in Großbritannien eingeführt wurde und darauf abzielt, Menschen miteinander zu verbinden, die den Wunsch teilen, ein Baby zu machen, so die Webseite. Es klingt wie eine großartige Idee. Familien können auf viele verschiedene Arten entstehen und die Nachfrage nach Samenspendern ist größer als je zuvor.“

Kranke Welt! Designer-Babys per App – Bestell dir einen Papa für dein Wunschbaby

Jetzt kann man in London einen Papa bestellen. Es ist so einfach wie eine Pizzabestellung und funktioniert wie eine Online-DatingPlattform. Die Londoner Sperma-Bank hat eine iPhone-App zur Verfügung gestellt, die allen Frauen ermöglicht, einen Katalog durchsuchen zu können, in dem Männer ihr Sperma anbieten. Die Auswahl wird anhand von ethnischer Zugehörigkeit, Beruf, persönlichem Typus und Augenfarbe getätigt. Die Kosten liegen bei GBP 950 (US$ 1200 =  € 1087), die mittels der App auch bezahlt werden können. Und wer gedacht hatte, es handelt sich um ein Fake, als wir 2016 das erste Mal darüber berichteten, wird spätestens jetzt feststellen, dass es sogar noch weiter geht.

Bereits 2016 berichteten wir, dass es auch in Großbritannien genau so funktioniert wie beim Online-Dating. Man kann auf ein Profil zugreifen, das eine Biographie des potentiellen Vaters enthält, dazu den Bildungsstand, Job und Persönlichkeitsmerkmale. Nun ja, bei den Online-Dating-Plattformen wird oft geschummelt. Oft sind die Piloten gar keine und auch so mancher, der sich als Arzt ausgibt, ist ein Mann mit zu viel Tagesfreizeit. Wir können nur hoffen, dass diese Samenspender richtige Angaben gemacht haben – nicht auszudenken, was geschieht, wenn es nicht so ist. In den USA gibt es bei den Kindern nach Maß schon die ersten  Probleme, da diese nicht dem Wunsch der Bestellung entsprechen – KRANKE WELT!

2011 kam in England das erste Kind mit drei DNA-Strängen auf die Welt. Diese Manipulation an den Genen empörte Mediziner, Ethiker und Politiker weltweit. Der Vorgang sei ein reines Experiment und niemand könne sagen, ob die Kinder keine späteren Gesundheitsschäden durch ihre Zeugung davontragen würden. Von einem „Albtraum“ und dem „Beginn der Menschenzüchtung“ war die Rede. Schon in dem Beitrag vom Februar 2014 berichtete Lisa über das Patent für eine Methode, mit der zukünftige Eltern die Ei- und Samenspender nach Merkmalen, die sie sich bei ihrem Kind wünschen, auswählen können.

Warum eine Leihmutter, wenn es bereits eine künstliche Gebärmutter-Maschine gibt? „Jedes Jahr werden in den USA rund eine Millionen Abtreibungen vorgenommen. Wenn wir im ganzen Land entsprechende Labore hätten, könnten diese Embryonen jeweils in eine künstliche Gebärmutter eingepflanzt werden. Dann hätten wir plötzlich eine Million mehr Babys, die zur Adoption freigegeben werden würden – ein Albtraum! Wenn ich mit Abtreibungsgegnern darüber spreche, erschaudern sie“, schrieb Scott Gelfand, Direktor des Ethik-Zentrums der Oklahoma State University in Stillwater (US-Bundesstaat Oklahoma) in „Nature“ bereits vor mehr als 10 Jahren. 2016 ebenfalls aus Großbritannien: Die Erzeugung der Kinder soll ohne Sexualität und ohne Eltern stattfinden, am besten in Fabriken. Konzerne würden diese Aufgabe in Zukunft übernehmen. Genau das verlangte die führende britische Bioethikerin Anna Smajdor von der Universität East Anglia. Sie behauptet, Schwangerschaft und die Kindsgeburt seien sehr schmerzvoll, riskant und sozial einschränkend für Frauen. Da fragen wir uns, wie die Frauen es in all den Jahrtausenden zuvor geschafft haben, Kinder zu bekommen. Obwohl die Wissenschaft bereits eine künstliche Gebärmutter entwickelt hat und ein Patent aus dem Jahre 1955 existiert, verlangt sie öffentliche Fördermittel, um eine künstliche Gebärmutter entwickeln zu können. Sie fand einen Geldgeber in dem Wellcome Trust, nach der Bill-&-Melinda-Gates-Foundation mit 27 Milliarden Dollar Vermögen die zweitreichste Stiftung der Welt und private Hauptgeldquelle für die Forschung im Bereich Biomedizin. Siehe: „Schöne neue Welt“ – Die künstliche Gebärmutter – Maschine statt Mama ist Realität!

Mittlerweile auch: Nicht mehr gebrauchte Gebärmutter kann jetzt gespendet werden – Erstes Baby in den USA nach Gebärmuttertransplantation geboren – First Baby Born in U.S. from Transplanted Uterus

Während in den USA „Social Freezing“ eine  immer beliebtere Methode unter Frauen ist, um ihre Fruchtbarkeit auf dem aktuellen Stand zu konservieren und das Ticken der biologischen Uhr zu stoppen, geht man in Großbritannien noch weiter.

Bestell dir einen Papa für dein Wunschbaby. Frauen können jetzt per App einen Samenspender aussuchen

Hier noch einmal unser Beitrag aus 2016, denn nicht anders funktioniert justababy.

Die App erlaubt Frauen auch, eine Wunschliste zu erstellen, die Wünsche an den Sperma-Spender individuell anzupassen. Wenn das bestellte Sperma versandfertig ist, erhalten die Bestellerinnen eine Zustellungsankündigung. Auch eine Zustellung direkt an die In-Vitro-Klinik ist möglich.

“Man macht alle Transaktionen online, so wie heutzutage alles”, sagt Dr Kamal Ahuja, wissenschaftlicher Leiter der Sperma-Bank. „Das erlaubt Frauen, die einen Sperma-Spender suchen, in aller Ruhe in ihren eigenen vier Wänden zu wählen und sich dafür so viel Zeit zu nehmen, die sie brauchen. Wir denken, dass dieses Angebot einzigartig auf der Welt ist.“

Anfang September 2016 beschrieb Dr. Ahuja in BioNews dieses Angebot erstmals. Er betonte, dass es von der obersten Kontrollbehörde der IV-Kliniken, Human Fertilisation & Embryology Authority, zugelassen wurde. „Sperma aus dem Katalog oder per App zu bestellen, spielt die Behandlung nicht herunter. Das Rekrutieren von Spendern nach dem alten Modell des Inserierens funktioniert heute nicht mehr. Aber durch die Aneignung neuer Technologien haben wir gezeigt, dass es wachsenden Erfolg haben kann.“

Die Neuigkeit dieser App wurde in den Medien weiter gereicht mit der typischen drastisch-derben Ausdrucksweise, die neue künstliche Befruchtungstechnologien begleiten. Aber es gab auch Kritik: „Wie weit können wir noch gehen in der Bagatellisierung der Elternschaft? Das ist künstliche Befruchtung per Mobiltelefon,“  sagt Josephine Quintavalle von der Kampagnengruppe für Ethik in der künstlichen Befruchtung. „Es sind digitale Väter. Wähle dir deinen Papa. Das ist die höchste Verunglimpfung der Vaterschaft.“


London Sperm Bank Donors, pictured, said the £950 service is the first of its kind Read more: http://www.dailymail.co.uk/news/article-3806348/New-order-daddy-app-lets-women-browse-950-sperm-donors-easily-shopping-online-Marks-Spencer.html#ixzz4M2VzVjj0 Follow us: @MailOnline on Twitter | DailyMail on Facebook

London Sperm Bank Donors, pictured, said the £950 service is the first of its kind

Sperm donors: there’s an app for that in London

Now you can order a daddy in London as easily as a pizza. The London Sperm Bank has released an iPhone app which allows women to browse through men and select their sperm based  upon characteristics like ethnicity, occupation, personality type, and eye color. The cost is £950 (about US$1200) which can be paid through the app.

The app also lets women create a wish list so that they can customize their sperm donor. When the right sperm arrives, they will receive a notification. If it appeals to them, it will be couriered to the woman’s fertility service.

„You make all the transactions online, like you do anything else these days,“ said Dr Kamal Ahuja, scientific director of the London Sperm Bank. „This allows a woman who wants to get a sperm donor to gain control in the privacy of her own home and to choose and decide in her own time. We think this is the first of its kind in the world.“

Early last month Dr Ahuja described the high quality of his product in BioNews. He stressed that it had been approved by the UK’s fertility watchdog, the Human Fertilisation & Embryology Authority: “Ordering sperm from an online catalogue or an app does not trivialise treatment … Donor recruitment according to the old model of advertising is unlikely to succeed, but by embracing new technologies we have shown that it can thrive and prosper.”

The news of the app was relayed in the media with the kind of ribald but quizzical treatment that most new artificial reproduction technologies receive. But there were critics. „How much further can we go in the trivialisation of parenthood? This is reproduction via the mobile phone,“ said Josephine Quintavalle, of the campaign group Comment on Reproductive Ethics. „It’s digital dads. Choose daddy. This is the ultimate denigration of fatherhood.“

Source 

Swipe Right for a Sperm Donor?

New Tinder-Style App Matches Prospective Parents

Swipe right on… a sperm donor? An egg donor? Match up with a local surrogate or prospective co-parent? The new app Just A Baby is like Tinder on prenatal steroids. Its purpose is to bring people together solely based on their desire to make a baby.

Developed by two Australians — Paul Ryan and Gerard Edwards — Just A Baby launched in the U.K. and U.S. on Monday, following a soft launch in Sydney.

“We had a good response, [acquiring] about 3,000 to 4,000 people over the past couple months,” Ryan told NBC News. “They’re matching up and sharing great stories about starting families.”

Users fill out a “biological profile” on the app, citing what it is they need or what it is they can provide, whether it’s sperm or egg donations, surrogacy, co-parenting, or even good old-fashioned partnering. You can find people locally, as the app is GPS-enabled, but you can also zoom out and get a global view of what is out there. In an effort to keep the app “agnostic,” Ryan said it doesn’t invite users to give details on their race or body type, like a dating app might.

“Some people request that information, which is fine, but we want to get away from that catalog feeling you get at a sperm bank,” said Ryan. “This is warmer, more human. Once you make it to that first stepping stone of going into a community and seeing who is out there, you can find the right person and move forward.”

Humanizing Alternative Methods

A main mission of the app, as Ryan sees it, is to bring a personable, community vibe to the world of non-traditional biological conception, one that can often feel coldly clinical.

Ryan, 37, also thought it could cater to millennials who may be less inclined to settle down than previous generations, but still want to experience parenthood, no matter their relationship status.

“Millennials are often in this space where they’re transient, their relationships don’t last as long, and they’re putting off having kids,” said Ryan. “I noticed so much anxiety among my friends, and thought, ‘Why not rid the stigma around trying alternative approaches, and make an app?’”

And so Just A Baby was, well, born. Free to install and use, its business model is, Ryan says, “under development,” with the main goal of its makers now to just get it out into the world, and perfect for its users.

The Problem: It’s Not ‘Just’ a Baby

Ryan is quick to assert that if two parties decide to try and make a baby upon meeting through the app, they should go through all the legal and medical channels necessary to have the healthiest arrangement. While it’s strongly recommended, the app doesn’t provide any of those services, so people are pretty much on their own when it comes to sorting out the nitty-gritty details.

One has to wonder if this app couldn’t lead to some bad situations — like, Lifetime movie bad. Any social app can attract a psychopath — and for years many people avoided online dating out of the fear that Mr. Perfect online was Mr. Serial Killer in real life. And those fears could persist with Just a Baby. Could people be taken advantage of? Led on? Lied to? Or, to look at from the other side, what if you signed up thinking you wanted a baby, matched up with someone who desperately wanted your service, but then decided you weren’t up for it? The stakes are so much higher than they are in dating. Read More: .nbcnews.com

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich kann die gespielte Empörung nicht nachvollziehen, gerade wenn es aus Frauenmund kommt.

    Ist es schießlich ein Frauenproblem, die Sache mit der publica, der res publica – die nicht anerkannt wird, von Frauen nicht anerkannt wird, und schon gar nicht wenn es um Kinder geht, also um die Zuerkennung und Anerkennung eigenständiger Rechte von Kindern, und schon gar nicht, wenn es um Einschränkung und Unterordnung, Selbstbeschränkung unter Moral von Frauen geht.

    Manchmal blitzt ein Hoffnungsschimmer auf, und einzelne (wirklich emanzipierte) Frauen stehen auf, gegen die Totalität des weiblich-sexistisch-Kollektiven.
    Aber ernsthaft: Frauen stecken noch in der Steinzeit, wenn es darum geht, sich gegen das Weibliche kritisch zu stellen, und zwar auch in der Öffentlichkeit. Während es eine Trivialität ist, das böse Männliche für Kriege und sonstige Dinge verantwortlich zu machen und öffentlich anzuprangern – ist das Weibliche och völlig ‚Vagina‘- und Bauch-fixiert. Pure Archaik.

    Es hat(te) schon einen realen Grund, die Annahme, Frauen wären für die res publica nicht zu gebrauchen. Heute wissen wir, dass dies die höfliche Formulierung ist. Die Wahrheit ist, dass Fraun sich keiner öffentlichen Moral unterstellen wollen.
    Das Maximale – und selbst das ist noch ein Skandal in den Augen des unkritisierten Frauenkollektivs – was Frauen an res publica derzeit imstande sind zu liefern und zu emanzipieren, ist ein Beratungsgespräch.

    Sich zu empören, bei der Verfügbarmachung von Kindern gemäß eines totalitären Wunsches der Mütter, wenn bereits Mord als Abtreibung euphemisiert die kollektive Frauenmoral korrumpiert hat – das ist geradezu lächerlich. Es ist weiblich.

    Empörung uns nichts dahinter.

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