Die Macht der Megakonzerne: Was machen Sie, wenn Luft, Wasser und Boden der Allgemeinheit nicht mehr zur Verfügung stehen?

Die Macht der Konzerne ist weitreichend. Wenn Unternehmen Marktmacht haben, werden sie politischen Einfluss suchen und erlangen und umgekehrt. Der enorme Reichtum und die Macht von Konzernen stehen im Zentrum vieler Probleme der Welt – wie Ungleichheit, Menschenrechtsverletzung und Umweltzerstörung. Der Drang nach kurzfristigen Profiten scheint heute die grundlegenden Menschenrechte für Millionen von Menschen auf dem Planeten zu übertrumpfen. Diese Zahlen zeigen, dass das Problem schlimmer wird.

Die zehn größten Unternehmen der Welt erzielen zusammen einen Umsatz, der größer ist, als die der 180 ärmsten Länder der Welt zusammen.Tendenz steigend.

Da die Konzerne immer größer und profitabler werden, wächst auch die Macht und damit der Einfluss, den sie ausüben: Multinationale Konzerne beschäftigen riesige Armeen von Lobbyisten, Anwälten und PR-Leuten. Sie verfügen über enorme Ressourcen, um Gesetze zu ihren Gunsten von gewählten Vertretern auf der ganzen Welt erlassen zu lassen. Um sicher zu gehen, wurden die gewählten Vertreter von den Konzernen in die jeweiligen Regierungen „geschickt“.

Nur damit Sie sehen, um welche Umsätze es sich handelt, dass sind nur ein paar der Konzerne:

  • Umsatz Amazon 136 Milliarden USD
  • WalMart Umsatz 485,9 Milliarden USD
  • Umsatz Nestlé 89,46 Milliarden CHF
  • Umsatz Pfizer  52,82 Milliarden USD
  • Umsatz Total 127,9 Milliarden USD
  • Umsatz Rheinmetal 5,602 Milliarden EUR
  • Umsatz Exxon Mobil 218,6 Milliarden USD
  • Umsatz Wilmar  43,09 Milliarden USD

In den Supermarktregalen scheint die Vielfalt riesig – beim genaueren Hinschauen fällt jedoch auf, dass die meisten Marken aus den gleichen Häusern stammen. So beherrschen diese 10 riesigen Lebensmittelkonzerne die Märkte und produzieren unter vielen verschiedenen Markennamen Vielfalt aus einer Hand. Thyson Foods, Kellogg’s, Unilever, General Mills,  Danone, Kraft, Mondelēz, Coca-Cola, PepsiCo und  Nestlé – diese 10 Mega-Konzerne kontrollieren unser Essen und sind die großen Gewinner. Ein großer Gewinner ist auf jeden Fall Warren Buffett, denn er gilt als der erfolgreichste Investor aller Zeiten: Ob Sie ein Glas Coca Cola trinken oder Heinz Ketchup verwenden, Waren Buffett wird sich freuen.  Siehe: Das sind die 10 größten Lebensmittelhersteller der Welt!

China hat jetzt mehr als 100 Unternehmen in der Fortune Global 500, während State Grid in der aktuellen Rangliste vom 7. auf den 2. Platz aufgestiegen ist.

Der Vergleich Konzerne gegenüber Länder

Die USA führen die Liste an, es sind die Einnahmen der Regierung aus: CIA World Factbook

Auf Platz eins im Jahre 2015 stehen die USA mit US-Regierungseinnahmen von 3,3 Billionen US-Dollar. – America’s Poor Kids – USA hat die höchste Kinderarmutsquote – Die meisten Super-Milliardäre kommen aus den USA

China belegt den zweiten Platz: Giftiges Wasser – China leidet unter bedrohlicher Wasserkrise – China’s bottled water: the next health crisis?

Deutschland belegt 3. Platz: Glückwunsch: Exportweltmeister Deutschland – Weltmeister im Lohndumping und die Superreichen profitieren!

Die Top 10 werden von neun  Ländern dominiert, und dann folgt schon Walmart – der US-amerikanische Einzelhandelsriese hat laut Fortune 500 einen Umsatz von über 480 Milliarden US-Dollar!!

Wahnsinn – Aus Profitgier wetten mit Wasser, Gesundheit, Wald und Land – nun auch gegen Naturkatastrophen!

Während die großen Banken wie die Deutsche Bank oder Goldman Sachs im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit stehen, läuft ein großer Teil des Finanzgeschäftes im Verborgenen. BlackRock-Chef Laurence „Larry“ Fink lässt Unternehmen und Politiker nach seiner Pfeife tanzen. Er und seine Mitarbeiter, zum Teil ehemalige Finanzminister, beraten Notenbanken, Finanzminister und große Konzerne wie Google. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch EZB-Chef Mario Draghi zu seinen Freunden zählt. Genauso auch bei seinem „mächtigen Freund“ Stephen A. Schwarzman. Siehe: Blackstone und BlackRock – Stephen A. Schwarzman und Larry Fink – eine „mächtige“Männerfreundschaft besonderer Art und die Arabische Liga

Schauen Sie sich den Beraterstab von Donald Trump an, nachdem dieser Präsident wurde:

Nachdem Trump gewählt wurde, bat er den Blackstone-Milliardär Schwarzman, eine Gruppe von Führungskräften zu bilden. Diese Gruppe soll sich häufig mit dem Präsidenten treffen und in den Bereichen Schaffung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum beraten, kurzum: Sie sollen Amerika wieder groß machen. Schwarzman leitet diese Gruppe und er gab am 02. Dezember 2016 die „mächtigen“ Mitglieder bekannt, die sich das erste Mal Anfang Februar 2017 trafen und auch Donald Trump bei seinem ersten Auslandsbesuch nach Saudi Arabien begleiteten:

  • Stephen A. Schwarzman (Forum Chairman), Chairman, CEO, and Co-Founder of Blackstone;
  • Larry Fink, Chairman and CEO, BlackRock;
  • Paul Atkins, CEO, Patomak Global Partners, LLC, Former Commissioner of the Securities and Exchange Commission;
  • Mary Barra, Chairman and CEO, General Motors;
  • Toby Cosgrove, CEO, Cleveland Clinic;
  • Jamie Dimon, Chairman and CEO, JPMorgan Chase & Co;
  • Bob Iger, Chairman and CEO, The Walt Disney Company;
  • Rich Lesser, President and CEO, Boston Consulting Group;
  • Doug McMillon, President and CEO, Wal-Mart Stores, Inc.;
  • Jim McNerney, Former Chairman, President, and CEO, Boeing;
  • Adebayo “Bayo” Ogunlesi, Chairman and Managing Partner, Global Infrastructure Partners;
  • Ginni Rometty, Chairman, President, and CEO, IBM;
  • Kevin Warsh, Shepard Family Distinguished Visiting Fellow in Economics, Hoover Institute, Former Member of the Board of Governors of the Federal Reserve System;
  • Mark Weinberger, Global Chairman and CEO, EY;
  • Jack Welch, Former Chairman and CEO, General Electric;
  • Daniel Yergin, Pulitzer Prize-winner, Vice Chairman of IHS Markit;

Während immer mehr zerstört wurde und immer noch wird, werden die Konzerne größer, und anstelle von Millionen Euro Umsätzen müssen es jetzt Milliarden Euro sein. Eine regelrechte Fusionswelle hat dazu geführt, dass das geschah, wovor schon Jahrzehnten gewarnt wurde. Und in welchen Händen liegt  das Kostbarste auf der Welt?

Schauen Sie sich allein die Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden an! Oder das Wasser in den Händen von zum Beispiel Nestlé.

Monopoly

Beispiel: Am 13. 10. 2017 gab BASF die Übernahme des Saatgut- und Herbizidgeschäftes vom Konkurrenten Bayer bekannt. Hintergrund des Deals ist, dass sich Bayer für die angestrebte Übernahme des Saatgutriesen Monsanto aus wettbewerbsrechtlichen Gründen von Geschäftsteilen trennen muss. Die Übernahme ist BASF 5,9 Milliarden Euro in bar wert. In unserem Beitrag Monopoly einiger weniger Agrarkonzerne! haben wir über die Fusionswelle der Agrar – und Chemiebranche aufgeklärt.

Too Big to Fail –  zu deutsch: zu groß, um unterzugehen

Welche Auswirkungen es hat, wenn Konzerne an die Macht kommen, wird an Brasilien deutlich: Nun sollte man wissen, dass, nachdem der Senat endgültig für die Amtsenthebung Rousseffs in einer Abstimmung befunden hatte, Temer am 31. August 2016 Präsident Brasiliens wurde und eine liberal-konservative Regierung bildete, angesichts derer Investmentbanker und reiche Großgrundbesitzer jubelten.

Regenwald, die vielen Bäume, die gefällt wurden und werden, damit immer mehr Ackerflächen geschaffen werden, ob nun für Viehfutter oder Palmöl. Der Regenwald speichert riesige Mengen CO2, reguliert den Wasserkreislauf und das Klima. Die Abholzungen der Wälder ist für fast 1/5 der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, durch die sich wiederum das Klima erwärmt. Siehe Brasilien: Krieg, um Platz für eine großflächige Landwirtschaft zu schaffen, auch für Europa! – ‚IT’S A WAR‘ – Brazil’s Amazon

Nachhaltigkeit –  ist ein Wort, welches mittlerweile für reiche Investmentbanker zu einem lukrativen Investment verkommen ist, denn mit dem Wort „nachhaltig“ lässt sich viel Geld verdienen. Doch nachhaltig zerstörend, das wäre der richtige Ausdruck für das, was wir zurzeit erleben.

Es gibt sogar seit 1999 einen Dow-Jones-Nachhaltigkeits-Index – Dow Jones Sustainability Index (DJSI) – 3400 börsennotierte Unternehmen auf der ganzen Welt befassen sich mit ökonomischen, ökologischen und sozialen Themen. Für die Erfassung der relevanten Daten ist RobecoSAM zuständig. Diese hat einen Fragebogen entwickelt, welcher an die Unternehmen verschickt wird. Der von den Unternehmen selbst ausgefüllte Fragebogen ist die wichtigste Informationsquelle zur Bewertung der Unternehmen.

Vision RobecoSAM
„Wir sind überzeugt, dass nachhaltig wirtschaftende Unternehmen erfolgreicher sind. Als führender Experte für nachhaltige Finanzanlagen erkennen wir Chancen & Risiken langfristiger Entwicklungen frühzeitig. Es ist unsere Vision, Sustainability Investing weiter zu entwickeln und neue Maßstäbe zu setzen.“

Thema Wasser: Der Markt der Zukunft

In dem Video sehen Sie die Situation des Wassers, und wie Investmentbanker es zu nutzen wissen:

Dazu: Wasser ist ein Allgemeingut und gehört der gesamten Menschheit und nicht nur Profiteuren! Nicht nur Nestlé auch Investmentbanker profitieren vom „blauen Gold“!

Wasser ist kostbar, darüber haben wir schon ausreichend berichtet. Doch war Ihnen Folgendes bekannt?

  • Ein typisches Bohrloch mit Horizontalbohrung und Fracking erfordert 15 000 bis 20 000 Kubikmeter Wasser. Um das mehr als 1500 Meter unter der Erde im Schiefergestein eingeschlossene Gas freizusetzen, wird der Stein zunächst vertikal und dann horizontal aufgebohrt. Als nächstes wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in das Bohrloch gepresst. Dadurch entstehen Risse im Gestein, durch die das Gas entweichen und über Bohrrohre an die Oberfläche gelangen kann.
  • Die 50 000 Bohrlöcher in den USA nutzen so jedes Jahr schätzungsweise 265–530 Milliarden Liter Wasser – genug, um 150 000 olympische Schwimmbecken zu füllen. Auf Grund des engen Zeitfensters des Bohrungs- und Förderprozesses kann dieser die lokalen Wasserressourcen überproportional belasten. Besonders gravierend sind die Auswirkungen bei Schiefergasbohrungen in Regionen, in denen das Wasser ohnehin knapp ist.
  • Folgende Konzerne werden hier genannt, die davon profitieren:
  • Veolia, Newalta und Ecolab   Quelle: robecosam.com

Siehe: ACHTUNG: Schreckgespenst Fracking ist wieder da! Bundesregierung subventioniert Pro-Fracking-Gremium mit 4,75 Mill. EURO -Neue LNG-Terminals in Europa – Hydraulic Fracking leaks much more often than we thought!

Beispiel:  Sustainable Agrobusiness

        • «Solange Nahrungs-, Futtermittel und Kraftstoffhersteller um die gleichen Agrarrohstoffe konkurrieren, bleibt die Sicherung der Nahrungsmittelversorgung eine Herausforderung.»

„Die Anforderungen an die weltweite Nahrungsmittelversorgung steigen. Die Ausweitung der verfügbaren Anbauflächen reicht nicht aus, um den Bedarf einer globalen Bevölkerung zu decken, die bis 2050 auf schätzungsweise 9 Milliarden Menschen anwachsen wird. Das steigende Wohlstandsniveau in den Schwellenländern führt zu einem zunehmenden Proteinkonsum, was wiederum den Getreide- und Wasserbedarf erhöht. Durch die zunehmende Nutzung landwirtschaftlicher Produkte in neuen Einsatzbereichen wie der Biokraftstoffproduktion erhöht sich der Druck auf die Nahrungsmittelversorgung – es kommt zu einer Konkurrenz um Anbauflächen für Energiepflanzen und Nahrungsmittel. Das zunehmende Qualitätsbewusstsein der Nahrungsmittelkonsumenten verschärft den Druck, die Nahrungsmittelsicherheit vom Feld auf den Tisch sicherzustellen.“

  • Während der Krise der Jahre 2006–2008 sind die Nahrungsmittelpreise gemessen am Nahrungsmittelpreisindex der FAO um schwindelerregende 85% gestiegen. In der Folge haben sich die Preise auf einem höheren Niveau stabilisiert, sodass die Folgen der Nahrungsmittelkrise des Jahres 2008 tatsächlich immer noch sichtbar sind. Wir befinden uns weiterhin in einer ausgedehnten Phase historisch hoher Preise mit zudem höheren kurzfristigen Schwankungen. Solange Nahrungs-, Futtermittel- und Kraftstoffhersteller um die gleichen Agrarrohstoffe konkurrieren, bleibt die Sicherung der Nahrungsmittelversorgung eine Herausforderung, die durch den Klimawandel und die damit verbundenen unberechenbaren Wetterbedingungen zusätzlich erschwert wird. Die jüngste Dürre hat diesen Wettbewerb nochmals verschärft. Die aktuellen Geschehnisse zeigen einmal mehr, wie fragil das Verhältnis von Angebot und Nachfrage im Nahrungsmittelbereich ist. Kein Zweifel: Um diese Angebotsengpässe erfolgreich zu meistern, sind innovative Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Agrarsektors – und ein entsprechend gezielter Einsatz von Anlagegeldern – gefragt. Quelle: robecosam.com
  • Zehn Rohstoffe und 18 Unternehmen
    robecosam. hatte 2014 zehn wichtige Agrarrohstoffe ausgewählt, deren Produktion, Verarbeitung und Vermarktung mit sozialen Risiken verbunden ist: Palmöl, Soja, Kakao, Kaffee, Tee, Zucker, Baumwolle, Haselnüsse, Gerstenmalz und Milchprodukte. Auf dieser Grundlage haben sie einen Engagement-Dialog mit 18 Lebensmittel- & Agrarunternehmen geführt, darunter Carrefour, Wilmar und Nestlé. Im Mittelpunkt würden die für ihre jeweilige Geschäftstätigkeit wichtigsten Rohstoffe stehen. Im Rahmen ihres Engagement-Programms werde zudem, gemeinsam mit anderen Investoren, für die gemeinschaftlichen Engagement-Projekte der Prinzipien für verantwortliches Investieren (PRI) der UN eingesetzt. Im Fokus standen hier die Arbeitsbedingungen und Wasserrisiken entlang der Agrar-Lieferkette.

Siehe: Viele arme Länder mit Rohstoffen versinken im Krieg und genau dorthin werden Rüstungsgüter verkauft!

Wasser, Luft und Boden

Wasser: Zum Thema Wasser haben wir Ihnen schon das Thema Fracking genannt, hinzu kommt die Monokultur und deren Folgen für das Wasser:

Luft;

Immer mehr Stadtbewohner sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durch eine zu starke Luftverschmutzung gefährdet – vor allem in ärmeren Ländern. An den Folgen würden jedes Jahr mehr als drei Millionen Menschen vorzeitig sterben. Insbesondere in den armen Staaten sei das Risiko von Herzinfarkten, Lungenkrebs und chronischen Atemwegserkrankungen durch Luftverschmutzung infolge der Emissionen von Feinstaub und anderen Schadstoffen größer geworden. Davor warnte die UN-Sonderorganisation in Genf bei der Veröffentlichung der Studie.

Ganz deutlich wird die Luftverschmutzung in China:

China wird auch gern in den Medien als Beispiel genannt, doch der wahre Grund liegt darin, dass die Konzerne, die ja dafür bekannt sind, sich nicht mit Steuern an dem Allgemeinwohl zu beteiligen, alles, was für die Umweltverschmutzung, bzw. Luftverschmutzung verantwortlich ist, outzusourcen. Man schaue nach Afrika, denn dieser Kontinent kann nun wirklich nicht mit Luftverschmutzung punkten, eigentlich. Denn schon längst wird aller Müll, der hier nicht verarbeitet werden kann, schnell mal nach Afrika gekarrt:

Weil die Automobilbranche mit hohen Parteispenden glänzt und außerdem für viele Arbeitsplätze sorgt, wissen wir, spätestens seit dem Abgasskandal von VW, dass auch hier im Lande nicht wirklich ein Interesse an einer sauberen Luft besteht.

Dass Länder mit dem Elektroautomobil schon viel weiter sind, trotz der Milliarden Euro Förderung, zum einem durch die EU und zum anderen durch die Bundesregierung, sieht man daran, – der Beitrag ist übrigens aus 2014 – dass mittlerweile, also nach dem Abgasskandal nochmals Milliarden Euro Subventionen in die großen Autokonzerne flossen:

Sie sehen, warum in eine saubere Luft investiert wird? Es profitieren doch eh immer die selben Konzerne, wenn man es nicht tut. Ein weiterer großer Verbrecher ist auch die Deutsche Bank, denn die wird sogar wegen eines solchen Verbrechens angeklagt:

Boden

Auf der Flucht in Sachwerte kaufen reiche Investoren den Bauern das Land weg. Dadurch steigen für die Landwirte auch die Pachtpreise. Noch nie war Ackerland so begehrt wie heute. Das führt aber auch dazu, dass immer mehr Menschen, also Kleinbauern, hungern, denn ihnen wird die Lebensgrundlage unter den Füßen weggezogen.

Doch es gibt auch noch ein anderes Problem: Die Böden sind durch die vielen Chemikalien gar nicht mehr nutzbar.

Anstelle von Getreide wachsend zunehmend Superunkräuter. Dies nicht nur in den USA der Fall, wo vermehrt Landwirte dem Konzern Monsanto den Rücken kehren, sondern auch in Europa oder Lateinamerika.

Werden Pestizide nach Jahren der Verwendung endlich verboten, so fragt sich niemand, warum diese hochgiftigen Pestizide überhaupt auf dem Markt gelangt waren.

So ist es mit allen Produkten, die irgendwann von der FDA oder EFSA vom Markt genommen werden. Gibt es nicht Institutionen, die dafür Sorge tragen, dass in die Umwelt eingebrachte Stoffe unbedenklich sind?

Solche wissenschaftlichen Einrichtungen werden sogar mit Steuergeldern finanziert. Muss eine Chemikalie nicht erst durch viele Instanzen, damit sie überhaupt auf den Markt kommt? Ganz einfach, wenn die Chemiekonzerne immer größer werden, was ja zurzeit durch die Übernahmen von: Bayer und Monsanto, ChemChina und Syngenta, oder DOW UND DUPONT  – der Fall ist, gibt es keine Instanzen mehr, die ụnabhängig prüfen. Die Konzerne legen selbst ihre Studien vor.

Wenn Sie sich die Gemüsesorten in den Regalen der Supermärkte weltweit anschauen, dieses gilt auch für Obst, werden Sie feststellen, dass nicht nur die gleichen Konzerne für die Produktion verantwortlich sind, sondern auch, dass die Vielfalt schon längst verloren gegangen ist.

        • Monokulturen sind sehr anfällig für Schädlinge. Daher wird eine große Menge von Pestiziden eingesetzt. Diese Pestizide greifen wieder den Boden an und so weiter ….also ein Teufelskreislauf. 
        • Deutlich wird es auch in der Küstenebene von Almería, Spanien, denn auch hier kommt es häufig zu Schädlingsplagen. Dagegen gibt es Pestizide. Welche Krankheiten diese auslösen können, darüber haben wir bereits mehrfach geschrieben. Das Geschäft mit den großen Handelsketten funktioniert nicht nur wegen der geschätzten 40 000 Gewächshäuser in der spanischen Provinz Almeria, sondern auch, weil hier mit billigen Arbeitskräften angebaut wird. Paradox, handelt es sich doch um Flüchtlinge, die aus ihren Ländern fliehen mussten, weil große Konzerne Interessen an ihren noch gesunden Böden hatten.
        • Dazu dieser Beitrag:Gemüse aus dem Plastikgarten Europas – Ausbeutung, Lohndumping, Sklaverei, Pestizide, Genmanipulation

War Ihnen bekannt, dass China der größte Nahrungsmittel-Exporteur der Welt ist? Gerade das Land, welches doch selbst die meisten Menschen auf der Welt hat, produziert für die weltweite Bevölkerung, dementsprechend sind auch die Böden.

Doch da die eigene Bevölkerung Chinas gar kein Interesse hat, sich selber zu vergiften, kauft China auf der ganzen Welt deren „gesunde“ Nahrungsmittel ein, kauft aber auch Böden, zum Beispiel in der Ukraine, aber auch in Bulgarien, Serbien, Afrika u. s. w.

Wenn also Wasser, Luft und Boden nicht mehr der Allgemeinheit zur Verfügung stehen, was dann?

Siehe auch: Die Macht der Lebensmittel-Giganten

Immer mehr Menschen auf der Erde erfordern eine immer höhere Nahrungsmittelproduktion. Die Erträge der Landwirtschaft wurden immens gesteigert. Die Agrarflächen wurden größer. Eine Agrarkulturlandschaft entstand, die von riesigen Maschinen bearbeitet wird. Doch kann unter den genannten Bedingungen noch die Nahrungsmittelsicherheit gewährleistet werden? Wohl kaum!

Laut robecosam soll man nachhaltig Investieren als Antwort auf den Klimawandel. Denn es gibt in der Tat den Klimawandel, auch wenn ihn immer noch Menschen abstreiten. Sie können den Klimawandel auch einfach als – Missbrauch der Ressourcen, die die Natur für das Überleben zur Verfügung stellt – bezeichnen. Egal wie Sie es nennen, das Ergebnis bleibt gleich.

Ein Mann, der den Klimawandel als von Chinesen erfundenen Schwindel bezeichnet und gelockerte Vorschriften für Fracking und Offshore-Ölbohrungen vorschlägt und auch umsetzt, hat im Beraterstab genau diese Konzerne, die für den Missbrauch der Erde verantwortlich sind.

Er wurde nicht auf Grund seiner politischen Einstellungen gewählt, sondern dank Rhetorik und fortwährenden Erfindens von Slogans. „Amerika wieder groß zu machen“ impliziert in Trump-Sprech „gute Jobs für weiße Mitglieder der Arbeiterklasse zu schaffen“. Siehe dazu auch: Offener Brief an den designierten Präsidenten Trump – An Open Letter to President-Elect Trump, den wir im November 2016 veröffentlichten.

Das Kabinett des Schreckens: Sowohl die Chemiegiganten, der Energiesektor als auch die Pharma-Industrie, aber auch Fastfood-Ketten wie McDonald’s atmeten auf, nachdem am 20. Januar 2017 Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten vereidigt wurde. Und nicht nur Trumps Kabinett verspricht, den Planeten Erde zugrunde zu richten, auch Trumps neue Webseite .

Wenn wir also kein sauberes Wasser, keine Luft zum Atmen und auch keine Böden mehr haben, was nützen dann die vielen Arbeitsplätze die Trump verspricht? Zumal ja bekannt sein sollte, dass doch vermehrt die Roboter in den Konzernen Einzug halten? Siehe : Kollege Roboter – Industrie 4.0 – wir werden (fast) alle arbeitslos

Wasser, Luft und Boden verseucht! Nun stellen Sie sich vor, die Chinesen begeben sich auf Wanderschaft, um wieder Wasser, Luft und Boden zu haben? Durchaus vorstellbar, denn gerade reiche Chinesen verlassen das Land oder kaufen sich Immobilien in anderen Ländern, wo die Lebensqualität weitaus besser ist.

Sollten Sie bis hierher gelesen haben, sollte Ihnen eines bewusst sein: Es geht nicht nur um Ihre Zukunft, sondern um die aller Menschen und vor allem auch um die der nachfolgenden Generationen.

Netzfrau Doro Schreier

Das Gespenst Wasserprivatisierung geht um! Privatisierung mit Unterstützung der Weltbank! – Indonesian Supreme Court Terminates Water Privatization

Blackstone und BlackRock – Stephen A. Schwarzman und Larry Fink – eine „mächtige“Männerfreundschaft besonderer Art und die Arabische Liga

Big Pharma – Krankheit des Menschen ist ein einträgliches Geschäft – Pharmaindustrie schlimmer als die Mafia

Konzerne – Vernetzung der einzelnen Aufsichtsräte – man kennt sich!

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