Plastik-Pest! Stoppt den Verkauf von Obst und Gemüse in Plastikverpackungen! – The plastic plague! Stop plastic packaging

Der Plastikwahn und kein Ende in Sicht. Plastik ist ein gefährlicher und langer Begleiter auf dieser Erde, da es nicht biologisch abbaubar ist. Stoppt endlich den Verkauf von Obst und Gemüse in Plastikverpackungen. In allen Supermärkten finden wir Obst und Gemüse, das in Plastiktüten verpackt verkauft wird. Dieselben Supermärkte bieten aber auch Obst und Gemüse zum Teil unverpackt an. Daran sehen wir, dass es möglich ist! Dient alles nur dem Profit der  Verpackungsindustrie? Oder gar der Gewinnmaximierung für den eigenen  Profit? Verpackungen haben häufig einen Anteil von bis zu 25 Prozent am Gesamtgewicht.

Wenn wir die große Menge an Kunststoff betrachten, die für die Herstellung dieser Verpackung verwendet wird, ist  es nicht schwer zu glauben, dass der Schaden für die Umwelt der gleiche oder sogar mehr als der sein wird, den Plastiktragetaschen verursachen.

Global werden pro Jahr nahezu 240 Millionen Tonnen Kunststoffe produziert. Allein 60 Millionen Tonnen Plastik werden in Europa produziert, das sind etwa 25 Prozent der globalen Produktion.

Im Juli 2017 warnten US-Forscher davor, dass sich bis zum Jahr 2050 die Menge an Plastikmüll auf etwa zwölf Milliarden Tonnen vergrößern würde. Bis heute wurden etwa 8,3 Milliarden Tonnen hergestellt.

Steigende Tendenz – jährlich gelangen etwa 32 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Umwelt .

Siehe: Planet Müll – Der Letzte räumt die Erde auf! Ozeane versanken im Plastikmüll und Pyramiden an Elektroschrott machten die Erde unbewohnbar

Es gibt keinen Grund, warum Obst und Gemüse nicht in ihrer natürlichen Form nach Gewicht verkauft werden können. Außerdem können die Supermärkte die kleinen durchsichtigen Plastiktüten, die sie auf Obst- und Gemüsegängen platzieren, durch Papiertüten ersetzen.

Weiche Früchte wie Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Trauben und Blaubeeren können auch in robusten Pappschälchen anstelle von Plastikschalen verkauft werden. Pappschachteln werden aus recyceltem Papier und Pappe hergestellt und können wiederverwertet werden und sind biologisch abbaubar.

Außerdem enthält Pappe keine BPA oder ähnliche Chemikalien, die Plastikverpackungen enthalten. BPA dringt in Lebensmittel ein und gelangen so in unserem Körper! Siehe: Gift-Alarm – Krank durch Chemikalien – Sie werden vergiftet!

Es ist geradezu grotesk, dass ausgerechnet Bio-Gemüse und -Obst im Supermarkt noch einmal extra in Plastik eingepackt sind. Doch auch einzeln abgepacktes, geschältes Obst landet in Plastik – ob Ananas oder Melone, sogar geschälte Äpfel, es gibt nichts, was es nicht gibt. Denn obwohl die Kokosnuss bereits eine harte Schale hat, umhüllt man diese ebenfalls mit Plastik. 

Bei Edeka gefunden

Plastik und Lebensmittel gibt es im Supermarkt häufig in enger Verbundenheit: Diese Symbiose gehört inzwischen zum normalen Anblick im Regal. Bananen in Plastiktüten, die Gurke in der Folie oder ein paar vereinzelte Schinkenscheiben, die sich in einem Meer aus Plastik verlieren. Verpackungen haben häufig einen Anteil von bis zu 25 Prozent am Gesamtgewicht.

Etwa 13 Millionen Tonnen Plastikmüll landeten jedes Jahr im Meer. Immer wieder sagte man den Menschen: „Stirbt der Ozean, sterben auch wir! Ein Fünftel der Korallen ist tot, fünf riesige Plastikteppiche schwimmen auf den Weltmeeren.  

  • Jährlich verendeten etwa 1 000 000 Seevögel und 100 000 Meeressäuger durch den Kontakt mit Plastik-Müll, den die Menschen produzierten. (Plastikmüll- Statistik 2016)
  • In weiten Teilen des Meeres gab es mittlerweile 6 Mal mehr Plastik als Plankton. (Plastikmüll Statistik 2016)

Plastik ist ein gefährlicher und langer Begleiter auf dieser Erde, da es nicht biologisch abbaubar ist.

Jährlich sterben etwa eine Million Seevögel, weil sie irrtümlicherweise Plastikteile als Nahrung aufnehmen. Der Verdacht besteht, dass auch bei Menschen der Umgang mit Plastik zu Krebs, Unfruchtbarkeit, Autismus oder Allergien führen kann. Besonders problematisch ist der Stoff Bisphenol A.

Laut UNO gelangen 80 Prozent des Kunststoffmülls über Flüsse in die Ozeane.

Warum sind manche Obst- und Gemüsesorten in Plastik verpackt?

In der EG-Ökoverordnung (bzw. den dazu gehörenden Durchführungs-Verordnungen) steht die Vorschrift, dass Unternehmen bei Herstellung, Transport und Lagerung Vorkehrungen treffen müssen, „um jedes mögliche Vermischen oder Vertauschen mit nichtökologischen/nichtbiologischen Erzeugnissen zu unterbinden“ und deren Identifizierung eindeutig zu gewährleisten.

Ende der 1990er-Jahre stoßen Forscher im Nordpazifik auf eine riesige schwimmende Müllhalde, in der Tausende Tonnen Plastik umherkreiseln. Und auch in Plastic Planet machte Werner Bote 2009 darauf aufmerksam: Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall!

In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.

Obwohl alles seit Jahren bekannt ist, ändert sich nichts dran. Der Anteil am weltweiten Plastikmüll ist zu einem Drittel auf Plastikverpackungen zurückzuführen. Dabei sind diese auch noch kaum wiederzuverwenden, wenn es um Plastikverpackungen für Obst und Gemüse geht.

Wer nach einem langen Arbeitstag keine Lust mehr hat, lange in der Küche zu stehen, ist mit  „Plastikgemüse“ gut bedient. Vor allem die bunte Salatmischung findet leicht ihren Weg in den Einkaufswagen. Das sieht man übrigens immer häufiger auch in deutschen Supermarktregalen. Dazu als Nachspeise noch etwas „Plastikobst“, denn schließlich braucht der Mensch Vitamine. Ein Aufkleber weist daraufhin: wirklich frisch – ein Facharbeiter hat in mühevoller Kleinstarbeit jedes Obst händisch geschält und aufwändig verpackt, damit die Frucht direkt aus der Box in den Mund landen kann. Genau, das möchten die Konzerne uns weismachen, doch glauben Sie das wirklich?

Gemüse, Salate und andere Produkte – rundherum in Folie eingepackt. So manche Plastikverpackung kann der Gesundheit schaden.

Das Problem beim Kunststoff sind die Weichmacher, die bei der Produktion eingesetzt werden. Das sind vor allem die Industriechemikalien Bisphenol A (BPA) und Phthalate. Sie machen Plastik geschmeidiger und elastischer:

Supermärkte sollten eine Trendwende einleiten und verstärkt ins „hüllenlose“ Geschäft einsteigen!

Die Regierungen haben zwar die  Supermärkte daran gehindert, kostenlose Plastiktragetaschen anzubieten, haben aber  auch die Macht The Big Four – EDEKA, REWE, Aldi und LIDL in die Schranken zu weisen und uns nicht mit Plastikverpackungen weiterhin zuzumüllen.

Um Druck auf Politik und Wirtschaft auszuüben, lohnt es sich, immer wieder auf die Unmengen von Plastikverpackungen hinzuweisen. Gehen Sie zu Ihren Supermärkten und machen Sie immer wieder drauf aufmerksam, dass man auf Plastikverpackungen verzichten soll.

Sollten Sie in Discountern oder anderen Läden unsinnige Plastikverpackungen sehen, schicken Sie uns gerne ein Foto. Wir werden dieses dann veröffentlichen – info@netzfrauen.org

Wir Kunden wollen zu loser Ware greifen. Das ist sinnvoll und schafft weniger Müll und verhindert so die Chemie durch Verpackungen in Lebensmitteln!

Nur so kann auch sinnlose Vernichtung von Rohstoffen vermieden werde. Siehe: Zocken auf Kosten der Ärmsten – Am Anfang stehen die Rohstoffe – Die geheimen Deals der Rohstoffhändler – Manipulation und Ausbeutung incl.

Wir haben es in der Hand, wir Verbraucher entscheiden.

Dazu auch:War on Waste! Wahnsinn wegen Überproduktion: Europa Berge von Gurken und Tomaten, Mexiko 11 Millionen Kilo Bananen, Australien Tausende Tonnen Ananas vernichtet!- Mountains of pineapples, bananas, cucumbers, tomatoes wasted

Netzfrau Doro Schreier

Es ist nur noch schlimm! Monsanto versucht Genmanipuliertes als „BIO“ auf den Bio-Markt zu bringen! – Monsanto Wants to Disguise Its Genetically Engineered Foods as “Biofortified”

Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder Plastik benutzen!Ananas: Südfrucht mit schlimmen Nebenwirkungen

Studien: Mikroplastik in Speisefischen und Pflanzenfressern – Austern: weniger Nachkommen!

The Big Four – Die Macht von Aldi, Edeka & Co.

Frische Erdbeeren im Winter?

„Fettleibigkeits-Epidemie“ – Wer trägt hierfür die Verantwortung?

Mineralwasser mit Östrogenen belastet – Study Finds Over 24,000 Chemicals In Bottled Water

Sie sind nicht krank, Sie sind vergiftet! Ist es nicht an der Zeit Plastikflaschen zu boykottieren?

Fängt schon das Risiko der Vergiftung gleich nach der Geburt an?

Risiko Trinkwasser – Experten warnen vor Chemikalien-Rückständen

Umweltverschmutzung: Plastik und ihre Tüten

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. „Supermärkte sollten eine Trendwende einleiten und verstärkt ins „hüllenlose“ Geschäft einsteigen! Wir Kunden wollen (=sollten?) zu loser Ware greifen. Das ist sinnvoll und schafft weniger Müll und verhindert so die Chemie durch Verpackungen in Lebensmitteln!“

    Moin Doro!
    Jepp, absolut richtig. Wenn Bio in Plastik verpackt ist, kann es nicht Bio sein.
    Außerdem sind die Gurken genauso gerade wie die „losen“ daneben.
    Muß also Verarschung sein. Nee, dann lieber zum Wochenmarkt oder saisonal aus der Region einkaufen. Bringt man seinen eigenen Korb/Beutel/Rucksack mit und rein mit dem Futter.
    BPA-freie Tupperdose für´s Fleisch oder die Milchkanne am Besten auch noch.

    Wird das jemals flächendeckend geschehen?

    Gut, ich gestehe: Habe das auch etwas schleifen lassen, aber wirklich lange gemacht.
    Der Mensch ist, bzw. wird halt gerne schnell bequem.
    Jedoch sehr schön, daß Du es allgemein mal wieder ins Bewusstsein hebst.
    Es gibt keine Erdbeeren im Winter! Und wenn, dann lässt man die Finger davon.

    Andererseits, findet ein Umdenken vielleicht bereits statt?
    Hatte neulich noch Spargel eingefroren und so lecker drauf…
    Bin zu Lidl, und hab vergeblich fertige Sauce Hollondaise gesucht.
    Hat mir eine Verkäuferin gesagt: “ Das verkaufen wir nur in der Spargel-Saison!“
    Aha? Find ich gut! Hab ich mir selbst eine gemacht. War jedoch überrascht.

    Dehns-Bio-Supermarkt finde ich momentan ganz fein.
    Es gibt Saison-Gemüse aus der Region, falls man keine Zeit für Wochenmarkt hat.
    Dort sind die Karrotten noch krum und schief, und kommen von zertifizierten Höfen.
    Eier usw. hole ich direkt vom Bauern.
    (Seine lustigen Hühner sind sogar meine Freunde; hab die dressiert:)
    Oder von meinem Vaddi. Wir haben auch einen Gemüse-Garten. Erpsen, Bohnen, Kartoffeln…
    Geschmacklich absolut kein Vergleich zu der importierten Industrieware aus Spanien.
    Kompost und Hühnerdreck schmecken besser als Monsanto!

    Plastik, BPA und Weichmacher-Gifte braucht niemand. Hatten sie in der Steinzeit auch nicht.
    Also weiter…

    LG Zulu

    • Sehr richtiger und guter Artikel. Das Übel aber immer und ausschliesslich mit Monsanto in Verbindung zu bringen vereinfacht nun doch (und nervt mich). Glaube nicht, dass DIE Erdbeeren um die Welt gurken, Plastik produzieren, und den Krümmungsgrad von Gurken regulieren. Organischer Dreck kann auch verunreinigen (Stickstoff im Boden…) 😏Gruß, Steffi

  2. Obst und Gemüse in Plastik verpackt:
    was ich als besonders skandalös empfinde ist das in Plastik verpackte Bio-Gemüse und Obst. Dies findet sich vor allem in gößeren Märkten u.a. neben den bekannten billig Discounter auch bei Tegut oder auch mal bei Bioladen Ketten.
    Das gehört im Grunde verboten, das Biosiegel auf die Verpackung ausgedehnt – Bio und Plastik widerspricht sich grundlegend!

  3. Hallo Netzfrauen,
    genau aus diesem Grund versuche ich, mehrere Initiativen zu bündeln, um direkt an die Politik, an die Hersteller und natürlich an die Geschäfte heranzutreten. Ich würde gern eine Aktion mit Protestmails in alle diese Richtungen starten, vernetzt natürlich.
    Bitte schickt mir eure likes und Kommentare an
    facebook : stoppt platikmüll@plastikmüllstoppen.
    Karen

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