Seetang aus Fukushima zum Verzehr? Japan ist auf dem besten Weg, die Erde mit der von Menschen gemachten Strahlung zu töten! Japan Ships First Seaweed, Farmed 6 Miles from Fukushima Meltdowns- Japan is well on its way to killing earth with man made radiation!

zur englischen Version Algen zur Soja-Herstellung aus einer Farm in unmittelbarer Nachbarschaft des „Unglücks“-Reaktors von Fukushima?
Glaubt wirklich jemand, dass man dieses unbedenklich essen kann? Es fließen dort doch noch immer täglich tausende Liter radioaktiv verseuchtes Grundwasser ins Meer. Nur sieben Jahre nach einer katastrophalen dreifachen nuklearen Kernschmelze, wird in der japanischen Präfektur Fukushima erneut grüner Seetang als Lebensmittel geerntet und verschifft.

Japan hat kein Recht, Seetang oder irgendetwas anderes vom radioaktivsten Ort der Erde zu ernten. Der Fukushima-Seetang wird hauptsächlich in Konserven verwendet und ist in Soja-Soße aus demselben Gebiet eingekocht. Warum müssen sie etwas so Krankes tun, warum sollte jemand freiwillig in die Nähe gehen wollen, geschweige denn von dort etwas essen? Japan ist auf dem besten Weg, die Erde mit der von Menschen gemachten Strahlung zu töten!

Ein Artikel in der Japan Times zitierte „Beamte“ mit der Aussage, die Seegraswiesen hätten Strahlungspegel weit unterhalb der Sicherheitsgrenze. Lokale Genossenschaftsmitglieder glauben, dass der Seetang bereit ist, verarbeitet und gegessen zu werden, aber viele Verbraucher sind sich da nicht sicher.

Die Testfarm, von lokalen Fischern,  ist nur etwa 10 Kilometer vom zerstörten Atomkraftwerk entfernt.

„Matsukawara green laver (essbarer grüner Seetang) hat einen guten Duft“, sagte Yuichi Okamura, ein 62-jähriges Mitglied einer lokalen Fischereikooperative gegenüber der Japan Times . „Es ist so schön, wie vor der Katastrophe.“

Wussten Sie, dass die EU bereits reagierte und im Rahmen des Freihandelsabkommen die Importbeschränkungen aus Fukushima lockerte? Seit Beginn der Fukushima-Katastropheströmt hochradioaktives Wasser in den Pazifik und weiteres kommt hinzu, denn wie wir schon mehrfach berichteten, stellen weiterhin die gewaltigen Wassermassen und deren Entsorgung ein großes Problem dar. Das Gelände ist mit Tanks übersät, in denen Millionen Liter verstrahlten Grund- und Kühlwassers lagern. Nach mehr als sechs Jahre, nach der Katastrophe haben 25 Länder das Verbot vollständig aufgehoben und auch die Europäische Union nach längeren Diskussionen die Vorschriften weiter gelockert und ihre Sicherheitsanforderungen für Reis aus Fukushima abgeschafft, obwohl im September 2017 das EU-Parlament sich gegen eine Lockerung für Lebensmittelimporte aus Fukushima ausgesprochen hatte. Siehe EU und Japan schließen weltweit größtes „strahlendes“ Freihandelsabkommen ab – EU and Japan finalise world’s biggest bilateral trade deal

Ungefähr 754 Kilogramm (1659 Pfund) Seetang aus der Aquafarm wurden, nachdem sie getrocknet, Kieselsteine ​​und andere Schmutzteilchen entfernt wurden,  zu örtlichen Verarbeitern transportiert. Es wird hauptsächlich für Sojasauce verwendet und ist anfangs nur lokal erhältlich.

Da die Tokyo Electric Power Company (TEPCO) versucht, das Kernkraftwerk stillzulegen, hat sie zugegeben, dass verunreinigtes Wasser, das in den Boden sickert, Probleme verursacht hat. The Independent berichtete am 2. Februar 2018: „Das Energieunternehmen fand eine Strahlenbelastung von acht Sievert pro Stunde, während 42 Einheiten auch außerhalb seiner Fundamente gemessen wurden.“

„Obwohl die Strahlungswerte hoch sind, ist eine Bedrohung für die menschliche Gesundheit sehr unwahrscheinlich, denn außer den Arbeitern auf der Baustelle geht niemand dorthin“, sagte Richard Black, Direktor von Energy and Climate Intelligence Unit The Independent .

Nicht alle stimmen jedoch mit Blacks Einschätzung der Situation überein. Der  deutscher Energie- und Atompolitikberater und Herausgeber des „World Nuclear Industrie Status Report“ Mycle Schneider sagte gegenüber The Independent, er sehe die Möglichkeit eines „globalen“ Desasters.

„Dies kann zu jeder Zeit problematisch werden, wenn es den Ozean verunreinigt. Es gibt keine lokale Kontamination, der Ozean ist global, und alles, was in den Ozean fließt, geht an alle“, sagte Schneider. „Es muss klar sein, dass dieses Problem nicht weg ist, das ist nicht nur ein lokales Problem. Es ist eine sehr wichtige Angelegenheit. „

Im Ort Iitate, Landkreis Sōma in der Präfektur Fukushima, ist die Strahlung deutlich gesunken. Doch schon nach ein paar Schritten in den Wald, steigt sie um das Achtfache, Twitterte ein User:


Iitate gehörte lange zur Roten Zone um Fukushima. Noch immer wird kontaminierte Erde abgetragen und in Säcke verpackt. Die Stadt sei wieder sicher, so „Beamte“. Doch noch immer gibt es Flecken mit zu hoher Strahlung.

Siehe: Während Fallout von Cäsium-137 aus Fukushima auf hawaiischen Böden: EU lockert Vorschriften für Lebensmittelimporte aus Fukushima-Tokyo 2020- IOC-Mitglieder bekommen Essen aus Fukushima & Co – New Study: Over a Trillion becquerels of Fukushima radiocesium fell on Hawaii

Trotz gegenteiliger Medienberichte ist keine Exposition gegenüber ionisierender Strahlung sicher. Laut einem 2005 veröffentlichten Bericht des National Research Council könnte jede Exposition zu Zellschäden und Krebs führen. EnviroNews hat wiederholt die Gefahr einer Strahlenexposition dokumentiert und andere Medienquellen aufgerufen, die immer wieder falsche Behauptungen aufgestellt haben, dass ionisierende Strahlung auf niedrigem Niveau sicher sei.

Für gewöhnlich kommt ionisierende Strahlung in so niedrigen Dosen vor, dass sie keine nachteiligen Folgen für die Gesundheit hat. Einige Folgen, insbesondere Krebserkrankungen, können jedoch später eintreten. Zur Minimierung der Gefahr legt diese im Dezember 2013 erlassene Richtlinie der Europäischen Union neue Sicherheitsnormen fest.

Woran denken Sie bei Fukushima? Genau, an eine der größten Katastrophen der Menschheit und jetzt soll alles weitergehen, wie bisher?

Japan Ships First Seaweed, Farmed 6 Miles from Fukushima Meltdowns, for Human Consumption

(EnviroNews World News)  February 14, 2018

— Fukushima Prefecture, Japan — On February 5, 2018, a mere seven years after a disastrous triple nuclear meltdown, Japan’s Fukushima Prefecture is once again harvesting and shipping green laver seaweed as a food product. An article in the Japan Times cited “officials” as having said the seaweed had radiation levels far below the safety limit. Local co-op members believe the seaweed is ready to be processed and eaten, but many consumers aren’t so sure.

“Matsukawaura green laver features a good scent,” Yuichi Okamura, a 62-year-old member of a local fishery cooperative told the Japan Times. “It’s as beautiful as before the disaster.”

Approximately 754 kilograms (1659 pounds) of the aqua farmed vegetation was shipped to local processors after being dried to remove pebbles and other objects. It is used primarily for ramen and soy sauce, and in the beginning will only be available locally. The test farming area is about 10 kilometers (6 miles) from the Fukushima meltdown site.

As Tokyo Electric Power Company (TEPCO) attempts to decommission the nuclear plant, it has admitted that contaminated water seeping into the ground has caused problems. The Independentreported on February 2, 2018, “the energy firm found eight sieverts per hour of radiation, while 42 units were also detected outside its foundations.”

“Although the radiation levels identified are high, a threat to human health is very unlikely because apart from workers at the site, no one goes there,” Richard Black, Director of the Energy and Climate Intelligence Unit, told The Independent.

Not everyone agrees with Black’s assessment of the situation though. Independent energy consultant and lead author of the World Nuclear Industry Status Report Mycle Schneider, told The Independent he sees the possibility of a “global” disaster.

“This can get problematic anytime, if it contaminates the ocean there is no local contamination, the ocean is global, so anything that goes into the ocean goes to everyone,” said Schneider. “It needs to be clear that this problem is not gone, this is not just a local problem. It’s a very major thing.”

Nori Seaweed

In February of 2017, TEPCO reported radiation levels at Fukushima’s Daiichi No. 1 power plant were the highest they had been able to record in the containment vessel of reactor no. 2 since the disaster. TEPCO explained the extraordinary measurement of 530 sieverts an hour came from a specialized robot that focused on one point and was able to get closer to the melted cores than ever before. The measurement dwarfed the previous high of 73 sieverts per hour. A single dose of one sievert would cause radiation sickness and nausea; a person exposed to one dose of 10 sieverts would be dead in a matter of weeks.

In spite of media reports to the contrary, no amount of exposure to ionizing radiation is safe. According to a National Research Council report released in 2005, any exposure could lead to cell damage and subsequent cancer. EnviroNews has repeatedly documented the danger of any radiation exposure and called out other media resources, which have repeated false assertions that low-level ionizing radiation is safe.

Netzfrau Doro Schreier
deutsche Flagge

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. In le Havre – mitten in Europa – werden jeden Tag 400 Kubikmeter radioaktives Abwasser über ein viereinhalb Kilometer langes Rohr ins Meer gespült. Ganz „legal“, da in EUROpa nur das Versenken von Fässern mit Atommüll im Meer verboten ist, die direkte Einleitung hingegen nicht.
    Bevor man anderswo auf andere Menschen mit dem Finger zeigt sollte man erst bei sich zu Hause aufräumen.

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