Grausam! Welcher Jäger erschoss diesen Elefanten in Simbabwe? – ANOTHER TUSKER HUNTED IN A CONSERVANCY ADJACENT TO THE GONAREZHOU NATIONAL PARK- Zimbabwe

In den sozialen Medien wird über eine Trophäenjagd in einer Schutzzone nahe dem Gonarezhou National Park/Zimbabwe auf einen Tusker berichtet, der angeblich mit einem Sendehalsband der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt ausgestattet war! Big Tusker nennt man die mächtigsten Elefanten Afrikas. Einst ein gewöhnlicher Anblick, der durch Ost-, Zentral- und Südliches Afrika zieht, gibt es jetzt weniger als 30 afrikanische Elefanten ( Loxodonta africana ) mit Stoßzähnen, die lang genug sind, um den Boden zu erreichen. Diese Riesen, die als „große Tusker“ bekannt sind, ziehen unweigerlich die unerwünschte Aufmerksamkeit von Elfenbeinwilderern auf sich. Doch nicht nur Elfenbeinwilderer, sondern wie jetzt bekannt wurde, auch die Trophäenjäger. Unter dem Deckmantel  „nachhaltige“ Trophäenjagd, ein wirksames Mittel für Naturschutz. Dabei gibt es eh nur noch wenige Elefanten und jetzt noch einen weniger, denn es wird über eine Trophäenjagd in einer Schutzzone nahe dem Gonarezhou National Park/Zimbabwe auf einen Tusker berichtet.

Wieder soll ein großer Elefant erschossen worden sein.

Dieser prächtige Bulle in seinen besten Jahren wurde letzte Woche erschossen, als er den geschützten Park verließ. Jäger sollen alarmiert worden sein, nicht zu töten und ignorierten die Bitte.

Laut Globaler Marsch für Elefanten und Nashörner wurde jetzt wieder ein TUSKER erschossen, nachdem bereits 2015 der größte Elefant der Jagd zum Opfer fiel, der seit 30 Jahren in Afrika getötet worden war.

Die Trump-Administration wird Trophäen gejagter Elefanten in den USA zulassen !

Jetzt doch, erst diese Woche gab der US- Fish and Wildlife Service gekannt, dass einige US-Jäger in der Lage sein werden, das Elfenbein von getöteten Elefanten in die USA zu bringen,

Die Humane Society der Vereinigten Staaten (HSUS), Humane Society International (HSI) und ihre Partner haben jetzt Schritte, als Reaktion auf die Pläne des US-amerikanischen Fish and Wildlife Service (FWS) unternommen, die bestehenden Einfuhrverbote für Elefanten- und Löwentrophäen aufzuheben. Die Organisationen haben eine Klage eingereicht, um den FWS davon abzuhalten, das Verbot aufzuheben und die gefährdeten Arten weiter zu gefährden.

Nachdem die Regierung von Präsident Donald Trump es amerikanischen Großwildjägern wieder erlaubte, Trophäen der von ihnen in Sambia und Simbabwe erlegten Elefanten in die USA einzuführen, war die weltweite Empörung groß. Der Comedystar Ellen DeGeneres startete eine Online-Kampagne unter dem Hashtag #BeKindToElephants, um Spenden für den Schutz der Elefanten zu sammeln. In den sozialen Medien wurden Fotos von den beiden älteren Söhnen Trumps bei einer Safari in Simbabwe geteilt. Eines zeigt Donald Trump Junior mit einem abgetrennten Elefantenschwanz in einer Hand und einem Messer in der anderen. Das Weiße Haus argumentierte damit, dass die Jagd den örtlichen Gemeinden Geld in die Kassen spüle und einen Anreiz böte, die Elefanten zu schützen. Der Protest war erfolgreich, denn am Freitag, dem 17.November 2017  hob Präsident Trump die Entscheidung der Regierung auf, Jägern den Import den Trophäen von Elefanten zu erlauben, die in Sambia und Simbabwe getötet wurden. Doch jetzt geht es wieder weiter. Siehe: Geschafft! Trump hält Importverbot für Elefantentrophäen doch aufrecht – in Europa verhindern prominente Jäger Verbot von Jagdtrophäen? Sogar unterstützt mit Entwicklungsgeldern? – For Now, Trump to Keep Ban on Importing Elephant Trophies from Zambia, Zimbabwe

Der Gonarezhou-Nationalpark zählt mit einer Größe von ca. 5000 Quadratkilometern nach dem Hwange Nationalpark zum zweitgrößten Nationalpark Simbabwes. Erst im Mai 2017 wurde in Gwayi im Westen von Simbabwe ein Großwildjäger von Elefanten angegriffen und getötet. Dem Jäger aus dem Nachbarland Südafrika gehörte laut dem Bericht der britischen „BBC“ eine Agentur, die Ausflüge mit Spürhunden zur Jagd auf Leoparden, Löwen und anderes Großwild organisierte.

Um Platz für die Superreichen und deren blutiges Hobby, die Trophäenjagd, zu schaffen, nutzen die Regierungen den Vorwand, Schutzgebiete zu errichten zur Vertreibung gefährdeter Völker, die seit Generationen dort leben.

Gefördert wird dieses grausame Vergnügen auch mit deutschen Steuergeldern im Zusammenarbeit mit dem WWF. Siehe: Deutsche Entwicklungsgelder für afrikanische Großwildjagdfarm – Das blutige Vergnügen der Großwildjäger mit Hilfe von Entwicklungshilfe und WWF? KAZA TFCA – Human-animal conflict worsens

Photo: Heike Henderson Altenstein

„Im Rahmen der deutschen Finanziellen Zusammenarbeit (FZ) unterstützt die Bundesregierung ein Naturschutzvorhaben in Mosambik. Das Projekt soll dazu beitragen, dass der Limpopo-Nationalpark gemeinsam mit dem Krüger-Nationalpark in Südafrika und dem Gonarezhou-Nationalpark in Simbabwe als Großraum-Natur-Projekt „Great Limpopo Transfrontier Park“ (GLTP) ein transnationales Schutzgebiet bildet, in dem ökologisch wertvolle Ressourcen geschützt und nachhaltig genutzt werden und der Lebensstandard der lokalen Bevölkerung verbessert wird. Zielgruppen des Vorhabens sind die innerhalb des Parks und in seiner Pufferzone lebende Landbevölkerung und die von Naturressourcen und Tourismus lebende Privatwirtschaft. Das Vorhaben beinhaltet im Wesentlichen die finanzielle Unterstützung von Baumaßnahmen im Rahmen freiwilliger Umsiedlungen von Dörfern, die in der Kernzone des Parks angesiedelt sind (Häuserbau, Sanierung von Transportwegen; 12 Mio. Euro), die Finanzierung eines Durchführungsconsultants (1,5 Mio. Euro) sowie ergänzende Investitionen in die Infrastruktur (0,5 Mio. Euro).“ Quelle gtai.  Aufstockung : Limpopo-Nationalpark als integraler Bestandteil des transnationalen Schutzgebietes Great Limpopo Park (Aufstockung) – um 10 Mio. Euro aufgestockt.

Die Großwildjäger sind sehr um ihren Ruf bemüht und sie betonen den wirtschaftlichen und ökologischen Nutzen der Jagd. Dafür gibt es sogar Entwicklungshilfe, doch verstehen die Regierung und der WWF dies als nachhaltigen Tourismus? Trophäenjagd, die Arbeitsplätze schaffen soll, indem Bedienstete auf den Safari-Lodges die Reichen bedienen? Dort, auf dem Land ihrer Vorfahren?

Was wir verlieren, wenn wir die Elefanten verlieren

Das große Ausmaß der Verluste an Afrikanischen Elefanten könnte die genetische Vielfalt bis zu einem Punkt reduzieren, an dem gesunde und widerstandsfähige Populationen gefährlich geschwächt werden. Doch das Problem ist größer als nur die genetische Vielfalt.

Elefanten sind für das afrikanische Ökosystem enorm wichtig. Als Grundpfeiler-Art helfen sie, alle anderen Arten in ihrem Ökosystem auszubalancieren; sie erschließen Waldlandschaften, indem sie Feuerbreschen und Grasland produzieren, sie graben Wasserlöcher für andere Arten und sie stellen Nährstoffe für andere Arten zur Verfügung. Als „Großgärtner des Waldes“, wie sie manchmal genannt werden, sind Elefanten essentiell daran beteiligt, Samen von Bäumen zu verbreiten und so für den Fortbestand der Vielfalt des Waldes zu sorgen.

Netzfrauen

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