Vorsicht! Fukushima Nahrungsmittel nach Europa exportiert – Fukushima food to be exported to Europe

zur englischen Version Im Dezember hob die Europäische Union die Einfuhrkontrollen einiger Erzeugnisse und Meeresfrüchte aus den von der AKW-Katastrophe in Fukushima betroffenen Regionen auf. Fukushima wirbt in Frankreich und Großbritannien für Obst, Reis und Rindfleisch aus der verstrahlten Region. Auf einer Werbeveranstaltung in Paris wurden Reis und Obstprodukte in einem Einkaufszentrum in der Nähe von Paris zur Verkostung verteilt, sogar an Kinder. Schaut man sich das Video an, glaubt man es kaum, dass die Menschen sich förmlich um die Produkte aus Fukushima reißen. Während es in Thailand, nachdem bekannt wurde, dass Fisch aus Fukushima angeboten werden sollte, zu einem Boykottaufruf kam, sollen in der EU Produkte wie Reis, Rindfleisch und verarbeitetes Obst aus Fukushima gefördert werden. Sollte verarbeitetes Obst in die Regale kommen, muss die Herkunft nicht gekennzeichnet werden. Nur sieben Jahre nach einer katastrophalen dreifachen nuklearen Kernschmelze sollen Lebensmittel aus der japanischen Präfektur Fukushima in Europa angeboten werden.

Fukushima wirbt in Frankreich und Großbritannien für Obst, Reis und Rindfleisch aus der verstrahlten Region

Der Fukushima-Gouverneur Masao Uchibori startete am Donnerstag, dem 22. März 2018, seinen viertägigen Besuch in Frankreich und Großbritannien, um lokale Produkte wie Reis, Rindfleisch und verarbeitetes Obst zu fördern. Bevor er nach Paris reiste, war der Gouverneur Masao Uchibori laut NHK-World  auf einer Veranstaltung in London, wo britische Regierungsbeamte und Geschäftsleute Gerichte aus Zutaten serviert bekamen, die in Fukushima hergestellt wurden, darunter eine neue Sorte von Großkornreis und Premium-Rindfleisch. Einige der Gäste sagten, dass sie noch nie solch köstliches Sushi probiert hätten und dass sie auf jeden Fall Lebensmittel aus Fukushima kaufen würden.

Der Gouverneur der japanischen Präfektur Fukushima ist in Paris, um landwirtschaftliche Produkte zu fördern, die nach dem Atomunfall von 2011 in Verruf geraten sind. Laut NHK WORLD  soll eine Besucherin der Werbeveranstaltung sich sogar positiv über die getrockneten Pfirsiche geäußert haben und Sorgen mache sie sich auch nicht wegen der Radioaktivität aus Fukushima.

Masao Uchibori besucht Europa nach dem 7. Jahrestag des schweren Erdbebens und Tsunamis, der den Unfall im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi ausgelöst hat. Uchibori organisierte am Samstag die „Fukushima Pride“ Verkostung in einem Einkaufszentrum in der Nähe von Paris. Reis und Obstprodukte wurden an die Käufer verteilt. In Frankreich ist die japanische Küche immer beliebter geworden, was den Import von Luxus-Lebensmitteln und Sake-Reiswein vorantreibt, so  NHK WORLD.

Fukushima-Reis soll nach Frankreich exportiert werden

Der Reis aus Fukushima wird zum ersten Mal nach Frankreich exportiert,  auch die Reislieferungen nach Großbritannien sollen erhöht werden. Der Gouverneur ist bemüht, dass sich andere Länder in der EU ebenfalls den Ländern Frankreich und Großbritannien anschließen, denn nach Großbritannien ist Frankreich  der zweite Staat der Europäischen Union (EU), der den Import von Lebensmitteln aus Fukushima durch entsprechende Abkommen regelt.

Glaubt wirklich jemand, dass Lebensmittel aus Fukushima unbedenklich sind?

Dort fließen noch immer täglich Tausende Liter radioaktiv verseuchtes Grundwasser ins Meer. Nur sieben Jahre nach einer katastrophalen dreifachen nuklearen Kernschmelze soll Reis in japanischen Präfektur Fukushima geerntet und dann in die Welt exportiert werden und nicht nur Reis, sondern auch getrocknetes Obst und sogar Rindfleisch.

Wussten Sie, dass die EU bereits reagierte und im Rahmen des Freihandelsabkommen die Importbeschränkungen aus Fukushima lockerte? Seit Beginn der Fukushima-Katastrophe strömt hochradioaktives Wasser in den Pazifik und Weiteres kommt hinzu, denn wie wir schon mehrfach berichteten, stellen weiterhin die gewaltigen Wassermassen und deren Entsorgung ein großes Problem dar. Das Gelände ist mit Tanks übersät, in denen Millionen Liter verstrahlten Grund- und Kühlwassers lagern. Nach sieben Jahren nach der Katastrophe haben 25 Länder das Verbot vollständig aufgehoben und auch die Europäische Union nach längeren Diskussionen die Vorschriften weiter gelockert und ihre Sicherheitsanforderungen für Reis aus Fukushima abgeschafft, obwohl im September 2017 das EU-Parlament sich gegen eine Lockerung für Lebensmittelimporte aus Fukushima ausgesprochen hatte. Siehe EU und Japan schließen weltweit größtes „strahlendes“ Freihandelsabkommen ab – EU and Japan finalise world’s biggest bilateral trade deal

Boykott von Fukushima-Fisch in Bangkok

Erst Ende vergangenen Monats jubelten Fischer der Präfektur Fukushima und auch die Medien berichteten, als die erste Fischlieferung seit der AKW-Katastrophe ins Ausland exportiert wurde. Die 143 Kilogramm Fisch gingen nach Thailand.

In Bangkok fand anlässlich der wiedergewonnenen Handelsbeziehung am 2. März in einer Kooperation von 11 Restaurants eine große Verkostungsaktion statt und beide Seiten sahen sich in einem vorteilhaften Verhältnis zueinander.

Doch wie die thailändische Regierung  mitteilte, wird der Fisch aus Fukushima nun von 11 japanischen Restaurants in der thailändischen Hauptstadt boykottiert. Hintergrund sind Proteste von Verbraucherschützern in Thailand. Sie wehren sich gegen den Import von Fisch aus den Gewässern der Präfektur Fukushima und warfen dem thailändischen Gesundheitsministerium vor, die Bevölkerung zu gefährden.

Laut  spreadnews.de  bedauere Masao Uchibori, Gouverneur der Präfektur Fukushima, den Schritt der Restaurantbetreiber in Thailand sowie die Absage der Fischmesse mit Fischen aus Fukushima. Als vertrauensbildende Maßnahme wird von Seiten der Fischereiverbände nun eine Einladung von Aktivisten und Verbrauchern aus Thailand angeregt, damit sich die Gäste vor Ort einen Eindruck von den Sicherheitsmaßnahmen verschaffen können.

Taiwan und Südkorea wollen keine Lebensmittel aus Fukushima und klagten

Japan will mit aller Macht beweisen, dass Lebensmittel aus Fukushima unbedenklich sind, und klagte gegen Südkoreas Handelsbeschränkungen für Fisch aus acht Präfekturen bei Fukushima. Ein juristischer Ausschuss zur Herbeiführung eines Vergleichs der Welthandelsorganisation WTO im schweizerischen Genf hat jetzt zugunsten Japans entschieden. Die WTO ist neben dem IWF und der Weltbank eine der zentralen internationalen Organisationen und geriet schon mehrfach in die Kritik. Zum Beispiel wird reichen Ländern Protektionismus in Form von Exportsubventionen ermöglicht. Auf diese Art werden einheimisch produzierte Waren in den ärmeren Ländern unterboten. Auch die Entscheidung zugunsten Japans dürfte für Kritik sorgen.

Bereits im Mai 2015 kam heraus, dass viele Nahrungsmittel aus jenen Präfekturen umetikettiert worden waren, um ihre Herkunft zu verschleiern und um sie illegal nach Taiwan zu importieren.

Siehe: Radioaktivität in Lebensmitteln? WTO entschied wegen Einfuhrverbote japanischer Meeresfrüchte zugunsten Japan! – Japanese seafood – World Trade Organization has ruled in Japan’s favor

Auch Deutschland importiert Fische und Fischerzeugnisse aus Japan, während in Taiwan Tausende gegen die Aufhebung des Importverbots von Nahrungsmitteln aus Fukushima protestieren. Und auch in Thailand erzwang man mit Protesten den Boykott von Meeresfrüchten aus Fukushima, sowie jetzt durch Boykottaufrufe in Thailand.

Siehe: Höchste Strahlung seit der Havarie – Essen Sie unbewusst Produkte aus Fukushima? Größter Convenience Store in Japan jetzt mit Gemüse und Schweinefleisch aus Fukushima – Taiwan protestiert gegen Aufhebung von Importverbot

Glauben Sie, dass die Meeresfrüchte, der Reis und das Rindfleisch aus Fukushima unbedenklich sind, zumal die radioaktiven Strahlen an manchen Stellen im maroden Atomkraftwerk so hoch sind wie seit der Atomkatastrophe nicht mehr?


Fukushima governor promoting local foods in Europe

The governor of Fukushima Prefecture has promoted local farm products in London in a bid to ease lingering concerns about the safety of foods from the nuclear-accident-hit prefecture.

Masao Uchibori was in London on Thursday on the first leg of a 4-day European tour. The Fukushima Daiichi nuclear power plant suffered meltdowns following a massive earthquake and tsunami in 2011, raising fears about food safety.

At an event to disseminate information on Fukushima at the Japanese Embassy in London, Uchibori thanked the people of Britain for their support over the past 7 years.

He vowed to continue efforts to rebuild his prefecture’s disaster-stricken areas.

At the event, British government officials and businesspeople were served dishes made from ingredients produced in Fukushima, including a new variety of large-grain rice and premium beef.

Some of the guests said they had never tasted such delicious sushi and that they will definitely buy foods from Fukushima.

The governor told reporters that unfounded rumors have yet to be eradicated overseas. He pledged to work to restore the reputation of Fukushima’s agricultural products by implementing thorough safety measures.

The governor and his team will move on to France on Friday.

Fukushima food promoted in Paris

The governor of Japan’s Fukushima Prefecture is in Paris to promote farm products that are suffering from a damaged reputation following the 2011 nuclear accident.

Masao Uchibori is visiting Europe following the 7th anniversary of the massive earthquake and tsunami that triggered the accident at the Fukushima Daiichi nuclear power plant.

Uchibori organized the „Fukushima Pride“ tasting event on Saturday at a shopping mall near Paris. Rice and fruit products were handed out to shoppers.

One visitor said she likes the dried peaches a lot and is not concerned about the safety of Fukushima produce now that it is widely circulated.

France has seen Japanese cuisine surge in popularity, which is pushing up the import of luxury foodstuffs and sake rice wine.

Uchibori expressed hope that France will help Fukushima overcome lingering concerns about the safety of its food and make inroads into the global market.

The Japanese government has been calling on other countries to lift import restrictions on its food products, after they cleared radiation screening.

In December, the European Union lifted import controls on some produce and seafood from regions affected by the nuclear accident.

Netzfrau Doro Schreier

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