Junkfood-ähnliche Warnhinweise wie auf Zigarettenpackungen – It’s time for junk foods to carry graphic warnings similar to cigarette packets to combat the obesity epidemic.

zur englischen Version Fast Food, oft auch als Junk Food bezeichnet, soll in Zukunft ähnliche Warnhinweise erhalten, wie es sie auf Zigarettenpackungen bereits gibt. So soll die Fettleibigkeitsepidemie bekämpft werden. London plant, Junk-Food-Werbung in öffentlichen Verkehrsmitteln zu verbieten. Amsterdam hat die Werbung für ungesunde Lebensmittel, die Kinder schaden könnten, bereits in öffentlichen Verkehrsmitteln verboten und auch das Trinken von zuckerhaltigen Getränken ist an Schulen bereits untersagt. Australien will jetzt die Werbung für Junk Food im TV verbieten, um Kinder so vor der Fettleibigkeit zu schützen.

Adipositas (Fettleibigkeit, Fettsucht) und Übergewicht sind in westlichen Industrieländern besonders verbreitet. Die Anzahl der fettleibigen Kinder ist in den vergangenen Jahren weltweit so stark gestiegen, dass einige Länder jetzt drastisch dagegen vorgehen.

Junkfood-ähnliche Warnhinweise wie auf Zigarettenpackungen

Wir haben bereits mehrere Studien zu diesem Thema veröffentlicht. Ein Fünftel aller Todesfälle weltweit werden mit verarbeitetem Junk Food und giftigen Inhaltsstoffen in Verbindung gebracht! Auch ist mittlerweile bekannt: Ernähren sich Schwangere falsch, kann das zu Übergewicht bei Kleinkindern führen, und Babys bekommen oft zu viel zu essen. Oft wird der Grundstein bereits in der Schwangerschaft gelegt – wenn sich Mütter und damit auch ihr ungeborenes Kind falsch ernähren, so Moenie van der Kleyn vom Josef Ressel-Forschungszentrum: „Weil natürlich schon Nährstoffe über den Mutterkuchen zum Kind kommen und das Kind sich dann zum Beispiel auf einen zu hohen Zuckerkonsum einstellt, den es gut verarbeiten muss.“

Graphische Warnhinweise zu ungesunden Lebensmitteln können dazu beitragen, dass Menschen bessere Entscheidungen treffen

Grafische Gesundheitsbotschaften, die denen auf Zigarettenpackungen ähneln, könnten eine effektive Möglichkeit sein, Menschen dabei zu helfen, eine gesündere Ernährung zu wählen. Das ergab eine Studie der Universität Melbourne. 

Ob es in naher Zukunft zu gruseligen Bildern auf Pralinen und Chips kommen wird, bleibt abzuwarten. Die Gesundheitsexperten sagen, dass es an der Zeit ist, dass Junkfoods ähnliche Warnhinweise wie Zigarettenpackungen erhalten, damit endlich die Fettleibigkeitsepidemie bekämpft wird.

Ein Bild eines beschädigten menschlichen Herzens, das mit gelblichem Fett von zu viel ungesunder Fertigkost bedeckt wurde, würde Menschen davon abhalten, ungesunde Pommes  und Burger zu essen, so die Studie. .

Eine am Donnerstag, dem 24.Mai 2018  veröffentlichte Studie der University of Melbourne und des Cancer Council Victoria fand, dass die Verwendung von grafischen Warnhinweisen – wie ein verfaulter Zahn oder ein fettes Herz – auf ungesunde Lebensmittel ein wirksames Mittel zur Verbesserung der Ernährung einer Person sei. Die Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift NeuroImage: Clinical and Appetite, fand, dass negativer Text in Kombination mit Bildern doppelt so effektiv war, die Entscheidungen der Menschen zu verändern, wie Nachrichten mit negativem reinen Text oder Bilder mit positivem Text.

Die australische  Regierung wurde jetzt aufgefordert, die grafische Kennzeichnung als Teil des überarbeiteten „Health Star Rating Systems“ aufzunehmen.

Health experts say it’s time for junk foods to carry graphic warnings similar to cigarette packets to combat the obesity epidemic

sbs.com.au/

An image of a damaged human heart covered in yellowish fat from too much junk food would turn people off eating unhealthy fried chips and burgers, a study has found.

Health experts say it’s time for junk foods to carry graphic warnings like cigarette packets do, to combat the obesity epidemic.

A University of Melbourne and Cancer Council Victoria study, published on Thursday, found the use of graphic warnings – like a decayed tooth or fatty heart – on unhealthy food was an effective tool in improving a person’s diet.

For the study, 95 hungry participants were shown colour pictures of 50 different snack foods ranging from chips, chocolate bars and biscuits to nuts, fruits and vegetables.

They were asked to rate on a scale how much they would like to eat each food at the end of the experiment.

Participants were then shown a number of different health warnings and asked to rate a similar set of 50 snack foods.

The research, published in the journal NeuroImage: Clinical and Appetite, found negative text combined with images was twice as effective at changing people’s choices than messages that had negative text-only content or those with images combined with positive text.

In addition, participants‘ brain activity was monitored with electrodes attached to their heads.

This showed the warning labels prompted participants to exercise more self-control rather than act on impulse.

„The study shows that if you want to stop people choosing fatty and sugary packaged foods, health warnings actually work,“ said study co-author, Dr Stefan Bode.

„It sheds light on the mechanisms in the brain that underlie the effects of health warning messages on food processing,“ Dr Bode said.

Cancer Council Victoria behavioural researcher Dr Helen Dixon says the graphic images work because they „disrupt“ the strong cues – like taste – that images of junk foods elicit.

This then allows a person to consciously consider the health implications of their food choices, she explained.

Obesity Policy Coalition executive director Jane Martin says the use of packaging should be used for good, not for bad.

„This research demonstrates that powerful, relevant information on food packaging can influence people and push them away from junk food,“ said Ms Martin.

„Poor diets and being above a healthy weight are risk factors for heart disease, type 2 diabetes, and cancer. To address this Australia needs a comprehensive strategy, which should consider improved labelling,“ she said.

The public health advocates have called on the government to make the graphic labelling mandatory, as part of the revised Health Star Rating System.

Photos : University of Melbourne

Netzfrau Doro Schreier
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