John Cleese: Trophäenjäger, die Wildtiere töten, sind „ohnmächtig“ und „unzulänglich“ – John Cleese: Trophy hunters who kill wild animals are „impotent“ and „inadequate“

zur englischen Version Die Monty-Python-Legende spricht über seine Verachtung gegenüber Jägern wie Walter Palmer, den Killer des Löwen Cecil, und möchte ein Verbot von Trophäenimporten. John Cleese lanciert eine schwere Attacke gegen wohlhabende Touristen, die Geld dafür bezahlen, dass sie aus purem Spaß Wildtiere töten. Der grausame Tod des berühmten Löwen Cecil, Wahrzeichen des Hwange-Nationalparks in der Nähe der Victoriafälle, sorgte weltweit für Entsetzen. Zwei Jahre, nach der tragischen Tötung von Cecil, erlag sein Sohn dem selben Schicksal. Der 6-jährige Xanda wurde von einem Trophäenjäger in Simbabwe getötet. Alleine in Afrika gehen jedes Jahr über 18.000 Touristen auf Großwildjagd und Trophäenjagd und töten dabei mehr als 100.000 Wildtiere. Die Trophäenjagd ist zu einer milliardenschweren profitorientierten Industrie geworden. Die afrikanische Löwenpopulation ist in den letzten 21 Jahren um 43 Prozent zurückgegangen. Auch Deutschland erlaubt immer noch die Einfuhr von Jagdtrophäen und nicht nur das, die Regierung unterstützt es auch noch mit Entwicklungshilfe. Viele Tiere sind vom Aussterben bedroht. Trotzdem werden sie aus lauter Mordlust getötet.

John Cleese: Trophäenjäger, die Wildtiere töten, sind „ohnmächtig“ und „unzulänglich“

Wenn ein Großwildjäger auf einen Elefanten schießt, stirbt das Tier langsam und qualvoll.  Auf Grund der Größe und der Kraft der Elefanten verursacht selbst ein direkter Schuss auf den Kopf keinen sofortigen Tod. Stattdessen leidet der Elefant, während der Jäger wiederholt mit einem leistungsstarken Gewehr auf ihn schießt. Wenn die Kopfschüsse nicht ausreichen, um diese schönen, sanften Riesen fallen zu lassen, wird der Jäger  sie in die Hüfte schießen, bevor eine Kugel ihr Gehirn trifft.

Nach dieser brutalen Tat posiert der gefühllose Jäger stolz vor dem erlegten Elefanten, bevor er den Schwanz als Andenken an den Tod abhackt.

Wie Ende Juli 2018 bekannt wurde, hat die Trump-Regierung seit 2016 38 Genehmigungen für den Import von Löwentrophäen aus Simbabwe und Sambia erteilt. Das berichtet HuffPost unter Berufung auf Dokumente, die der gemeinnützigen Organisation Friends of Animals vorliegen. Die Nachricht kommt nur wenige Monate, nachdem die Trump-Administration in aller Stille mehr Importe von Löwen- und Elefantentrophäen aus mehreren afrikanischen Ländern zugelassen hat. Genehmigungen wurden unter anderen an Philip Glass, Texas-Rancher und Trump-Spender, und Kent Greenawalt, der republikanischen Kandidaten und Komitees rund 100.000 Dollar gespendet hat.

Aber auch in Europa sieht es nicht besser aus. Rund 80 000 Besucher und 800 Unternehmen aus 36 Nationen zieht es jedes Jahr nach Dortmund,  zur Messe Jagd & Hund. Auch diesen Jahr erfreute sich die Messe über zahlungswillige Kunden, denn ca. 160 Anbieter werben auf der Messe für Jagdreisen. Selbst Elefanten- und Nashornjagd ist möglich – und man darf sich fragen, ob prominente deutsche Großwildjäger das Verbot von Jagdtrophäen verhindern.

Denn Europa erpresst Afrika nicht nur mit einem rücksichtslosen Freihandelsabkommen, sondern, wie jetzt bekannt wurde, fordert die EU auch die Aufhebung des Jagdverbots in Botswana. Botswana bleibt standhaft gegen den Druck durch die EU. Botswana ist wild entschlossen, weiterhin gegen die Trophäenjagd, die Aufzucht von Wildtieren in Gefangenschaft und für ein Ende des Handels mit Elfenbein zu kämpfen. Doch das könnte sich bald ändern, denn wie bekannt wurde, soll die Elefantenjagd in Botswana wieder erlaubt werden. In einem Antrag wird die Regierung aufgefordert, das Verbot außerhalb von Nationalparks und Wildreservaten aufzuheben.

eine Petition finden Sie hier >>>>> SIGN: STOP CRUEL PLAN TO ALLOW ELEPHANT TROPHY HUNTING IN BOTSWANA

Allein schon dieser Stolz, mit dem die Trophäen zur Schau gestellt werden, macht uns wütend: „Elefant, Leopard, Büffel, Löwen und Nashorn zählen zu den Big Five Afrikas.“ Es handelt sich hier um bedrohte Tierarten.

Der Jagdtourismus trägt maßgeblich zur Ausrottung selten gewordener Tierarten in Afrika bei. Unglaublich aber wahr. Das Bundesamt für Naturschutz erteilt noch immer Importgenehmigungen für Jagdtrophäen. Und sogar der WWF duldet die „nachhaltige“ Jagd.

Nach den USA und Spanien sind deutsche Jäger Spitzenreiter bei der Jagd auf gefährdete und geschützte Arten. Gefördert wird dieses grausame Vergnügen auch mit deutschen Steuergeldern im Zusammenarbeit mit dem WWF. Siehe: Deutsche Entwicklungsgelder für afrikanische Großwildjagdfarm – Das blutige Vergnügen der Großwildjäger mit Hilfe von Entwicklungshilfe und WWF? KAZA TFCA – Human-animal conflict worsens

John Cleese, die Monty-Python-Legende, ist wütend und macht öffentlich, was er von den Trophäenjägern hält.

John Cleese lanciert eine schwere Attacke gegen wohlhabende Touristen, die Geld dafür bezahlen, dass sie aus purem Spaß Wildtiere töten.

Der Monthy-Python-Star spricht von seiner Verachtung gegenüber Trophäenjäger wie dem amerikanischen Zahnarzt Walter Palmer, der einen weltweiten Aufschrei verursachte, als er im vergangenen Jahr den Löwen Cecil in Simbabwe erschoss. Tierrechtler Cleese, 78, sagt: „Die Erregung, die sie erleben, wenn sie ein unbewaffnetes Tier ermorden, liegt an ihren tiefsitzenden Gefühlen von Unzulänglichkeit und Ohnmacht im alltäglichen Leben.

Darum versuchen sie, dieses Gefühl von Unzulänglichkeit zu kompensieren, indem sie etwas erschießen, das viel stärker und mutiger als sie selbst ist. Einst sah ich einen Dokumentarfilm über einen übergewichtigen Amerikaner, der einen Elefanten erschoss. Als der Elefant langsam zu Boden sank, sagte der Amerikaner, dies sei ‚der befriedigendste Augenblick meines Lebens‘. Wir alle empfanden nichts als Verachtung für ihn“.

John Cleese unterstützt Kampagnen zum Verbot von Trophäen

Cleese sprach öffentlich zur Unterstützung der Kampagne von Neena Gill, West Midlands MEP zur Verbannung des Imports von Jagdtrophäen wie Elfenbein, Schwänze und Felle nach Großbritannien und andere EU-Länder bei dem Versuch, diese bösartigen Handlungen zu beenden. Er fügte hinzu: „Der Grund, eine Trophäe mitzubringen, ist, vor anderen Menschen damit anzugeben, wie ‚männlich‘ oder ‚aufregend‘ man sei. Darum würde ein Trophäenverbot dieses widerliche Motiv augenblicklich hinfällig machen“.

Ms Gills Kampagne wird unterstützt von der Wildtier-Organisation „Born Free“. Ihr Präsident Will Travers dazu: „Es mag höchstens noch 20.000 Löwen in ganz Afrika geben. In Südafrika wurden im Jahr 2015 beinahe 2000 Nashörner gewildert.“

Protestierende und Kameraleute empfangen Walter Palmer bei der Rückkehr zu seiner Arbeitsstelle

„Dennoch ist es einer winzigen, wohlhabenden Elite möglich, nach Afrika zu reisen, um Hunderte von Elefanten, Löwen und Nashörnern zu töten, die seltensten und herausragendsten Wildtiere, und dies legal und aus Spaß. Trophäenjäger rauben uns anderen unser gemeinsames Wildtiererbe. Es ist Zeit für Maßnahmen, um diese blutige Praxis zu beenden“.

Zwischen 2004 und 2013 wurden 117.555 Trophäen in die EU und 2.394 nach Großbritannien eingeführt. Richtlinien berücksichtigen angeblich, ob die jeweiligen Tierarten in den jeweiligen Ländern gefährdet sind.

Jedoch sagt Born Free, dass diese Informationen nicht immer zuverlässig sind und dass daher bedrohte Tiere nicht geschützt werden.

John Cleese: Trophy hunters who kill wild animals are „impotent“ and „inadequate“

mirror.co.uk

The Monty Python legend has spoken of his contempt for hunters such as Cecil the Lion killer Walter Palmer and wants trophy imports banned.

John Cleese has launched a scathing attack on wealthy tourists who pay to kill wild animals purely for fun.

The Monty Python star told of his contempt for trophy hunters such as US dentist Walter Palmer, who caused a global outrage when he shot dead Cecil the lion in Zimbabwe last year.

Animal rights supporter Cleese, 78 said: “The excitement they experience when they murder an unarmed animal is entirely due to their deep feelings of inadequacy and impotence in ordinary life.

“So they try to compensate for this sense of inferiority by shooting something much stronger and braver than they are. I once watched a documentary about an obese American shooting an African elephant.

“As the elephant sank slowly to the ground, the American announced that it was ‘the most gratifying moment of my life’. We all felt nothing but contempt.”

John Cleese has backed calls to ban trophies

Cleese spoke out in support of West Midlands MEP Neena Gill’s campaign to restrict the import of trophies from hunts, such as tusks, tails and skin, into Britain and other EU countries in a bid to end the vile activity.

He added: “Since the reason to bring a trophy back is to show off to other people how ‘manly’ and ‘exciting’ you are, banning trophies would immediately remove this disgusting motive.”

Ms Gill’s campaign is backed by wildlife charity Born Free.

President Will Travers said: “There may only be 20,000 lions left in the whole of Africa. Almost 2,000 rhino were poached in South Africa in 2015.

PROTESTERS AND CAMERAS GREETED WALTER PALMER UPON HIS RETURN TO WORK

“Yet it is possible for a tiny, wealthy elite to travel to Africa and kill hundreds of elephants, lions and rhinos, the world’s rarest and most iconic wild animals, legally and for fun. Trophy hunters rob the rest of us of our shared wildlife heritage. It is time for a practice that leaves a bloody stain on our civilisation to end.”

Between 2004 and 2013, 117,555 trophies were imported to the EU and 2,394 to Britain. Guidelines surrounding which trophies can be imported look at the threat facing species in particular countries.

But Born Free argues that information provided is not always reliable and so does not protect animals under threat.

Netzfrau Ursula Rissmann-Telle
deutsche Flagge

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