Undercover-Filmmaterial zeigt Hühner, die in einem polnischen Hühnermastbetrieb zu Tode geschlagen werden – Undercover footage shows chicks being bashed to death at Polish poultry farm

zur englischen Version Kranke, unterernährte und verkrüppelte Tiere werden durch Arbeiter auf grausame Weise aussortiert. Der Film zeigt, wie ein Arbeiter die winzigen Vögel an einem metallenen Geländer zu Tode schlägt, bevor er ihre Körper in Eimer wirft. Er zeigt auch, wie Mitarbeiter große Mengen von toten oder verwesenden Tieren vom Boden der riesigen Einrichtung in der westlichen Provinz Strzelce-Drezdenko aufheben. Polen ist bereits EU-Spitzenreiter bei der Geflügelzucht. Nun soll die Herstellung von rotem Fleisch ausgebaut werden. Im Jahr 2016 überstiegen die Ausfuhren von Geflügelfleisch erstmals die Marke von 1 Million Tonnen. Die Europäische Union unterstützt Polen mit einer Rekordsumme von mehr als 82,5 Milliarden Euro an Fördermitteln gewährt und unterstützt so die Tierqualen in Polen! Schon lange ist bekannt, dass die Tiere in überfüllten und schmutzigen Ställen ein grausames Leben führen, wie auch die jetzigen grausamen Bilder zeigen.

Undercover-Filmmaterial zeigt Hühner, die in einem polnischen Hühnermastbetrieb zu Tode geschlagen werden

Polen ist EU-Spitzenreiter bei der Geflügelzucht. Von Polen bezieht Deutschland bereits 20 % des importierten Geflügelfleisches, Tendenz steigend.

Die Tierschutzorganisation Open Cages sagt, die überfüllten und schmutzigen Haltungsbedingungen auf der Geflügelfarm ähnelten denen von Großbritannien.

„Der einzige Unterschied ist das Maß an Grausamkeit und Gewalt, das dieser Film zeigt und das wir bislang nicht im Vereinigten Königreich gesehen haben“, sagt Sprecherin Kirsty Henderson. Open Cages konnte bislang nicht bestätigen, ob irgendwelche Hühner der [polnischen] Farm nach Großbritannien gekommen sind. Das Video war über einen Zeitraum von sechs Wochen durch einen Farmarbeiter namens „Adam“ mittels einer versteckten Kamera gedreht worden. Er nahm einen Angestellten auf, der vorführte, wie Hühner zu töten sind, die entweder zu krank sind oder zu langsam wachsen, indem er sie griff und ihre Körper gegen ein metallenes Geländer schlug.

Eines der getöteten Tiere hatte drei Beine, ein anderes war blind.

Der Angestellte sagte im Film: „So wie Hitler in Auschwitz machst du dasselbe hier“.

„Was ich auf dieser Farm dokumentierte, zeigt die täglichen Grausamkeiten in der Hühnermast weltweit wie die Überfüllung, Knochenbrüche, Herzversagen und Tiere, die so schnell gewachsen sind, dass sie nicht laufen können“, so Adam.

„Er zeigt auch, was wir als illegalen Tiermissbrauch ansehen wie unbarmherziges Schlachten und das Werfen und Treten der Tiere“.

„Die Grausamkeiten, derer ich Zeuge wurde, gehen mir nicht mehr aus dem Kopf“.

Hühnerfarmen sind normalerweise riesige, fensterlose Schuppen, die Hunderte von Hühnern zugleich beherbergen, bis sie die „Schlachtreife“ erreicht haben.

Die beengten und schmutzigen Haltungsumstände bedeuten, dass viele Vögel lahmen, krankwerden oder sterben, bevor sie nach etwa fünf oder sechs Wochen die „Schlachtreife“ erreicht haben.

Zwei Monate zuvor hatte die Tierschutzorganisation PETA ein Video veröffentlicht, das Hühner zeigt, die in einem Betrieb in Buckinghamshire, der Nandos anbietet, direkt neben Kadavern gehalten werden.

PETA hierzu: „Viele Menschen, die Geflügel essen, haben noch nie eine Hähnchenfarm von innen gesehen. Sie haben keine Vorstellung von dem immensen Leid, das hinter ihrem Nahrungsmittel steckt.

„Das Beste, das man tun kann, um diesen Tieren zu helfen, ist aufzuhören, sie zu essen“.

Open Cages hat das Büro des polnischen Staatsanwalts über die Anschuldigungen wegen der Grausamkeiten gegen die Tiere in Kenntnis gesetzt.

Erst kürzlich informierten wie Sie, dass es demnächst wieder soweit ist:  Das unsägliche Leid der Martinsgänse!

Demnächst ist es wieder soweit – dann gibt es wieder Mastgänse im Discounter billig zu kaufen! Man muss sich im Klaren sein: Diese Preise sind quersubventioniert – durch tierquälerisch erzeugte Daunen und Stopfleber.

Die Situation in Polen eskaliert zurzeit wieder, denn die Gänse werden, bevor sie als Martinsgans geschlachtet werden, erst einmal für die Daunen gerupft.

Werden die Gänse außer­halb der Mauser gerupft, sitzen Daunen und Federn teil­weise so fest, dass sie mitsamt der Haut heraus­gerissen werden. Einige Gänse verenden daran, andere sehen so aus wie auf dem Foto!  Daunen aus Lebendrupf sind wegen ihrer hohen Qualität begehrt, insbesondere von Brutgänsen.  Die Mäster verkaufen ihre Gänse in der Regel nach 9 bis 22 Wochen Mast an einen Schlacht­hof.
Gefährliche Keime und geplatzte Mägen – Staphylokokken wurden in Mastgänsen aus Polen und Ungarn gefunden. Gerade resistente Staphylokokken sind als tödliche Krankenhauskeime bekannt. In verantwortungsloser Mast werden sie regelrecht gezüchtet.
Eine finanzielle Unterstützung gab es von der EU. Informationen: https://netzfrauen.org/2017/11/09/martinsgans/

Während in Deutschland mehr Geflügel gemästet als verbraucht wird, werden nach wie vor erhebliche Mengen importiert

Deutschland importiert Geflügelfleisch überwiegend (92 %) aus anderen EU-Staaten. Wichtigster Lieferant ist Polen, das seinen Absatz deutlich steigern konnte (plus 42 %). Von dort bezog Deutschland bereits 20 % des importierten Geflügelfleischs.

Deutschland exportierte im ersten Halbjahr 2016 rund 33.100 t Geflügelfleisch in Länder außerhalb der EU, das waren 7 % mehr als im gleichen Zeitraum 2015. Diese Steigerung ist überwiegend auf den Absatz in der Ukraine zurückzuführen. Er stieg um 80 % auf 6.818 t.

https://www.marktinfo-eier-gefluegel.de/

In Polen sind folgende ausländische Großunternehmen:  Animex Foods, die zur chinesischen WH Gruppe gehört, Sokolow (Danish Crown Amber), Geflügelspezialist Drobimex (PHW Gruppe) und der sich auf Putenfleisch spezialisierende Indykpol (Le Groupe LDC).

PHW-Gruppe ist durch Wiesenhof bekannt!  Siehe: Pfui! Wiesenhof – Dauerhafte Billigpreise für Fleisch senken das Tierschutzniveau! – Tierqualen mit Hilfe des Deutschen Tierschutzbundes

Die Niederlande und Dänemark haben ihre Hühner- und Schweinemasten bereits nach Polen verlegt, wo geringere Umweltauflagen gelten. Im Zuge der Osterweiterung der EU 2004 kaufte sich der dänische Fleischkonzern Danish Crown in Polen ein, der US-Konzern Smithfield kontrolliert etwa zehn Prozent des polnischen Fleischmarktes. Smithfield  gehört zur chinesischen WH Group  mit Sitz in Luohe, China, welche der größte Schweinezucht- und Schweinefleischverarbeitungskonzern der Welt ist. Siehe auch: Steuergelder für billiges Geflügelfleisch aus Polen – Das unsägliche Leid der Martinsgänse

Dem Fleisch sieht man seine Herkunft nicht an, Tierqualen incl.

Undercover footage shows chicks being bashed to death at Polish poultry farm



 Sick, malnourished and deformed birds cruelly culled by staff

The film shows one worker bashing the tiny birds to death on a metal rail before throwing their bodies into buckets.

It also reveals staff picking up large numbers of dead or rotting animals from the floor of the huge facility in the western county of Strzelce-Drezdenko.

Poland is Europe’s biggest producer of poultry meat and exports around 65,000 tonnes to the UK every year.

Animal protection organisation Open Cages said the crowded and filthy conditions on the broiler farm were similar to those in this country.

„The only difference is the level of cruelty and violence shown in the video which we have not seen so far in the UK,“ said spokeswoman Kirsty Henderson.

Open Cages has been unable to confirm whether any chicken from the farm reaches the UK.

The video was filmed over six weeks by a farm worker, „Adam“, using a hidden camera.

He recorded an employee demonstrating how to kill chicks who were either too sick or too slow to grow, grabbing them and smashing their skulls against a metal rail.

One of the animals killed was a three-legged chicken. Another was blind.

The employee was recorded explaining: “Just like Hitler with Auschwitz, you do the same here.”

“What I documented on this farm illustrates the daily aspects of cruelty related to chicken farming the world over such as overstocking, bone fractures, heart failure and animals who have grown so fast they can’t walk,“ said Adam.

„It also illustrates what we deem to be illegal animal abuse like inhumane slaughter and the throwing and stepping on of animals.

„The cruelty I witnessed will stay with me forever.”

Broiler farms are normally huge, windowless sheds that house hundreds of chickens at a time until they grow to „slaughter weight“.

The cramped and dirty conditions means many birds become lame or sick and die before they reach „slaughter weight“ after around five to six weeks.

Two months ago animal rights charity PETA released a video of chickens being kept next to carcasses at a Buckinghamshire poultry farm which supplies Nandos.

PETA said: „Many people who eat chicken have never so much as seen a picture of the inside of a broiler farm. They have no idea about the immense suffering behind their food.

„The best way to help these animals is to stop eating them.“

Open Cages has notified the public prosecutor’s office in Poland about the allegation of animal cruelty.

Source: independent.co.uk

Netzfrauen Ursula Rissmann-Telle und Doro Schreier
deutsche Flagge

Steuergelder für billiges Geflügelfleisch aus Polen – Das unsägliche Leid der Martinsgänse

Vorsicht – Wenn Sie diesen Beitrag lesen – essen Sie vielleicht nie wieder Fleisch!

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4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Lange Jahre Gefängnis für solche Barbaren!!! Sie begehen tagtäglich Quälereien in unglaublichem Ausmaß, aber unsere Politiker schauen zu und zahlen Subventionen. Es ist schlimm dieses Dreckspack Tag für Tag ertragen zu müssen!! Time for change!!!

  2. Sorry, aber wer heut noch Fleisch isst und im Federbettchin schläft hat noch einen heftigen Weg vor sich. Die Schlachtfeste des Systems, Blut und Leib Chrisi am Sonntag…!!! Da kommt was auf uns zu ganz nah es ist schon da… Traditionell zugedröhnt merkt‘ keiner!

  3. Einfach furchtbar. Was bildet sich die Menschheit eigentlich ein, sich über alle Tiere zu stellen. Niemand braucht Fleisch als Nahrungsmittel, im Gegenteil, es ist sogar total ungesund. Menschen sind so verdammt dumm.

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