Grausamkeit ist heute einer der größten Trends in der Kosmetikindustrie – BARBARIC and cruel tests on animals still happen in the name of beauty

zur englischen Version Der Missbrauch von Tieren in der Landwirtschaft, im Sport, in Zirkussen, in Zoos, in der Modeindustrie und in medizinischen Experimenten ist ein Schandfleck für die Menschheit. Je früher wir ihn beenden, desto besser. Immer mehr Menschen fordern ein Ende der Tierquälerei. Während der Dieselgate immer noch ein Thema ist, verschwanden die grausamen Tierversuche von Volkswagen, Mercedes (Daimler) und BMW aus den Medien. Ethik spielt heute keine Rolle in der globalen Wirtschaft! Das zeigen die 10 Affen, die in einer luftdichten Gaskammer hockten und die Dämpfe von einem VW-Käfer einatmeten, während „Cartoons“ auf einem Schirm gezeigt wurden. Die Forschung begann im Jahr 2014 und sollte einer Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation aus dem Jahr 2012 entgegenwirken, Dieselabgase als krebserregend zu klassifizieren (kann Krebs verursachen). Tierversuche sind auch die hässliche Seite der Schönheit: BARBARISCHE und grausame Tierversuche werden immer noch durchgeführt. Jetzt fordern 8,3 Millionen Unterschriften ein Ende der kosmetischen Tierversuche. Aber auch der Einsatz von Tieren in der medizinischen Forschung nimmt zu. Sogar der diesjährige Medizinnobelpreis wurde in Zeiten von Multi-Organ-Chips, Miniorganen und Computerprogrammen mit künstlicher Intelligenz für Krebsheilung bei Mäusen verliehen. War Ihnen bekannt, dass ein US-amerikanisches Auftragsforschungsinstitut in Deutschland eines der größten Tierversuchs-Labore Europas betreibt? Covance ist der größte „Affenverbraucher“ Deutschlands! Schwangeren Affen werden Arzneimittel oder Chemikalien oft täglich mit einem Schlauch in den Magen gepumpt oder in die Blutbahn injiziert, um die Auswirkung auf ihren Nachwuchs zu beobachten. Grausamkeit ist eine Barbarei, egal ob sie Menschen oder anderen Spezies zugefügt wird.

In 80 Prozent der Länder auf der ganzen Welt gibt es immer noch keine Gesetze, die Tiere vor dem Testen auf Inhaltsstoffe in Kosmetika schützen.

Beispiel Australien: Kosmetische Unternehmen führen keine Tests in Australien durch, sondern testen Tiere in anderen Ländern, doch die Produkte landen in den Regalen in Australien. Eine groß angelegte Kampagne hatte es in Australien geschafft, dass nach der EU Tierversuche für die Kosmetikindustrie verboten werden, dachten sie. Doch Anfang des Jahres verschob die australische Regierung das Gesetz. Die Gesetzgebung wurde auf 2019 verschoben, während die Europäische Union, Neuseeland und Indien ihre Tests eingestellt haben.

Kosmetische Tierversuche sind seit 2013 in der EU verboten, doch wir wissen auch, dass es hier noch Schlupflöcher gibt: Ihnen war nicht bekannt, dass Galderma zu Nestlé gehört? Nestlé lässt Tausende Tiere für Botox leiden. 

In Sachen Tierschutz und Kosmetik gehört Deutschland weltweit tatsächlich zu den „GUTEN.“  Das klingt auf den ersten Blick beruhigend, aber leider kann damit das Thema «Kosmetik und Tierversuche» noch lange nicht ad acta gelegt werden. Nach wie vor leiden und sterben jährlich Millionen Tiere qualvoll in den Laboren der Beauty-Industrie. Die Kosmetikmarken L’Oreal, Revlon und Estée Lauder machen kein Hehl daraus, dass sie Tierversuche machen. Und weltweit werden Kosmetikgiganten aufgefordert, ganz auf Tierversuche zu verzichten.

Zum Beispiel: Tierversuch Hautreizungstest: Die Prüfsubstanz wird Kaninchen auf die geschorene Haut aufgetragen. Wirkt die Substanz hautreizend, entstehen schmerzhafte Entzündungen.

Doch auch in Deutschland sind die Tier­versuche nicht grundsätzlich abgeschafft.

Andere Bereiche als die Kosmetikbranche können weiter darauf zurück­greifen, etwa für bestimmte Inhalts­stoffe in Arznei­mitteln. Auch führen andere wichtige Dritt­länder weiterhin Tier­versuche für Kosmetika durch. In China ist das sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Affe mit Elektroden und Kopfhalter in einem Primatenstuhl. Bild: Ärzte gegen Tierversuche - AESOP Project

Affe mit Elektroden und Kopfhalter in einem Primatenstuhl. Bild: Ärzte gegen Tierversuche – AESOP Project

Stellvertretend für über 110.000 Unterstützer überreichte Dipl.-Biol. Silke Strittmatter von der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche am 27. August 2015 dem baden-württembergischen Landwirtschaftsministerium (MLR) Unterschriften von Bürgern, die die Einlösung des grünen Wahlversprechens forderten, die Affenhirnversuche in Tübingen abzuschaffen. 

Das Deutsche Primatenzentrum, kurz DPZ auf dem Universitätscampus im Norden Göttingens ist eine staatseigene GmbH. Sie ist auf Züchtung von Affen und auf Versuche mit diesen spezialisiert. 2017 feierte es ein trauriges Jubiläum: 40 Jahre Deutsches Primatenzentrum Göttingen. Zu der Zeit waren dort nach eigener Aussage etwa 1.300 Affen. Zudem liefert das Zentrum pro Jahr 40 bis 80 nachgezüchtete Tiere an andere Forschungsinstitute!

Die meisten Affen werden bei Giftigkeitstests eingesetzt

2016 wurden 2.462 Affen verwendet, davon 653 erneut. Allein 1.548 Langschwanzmakaken (62,8%) stammten aus Nicht-EU-Ländern wie China und Mauritius. Der Großteil der Affen (1.798 = 73%) wurde für regulatorische Zwecke wie Giftigkeitsprüfungen verwendet. Dazu auch: Affentest! 6.000 Primaten leiden jedes Jahr in der Forschung in Europa mit Unterstützung von Steuergeldern! – Sir David Attenborough calls for end to ‘cruel’ brain tests on primates by neuroscientists

Deutschland: Die aktuellen, vom Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vorgelegten Tierversuchszahlen zeigen, dass 2.854.586 Tiere im Jahr 2016 in deutschen Tierversuchslaboren litten und (größtenteils) starben. Davon wurden 57.813 Tiere aus den Vorjahren erneut und 2.796.773 Tiere erstmals verwendet. Gegenüber dem Vorjahr sind die Zahlen um 54.625 Tiere gestiegen.

Die Ärzte gegen Tierversuche bezeichnen die Situation weiterhin als alarmierend.

In Deutschland nimmt seit Jahren auch die Zahl der genveränderten Tiere zu. Im Jahr 2011 wurden 731.678 transgene Tiere in der Forschung verbraucht, 25% der Gesamtzahl und etwa 8.000 mehr als im Vorjahr. 2013 waren es bereits 947.019 transgene Tiere, fast 32% der Gesamtzahl. 2015 waren es 1.115.828 und 2016 1.209.435 Tiere, davon 1.041.584 Mäuse. Mehr Infos: aerzte-gegen-tierversuche

worldofvegan.com

Grausamkeit ist heute einer der größten Trends in der Kosmetikindustrie.

„Wir werden nicht ruhen, bis wir eine globale Vereinbarung haben, Tierversuche überall und für immer zu beenden,“ so die Botschaft in den USA am 04. Oktober 2018 anlässlich des Welttierschutztages. Pixie Geldof, britisches Model und Sängerin, führte den Protest zur UN mit ihrem Ehemann George Banett und ihren Hunden an und sie überreichten der UNO 8,3 Millionen Unterschriften, die ein Ende der kosmetischen Tierversuche fordern. Viele weitere Stars hatten sich diesem Protest angeschlossen.

Währenddessen eine positive Nachricht aus Kalifornien, wo der Gouverneur ein Gesetz gegen Tierversuche in der Kosmetikindustrie unterzeichnete. Wir hatten uns bereits gefreut, dass sich auch hier etwas tut, doch beim näheren Hinschauen entpuppte sich dies auch nur als Augenwischerei. Netzfrau Ulla hat Ihnen folgenden Beitrag von Sangeeta Singh-Kurtz vom 02.Oktober 2018 übersetzt.

Kaliforniens Verbot von Tierversuchen ist Augenwischerei

Jerry Brown, Gouverneur von Kalifornien, unterschrieb in der vergangenen Woche den Cruelty-Free Cosmetics Act (SB-1249), der in großem Umfang den Verkauf von Kosmetikprodukten und -inhaltsstoffen verbietet, die an Tieren getestet wurden. Im Januar 2020 soll er in Kraft treten. An Tieren getestete Produkte dürfen noch verkauft werden, wenn diese Tests nicht nach diesem Tag stattgefunden haben. Verstöße werden im Erstfall mit 5.000 $ geahndet und zusätzlich mit 1.000 $ für jeden weiteren Tag, den dieser Verstoß anhält.

Das Gesetz wird von Verfechtern tierleidfreier Schönheit als großer Schritt angesehen und spiegelt Maßnahmen gegen Tierversuche wider, wie sie bereits in der EU, in Indien, Israel, Norwegen und anderen Ländern vorgenommen wurden. Danach lässt das kalifornische „Verbot“ massive Ausnahmen zu, die viel Raum für fortgesetzte Tierversuche lassen, insbesondere für Firmen, die weltweit unterwegs sind. Die Firmen können weiterhin Tierversuche für Produkte und Inhaltsstoffe finanzieren, die in Ländern verkauft werden, wo solche Versuche per Gesetz erforderlich sind..

Auch können die Hersteller weiterhin solche an Tieren getestete Produkte in Kalifornien verkaufen, solange sie nur jene Tests finanzieren, die notwendig sind, um mit ausländischen Regeln konform zu gehen. China mit seiner weltweit größten Wirtschaft und einem riesigen Markt für amerikanische Schönheitsprodukte könnte hier den größten Einfluss haben. Das Land fängt [zwar] an, von Tierversuchen wegzukommen, aber zurzeit verlangt es Tierversuche bei allen importierten Kosmetikerzeugnissen.

Das bedeutet, dass Firmen, die Kosmetika in China verkaufen – darunter die in den USA ansässigen Firmen Estée Lauder und Coty – sicherlich weiterhin Tierversuche finanzieren werden.

Darüber hinaus dürfen Tierversuche auch in Kalifornien weiterhin stattfinden, solange es keine tierleidfreien Alternativen existieren und solange die Notwendigkeit für Tierversuche „mittels eines detaillierten Forschungsprotokolls als Basis für die Auswertung gerechtfertigt wird“. Auf nationaler Ebene verlangt die FDA (die die Sicherheit von Kosmetika reguliert, aber nicht das Mandat hat, neue Produkte zuzulassen) keine Tierversuche für Kosmetika, aber sie fordert von Herstellern, „alle möglichen Tests anzuwenden, die angemessen und effektiv sind“, um Sicherheit zu garantieren. Insgesamt geben die vorhandenen Einschränkungen Firmen großzügig Raum, um Tierversuche weiterhin durchzuführen.

Das ist vielleicht der Grund, warum dieses neue Gesetz von 100 Kosmetikfirmen begrüßt wurde, nachdem eine frühere und strengere Version des Gesetzes verwässert worden war.

Laut der Humane Society werden meistens Mäuse, Ratten, Kaninchen und Meerschweinchen in solchen Tests verwendet. Die meisten von ihnen werden nach Beendigung der Tests getötet. Tierversuche bei Kosmetikartikeln können Tests bezüglich Haut- und Augenirritationen beinhalten. Hierbei werden Chemikalien auf die Haut oder in die Augen der Tiere appliziert. Es gibt aber auch Tests, um eine „tödliche Dosis“ zu ermitteln, bei denen die Tiere so lange eine große Menge von zu testenden Chemikalien einnehmen müssen, bis sie daran sterben.

Dazu auch: Naturkosmetik boomt, doch Vorsicht! Logocos, mit den Marken Santé und Logona gehört jetzt L’Oréal!

BARBARIC and cruel tests on animals still happen in the name of beauty

CALIFORNIA’S ANIMAL-TESTING BAN DESERVES AIR QUOTES

By Sangeeta Singh-Kurtz

California governor Jerry Brown signed The California Cruelty-Free Cosmetics Act (SB-1249) into law last week, largely prohibiting the sale of cosmetic products and ingredients that have been tested on animals beginning in January 2020. Animal-tested products may still be sold in the state after the start of 2020, so long as the testing on them did not occur after that date. Violators will be punished with an initial fine of $5,000 and an additional $1,000 for each day the violation continues.

The bill is seen as major step forward by advocates of cruelty-free beauty, and mirrors anti-animal testing measures already taken up in the EU, India, Israel, Norway, and other nations. That said, California’s “ban” carves out some pretty massive exceptions that leave plenty of room for continued animal testing, especially for companies that sell in global markets.

First, companies can continue to fund animal testing for products and ingredients sold in countries where such testing measures are required by law. As such, manufacturers can also keep selling those animal-tested products in California, as long as they only funded those animal tests in order to be compliant with foreign regulations. China, the world’s largest economy and a huge market for American beauty products, might be the biggest influence in this regard.  The country is beginning to move away from animal testing, but currently still requires animal testing on all imported cosmetics. This means that companies selling cosmetics in China—including US-based conglomerates like Estée Lauder and Coty—will most likely continue funding animal tests.

Furthermore, according to the California regulation, animal testing may still take place if both there are no non-animal alternative methods of testing and the need to conduct animal tests is “justified and is supported by a detailed research protocol proposed as the basis for the evaluation.” At a national level, the US Food and Drug Administration (which regulates cosmetics safety but does not have the mandate to approve new products) does not require animal testing for cosmetics but asks manufacturers to “employ whatever testing is appropriate and effective” to ensure safety.

Overall, the existing restrictions leave companies generous room to make a case for continuing animal testing, which is perhaps why the legislation was comfortably endorsed by 100 cosmetics companies after amendments were added to an earlier and stricter version of the law.

According to the Humane Society, the animals most commonly used in testing are mice, rats, rabbits, and guinea pigs, the majority of which are killed when testing is complete. Examples of cosmetic testing can include tests for skin and eye irritation, wherein chemicals are rubbed onto the skin or dripped into the eyes of animals, as well as “lethal dose” tests, in which animals are made to ingest large amounts of a test chemical to determine the dose that causes death.

Netzfrau Ursula Rissmann-Telle
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