„Strahlende“ Lebensmittel aus Fukushima – EU-Ausschuss stimmt für Freihandelsabkommen (Jefta) mit Japan

Sie erinnern sich an den Super-GAU in Fukushima? Wenn die EU ihren Ratifizierungsprozess bis zum Ende des Jahres abschließt, kann das Handelsabkommen schon zum Februar 2019 in Kraft treten. Die EU hat bereits reagiert und im Rahmen des Freihandelsabkommens die Importbeschränkungen aus Fukushima gelockert, während China und Taiwan weiterhin das Importverbot für landwirtschaftliche Produkte und Lebensmittel aus Gebieten in Japan aufrechterhalten, die von der Katastrophe von Fukushima Daiichi betroffen sind. Wollen Sie wirklich „strahlende“ Lebensmittel auf dem Teller haben? Das Handelsabkommen gilt als das größte, das jemals von der EU ausgehandelt wurde. Es wird eine offene Handelszone entstehen, die über 600 Millionen Menschen umfasst. Der Handel zwischen der EU und Japan beläuft sich auf rund 160 Milliarden Euro pro Jahr. Die Agrarlobby darf sich freuen, denn der japanische Markt mit 127 Millionen Verbrauchern wird für Agrarexporte der EU geöffnet. Bedeutet auch: mehr Massentierhaltungsanlagen und deren Folgen in Europa, damit das Fleisch nach Japan exportiert werden kann. Auch für Milchprodukte sind Zollerleichterungen vorgesehen. Nach China ist Japan in Asien der zweitgrößte Handelspartner der EU.

Ein „strahlendes“ Freihandelsabkommen!

Im Dezember 2017 hob die Europäische Union die Einfuhrkontrollen einiger Erzeugnisse und Meeresfrüchte aus den von der AKW-Katastrophe in Fukushima betroffenen Regionen auf. Damit mehr Produkte aus Fukushima wieder in den europäischen Regalen platziert werden, kam sogar Fukushimas Gouverneur Masao Uchibori im März 2018 zu einem viertägigen Besuch nach Frankreich und Großbritannien, um lokale Produkte wie Reis, Rindfleisch und verarbeitetes Obst zu fördern. Bevor er nach Paris reiste, war er  auf einer Veranstaltung in London, wo britische Regierungsbeamte und Geschäftsleute Gerichte aus Zutaten serviert bekamen, die in Fukushima hergestellt wurden, darunter eine neue Sorte von Großkornreis und Premium-Rindfleisch. Einige der Gäste sagten, dass sie noch nie solch köstliches Sushi probiert hätten und dass sie auf jeden Fall Lebensmittel aus Fukushima kaufen würden. Auf einer Werbeveranstaltung in Paris wurden Reis und Obstprodukte in einem Einkaufszentrum in der Nähe von Paris zur Verkostung verteilt, sogar an Kinder. Man glaubt es kaum, dass die Menschen sich förmlich um die Produkte aus Fukushima reißen. Siehe: Fukushima wirbt in Frankreich und Großbritannien für Obst, Reis und Rindfleisch aus der verstrahlten Region

Während es in Thailand, nachdem bekannt wurde, dass Fisch aus Fukushima angeboten werden sollte, zu einem Boykottaufruf kam, sollen in der EU Produkte wie Reis, Rindfleisch und verarbeitetes Obst aus Fukushima gefördert werden.

Sollte verarbeitetes Obst in die Regale kommen, muss die Herkunft nicht gekennzeichnet werden. Nur sieben Jahre nach einer katastrophalen dreifachen nuklearen Kernschmelze sollen Lebensmittel aus der japanischen Präfektur Fukushima in Europa angeboten werden.

So sieht es zurzeit in Fukushima aus: Seit Jahren versucht der Betreiber des zerstörten Kernkraftwerks Fukushima-Daiichi, das radioaktive Wasser zu reinigen. Am Freitag gab Tokyo Electric Power Co. (TEPCO) bekannt, dass das behandelte Wasser in der Anlage nach wie vor zu stark verseucht ist. Es benötige unbedingt eine erneute Behandlung, bevor es unbedenklich ins Meer geleitet werden kann. Eigentlich sollte die Behandlung alle radioaktiven Stoffe außer Tritium aus dem Wasser entfernen. Da Tritium in der Natur teilweise natürlich vorkommt, gilt das sogenannte Tritiumwasser als sicher. Das aktuelle Wasser weist allerdings immer noch Spuren von radioaktivem Jod, Cäsium und Strontium auf. Alle Stoffe gelten als gefährlich und sie gefährden die Umwelt.

Die japanische Regierung zeigt sich menschenverachtend wie schon lange nicht mehr. Sie führt weiterhin Einwohner in Fukushima-Gebiete zurück und ignoriert alle Gesundheitsrisiken, so ein Beitrag aus der Schweiz vom 30.Oktober 2018. 

Der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für gefährliche Stoffe und Abfälle sagte, dass die Menschen sich «gezwungen fühlten, in Gebiete zurückzukehren, die nicht sicher sind, darunter diejenigen, deren Strahlenbelastung, über dem liegt, was die Regierung bisher für sicher hielt».

In dem Bericht heißt es auch, dass die Verordnung der EU am 12. April 2011 die Höchstwerte für Iod, Caesium und Plutonium in Lebensmitteln zwecks Harmonisierung mit Japan mit der Durchführungsverordnung senkte. Den europäischen Konsumenten wurde damit eine höhere Strahlenbelastung als bisher zugemutet.

Der für internationalen Handel zuständige Ausschuss stimmte in Brüssel mit deutlicher Mehrheit dafür, die Vorlage im Dezember dem gesamten Parlament vorzulegen. Stimmt dieses zu, könnte der Pakt bereits Anfang des Jahres in Kraft treten.

Was bei Rind- und Schweinefleisch geplant ist, darüber informiert agrarheute.com.

Bei Schweinefleisch wird Japan den Wertzoll von 4,3 Prozent für hochwertige Schweinefleischstücke über zehn Jahre schrittweise auf null senken. Der spezielle Zoll für geringwertige Stücke wird über zehn Jahre von 482 Yen/kg auf 50 Yen/kg (etwa 0,37 Euro/kg) verringert.

Die Zölle auf Rindfleisch werden schrittweise in 15 Jahren von 38,5 auf 9 Prozent gesenkt. Dabei bleibt der japanische Fleischsektor während dieser Phase durch eine mengenmäßige Schutzklausel geschützt. Die meisten Zölle auf Wein und alkoholische Getränke mit Ausnahme traditioneller japanischer Getränke fallen weg.

Auch für Milchprodukte sind Zollerleichterungen vorgesehen.

China: kein Import aus Fukushima und anderen Präfekturen

China hat den Import von Lebensmitteln und Futtermitteln, die in 10 der 47 Präfekturen Japans erzeugt wurden, auf Grund von Bedenken wegen der Strahlung infolge des durch das Erdbeben im März 2011 im Nordosten Japans verursachten Unfalls in Fukushima Daiichi eingeschränkt. China verlangt auch Ursprungszeugnisse für Einfuhren aus den anderen Präfekturen.

Und auch in Taiwan macht man sich Sorgen. Die Lecks aus dem Kraftwerk in Fukushima haben den Boden, das Wasser und die allgemeine Umwelt in der Region stark verseucht. Wenn Radionukleide wie Cäsium und Strontium Fische oder andere landwirtschaftliche Produkte in Japan beeinträchtigen, wird dies lange Zeit spürbar sein, so die Begründung für das Importverbot von Lebensmitteln aus Japan in Taiwan.  

Wenn die Menschen in Taiwan diese verdorbenen Nahrungsmittel konsumieren, wird es wie das Einnehmen von Gift sein, was in Taiwan tatsächlich ein Risiko für die Lebensmittelsicherheit darstellt, so ein aktueller Beitrag.  Wir hatten bereits 2017 berichtet, dass Taiwan das Verbot aufheben wollte, doch bis heute nicht getan hat. Denn während in Taiwan Tausende gegen die Aufhebung des Importverbots von Nahrungsmitteln aus Fukushima protestierten, importierte Deutschland Fische und Fischerzeugnisse aus Japan. Siehe: Höchste Strahlung seit der Havarie – Essen Sie unbewusst Produkte aus Fukushima? Größter Convenience Store in Japan jetzt mit Gemüse und Schweinefleisch aus Fukushima – Taiwan protestiert gegen Aufhebung von Importverbot

Glauben Sie, dass die Meeresfrüchte aus Fukushima unbedenklich sind, zumal die radioaktiven Strahlen an manchen Stellen im maroden Atomkraftwerk so hoch sind wie seit der Atomkatastrophe nicht mehr?

 Bereits am 07. Januar 2016 meldete Japan:

EU lockert Bestimmungen für Fukushima-Lebensmittel: Das Besondere daran ist, dass praktisch fast alle Lebensmittelprodukte der Präfektur Fukushima ebenfalls wieder für den Handel in der EU freigegeben werden. Auch andere Präfekturen dürfen nun weitere Waren in EU-Mitgliedsstaaten exportieren. Hierzu zählen alle Lebensmittel der Präfekturen Aomori und Saitama sowie Reis und Sojabohnen aus sechs weiteren Präfekturen in der nordöstlichen Region Japans. Siehe auch: Ein „strahlendes“ Freihandelsabkommen! Was sich in Japan an Dreistigkeit abspielt, ist kaum noch zu ertragen – Für einen Strand in Fukushima werden Oberschülerinnen zu Werbezwecken benutzt

Wie bei allen Freihandelsabkommen, so auch bei dem Freihandelsabkommen der EU mit Japan, wird die Kompetenzausweitung der Handelspolitik gefährlich, denn ein Rückabwickeln gibt es dann nicht mehr.

Netzfrau Doro Schreier

Seetang aus Fukushima zum Verzehr? Japan ist auf dem besten Weg, die Erde mit der von Menschen gemachten Strahlung zu töten! Japan Ships First Seaweed, Farmed 6 Miles from Fukushima Meltdowns- Japan is well on its way to killing earth with man made radiation!

Fukushima nuclear disaster! Um Fukushima ist es ruhig geworden – die Erde ist es nicht, sie bebt weiter! Der Wahnsinn nimmt kein Ende!

CETA – genmanipulierte Kartoffeln, Äpfel und Lachs – Could GM potatoes be headed to Europe via CETA?

Während Fallout von Cäsium-137 aus Fukushima auf hawaiischen Böden: EU lockert Vorschriften für Lebensmittelimporte aus Fukushima-Tokyo 2020- IOC-Mitglieder bekommen Essen aus Fukushima & Co – New Study: Over a Trillion becquerels of Fukushima radiocesium fell on Hawaii

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Freihandelsabkommen mit Japan! Essen Sie unbewusst Produkte aus Fukushima? EU erwägt, Importbeschränkungen aus Fukushima zu lockern – EU to lift import curbs on rice from Fukushima, more deals likely

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Wer verstrahlte Lebensmittel zum Verzehr freigibt, ist genauso zu behandeln wie ein Verbrecher, der vorsätzlich Tote in Kauf nimmt, um seine Gewinne zu steigern. Eigentlich müssten diese Politiker wie Mörder behandelt werden , denn sie nehmen den Tod in billigend in Kauf, um Gewinne zu generieren, obwohl ihnen bekannt ist, daß dies entgegen der Wahrheit die sie verbreiten und gesetzlich genehmigen, zum Tod führen wird.
    Wo bleibt der internationale Gerichtshof, der solches vereitelt?

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