Empörung auch in China! China ordnet eine sofortige Untersuchung der genetisch veränderten Babys an!

In China wurden Embryos durch Crispr resistent gegen HIV geboren. Anhand des aktuellen Falles sehen Sie, dass alle Medien eine Nachricht veröffentlichen, ohne auch nur die Fakten zu überprüfen. Die Nachricht hätte laut chinesischen Medien gar nicht veröffentlicht werden sollen. Angesichts vieler Zweifel meldete die offizielle chinesische Nachrichtenagentur Xinhua, dass die Nationale Gesundheitskommission die sofortige „Untersuchung“ befohlen hat. Viele Wissenschaftler warnen vor einer Büchse der Pandora, doch schon 2001 erblickte das erste genmanipulierte Baby das Licht der Welt und löste eine Debatte über Ethik aus. 2011 kam in England das erste Kind mit drei DNA-Strängen auf die Welt. Diese Manipulation an den Genen empörte Mediziner, Ethiker und Politiker weltweit. Auch 2014 hieß es wieder einmal: Erste gentechnisch veränderte Menschen erblicken das Licht der Welt. Jetzt aktuell erneut weltweite Empörung und wieder eine Debatte über Ethik, dass in China die Schaffung von genetisch veränderten Designerbabys gelungen sei. Und vielleicht heißt es 2019: Erster genetisch veränderter Mensch bekam erstes genetisch verändertes Designerbaby, Unmöglich ist das nicht! 

Dass die Forschung keine Grenzen kennt, ist nicht neu, und statt dass weltweite Richtlinien geschaffen werden, empört man sich nur und man forscht fleißig weiter.

2015 wurde China kritisiert, zum „Wilden Westen“ der Genforschung zu werden, als Forscher der Sun-Yat-sen-Universität in Guangzhou, Embryonen gegen die tödliche Blutkrankheit Thalassämie entwickelt hatten. Zur gleichen Zeit billigte das House of Lords, die erste britische Lizenz zur Erstellung von Designerbabys, obwohl befürchtet werden musste, dass Kinder steril geboren werden könnten, und in den USA wurde die Forschung Mensch-Tier-Hybride öffentlich.

 David Andrew Sinclair, ein australischer Biologe und Professor für Genetik, sagte bereits vor sieben Jahren: „Unsere Kinder werden mit 95 noch mit ihren Enkeln Tennis spielen.“ Mittlerweile haben Eltern in den USA bereits Klagen eingereicht, weil die Designerbabys nicht das hielten, was sie versprochen hatten.

Schaffung von genetisch veränderten Designerbabys

In China wurden Embryos mit dem Werkzeug Crispr resistent gegen HIV gemacht. Solche Eingriffe sind höchst umstritten. Zwei chinesische Mädchen, Lulu und Nana, sollen vor ein paar Wochen gesund geboren sein. Doch in China ist man gar nicht erfreut und auf Grund der ethischen Kontroverse über diese Technologie wurde das „People’s Network“ der Kommunistischen Partei, das als erste über die „gelungene Forschung“ berichtete, entfernt. Außerdem wurde jetzt seitens der Regierung in China eine umfangreiche Untersuchung angekündigt. Ein US-amerikanischer Wissenschaftler sagte, er habe an der Arbeit in China teilgenommen, aber diese Art der „Manipulation der Gene“ ist in den Vereinigten Staaten verboten, da die DNA-Änderungen auf zukünftige Generationen übertragen und andere Gene verletzt werden könnten.

Bereits 2015 injizierten chinesische Forscher 86 Embryonen das Cas9-Protein und veröffentlichten ihre Ergebnisse. Damals ging es um eine vererbbare Blutkrankheit. Gestern nun weltweit die gleichen Wortlaute in allen Medien dieser Welt:

Wenn sich das bestätigt – bisher ist es nicht offiziell publiziert –, wäre es der erste gentechnische Eingriff an Menschen in die Keimbahn: Die Kinder der Mädchen würden die Genvariante von ihren Müttern erben, hieß es.

Es kann auch nicht publiziert werden, da es die chinesische Regierung verboten hat, wie man den chinesischen Medien heute entnehmen kann. Doch die Welt hat wieder eine Attraktion mehr!

He Jiankui, Wissenschaftler aus Shenzhen, China, sagte, sein Forschungsteam habe die Gentechnologie „CRISPR / Cas9“ verwendet, um das CCR5-Gen in Embryonen erfolgreich zu verändern und zwei Babys mit der Fähigkeit „natürliches Immun-HIV“ zu schaffen. Der erste Fall wird als Meilenstein beim Einsatz von der sogenannten Genschere zur Verhinderung von Krankheiten angesehen.

Wie weit darf die Forschung gehen? Wo sind die Grenzen des Erlaubten? Was braucht es, um den „perfekten“ Menschen zu erschaffen? Und wer entscheidet, wie der „perfekte“ Mensch sein muss?

2011 kam in England das erste Kind mit drei DNA-Strängen auf die Welt. Diese Manipulation an den Genen empörte Mediziner, Ethiker und Politiker weltweit. Der Vorgang sei ein reines Experiment und niemand könne sagen, ob die Kinder keine späteren Gesundheitsschäden durch ihre Zeugung davontragen würden. Von einem „Albtraum“ und dem „Beginn der Menschenzüchtung“ war die Rede. Schon in unserem Beitrag vom Februar 2014 berichtete Netzfrau Lisa über das Patent für eine Methode, mit der zukünftige Eltern die Ei- und Samenspender nach Merkmalen, die sie sich bei ihrem Kind wünschen, auswählen können. Jetzt gibt es sogar schon Designer-Babys per App, übrigens auch in Großbritannien.

Dazu auch: Gentechnik 2.0 – Das gentechnisch veränderte Designerbaby – Großbritannien: nach Mensch-Tier-Embryonen jetzt auch Drei-Eltern-Babys

Aus einem Bericht aus China aus dem Jahr 2015:

Möchten Sie ein „perfektes Baby“ bestellen ?

Genau wie beim Aufbau eines sehr leistungsfähigen Computers kann die neue medizinische Technologie CRISPR den Menschen durch genaues und effizientes Bearbeiten von Genen verändern. DNA beseitigen die Defekte genetischer Krankheiten, stärken die Gene von hoher Qualität und schaffen ein perfektes Baby. Möchten Sie eines bestellen?

Am 1. Dezember 2015  berief die Chinesische Akademie der Wissenschaften, die National Academy of Sciences, die National School of Medicine und die Royal Society der Vereinigten Staaten den Internationalen Gipfel für Human Gene Editing in Washington, DC, zu einem dreitägigen Seminar ein. Mehr als 20 Länder nahmen an dem Seminar teil, um die revolutionäre Technologie der „Gen-Bearbeitung“ und ihre wissenschaftlichen, ethischen, rechtlichen und Sicherheitsaspekte zu diskutieren.

Laut dem Sohu-Bericht von Lu Media beziehen sich Babys nach Maß auf die Bildung von Embryonen durch „Präimplantationsdiagnostik“ und dann „In-vitro-Fertilisation“. Anschließend werden ausgezeichnete genetische Embryonen ausgewählt, anschließend in die Mutter implantiert und schließlich zu perfekten Babys. Daher ist das Anpassen eines Babys wie das Zusammenstellen eines Computers:

Der Besteller entscheidet, welche Art von Baby benötigt wird, und der Techniker kopiert und bearbeitet das entsprechende Gen, um Ihnen die Anpassung eines bestimmten Babys zu erleichtern. Derzeit ist das erste Baby der Welt durch genetisches Screening Conne Levi. Seine Mutter ist 36, sein Vater 41 Jahre alt. Sie haben an dem Experiment des Biomedical Research Center der Universität Oxford teilgenommen und so wurde Conne geboren.

Es gibt auch ein berühmtes Beispiel eines kundenspezifischen Babys, eines „no cancer baby“, geboren im Januar 2009 in London. Da die Eltern des Babys in einer Familie mit Brustkrebs leben, leiden alle Frauen in der Familie des Vaters an Brustkrebs: Um die Krankheit zu vermeiden, implantierten sie die endgültigen qualifizierten Embryonen in die Gebärmutter.

Jetzt wissen Sie, wie weit die Forschung bereits fortgeschritten ist. Eine Grenze scheint es nicht zu geben.

Netzfrauen  Lisa Natterer und Doro Schreier

Mehr Informationen:

Frankenstein 5.0 – Frische Embryozellen für Frauen ab 50 aus der Petrischale und erste britische Lizenz zur Erstellung von Designerbabys

Halb Mensch – halb Tier – die Forschung kennt keine Grenzen! The chimera is real – Scientists Just Made Sheep-Human Hybrids. Here’s What You Need to Know!

Wem gehört der menschliche Körper?

Genforschung wird immer skurriler – Was mit einer Ziege begann, wird weiter perfektioniert – vor menschlichen Embryonen wird nicht halt gemacht!

CRISPR – DNA-Entdeckungen lassen Science Fiction zur Tatsache werden – The terrifying DNA discoveries that are making science-fiction fact

Gentechnik 2.0 – Das gentechnisch veränderte Designerbaby – Großbritannien: nach Mensch-Tier-Embryonen jetzt auch Drei-Eltern-Babys

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.