Blaue Augen, blonde Haare, sportlich und intelligent- Wähle dir dein Designerbaby nach Maß – Die Daten gibt es dank Google frei Haus!

Heute sind der Forschung keine Grenzen gesetzt – und Frankenstein selbst hätte es nie für möglich gehalten, was in der Finanzwelt so für Euphorie sorgt. Viele Wissenschaftler warnten vor einer Büchse der Pandora, doch diese Büchse wurde schon lange geöffnet. „Wähle aus, welche Augenfarbe dein Kind haben soll und bestimme das Geschlecht deines Kindes!“ Werbe-Anzeigen für Babys nach Maß gibt es in den USA überall. Über 150.000 US-Dollar sind Menschen bereit für ihr Designer-Baby zu zahlen. Anne Wojcicki, die EX-Frau von Google-Gründer Sergey Brin, sicherte sich in den USA sogar ein Patent auf die Auswahl sogenannter Designer-Babys. Die ersten gentechnisch veränderten Menschen erblickten schon lange die Welt und Sie werden staunen, wer die Profiteure sind. Die Daten haben Sie, was Sie noch benötigen, sind Ihre DNA, aber die bekommen sie auch, erschreckend oder? 

Kinder nach Maß – schon lange kein Problem mehr

Wer wünscht sich nicht ein Kind, das exakt den eigenen Wünschen entspricht? Heute sind der Forschung keine Grenzen gesetzt und die Profiteure sind u.a. die Milliardäre von Silicon Valley. Sie verfügen über alles, was man braucht, damit ein Designer-Baby „gefertigt“  werden kann. Sie verfügen über ausreichend finanzielle Mittel und Daten. Und eigene Plattformen für Werbung haben sie auch. Dazu sogar Patente und die Zusammenarbeit mit den richtigen Konzernen. Außerdem baut Dr. Google ein riesiges Imperium, kooperiert mit Big Pharma und will Ihre Daten. 

Alles eine große „Familie “ … man kooperiert in Bereichen, mit denen sich viel Geld verdienen lässt – auch im Bereich Designer – Babys

Anne Wojcicki, die Ehefrau von Google-Gründer Sergey Brin und Schwester von Susan Wojcicki, CEO der Google-Tochter YouTube hat nicht nur ein Patent auf Designer-Babys, sondern wurde sogar 2008 mit ihrem Unternehmen Gentest 23andMe Invention of the Year von Time Magazine. Erst im September 2018 wurde das Time Magazine für 190 Mio. USD an Salesforce-Chef Marc Benioff und seine Frau verkauft. Einer der erfolgreichsten Gründer des Silicon Valley.  Daran sehen Sie schon, warum die Genmanipulation auch so positiv in den Medien dargestellt wird. Die Daten haben Sie, was Sie noch benötigen, sind Ihre DNA! Doch auch das Problem ist gelöst! 

Und es gibt nichts, was das Unternehmen Gentest 23andMe  nicht im Rahmen der Biotechnologie macht, denn was gesucht wird, kann man anhand von Google feststellen.

Da passt es auch, dass es nicht nur Kooperationen mit den größten Pharmakonzernen gibt, die ebenfalls auf die Daten von Anne Wojcickis Unternehmen zugreifen können, ihr Unternehmen  23andMe hat sich auch mit dem Unternehmen Celmatix  zusammengetan, um Unfruchtbarkeit zu erkennen und zu behandeln.

Piraye Beim ist die Gründerin und CEO von Celmatix, die sich auf die Lösung von Unfruchtbarkeit spezialisiert hat. Ein Milliardengeschäft in den USA. Sie arbeitet mit führenden Fruchtbarkeitskliniken und Ärzten in den USA zusammen.

Celmatix ist ein Frauengesundheitsunternehmen,  das die reproduktive Gesundheitsversorgung durch Genomics und Big Data verändert, so das Unternehmen. Celmatix wurde 2009 gegründet und hat seinen Sitz in New York City. Zu den forschungsorientierten Produkten des Unternehmens zählt der Fertilome®-Test – dieser Test überprüft die DNA auf Genvarianten, die sich auf die Fortpflanzungsgesundheit auswirken können.

Polaris®, eine Echtzeit-Plattform für Predictive Analytics, die in führenden US-amerikanischen Fertilitätskliniken eingesetzt wird. Dies hilft Ärzten, die Patientenergebnisse zu optimieren und die Patientenerfahrung zu verbessern, und MyFertility Compass ™, ein datengesteuertes Schulungsinstrument für Frauen, die derzeit versuchen, Einblicke in ihr Fruchtbarkeitspotenzial zu erhalten.

Piraye Beim geborene Yurttas heiratete 2011 Nicholas Frederick Beim. Nicholas Frederick Beim ist Partner von Matrix Partners, einer Risikokapitalfirma in Manhattan. Er ist Vorstandsmitglied bei Endeavor, einer gemeinnützigen Organisation mit Sitz in Manhattan, die Unternehmer in Entwicklungsländern unterstützt, und ist Mitglied des Council on Foreign Relations in Manhattan.

BlackStone, Goldman Sachs und der ehemalige US-Außenminister Colin Powell – mit Google in einem Boot

Der Council on Foreign Relations ist eine private US-amerikanische Denkfabrik mit Fokus auf außenpolitische Themen mit Sitzen in New York City und Washington. Die Gesellschaft wurde 1921 in New York von Edward M. House in Zusammenarbeit mit den deutschstämmigen Bankiers Paul M. Warburg und Otto Hermann Kahn, Amerikas einflussreichstem Journalisten, Walter Lippmann, sowie New Yorker Geschäftsleuten, Bankiers und hochrangigen Politikern gegründet.

Unter den 4.500 Mitgliedern befinden sich einflussreiche Persönlichkeiten wie Spitzenbeamte der US-Regierung, sogenannte Top government officials, angesehene Akademiker, Wirtschaftsführer, gefeierte Journalisten, bekannte Juristen und weitere ausgezeichnete Profis ihres Metiers.

Im Board of Directors sitzt der ehemalige US-Außenminister Colin Powell und die allesamt im Investmentbanking und Private Equity agierenden Penny Pritzker, Peter George Peterson (Blackstone Group), Stephen Friedman (Ex-CEO Goldman Sachs & Fed of NY) und viele mehr.

Colin Powell

Im Jahr 1972 gründete Kleiner zusammen mit Tom Perkins (ehemals Hewlett-Packard) die Firma Kleiner Perkins, eine Venture-Capital-Firma im Silicon Valley. 1977 stiegen Brook Byers und Frank J. Caufield in die Firma ein, die später in Kleiner Perkins Caufield & Byers umbenannt wurde. Das Unternehmen war einer der ersten Investoren bei mehr als 500 Informations- und Biotechnologie-Firmen, darunter Amazon, AOL, Brio Technology, Electronic Arts, Flextronics, Genentech, Google, Hybritech, Intuit, Lotus Development, LSI Logic, Macromedia, Netscape, Quantum, Segway, Sun Microsystems und Tandem Computers.

Die Firma wurde nach seinen vier Gründungspartnern Eugene Kleiner, Tom Perkins, Frank J. Caufield und Byers Brook benannt . Andere bemerkenswerte Mitglieder John Doerr und Raymond J. Lane sowie hochkarätige Persönlichkeiten wie Sun Microsystems-Mitbegründer Bill Joy (die als Partner im Januar 2005 beigetreten sind), der ehemalige US-Außenminister Colin Powell (er bekam im Juli 2005 die neu geschaffene Position des „strategischen Kommanditisten“) . Der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore trat als Partner im November 2007 bei.

John Doerr und Google  – 5.größter Aktionär von Alphabet (Google)

Die größten Aktionäre sind die Gründer von Google: Larry Page, Sergey Brin, Eric Schmidt und Sundar Pichai – doch wie schon erwähnt, hat Kleiner Perkins durch finanzielle Unterstützung Google auch erst möglich gemacht.

John Doerr ist Vorsitzender der Risikokapitalfirma Kleiner Perkins (vormals Kleiner Perkins Caufield & Byers). Er trat 1980 in die Firma ein. Zuvor arbeitete er bei Intel und gründete zwei Unternehmen. Im Laufe der Jahre hat Kleiner Perkins eine Reihe von Tech-Titanen unterstützt, darunter Amazon, AOL, Compaq, Electronic Arts, Google, Netscape und Twitter.

Doerr führte 1999 den Kleinen Perkins zu Google. Er investierte 12,5 Millionen US-Dollar und wandelte sie in Milliarden um, als Google 2004 an die Börse ging  . Doerr besitzt außerdem 909.459 Aktien der Klasse C Capital und 118.653 Aktien der Klasse A, die indirekt über den Vallejo Ventures Trust und die The Benificus Foundation erworben werden. Laut Forbes hat Doerr per Oktober 2018 einen Nettowert von 7,2 Milliarden US-Dollar . Lesen Sie dazu: World AG – Wer sitzt an den Schalthebeln der Macht – Vernetzung – man kennt sich!

Kinder nach Maß. Die Daten gibt es dank Google frei Haus.

Nicht nur „Social Freezing“ eine  immer beliebtere Methode unter Frauen in den USA, um ihre Fruchtbarkeit auf dem aktuellen Stand zu konservieren und das Ticken der biologischen Uhr zu stoppen, sondern auch Kinder nach Maß. Die Daten gibt es dank Google frei Haus. Und es sind genau die Konzerne, die auch mit Gen-Tests Milliarden Dollar verdienen.

Zum Schlagwort „Social Freezing” großer medialer Rezeption und (arbeits-)ethischer Kontroverse wurde der Begriff, als im Oktober 2014 die Firmen Facebook und Apple bekannt gaben, ihren Mitarbeiterinnen derartige Prozeduren im Wert von ca. 20 000 $ kostenlos zur Verfügung stellen zu wollen.

Auch das Geschäft mit Leihmüttern boomt, immer mehr ungewollt Kinderlose heuern Frauen an, die ihre Kinder austragen. Dazu gibt es sogenannte Leihmütteragenturen wie zum Beispiel Creatingfamilies (CSP) in den USA. Hier bekommen Paare das „Rundum-Sorglos-Paket“ und werden auch gleich an Ärzte vermittelt, die auf Fortpflanzungsunfähigkeit spezialisiert sind. Diese Firma bietet alles an, angefangen von Eispende, künstlicher Befruchtung bis hin zur Leihmutter.

Seit der ersten erfolgreichen In-Vitro-Fertilisation 1978 haben die Behandlungszahlen einen steilen Verlauf genommen. Allein in Deutschland werden jährlich ca. 50 000 Behandlungszyklen der künstlichen Befruchtung (IVF/ICSI) durchgeführt. Weltweit sind bislang ca. 6,5 Millionen Kinder nach IVF/ICSI geboren worden. Siehe: Frankenstein 5.0 – Frische Embryozellen für Frauen ab 50 aus der Petrischale und erste britische Lizenz zur Erstellung von Designerbabys

Die öffentliche Diskussion wird wegen genetischen Manipulationen wie das sogenannte Designerbaby durch mitochondrialen Transfer oder die Genmanipulation durch CRISPR/CAS 9 geführt. Genetische Manipulationen an Zellen sind keine neuen Methoden, nur steht jetzt eine extrem kostengünstige und technisch einfache Methode zur Verfügung. In England ist diese Technik für Studien an menschlichen Embryonen für ein Institut mit strengen Auflagen genehmigt worden. Ein Transfer dieser Embryonen wurde untersagt. Siehe dazu unser Beitrag Schwein-Mensch oder Schaf-Mensch! Die Forschung kennt keine Grenzen! Mensch-Tier-Hybride für Organtransplantationen, nicht nur in den USA, auch in Europa!

Schon lange wird mit sogenannten BRCA-Tests geworben.

Das sind Gentest, die gemacht werden können, ob eine Familie eine bestimmte Erkrankungskonstellation aufweisen. Noch bevor in den USA grünes Licht für BRCA-Tests erteilt wurden, konnte das Unternehmen 23andMe von  Anne Wojcicki, die EX-Frau von Google-Gründer Sergey Brin, im April 2017 mit der Vermarktung von genetischen Berichten über das persönliche Risiko bei bestimmten Krankheiten beginnen. Die Tests enthalten Risikofaktoren wie Alzheimer, Parkinson, Thrombophilie (eine erbliche Blutgerinnselerkrankung); Zöliakie und andere Krankheiten. Neben der Erweiterung um genetische Gesundheitsrisiken hat 23andMe seine Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen in den letzten Jahren in Angriff genommen, um zu helfen, Heilmittel für einige der getesteten Bedingungen zu entwickeln. Da freuen sich die großen Pharmakonzerne, denn auch die arbeiten mit 23andMe zusammen.

  23andMe gehört zu den wertvollsten Unternehmen der Welt mit mindestens einer Gründerin

23andMe CEO und Mitgründerin Anne Wojcicki

2006 startete 23andMe mit einer Finanzspritze in Höhe von 3,9 Millionen USD von Google. Gegründet wurde das Unternehmen von Linda Avey, Paul Cusenza und Anne Wojcicki  – Anne Wojcicki war von 2007 -2015 mit Google-Mitbegründer Sergey Brin verheiratet und ihre Schwester Susan Wojcicki ist Vizepräsidentin bei Google. Im wissenschaftlichen Beirat sitzen sieben Professoren verschiedener US-amerikanischer Hochschulen. Linda Avey verließ das Unternehmen 2009, um sich mehr der Alzheimer-Forschung zu widmen. Die Ergebnisse allerdings können von 23andMe genutzt werden. Siehe: Wenn Menschen Gott spielen – Designer-Babys in Zukunft mit Unterstützung von Google auf Bestellung

23andMe arbeitet mit Sponsoren in Forschungsgemeinschaften, die sich z. B. mit der Entwicklung der Parkinson-Krankheit und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (IBD) befassen.

  • Die erste große derartige Kooperation ging 23andMe im Dezember 2014 mit dem Biotechnologie-Unternehmen Genentech ein, einem Tochterunternehmen des Pharmakonzerns Roche. Es geht dabei um die Auswertung der Gensequenzen von Parkinson-Patienten.Am 26. März 2009 übernahm das Schweizer Health-Care-Unternehmen F. Hoffmann-La Roche AG Genentech für 46,8 Milliarden US-Dollar.
  • Mit dem Pharmakonzern Pfizer ging 23andMe 2015 eine Kooperation zur Datenauswertung ein und arbeitet mit diesem an der chronisch entzündlichen Darmerkrankung IBD. Im Januar 2015 unterzeichnete 23andMe eine offizielle Partnerschaft mit Pfizer , die dem Pharmakonglomerat den Zugriff auf die Datenplattform von 23andMe ermöglichte. Pfizer verwendet 23andMes Daten, um die Verbindung zwischen Genen und Krankheiten zu untersuchen. Im Jahr 2016 enthüllte Pfizer die Ergebnisse der Studie anhand von 23andMe-Daten, in denen ein Zusammenhang zwischen bestimmten Genen und Depressionen hervorgehoben wurde.
  • Als erstes und einziges Unternehmen hat das Unternehmen von der FDA die Erlaubnis erhalten hat, das Krebsrisiko ohne Rezept zu testen. Es ist ein wichtiger Meilenstein für 23andMe und für den Verbraucher“, sagte die CEO und Mitbegründerin Anne Wojcicki im März 2018  in einer Erklärung , als die Genehmigung angekündigt wurde.
  • Im Juli 2018  unterzeichneten GlaxoSmithKline und 23andMe eine Vereinbarung zur Nutzung genetischer Erkenntnisse für die Entwicklung neuartiger Arzneimittel. Siehe auch: Ein Kartell des Schweigens – Die Pharma-Mafia!
  • Mit über 5 Millionen Kunden bietet 23andMe Genetikinteressierten die Möglichkeit, mehr über ihr persönliches Genprofil zu erfahren.

Blaue Augen, blonde Haare, sportlich und intelligent

Die kalifornische Firma 23andme erhielt in den USA am 24. September 2013 ein Patent für eine Methode, die zukünftigen Eltern mit Info-Häppchen zu sechs Merkmalen eines geplanten Kindes versorgt.

Blaue Augen, blonde Haare, sportlich und intelligent: So ähnlich könnten demnächst Wunschzettel für Kinder aussehen. Das kalifornische Unternehmen 23andMe will es möglich machen. Die Firma bekam im Oktober 2013 vom US-amerikanischen Patentamt die Bewilligung für eine Methode, mit der zukünftige Eltern die Ei- und Samenspender nach Merkmalen, die sie sich bei ihrem Kind wünschen, auswählen können. Damit vollzog das Unternehmen von Anne Wojcicki, Frau von Google-Gründer Sergey Brin, einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zu Designer-Babys. „Wir bieten Eltern die Möglichkeit, die Eigenschaften und Merkmale, die sie an ihre Kinder weitergeben könnten, vorherzusehen. Zum Beispiel könnten werdende Eltern neugierig sein, ob ihre Kinder blaue oder braune Augen haben würden oder gelocktes Haar oder ein Grübchen am Kinn“. Den zukünftigen Eltern ist es mittlerweile 150.000 US-Dollar wert.

patent

Das Patent ist zum Glück nur in den USA gültig. Da es das Europäische Patentamt als Geschäftsidee und nicht als Erfindung eingestuft hat, blieben wir davon verschont.  Es trägt den Titel „Keimzellen-Spender-Selektion mit Hilfe genetischer Kalkulation“ (Nummer US8.543.339). Doch schaut man sich mittlerweile die Verflechtungen an, wer weiß ?!

Ein kleiner Einblick in das etwas andere Unternehmen:

Die Firma 23andMe verkauft DNA-Tests für zu Hause. Die Ergebnisse sollen Kunden über Gesundheitsrisiken aufklären. Doch das kann lebensgefährliche Folgen haben, hieß es, als die Werbung in den USA im TV lief. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat sogar der Unternehmensleiterin Ann Wojcicki eine offene Abmahnung zugestellt.  Doch wie schon geschrieben, hat sich das erledigt, denn  im April 2017 durfte sie mit der Vermarktung von genetischen Berichten über das persönliche Risiko bei bestimmten Krankheiten beginnen.

Laut 23andMe erhielten sie mehrfach Zuschüsse von der US National Institutes of Health, um Forschungsprojekte zu finanzieren. Sie werben damit, dass man seine Genetik zur Verfügung stellen kann, um Krankheiten zu erforschen. Damit Wissenschaftler und Forscher die Gesundheitsversorgung beschleunigen können, werden große Datenmengen gesammelt. Wie das Unternehmen schreibt, von uns allen. Sie schreiben außerdem, dass, wenn man sich an der Forschung mit eigenen Genen beteiligt, könnten die Erkenntnisse in die Prävention von Krankheiten, bessere Arzneimitteltherapien, Behandlungen und letztlich Krankheit, genetische Wege zur Heilung beitragen. Im Durchschnitt trägt ein Kunde, der der Forschung zustimmt, zu mehr als 230 Studien bei.

 Social Freezing

Zum Schlagwort großer medialer Rezeption und (arbeits-) ethischer Kontroverse wurde der Begriff, als im Oktober 2014 die Firmen Facebook und Apple bekannt gaben, ihren Mitarbeiterinnen derartige Prozeduren im Wert von ca. 20 000 $ kostenlos zur Verfügung stellen zu wollen.

Nun stellen wir uns das Szenarium vor – Dieses sogenannte „Social Freezing“ ist eine immer beliebtere Methode unter Frauen, um ihre Fruchtbarkeit auf dem aktuellen Stand zu konservieren und das Ticken der biologischen Uhr zu stoppen. Irgendwann entscheiden diese Frauen sich doch für ein Baby, holen sich die Eizelle und, damit es dann das optimale Baby wird, die zusätzlichen Gene aus der Datenbank von der Frau von Google-Gründer Sergey Brin. Hier kann dann entschieden werden, wie das Baby auszusehen hat, über welche Kenntnisse es verfügen soll u. s. w. Nicht auszudenken. Wir wollen gar nicht weiter darüber nachdenken, was alles möglich ist.  Daten sind ausreichend durch Facebook und Google vorhanden.

Frauen zum „Social Freezing“ zu ermutigen, passt ganz in die Philosophie von Sheryl Sandberg, der Top-Managerin von Facebook. Ihr Rat an Frauen ist, das volle Tempo im Beruf beizubehalten, bis es tatsächlich so weit ist mit einem Baby. „Social Freezing“ ist ein weiterer Weg, den Kopf freizuhalten. Übrigens, bevor Sie nach Facebook wechselte, war sie Vizepräsidentin des globalen Online-Verkaufs bei Google und Stabschefin im US-Finanzministerium. Noch Fragen?

Durch den aktiven Erbgut-Eingriff könnten Ärzte in Zukunft in die Verlegenheit kommen, Designer-Babys zu erschaffen.

Zudem würde man auch eine Schleuse öffnen, die Missbrauchsfälle begünstigen könnte, sagen Kritiker. Wie Recht sie haben, sehen sie an einem Beispiel aus den USA – mit der Unterstützung von Google ist es möglich, ein Designer-Baby zu bestellen.

Bereits im Februar 2014 berichteten die Netzfrauen, dass eine Biotech-Firma in den USA sich ein Patent auf die Auswahl so-genannter Designer-Babys gesichert hatte und die ersten gentechnisch veränderten Menschen das Licht der Welt erblickten! Genetiker fürchten, dass eines Tages diese Methode dazu verwendet werden könnte, neue Rassen zu schaffen, die etwa die erwünschten Eigenheiten aufweisen, wie z. B. hohe Intelligenz oder Stärke. Nachdem wir den Beitrag unter dem Titel Designer-Babys in Zukunft auf Bestellung?  veröffentlichten, führte es dazu, dass uns einige Leser für „verrückt“ erklärten.

Wir legten einen drauf und berichteten ein Jahr später von Anne Wojcicki. Sie ist die Exfrau von Google-Gründer Sergey Brin. Sie hatte sich in den USA ein Patent auf die Auswahl so-genannter Designer-Babys gesichert. Lesen Sie dazu: Wenn Menschen Gott spielen – Designer-Babys in Zukunft mit Unterstützung von Google auf Bestellung

Dann sorgte Großbritannien wieder für Aufsehen und zwar mit der umstrittenen Gentech-Methode Crispr/Cas9 und zwar 2016. Siehe Großbritannien auf dem Weg zum Designer-Baby?

Baby

Die Methode mit dem kuriosen Namen Crispr/Cas9 (gesprochen Krisper-Kas-nein) hat längst schon einen Zeitenwechsel in der Lebenswissenschaft eingeleitet, weil sie im Prinzip jeder Azubi anwenden kann – und weil sie derart rasant verbessert wird, dass jede Arbeit, die jetzt erscheint, im Grunde schon mit altem Werkzeug hantiert. Allein seit Anfang 2015 sind mehrere Belege dafür erschienen, wie hervorragend sich Crispr noch besser, noch effektiver machen lässt und somit den Weg zum Designerbay ebnet. Und genau davon profitieren wieder die genannten Personen und Konzerne.

https://breakthroughprize.org/Board

Es gibt den Breakthrough Prize in Life Sciences. Dieser Preis wurde 2013 von Mark Zuckerberg und Priscilla Chan von Facebook, Sergey Brin von Google und dessen Frau Anne Wojcicki (Gründerin von 23andMe) und Juri Milner gestiftet.

Juri Borissowitsch Milner ist ein russischer Unternehmer und Manager mit Wohnsitzen in Moskau sowie im Bundesstaat Kalifornien in den USA. Im Jahr 2012 zählte ihn das Finanzmagazin Bloomberg Markets zu den 50 einflussreichsten Personen der Welt. Chairman der Stiftung ist Arthur D. Levinson von Apple und Genentech.

Der Preis ist mit drei Millionen Dollar für jeden Preisträger dotiert.

Seit 2013 wird dieser Preis für Forschungsleistungen in Biowissenschaften und Medizin vergeben.

Preisträger 2015 galt der Bereich Parkinson

2017: Der Breakthrough Prize und ResearchGate, das professionelle Netzwerk für Wissenschaftler,  gaben in Berlin am 22. Mai 2017 ihre Partnerschaft bekannt.

Researchgate  ist ein soziales Netzwerk im Internet für Forscher aus allen Bereichen der Wissenschaft. Seit dem Start im Mai 2008 hat der in Berlin und Boston (USA) ansässige kommerzielle Dienst etwa 12 Millionen Mitglieder weltweit gewonnen.

Im Rahmen der Partnerschaft mit der Breakthrough Prize Foundation, die jährlich Preise in Höhe von 25 Millionen US-Dollar vergibt, werden herausragende Leistungen in Wissenschaft und Mathematik gewürdigt. ResearchGate wird sein multidisziplinäres Netzwerk aus 12 Millionen bestätigten Wissenschaftlern einladen, Nominierungen für den Durchbruchspreis einzureichen.

ResearchGate wurde 2008 von den Ärzten Dr. Ijad Madisch und Dr. Sören Hofmayer zusammen mit dem Computerspezialisten Horst Fickenscher gegründet.12 Millionen Forscher haben über 140 Millionen Verbindungen im Netzwerk hergestellt und teilen täglich über eine halbe Million Aktualisierungen über ihre Forschung. ResearchGate hat vier Finanzierungsrunden von Benchmark, Founders Fund, Bill Gates, Tenaya Capital, Wellcome Trust, Goldman Sachs Investment Partners und der Four Rivers Group abgeschlossen.

Kaum jemand sammelt so viele Nutzerdaten wie Google – Google  beobachtet genau, was Sie interessiert, wer Sie sind und was Sie sind. Google geht offen vor. Jeder Nutzer kann unter www.google.com/ads/preferences seine Interessenkategorie einsehen. Theoretisch könnte Google eine umfassende Akte über Sie anlegen, wenn Google das nicht bereits macht – und warum das auch bei der Bestellung des Designer-Babys wichtig ist, haben Sie in unserem Beitrag erfahren. Zur Erinnerung: Social Freezing, das vorsorgliche Einfrieren von unbefruchteten Eizellen ohne medizinischen Grund. Dieses bietet Facebook und Apple seinen Mitarbeiterinnen an. Mit diesem Hintergrundwissen – wissen Sie jetzt – wenn Menschen Gott spielen.

Erst im November 2018 gab es eine weltweite Empörung, als bekannt wurde, dass in China Embryos durch Crispr resistent gegen HIV geboren wurden. Anhand der Designer – Babys aus China, sehen Sie auch, dass alle Medien eine Nachricht veröffentlichen, ohne auch nur die Fakten zu überprüfen. Die Nachricht hätte laut chinesischen Medien gar nicht veröffentlicht werden sollen. Viele Wissenschaftler warnten vor einer Büchse der Pandora, doch diese Büchse wurde schon lange geöffnet.

Netzfrau  Doro Schreier

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. liebe Doro Schreier diese kinderwunsch/wunschkinder technologie ist nur ein vorwand
    um an die DNA und wie hier beschrieben an das ernten von ovaries der menschenrasse
    heranzukommen und zwar auf freiwilliger basis. diese werden von diesen un-menschen
    gehandelt/ verschachert und nicht nur auf diesem planeten. nun koennen sie mich fuer verrueckt ansehen. die menschl. DNA ist eine der begehrtesten im ganzen universum.
    diese un-menschen haben noch etwas zum wohle der menschheit gemacht sondern nur zur weiteren ausbeutung unter dem maentelchen von „gut-menschen“ die sie nicht snd. menschen wie wir auch nicht!

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