Endlich! Da Tiere beim Transport gequält werden, wurden Tiertransporte verboten! – Since animals are tortured during transport, animal transports were prohibited!

Die Amtstierärzte fürchten, sich der Beihilfe zur Tierquälerei schuldig zu machen. In folgende Länder werden Rinder vorerst nicht mehr exportiert: Türkei, Jemen, Libanon, Marokko, Algerien, Ägypten, Aserbaidschan, Syrien, Jordanien, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Dass die Verstöße gegen den Tierschutz bei Tiertransporten zugenommen haben, darüber haben wir bereits berichtet. Das „Geschäftsmodell Tierquälerei“ sollte überall verboten werden. Zu lange wurde weggesehen! Wochenlang harren Rinder qualvoll auf Schiffen aus, bevor sie zum Sterben an Land kommen. Das ergaben bereits Recherchen aus Australien, die ebenfalls die Tiere in diese Länder exportieren. Tiere, die auf der grausamen Fahrt verenden, werden einfach über Bord geworfen. Auch in Deutschland karrt man Rinder um die Welt, die schrecklichen Bilder sind seit Jahren bekannt. Endlich stoppen Veterinärämter diese grausamen Transporte. Die Tierärzte des Kreisveterinäramtes können sich unter Umständen strafbar machen, wenn sie die Transporte genehmigen. Tagelang werden die Tiere eingepfercht entweder auf Schiffen, oder Tausende Kilometer weit mit LKWs transportiert, teils bei sengender Hitze ohne ausreichend Wasser. 

Endlich! Da Tiere beim Transport gequält werden, wurden Tiertransporte in bestimmte Länder verboten!

Update – wir kämpfen weiter – es bleiben uns etwa 4 Wochen, zu beweisen, was diese Tiere auf den Transporten erleben.

Es sind schockierende Bilder, wie Tiere zusammengepfercht auf Schiffen nach Katar, Kuwait und in die Vereinigten Arabischen Emirate transportiert wurden und qualvoll starben, so ein Bericht aus Australien. Der Protest hat dazu geführt, dass auch hier andere Gesetze die Tiere schützen sollen. Doch auch in Deutschland nehmen solche Grausamkeiten zu und obwohl es bekannt ist, liest man solche Nachrichten aus der Agrarindustrie:

Der Verkauf von Lebendrindern aus der Europäischen Union in die Türkei hatte im ersten Halbjahr 2016 mit rund 150.000 Tieren und einem Zuwachs von mehr als 70 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen regelrechten Boom erlebt und das Land am Bosporus zum wichtigsten Drittlandskunden werden lassen. Mit 205 Mio. € entfielen gut 19 % der gesamten EU-Exporterlöse im Bereich Rindfleisch und Rinder auf die Türkei, so ein Beitrag aus 2016, und man rechnete sogar damit, dass der Boom anhält.

Tagelang werden die Tiere eingepfercht in LKWs Tausende Kilometer weit transportiert.

Die grausamen Zustände sind längst bekannt. Genehmigen müssen diese fragwürdigen Transporte die Veterinäre der Landkreise. Jetzt  verbietet die Kreisverwaltung Rendsburg-Eckernförde den Export von Rindern aus dem Kreisgebiet in bestimmte Staaten außerhalb der Europäischen Union. Genau in diesem Landkreis sitzt auch der größte Bauernverband Deutschlands – der Bauernverband Schleswig-Holstein.

1000 Rinder aus ganz Schleswig-Holstein seien in 2018 von Dätgen aus in diese Länder, die in der Kritik stehen,  transportiert worden. Nach entsprechenden Medienberichten und der Lektüre des Fachaufsatzes könnten die fünf Tierärzte des Kreises die Fahrten nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren, sagte Manuela Freitag vom Kreis-Veterinäramt in den Kieler Nachrichten vom 15. Februar 2019.  Selbst Zuchtrinder würden oftmals in den Ländern nach kurzer Zeit unter grausamen Bedingungen geschlachtet. „Wir können nicht so tun, als hätten wir das nicht gesehen!“

Die Tierärzte beziehen sich auf den Fachaufsatz von einer Beihilfe der Veterinäre zum „Straftatbestand der Tierquälerei“. Einer der beiden Autoren ist Christoph Maisack, Amtsrichter im baden-württembergischen Pfullingen und Kommentator des deutschen Tierschutzrechts.

Der Stopp gilt für: Türkei, Jemen, Libanon, Marokko, Algerien, Ägypten, Aserbeidschan, Syrien, Jordanien, Kasachstan, Kirgistan, Tatschikistan, Turkmenistan und Usbekistan.

Der Rindertransport-Stopp aus Schleswig-Holstein gelte „zunächst für zwei Wochen“, sagte Landrat Rolf-Oliver Schwemer. In der Zeit wolle der Kreis Rendsburg-Eckernförde die Sache zusammen mit dem Landwirtschaftsministerium in Kiel „abschließend prüfen und eine Entscheidung treffen“.

Nicht nur in Schleswig-Holstein, auch bayrische Amtstierärzte stellen keine Vorzeugnisse für den Transport lebender Tiere in weit entfernte Drittländer mehr aus.

  • Einige Landkreise in Bayern verweigern die tierseuchenrechtlichen Vorzeugnisse für Langstreckentransporte lebender Tiere über die Grenzen der EU hinaus.
  • Die Amtstierärzte fürchten, sich der Beihilfe zur Tierquälerei schuldig zu machen.
  • Tierschutzbestimmungen für Transporttiere gelten auch außerhalb der EU. Doch auch bei den Transporten und der Schlachtung in Drittstaaten kommt es häufig zu Verstößen gegen das Tierschutzrecht.
  • Das EU-Parlament möchte eine Begrenzung der Transportzeiten fordern.

Eine trächtige Kuh aus Mühldorf am Inn sollte über 5000 km nach Usbekistan transportiert werden, doch das Veterinäramt Landshut genehmigte den Transport nicht. Die Amtstierärzte verweigerten mit Unterstützung von Landrat Peter Dreier das tierseuchenrechtliche Vorzeugnis. Andere bayrische Landkreise zogen nach: Jürgen Schmid, der Vorsitzende des Landesverbandes der verbeamteten Tierärzte Bayerns, sagte dem Bayrischen Rundfunk, dass zurzeit weitgehend „Stillstand“ beim Ausstellen von Vorzeugnissen herrsche, so der Bericht auf vetline.de 

Profit vor Tierschutz:

Und auch 2018 heißt es: Exportrinder-Markt boomt: „Die Rinder-Union West eG (RUW) konnte im vergangenen Geschäftsjahr eine außerordentlich hohe Nachfrage nach Zuchtvieh im Ausland verzeichnen. Demnach waren Rinder „made by RUW“ mehr denn je gefragt. 2016/17 gingen fast 13.900 Zuchttiere in den Export. Dies entspricht einer Steigerung von 45 % im Vergleich zum Vorjahr, zitiert das Fachblatt RUW-Geschäftsführer Dr. Jürgen Hartmann. Russland sei hierbei Hauptabnehmer gewesen, gefolgt von Belgien und Usbekistan.

Was Landwirte über Tierschützer denken, haben wir mehrfach berichtet. Siehe : Haben wir in Deutschland bereits chinesische Verhältnisse? Deutsche Politik will Tierschützer kriminalisieren!

Hier ein aktueller Eintrag:

Export lebender Tiere – aus dem Forum landwirt.com schreibt ein  User
„Die Möglichkeit der Türken zur Milchproduktion sind sehr beschränkt, da mach ich mir keine großen Sorgen. Rumänien, Ukraine usw. haben da sicher ein wesentlich größeres Potenzial. Wie soll man diese Dinge in den Griff bekommen? Zuchtvieh kann man nun mal nur lebend exportieren. Dann soll doch der VGT Global 2000 und wie sie alle heißen in diesen Ländern den Tierschutz überwachen. Schließlich behaupten sie ja, sich dafür einzusetzen und kassieren dafür jede Menge Geld. Das Problem ist nur, in diesen Ländern nimmt man es auch mit den Menschenrechten nicht so genau u da kann es schon mal passieren dass einer spurlos verschwindet wenn er den Mund zu weit aufmacht. Da scheissen sich dann auch diese Herrschaften in die Hosen, wenn sie hier bei uns auch noch so groß u wichtig reden.“

Anmerkung: Originaltext – samt Rechtschreibfehler!

Dass die Tierqualen schon lange bekannt sind , zeigt das folgende Video:  Das geschieht mit Rindern, die in die Türkei exportiert werden.

Bereits 2015 befand der Europäische Gerichtshof: Tierschutz kann nicht an den Außengrenzen der EU enden. Die Tierschutzbestimmungen für Transporttiere seien auch außerhalb der EU einzuhalten. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus, aber auch innerhalb der EU und sogar innerhalb Deutschlands.

Auf engem Raum zusammengepfercht werden Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Geflügeltiere täglich oftmals ohne ausreichende Versorgung über Tausende Kilometer quer durch Europa „hin- und hergekarrt“.

2018 waren 109 Ferkel in Deutschland gestorben, weil der Transporter überladen war.

Die Tiere sollten von Brandenburg nach Sachsen-Anhalt gebracht werden. Der Transport ging über Mecklenburg-Vorpommern. Sind solche Sammeltouren nicht sogar nach dem Tierschutz verboten?

 Dutzende von toten Kälbern zeigt – Opfer einer Kollision zwischen zwei Lastwagen. Sie waren irische Kälber. Auf dem Weg nach Groningen. Weil Irland und die Niederlande in der Europäischen Union sind, gibt es kostenlose Transporte von Gütern oder Tieren.

Nur kurze Zeit später machten Beamte der Autobahnpolizeiinspektion Bludenz eine schreckliche Entdeckung, als sie kurz nach Mitternacht einen auf der Walgauautobahn in Richtung Tirol fahrenden Tiertransporter anhielten. Der Sattelschlepper, der insgesamt 511 Ferkel und 109 Jungkälber auf engstem Raum geladen hatte, kam aus den Niederlanden und war nach Verona in Italien unterwegs. Zur Kontrolle wurde laut Polizeiangaben auch ein Amtstierarzt hinzugezogen. Dabei wurden auf Grund des Platzmangels Übertretungen nach dem Tiertransportgesetz festgestellt.

Millionen von lebenden Tieren werden jedes Jahr Tausende von Kilometern transportiert. Es ist ein schmutziges Geschäft!

Protest gegen Tiertransporte gibt es nicht nur in Europa, sondern überall auf der Welt beklagen Tierschützer die grausamen Tiertransporte

Eine qualvolle Reise, gegen die immer mehr Tierschützer Sturm laufen.

Petitionen unterzeichnen – Sagen Sie der EU, dass wir nicht mehr wollen, dass Tiere so grausam behandelt werden. HIER UNTERSCHREIBEN ▷

Jedes Jahr werden Millionen Tiere aus der EU in die Türkei, den Nahen Osten und nach Nordafrika exportiert. Dieser Langstreckentransport zum Schlachten oder Mästen ist ein abscheulicher Handel. Es ist an der Zeit, diesen Missbrauch und dieses Leiden zu beenden.

The European Commission is currently complicit in the cruelty of live animal exports.

Please add your voice and tell them to take action.

Every year, millions of animals are exported from the EU to Turkey, the Middle East and North Africa. This long distance transport for slaughter or fattening is an abhorrent trade. It’s beyond time for the European Commission to propose legislation that would bring this abuse and suffering to an end.

During transport over such incredibly long distances, animals may face extreme dehydration, exhaustion and hunger. Some collapse onto floors that are covered in faeces and urine, and risk being trampled by their companions. Once they leave the EU, these animals may also face inhumane, unskilled handling and unimaginably horrific slaughter.

It is within the power of the European Commission – and the Commission alone – to propose legislation to ban live exports from the EU. Please sign the petition now. Tell the EU that we will no longer stand for our animals being treated so cruelly.

Sign Petition – Tell the EU that we will no longer stand for our animals being treated so cruelly. – SIGN HERE ▷

Netzfrau Doro Schreier

Europaweit grausam versandt wie ein Frachtstück – Es ist ein Wahnsinn! Die grausame Realität – jährlich rund 170 Millionen Nutztiertransporte allein in Europa!

Grausam: Transporter überladen! Bei einem Tiertransport starben 109 von 180 Ferkeln – Stop Live Animal Transport!

Australiens Geschäftsmodell Tierquälerei! Das schwimmende Todeslager! – On board the ship of death – Australia’s live export

Es stinkt zum Himmel! 8 Millionen Tonnen Fleisch produziert Deutschland jährlich! Wegen Überproduktion für den Müllcontainer und Billigfleisch wird aus anderen Ländern importiert!

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wo bleibt da dass Tierschutzgesetz
    Selbst Amtsveterenäre verstossen gegen das Tierschitzgesetz
    Tausende von Tieren erleiden Höllenqualen. Wie skrupellos und gefühllos Menschen sein können.

  2. Wie kann man nur mit Tieren so umgehen. Wer sind wir Menschen, dass wir uns das herausnehmen!!! Achte jedes Leben!!

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