Island will über 2000 Finnwale und Zwergwale töten – ICELAND TO KILL OVER TWO THOUSAND FIN AND MINKE WHALES

zur englischen Version Fischer im Dorf Taiji in Japan zählen die Tage bis zum Juli, an dem sie erstmals seit Jahrzehnten große, fetthaltige Zwergwale kommerziell jagen können. Und während die Welt entsetzt nach Japan schaut, hat der  isländische Fischereiminister eine neue Walfangquote angekündigt: 2000 Flossen – und Zwergwale sollen getötet werden. Erst 2018 hatte Norwegen trotz der Proteste angekündigt, seine Walfänger losschicken zu wollen. Die jährliche Walfangquote wurde um 28% auf 1.278 Wale erhöht. Es ist eine sinnlose Jagd auf die Giganten der Meere. Immer wieder wird vor dem Verzehr des Walfleisches aufgrund von Giftstoffen wie Quecksilber gewarnt. Auch nimmt der Verzehr von Walfleisch ab.  Nicht nur die rapide ansteigende Verschmutzung der Weltmeere rottet die Wale aus, auch die brutalen Fangmethoden treiben Wale qualvoll in den Tod.  Kommerzieller Walfang ist nicht nachhaltig und wird es nie sein. Im Gegenteil. Im 20. Jahrhundert wurden geschätzte 3 Millionen Wale getötet und dabei zahlreiche Populationen kommerziell ausgerottet. Die sich sehr langsam fortpflanzenden Meeressäuger können dem nicht standhalten. 

Island will über 2000 Finn – und Zwergwale töten

Der isländische Fischereiminister hat eine neue Walfangquote angekündigt, mit der isländische Walfänger über einen Zeitraum von fünf Jahren über zweitausend Finn- und Zwergwale töten können. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, zu dem die öffentliche Unterstützung für den Walfang in Island zurückgeht und die lokale Nachfrage nach Walfleisch gering ist. Wie WDC, Whale and Dolphin Conservation UK am 20.Februar 2019 berichtet, geschieht diese Ankündigung unter den Einfluss des wohlhabenden Geschäftsmannes und Walfängers Kristjan Loftsson, eines der reichsten Männer Islands, und der Walfanglobby.

„In einer Zeit, in der Schulkinder gegen den Klimawandel und die Dezimierung der Wildtiere demonstrieren, ist die Entscheidung der isländischen Regierung, Wale – eines der friedlichsten und intelligentesten Wesen der Erde – weiterhin zu töten, moralisch abstoßend und wirtschaftlich ein Bankrott“, sagt WDC Stop Whaling-Aktivistin Vanessa Williams-Gray.

Der Millionär Kristján Loftsson ist ein isländischer Walfänger. Er ist Chef des Unternehmens: Hvalur H/F in der Bucht von Hvalfjörður. Es ist das einzige Unternehmen Islands, das die bedrohten Finnwale jagt. Das Unternehmen exportiert das verarbeitete Fleisch der Finnwale primär nach Japan. Am 7. Juli 2018 soll Kristjan Loftsson einen Wal gefangen haben, den Experten anhand von Fotos als Blauwal oder Blau-Finnwal-Hybriden identifiziert haben. Blauwale sind nach internationalen Vereinbarungen seit 1966 geschützt. Kommerzieller Walfang hatte diese Walart auch im Nordatlantik extrem reduziert.

Kristjàn Loftsson ist der einzige Grund für die Fortsetzung dieser barbarischen Industrie. Er soll für die Tötung von über 35.000 Walen verantwortlich sein.

Sea Shepherd UK war auch 2018 vor Ort und filmte am 09. September 2018 die Rückkehr des isländischen Walfangschiff Hvalur 8, von dem aus die gefährdeten Finnwale gefangen und getötet wurden. Es sind grausame Bilder, insgesamt 138 Wale einschließlich der ungeborenen Kälber, die ebenfalls getötet wurden, als ihre Mütter harpuniert wurden. Mehrfach wurden Aufnahmen von den Walfängen gemacht.

Nur einen Tag später kam das isländische Walfangschiff Hvalur 9 zurück, das 136 gefährdete Finnwale getötet hatte.

Die Giganten der Meere sind in Gefahr. Der Walfang gehört der Vergangenheit an und wird nur aus politischen Gründen aufrechterhalten. Das muss gestoppt werden.

Der isländische Fischereiminister hat eine neue Walfangquote angekündigt, mit der isländische Walfänger über einen Zeitraum von fünf Jahren über zweitausend Finn- und Zwergwale töten können.

Die Entscheidung fällt auch mit der jüngsten Ankündigung Japans zusammen, die Internationale Walfangkommission (IWC – die für die Waljagd zuständige Behörde) zu verlassen und den kommerziellen Walfang in ihren Gewässern ab Juli wieder aufzunehmen.

Am 19. Februar 2019 berichtet asia.nikkei, dass die Fischer im Dorf Taiji die Tage bis zum Juli zählen, an dem sie erstmals seit Jahrzehnten große, fetthaltige Zwergwale kommerziell jagen können.

Im Januar 2019 Blutbad – Massaker vor Japan und Färöer-Inseln – Delfinblut taucht das Meer in tiefes Rot!

„Durch die Verfügbarkeit von mehr Walarten werden mehr Menschen an dem Fleisch interessiert sein“, prognostizierte Shinichi Shiozaki, der verarbeitete Walprodukte verkauft. „Es ist eine gute Sache.“

Walfleisch ist in Taiji, Präfektur Wakayama, erschwinglich und beliebt. (Foto von Akane Okutsu)

So klein das Walfanggeschäft auch sein mag, so die Analysten aus Japan, sowohl Abe als auch der mächtige LDP-Generalsekretär Toshihiro Nikai haben die Industrie in ihren Wahlkreisen.
„Nikai drängte ständig auf das Außenministerium und die Fischereibehörde, um den kommerziellen Walfang zu ermöglichen“, sagte eine Quelle in Nagatacho.

Während der wissenschaftliche Walfang staatlich finanziert wird, hoffen die Fischer, ohne Subventionen einen Gewinn zu erzielen, und dass die Verbraucher jetzt mehr Walfleisch kaufen.

Außerdem sei im Vergleich zur Antarktis eine kommerzielle Jagd in den japanischen Gewässern und in der AWZ billiger. Kleinere Schiffe können für den Walfang in der Nähe von zu Hause verwendet werden. Es ist auch für Japan einfacher zu behaupten, dass es berechtigt ist, in seinem eigenen Seegebiet zu jagen. Die Regierung hat gesagt, dass die Walfänger in der südlichen Hemisphäre aufhören zu jagen.

Der Protest gegen den Walfang sei geringer als erwartet, so die Analysten. Sie erwähnten auch, dass Großbritannien ein erbitterter Gegner des Walfangs sei. Umweltminister Michael Gove twitterte im Dezember, er sei von der Entscheidung Japans „extrem enttäuscht“. Aber im Januar 2019,  als der japanische Premierminister von Japan Abe London besuchte, brachte Premierministerin Theresa May das Thema nicht zur Sprache.

Bisher hat Japan  zu „Forschungszwecken“ unter seinem wissenschaftlichen Walfangprogramm gefangen. Im vergangenen Dezember kündigte die Regierung jedoch ihren Austritt aus der Internationalen Walfangkommission an, sodass Walfänger nicht länger Fangverboten für bestimmte Arten unterliegen. In den japanischen Gewässern und in der ausschließlichen Wirtschaftszone des Landes ist die Saison eröffnet.

Japan ist der Hauptmarkt für isländisches Finnwalfleisch.

Angesichts der aktuellen Unsicherheit über die künftigen Erträge japanischer Walfangoperationen in ihrer eigenen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) ist es sehr wahrscheinlich, dass Island diesen Exportmarkt halten möchte und gleichzeitig mit einem anderen genossenschaftlichen Walfangstaat zusammenhält .

Die Walfangsaison des vergangenen Jahres löste eine Menge negativer Presse für Island aus. Als die Regierung im vergangenen Herbst eine Überprüfung des Walfangs ankündigte, war die Hoffnung groß, dass die Besorgnis hinsichtlich des Tourismusschadens, des internationalen Rufs Islands, verbunden mit wirtschaftlichen Faktoren (Walbeobachtung ist weitaus lukrativer als Walfang) und Tierschutzbedenken den isländischen Walfang beenden würden, doch dem ist nicht so. Island macht weiter und kündigte die neue Walfangquote an. Weitere 2000 Finn- und Zwergwale sollen getötet werden.

Nicht nur die rapide ansteigende Verschmutzung der Weltmeere, die zunehmende Schifffahrt, die Lärmemission (Tiefseesonare, Bohrungen oder die Suche nach Gas- und Ölvorkommen mittels Druckluftkanonen, die Schallwellen auslösen, welche die empfindlichen Sinnesorgane der Tiere irritieren und ihnen die Orientierung nehmen) rotten diese Meeressäugetiere aus, auch die brutalen Fangmethoden treiben Wale qualvoll in den Tod. Norwegen, Japan und Island schlachten weiterhin Wale ab und auch auf den Färöer-Inseln ist ein Verbot des Walmassakers nicht erkennbar.

Die Giganten der Meere sind in Gefahr. Der Walfang gehört der Vergangenheit an und wird nur aus politischen Gründen aufrechterhalten. Das muss gestoppt werden.

Jahrhundertelang hat die Menschheit die Giganten der Meere gnadenlos verfolgt – heute sind die meisten Walarten vom Aussterben bedroht.

Ein Minkwal, der auf einer Forschungsreise gefangen wurde, wird in Kushiro auf die nördliche Insel Hokkaido in Japan gebracht. © Kyodo

ICELAND TO KILL OVER TWO THOUSAND FIN AND MINKE WHALES

WDC, Whale and Dolphin Conservation is the leading charity dedicated to the protection of whales and dolphins :

The Icelandic fisheries minister has announced a new whaling quota, which will allow Icelandic whalers to kill over two thousand fin and minke whales over a five year period. This move comes at a time when public support for whaling within Iceland is falling and local demand for whale meat is negligible.

This annuncement confirms the influence of wealthy businessman and fin whaler, Kristjan Loftsson, one of Iceland’s richest men, and the whaling lobby.

„At a time when school children are marching against climate change and the decimation of wildlife, the Icelandic government’s decision to continue to kill whales – amongst the most peaceful and intelligent beings on the planet – is morally repugnant as well as economically bankrupt,“  said WDC Stop Whaling campaigner, Vanessa Williams-Grey.

The decision also coincides with Japan’s recent announcement that it will leave the International Whaling Commission (IWC – the body that regulates whale hunts) and resume commercial whaling in its waters from July. Japan is the main market for Icelandic fin whale meat. Given the current uncertainty about the future yield of Japanese whaling operations in their own Exclusive Economic Zone (EEZ), it is extremely likely that Iceland hopes to retain this export market and at the same time, stand shoulder to shoulder with a fellow renegade whaling nation.

Iceland kills whales under a much disputed ‚reservation‘ to the International Whaling Commission’s global ban on commercial whaling. Since 2006, Icelandic whalers have killed 851 fin whales, the second largest creature on Earth. Last summer alone, 145 fin whales died, alongside two rare blue whale /fin whale hybrids and at least a dozen pregnant females. Up to 209 fin whales and 217 minke whalescan now be taken by Icelandic whalers every year until 2023.

Last year’s whaling season triggered a raft of negative press for Iceland. When the government announced a review of whaling last autumn, hopes were high that concerns around damage to tourism, Iceland’s international reputation, combined with economic factors (whale watching is far more lucrative than whaling) and animal welfare concerns, would close down Iceland’s whaling for good. Read more. 

Netzfrau Doro Schreier
deutsche Flagge

Blutbad – Massaker vor Japan und Färöer-Inseln – Delfinblut taucht das Meer in tiefes Rot!

Massensterben der Wale geht weiter – Mittlerweile 12 tote Pottwale in Neuseeland gestrandet – Dead sperm whale tally at Kaupokonui Beach, South Taranaki now 12

Die Giganten der Meere sind in Gefahr – trotzdem erhöht Norwegen jährliche Walfangquote – Futter für Pelzindustrie des Landes

Pierce und Keely Brosnan: Es ist wieder an der Zeit, die Wale zu retten – Die Giganten der Meere sind in Gefahr – Pierce and Keely Brosnan: It’s Time to Save the Whales, Again

Grausam und brutal – Grausame Fotos vom Wal Massaker auf den Färöer – Inseln! Horrifying! Mass slaughter of whales turns sea red, sparks outrage

Was Plastik anrichtet – toter Wal vor norwegischer Westküste hatte 30 Plastiktüten in seinem Magen – Whale Found Off The West Coast of Norway With 30 Plastic Bags In Its Stomach

Japan plant, 4000 Wale abzuschlachten – Protestmail an japanische Unternehmen – Wenn Wale nicht mehr singen

Massensterben der Wale und Delfine geht weiter – nach Florida und Schottland jetzt Neuseeland!

Größter Fisch der Welt stirbt durch Plastiktüten – sie führten zu Hunger und Tod! Whale shark died of starvation after eating plastic bag

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