Berlin! Notwendiges Referendum über das Verbot großer Vermieter / Spekulanten! – Berlin set to hold referendum on banning big landlords and nationalising private rented housing

zur englischen Version Es ist geplant, dass in Berlin ein Referendum über das Verbot von Großgrundbesitzern und die Enteignung ihrer Wohnungen in Sozialwohnungen abgehalten wird. Berlin hatte die einst städtische Wohnungsbaugesellschaft GSW im Jahr 2004 mit rund 65.000 Wohnungen an ein Konsortium verkauft, welches 1998 von der Deutschen Bank AG gegründet wurde. Der Konzern Deutsche Wohnen AG besitzt etwa 163.000 Wohnungen, im Großraum Berlin sind es ca. 115.000 Wohnungen. Dieses gigantische Immobilienunternehmen ist zu einem bevorzugten Ziel von Aktivisten geworden, die behaupten, dass ihr Geschäft ein Beispiel für die Art von Spekulation ist, die sie dafür verantwortlich machen, dass sie die Mieten und Immobilienwerte erhöht haben. Vielen dürfte nicht bekannt sein, dass auch der Versicherungskonzern Allianz einer der größten Immobilieninvestoren der Welt ist. Dass Spekulanten den Wohnungsmarkt erobert haben, ist nicht neu. Spekulanten hemmen sogar den Wohnungsbau massiv. Fast jedes fünfte aller Grundstücke mit Baugenehmigung wird nicht bebaut, sondern weiterverkauft, denn das verspricht fette Gewinne. Die Besorgnis über steigende Mieten hat sich auch auf andere Bereiche ausgeweitet. Im Oktober 2018 hat sich Google im Zuge der Proteste gegen den Bau eines großen Büros im Stadtteil Kreuzberg zurückgezogen – dessen Anwohner besorgt waren, dass ein Zustrom hochbezahlter Tech-Arbeiter die Stadt noch unbezahlbarer machen würde. Die Berliner wollen die explodierenden Mietpreise nicht mitmachen und rufen zu einem Volksentscheid auf, denn Wohnen muss bezahlbar sein. Kennen Sie Deutschlands größte Immobilienkonzerne?

In Berlin soll ein Referendum über das Verbot großer Vermieter und die Verstaatlichung privater Mietwohnungen stattfinden

Die Bewohner der Stadt reagieren auf die Krise der Erschwinglichkeit mit einem umfassenden Plan zur Sozialisierung des Wohnungsbestandes, so die britische The Independent am 27. Februar 2019. Viele Menschen weltweit freuen sich über diese Aktion und schauen gespannt nach Berlin. Denn nicht nur in Berlin haben die Spekulanten den Wohnungsmarkt erobert, sondern auch in anderen Städten kämpfen die Menschen mit Mieterhöhungen. Wir haben für Sie recherchiert und sind entsetzt, in wieweit der Wohnungsmarkt schon in den Händen einiger Weniger ist. 

Die Initiative  mietenvolksentscheidberlin.de in Berlin  braucht 20.000 Unterschriften – weltweit hofft man auf einen Erfolg – denn es ist ein weltweites Problem! Heuschrecken kaufen Immobilien auf !

Obdachlos trotz Arbeit zu sein ist auch ein Problem in Frankreich. Seit Monaten gehen hier die „Gelben Westen“ auf die Straße. Erst Anfang 2018 zeigten Regierungszahlen, dass die Zahl der obdachlosen Menschen in England ein Rekordhoch erreicht und innerhalb von drei Jahren um 73 Prozent zugenommen hat.

Beispiel Paris:

BlackRock Real Estate erwirbt ein 20.000 m² großes Bürogebäude in Paris
4. März 2015 Paris – Mayer Brown hat Crédit Agricole CIB und BNP Paribas bei der Finanzierung der Übernahme des 20.000 m² großen Gebäudes Ilot des Mariniers von AXA Real Estate durch eine Partnerschaft zwischen Pitch Promotion und Cleaveland, BlackRock Real Estate, beraten. Das Team bestand aus dem Partner Privat Vigand und den Mitarbeitern Wladimir Mangel und Diane Le Chevalier.

2018: Jetzt gibt es dort u.a. 80 Luxuswohnungen mit der besten Aussicht auf Paris ohne Hindernisse und einen weiten Horizont. Bauherr : RIVP – BNPParibas

Siehe: World AG – Wer sitzt an den Schalthebeln der Macht – Vernetzung – man kennt sich!

Nicht nur in Berlin ist Wohnen nicht mehr bezahlbar, es betrifft auch die anderen Städte in Deutschland.

Hamburg mit 1,8 Millionen Einwohnern fragt sich schon jetzt, wohin mit den Menschen. Schon jetzt sind die Mieten sogar im Hamburger Speckgürtel für viele nicht mehr bezahlbar.

Laut der EU-Kommission hätten mehr als 50 Millionen Haushalte in der EU Probleme, angemessen zu heizen und  ihre Nebenkosten zu bezahlen.

Immobilieninvestoren rund um den Globus bauen ihre Portfolios immer weiter aus. Auch in Deutschland selbst sind immer mehr internationale Immobilienanleger aktiv.

Doch wer sind die größten Immobilieninvestoren der Welt?  Die Finanzdienste  S&P Global’s MMD und IPE  haben eine Rangliste der 100 größten Immobilieninvestoren auf der ganzen Welt veröffentlicht. Der deutsche Top-Player Allianz hat einen Rang eingebüßt, schafft es aber noch immer unter die ersten drei im Ranking.

Die Top 25 Immobilieninvestoren sind nach Real Estate Assets under Management:

  1. Abu Dhabi Investment Authority (ADIA) : 62,1 Milliarden US-Dollar (2017: 59,4)
  2. APG: 48,2 Milliarden US-Dollar (2017: 43,8)
  3. Allianz: 41,8 Milliarden US-Dollar (2017:)
  4. Axa: 40,1 Milliarden US Dollar (2017:)
  5. Quatar Investment Authority: 35 Milliarden US-Dollar (2017: )
  6. Canada Pension Plan Investment Board: 34,1 Milliarden US-Dollar (2017: 35,3)
  7. California Public Employees Ret. System: 30,5 Milliarden US-Dollar (2017: 30,1)
  8. Swiss Life: 28,6 Milliarden US-Dollar (2017: )
  9. PGGM: 27,6 Milliarden US-Dollar (2017: 22,0)
  10. Caisse de dépôt et placement du Québec: 27,3 Milliarden US-Dollar (2017: 32,1)
  11. California State Teachers Ret. System: 26,6 Milliarden US-Dollar (2017: 29,5)
  12. Generali: 26,4 Milliarden US-Dollar (2017:)
  13. Norway Government Pension Fund Global: 26,4 Milliarden US-Dollar (2017: 28,8)
  14. GIC Singapore: 25,1 Milliarden US-Dollar (2017: )
  15. Temasek: 24,0 Milliarden US-Dollar (2017: 14,8)
  16. National Pension Service South Korea: 23,2 Milliarden US-Dollar (2017: 22,0)
  17. Ontario Teachers‘ Pension Plan: 23,0 Milliarden US-Dollar (2017: 23,0)
  18. Prudential: 22,3 Milliarden US-Dollar (2017: )
  19. China Investment Corporation: 21,6 Milliarden US-Dollar (2017:)
  20. NYSTRS: 20,5 Milliarden US-Dollar
  21. British Columbia Investment Corporation: 19 Milliarden US-Dollar
  22. Bayerische Versorgungskammer: 18 Milliarden US-Dollar (2017: 15,9)
  23. Teacher Retirement System of Texas: 17,5 Milliarden US-Dollar
  24. Washington State Investment Board: 16,2 Milliarden US-Dollar (2017: 16,4)
  25. The Crown Estate: 15,9 Milliarden US-Dollar (2017: 18)
    ……

34. Munich Ergo Asset Management MEAG: 13,2 Milliarden US-Dollar (2017: 11,1 )

Quelle: IPE

Die drei großen deutschen Immobilienkonzerne – Vonovia, Deutsche Wohnen und Ado Properties

Die Berliner Initiative „Deutsche Wohnen enteignen“ will alle Wohnungsunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin enteignen.

ADO Properties ist ein luxemburgisches, ausschließlich in Berlin tätiges Immobilienunternehmen.

Es besitzt rund 24.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einem Portfoliowert von 3,8 Milliarden Euro.

„Seit 2006 übernehmen wir Verantwortung für unsere Wohnungen, für unsere Mieter und das nachbarschaftliche Umfeld. Dabei steht der Mensch immer im Vordergrund unseres Handelns,“ so der Konzern auf seiner Webseite! Die Realität sieht anders aus:

In der Berichterstattung der Presse wurde die ADO bereits mehrfach kritisiert. So wirke sie an der Verschärfung der Situation des Berliner Wohnungsmarktes mit, indem sie zahlreiche Wohnungen aufkaufe und, wie das Unternehmen selbst sagte, zu 17 bis 38 % teurer vermiete.

ADO Group Ltd., ehemals ADO Europe Ltd., ist ein in Israel ansässiges Unternehmen. Die Gesellschaft ist über ihre Tochtergesellschaften in Deutschland als Wohnungsvermieter tätig. Die ADO Group Ltd. betreibt 98 Immobilien in Deutschland, hauptsächlich in Berlin.

Die Anteilseigner, auch hier „alte Bekannte – wie der Versicherungskonzern AXA Investment Managers (Paris) SA, aber auch die zu den Volks- und Raiffeisenbank gehörenden Union Investment Privatfonds GmbH und auch die amerikanische T. Rowe Price.

Unternehmensführung
Name Alter Seit Titel
Rabin Savion 52 2006 Chief Executive Officer & Director
Moshe Lahmani 56 Chairman
Eyal Horn 44 2007 Chief Operating Officer
Florian Goldgruber, CFA 43 2016 Chief Financial Officer
Amit Segev, MBA 64 Director
Michael Bütter, PhD 49 2015 Independent Director
Jörn Stobbe 54 2016 Independent Director
David Daniel 2019 Executive Vice Chairman
Aktien
Vote  Menge Float Konzerneigene Aktien Total Float
Aktie A 1 44 130 757 27 284 557 61.8% 0 0.0% 61.8%
Aktionäre
Name Aktien %
A.D.O. Group Ltd. 16 863 840 38,2%
AXA Investment Managers (Paris) SA 1 005 000 2,28%
Norges Bank Investment Management 980 065 2,22%
The Vanguard Group, Inc. 941 994 2,14%
Cohen & Steers Capital Management, Inc. 854 496 1,94%
BNP Paribas Asset Management France SAS 683 747 1,55%
Union Investment Privatfonds GmbH 566 373 1,28%
CBRE Clarion Securities LLC 555 330 1,26%
T. Rowe Price International Ltd. 468 548 1,06%
KBC Asset Management NV 461 258 1,05%

Die „unbeliebte“ Vonovia.

Sogar die Börse mag dieses Unternehmen nicht. Den Ruf des Unternehmens als miserabel zu bezeichnen, ist eine Untertreibung.

Die Anteilseigner  – auch hier wieder größter Investor: BlackRock!

Die Verflechtungen von BlackRock finden Sie hier: Blackstone und BlackRock – Stephen A. Schwarzman und Larry Fink – eine „mächtige“Männerfreundschaft besonderer Art und die Arabische Liga

Der Staatliche Pensionsfonds von Norwegen dürfte bekannt sein.

Lansdowne, ein britischer Hedgefonds, gehört zu den weltweit führenden Investment-Management-Partnerschaften. Lansdowne wurde 1998 gegründet und verwaltet Vermögenswerte für einen diversifizierten Kundenstamm.

MFS Investment Management ( MFS ) ist ein in den USA ansässiger globaler Investmentmanager, früher bekannt als Massachusetts Financial Services. MFS wurde 1924 gegründet und ist eine der ältesten Vermögensverwaltungsgesellschaften der Welt. Es wurde der Wegbereiter des Investmentfonds genannt. Der erste Investmentfonds, der Fonds Massachusetts Investors Trust, ist noch heute in Betrieb. MFS verwaltete zum 30. April 2017 Vermögenswerte in Höhe von 448,7 Mrd. USD.

Die Vonovia SE  wurde 2001 als Deutsche Annington Immobilien AG, kurz DAIG, gegründet. Mit 486.531 eigenen und für Dritte verwalteten Wohnungen ist sie das größte Wohnungsunternehmen und der größte private Vermieter Deutschlands.

2018 hat die Vonovia SE die österreichische BUWOG AG für mehr als fünf Milliarden Euro übernommen. Ziel war die Zusammenzuführung der Wohnungsbestände von Vonovia und der Buwog (49.000 Wohnungen in Deutschland und Österreich)

Derzeit ist Vonovia an vier Stiftungen beteiligt: Vonovia Stiftung, Vonovia Mieterstiftung e. V., Stiftung Mensch und Wohnen und Stiftung Pro Bochum. Zweck des sozial-gesellschaftliches Engagements sind Fördermaßnahmen zugunsten der Mieter und des Mietumfeldes! 

Egal ob MünchenKiel oder Dresden – deutschlandweit steht die Vonovia als Wohnungsverwalter massiv in der Kritik: Zu hohe Mieten und Betriebskostenabrechnungen. In Dresden hat der Fall Vonovia jüngst die politische Ebene erreicht. Die Stadtratsfraktion der Linken startete eine Plakat-Aktion gegen das Geschäftsgebaren der Vonovia – Der Wohnungskonzern presst die Mieterinnen und Mieter aus wie eine Zitrone, so die Kritik, die auch an der Börse nicht spurlos vorbeigehen.

Ein Beispiel aus Januar 2019:

Nachdem im Jahr 2015 in Friedrichsort ein Komplex mit 120 Einheiten der Wohnungsgesellschaft Sr. Georg von der Vonovia übernommen wurde, staunten die Mieter nicht schlecht: Von 10.400 auf fast 22.000 Euro im Jahr stiegen die Ausgaben für Versicherungen, für den Hausmeister wurden statt 250 mehr als 14.000 Euro veranschlagt, die Kosten für Hausreinigung vervierfachten sich auf mehr als 4600 Euro. Quelle KN 

Deutsche Wohnen AG

Dazu auch: Wie bei der Mafia – die Deutsche Bank und ihr „Casino“!

Diese einst von der Deutschen Bank gegründete Aktiengesellschaft ist bekannt dafür, wie Modernisierungen die Mieten in die Höhe treiben. Elf Prozent der Modernisierungskosten darf der Vermieter auf die Jahresmiete umlegen. Die Erhöhung ist nicht durch die ortsübliche Vergleichsmiete begrenzt. Laut einer Studie des Berliner Mietervereins steigt die Miete dadurch um durchschnittlich 42 Prozent.

GSW Immobilien AG ist ein börsennotiertes Wohnimmobilienunternehmen in Berlin, das rund 61.000 Wohneinheiten besitzt. Die GSW Immobilien wurde 2013 von der Deutsche Wohnen übernommen, die rund 98,8 Prozent der Aktien hält.

Die GSW wurde 1924 in Berlin als städtische Wohnungsbaugesellschaft gegründet. Durch die Teilung der Stadt verlor die GSW dann fast die Hälfte ihres Bestandes. Nach dem Mauerfall erhielt sie Anfang der 90er Jahre einen Großteil ihrer Wohnungen im Ostteil Berlins zurück.

2004 verkaufte das Land Berlin die GSW an die Finanzinvestoren Whitehall und Cerberus.

Und jetzt kommt das Grauen – in Form von Cerberus:

Neuer Aktionär bei der Deutschen Bank ist  nicht nur eine „Heuschrecke“, sondern tätigt Geschäfte mit Waffen, Munition und Personenschutz.

Die Deutsche Bank hat seit 2017 einen neuen Großaktionär, es ist Stephen Feinberg. Er ist nicht nur als „Heuschrecke“ bekannt, sondern sein Investmentgesellschaft Cerberus Capital Management LP, hat eine Firma, die sich DynCorp nennt. Es handelt sich um ein amerikanisches privates Sicherheits- und Militärunternehmen, das in vielen Konfliktgebieten dieser Welt stationiert ist,

darunter Bosnien, Somalia, Angola, Haiti, Kolumbien, Kosovo, Kuwait, Afghanistan und Irak.

Mitarbeiter von DynCorp waren zwischen 1999 und 2004 in einen Skandal um Menschenhandel und Zwangsprostitution verwickelt.

Nur ein Beispiel: Im Jahr 2007 stieg Stephen Feinberg bei der Bawag-Bank in Österreich ein. Seit Mitte 2017 ist er nach dem Bund mit fünf Prozent auch zweitgrößter Aktionär bei der Commerzbank und nur ein paar Monate später wurde er mit 3 Prozent einer der größten Aktionäre bei der Deutschen Bank. Gekauft hat das Paket die Investmentbank Morgan Stanley, die ihren Anteil an der Deutschen Bank von 0,47 auf 6,86 Prozent aufgestockt hat. Im Februar 2018 kaufte er die HSH Nordbank. Die Skandalbank HSH-Nordbank besitzt etwa 100 Tochterunternehmen in Steueroasen. Schon da schrieben wir, dass der neue Käufer nicht nur eine „Heuschrecke“ ist, sondern auch Geschäfte mit Waffen, Munition und Personenschutz betreibt. Doch nicht nur in Europa kauft er Banken auf oder investiert in Banken, sondern auch zum Beispiel in Australien.

Seit 2006 ist der frühere US-Finanzminister John W. Snow CEO des Finanzfonds. Zum Vorstand gehört außerdem der ehemalige US-Vizepräsident Dan Quayle. Wie sie sehen, alles ehemalige US-Politiker – Hand in Hand mit „Heuschrecken“.

..und sie kaufen Deutsche Immobilien auf!

Beispiel aus 2013:

2013  erwarb Deutsche Wohnen AG mit Hauptsitz in Frankfurt zwei Portfolien mit insgesamt 7800 Wohnungen im Raum Berlin. Der Gesamtbestand stieg damit auf etwa 90.000 Einheiten, verteilt über das gesamte Bundesgebiet. Durch die geplante Übernahme des Konkurrenten GSW Immobilien könnten knapp 60.000 Wohnungen hinzukommen. Zusammen besäßen GSW und Deutsche Wohnen 150.000 Wohnungen, gut zwei Drittel davon in Berlin. Zu der Zeit war der Marktführer Deutsche Annington und dieser besaß rund 180.000 Wohnungen in seinem Portfolio.

Managers
Name Age Since Title
Michael Zahn 56 2007 Chief Executive Officer
Matthias Hünlein 57 2000 Chairman-Supervisory Board
Lars Wittan 42 2007 Chief Operating Officer
Philip Grosse 49 2013 Chief Financial Officer
Andreas Kretschmer PhD, LLD 2000 Deputy Chairman-Supervisory Board
Florian Stetter, PhD 2006 Member-Supervisory Board
Claus Wisser 77 2014 Member-Supervisory Board
Tina Kleingarn, MBA 45 2018 Member-Supervisory Board
Jürgen Fenk, MBA 2017 Member-Supervisory Board
Manuela Damianakis Head-Corporate Communications
Equities
Vote  Quantity Float Company-owned shares Total Float
Stock A 1 357,015,271 357,015,261 100.0% 0 0.0% 100.0%
Shareholders
Name Equities %
Norges Bank Investment Management 24,578,359 6.89%
MFS International (UK) Ltd. 19,663,985 5.51%
The Vanguard Group, Inc. 11,761,624 3.30%
State Street Global Advisors Ltd. 10,660,176 2.99%
BlackRock Investment Management (UK) Ltd. 6,779,346 1.90%
BlackRock Fund Advisors 6,643,360 1.86%
APG Asset Management NV 6,094,986 1.71%
BlackRock Advisors (UK) Ltd. 5,755,701 1.61%
Newton Investment Management Ltd. 4,686,275 1.31%
Cohen & Steers Capital Management, Inc. 3,216,572 0.90%
Holdings
Name Equities % Valuation
GSW Immobilien AG 53,219,665 93.9% 5,718,777,644 USD

Durch das vorgeschlagene Gesetz in Berlin würden Vermieter mit mehr als 3.000 Wohnungen in ihrem Portfolio davon abgehalten, in der Stadt tätig zu sein, das betrifft die genannten Vonovia, Deutsche Wohnen und Ado Properties

Wenn Sie bis hierher gelesen habt, dann sehen Sie, wie wichtig es ist, dass man diese Spekulanten in ihre Schranken weist.

Es gibt übrigens schon eine neue Gruppe von Investoren: Die Chinesen befinden sich auf Einkaufstour in Europa und sie kauften 16 000 Wohnungen – überwiegend in Berlin, aber auch in Köln, Kiel und Rendsburg.

Beispiel Rendsburg:

Die Wohnungen gehörten ursprünglich der Stadt Rendsburg. 2004 verkaufte Stadt alle ihre 1.400 Wohnungen, um den Haushalt zu sanieren. Seitdem kommt es zu einem Sanierungsstau und die Wohnungen wurden zu Objekten für Spekulanten. Ist etwas kaputt, weiß man nicht mehr, wer eigentlich der Vermieter ist, und vor allem, wo der sich befindet. Mittlerweile ist bekannt, dass der chinesische Staatsfonds CIC in den deutschen Wohnungsmarkt eingestiegen ist. Ein fast 1,2 Milliarden Euro schweres Portfolio aus 16 000 Wohnungen geht an einen von der US-Investmentbank Morgan Stanley aufgelegten Fonds, wie der bisherige Eigentümer BGP Holdings 2016 mitteilte. Mit Abstand größter Investor in den geschlossenen Fonds sei CIC. Mit schrecklichen Folgen, denn nicht nur die Miete steigt, auch werden keine Sanierungen vorgenommen.

Volksentscheid Berlin

Weltweit sind die Augen auf Berlin gerichtet. Auch der rot-rot-grüne Senat ist sich der Mietenproblematik bewusst. Im Koalitionsvertrag heißt es, „die Sicherung von bezahlbaren Wohnungen“ genieße oberste Priorität.

https://mietenvolksentscheidberlin.de/

Die Stadt Berlin, die ein eigenes Bundesland ist, hat eine lokale Verfassung, die ein System verbindlicher Wahlinitiativen oder Volksentscheid vorsieht, die einen Rahmen für die Abhaltung von Referenden ermöglichen. Obwohl die Initiative zunächst 20.000 Unterschriften sammeln muss, um in den Stimmzettel zu gelangen, ist es wahrscheinlich, dass sie schnell gefunden werden, da Meinungsumfragen zeigen, dass eine Mehrheit der Wähler den Plan unterstützt.

Sie finden die Aktion: mietenvolksentscheidberlin.de/

Sie führen einen rechtlichen Präzedenzfall an, der durch die Enteignung von Land in Hamburg nach einer Flut von 1962 festgelegt worden sei. Danach entschied das Bundesverfassungsgericht, dass das Gemeinwohl manchmal eine Beschränkung der Eigentumsrechte erfordert.

Sollten Sie spenden wollen:

Bankverbindung / Spendenkonto

Mietenvolksentscheid e.V.

Kontonummer: 1179127400

BLZ: 43060967 (GLS Bank)

IBAN: DE10430609671179127400

BIC: GENODEM1GLS

Bitte angeben >Verwendungszweck: Mietenvolksentscheid

Einer der Aktivisten hinter der Initiative sagte der deutschen Tageszeitung Der Tagesspiegel, dass sie Anwälte und Verfassungsexperten konsultiert haben und dass die Entschädigung für Enteignungen „weit unter dem Marktwert“ gezahlt werden könnte.

Zu lange haben die Regierungen weggeschaut: Wohnen muss bezahlbar bleiben und gehört nicht in die Händen von Spekulanten.

Berlin set to hold referendum on banning big landlords and nationalising private rented housing

City’s residents respond to affordability crisis with sweeping plan to socialise housing stock

Berlin looks set to hold a referendum on banning big landlords and expropriating their homes into social housing, as part of a response to growing complaints in the German capital about the cost of living.

The proposed law would bar landlords with more than 3,000 homes in their portfolio from operating in the city – including the city’s biggest property company, Deutsche Wohnen AG.

That real estate behemoth has become a favoured target of activists, who claim its business is an example of the kind of speculation which they blame for driving up rents and property values.

The expropriated homes – an estimated 200,000 would be covered – would effectively become the German equivalent of council housing, let out at social rents – in a bid to reduce the cost of living.

The city, which is its own state under Germany’s federal system, has a local constitution that provides for a system of binding ballot initiatives or Volksentscheid, which allow framework for holding referenda.

Though the initiative must first collect 20,000 signatures to make it into the ballot paper, it is likely to find them quickly, as opinion polls show a majority of voters back the plan.

The activists’ proposal has sparked extensive coverage in the German press, including legal debates about whether expropriation would be constitutional or not. Read more:  The Independent

More Information: mietenvolksentscheidberlin.de

Facebook: facebook.com/mietenvolksentscheidberlin

Netzfrau Doro Schreier
deutsche Flagge

Wie bei der Mafia – die Deutsche Bank und ihr „Casino“!

World AG – Wer sitzt an den Schalthebeln der Macht – Vernetzung – man kennt sich!

Finanz-Krake – Keine US-Bank ist umstrittener als Goldman Sachs und diese „übernimmt“ jetzt das Finanzministerium!

Wie Blackstone die Welt aufkauft – die Deutsche Bank und ihr Casino in Las Vegas!

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Fakten, die Sie wissen sollten! Skandalbank HSH-Nordbank mit 100 Tochterunternehmen in Steueroasen – neuer Käufer nicht nur eine „Heuschrecke“, sondern tätigt Geschäfte mit Waffen, Munition und Personenschutz

Die Macht der Megakonzerne: Was machen Sie, wenn Luft, Wasser und Boden der Allgemeinheit nicht mehr zur Verfügung stehen?

Wie Konzerne Europas Kassen plündern!

10 der bevölkerungsreichsten Städte der Welt – Here are 10 of the most populated cities in the world

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