Mit Unkrautvernichtungs-Robotern gegen riesige Chemiekonzerne! – Weed-killing robots are threatening giant chemical companies’ business models

zur englischen Version Der weit verbreitete Einsatz von Pestiziden gerät zunehmend unter Druck. Dass die Belastung durch Pestizide mit Unfruchtbarkeit, Geburtsschäden und sogar mit Krebs in Verbindung gebracht wird, leugnen die großen Chemiekonzerne. Doch jetzt bekommen sie Konkurrenz, und zwar in Form von Unkrautvernichtungs-Robotern. Sie bedrohen die Geschäftsmodelle riesiger Chemieunternehmen! Schon lange stehen die Pestizide in der Kritik. Und wie zur Zeit die großen Lebensmittelkonzerne NESTLÉ, COCA-COLA und KRAFT HEINZ in der Krise stecken, da gesunde Nahrungsmittel auf dem Vormarsch sind, könnte es auch die großen Chemiegiganten treffen. Die industrielle Landwirtschaft versprüht massenweise Unkrautvernichter auf Felder, dazu die passenden Pflanzen, die genetisch manipuliert wurden und resistent gegen die Pestizide sind. In der Regel alles von den gleichen Konzernen. Die Pestizid-und Saatgutindustrie ist enorm und ist weltweit 100 Milliarden Dollar wert. Davon entfallen allein 26 Milliarden $ auf die Herbizidverkäufe. Doch die moderne Technik macht diese Pestizide bald überflüssig. Es sind bereits 11.200 Kläger, die Bayer wegen gesundheitlicher Auswirkungen von Roundup und Ranger Pro verklagen, den Unkrautbekämpfern auf Glyphosat-Basis. Die von AI angetriebenen Unkrautjäger könnten bald den Bedarf an Herbiziden und gentechnisch veränderten Pflanzen verhindern.

Unkrautvernichtungs-Roboter bedrohen Geschäftsmodelle riesiger Chemieunternehmen

Die derzeitigen landwirtschaftlichen Methoden bestehen darin, große Mengen Unkrautvernichter wahllos auf Felder zu sprühen, doch es gibt immer mehr Kritik. Nicht nur dass das kostbare Grundwasser in Gefahr ist, auch zahlreiche nachgewiesene Krankheiten lassen an den angeblichen Vorteilen, wie man uns weismachen möchte, zweifeln.

Die Landwirtschaft 4.0 ist nicht allzu fern.

Die Zukunft: Roboter wie die von ecoRobotix (oben abgebildet) werden in der Lage sein, durch Felder zu rollen, indem sie Computer-Vision nutzen, um einzelne Unkrautgewebe gezielt zu bekämpfen und zu besprühen. EcoRobotix behauptet, dass seine Robo-Brigade den gesamten Herbizid-Einsatz um den Faktor 20 verringern wird. Vielleicht können Sie sogar eine kleinere, roomba-eske Version für Ihren Hausgarten bekommen.

Landwirtschaft muss neu gedacht werden

Das ergab auch das Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern. Es ist nicht nur erfolgreich für die Initiatoren – sondern es hat sogar ein neues Rekordergebnis. Durch den Rückgang der Artenvielfalt ist sogar die Nahrungsmittelversorgung bedroht, das ergab eine kürzlich vorgestellte Studie der UN food agency.

Es ist an der Zeit, die Landwirtschaft zu reformieren und chemiefreie Anbauverfahren anzuwenden!

Möglich machen dies die KI-Technologien, die Agrar-Branche zählt zu den interessantesten Branchen für KI-Technologien. Unter dem Begriff „Smart Farming“ krempeln derzeit verschiedene Technologien die traditionellen Landwirtschaftsbetriebe um. Einen guten Überblick bietet die Studie „Landwirtschaft nimmt Vorreiterrolle bei der Digitalisierung ein“ von pwc.

Die Auswirkungen der Industrie:

Der Einsatz dieser Unkrautvernichter-Roboter ist nicht weit entfernt. John Deere hat im Vorjahr den neuen Weg eingeschlagen. Der auf die Landwirtschaft spezialisierte Maschinenhersteller übernahm das KI Startup Blue River Technology. Das Unternehmen entwickelt Systeme für die Steuerung von Landmaschinen zur Einzelbehandlung von Pflanzen auf Basis von künstlicher Intelligenz und konnte bereits mehrere Preise in der Startup-, KI- und Agrar-Szene gewinnen.

Was bedeutet, dass seine Traktoren sehr bald mit Unkraut-Aufspürern ausgestattet werden könnten. Große Agrochemie-Unternehmen versuchen verzweifelt, Unternehmen zu akquirieren, die an ähnlichen Technologien arbeiten, um sich auf einen Rückgang der Nachfrage nach ihren Chemikalien vorzubereiten.

Der größte Aktionär von John Deere ist übrigens Cascade Investment, L.L.C. Es wird von Bill Gates kontrolliert und von Michael Larson verwaltet. Gates‘ Vermögen wird zu mehr als der Hälfte in Vermögenswerten außerhalb seines Anteils an Microsoft-Aktien gehalten.

Auch in Deutschland wird der Einsatz der autonomen Miniroboter erforscht!

Das zeigt eine Studie der Wissenschaftler des Julius Kühn-Instituts (JKI) gemeinsam mit ihren Projektpartnern in der Print-Ausgabe der Zeitschrift Landtechnik. In dem vom Landwirtschaftsministerium über das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) geförderten Projekt prüfen die Wissenschaftler, welche Möglichkeiten die fortschreitende Digitalisierung für Pflanzenbausysteme bereit hält. und versuchen. Pflanzenbausysteme von Grund auf „neu zu denken“.

Große Agrarflächen mit eintönigen Fruchtfolgen durch kleinteiligere, mit diversen Fruchtfolgen und mehr Kleinstrukturen ersetzen. Der Bodenverdichtung entgegen wirken, indem autonome Miniroboter anstatt schwerer Maschinen die Bestände pflegen. Pflanzenschutz- und Düngemittel einsparen, durch punktgenauen bedarfsgerechten Einsatz an der Einzelpflanze, so die  Wissenschaftler des Julius Kühn-Instituts (JKI). 

 Dass die Belastung durch Pestizide mit Unfruchtbarkeit, Geburtsschäden und sogar mit Krebs in Verbindung gebracht wird, verschweigen Konzerne wie Bayer, der erst 2018 Monsanto gekauft hatte.

Welche Macht diese Konzerne haben, sehen Sie daran, dass das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, deren Zulassung durch Zeitablauf endete, verlängerte. Warum heißt dann dieses Bundesamt überhaupt Verbraucherschutz, wenn doch der Verbraucher überhaupt nicht im Mittelpunkt steht?

Auch die Europäische Kommission hat die Zulassung zahlreicher Substanzen im Pflanzenschutz verlängert, obwohl man sich der Risiken bewusst ist. Um die Qualität und Quantität von Obst, Gemüse und Getreide zu erhalten, werden jährlich rund 3,5 Milliarden Kilogramm Pestizide eingesetzt – ein Sammelbegriff für Herbizide, Insektizide und Fungizide, die von der Aussaat bis zur Ernte eingesetzt werden – mit schlimmen Folgen!

Pestizide werden weltweit massiv in der Landwirtschaft eingesetzt!

Allein in Deutschland sind es über 46.000 Tonnen pro Jahr, die Profiteure sind die wenigen Chemiekonzerne, denn mittlerweile gibt es durch Fusionen nur noch einige wenige. Genau wie im Fall von DDT und dem Tabak in den 1950er-Jahren stehen wir kurz vor einer verheerenden Schädigung der Gesundheit weltweit, sollte keine Änderung herbeigeführt werden. 

Glyphosat, der Wirkstoff im Monsanto-Herbizid Roundup, verursacht Missbildungen bei Menschen und Tieren. Bei Tierembryos traten die Missbildungen schon bei Konzentrationen auf, die unter den amtlichen Rückstandshöchstmengen der EU liegen. Dies berichteten argentinische Forscher in der Fachzeitschrift Chemical Research in Toxicology. Die Wissenschaftler um Professor Andrés Carrasco waren durch Berichte über Missbildungen bei Neugeborenen in ländlichen Regionen Argentiniens aufgeschreckt worden. Leider kann Andrés Carrasco keine Studien mehr durchführen. Er starb am 10. Mai 2014 in Buenos Aires. Aber auch die Studie „GLYPHOSAT: Wirkung des Totalherbizids auf Menschen und Tiere“ von Monika Krüger, Jürgen Neuhaus, Arwad Shehata und  Wieland Schrödl vom Institut für Bakteriologie und Mykologie der Universität Leipzig hat über Missbildungen berichtet, zum Beispiel bei Fröschen > Studie 

Die von den AI-angetriebenen Unkrautjäger könnten bald den Bedarf an Herbiziden und gentechnisch veränderten Pflanzen reduzieren und das ist auch notwendig.

Weed-killing robots are threatening giant chemical companies’ business models

technologyreview.com

AI-powered weed hunters could soon reduce the need for herbicides and genetically modified crops.

How it’s done now: Current farming methods involve spraying large amounts of indiscriminate weed killer over fields full of crops that have been genetically tweaked (usually by the same company that makes the weed killer) to resist the chemicals. The pesticide and seed industry is enormous, worth $100 billion globally. Of that, herbicide sales alone account for $26 billion.

The future: Robots like the one created by ecoRobotix (shown above) will be able to roll through fields, using computer vision to target and spray individual weeds as they go. EcoRobotix claims its robo-brigade will decrease total herbicide use by a factor of 20. You might even be able to get a smaller Roomba-esque version for your home garden.

The industry impact: The use of these weed killers isn’t far off. John Deere got in on the tech last year, acquiring the precision spraying startup Blue River, meaning its tractors could be outfitted with weed targeters very soon. Large agrochemical companies are desperately trying to acquire businessesworking on similar technologies, in preparation for a decline in demand for their chemicals.

SOURCE:  REUTERS IMAGE CREDIT:  ECOROBOTIX

Netzfrauen Lisa Natterer und Doro Schreier
deutsche Flagge

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