Das Abschlachten von tausenden Störchen und Zugvögel im Libanon – The Silent Mass Slaughter Of Storks And Migrating Birds In Lebanon

zur englischen Version Der Vogelzug hat begonnen und die Zugvögel haben ganz andere Probleme, als Sie jetzt vermuten werden. In einigen Ländern wird alles, was fliegt, auf dem Vogelzug in Netzen gefangen oder abgeschossen. Die Populationen bekannter Vögel brechen buchstäblich zusammen. Nicht nur in Europa werden jedes Jahr mehr als 53 Millionen Wildvögel von Jägern legal abgeschossen, sondern auch in anderen Ländern. Jedes Frühjahr wandern Hunderttausende Weißstörche und andere Vögel nach Norden nach Europa und Westasien, wo sie brüten. Doch viele schaffen es nicht, denn sie werden bereits vorher regelrecht „abgeschlachtet“. Die geschätzte Anzahl illegal getöteter Vögel im Libanon beträgt jährlich mehr als 2.600.000. Mehrere Störche, die sich auf dem Weg nach Europa befanden, nahmen wegen eines ungewöhnlichen Windes eine Route zwischen Wohngebieten. Ein schreckliches Gemetzel fand statt, denn die Störche wurden sogar von Balkonen der Wohnhäuser aus erschossen! Wir haben schreckliche Bilder dazu erhalten.

Die geschätzte Anzahl illegal getöteter Vögel im Libanon beträgt jährlich mehr als 2.600.000.

Wir haben bereits über den Vogelmord in Europa berichtet, doch auch in anderen Ländern erleiden die Vögel ein genauso schreckliches  Schicksal, wie die folgenden Aufnahmen zeigen.

Jedes Frühjahr wandern Hunderttausende Weißstörche und andere Vögel nach Norden, wo sie brüten. Etwa 530.000 Weißstörche nutzen die östliche Flugroute, eine Abkürzung über das Mittelmeer, so eine Nachricht von Stop Hunting Libanon vom 04. März 2019.

In manchen Gegenden wird Jagd auf Adebar gemacht; In anderen Ländern landen die Tiere im Kochtopf.

Während im Osten Europas Weißstörche noch relativ häufig vorkommen (z. B. schätzungsweise 30.000 Brutpaare in Polen), ist diese Vogelart im westlichen Europa vielerorts völlig verschwunden. Der Lebensraum des Weißstorches sind offene Landschaften, im allgemeinen Feuchtgrünland, Flussniederungen mit periodischen Überschwemmungen, extensiv genutzte Wiesen und Weiden sowie Uferbereiche von Gewässern, doch diese werden auf Grund intensiver Landwirtschaft immer rarer.

Zahlreiche Gefahren machen dem Weißstorch das Leben schwer: nicht nur der Lebensraumverlust und die vielen giftigen Chemikalien, sondern auch die Jagd

Die Bilder, die im Frühjahr 2017 aufgenommen wurden, stammen von der Association for Bird Conservation im Libanon und geben einen Einblick in die Situation.

Einige libanesische Jäger und ein schrecklicher Verlust an Wildtieren

Mehrere Länder des Mittelmeers sind für die Massentötung von Zugvögeln als einheimische Vögel bekannt. Der Libanon ist keine Ausnahme und vielleicht einer der schlimmsten Täter, so die Organisation Stop Hunting Libanon

Dies scheint sich trotz internationaler Bemühungen nicht zu ändern. Sie setzen die Jagd unvermindert fort.

Im Libanon hat diese Vogelwanderung das Wachstum einer weit verbreiteten Jagdindustrie gestützt, die seit Jahrzehnten weitgehend nicht reguliert ist.

Übermäßige und ungesetzliche Jagdpraktiken machen das Land zu einem der gefährlichsten Gebiete für reisende Vögel, die oft Tausende von Kilometern zurücklegen, um sich zu paaren.

Dazu gehören gefährdete Arten, die zu den geschätzten 2,6 Millionen Vögel zählen, die jährlich im Libanon geschossen oder illegal gefangen werden.

Alles, was sich bewegt, wird erschossen, einschließlich dieser beiden Pelikane

Vogelmord auch in Europa

Zwei Langzeitbeobachtungs-Studien aus dem Vorjahr zeigen, dass Deutschland und Europa in den letzten 30 Jahren 80 Prozent ihrer Insekten-Biomasse und 421 Millionen Vögel verloren haben, und dennoch werden in der Europäischen Union jedes Jahr mehr als 53 Millionen Wildvögel von Jägern legal abgeschossen, darunter auch zahlreiche Arten, die in Deutschland stark gefährdet sind.

Die EU erlaubt Abschuss von mehr als 53 Millionen Wildvögeln pro Jahr. Das ist das Ergebnis einer Studie, in deren Rahmen offizielle Jagdstatistiken aus insgesamt 24 EU-Staaten sowie der Schweiz und Norwegen ausgewertet wurden. Darüber berichtet das Komitee gegen den Vogelmord e.V.

Der Vogelzug hat begonnen und die Zugvögel haben ganz andere Probleme, als Sie jetzt vermuten werden. Jäger, Wilderer, Vogelfänger und Tierhändler bedrohen unsere Zugvögel überall entlang ihrer Wanderrouten. Ob in Italien, Frankreich und Spanien, auf Malta und Zypern, auf dem Balkan, Griechenland und Ägypten und vermutlich anderen Ländern ebenfalls, Singvögel wandern auf den Grillteller statt ins Winterquartier!

Theoretisch ist die Vogeljagd in der EU verboten, sie wird jedoch „als Tradition“ immer noch erhalten und in Frankreich will man sogar die „Fangquote“ erhöhen! Dazu: Die Grausamkeit nimmt kein Ende! Vogelmord in Europa! Grillteller statt Winterquartier – EU: More than 53 million wild birds are legally shot down each year!

Mehr als zwei Milliarden Vögel fliegen jedes Jahr aus Europa nach Afrika. Zu ihnen gehören zum Beispiel der Weißstorch, Gänse, aber auch viele Singvögel wie der Kuckuck oder die Nachtigall.

Wenn die Vögel im Frühjahr zurückkommen, haben sie meist schon 6000 km hinter sich. Es ist ein richtiges Schauspiel, wenn die Zugvögel wie Störche oder Gänse eintreffen.

Alle Vögel fliegen immer fast zur gleichen Zeit los. Wie schon im Herbst, wenn sie gen Süden fliegen, warten auch auf dem Rückflug Menschen, die Jagd auf diese Vögel machen.

In Libanon warten die Jäger auf die Störche und fahren mit Autos die Bergstraße hoch und stehen regelrecht in einem Stau. Sie schießen auf alles, was sich in der Luft bewegt.

An den Ost-West-Straßen steht alle 20 Meter ein Jäger, der auf jede über ihm fliegende Vogelsilhouette schießt. Dieser Sport wird von allen Menschen, von reich bis arm, ausgeübt – hauptsächlich von christlichen Libanesen.

Ein jüngstes Beispiel für unverantwortliches Verhalten der Libanesen fand vor einigen Jahren im Frühjahr statt.

Zahlreiche Gruppen von Störchen flogen tief über Beirut und nahmen wegen des ungewöhnlichen Windes eine Route zwischen den Wohngebäuden statt der üblichen nördlichen Route, die in das Landesinnere führte.

Ein libanesischer Jäger mit einem Boot voll toter Flamingos

Die Jäger von Beirut erschossen die Störche direkt von den Straßen aus oder von Balkonen und den Dächern.

Das Gemetzel war so schrecklich, dass der Botschafter eines osteuropäischen Landes sich bei dem libanesischen Präsidenten wegen der Tötung dieses beliebten Brutvogels beschwerte.

In der Gesellschaft sind illegales Schießen und Fallenstellen im Libanon zu einem äußerst beliebten Zeitvertreib geworden, so die Organisation.

Demnach beträgt die geschätzte Anzahl illegal getöteter Wildvögel im Libanon durchschnittlich mehr als 2.600.000 pro Jahr. Im Libanon kommen regelmäßig 327 Vogelarten vor, von denen etwa 59% in erheblicher Zahl illegal getötet wurden.

The Silent Mass Slaughter Of Storks And Migrating Birds In Lebanon

greenworldwarriors.com 4 MAART 2019

The estimated number of illegally killed birds in Lebanon is more than 2,600,000 annually.

Each spring, hundreds of thousands of White Storks and other birds migrate north into continental Europe and Western Asia where they breed.

The eastern flyway avoids a long sea crossing of the Mediterranean and is by far the most significant route for these birds, with 530,000 white storks using it each year.

Thus, making the species the second commonest large migratory species there (after the European Honey Buzzard). The spring migration is a true spectacle of nature, but unfortunately many birds are callously shot from the sky by poachers.

The images provided were taken in spring 2017 are from Association for Bird Conservation in Lebanon and give a glimpse of the situation.

Some Lebanese hunters and a terrible loss of wildlife

Several countries on the Mediterranean are famous for mass killing of migratory as resident birds. Lebanon is no exception and perhaps one of the worst culpits.

This seems to continue almost unabated despite attempts on international level to change the attitude of the population.

In Lebanon, these migrations of birds have sustained the growth of a widespread hunting industry that has remained largely unregulated for decades.

Excessive and unlawful hunting practices make the country one of the most dangerous areas for traveling birds that often journey thousands of miles to roost and mate.

These include endangered species, which are among the estimated 2.6 million birds that are shot or illegally trapped in Lebanon on a yearly basis.

Everything that moves will be shot, including these two pelicans

Meinertzhagen (1935) stated: ‘When I last visited this country (Lebanon) in 1920, the gardens were full of birds. Now (1933) they all disappeared, exterminated by the local hunters and eaten ‘.

He might have noticed that Lebanon was still busy in 1920 to wrestle away from 400 years of domination by the Ottomans

By 1933 Lebanon was under French mandate and French influence. Hooves we have more to say? Traditionally fond of rifles, the Lebanese plunged themselves to full surrender to the hunt.

During the time that the birds migrate, cars full of hunters drive along the mountain roads or are lined up. Ready to shoot all what moves within their distance.

Along the east-west roads, every twenty meter stands a hunter, who fires on every bird silhouette that flies over him. This sport is practiced by everyone, from rich to poor. Still mainly by the Christian Lebanese.

A recent example of irresponsible behavior by the Lebanese took place in spring some years ago.

Several troops of Storks flew low over Beirut and because of the unusual wind, they took a route between the apartment buildings, instead of the usual northern route through it to follow inland.

The hunters of Beirut shot them from the streets, the balconies and the roofs.

The slaughter was so terrible that the Ambassador of an Eastern European country sent a complaint to the Lebanese President about the killing of this beloved breeding bird

Normalised in society, illegal shooting and trapping has become an extremely popular pastime in Lebanon.

As a result, the mean estimated number of illegally killed wild birds in Lebanon is more than 2,600,000 annually.

The estimated mean number of individual birds killed illegally is 248 per square kilometre each year. There are 327 species of bird occurring regularly in Lebanon, with around 59% of these being killed illegally in significant numbers.

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Netzfrau Doro Schreier 

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16 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Es ist unglaublich was es doch für Bestialische Tiermörder gibt wann hört das auf und wird so richtig massiv bestraft und das muss richtig weh tun

  2. Alle Vögel alle wilden Tiere sind wichtig für unser Ökosystem.Sie haben genauso Gefühle und Angst wie du.

  3. Wir machen uns Gedanken über Bürgerkrieg und was den armen Menschen dort so passiert— wenn ich das sehe, dann sollen die sich doch besser wieder mit Bürgerkrieg beschäftigen – ich werde jeden, der mich mit Spendenaufrufen belästigt diese Bilder zeigen. Und das Schlimmste- bitte liebe Vogelforscher- stellt Eure Ergebnisse über Vogelzug nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung- so kann jeder Schießwütige mit wenig Aufwand den Vogelzug sehen und gezielten Massenmord betreiben. Also immer nachdenken

  4. Wenn ich das sehe, kann ich nur noch weinen!
    Liefert noch mehr Waffen und Munition in diese Länder, damit sie sich gegenseitig endlich umbringen und dafür die Störche und Tiere überleben können. Diese Menschen sind eine Schande für die Planeten.
    Sie haben eine Kugel verdient, aber kein Mitleid und keine Spenden!

  5. Uta von Naunburg,

    wie beschränkt können manche Menschen denn sein und ernsthaft das Leben von Vögeln über das Leben von Menschen stellen?

    Und dabei natürlich gegen die Leute dort hetzen. Wie dem Artikel zu entnehmen ist, werden in Deutschland deutlich! mehr Wildvögel getötet, mal abgesehen von der Massentierhaltung. Vielleicht sollte man den Deutschen mehr Munition und Waffen geben, damit die Tiere überleben?

    Im Gegensatz zu den Menschen dort, die Jagen, um etwas zu essen zu haben, gibt es in Deutschland noch genügend andere Alternativen sich zu ernähren. So würde man das ganze mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

    Letztlich sind viele hier moralisch gesehen noch auf einer tieferen Stufe als diejenigen, über die ihr euch aufregt. Dass man Leute den Tod und Krieg wünscht? Abartig, einfach abartig.

    • wo steht geschrieben , daß sie die Vögel essen ??? .. das saugst du dir aus den Fingern .. sie schießen zum Vergnügen und nicht , weil sie Hunger haben .. was soll dein Gutmenschengequatsche ?? . .

      • Genau so ist es! Ein Hungernder würde auch nicht so mit den toten Tieren posieren und hat wohl auch keine Freunde, die Handys oder Kameras besitzen und die Aufnahmen bei Facebook einstellen!

      • Eva, das sehe ich genau so!
        Sie schießen aus Vergnügen, nicht weil sie hungrig sind.
        Wer dies nicht erkennt, tut mir leid.
        Für mich sind das Mörder !

  6. Die machen so lange bis es nichts mehr zum schießen gibt was wird dann geschossen ?..Menschen Hunde Katzen , in den nächsten Jahren gibt es immer weniger Fisch , wir menschen zerstört wirklich alles was lebt , in vielen berichten gibt man den Katzen die schuld , ich wehre mich dagegen der Bericht zeigt wer schuld ist , der gierige Mensch ist es und sonst niemand .stoppt diesen Massenmord bevor nichts mehr fliegt außer Insekten die gibt es ohne Vögel genug

  7. Die Tiere zerstören unseren Planeten nicht, sie führen keine Kriege, sie töten nicht, weil es ihr Hobby ist …. also warum sollte man sie nicht über den Menschen stellen? NOAH????
    Egal in welchem Land …..KEIN MENSCH, der Lebewesen einfach so zum Vergnügen tötet, hat es verdient, auf diesem Planeten zu leben.

  8. Wir, inzwischen alt, kennen das seit unserer Kindheit. Nicht nur schießen, auch per Netz die Vögel fangen und ja, sie landen als Delikatesse auf dem Teller. Und wer macht sowas übwrwiegend? Sorte Mann. Krieg führen egal gegen was.
    Könnte ich wie ich wollte, es wären sie, die ich ausrotten würde. Aber da es dann keinen Nachwuchs mehr gäbe, hm, auch Ausrottung allgemein.
    Finde den Fehler.
    Als erstes Waffen und Fangnetze weg und dann sehen wir weiter.

  9. Elende Dreckskerle, widerliche Parasiten. Mein Arschlochvater hat früher, als ich und meine Geschwister noch sehr klein waren, auch immer auf Vögel geschossen, weil die sich auf unseren 2 rappelvollen Kirschbäumen bedient haben. Die Bäume waren so hoch und voll mit Kirschen, dass wir nur etwa 50 % verwerten konnten. Die andere Hälfte wär eh auf dem Baum verschimmelt. Er wurde immer ganz zappelig und aufgeregt, wenn er dann voller Freude mit dem Schrotgewehr die armen Piepser erschossen hat. Schon damals hasste ich ihn abgrundtief.

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