Nestlés Molkereiunternehmen wegen Tiermissbrauchs angeklagt; Kühe werden geschlagen, getreten, gefoltert – Nestlé dairy supplier accused of animal abuse; cows being punched, kicked, stomped on

zur englischen Version Nestlé ist nicht nur der weltgrößte Mineralwasserproduzent, sondern auch Milchunternehmer und es bezieht mehr als 12 Millionen Tonnen Frischmilchäquivalente aus mehr als 30 Ländern. Immer mehr Grausamkeiten aus der Milchindustrie werden aufgedeckt, so auch aus einem Milchbetrieb, der Nestlè beliefert. So schreckliche Zustände wurden aufgedeckt, dass einige Aufnahmen wegen Brutalität nicht in den Medien gezeigt werden konnten. In den vergangenen zehn Jahren wurde Nestlé von vielen Experten und Organisationen auf der ganzen Welt wegen unethischer Geschäftspraktiken in der Art und Weise, in der das Unternehmen seine Geschäfte tätigt, beschuldigt. Die Milchwirtschaft gehört zu den stärksten Wachstumsmotoren der ländlichen Entwicklung, so Nestlé in einer Broschüre von 2010, und Nestlé braucht viel Milch. In den USA wurde jetzt ein Molkereiunternehmen von Nestlé wegen Tiermissbrauchs angeklagt; Kühe werden geschlagen, getreten und brutal misshandelt..Eine neue Untersuchung durch die Organisation Compassion over Killing zeigt, wie Kühe in einer US-amerikanischen Molkerei, die Nestlé beliefert, gefoltert werden. Das Filmmaterial wurde in Martin Farms, einer großen Molkerei in Pennsylvania, USA, aufgenommen. In einem Fall schoss ein  Angestellter eine erschöpfte Kuh in den Kopf. Sie litt fast eine Minute lang unter Qualen, bevor man erneut auf sie schoss und sie starb.

Molkereiunternehmen von Nestlé wegen Tiermissbrauchs angeklagt; Kühe werden geschlagen, getreten, gefoltert

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Und aktuell: „Grausames Geheimnis“ der Milchindustrie! Männliche Kälber: kaum auf der Welt, werden sie getötet – The Dark Side of Dairy – ‚We Can Learn A Lot From Vegans‘, Admits Dairy Farmer


The footage shows animal abuse (Photo: Compassion Over Killing

Immer mehr Grausamkeiten aus der Milchindustrie werden aufgedeckt. Erst kürzlich wurde bekannt, dass es in Großbritannien immer noch billiger ist, männliche Kälber zu töten, als sie aufzuziehen, und nicht nur dort, sondern auch in Deutschland. 21 Millionen männliche Kälber werden weltweit jährlich ermordet. Sie werden als „Abfallprodukte“ der Milchindustrie angesehen. Aber auch die neusten Aufnahmen von der Tierschutzorganisation Compassion Over Killing  sind erschreckend und an Tierquälerei schwer zu toppen. Siehe Immer mehr Menschen wollen die Grausamkeiten, die aus der Milchindustrie aufgedeckt werden, nicht mehr unterstützen – The Truth About the Milk Industry – Ever more people recognise to live milk-free

Über das Leiden der deutschen Turbokühe für billiges Milchpulver haben wir Sie bereits informiert. Möglich machen es die Turbokühe. Ihr Milchausstoß hat sich in den letzten 50 Jahren verdreifacht. Für billige Milch werden sie verheizt und sie enden als ausgelaugte Kühe krank im Schlachthof, nachdem sie gerade zweimal gekalbt haben. Die Rohmilch gehen an große Molkereien.

Im Werk Biessenhofen im Ostallgäu produziert Nestlé nach eigenen Aussagen vor allem Säuglings- und Kleinkindnahrung für den weltweiten Export. Außer der hypoallergenen Säuglingsnahrung werden Produkte für Nestlé Health Science und kulinarische Produkte für Thomy hergestellt.

Compassion Over Killing hat verdeckte Aufnahmen von grausamen Misshandlungen gegen Kühe in Martin Farms, einem Milchproduzenten in Chambersburg, Pennsylvania, veröffentlicht.

Der Ermittler von COK folgte einem Lieferwagen direkt von Martin Farms zu einer Fabrik, wo Nestlés Eissorten produziert werden, u.a. Häagen Dazs und Dryers.

Es war einem von Compassion Over Killing gelungen, auf der Farm zu arbeiten. Was er erlebte, beschreibt er jetzt in einer Petition an Nestlé 

„Vor kurzem arbeitete ich in einer riesigen Molkerei in Pennsylvania undercover für Compassion Over Killing. Anstelle der ausgelassenen „glücklichen Kühe“, die wir in Werbespots für Milchprodukte sehen, dokumentierte ich bei Martin Farms extreme Gewalt gegen wehrlose Kälber und Mutterkühe, die als milchproduzierende Maschinen behandelt werden – Gewalt, die schlimmer war als alles, was ich jemals zuvor gesehen habe. COK wollte unbedingt herausfinden, wie sich diese Grausamkeit bei den amerikanischen Verbrauchern durchsetzen konnte, und so folgten wir einem Lastwagen, der Martin Farms elende Milch direkt zu einer der größten Eiscremefabriken der Welt brachte, wo das Eis von Dreyer, Edy’s und Häagen-Dazs für das weltweit größte Lebensmittel- und Molkereiunternehmen – Nestlé – produziert wird.“ > Zur Petition 

Auf der Farm sahen COK einige der unmenschlichsten Behandlungen, die sie je gesehen haben, einschließlich grausamer Gewalt gegen Mutterkühe und ihre Kälber.

Dazu auch: Nestle führt in Indien klinische Studien mit Frühgeborenen für Babynahrung durch – Nestle violates law in India, conducts clinical trials on premature infants for baby food

Einer von Compassion Over Killing hat anderthalb Monate mit einer versteckten Kamera auf der Farm gearbeitet. Die Farm hat den Auftrag, Nestle in Maryland mit Milch zu versorgen.

Das Video zeigt erschöpfte  Kühe, die nicht alleine gehen oder stehen konnten – mit Metallklammern an den Hüften hochgezogen und von Schleppern gezogen. In einem Fall schoss ein Angestellter eine Kuh in den Kopf, und sie litt fast eine Minute lang unter Qualen, bevor sie erneut erschossen wurde und starb.

Bei einem anderen schockierenden Vorfall stach ein Angestellter eine Kuh ohne Betäubung in den Magen, um ein Magenleiden zu behandeln.

Arbeiter traten, stampften und schlugen auf Kühe oder sprühten ihnen heißes Wasser ins Gesicht, damit sie sich schnell bewegten.

So schmerzhaft das Filmmaterial ist, es zeigt die typischen Aktivitäten einer Fabrik. Kurz nach der Geburt werden die Kälber von ihren Müttern getrennt, und die Muttermilch, die für ihr Kalb vorgesehen ist, wird stattdessen für Produkte für den menschlichen Verzehr verwendet.

Nachdem sie von ihren Müttern genommen wurden, werden die Kälber gebrandet und die Hörner abgesengt. Das Filmmaterial von COK zeigt die Qualen, die sie während dieser brutalen Prozeduren erdulden, die ohne Betäubung durchgeführt werden.

Kühe werden der dringend benötigten tierärztlichen Versorgung beraubt und leiden unter schmerzhaften und blutigen Zuständen wie Gebärmuttervorfall und offene Wunden. Eine Szene zeigt eine Mutterkuh mit abgetrennter Zitze, die blutet, wenn sie gemolken wird.

COK übergab die Beweise der Pennsylvania State Police und dem Bezirksstaatsanwalt in Franklin County und fordert rasche rechtliche Schritte gegen Martin Farms.

In einer Erklärung, die kurz nach der Veröffentlichung des verdeckten Videos veröffentlicht wurde, behauptete Nestlé, dass es die Verbindung zu Martin Farms abgebrochen habe. Aber andere Kühe leiden immer noch durch die Händen ihrer Lieferanten.

Alles in allem ist das Leben von Kühen in Milchviehbetrieben auf der ganzen Welt schrecklich. Obwohl viele von uns dazu neigen könnten, diese Farm zu tadeln, dürfen wir nicht vergessen, dass dies ein Industrieproblem ist. Die in diesem Video gefilmten Schrecken sind in Milchbetrieben auf der ganzen Welt üblich, nicht nur in den USA und nicht nur auf dieser speziellen Farm.

Nachdem die Öffentlichkeit von den schrecklichen Bedingungen erfahren hat, fragt man sich, warum die Polizei nicht gleich etwas unternehmen hat.

ABC7 fragt die Polizei von Pennsylvania, warum es 55 Tage gedauert hat, um Martin Farms zu besuchen und das Wohlergehen der Milchkühe zu überprüfen.

Denn bereits am 31. Januar 2019  bestätigte die Staatspolizei, dass sie eine Beschwerde gegen Martin Farms erhalten hat, die eine Kopie der verdeckten Ermittlungen enthielt. Erst jetzt, 55 Tage später, unternahm die Polizei etwas. In den USA wird jetzt weiterhin berichtet, bis das Tierleid ein Ende hat.

Nestlé dairy supplier accused of animal abuse; cows being punched, kicked, stomped on

Compassion Over Killing has released undercover footage of horrific abuse against cows at Martin Farms, a factory dairy farm in Chambersburg, Pennsylvania.

COK’s investigator followed a delivery truck straight from Martin Farms to a Dreyer’s ice cream facility owned by Nestlé, the world’s largest dairy company.

At the farm, COK captured some of the most inhumane treatment they say they have ever witnessed, including gruesome violence against mother cows and their calves.

The video revealed “downed cows” —  cows who cannot walk or stand on their own — hoisted up by their hips using metal clamps and dragged by tractors. In one instance, a manager shot a “downed” cow in the head, and she suffered in agony for almost a minute before she was shot again and died.

The meat from “downed” cows like her was casually doled out to employees in garbage bags.

In another shocking incident, a manager stabbed a cow with no anesthesia in a misguided attempt to treat a stomach malady.

Workers kicked, stomped on and hit cows, or sprayed them in the face with scalding water just to make them move faster.

As painful as the footage is, it depicts the typical activities at a factory farm. Shortly after birth, calves are separated from their mothers, and the mother’s milk that is meant for her calf is instead used for products for human consumption.

After being taken from their mothers, calves are branded and their horns are seared off. COK’s footage shows the anguish they endure during these brutal procedures, which are done without pain releif.

Cows are deprived of desperately-needed veterinary care and suffer from painful and bloody conditions such as prolapsed uteruses and open sores. One scene shows a mother cow with a severed teat, bleeding as she is being milked.

COK handed the evidence over to the Pennsylvania State Police and the Franklin County District Attorney, and is calling for swift legal action against Martin Farms.

In a statement released shortly after the undercover video was released, Nestlé claimed to have cut ties with Martin Farms. But other cows are still suffering at the hands or their suppliers. Source ladyfreethinker.org

Petition: Nestlé: End Cruel Dehorning of Cows and Churn Out Vegan Options!

Netzfrau Doro Schreier
deutsche Flagge

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