Kinder sind „billig“ und ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert!

Es ist erschreckend: Millionen Kinder arbeiten weltweit unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und zu Dumping-Löhnen. Sie arbeiten in der Textilbranche, auf Kakaoplantagen, in der Fischindustrie, in Minen, als Kindersoldaten und in armen Ländern werden Kinder von ihren Eltern gezwungen, nackt vor der Webcam zu posieren. Die schreckliche Reihe an Verbrechen gegen Kinder hat eine neue Dimension bei der Grausamkeit erreicht. Mit ausländischem Vermögen wird diese Grausamkeit finanziert. Der grausame Onlinesex ist global und die Tendenz steigend. Sexhandel – vor allem, wenn es um den Kauf und Verkauf von jungen Mädchen und Jungen geht, ist das am schnellsten wachsende Geschäft der organisierten Kriminalität, nach Drogen und Waffenhandel. In Brasilien gibt es die „Highway to Hell“, wo junge Mädchen ihren Lebensunterhalt bestreiten, indem sie ihren Körper anbieten. Nigerianische Banden schmuggeln Kinder für Sexarbeit nach Irland! In Somalia und anderen afrikanischen Ländern werden mit dem Wissen der UN Kindersoldaten auch zu sexuellen Zwecken rekrutiert!  Kinder werden gezwungen, Teppiche zu knüpfen, Plastikspielzeug oder Elektronikteile zusammenzusetzen, in staubiger Wüste Ziegel zu schleppen oder als Kindersoldaten andere Menschen zu erschießen. Mädchen werden in die Prostitution verschleppt, Seit Jahrzehnten wird gegen Kinderarbeit gekämpft und doch nimmt sie zu, denn viele Grausamkeiten geschehen im verborgenen. 

Kinder sind „billig“ und ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert!

Jedes zehnte Kind geht Arbeiten statt in die Schule, heißt es zum Welttag gegen Kinderarbeit am 12. Juni. An diesem Tag wird auf den Missbrauch von Kindern als billige Arbeitskräfte aufmerksam gemacht, und es ist beschämend, dass es eines solchen Tages bedarf. Gerade in der letzten Zeit nehmen die Grausamkeiten zu, die Kinder erfahren.

Anlässlich des „Internationalen Tages gegen Kinderarbeit“ erinnern alle Kinderschutzorganisationen daran, dass auch heute noch 152 Millionen Mädchen und Jungen – fast jedes zehnte Kind auf der Welt – arbeiten müssen, um zum Überleben ihrer Familien beizutragen, und dass viele Hersteller und Konzerne, aber auch die Politik, viel zu wenig unternehmen, um dies zu ändern.

Die Schokoladenkonzerne stehen immer wieder im Fokus, wenn es um Kinderarbeit im Kakao-Anbau geht. Erst im Februar 2018 sah sich Nestlé wieder mit einer Sammelklage in den USA konfrontiert, in der behauptet wird, dass das Unternehmen irreführendes Marketing betreibt, indem es die Tatsache verschleiert, dass Nestlés Schokoladenlieferkette Kinder- und Sklavenarbeit beinhaltet.  Auch eine andere Klage gegen Nestlé nimmt eine andere Wendung als gedacht. Die sechs Kläger, die als Kinder als Kindersklaven unter schrecklichen Bedingungen für „bittere Schokolade“ schuften mussten, dürfen Nestlé doch in den USA verklagen.  Am 23. Oktober 2018 erlaubte der 9. Berufungsgerichtshof die Klage gegen Nestle und Cargill unter dem Alien Tort Statute. Man dachte noch seitens der Schokoladenbranche, dass diese Klage abgewiesen würde, doch jetzt geht der Prozess weiter. Dass solche Klagen lange Jahre anhalten können, zeigt der aktuelle Fall von 6 ehemaligen Kindersklaven aus der Elfenbeinküste, die Nestlé und Cargill Inc auf Grund der Situation, in der sie auf den Plantagen arbeiten mussten, verklagten. Siehe: Nestlé: Verfahren wegen Kinderarbeit auf Kakaoplantagen wieder aufgenommen – US COURT REINSTATES NESTLE’S LAWSUIT FOR CHILD SLAVERY IN IVORY COAST

ilo.org/

Kinder sind „billig“ und ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert. Kinder sind das schwächste Glied in der Kette unserer Gesellschaft, und obwohl das bekannt ist, wird weggeschaut, anstatt zu helfen.

In manchen Staaten, etwa in Indien, sind Kindersklaven sehr verbreitet. In vielen Regionen des Landes müssen dort Familien hart für ihr Überleben kämpfen. In ihrer Not nehmen Bauern Kredite – meist verbunden mit horrenden Zinsen – bei unseriösen Geldverleihern auf, um etwa Saatgut oder andere lebenswichtige Dinge zu kaufen. Als Gegenleistung verlangen die Geldgeber, dass die Familienmitglieder, vor allem aber die Kinder, die Schulden abarbeiten müssen. Dabei sind sie schutzlos den Ausbeutungspraktiken und der Willkür ihrer »Arbeitgeber« ausgeliefert. Nach Schätzungen arbeiten heute noch immer Millionen Kinder in Schuldknechtschaft. Schuldknechtschaft (bonded labour) bezeichnet wirtschaftliche Ausbeutung in Form sklavenähnlicher Abhängigkeit. Schuldknechtschaft findet überall auf der Welt statt und die Kinder zahlen den Preis.

Kinderarbeit in Ghana – Die Welt produziert so viel Elektroschrott wie nie zuvor und dieser landet in Ghana

Das Problem wächst jedes Jahr. Der weltweit produzierte Berg an Elektroschrott wächst. Die Agbogbloshie-Müllkippe in Ghana ist das Ergebnis der weltweit steigenden Nachfrage nach elektronischen Geräten, da die Verbraucher ihre Geräte ständig aufrüsten und die älteren wegwerfen. Ein erheblicher Teil dieses Elektroschrotts wird häufig illegal aus dem Westen nach Afrika gebracht!
Laut einem diesjährigen Bericht der Vereinten Nationen werden jährlich rund 50 Millionen Tonnen Elektroschrott weggeworfen. Bis 2050 wird sich diese Zahl voraussichtlich verdoppeln. Gleichzeitig wird davon ausgegangen, dass nur 20 Prozent des Elektroschrotts ordnungsgemäß recycelt werden. Der Rest landet zum Beispiel in Afrika!  In Ghana gelangt E-Schrott über den Hafen von Tema zur der Deponie Agbogbloshie. Hunderttausende Tonnen gebrauchter Elektronik – hauptsächlich aus Westeuropa und den USA – werden in riesigen Containern angeliefert. Sie werden häufig als gebrauchte Konsumgüter gekennzeichnet und gelten daher nicht als Abfall – mit schrecklichen Folgen! Obwohl das seit Jahren bekannt ist, wird weiterhin der E-Schrott einfach nach Ghana gekarrt!
Agbogbloshie hat die gefährlichsten Chemikalien der Welt und genau hier arbeiten Kinder!  Siehe auch: E-Schrott-Albtraum in Afrika und das bleibt es auch! Aus den Augen aus aus dem Sinn – Recycling direkt in Afrika – die Konzerne der Elektronikbranche bauen Werke mit Unterstützung der UN

Workers pick through waste at Agbogbloshie. (Peter Yeung)

Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO der Vereinten Nationen:

  • Weltweit sind 218 Millionen Kinder zwischen 5 und 17 Jahren erwerbstätig.
    Unter ihnen sind 152 Millionen Opfer von Kinderarbeit ; Fast die Hälfte von ihnen, 73 Millionen, arbeitet in gefährlicher Kinderarbeit .
  • In absoluten Zahlen ist fast die Hälfte der Kinderarbeit ( 72,1 Millionen ) in Afrika zu finden ; 62,1 Millionen in Asien und im Pazifik ; 10,7 Millionen in Amerika ; 1,2 Millionen in den arabischen Staaten und 5,5 Millionen in Europa und Zentralasien .
  • In Bezug auf die Prävalenz ist 1 von 5 Kindern in Afrika ( 19,6% ) von Kinderarbeit betroffen, während die Prävalenz in anderen Regionen zwischen 3% und 7% liegt: 2,9% in den arabischen Staaten (1 von 35 Kindern); 4,1% in Europa und Zentralasien (1 von 25); 5,3% in Amerika (1 von 19) und 7,4%  in Asien und im Pazifik (1 von 14).
  • Fast die Hälfte aller 152 Millionen Kinder, die Opfer von Kinderarbeit sind, sind 5-11 Jahre alt .
    42 Millionen (28%) sind 12-14 Jahre alt; und 37 Millionen (24%) sind 15-17 Jahre alt.
  • Gefährliche Kinderarbeit ist bei den 15- bis 17-Jährigen am weitesten verbreitet . Dennoch wird bis zu einem Viertel aller gefährlichen Kinderarbeit (19 Millionen) von Kindern unter 12 Jahren geleistet.
  • Von 152 Millionen Kindern in Kinderarbeit sind 88 Millionen Jungen und 64 Millionen Mädchen .
  • 58% aller Kinder in Kinderarbeit und 62% aller Kinder in gefährlicher Arbeit sind Jungen . Jungen scheinen einem höheren Risiko für Kinderarbeit ausgesetzt zu sein als Mädchen. Dies kann jedoch auch auf eine unzureichende Berichterstattung über die Arbeit von Mädchen zurückzuführen sein, insbesondere in Bezug auf häusliche Kinderarbeit.
  • Kinderarbeit konzentriert sich in erster Linie auf die Landwirtschaft (71%) , die Fischerei, Forstwirtschaft, Viehzucht und Aquakultur umfasst und sowohl Subsistenz- als auch kommerzielle Landwirtschaft umfasst; 17%  in Dienstleistungen ; und 12% im Industriesektor , einschließlich Bergbau.

Kinderhandel, Kinderpornografie und Kinderprostitution haben sich in zurückliegender Zeit weltweit ausgebreitet und sie sind zu riesigen Märkten mit enormen Gewinnspannen geworden.

Weltweit werden geschätzte 1,8 Millionen Kinder zur Prostitution oder Pornographie gezwungen, doch auf Grund des schrecklichen Onlinesex  werden immer mehr Kinder gezwungen, vor Webcams zu arbeiten. 

Die Philippinen gelten für ausländische Sextouristen als Paradies. Da viele Menschen arm sind, erhoffen sich die Eltern, durch ihre Kinder an Geld zu kommen. Oft schicken sie die Kinder in die Stadt, wo sie dann als Sexsklaven missbraucht werden. Jetzt haben die Eltern einen neuen „Markt“ für sich und ihre Kinder entdeckt: Cybersex. Der Missbrauch wegen Onlinesex nimmt stark zu und die Philippinen sind zum Epizentrum des Cybersexhandels geworden. Siehe: Grausam! Auf den Philippinen werden kleine Kinder für Onlinesex missbraucht – „Kunden“ kommen auch aus Europa!

Menschenhandel ist laut den Vereinten Nationen mit geschätzt 30 Milliarden Euro jährlich an die dritte Stelle unter den umsatzstärksten Geschäftszweigen des internationalen Verbrechens aufgerückt. Nur im Drogen- und Waffenhandel wird mehr Geld gemacht.

 Jedes Jahr werden Mädchen und Jungen, die gekauft und verkauft werden, immer jünger!

Wir haben dieses Jahr über zahlreiche Fälle von Kindern als Missbrauchsopfer berichten müssen. Als Missbrauch zählen nicht nur sexuelle Ausbeutung, sondern auch Kinder, die ihr Leben für Produkte opfern, damit die Konzerne ihren Aktionären ihre Milliarden Euro Gewinne präsentieren können. Kinder zahlen den höchsten Preis.

„Kinder dürfen nicht als billige Arbeitskräfte missbraucht werden, schreibt das Deutsche Auswärtige Amt. Es ist erschreckend, so das Auswärtige Amt, dass weltweit 215 Millionen Kinder jeden Tag arbeiten müssen, um sich oder ihre Familien zu unterstützen. Sie schuften in Steinbrüchen, auf Baumwollfeldern oder in Textilfabriken, werden als Haussklaven missbraucht oder als Soldaten eingesetzt, ihre Körper werden verkauft. Weltweit haben 177 Staaten die Konvention zur Abschaffung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit ratifiziert. Aktuell sehen wir jedoch, dass Kinder weiterhin als billige Arbeitskräfte missbraucht und ausgebeutet werden, zum Beispiel auf Baumwollfeldern in Usbekistan, an Nähmaschinen in Bangladesch, bei der Herstellung von Lehmziegeln in Pakistan oder der Kakaoernte in Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste). Wir müssen mehr tun, um Kindern ein kindgerechtes Leben zu ermöglichen. Sie sollten zur Schule gehen und lernen, sie sollten spielen und sich mit ihren Freunden treffen können. Dabei kann jeder von uns einen kleinen Beitrag leisten – fragen Sie nach den Produktionsbedingungen beim Kauf eines T-Shirts.
Darüber hinaus müssen wir die wichtigste Ursache für Kinderarbeit, nämlich die Armut der Eltern, bekämpfen. Das ist das wichtigste entwicklungspolitische Ziel der Bundesregierung.“ – Quelle Auswärtige Amt 2013

Wenn also der Bundesregierung diese Zustände bekannt sind, warum unternimmt sie nichts?

Anstatt zu handeln und ihren Einfluss geltend zu machen, steht der wirtschaftliche Faktor nach wie vor an erster Stelle für die Regierung. Oder haben Sie schon einmal die zuständigen Regierungssprecher verlauten hören, dass zum Beispiel der Handelspartner Thailand oder Türkei, aber auch Indien oder China, die Rechte der Kinder beachten sollen?

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Diese Kinder und Jugendliche wurden bei einer Razzia in Samut Sakhon in Thailand in einem Schuppen entdeckt. Sie arbeiteten für die Garnelenindustrie. In Supermärkten und Restaurants in den USA und Europa werden Garnelen verkauft, die in Thailand zum Teil von Zwangsarbeitern geschält wurden. Auch Kinder arbeiten bis zu 16 Stunden mit den Händen im Eiswasser. Ein Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation schätzt, dass ca.10 000 Migrantenkinder im Alter von 13 bis 15 Jahren in dieser Stadt arbeiten. Eine weitere Studie der UN-Agentur schätzt, dass fast 60 Prozent der burmesischen Arbeiter in der Fischverarbeitungsindustrie schuften und Opfer von Zwangsarbeit sind.

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Dieses Foto entstand in der Türkei. Made in Turkey – In türkischen Ausbeuterbetrieben nähen syrische Kinder, um zu überleben. Die Kinder haben sehr erschreckende Erlebnisse hinter sich. Sie flohen vor dem Bürgerkrieg und der Terrorgruppe IS, die in ihrer Heimat wüten. Jetzt arbeiten einige dieser syrischen Kinder in Fabriken auch an der Herstellung von Uniformen in der Türkei, angeblich auch für die IS-Terrorhgruppe. „Der einzige Grund, warum diese Kinder bei mir arbeiten, ist das Geld – Wenn es keinen Krieg in Syrien gäbe, wären diese Kinder in der Schule und hätten eine bessere Alternative“, so der Fabrikbesitzer Abu Zakour zu Mailonline. Um die Flut von Migranten nach Europa einzudämmen, hatte die Türkei zugestimmt, diese in Europa Unerwünschten zu beherbergen und zu beschützen. Aber es stellt sich heraus, dass Ankara wohl unfähig ist, alle seine syrischen Flüchtlingskinder zu beschützen. Viele arbeiten illegal, u. a. in der 40-Mrd-$-Textilindustrie. Aktuelle Recherchen zeigen für Konzerne wie Esprit, Next und H&M: In türkischen Ausbeuterbetrieben nähen syrische Kinder Uniformen für IS und Kleidung für Esprit, Next und H&M – Made in Turkey: Child slaves‘ making uniforms for Isis vom 31. Juli 2016 oder die Recherche von BBC: siehe BBC deckt auf: Zara und Mango beschäftigen syrische Flüchtlinge unter unmenschlichen Bedingungen – Unacceptable refugees in Turkey making clothes for Zara, Mango & Co.

„Die Arbeit läuft dir nicht davon, wenn du deinem Kind einen Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist.“ Unbekannt

Dieses Zitat sagt aus, dass wir uns für Kinder Zeit nehmen, aber nicht, dass wir sie ausbeuten sollen. Doch es ist nach wie vor ein Problem, welches ein Ziel unserer Gesellschaft sein muss, dieses zu beheben.

Mehr  Informationen: Kinder sind „billig“ und ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert! Kinderprostitution, Kinderhandel, Kindersoldaten, Kinderarbeit

Netzfrau Doro Schreier

Lesen Sie außerdem:

Somalia – Mit Wissen der UN – die vergessenen Kindersoldaten – Sie werden auch zu sexuellen Zwecken rekrutiert! – Somali child soldiers line the frontline of deadly war against insurgency

Leiden für neue Schuh-Trends – krank durch Chemikalien, Kinderarbeit, Ausbeutung!

Babys zum Kauf auf Instagram angeboten und Nigerianische Banden schmuggeln Kinder für Sexarbeit nach Irland!

Nestlé, das Wasser abgräbt – kämpft gegen Sklaverei-Gesetz und wird in den USA erneut verklagt! – Child Labour and Modern Slavery, the truth about Nestle

In türkischen Ausbeuterbetrieben nähen syrische Kinder Uniformen für IS und Kleidung für Esprit, Next und H&M – Made in Turkey: Child slaves‘ making uniforms for Isis

Sklavenarbeit und Kinderarbeit! Von Kindern gepulte Garnelen landen auch in Deutschland!

Verlorene ‪Kindheit – Kinderflüchtlinge allein auf der ‪Flucht

Wahl zwischen Pest und Cholera: Syrische Kinder in der Türkei-Between Devil and Deep Blue Sea: Syrian Children in Turkey

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Der hohe Preis für billigen Orangensaft – gemanipuliert, Pestizide, Kinderarbeit, Orangen-Kartelle, Patente…

Philip Morris und die unhaltbaren Zustände der dort geleisteten Kinderarbeit…

Nestlé, das Wasser abgräbt –  Kinderarbeit, u.v.m.

Nestlé – Kinderarbeit in Afrika: Blutige Schokolade

Wohlstand auf dem Rücken der Dritten Welt – Sklavenarbeit für unseren Fortschritt !

Sammelklage gegen Nestlé in den USA wegen Sklaverei – Unterstützt die EU wissentlich Sklavenarbeit?

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Diese Zustände auf Erden sind nur so, weil Optimisten/innen herrschen. Deren Ignoranz übergeht das pulsierende Unglück. Ältere Idioten meine sogar noch „Damals war alles besser“, weil sie das Fünkchen Menschlichkeit, das durch den Feminismus aufblüht kränkt. Teufel sind das.

  2. Anstatt dieses Problem offensiv anzugehen und zu beenden wird zum Spenden aufgerufen. Im Fahrwasser dieses Leids gedeihen Hilfsorganisationen prächtig. Und was ändert es für die Betroffenen. Solche Artikel gibt es seit Jahren und die Waren dieser Kinderarbeit liegen in den Regalen unserer Supermärkte und finden reißenden Absatz, wenn Verbraucher mit der Gier im Gesicht, vor Ladenöffnung schon vor den Supermärkten stehen, um ja bei den ersten zu sein, die sich Ihre „Beute“ sichern. Wie scheinheilig und pervers dieses System doch ist. Wenn die Gier ruft sind Scham und Anstand ganz weit weg! Nur weiter so ihr Schnäppchenjäger und Profiteure.

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