Gezwungen zu fliehen –  Die tragische Geschichte einer türkischen Familie, die vor den Küsten der Türkei ertrank!

Am Am 15.Juli 2019 jährt sich der Putschversuch in der Türkei zum dritten Mal. Seit dem Putschversuch am 15. Juli 2016 wurden Hunderttausende inhaftiert und sollen teilweise sogar im Gefängnis gefoltert worden sein. Darunter Akademiker, Richter, Ärzte, Lehrer, Anwälte, Studenten und Polizisten, weil Erdogan es so wollte. Tausende von Menschen sind aus der Türkei geflohen. Ein dramatischer Bericht zeigt, dass Frauen mit ihren Familien aus der Türkei fliehen und den gefährlichen Weg mit Booten nach Griechenland wählen und dabei ertrinken. Kritische Fragen gelten in der Türkei als verräterisch und gefährlich. Trotzdem betreibt die Bundesregierung weiterhin Beschwichtigungspolitik und das Deutsche Wirtschaftsministerium schreibt sogar, dass die Türkei für deutsche Firmen ein interessanter Markt und Investitionsstandort bleibe. Viele Projekte werden auch im Rahmen der Entwicklungshilfe gefördert. Die Türkei erhält nicht nur Entwicklungshilfe aus Deutschland, sondern auch Milliarden Euro von der EU. Ob davon auch die neuen AKWs in Erdebenregionen der Türkei gebaut werden, ist nicht bekannt. Die Türkei will vier neue AKWs bauen,  obwohl Wissenschaftler ein schweres Erdbeben in der Türkei voraussagen. Während Journalisten eingesperrt, Menschenrechte verletzt werden und das Land von einem Despoten regiert wird, investieren deutsche Konzerne unter dem Motto: INVEST IN TÜRKEI! Tausende Menschen sind von der Hexenjagd Erdogans betroffen, doch einfach das Land zu verlassen, ist nicht möglich, ihnen wurde der Pass weggenommen. Oft bleibt nur die Flucht übers Wasser. Berichteten noch vor Jahren die Medien über die Menschen, die bei dem Versuch ertranken, Griechenland zu erreichen, so ist es ruhig geworden. Wir alle konnten in den vergangenen Jahren beobachten, wie die Familie von Tayyip Erdogan nicht nur die türkische Wirtschaft und Politik im Würgegriff hält, sondern dies auch weit über den Staat hinaus, mit grausamen Folgen.

Drei Jahre nach dem Putschversuch in der Türkei – Menschenrechtsverletzungen und ein grober Angriff auf die Pressefreiheit – Wird die Bundesregierung weiterhin Beschwichtigungspolitik betreiben?

In der Folge eines gescheiterten Militärputsches am 15./16. Juli 2016 verhängte die Türkei den Ausnahmezustand und setzte die Europäische Menschenrechtskonvention aus. Es kam zu Massenverhaftungen und Amtsenthebungen von Staatsangestellten in der Armee, bei der Polizei, in der Justiz, im Bildungswesen und in den Medien. Regierungsmitglieder forderten die Wiedereinführung der Todesstrafe für die Putschisten. Über schwere Misshandlungen von Gefangenen wird berichtet. Infolge der Repressionswelle seit dem Putschversuch Mitte Juli 2016 ist die Türkei innerhalb weniger Monate zum Land mit den weltweit meisten inhaftierten Journalisten geworden – noch vor notorischen Unterdrückern der Pressefreiheit wie den Regimen in China und dem Iran.

Die türkische Regierung geht seit dem Putschversuch vehement gegen die Freiheit des Wortes vor. Kritische Autoren, Journalisten und Verleger werden drangsaliert und verfolgt, wie auch aktuell ein Bericht zeigt.

In der 202 Seiten langen Studie des Think Tanks Seta wird deutschen, türkischen und internationalen Journalisten vorgeworfen, „regierungsfeindlich“ und einseitig zu berichten. Die Journalisten sollen sogar namentlich genannt werden und Screenshots von Tweets enthalten. Betroffen sind neben der Deutschen Welle auch die BBC.

Viele derjenigen, die die Türkei verlassen, gehören zu der jungen Generation, die während der Massenproteste gegen die Regierung in der Türkei im Sommer 2013, die historisch als „Gezi-Widerstand“ bekannt wurde, protestiert haben.  Doch vielen ist die Flucht aus der Türkei unmöglich, denn sie stehen u. a unter Überwachung oder haben keine Pässe, um legal das Land zu verlassen, in dem sie verfolgt werden.

Wie tragisch die Flucht endet, zeigt der dramatische Fall einer türkischen Lehrerin und ihrer Familie. Sie waren aus der Türkei mit einem Boot geflohen, nachdem man ihr und ihrem Mann gekündigt hatte. Das Boot kenterte auf dem Weg nach Griechenland.

Gezwungen zu fliehen –  Die tragische Geschichte einer türkischen Familie, die vor den Küsten der Türkei ertrank

Gereinigt, gezwungen zu fliehen, tot: Die tragische Geschichte der türkischen Familie, die vor den Küsten der Türkei ertrank

turkeypurge.com

Ayşe Abdurrezzak, eine 37-jährige Lehrerin, die nach dem Putschversuch entlassen wurde, und ihre Kinder Abdulkadir Enes Abdurrezzak (11) und Halil Munir Abdurrezzak (3) starben 2018, nachdem das Boot mit acht Personen in dem Fluss Maritsa, der die Landschaft Thrakien in Südosteuropa durchfließt, kenterte. Zusammen mit Ayşe und ihren Kindern wurden vier weitere vermisst.

Ayşe Abdurrezzak

Der türkischen Agentur für Katastrophenschutz und Katastrophenhilfe (AFAD) gelang es, die Leichen der drei Familienmitglieder zu finden, so der Bericht von turkeypurge.com. 

Tausende von Menschen sind aus der Türkei geflohen, nachdem die Regierung AKP am 15. Juli 2016 nach einem gescheiterten Putschversuch gegen Sympathisanten der Gülen-Bewegung eine massive Hexenjagd gestartet hatte.

Viele versuchten, illegal aus der Türkei zu fliehen, da die Regierung Tausende von Pässen annulliert hatte. Auch Huseyin Maden, ein 40-jähriger Kastamonu-Lehrer, der nach dem gescheiterten Staatsstreich entlassen worden war, ertrank zusammen mit seiner Frau und seinen drei Kindern bei dem  Versuch, zur griechischen Insel Lesbos zu fliehen.

Es ist wohl kaum notwendig, jedermann an all die Skandale zu erinnern, in die die Mitglieder der Familie Erdogans verwickelt waren und sind. Siehe:Diese Heuchelei muss ein Ende haben: Deutsche Politiker beraten Erdogan – Türkei erhielt von EU Milliarden Euro und wird immer noch finanziert!

Warum dann diese Beschwichtigungspolitik der EU?

Die Türkei hat mit dem Bau einer Pipeline begonnen, die Erdgas aus Aserbeidschan bis nach Griechenland pumpen soll. Das milliardenschwere Projekt soll Europas Abhängigkeit von russischem Gas verringern. Das Gas kommt aus dem Kaspischen Meer, wo unter der Führung des britischen BP-Konzerns eines der größten Gasfelder weltweit erschlossen wurde. Die Türkei unterstreicht mit dem Bau der Leitung ihre energiepolitischen Ambitionen: „Wir wollen die Türkei als Zentrum für die Energieversorgung in der Region etablieren“, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan im März 2015 und freute sich mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham und dem georgischen Präsidenten Giorgi Margvelashvili über das neue Projekt.

Nun mögen wir nicht mehr von Russland abhängig sein, dafür aber von Erdogan. Und mit wem dieser sich verbündet, ist alles andere als beruhigend – nämlich mit dem Iran, Saudi Arabien und Russland.

An der 1.850 Kilometer langen Erdgasleitung TANAP, die aus dem aserbaidschanischen Gasfeld Shah Deniz-2 über Georgien quer durch die Türkei führt, ist das aserbaidschanische Unternehmen SOCAR zu 58 Prozent beteiligt. Das erste Erdgas floss im Juni 2018, zeitgleich mit der Eröffnung der rund 8 Milliarden US$ teuren Pipeline.

Mit einem Darlehen in Höhe von 800 Mio. US$ beteiligt sich die Weltbank (IBRD) am Bau der Erdgas-Pipeline („Transanatolische Pipeline“).

Auch die Europäische Investitionsbank (EIB) investiert in der Türkei u.a. Investitionen für Klimaschutzmaßnahmen

Mehr Informationen- In Geiselhaft der Despoten – Aserbaidschan und Türkei – Gaspipeline durch die Türkei

Finanzielle Unterstützung der Türkei durch die EU und Deutschland

Deutschland finanziert im Rahmen der Entwicklungshilfe für die Türkei  21 Projekte.

Die Heranführungshilfe IPA II für die Beitrittskandidaten ist mit 11,69 Mrd. Euro (indikativ) ausgestattet.Im laufenden Förderzeitraum 2014 – 2020 sind daraus für die Türkei Mittel in Höhe
von 4,45 Mrd. Euro (indikativ) vorgesehen.

Noch im November 2017 schreibt das Auswärtige Amt Deutschland: Die Türkei ist ein wichtiger Partner der Europäischen Union in vielen Themenbereichen.

Die Türkei ist von großer Bedeutung für die Stabilität in der südöstlichen Nachbarschaft der EU, die europäische Migrationspolitik, die Bekämpfung des IS sowie für die energiepolitische Versorgung der Union, so das Auswärtige Amt.

Finanzielle Mittel zur Bekämpfung des IS?

Kritiker und auch wir prangerten einen Ausverkauf der Menschenrechte an….. Doch wen interessieren in der heutigen Zeit schon Menschenrechte?!

Wie wir nun in den gesammelten Informationen lesen konnten, verbündet sich die Europäische Kommission nicht nur im Rahmen des Energiehungers mit der Türkei. Die EU schaut bei deren Gräueltaten zu und zahlt – und macht sich somit mitschuldig.

Wir befinden uns mitten in einem Krieg, dies dürfte jedem nun klar sein und mittendrin agiert ein unberechenbarer Sultan.

Netzfrauen

Irrsinn Entwicklungshilfe! In Afrika sterben Menschen an Hunger und Durst und wir sponsern Projekte in China, Saudi Arabien, Türkei, USA…

Mädchen werden vergewaltigt, versklavt, entmenschlicht und zwangsverheiratet!

Billig und illegal – In türkischen Ausbeuterbetrieben nähen syrische Kinder für große Textilunternehmen – Made in Turkey: Child slaves‘ making uniforms for Isis

Bizarr: „Experte“ für UN-Menschenrechtsrat aus Saudi Arabien: Im Jemen läuft eine Katastrophe ab, die Saudi Arabien mitzuverantworten hat und in Saudi Arabien tobt ein innerer Krieg wie in Syrien

Und der Wahnsinn geht weiter – Neue AKWs in Erdebenregionen der Türkei – mit EU-Mitteln?

Teenagerschwangerschaften-Skandal in Türkei! „Kinderheirat grünes Licht“? Kindeszwangsheirat in der Türkei vertuscht sexuellen Missbrauch!

Diese Heuchelei muss ein Ende haben: Deutsche Politiker beraten Erdogan – Türkei erhielt von EU Milliarden Euro und wird immer noch finanziert!

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