
„Guantanamo Bay of Europe“- Ein Leben in der Hölle
Im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos sind wieder mehr als 6000 Flüchtlinge. Vor fast vier Jahren wurde der schmutzige Deal zwischen der EU und der Türkei geschlossen. In den Asyl-Haftanstalten und anderen Flüchtlings-Hotspots sind weiterhin schreckliche Zustände zu beobachten. Es sind erschreckende Bedingungen, unter denen die Flüchtlinge und Asylbewerber leiden, darunter auch Kinder und Schwangere.
In diesem Jahr sollen Tausende Menschen über den Seeweg von der Türkei nach Griechenland gelangt sein. Etwa 800 Menschen ertranken. Die genaue Zahl weiß niemand.
Die „Gefangenen“ des Europa-Türkei-Deals müssen weiter in den Hotspots auf griechischen Inseln ausharren. Das Elendslager Moria ist nach wie vor hoffnungslos überbelegt. Manche warten seit über 2 Jahren auf eine Entscheidung darüber, wie es für sie weitergeht.
Mehr als 16.500 Asylsuchende sind auf griechischen Inseln gefangen. Die meisten in den überfüllten „Hotspot“ -Lagern. Das größte Lager auf Lesbos ist Moria mit ca 6.000 Menschen, während auf Samos, einem Lager für 648 Menschen, derzeit mehr als 3.600 Einwohner leben. Hunderte leben im Wald. Tausende von Kindern haben laut Human Right keinen Zugang zu Schulen und schutzbedürftige Asylsuchende, darunter schwangere Frauen und Menschen mit Behinderungen, haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung.
„Guantanamo Bay of Europe“ so nennt man die erschreckenden Bedingungen für Flüchtlinge, die es bis nach Europa geschafft haben. Zurück können sich nicht, denn in vielen Ländern herrscht Krieg oder diese Menschen werden in ihren Heimatländern verfolgt. Schon mehrfach haben wir Ihnen die Zustände gezeigt, die im Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos herrschen.
Während sich die europäischen Länder nicht einig werden können, wie sie in Zukunft mit den Flüchtlingen verfahren, spielt sich nicht nur vor Libyen ein Drama ab, sondern auch vor Griechenland. Wir hatten Ihnen bereits in dem Beitrag:Gezwungen zu fliehen – Die tragische Geschichte einer türkischen Familie, die vor den Küsten der Türkei ertrank! – berichtet, dass auch viele Menschen aus der Türkei nach Griechenland fliehen, da ihnen die Pässe nach dem Putschversuch weggenommen wurden.
Viele schaffen die Überquerung von der Türkei nach Griechenland nicht. Sie ertrinken. Erst im Juni 2019 kenterte ein Boot. 31 Menschen konnten von der türkischen Küstenwache gerettet werden, acht Menschen starben.
La guardia costera en #Turquía pudo rescatar a 31 migrantes después de que un barco que viajaba a #Grecia se hundiera en la costa turca. Al menos ocho personas fallecieron en el accidente. No está inmediatamente claro por qué se hundió el barco. #VOAWochit pic.twitter.com/3vXeImAR8B
— Voz de América (@VOANoticias) June 19, 2019
Wie sicnoticias.pt am 14.Juli 2019 berichtete, teilte die portugiesische Küstenwache mit, dass das Missionsteam 48 Flüchtlinge auf die griechischen Insel Lesbos gebracht habe.
Das „Boot“ der 48 Flüchtlinge – 17 Kinder, 13 Frauen und 18 Männer – wurde um 01:45 Uhr von der Küstenwache entdeckt. Sie kamen aus der Türkei und befanden sich bereits in griechischen Gewässern.
Nur einige Tage zuvor, am 09. Juli 2019, rettete die Küstenwache eine Gruppe von 47 Flüchtlingen. Auch sie kamen von der Türkei und erreichten die Insel Lesbos. Sie wurden um 05:40 Uhr entdeckt. „Die Flüchtlinge wurden auf das Schiff der Küstenwache gebracht und in den Hafen von Skala Skamineas an Land gesetzt, wo sie sicher von Bord gingen und den griechischen Behörden übergeben wurden“, heißt es in der Erklärung.
An Bord befanden sich 21 Kinder, 11 Frauen und 15 Männer.
Die Maritime Polizei wurde in das griechische POSEIDON integriert, unter Federführung der Europäischen Agentur FRONTEX, um die griechische Küstenwache zu unterstützen. Ihre Aufgabe ist, die maritimen Außengrenzen der Europäischen Union zu überwachen.
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