Zoo des Grauens – Der schlimmste Zoo der Welt ist in Ägypten – EGYPT’S FORGOTTEN ANIMALS – The Worst Zoos On The Planet

zur englischen Version Es sind grausame Bilder. Der Giza-Zoo in Ägypten ist ein Horror für die Tiere. Es ist Zeit für Ägypten, diesen Zoo zu schließen und diese unschuldigen Tiere zu befreien! Die Tiere leben auf engstem Raum, ohne Futter und Wasser. Wann werden die Menschen jemals aufhören, unschuldige Tiere auszubeuten und ihnen so verdammt viel Leid zuzufügen? Doch nicht nur der Horror-Zoo führt dazu, dass zu einem Boykott aufgerufen wurde, in Ägypten Urlaub zu machen.  Die grassierende Misshandlung von Pferden, Kamelen und Eseln an Hauptattraktionen wie den Pyramiden von Gizeh hat ebenfalls dazu geführt. Innerhalb des Pyramiden-Komplexes keuchten und strampelten ausgemergelte Pferde, als sie, mit Touristen beladen, einen steilen Hang hinaufzogen. Die Fahrer peitschten sie aus, damit sie schneller liefen. Tiere im alten Ägypten wurden einst geschätzt und respektiert, und Menschen teilten ihr Grab sogar mit ihrem geliebten Haustier. Aber im heutigen Ägypten erleiden sie ein ganz anderes Schicksal. Das Land hat fast keine Gesetze, die wild lebende und domestizierte Tiere schützen, und sie sind jeder Art von Missbrauch ausgesetzt, die man sich vorstellen kann. Ägypten konkurriert in vielerlei Hinsicht mit China in Bezug auf die abscheuliche Behandlung von Tieren.

Der „schlimmste Zoo der Welt“ ist in Ägypten

Der Giza-Zoo in Ägypten wurde von der Zeitschrift Egyptian Streets als der „schlimmste Zoo der Welt“ und als „Zoo des Grauens“ beschrieben. TripAdvisor-Bewertungen beschreiben schmutzige, winzige Käfige und unglückliche, kranke Tiere. Fotos zeigen Löwenbabys, die von Besuchern gehalten werden, und Tiere, die mit Stöcken geschlagen werden. Dieser Zoo muss sofort geschlossen werden, so eine Petition, die uns zugeschickt wurde. 

Wir Netzfrauen haben bereits über viele Horror-Zustände in Zoos in Asien berichtet. Wir berichteten über unterernährte Tiere in Zoos und schrecklichen Missbrauch und Vernachlässigung von Tieren in Thailand. Über einen kleinen Orang-Utan, der an einer sehr kurzen Kette angekettet war, sodass er sich kaum bewegen kann. Doch wie wir auch mehrfach von dem „Todeszoo“ in BandungIndonesien, berichteten, werden diese Zoos trotz Protest nicht geschlossen. Weiterhin versuchen sich die Verantwortlichen nach den Horrormeldungen mit scheinheiligen Argumenten herauszureden. Überall in Asien gibt es  solches „Todeszoos“.

Bei der Recherche zu Ägypten stießen wir auch auf Tierqualen für den Tourismus. Bei all dem politischen Chaos in Ägypten ist es leicht, das Leiden seiner Tiere zu vergessen. Tiere im alten Ägypten wurden einst geschätzt und respektiert, doch wie in China gibt es keinen Tierschutz.  Die Tiere sind jeder Art von Missbrauch ausgesetzt, die man sich vorstellen kann.

Ägypten konkurriert in vielerlei Hinsicht mit China in Bezug auf die abscheuliche Behandlung von Tieren.

Es gibt auch in Ägypten Straßenhunde. Um die Touristen nicht zu „stören“, hat die Regierung Lösungen gefunden, die brutal und unmenschlich sind. Straßenhunde werden oft erschossen oder vergiftet. Es gibt Fälle, in denen hungrige Straßenhunde einfach mit Gift im Futter gefüttert werden. Der anschließende Tod ist qualvoll. Andere Hunde werden brutal geschlagen, ertränkt oder mit Seilen gefesselt, die in ihre Haut schneiden. Auch wird erzählt, dass Hunde gefangen werden und dann nach China exportiert werden. Was mit den Hunden in China Schreckliches geschieht, haben wir Ihnen in diesem Beitrag berichtet: Die schreckliche Praxis des Häutens der Tiere BEI LEBENDIGEM LEIB für den weltweiten Pelz- und Lederhandel – The barbaric and horrendous practice of SKINNING Animals ALIVE for their Fur und Leather Worldwide

Tiermissbrauch für den Tourismus in Ägypten

Die grassierende Misshandlung von Pferden, Kamelen und Eseln an Hauptattraktionen wie den Pyramiden von Gizeh hat dazu geführt, dass die Besucher zum Boykott aufgerufen haben. Darüber berichtet die New York Times.

Heba Khamis for The New York Times

Ein Ausflug zu den berühmten Pyramiden von Gizeh sollte ein Höhepunkt von Noémi Haszons ägyptischem Urlaub sein. Minuten später hatte sich die ungarische Touristin in ihren Tourbus zurückgezogen, erschüttert und empört von dem, was sie gesehen hatte. Innerhalb des Pyramiden-Komplexes keuchten und strampelten ausgemergelte Pferde, als sie mit Touristen  einen steilen Hang hinaufzogen. Die Fahrer peitschten sie aus, damit sie schneller liefen. Einige Pferde rutschten aus und stolperten auf dem glatten Asphalt und andere hatten offene Wunden. Trotz der sommerlichen Hitze gab es keine Wasserversorgung.

„Ich war schockiert“, erinnerte sich Frau Haszon. „Diese armen Pferde. Es war wie in einer anderen Welt. “

Ein zusammengebrochenes Kamel an den Pyramiden an einem Freitag, dem geschäftigsten Tag der Woche für den Tourismus. Heba Khamis für die New York Times

Das Staunen der Besucher an den großen Orten Ägyptens wie den Pyramiden von Gizeh oder dem Tal der Könige in Luxor wird seit Jahren durch Szenen der Grausamkeit gegen die dort arbeitenden Tiere beeinträchtigt, heißt es in dem Beitrag.

Tiermissbrauch findet nicht nur auf der Straße statt

Bongo the Orang Utan in Giza Zoo

Der ägyptische Giza-Zoo ist der Inbegriff von Korruption. Einige Arbeiter werden beschuldigt, die Tiere  getötet oder verkauft zu haben, denn es verschwinden immer wieder Tiere aus dem Zoo. Was aber mit den verschwundenen passiert, deren Schicksal meistens der Tod ist, soll sogar noch humaner sein, als das, was mit den verbleibenden passiert. Die eingesperrten Tiere werden unter schrecklichen Bedingungen gehalten. Löwen und Schimpansen werden in kleinen Käfigen gehalten, in denen sie auf und ab gehen und schreien. Der Elefant des Zoos wird an einer kurzen Kette gehalten, ohne ausreichende Bewegung. Die Tiere, die nicht sterben, zeigen Anzeichen von schrecklichen Misshandlungen.

Gizeh, deutsch Giseh oder Gise, ist mit 4,1 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Ägyptens und Hauptstadt des Gouvernements al-Dschīza. Sie bildet mit Kairo eine Metropolregion mit über 16 Millionen Einwohnern. Gizeh liegt am Westufer des Nils, etwa 20 km südwestlich der Innenstadt Kairos.

Der Zoo von Gizeh wurde zunächst als botanischer Garten auf einer Fläche von ca. 80 Hektar angelegt. Der von Khedive Ismail erbaute Zoo wurde am 1. März 1891 eröffnet. Er ist eine der bekanntesten Attraktionen Ägyptens. Hier sollen etwa 4.500 Tiere unter schrecklichen Bedingungen leben.

Die Qualität des Zoos in Gizeh nimmt ab, was sich nicht nur auf die Tiere auswirkt, sondern auch auf den Zoo als öffentliche Attraktion. Während der Zoo von Gizeh eine Vielzahl von Arten zeigt, leiden sie eindeutig unter schlechten Lebensbedingungen, so egyptianstreets.com in 2018. Die Seite bezeichnete den Zoo als den schlimmsten auf der Welt.

Nachdem Keryn Finch diesen schrecklichen Zoo besucht hatte, startete er eine Petition, die bereits ca 200.000 unterschrieben haben. „Ich habe selbst die schreckliche Behandlung der Tiere im Zoo miterlebt. Ich ging hinter die Kulissen, zu den Tierkäfigen und es ist schrecklich,“ schreibt Keryn. Große Tiere auf engstem Raum ohne Futter und Wasser – sie missbrauchen diese Tiere mit Stöcken, um sie zu verletzen und zu kontrollieren. In diesem Zoo gibt es nicht genügend Aufklärung zum Thema Tierschutz.“

Zur Petition >>STOP The Animal Abuse at Egypt’s Giza Zoo!

Der Zoo wurde im Jahr 2004 aus dem Weltverband der Zoos und Aquarien ausgeschlossen und die Bedingungen der Tiere verbessert. Videoaufnahmen aus dem Zoo zeigen einen an einen Pfosten angeketteten Elefantenfuß. So soll verhindert werden, dass das Tier herumläuft. Die Kette war so kurz, dass die Haut um den Knöchel abgescheuert war. 2013 starben drei weibliche Grizzlybären und ein Video aus 2014 zeigte, dass auf einen Löwen geschossen wurde. Andere Tiere wurden geschlachtet. Was mit dem Fleisch geschah, weiß niemand.

STOP The Animal Abuse at Egypt’s Giza Zoo!

von: Keryn Finch

I have witnessed myself the horrible treatment of the animals at the zoo. I went behind the scenes into the animal cages and it’s horrific.

Large animals in extremely small confined spaces with no food or water. 

They are abusing these animals with weapons to harm and control (sticks).

There is not enough education around animal welfare in this zoo.

Please inspect and shut down!

**Care2 says: this zoo has been described by Egyptian Streets magazine as the „worst zoo in the world“ and a „zoo of horrors“. TripAdvisor reviews describe dirty, tiny cages and unhappy, sick animals. Photographs show lion cubs being held by visitors, and animals being poked with sticks. This place has to be shut down.“** Petition: HERE 

EGYPT’S FORGOTTEN ANIMALS

With all the political chaos going on in Egypt, it’s easy to forget the suffering of its animals. Animals in ancient Egypt were once valued and respected, and guardians would even share their grave with their beloved pet. But in today’s Egypt, they endure an entirely different fate. The country has almost no laws that protect animals, both wild and domesticated, and they face every kind of abuse one can imagine. In many ways Egypt rivals China in its abhorrent treatment of animals.

Egypt has a large number of strays, and the government’s solutions are often brutal and inhumane. Stray’s are often shot or poisoned. There are cases of hungry, homeless dogs being fed food mixed with glass. The digestion of this is long and excruciating, and leads to death. Other dogs without homes are brutally beaten, drowned, or tied with ropes that cut into their skin.

Egypt’s “labor animals” are worked to death. Many families depend on donkeys for their survival, yet they are not treated with care or respect. Donkeys are subjected to homemade equipment, such as saddles, that oftentimes don’t fit them properly. This results in painful wounds that go mostly untreated and lead to even more painful infections. Donkeys are also physically abused and forced to work past the point of exhaustion.

But animal abuse doesn’t only occur on the streets, it also happens in Egypt’s Giza Zoo. The infamous Giza Zoo, located by the Nile river, is the epitome of corruption. Some workers are accused of killing or selling their captives, with some animals simply disappearing from the zoo. But what happens to the ones that disappear — whose fate is most often death — is still more humane than what happens to those who remain. The caged animals are kept in awful conditions. Lions and chimps are kept in small cages where they pace, jump, and scream. The zoo’s elephant is leashed to a short chain, with no adequate exercise. The animals that don’t die all display signs of distress.

It this wasn’t enough, zoo keepers have are accused of letting people come in and play with exotic animals in exchange for money, defending their actions by saying that their salary barely allows them to care for their families. The chairman of the zoo takes no responsibility for this. Source

Netzfrau Doro Schreier
deutsche Flagge

Die schreckliche Praxis des Häutens der Tiere BEI LEBENDIGEM LEIB für den weltweiten Pelz- und Lederhandel – The barbaric and horrendous practice of SKINNING Animals ALIVE for their Fur und Leather Worldwide

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2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Das ist ein Grund keinerlei Urlaub mehr in Ägypten zu machen, so lange bis diese Tierquäler begriffen haben. Die schwächsten Wesen auf diese Weise zu quälen, ich spucke vor euch aus, ihr verkommenes Dreckspack!!!!!

  2. Mit dem Aufkommen der Zivilisation, verlor der Mensch den Rest jeglichen Respekts vor Mensch und Tier. Es gibt Tier „Sportarten“ wo man Hunden Steine umbindet, gerade so schwer das der nicht gleich untergeht, in einen Pool wirft und nun wettet welcher Köter zuletzt absäuft. Der Todeskampf eines Hundes (des letzten Hundes) liegt zwischen 15 bis 30 Minuten. Das ist bei weitem noch nicht mal das schlimmste „Freizeit Vergnügen“, was man zur Unterhaltung betreibt. Primitive Völker, die erst mit ihrem Essen spielen, oder sie lebend zuzubereiten oder gleich zu verzehren. Siehe Asiaten bei lebenden Tintenfisch & Co Essen. Was die Damen hier schreiben ist noch nichts im Vergleich zur praktizierten Realität. Nicht mal die Spitze des Eisbergs.

    Warum wohl bekommt man in unseren Schlachthöfen keinen Termin zur Besichtigung? Ich habe mir das Angesehen, war aber schon zu 95% Vegetarier. Fließband töten, wo das Tier, meist noch nicht mal tot verarbeitet wird, damit man zu Hause sein Stück Fleisch auf den Teller hat, sowie zum Grillen. Wer ist mehr eine Bestie, die primitiven Völker oder wir? Viele unscheinbare Produkte, enthalten tierische „Zusätze“. Es gibt keine 100% Vegetarier, Tierfreunde & Co.

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