Es kommt noch schlimmer! Noch mehr Fleisch aus den USA – USA werden nach eigener Aussage EU-Standards nicht einhalten!

Die Rinderbarone in den USA freuen sich über den „Fleisch-Deal“ der EU mit den USA. Seitdem geht es mit den Tierbeständen und der Fleischerzeugung in den USA wieder aufwärts. 11,8 Millionen Mastrinder warten jetzt darauf, geschlachtet zu werden, um auch eventuell auf den Tellern europäischer Verbraucher zu landen. 45.000 Tonnen hormonfreies Rindfleisch, so lautet der Deal, damit Donald Trump keine Strafzölle auf Autos und Autoteile deutscher und europäischer Hersteller mehr verhängt. Doch schon seit Jahren sorgt ein EU-Einfuhrkontingent über 45.000 t hormonfreies Rindfleisch für Frieden auch im Hormonstreit. Noch heißt es in den Medien hormonfrei, doch darf man den öffentlichen Äußerungen von US-Landwirtschaftsminister Sonny Perdue glauben? Das Verbot von den in den USA gängigen Praktiken, beispielsweise die Verwendung des wachstumsfördernden Arzneimittels Ractopamin bei der Fleischproduktion oder Chlor- und andere chemische Substanzen zur Desinfektion von Exporten nach Europa sollen aufgehoben werden. Auch wollen die USA  die EU-Standards nicht einhalten. Der deutsche Verbraucher ist eh schon einiges gewohnt, so kommen Eier aus der Ukraine und Argentinien – Geflügel aus Brasilien und Thailand und demnächst gibt es dann Hormonfleisch aus den USA. Und da Europa laut der EU der Profiteur vom Handelskrieg zwischen USA und China ist, landet noch mehr Fleisch aus der EU in China. Was der Verbraucher nicht will, landet dann in Afrika. Damit Deutschland überhaupt diese Menge an Fleisch, welches ja auch zum größten Teil exportiert wird, produzieren kann, werden Futtermittel aus Lateinamerika importiert.  Darum wurde jetzt auch ein Freihandelsabkommen zwischen Mercosur-Mitgliedsländern, darunter auch Brasilien, geschlossen und gleich, nachdem man sich geeinigt hat, schickt Präsident Jair Bolsonaro schwer bewaffnete Männer in den Amazonas, um den Regenwald zu plündern. Doch davon bekommt der Verbraucher eh nicht viel mit. Dieser war froh, als Lidl südamerikanisches Rindfleisch zu Tiefstpreisen anbot.

Es kommt noch schlimmer! Noch mehr Fleisch aus den USA – USA werden nach eigener Aussage EU-Standards nicht einhalten!

„Es sei noch nicht der große Deal“, twitterte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Aber es sei ein wichtiger Schritt weg vom US-europäischen Handelskrieg. Im Gegenzug dafür dürfen die USA nun keine Strafzölle auf Autos und Autoteile deutscher und europäischer Hersteller mehr verhängen. Nachdem dieser „Fleisch-Deal“ zwischen den USA und Europa bekannt wurde, waren die Europäischen Fleischproduzenten nicht begeistert und protestierten: „Wir sind das Bauernopfer für die Autoindustrie“.

Quelle: MIV

Doch was die Bauernverbände in Deutschland nicht erwähnten, ist, dass der Milchindustrie-Verband, die Export-Union für Milchprodukte und die German Meat GmbH 2014 eine gemeinsame Repräsentanz in Peking eröffneten. Kofinanziert wird das Projekt durch das Bundeslandwirtschaftsministerium im Rahmen der Exportförderung. Der Parlamentarische Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium Peter Bleser freute sich anlässlich seines Chinabesuches zusammen mit der Geschäftsführerin der Export-Union, Karin Monke, und Steffen Reiter, Geschäftsführer bei German Meat, den Bescheid zur Projektförderung im September 2014 überreichen zu können.

Der Export landwirtschaftlich produzierter Nahrungsmittel aus der EU

Schon jetzt ist Deutschland nach den USA der größte Agrarexporteur der Welt. Dafür erhalten wir dann Lebensmittel auch aus China.

Nicht anders auch bei Eiern – denn die Eier kommen aus der Ukraine und aus Argentinien. Während Deutschland Geflügel exportiert, bekommen die deutschen Verbraucher Geflügel aus Brasilien und Thailand. Deutschland importiert Eier in die Ukraine und diese verkauft Eier wiederum nach Indonesien.

Siehe: Verrückter geht es nicht mehr! EU will mit 15 Mio. Euro Fleischverzehr ankurbeln – Eier aus Ukraine und Argentinien – Geflügel aus Brasilien und Thailand und demnächst Hormonfleisch aus den USA

„Die EU macht zunehmend Zugeständnisse zu Lasten der europäischen Landwirte“, sagte DBV-Präsident Joachim Rukwied zum dem „Fleisch-Deal“ mit den USA. „Das sehen wir mit großer Sorge.“ Auch Thomas Andresen vom Hof Barslund in Schleswig-Holstein veröffentlichte ein Video auf Facebook „Wieder wurden die Bauern verkauft zugunsten der Autoindustrie, die nachhaltigste Landwirtschaft der Welt in Deutschland wird konsequent gegen die Wand gefahren zugunsten der Schwerindustrie“, schimpft er in dem Video. „Ihr seht mich heute ziemlich ratlos und ziemlich traurig.“

Vielleicht wissen die Landwirte noch gar nicht, dass die EU das unsägliche Freihandelsabkommen (TTIP)  mit den USA abschließen will, und zwar noch Ende 2019.  Siehe: Das Schreckgespenst TTIP ist wieder da und diesmal noch schlimmer! USA werden EU-Standards nicht einhalten! – EU says it is ready to launch U.S. trade!

Und schon 2017 schrieben wir in unserem Beitrag zum Thema Fleisch:  Was aber, wenn Donald Trump sich durchsetzt, der verlangt, dass das Verbot von Hormonfleisch aufgehoben wird?

Die USA drohen mit Strafzöllen gegen Agrarerzeugnisse aus der EU. Ein Abkommen zur Lösung des Hormonstreites auf dem Rindfleischmarkt kündigen die US-Amerikaner einseitig auf. Ob es tatsächlich zu Strafzöllen in Höhe von 116 Mio. Dollar komme, habe man in Washington noch nicht entschieden, berichtete John Clarke von der EU-Kommission im März 2017  Bisher sorgte ein EU-Einfuhrkontingent über 45.000 t hormonfreies Rindfleisch für Frieden im Hormonstreit.

Der „Fleisch-Deal“ der EU mit den USA

Während sich in den USA die Fleischproduzenten freuten, die deutschen Landwirte schimpften, wurde etwas verschwiegen, denn die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA wurden wieder aufgenommen. Vielleicht waren sie auch nie beendet. Mit der Billigung einer Mehrheit der Regierungschefs der Mitgliedstaaten am 15. April 2019  hat die Europäische Union den formellen Schritt getan, um die Handelsverhandlungen mit den Vereinigten Staaten voranzutreiben.

Die USA können den europäischen Verbrauchern nicht garantieren, dass importierte Lebensmittelprodukte den EU-Standards entsprechen.

Die Europäische Union ist bereit, Gespräche über ein Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten aufzunehmen, und beabsichtigt, vor Jahresende einen Deal abzuschließen, sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstrom am Montag, dem 15.April 2019.

Die Verhandlungsziele der USA zielen eindeutig auf eine breite Abdeckung der Landwirtschaft ab. Das von der EU angenommene Verhandlungsmandat besteht aus zwei Teilen, von denen einer die Zölle und der andere die inländischen regulatorischen Änderungen betrifft. Die Verhandlungen zu Zöllen beschränken sich auf gewerbliche Waren und schließen insbesondere „landwirtschaftliche Erzeugnisse“ aus. Die letztgenannte Anweisung über die Zusammenarbeit und Kompatibilität von Regulierungsbehörden schließt die Landwirtschaft jedoch nicht aus, so in einem Bericht. 

Die EU sagt, sie habe nie zugestimmt, die Landwirtschaft einzubeziehen. Die Trump-Regierung behauptet, die Landwirtschaft sei eingeschlossen, und mächtige Mitglieder des Kongresses haben behauptet, dass es keinen Deal ohne sie geben könne.

Es kommt noch schlimmer …

Öffentliche Äußerungen von US-Landwirtschaftsminister Sonny Perdue machen deutlich, dass das Verbot von den in den USA gängigen Praktiken, beispielsweise die Verwendung des wachstumsfördernden Arzneimittels Ractopamin bei der Schweinefleischproduktion oder Chlor- und andere chemische Substanzen zur Desinfektion von Hähnchen und Gemüse mit dem Handelsabkommen für US-Exporte nach Europa aufgehoben wird. In jüngsten Treffen mit Mitgliedern des Kongresses hat Perdue diese Aussagen noch mal bekräftigt und erklärt, Europa werde „den Preis zahlen“, wenn es Pestizide einschränkt, einschließlich RoundUp, das den endokrin wirkenden Bestandteil Glyphosat enthält, oder wenn es Schwierigkeiten wegen genmanipulierten Produkten und andere neue Technologien macht!

Das von der US-Regierung überwachte System für Lebensmittelsicherheit kann nicht einmal den US-Verbrauchern garantieren, dass ihre Lebensmittel sicher sind.

Fazit: Die USA können den europäischen Verbrauchern nicht garantieren, dass importierte Lebensmittelprodukte den EU-Standards entsprechen.

In der Tat kann das von der US-Regierung überwachte System für Lebensmittelsicherheit nicht einmal den US-Verbrauchern garantieren, dass ihre Lebensmittel sicher sind. Die USA haben ein kaputtes System, das sich unter der Trump-Regierung noch rapider verschlechtert. Wie die Redaktion der New York Times erklärt, plant die Administration, die von unabhängigen Behörden ausgebildeten und angestellten Inspektoren drastisch um 40 Prozent zu reduzieren, und ermöglicht eine unbegrenzte Geschwindigkeit der Schlachthöfe und im Wesentlichen die Selbst-Regulierung der Industrie.

Die Delegation der USDA-Inspektionsbehörde an Mitarbeitern von Fleischfabriken, die bei kontaminierten Fleischprodukten nicht in der Lage sind, die Produktionslinien anzuhalten, birgt ein Risiko für die Verbraucher in der EU und den Ruf der US-amerikanischen Fleischexporte.

Ein Handelsabkommen, das die staatliche Autorität zur Annahme und Durchsetzung von Schutznormen einschränkt, wird hier ebenso wie in Europa gelten und die Möglichkeiten künftiger Verwaltungen und des Kongresses einschränken, die Privatisierung der Fleischinspektion und anderer Lebensmittelsicherheitsmaßnahmen rückgängig zu machen.

In ihrer gemeinsamen Erklärung zur Einleitung der Handelsgespräche kündigten die Präsidenten der EU und der USA an, „einen engen Dialog über Normen aufzunehmen, um den Handel zu erleichtern, bürokratische Hindernisse abzubauen und die Kosten zu senken.“

Lob für das neue US-europäische Abkommen über Rindfleisch kommt unterdessen vom Maschinenbauerverband VDMA, der nun froh sein kann, dass Donald Trump keine US-Zölle auf deutsche Autos und Autoteile verhängen wird. Doch was sagt der Verbraucher?

Der freut sich, dass die Supermärkte und Discounter Fleisch zu Tiefstpreisen verkaufen, wie Lidl zum Beispiel südamerikanisches Rindfleisch, Entrecôte für nur 15,99 € das Kilo. Dem Fleisch sind man die Herkunft nicht an, nur billig muss es sein. Es interessiert scheinbar auch nicht, was die deutsche subventionierte Fleisch- und Milchindustrie an Umweltzerstörung in anderen Ländern verursacht!

Es ist kein Scherz, sondern nackte Realität: Teurer Grill – billiges Fleisch!

Fleisch aus Deutschland – weltweit gefragt – während Billigfleisch aus anderen Ländern importiert wird – verrückter geht es nicht mehr!

Netzfrauen auch auf >>> Instagram >>>>mit vielen Bildern und Informationen!

Was die deutsche subventionierte Fleisch- und Milchindustrie an Umweltzerstörung in anderen Ländern verursacht

Das Schreckgespenst TTIP ist wieder da und diesmal noch schlimmer! USA werden EU-Standards nicht einhalten! – EU says it is ready to launch U.S. trade!

EU-Hähnchen nach Afrika – Erpressung zugunsten der Fleischkonzerne – EU chicken dumping starves Africa

Es stinkt zum Himmel! 8 Millionen Tonnen Fleisch produziert Deutschland jährlich! Wegen Überproduktion für den Müllcontainer und Billigfleisch wird aus anderen Ländern importiert!

Europa nimmt einen Krieg um die Rohstoffe in Brasilien in Kauf! Wie viele müssen noch für diesen Krieg sterben?

Verrückter geht es nicht mehr! EU will mit 15 Mio. Euro Fleischverzehr ankurbeln – Eier aus Ukraine und Argentinien – Geflügel aus Brasilien und Thailand und demnächst Hormonfleisch aus den USA

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Merkelland sei Dank. Und Altmaier freut es, so wie der aussieht, ist es ihm vollkommen egal ob er ein amerikanisches oder deutsches Kalb frisst. Aber es gibt ja auch noch Menschen mit Anstand und Verstand und diesen ist nicht alles egal. Deutschland ist doch schon genug ausgeMERKELt und abgerippt von dieser unfähigen und korrupten Wichstruppe in Berlin, aber offenbar ist es immer noch nicht genug. Abwählen und in die Wüste schicken, wo sie schon lange hingehören.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.