Wegen sexuellen Missbrauchs verurteilter früherer Vatikan-Finanzchef George Pell muss im Gefängnis bleiben!

Weltweit steht die Kirche wegen sexuellem Missbrauch an Minderjährigen in der Kritik. Trotz der Verurteilung in Australien trägt Kardinal Pell weiterhin seinen hohen Titel der katholischen Kirche. Bereits am 11. Dezember 2018 wurde der 78-jährige ehemalige Finanzchef des Vatikans George Pell in 5 Anklagepunkten für schuldig befunden. Eine wegen sexuellem Eindringen in ein Kind und vier wegen unlauterer Handlungen mit Kindern. Pell war als Finanzchef des Vatikans praktisch die Nummer drei in der Hierarchie und enger Berater vom Papst. Erst im Dezember 2018 hatte Papst Franziskus George Pell aus seinem engen Beraterkreis genommen und sich für seine Arbeit im mächtigen Kardinalsrat bedankt. Nach einem „Maulkorb“ durften die Medien erst im März von der Verurteilung und den schrecklichen Details berichten. Nun wird der 78-jährige ehrgeizige Kardinal den Apostolischen Palast gegen eine Gefängniszelle austauschen, so das Urteil. George Pell legte Berufung gegen das Urteil ein. Der Vatikan berichtete, dass man Pell  gute Chancen einräumte, mit dem Urteil auf freien Fuß zu kommen. Doch der Oberste Gerichtshof in Melbourne hat die Verurteilung des Kurienkardinals George Pell wegen Kindesmissbrauchs bestätigt und so bleibt George Pell  weiterhin in Haft. Der ehemalige Chorknabe, der von Kardinal George Pell sexuell missbraucht wurde, begrüßte die Zurückweisung von Pells Berufung und sagte, er hoffe, „es ist jetzt vorbei“.

Der Oberste Gerichtshof in Melbourne hat die Verurteilung des Kurienkardinals George Pell wegen Kindesmissbrauchs bestätigt.

Endlich dürfen Medien nach „Maulkorb“ berichten! Bis zu 50 Jahre Haft für Kardinal George Pell – hieß es im Februar 2019. Während der Papst zum Abschluss der Anti-Missbrauchskonferenz im Vatikan ein Ende der „Abscheulichkeit“ versprach, wurde auf der anderen Seite der Erde ein ranghoher Katholik, George Pell, wegen Sexualdelikten nach zwei geheimen Gerichtsverfahren verurteilt. George Pell hat sich des Kindesmissbrauchs schuldig gemacht! „Du bist ein Monster“, so die Opfer. Im März 2019 dann das Urteil, 6 Jahre Haft. Es waren schreckliche Details, die ans Tageslicht kamen. 

Pell sitzt seit März im Gefängnis

Zum Berufungstermin erschien Kardinal Pell, der diesen hohen Titel der katholischen Kirche weiterhin trägt, in klerikalem Schwarz mit weißem Priesterkragen. Gebeugt stieg er eine halbe Stunde vor dem offiziellen Termin aus dem Gefängnisbus und wurde zu einer Wartezelle im Gerichtsgebäude geführt.

„Die Gerechtigkeit hat sich heute durchgesetzt.“ Die Missbrauchsüberlebenden und Fürsprecher der Opfer jubelten, als George Pell seine Berufung gegen die Verurteilung verlor.

Das Verfahren wurde am Mittwoch live auf der Website des Obersten Gerichtshofs von Victoria übertragen.

Die Entscheidung der drei Berufungsrichter wurde nicht nur live über das Internet, sondern auch auf allen australischen Fernsehkanälen ausgestrahlt. Die Oberste Richterin Anne Ferguson verkündete das, worauf in Australien viele gewartet haben:

Das höchste Gericht des Bundesstaats Victoria lehnt die Berufung gegen das Urteil des Geschworenengerichts ab. „Justice Maxwell und ich akzeptierten die Behauptung der Staatsanwaltschaft, dass der Kläger ein überzeugender Zeuge ist und  eindeutig kein Lügner, sondern ein Zeuge der Wahrheit“, sagte Richterin Anne Ferguson. Die Jury von Geschworenen, die Pell verurteilte, habe diesem Zeugen zu Recht Glauben geschenkt.

Pell müsse weiter im Gefängnis bleiben, aus dem er frühestens nach etwas über drei Jahren entlassen werden könne.

Kardinal Pell über den Berufungsentscheid enttäuscht

Die Rechtsanwälte George Pells haben indessen wie von Beobachtern erwartet angekündigt, dass sie eine weitere Berufung vor dem höchsten australischen Gericht in Betracht ziehen. Kardinal Pell sei über den Berufungsentscheid enttäuscht. Er bestehe weiterhin auf seiner Unschuld.

„Mein Mitgefühl gilt den Opfern sexuellen Kindesmissbrauchs“, sagte Premierminister Scott Morrison nach der Bekanntgabe, dass George Pell weiterhin in Haft bleiben muss.

Die Behörden untersuchen laut vaticannews.va derzeit auch, ob ein Online-Brief, den Pell offenbar an Anhänger geschickt hat, gegen die Gefängnisregeln verstößt. Das Justizministerium in Melbourne hatte am Samstag, dem 10. August 2019 Ermittlungen wegen des auf Twitter veröffentlichten Briefes eingeleitet. Häftlingen sei es nicht erlaubt, Nachrichten in den sozialen Medien zu posten oder andere um Postings in ihrem Namen zu bitten.

„Die härteste Geschichte, die ich je gemacht habe“:  Louise Milligans Ermittlungen gegen George Pell

Louise Milligan ist eine preisgekrönte Journalistin in Australiens führenden Medien für aktuelle Angelegenheiten. Sie ist es gewohnt, schwierige Geschichten in Angriff zu nehmen, und hat auch keine Angst, wenn es sich bei der Recherche um Menschen mit Macht handelt. Drei Jahre lang untersuchte sie die Vorwürfe gegen George Pell wegen sexuellen Kindesmissbrauchs.

„Ohne Zweifel ist dies die härteste Geschichte, die ich je gemacht habe“, sagte Milligan, im März 2019, nachdem über den Fall George Pell wegen Sexualdelikten berichtet werden durfte. Bei Four Corners erhielt Milligan exklusive Interviews mit der Familie eines Chorknaben, die Pell 1996 einmal in der St. Patrick’s Cathedral wegen Missbrauchs angeklagt hatte. Milligan war die erste Journalistin, die über die Vorwürfe berichtete, sehr kurz in einer Geschichte im Jahr 2016 und ausführlich in ihrem Buch: Kardinal, Aufstieg und Fall von George Pell.

„Dies ist eine Person, die eine immense politische und kulturelle Macht besaß, was enorm und sehr, sehr schwierig war,“ berichtete Milligan in abc.net.au

Was die Opfer ertragen mussten, erfahren Sie weiter unten im Bericht.

Kardinal Pell ist der bislang ranghöchste katholische Geistliche, der wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs verurteilt wurde.

In Australien konnte weder der Vatikan Pell helfen noch der teure Anwalt, der vor ihm Rocker und Betrüger verteidigt hatte. Australien hat einen Prozess begonnen, den die Kirche selbst nicht zu bewältigen scheint.

Kardinal George Pell wurde verurteilt, weil er als Erzbischof von Melbourne Chorknaben sexuell missbraucht hatte.

Es waren Anschuldigungen wegen sexuellen Missbrauchs, die die katholische Kirche erschütterten und ein enormes Interesse erweckten – doch der Fall verschwand für neun Monate plötzlich aus der Öffentlichkeit. Bis im Dezember 2018 endlich Details ans Tageslicht kamen. Doch auch einige dieser Veröffentlichungen verschwanden plötzlich von den Webseiten. Ein Maulkorb war verhängt worden – Siehe: Endlich dürfen Medien nach „Maulkorb“ berichten! Bis zu 50 Jahre Haft für Kardinal George Pell – George Pell found guilty of child sex abuse: ‘You’re a monster’

Die Aussagen des Zeugen:

Pells Opfer waren zwei 13-jährige Jungen, die Stipendien am renommierten St. Kevin’s College erhielten.

Das Gericht hörte sich die grausamen Geschichten der Opfer an. Was sie zu hören bekamen, konnte grausamer nicht sein.

Bei einer feierlichen Sonntagsmesse im Dezember 1996 waren sie „abgehauen“ und wurde dabei erwischt, wie sie von dem Sakramentalwein in der Sakristei – einem Raum hinter dem Dom, der von Priestern zum Anziehen benutzt wurde – tranken. Es war Pell, der neue Erzbischof, und während er mit ihnen schimpfte, legte er seinen Penis unter seinen zeremoniellen Gewändern frei, bevor er sie belästigte. Eines der Opfer, jetzt in den Dreißigern, brachte die Vorwürfe der Polizei vor, nachdem er jahrelang versucht hatte zu verstehen, was er erlebt hatte.

Etwa einen Monat, nachdem Pell ihn vergewaltigt hatte, wurde er erneut sexuell angegriffen, indem er ihn gegen eine Kathedralenwand drückte und seine Genitalien streichelte. Auszüge seiner Aussage wurden vor Gericht vorgelesen und können nun zum ersten Mal veröffentlicht werden.

„[Pell] stellte sich in die Tür und sagte so etwas wie „was machst du hier“ oder „du bist in Schwierigkeiten“, erzählte das Opfer der Jury. Einer der Jungen hatte gefragt: „Können Sie uns gehen lassen? Wir haben nichts gemacht“. Stattdessen zog der damalige Erzbischof einen der Jungen beiseite und drückte seinen Kopf an seinen Penis.

Nach ein paar Minuten wandte Pell seine Aufmerksamkeit dem anderen Chorknaben zu und zwang ihn zu Oralsex, bevor er ihn beim Masturbieren streichelte.

„Ich zog mich wieder an,“ sagte der ehemalige Chorknabe der Jury und schätzte, dass die Tortur nur wenige Minuten gedauert hatte. „Wir standen auf und verließen den Raum und gingen zurück.“ Ein paar Monate später wurde der Junge ein zweites Mal von Pell missbraucht.

Pell habe „Blut an den Händen“

Das andere Opfer von Pell starb 2014 an einer „versehentlichen“ Überdosis Heroin. Sein Vater sagte, Pell habe „Blut an den Händen“, und kündigte an, den Kardinal oder die katholische Kirche wegen des Todes seines Sohnes zu verklagen. Das überlebende Opfer, das um Anonymität gebeten hatte, veröffentlichte nach dem heutigen Urteil eine Erklärung durch seinen Anwalt, so news.com.au am 26. Februar 2019.

„Wie viele Überlebende habe ich Scham, Einsamkeit, Depression und Kampf erlebt“, ließ das Opfer über seinen Anwalt verkünden. „Ich habe Jahre gebraucht, um die Auswirkungen auf mein Leben zu verstehen. Irgendwann stellen wir fest, dass wir jemandem vertraut hatten, den wir fürchten sollten, und wir fürchten die echten Beziehungen, denen wir vertrauen sollten. Der Prozess war anstrengend und ist noch nicht vorbei.“

Urteil im Fall Pell: Die Stellungnahme des Vatikans


Nachdem die Berufung des Kurienkardinals George Pell am Mittwochmorgen zurückgewiesen wurde, hat das vatikanische Presseamt laut vaticannews.va folgende Erklärung abgegeben:

Der Heilige Stuhl bekräftigt – wie bereits am 26. Februar nach Verkündigung des Urteils erster Instanz erklärt – seinen Respekt vor den australischen Justizbehörden und nimmt die Entscheidung, die Berufung Kardinal George Pells abzulehnen, zur Kenntnis.

In Erwartung weiterer Entwicklungen im Gerichtsverfahren erinnert der Heilige Stuhl daran, dass der Kardinal stets seine Unschuld beteuert hat und das Recht hat, beim Obersten Gericht Berufung einzulegen.

Bei dieser Gelegenheit bekräftigt der Heilige Stuhl zusammen mit der Kirche in Australien seine Nähe zu den Opfern sexuellen Missbrauchs und erneuert seine Verpflichtung, über die zuständigen kirchlichen Behörden gegen Mitglieder des Klerus vorzugehen, die sich eines solchen Missbrauchs schuldig machen.

Kardinal George Pell wird wahrscheinlich seine Haftstrafe in einem Gefängnis verbringen, das speziell für Sexualstraftäter und hochrangige Kriminelle ausgelegt ist.

Das Justizministerium hat noch nicht bestätigt, wo der hochrangige katholische Geistliche den Rest seiner Gefängniszeit verbringen wird. Höchstwahrscheinlich wird er jedoch in das Hopkins Correctional Center in Ararat im Westen von Victoria gebracht, ein Gefängnis, in dem die Hälfte der Gefängnisinsassen Sexualstraftäter sind.

Unterstützer der Missbrauchsopfer bejubeln, dass Pell weiter im Gefängnis bleiben muss. Es gibt doch noch eine Gerechtigkeit, so viele Anwesende!

Netzfrauen Ursula Rissmann-Telle und Doro Schreier

Endlich dürfen Medien nach „Maulkorb“ berichten! Bis zu 50 Jahre Haft für Kardinal George Pell – George Pell found guilty of child sex abuse: ‘You’re a monster’

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich hoffe sie nehmen diese Drecksau im Gefängnis richtig ran, so dass man seine Schreie ganz laut hört. Wenn er dann Gott um Hilfe bittet mein er es zum ersten Mal in seinem verkommenen Leben ehrlich. Da bekommt den Arsch aufreißen was richtig liebliches. Also liebe Jungs im australischen Knast, zeigt ihm bitte jeden Tag wie Angst und Schmerz funktionieren. Macht ihn zum Gläubigen!!!!!

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