R.I.P. Tikiri, der Skelettelefant aus Sri Lanka ist gestorben – Emaciated elephant Tikiri dies after ‘70 years a slave’

Es waren herzzerreißende Bilder, die weltweit für Empörung sorgten, als Tikiri, ein 70-jähriger total abgemagerter Elefant, während eines Festivals in Sri Lanka zusammenbrach. Tikiiri war seit ihrem 5.Lebensjahr gezwungen worden, an solchen Festivals teilzunehmen. Tikiri wurde ihr ganzes Leben lang missbraucht, jetzt ist Tikiri gestorben. Tikiri konnte ihre letzten Jahre nicht mehr in Freiheit verbringen. „Tikiris Leiden ist endlich vorbei.“, teilte die Save Elephant Foundation mit. Die Elefantin Tikiri  war eine von 60 Elefanten, die in Sri Lanka während der Esala Perahera an zehn aufeinanderfolgenden Abenden viele Kilometer laufen mussten.

R.I.P. Tikiri, der Skelettelefant aus Sri Lanka, ist gestorben

Im August 2019 berichteten wir, dass schreckliche Aufnahmen zeigten, wie Tikiri nach Jahren von Folter durch ihre Besitzer darum kämpfte, aufrecht zu stehen. Die Elefantin Tikiri war  eine von 60 Elefanten, die in Sri Lanka während der Esala Perahera an zehn aufeinanderfolgenden Abenden viele Kilometer laufen mussten. Begleitet wurde das Schauspiel mit Feuerwerk und viel Rauch. Die Touristen sahen nicht, wie abgemagert Tikiri war, denn sie trug ein „Kostüm“. Tikiri war so geschwächt, dass sie während des Festivals zusammenbrach. Immer wieder forderte auch die Save Elephant Foundation Touristen dazu auf, diesem Schauspiel fernzubleiben.

Eine Petition wurde gestartet, die dazu aufforderte, dass der Missbrauch an Elefanten gestoppt wird und dass Tikiri ihre letzten Jahre in Freiheit verbringen darf. Ihre Freiheit hat sie nie erlangt. Tikiiri kam wieder zu ihrem Besitzer, der versprach, dass sie nicht mehr an solchen Festivals teilnehmen muss.

Doch sie war immer noch mit einem Seil gefesselt und wurde mit einem sogenannten „Bullenhaken“ misshandelt.

Solche Trainer nennt man in Mahouts, die Elefantenwärter. Wenn sie ein Elefantenbaby erhalten, wird es gefesselt oder in ein kleines Loch eingesperrt. Es muss hungern, bekommt Schläge mit einem metallenen Bullenhaken, bis man seinen Willen gebrochen hat. Der Mahout wird den Elefanten lebenslang begleiten und mit seinem Bullenhaken dafür sorgen, dass er nie verlernt, den Menschen zu gehorchen. Siehe Grausam! Sie werden gefangen, gefoltert – Elefanten für den Tourismus misshandelt! – The Extent of Abuse Suffered by Elephants in Tourism Industry

Tikiri verstarb nur einen Monat, nachdem ihr Schicksal weltweit gekannt geworden war.

„Die traurige Nachricht ist, dass Tikiri heute Abend gestorben ist. Hier gibt es sowohl Trauer als auch Erleichterung. An sie zu denken, bringt solche Schmerzen in mein Herz, “ so die Save Elephant Foundation“ am 24. September 2019. „Die harte Arbeit war ihr Leben und nicht die Freiheit. … Tikiris Leiden hat ein Ende, ihre Seele ist jetzt frei …RIP liebe Tikiri. Schau niemals in diese Welt zurück, die dir und deinen Freunden gegenüber so grausam ist.“

 Tikiri wurde ihr ganzes Leben lang missbraucht

Leider konnte Tikiri nicht mehr gerettet werden, aber es gibt in Asien noch viele weitere Elefanten, die für den Tourismus misshandelt werden.

Die „Save Elephant Foundation“ teilte in August 2019 auf Facebook schockierende Bilder eines extrem abgemagerten Elefanten, der auf Sri Lanka für Touristen missbraucht wurde. Das Perahera Festival in Kandy, Sri Lanka, ist ein buddhistisches Fest, wo Elefanten geschmückt durch die Straßen getrieben werden. Viele Touristen kommen gerade auch wegen des Festivals nach Sri Lanka, sehr zum Leidwesen der Tiere, denn diese müssen an zehn aufeinanderfolgenden Abenden viele Kilometer laufen. Siehe auch Rette Tikiri, den missbrauchten Skelettelefanten in Sri Lanka – Boycott elephant attractions- Help Tikiri The Abused Elephant In Sri Lanka

Save Elephant Foundation

Die bunten, oft mit Lichtern behängten Gewänder der Elefanten bedecken das wahre Leid der Tiere. Die Elefanten sind oft nicht nur völlig unterernährt, sondern werden auch in einem harten Training misshandelt.

Die Save Elephant Foundation, die ihren Sitz in Thailand hat, fordert dazu auf, dass Elefanten nicht weiterhin misshandelt werden und Touristen solche „Veranstaltungen“ meiden sollen.

Elefanten gehören zu den gefährdeten Arten in Asien

Asiatische Elefanten sind eine vom Aussterben bedrohte Art. Elefantenbabys werden von ihren Müttern weggerissen, und wenn die Elefanten das Junge verteidigen, werden andere Elefanten der Herde erschossen. Eingesperrt in einem kleinen Käfig oder Loch in der Erde, gefesselt und grausam misshandelt wird das Elefantenbaby, bis es gelernt hat, die Menschen zu fürchten und ihnen zu gehorchen. Dieser Brauch ist unter dem Namen Phajaan, das Brechen, bekannt. Da Elefantenreiten in Asien oder Selfies mit kleinen Elefantenbabys boomen, müssen immer mehr Elefantenbabys diese Gräueltaten über sich ergehen lassen. 

Jedes Jahr im November beginnt die Hauptsaison für Reisen nach Asien wie Thailand oder Indien und den Touristen werden Elefantenreiten oder eine Elefantenshow als Attraktion angeboten. Solange Touristen für diese Attraktionen zahlen, werden weiterhin Elefanten misshandelt!

Für soziale Tiere wie Elefanten ist das Folter. Sie haben wenig bis überhaupt keine natürlichen Kontakte zu ihresgleichen und können sich nicht natürlich verhalten. Bei vielen der Elefanten, die während der Untersuchung gefilmt wurden, kann man repetitives und unsinniges Verhalten beobachten – ein häufiges Anzeichen für mentalen Stress. Wenn ihnen dann endlich die Ketten abgenommen werden, müssen sie unter dem grausamen Diktat eines Elefantenführers (sogenannte Mahouts) arbeiten. Fast 50% der Elefanten sterben an den Misshandlungen. Der Rest von 10% stirbt an Herzversagen innerhalb eines Jahres auf Grund von Stress. Siehe: Diese schreckliche Industrie boomt, weil ausländische Besucher Elefanten reiten oder viel Geld zahlen, damit die Elefanten Tricks ausführen

R.I.P. Tikiri , jetzt bist du endlich frei.

Netzfrau Doro Schreier

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