ADM, Cargill, Nestlé und Deutsche Unternehmen beteiligt! Tausende Hektar Naturwald für Palmölanbau in Guatemala vernichtet – Deep in Guatemala’s jungle, drugs and murder are new neighbors to palm oil

Zerstörung von Regenwald, Wasserverschmutzung und Landraub gehen mit der Palmöl-Produktion in Guatemala einher. Anwohner aus Gemeinden in der Nähe von Ölpalmplantagen berichten von Wassermangel sowie von Hautkrankheiten, Erbrechen und Kopfschmerzen durch verseuchtes Wasser und giftige Dämpfe. Eine neue Studie belegt die Mitverantwortung deutscher Unternehmen. Doch auch ein weiterer Bericht von Reuters macht deutlich, wie auch in  Semuy in Guatemala ADM, Cargill und Nestlé von dem Palmöl profitieren. Mehrere Todesfälle ereigneten sich am Rande des Anwesens, das Nestle und Cargill mit Palmöl beliefert, darunter drei Säuglinge. Auch Nestlé stand schon wegen Palmöl in Guatemala in der Kritik. Tausende Fische starben auf Grund der Verseuchung des Flusses La Pasión mit dem Pestizid Malathion. Nicht nur in Indonesien und Malaysia wird Palmöl angebaut, sondern auch in Lateinamerika sollen ganze Regionen auf den Anbau von Ölpalmen umgestellt werden. Für die Familien, die seit Generationen auf dem Land leben, bleibt weder genug Platz noch ausreichend Arbeit. Ganze Gemeinden werden vertrieben und verlieren ihre Lebensgrundlage. Die ihr Land verteidigen werden ermordet, wie die Umweltaktivistin Diana Isabel Hernández. Die 35-jährige wurde in Guatemala auf offener Straße aus einem Auto heraus erschossen. Für die Palmöl-Produktion in Guatemala nehmen auch deutsche Unternehmen die Zerstörung tausender Hektar Wald und die Kontaminierung von Gewässern in Kauf. 

Auch Deutsche Unternehmen beteiligt! Tausende Hektar Naturwald für Palmölanbau in Guatemala vernichtet

actualitix.com

Eine neue Studie weist auf eine klare Mitverantwortung von deutschen Unternehmen entlang der Lieferkette des Massenrohstoffes hin. So wird das Palmöl aus den untersuchten Plantagen unter anderem von den Unternehmen ADM Mainz und Vandemoortele Deutschland verarbeitet. Vandemoortele beliefert Edeka beispielsweise mit palmölhaltigen Käsekuchen und Mini-Donuts.

Doch nicht nur eine neue Studie aus Deutschland, die Ende September 2019 von der Christlichen Initiative Romero (CIR) veröffentlicht wurde zeigt, das Tausende Hektar Naturwald für Palmölanbau in Guatemala vernichtet wurde, sondern auch ein aktueller Beitrag von Reuters vom  09.Oktober  2019 zeigt, dass sogar Drogenbanden in einem Gebiet, das besser für seine natürliche Schönheit, den Bergbau und die afrikanische Palme bekannt ist, frei operieren. Die Todesfälle ereigneten sich am Rande des Pataxte-Anwesens, das Nestle und Cargill mit Palmöl beliefert. Die Behörden gaben an, die Landebahnen auf dem Anwesen seien von Menschenhändlern benutzt worden.

In Semuy-Gebiet – das ADM, Cargill & Nestlé mit Palmöl versorgt, wurden auf Plantagen Labore für Drogen, Waffen und Menschenhandel gefunden

Die  Regierung in Guatemala veranlasste einen „Belagerungszustand“ in Semuy und in fünf weiteren der 22 Regionen  des Landes. Es zeigt die Präsenz von Drogenhändlern und die Lebensbedingungen der dort lebenden Menschen,  in einem Gebiet, das Palmöl produziert. In  den Blickpunkt gerückt sind auch die transnationalen ADM, Cargill und Nestlé.

Agenten der Nationalen Zivilpolizei von Guatemala während einer Operation zum Abbau eines Kokaverarbeitungslabors in Izabal, Guatemala. 19. September 2019

Tief im Dschungel Guatemalas sind Drogen und Mord neue Nachbarn von Palmöl, so der aktuelle Bericht von Reuters. Anfang September wurden drei Soldaten erschossen, als sie nach Landebahnen im Dschungel suchten, die von Drogenhändlern benutzt wurden.

„Wir haben Landebahnen gefunden, einige davon im Verborgenen. Es gibt einige, die legal sind, aber es gibt Hinweise darauf, dass Flugzeuge mit illegalen Waren landen “, sagte General Luis Alberto Morales, stellvertretender Generalstabschef des Präsidenten, gegenüber Reuters.

Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Oscar Perez, sagte, die Ermittler hätten auch die Überreste brennender Flugzeuge in der weiteren Umgebung gefunden, ein verräterisches Zeichen dafür, dass die Landebahnen für den Menschenhandel verwendet wurden.

„In der Gegend wurden zehn Bahnen von NaturAceites gefunden. Das bedeutet nicht, dass die (Firma) sie benutzt, aber sie wurden von Leuten benutzt, die illegalen Handel betreiben “, sagte Morales, der General.

Semuy II liegt zwischen einem dschungelbewachsenen Hügel und einem weitläufigen Palmenanwesen und wurde auf Land gebaut, von NaturAceites gespendet wurde. Das Unternehmen gehört einer der reichsten Familien Guatemalas und liefert das Öl an die Rohstoffgiganten Cargill und Nestle.

Aus der Studie Studie der Christlichen Initiative Romero (CIR)

  • Auf die Bitte um eine Stellungnahme zu den Morden, dem Drogenhandel und den Bedingungen in Semuy II antwortete Nestle, dass „alle unsere Lieferanten, die direkt von NaturAceites beliefert werden, umgehend kontaktiert werden, um weitere Informationen zu erhalten.“ nach seinen Standards arbeiten, aber wenn sich herausstellt, dass es illegal handelt, wird es Maßnahmen ergreifen, so Reuters. 
  • ADM konnte keine Kommentare abgeben. Cargill erklärte seinerseits, dass NaturAceites nach Einschätzung von Dritten die Richtlinien für nachhaltiges Palmöl eingehalten habe. Sollte das Unternehmen jedoch „illegal arbeiten oder die Standards von Cargill nicht einhalten, werden wir unverzüglich Maßnahmen ergreifen“.
  • Der Roundtable für nachhaltiges Palmöl (RSPO), der weltweite Nachhaltigkeitszertifikate, einschließlich an NaturAceites, vergibt, erklärte: „Zertifizierte Mitglieder müssen angemessene Unterkünfte, sanitäre Einrichtungen und Wasserversorgung bereitstellen. medizinische und pädagogische Dienstleistungen nach nationalen oder höheren Standards, sofern keine öffentlichen Einrichtungen verfügbar oder zugänglich sind. “

Trotzdem lebt die Bevölkerung von Semuy II, etwa 2.000 Menschen, in bescheidenen Holzhäusern und hat wenig Zugang zur Außenwelt, es fehlt an Strom und Trinkwasser und die meisten kommunizieren in q’eqchí , eine Sprache mit Maya-Ursprung.

Wenn die Bewohner von Semuy nicht vier Monate im Jahr bei NaturAceites arbeiten, pflanzen sie Mais und Kardamom an, eine aromatische Art, die Guatemala mehr als jedes andere Land der Welt hervorbringt, so Reuters. 

Die Biospritproduktion ­gefährdet die Welternährung, sagen Entwicklungsexperten. Wie real diese Warnung ist, zeigt Guatemala. Im Laufe der vergangenen Jahre haben Großkonzerne riesige Ländereien gekauft. Sie wollen die Landwirtschaft ganzer Regionen auf den Anbau von Ölpalmen und Zuckerrohr umstellen, aus denen Ethanol und Biodiesel gewonnen werden können. Für die Familien, die seit Generationen auf dem Land leben, bleibt entweder nur die Versklavung oder die Vertreibung. Wer gegen diese Konzerne kämpft, wird ermordet oder verhaftet.

Guatemala gehört weltweit zu den gefährlichsten Ländern für Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger, die sich für Landrechte und Umweltschutz einsetzen. Erst im September 2019 wurde die Umweltaktivistin Diana Isabel Hernández ermordet. Siehe R.I.P. Diana Isabel Hernández – Euer Profit kostet uns das Leben! Wieder wurde eine Umweltaktivistin ermordet!

Seit der Jahrhundertwende gehören die Abholzungsraten in Guatemala zu den höchsten des Kontinents.

Guatemala ist reich an Rohstoffen, doch mehr als 75 % der Gesamtbevölkerung lebt in Armut. Durch Rodungen kommt es immer wieder zu Erdrutschen. Palmöl und Zuckerrohr für Bioethanol rauben den Kleinbauern das Land, aber auch Rohstoffe wie Eisen, Zink, Silber und Kaffee machen das Land seit 2003 interessant für große nationale Konzerne. Die Mehrheit der ärmsten Bevölkerung hat nur kleine Anbauflächen zur Verfügung und genau diese werden u. a. durch den Anbau von Palmöl zerstört. Seit der Jahrhundertwende gehören die Abholzungsraten in Guatemala zu den höchsten des Kontinents.

In abgelegenen Regionen haben Regierungen kaum Einfluss. Hier sind die lokalen Machthaber Großbauern, Landspekulanten oder Holzhändler.

Neue Studie belegt Mitverantwortung deutscher Unternehmen

Der Bericht von Reuters bestätigt auch die Studie der Christlichen Initiative Romero (CIR), die am 26.September 2019 veröffentlicht wurde. 

Zahlreiche Kinder leiden wie dieser Jungen an Hautkrankheiten. Foto: María Fernanda Wrey (PODER)

Deutsche Unternehmen machen Geschäfte mit Palmölproduzenten in Guatemala und mit Minenbetreibern in Mexiko, obwohl diese Menschenrechte verletzen und die Lebensgrundlagen der Menschen vor Ort zerstören. Das belegt die heute veröffentlichte Studie der Christlichen Initiative Romero (CIR) zu den Massenrohstoffen Palmöl und Kupfererz. Die Organisation ist Teil der Initiative Lieferkettengesetz, einem breiten gesellschaftlichen Bündnis, das von der Bundesregierung die Einführung eines Lieferkettengesetzes fordert.

Zerstörung von Regenwald, Wasserverschmutzung und Landraub gehen mit der Palmöl-Produktion in Guatemala einher. Anwohner aus Gemeinden in der Nähe von Ölpalmplantagen berichten von Wassermangel sowie von Hautkrankheiten, Erbrechen und Kopfschmerzen durch verseuchtes Wasser und giftige Dämpfe. Kleinbauern beklagen den Verlust ihrer Existenzgrundlage, Plantagenarbeiter die prekären Arbeitsbedingungen. „Der deutsche Rohstoffhunger hat katastrophale soziale und ökologische Auswirkungen. Unternehmen dürfen nicht länger ungeachtet der massiven Schäden an Mensch und Natur wirtschaften“, fordert Thorsten Moll, CIR-Referent für Rohstoffe und Co-Autor der Studie.

Illustrationen: Sarah Heuzeroth

Die Studie weist auf eine klare Mitverantwortung von deutschen Unternehmen entlang der Lieferkette des Massenrohstoffes hin. So wird das Palmöl aus den untersuchten Plantagen unter anderem von den Unternehmen ADM Mainz und Vandemoortele Deutschland verarbeitet. Vandemoortele beliefert Edeka beispielsweise mit palmölhaltigen Käsekuchen und Mini-Donuts. Daher fordert die neu gegründete Initiative Lieferkettengesetz einen gesetzlichen Rahmen, der deutsche Unternehmen zur Achtung von Menschenrechts- und Umweltstandards verpflichtet.

„Für die Palmöl-Produktion nehmen deutsche Unternehmen die Zerstörung tausender Hektar Wald und die Kontaminierung von Gewässern in Kauf. Wertvoller Lebensraum wird zerstört. Und es gibt kein Gesetz, das die Unternehmen daran hindert“, erklärt Gesche Jürgens von Greenpeace, eine der Trägerorganisationen der Initiative Lieferkettengesetz.

„Immer wieder beteuern Unternehmen, dass sie ihrer Verantwortung freiwillig nachkommen – und immer wieder kommt es dann doch zu Ausbeutung und Umweltzerstörung. Es reicht! Menschenrechte und Umweltstandards sind kein Wunschkonzert. Nur ein Lieferkettengesetz verpflichtet die Unternehmen, die Menschenrechte zu achten. Deswegen brauchen wir endlich einen gesetzlichen Rahmen!”, fordert Johannes Heeg, Campaigner der Initiative Lieferkettengesetz.

Die Initiative Lieferkettengesetz ist ein Zusammenschluss von 64 zivilgesellschaftlichen Organisationen. Sie tritt dafür ein, dass Unternehmen Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten vermeiden und fordert hierzu von der Bundesregierung die Schaffung eines gesetzlichen Rahmens. CIR und Greenpeace gehören zu den 17 Trägerorganisationen der Initiative.

Weiterführende Infos

Studie “Der deutsche Rohstoffhunger”
Kurzes Fact Sheet zur Studie
Mehr über die Initiative Lieferkettengesetz

Palmöl Guatemala – mongabay.com

Wie wir bereits berichteten, ist die Europäische Union (die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten zusammen) der führende Geber für Entwicklungshilfe in Guatemala. Guatemala hat seine Türen für europäische Investoren geöffnet, die zunehmend Druck auf die lokalen Gemeinschaften und die Umwelt ausüben. Es kommt zu Menschenrechtsverletzungen.

Neben den Einschnitten in die Grundrechte ist eine zunehmende Angst in der Bevölkerung auf Grund des Vorgehens der Beamten und Militärs: Hausdurchsuchungen, Befragungen, Verhaftungen, die teilweise unter Anwendung von Gewalt und Einschüchterung stattfinden. Es kommt immer wieder zu Verhaftungen, wo man den Aktivisten den Zugang zu ihnen durch Familie und Menschenrechtsorganisationen erschwert, Landraub und Verletzungen der Menschenrechte nur des Profites wegen, unter Beteiligung der EU. Siehe: Guatemala – Raubbau wegen Rohstoffen

Deep in Guatemala’s jungle, drugs and murder are new neighbors to palm oil

Published By Reuters

SEMUY II, Guatemala – Bullet holes scar a wall in the only school in Semuy II, a remote village in northeastern Guatemala where three soldiers were shot dead early in September as they searched for jungle landing strips used by drug traffickers.

Soldiers are seen near an African palm oil plantation run by NaturAceites during a temporary state of siege, approved by the Guatemalan Congress following the death of several soldiers in the area, in the village of Semuy II, Izabal Department, Guatemala September 9, 2019. (REUTERS/Luis Echeverria/MANILA BULLETIN)

Soldiers are seen near an African palm oil plantation run by NaturAceites during a temporary state of siege, approved by the Guatemalan Congress following the death of several soldiers in the area, in the village of Semuy II, Izabal Department, Guatemala September 9, 2019. (REUTERS/Luis Echeverria/MANILA BULLETIN)

In the village school’s classrooms, books and open notebooks gathered dust on the desks, while on a board, the fateful date of the shootings was written in red ink: “September 3.”

President Jimmy Morales said the soldiers were killed by villagers protecting a drug shipment. In response, the government gave the army temporary emergency powers over a vast swathe of surrounding territory, leading to some startling discoveries.

Searches uncovered coca plantations and cocaine laboratories, including in Semuy II’s municipality of El Estor, suggesting drug gangs have been operating freely in an area better known for its natural beauty, mining and African palm. The deaths occurred on the fringes of the Pataxte estate that supplies palm oil to Nestle and Cargill, with authorities saying landing strips on the estate had been used by traffickers.

“We’ve found landing strips, some of them clandestine. There are some strips that are legal, but there’s evidence of planes landing with illicit goods,” General Luis Alberto Morales, deputy head of the presidential general staff, told Reuters.

Ministry of Defense spokesman Oscar Perez said investigators had also found the remains of torched planes in the wider area, a tell-tale sign the strips were being used for trafficking.

The discovery is a dramatic development in the drug war that brings fields and laboratories used to make cocaine closer to the US market than ever before.

The development led Guatemala’s interior minister to declare that the country was now a cocaine producing nation – a distinction previously reserved for Andean countries in South America.

Images provided by the government of the army’s discoveries show what appears to be a well-built laboratory, which Morales said could produce up to half a tonne of cocaine a day. He said the government had discovered 1.5 million coca plants along with the labs, estimating a street value of $800 million.

Such numbers may be inflated. While Andean plantations vary widely in density of plants per hectare, it would be hard to fit so many plants on the apparently small areas of land so far discovered by the soldiers in the wake of the killings. Only last year, Guatemala discovered a small field of coca for the first time.

However, the discovery of sophisticated laboratories fits with recent trends of Colombian gangs exporting half-processed cocaine to finish the product in countries with less strict policing, said Hernando Bernal, an official from the United Nations drugs and crime agency’s illicit crop monitoring program.

The US embassy in Guatemala declined to comment for this story.

FEAR, ISOLATION

The events of Tuesday, Sept. 3 are murky. Around noon, a patrol of nine soldiers with weapons at the ready tried to cross the village of Semuy II, the first time military officials had been seen in years, locals and authorities agree. At this point, the versions diverge.

Authorities say the villagers ambushed the soldiers and shot three of them behind the school. Villagers say soldiers sparked a dispute and fired off rounds into the air, and then armed locals opened fire on the soldiers.

However, none could say who had fired the fatal shots and no one has been arrested by the investigating authorities.

Speaking in the hills behind the village where he farms cocoa, community leader Vicente Perez, 43, denied the government’s accusation that the villagers were growing drugs and protecting traffickers.

“Everything the president is saying is a lie,” Perez said. While he did not witness the shootings, he said it seemed that collective fear led the situation to spiral out of control.

Soldiers and police had not been seen in the area since he was a child, during Guatemala’s civil war, he said, adding that the soldiers should have requested permission from the elders of the village before passing through.

According to Edgar Caal, a marine who survived the attack, more than a hundred locals waited with shotguns, machetes, sticks and stones, and before attacking issued the patrol a warning: “Whoever comes to this village is already a dead man,” he related in a video released by the government.

“We ran for our lives,” the young marine said from a hospital bed while the camera took in other injured comrades with scars on their hands, wrists and backs.

PALM ESTATES

Any uptick in violence and drug trafficking in the area could create problems for local producers of palm oil, the world’s second-most popular type of oil, used in consumer products ranging from soap to chocolate.

Slideshow (15 Images) > Reuters 

Wedged between a jungle-clad hillside and a sprawling palm estate, Semuy II is built on land donated by NaturAceites, a company owned by one of Guatemala’s richest families, which delivers the oil to commodities giants Cargill and Nestle.

“Ten strips belonging to NaturAceites have been found in the area. That doesn’t mean that the (company) is using them, but they have been used by people who engage in illegal trafficking,” Morales, the general, said.

NaturAceites said the killings were unrelated to its operations and did not take place on its land. It said it had two airstrips in the area and that every unauthorized landing on its property had been reported to the Guatemalan authorities.

Reuters could not independently verify the number of NaturAceites landing strips in the area.

Hector Herrera, sustainability director at the company, said the government should do more to improve the quality of life for the locals, most of whom eke out a hard-scrabble existence without basic services.

“What is required in the area is the permanent and holistic presence of the state to provide solutions to what the communities lack,” he said.

In reply to requests for comment on the killings, drug trade and conditions in Semuy II, Nestle said it was “immediately contacting all our suppliers who supply directly from NaturAceites to gather further information.” Cargill said that to date, NaturAceites had been found to be operating to its standards but that if it were found to be acting illegally it would take action.

Some Semuy II villagers said they were afraid both of the military camped out under the towering palms, and of what the future holds once the soldiers leave.

Ruth Rax, a 30-year-old housewife who lives opposite the school where the marines were gunned down, said in Q’eqchi she saw villagers open fire, but did not know who shot the soldiers.

“We don’t know how this will end once the military have gone,” she said.

Netzfrau Doro Schreier

R.I.P. Diana Isabel Hernández – Euer Profit kostet uns das Leben! Wieder wurde eine Umweltaktivistin ermordet!

Paraguay: Das Land, in dem Soja für Europa tötet, geht in Flammen auf! – The world is going up in flames! – Paraguay battles fires in protected wetland region

#LostWorld – Die gigantische Plünderung der Erde! – The gigantic plundering of the earth

Die Welt steht in Flammen – In Angola und im Kongo brennt mehr kostbarer Regenwald, für den Profit, als im Amazonas – The world is going up in flames!

Palmöl Guatemala: Trotz Menschenrechtsverletzung und Umweltzerstörung – Nestlé macht weiter- How long will Nestlé profit from palmoil violence in Guatemala?

Europa nimmt einen Krieg um die Rohstoffe in Brasilien in Kauf! Wie viele müssen noch für diesen Krieg sterben?

#PrayforAmazonia – Amazonas, die Lunge unseres Planeten brennt für das „weiße Gold“? – Amazon, the lung of our planet is burning for sugarcane?

Was die deutsche subventionierte Fleisch- und Milchindustrie an Umweltzerstörung in anderen Ländern verursacht

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  1. Es wird Zeit diese Verbrecher zu stoppen und zwar mit allen Mitteln. Diese Herrschaften vernichten menschliches und tierisches Leben und unseren Planeten. Es kann doch kein so großes Problem sein mal einige Manager von Nestle, Cargill, usw. ins Feuer zu stellen und zu warten bis durch sind und das Fleisch zart von den Knochen fällt. Leute beginnt euch zu wehren und zwar mit den gleichen Mitteln wie die Gegenseite plus dem Extrabonus für diese Mörder. Die müssen wissen wie es ist Angst zu haben, ansonsten hört das nicht auf. Es muss doch ein paar Leute geben, die in der Lage sind ihnen ihren „Bonus“ zu geben !

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