Herzzerreißende Bilder zeigen abgemagerten Grizzlybären in Kanada – Emaciated grizzly bears in Canada spark greater concerns over depleted salmon population

zur englischen Version Eigentlich fressen sich die Grizzlybären in  Kanada im Herbst mit Lachs fett, suchen sich dann eine Höhle und wachen erst wieder im Frühjahr auf. Lachs ist eine wichtige Nahrungsquelle für Grizzlies. Doch was ist, wenn es nicht mehr genügend Lachs gibt? Es sind traurige Fotos, die völlig abgemagerte Grizzlybären zeigen, und das kurz vor dem Winterschlaf. „Die Bären hungern und es bricht mir das Herz, wenn ich das sehe“, schrieb der kanadische Fotograf Rolf Hicker. „Ich habe keine Ahnung, wie sie den Winter ohne Lachs überstehen sollen.“ Die abgemagerten Grizzlybären in Kanada sind ein neuer Beweis für die schlimmen Folgen des Klimawandels und für das Verschwinden von Nahrungsquellen für wild lebende Tiere .Die Lachswanderung in British Columbia ist ein einmaliges Naturschauspiel, doch es gibt fast keine Wildlachse mehr.

Herzzerreißende Bilder zeigen abgemagerten Grizzlybären in Kanada

Kurz vor dem Winterschlaf wurde eine Grizzlybären-Familie entdeckt, die in der Nähe des kanadischen Knight Inlet nach Fischen suchte. Sie waren total abgemagert. Das Knight Inlet ist ein Fjord an der Westküste der kanadischen Provinz British Columbia. British Columbia liegt nahe einem der besten Lachsgewässer weltweit. Doch laut CNN ist die Lachspopulation nach Angaben der Fischer die kleinste, die sie seit 50 Jahren gesehen haben. Lachs ist eine wichtige Nahrungsquelle für Grizzlies, aber er befindet sich auf einem Allzeittief und ist vom Klimawandel betroffen, so CNN.

„Ich habe noch keinen einzigen Lachs in einem Fluss gesehen. Die Bären hungern und es bricht mir das Herz, wenn ich das sehe,“ schreibt der Fotograf Rolf Hicker auf Facebook. „Die Werbung zeigt immer noch die fröhlichen Bären, die sich vom Lachs ernähren. Ich halte es für wichtig, diese Seite auch zu zeigen. Hier im Broughton gibt es keinen Lachs mehr für die Bären (und Wale, muss ich annehmen?).“

„Die Bären hungern und es bricht mir das Herz, wenn ich das sehe“, schrieb Hicker auf Facebook. „Wir haben diese Bärin vor ein paar Wochen mit ihren beiden Kleinen gesehen und sie dann erst vor ein paar Tagen wiedergesehen. Ich habe keine Ahnung, wie sie den Winter ohne Lachs überstehen sollen.“

Die herzzerreißenden Bilder, die von dem kanadischen Fotografen aufgenommen wurden, haben bei Tierschützern Besorgnis ausgelöst. Sie sorgen sich, ob der Bär und die beiden Jungen den Winterschlaf überstehen.

Sie beleuchtet ein weiteres Opfer der Klimakrise und die Abnahme der Wildlachspopulation.

Knight Inlet ist ein beliebtes Touristenziel in British Columbia, Kanada, um Grizzlybären zu beobachten. Besucher aus der ganzen Welt kommen, um die Wildnis zu genießen und die Tierwelt zu bewundern.

Die Mamalilikulla-Qwe’Qwa’Sot’Em sind eine der First Nations auf Vancouver Island in der kanadischen Provinz British Columbia.  Die Mamalilikulla First Nation überwachen seit mehreren Jahren die Bären, insbesondere die in Hoeya Sound und Lull Bay.

„Sie haben sich innerhalb weniger Monate drastisch verändert“, sagte Jake Smith, Wächter der Mamalilikulla First Nation, gegenüber CNN. „Die Bären sind in Schwierigkeiten.“

Smith sagte, als er die Fotos von den abgemagerten Bären sah, wusste er, dass er versuchen musste zu helfen. Die Hauptnahrungsquelle der Bären, der Lachs, ist in der Region so niedrig wie nie zuvor. Gewerbliche Fischer in British Columbia nennen dies die schlechteste Lachssaison seit fast 50 Jahren.

Im August 2019 stellte ein Bericht von Fisheries and Oceans Canada fest, dass sich Kanadas Klima doppelt so schnell erwärmt wie der globale Durchschnitt, was sich drastisch auf das Ökosystem des Lachses auswirkt. In dem Bericht wurden auch Meereshitzewellen, vermehrte Überschwemmungen und Dürren genannt, die den Fisch stärker belasten.

Hitzewelle tötete Alaska-Lachse

Auch  in Alaska wurde in diesem Sommer eine Rekordtemperatur von 32,2 Grad gemessen. Es war der höchste Wert, der je in Alaska seit Beginn der Wetteraufzeichnung gemessen wurde.

Kanada ist nicht das einzige Gebiet, in dem Probleme mit Wildlachspopulationen auftreten. In diesem Sommer führte die Hitzewelle in Alaska dazu, dass Wissenschaftler auf Grund von Hitzestress Hunderte von toten Lachsen fanden

Nicht nur, dass wegen der Hitzewelle die Wälder in Alaska in Flammen aufgingen,  in den vergangenen Monaten wurden rund 700 Brände gezählt, es gab auch ein Massensterben von Lachsen, noch bevor sie laichen. Stephanie Quinn-Davidson ist Direktorin der Yukon-Inter-Tribal-Fisch-Kommission Sie twitterte ein Foto von toten Lachsen und gab als Grund den Stress der Lachse durch die enorme Hitze an.

Auch Jake Smith, Wächter der Mamalilikulla First Nation, ist besorgt. Nachdem er die Fotos von den abgemagerten Grizzlies sah, sorgte er dafür, dass 500 Lachse, die von der A-Tlegay Fisheries Society auf Vancouver Island gespendet wurden, entlang den Küsten verteilt wurden. Freiwillige stapelten die Fische in Eiskisten und brachten sie mit dem Boot in die Gegend, wo die Grizzlies oft nach Lachsen suchen. Smith sagte CNN, dass die Bären sofort damit begannen, den Lachs zu  fressen. „Ein kleiner Grizzly sah zu uns auf und die Bärin kam heraus, um den Lachs zu holen.“ Während dies nur ein kleiner Schritt ist, um den Bären zu helfen, wird die First Nation die Bären weiterhin überwachen.

Ursachen für den Rückgang der Wildlachspopulation

Der Bestand an Wildlachsen in der Region British Columbia ist in den letzten Jahren stetig zurückgegangen. Erst im September 2019 baten Befürworter der kommerziellen Fischerei die Regierung um Katastrophenhilfe, um der Lachs-Industrie zu helfen.

„Die Auswirkungen dieser Klimakatastrophe waren küstenweit“, sagte Joy Thorkelson, Präsident der United Fishermen and Allied Workers ‚Union, auf einer Pressekonferenz im September.

Laut dem CNN-Nachrichtenpartner CTV hat das wärmere Wetter die Wassertemperatur und die Lachswanderung in diesem Jahr drastisch beeinflusst. Ein weiterer Faktor für den Verlust der Population wilder Lachse ist die Fischzucht im offenen Netz, die laut Kritikern Krankheiten und Umweltverschmutzung im Wasser verbreitet.

DAVID AINSLEY – Tot gezüchteter Lachs unten im Fischfarmnetz

Schon lange gibt es Kritik an der Lachsindustrie. In der Aquakultur konzentrieren offene Käfigsysteme große Fischpopulationen auf engstem Raum, was sie besonders anfällig für Parasiten und die rasche Ausbreitung von Krankheiten macht. 

Der Befall mit Seeläusen ( Lepeophtheirus salmonis und Caligus elongates ) stellt eines der größten Krankheitsprobleme dar, die derzeit die Aquakultur von Lachsen betreffen. Wir hatten bereits berichtet, dass der Lachsindustrie erlaubt wurde, Millionen Liter eines Pestizids namens Paramove 50 gegen Seeläuse zu verwenden. Ein weiteres Pestizid namens Emamectinbenzoat kommt hinzu und wird von dem Milliarden Euro schweren Pharmaunternehmen Merck mit Hauptsitz in New Jersey vermarktet. In den USA ist das Pestizid aus gesundheitlichen Gründen nicht zugelassen. Siehe: Essen Sie noch Lachs? Vollgepumpt mit Antibiotika und Pestiziden, die die menschliche Gesundheit gefährden! – Keep healthy, do not eat farmed salmon – It is One Of The Most Toxic Foods In The World

Kritik gibt es auch an den gentechnisch veränderten Lachsen. AquaBounty Technologies, das Unternehmen in Maynard, Massachusetts, das den Fisch entwickelte, gab am 4. August 2017 bekannt, dass es 4,5 Tonnen seines heiß diskutierten Produkts an Kunden in Kanada verkauft hat. Alles ganz geheim, denn die Verbraucher wussten nicht, dass sich auch gentechnisch veränderter Lachs in den Regalen befand, hätten sie doch dagegen protestiert. 2018 sollten noch weitere 10 Tonnen verkauft worden sein. Außerdem genehmigte die FDA  eine Fischfarm in Albany (Indiana), die zunächst 1200 Tonnen gv-Lachs pro Jahr produzieren soll. Was, wenn der genmanipulierte Lachs sich aus den Fischfarmen befreit? Immerhin befinden sich diese Fischfarmen im offenem Meer.

AquaBounty hat seit 20 Jahren daran gearbeitet, den gentechnisch veränderten Fisch auf den Markt zu bringen und so ein größeres Stück vom Kuchen des globalen Fischmarktes zu bekommen, der auf $100 Milliarden geschätzt wird. Siehe: Horror! Genmanipulierter Lachs in den Regalen und keiner hat es gewusst! – GMO salmon are sold to unsuspecting consumer – Why all the secrecy?

Überall auf der Welt, wo Lachse gezüchtet werden, ist der Bestand an Wildlachsen rückläufig

„Überall auf der Welt, wo Lachse gezüchtet werden, ist der Bestand an Wildlachsen rückläufig“, erklärt die Biologin Alexandra Morton, die seit 30 Jahren die Auswirkungen der Zucht untersucht. Diese Art der Landwirtschaft ermöglicht es, dass Abfälle wieder ins Wasser gelangen und die wildlebenden Lachse laut Morton Viren ausgesetzt sind.

Im Dezember 2018 erstellte die Regierung von British Columbia zusammen mit First Nations einen Plan zur Umstellung der Open-Net- Landwirtschaft auf 2023, damit sich die Wildlachspopulation erholen kann. Die Canadian Aquaculture Industry Alliance hat die Open-Net-Landwirtschaft als ökologisch nachhaltig verteidigt und die Pläne zum Ausstieg aus der Open-Net-Landwirtschaft als „rücksichtslose Politik ohne wissenschaftliche Grundlage“ bezeichnet. Siehe auch Essen Sie noch Lachs? Vollgepumpt mit Antibiotika und Pestiziden, die die menschliche Gesundheit gefährden! – Keep healthy, do not eat farmed salmon – It is One Of The Most Toxic Foods In The World

Bären müssen weit reisen, um etwas zu fressen zu bekommen

Rolf Hicker

Mehr als die Hälfte der kanadischen Grizzlybevölkerung lebt in British Columbia und ihr durchschnittliches Gewicht beträgt laut dem kanadischen Naturschutzministerium 220 bis 880 Pfund . Sie suchen nach Beeren und Pflanzen, aber Lachs ist ihre Hauptnahrungsquelle. Hicker sagte CNN, dass nicht alle Bären, die er gesehen hat, so dünn sind, aber die meisten sind nicht gesund.

Smith von der Mamalilikulla First Nation und der Fotograf Hicker stellen fest, dass die Grizzlies anfangen, auf der Suche nach Nahrung in andere Gegenden zu wandern, einschließlich Vancouver Island.

Grizzlybären halten jedes Jahr fünf bis sieben Monate lang Winterschlaf und ernähren sich nach Angaben des National Park Service von dem in den Sommer- und Herbstmonaten aufgebauten Fett. Wenn weibliche Bären schlanker als normal in den Winterschlaf gehen, kann dies laut Parks Canada die Anzahl ihrer Jungen beeinflussen.

Emaciated grizzly bears in Canada spark greater concerns over depleted salmon population

By Amanda Jackson, CNN

With hibernation fast approaching, a grizzly bear family is spotted searching for fish near the shores of Canada’s Knight Inlet. They’re emaciated.

The heartbreaking images, captured by a Canadian photographer, have sparked concern from wildlife observers. They worry whether the bear and two cubs will even make it through hibernation.
It also shines light on another victim of the climate crisis and the depletion of wild salmon population.
Knight Inlet is a prime tourist spot in British Columbia, Canada for grizzly bear viewing. Visitors from all over the world come to take in the wilderness and admire the wildlife.
The Mamalilikulla First Nation has been monitoring the bears, specifically those in Hoeya Sound and Lull Bay, for several years.

„They have drastically changed within a couple months,“ Jake Smith, guardian watchman manager for the Mamalilikulla First Nation, told CNN. „The bears are in trouble.“
Smith said when he saw the images on Friday, he knew he had to try to help. The bears‘ main food source, salmon, is at an all time low in the area. Commercial fishermen in British Columbia are calling this the worst salmon season in nearly 50 years.

In August, a report released by the Fisheries and Oceans Canada noted that Canada’s climate is warming twice as fast as the global average, drastically impacting the salmon’s ecosystems. The report also cited marine heatwaves, increased floods and droughts as causing greater stress on the fish.

Smith arranged for 500 salmon, donated by A-Tlegay Fisheries Society on Vancouver Island, to be distributed along the shorelines that the grizzlies frequent. Volunteers on Sunday piled the fish in ice chests and delivered them by boat to the area. Smith said bears were present and started eating the fish right away. Read more: CNN 

Netzfrau Doro Schreier
deutsche Flagge

Essen Sie noch Lachs? Vollgepumpt mit Antibiotika und Pestiziden, die die menschliche Gesundheit gefährden! – Keep healthy, do not eat farmed salmon – It is One Of The Most Toxic Foods In The World

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Über 200 tote verhungerte Rentiere auf Norwegens arktischem Spitzbergen gefunden – Over 200 dead reindeer found on Norway’s Arctic Svalbard

Neuer Bericht – das Ende der menschlichen Zivilisation bis 2050 möglich! – Study says humans will be wiped out due to climate change by 2050

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2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wann ist es genug? Wenn kein Fisch mehr im Meer schwimmt, wenn Tiere und Menschen in Massen verhungern. Wann ist die endlose Gier der Konzerne und der Politik gestillt.
    Eines kann man den Konzernen und der Politik zusichern. Wenn ihr es schafft alles zu Grunde zu richten, seid ihr ebenso fällig. Da hilft euch keine Flucht, denn es wird kein Mauseloch auf diesem Planeten geben, wo wir euch nicht rausholen und erledigen.

    • Wir dürfen es nicht so weit kommen lassen, dass alles kaputt ist. Wir müssen diese Schädlinge vorher eliminieren.

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