Essen Sie Schokolade? – Toxic Chocolate

zur englischen Version Sie lieben Schokolade? Und Sie glauben, dass Schokolade gesund ist? Schokolade-Essen ist nicht so harmlos, wie Sie vielleicht  glauben! Sogar die EU ist besorgt, und zwar wegen Cadmium. Cadmium ist ein giftiges Schwermetall. Den weitaus größten Teil an Cadmium nehmen wir über die Nahrung auf und ausgerechnet in Schokolade kann Cadmium enthalten sein. Bisher gab es keine Grenzwerte für Cadmium in Schokolade, doch seit dem 01. Januar 2019 wurde dies geändert. Besonders für Kinder ist Cadmium sehr gefährlich. Dennoch wurde die Verordnung um fünf Jahre verschoben, damit sich die Erzeugerländer und die Schokoladenindustrie darauf vorbereiten können. Die einzigen negativen Seiten der Schokolade, die von den Medien erwähnt werden, betreffen sozioökonomische Fragen wie Kinderarbeit und die Armut der Kakaobauern. Aber es gibt noch eine andere Diskussion, die eine wachsende Zahl von Schokoladenliebhabern betrifft. Ein Eindringling aus Metall bedroht die Popularität von Schokolade. Eine aktuelle Studie warnt vor Schokolade. Zwei giftige Schwermetalle wurden gefunden: Cadmium und Blei. Es geht um viel Geld. Allein in Deutschland beträgt der Umsatz  im Segment Schokolade ca. 6,6 Milliarden Euro. Die Schokoladenindustrie bezahlte sogar für Studien, die zeigen sollen, dass Schokolade gesund ist.  Und: Statt weniger Zucker hinzuzufügen, werden die Packungen einfach kleiner gemacht! Unglaublich, oder?

Essen Sie Schokolade?

Oder haben Sie irgendwo gelesen, dass Zartbitterschokolade besonders gesund sei und Sie können es ohne schlechtes Gewissen essen? Wie würden Sie reagieren, wenn Sie wüssten, dass Konzerne diese Studien finanziert haben? Die  Menschen lieben Schokolade und die Hälfte aller Schokolade weltweit essen Europäer. Jeden Tag genießen 1 Milliarde Menschen irgendeine Leckerei aus Schokolade. In Deutschland lag der Pro-Kopf-Absatz  von Schokolade im Jahr 2018 bei durchschnittlich rund 8,7 Kilogramm. Es geht um viel Geld. Allein in Deutschland beträgt der Umsatz im Segment Schokolade ca. 6,6 Milliarden Euro. Besonders die dunkle Schokolade soll über viele Vorteile verfügen, aber dass zwei giftige Schwermetalle in der Schokolade gefunden wurden, und zwar Cadmium und Blei, das wird lieber verschwiegen. Sogar sollen laut  dem ifp Institut für Produktqualität  für Kakao und Kakaoerzeugnisse derzeit keine gesetzlichen Regelungen für Schwermetalle vorliegen. Unglaublich, oder? Damit Sie glauben, dass Schokolade gesund sei, sollen Lebensmittelkonzerne wie Nestlé, Mars oder Hershey in den letzten 30 Jahren Millionen von Dollar in wissenschaftliche Studien und Forschungsstipendien gesteckt haben. Schokolade ist gesund? Das ist eine Frage, auf die wir sicher gerne eine Antwort hätten, aber eine echte Antwort. Der folgende Artikel zeigt auf, wie Führungsetagen der Schokoladenindustrie tatsächlich für Forschung bezahlten, die bewiesen, dass Schokolade gesund sei. Traurig!

Thema Zucker

Sie lieben Schokolade? 100 Gramm Schokolade enthalten ungefähr 500 Kilokalorien. Wenn man eine Tafel Schokolade zusätzlich zur normalen Kost isst, soll man in nur zwei Wochen ein Kilogramm mehr auf die Wage bringen. Experten sind sich da einig: zu viele Kalorien, zu viel Zucker und Fett. doch statt weniger Zucker hinzuzufügen, werden die Packungen einfach kleiner gemacht, denn Zucker ist billiger als Ballaststoffe.

Dass unsere Gesellschaft immer dicker wird, ist kein Geheimnis. Auf Grund von Fastfood, Zusatzstoffen und anderen Süchtigmachern in unserer täglichen Ernährung leiden hierzulande gut 70 Prozent aller Männer und etwa 50 Prozent aller Frauen an Fettleibigkeit. Das ist seit Jahren bekannt. Dass dagegen fast nichts unternommen wird, ist der Zuckerlobby zu verdanken. 

Der Einfluss der Nah­rungsmittelkonzerne auf Politik und Öffentlich­keit wächst. Tausende von Lobbyisten setzen sich für Konzerninteressen ein. Oft werden Konzernvertreter in staatliche Einrichtungen platziert. Mit Erfolg: Bei Nahrungsmittelstandards, Zulassungen von Pestiziden oder Gentech-Saat­gut, Handelsabkommen oder der Agenda der öffentlichen Forschung können sie ihre Interessen oft durchsetzen. Siehe Die Macht der Lebensmittel-Giganten – Sie bestimmen, was bei uns auf den Tisch kommt!

Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn sich Landwirtschafts- und Ernährungsministerin Julia Klöckner gerne mit folgenden Konzernen zu Einzelgesprächen trifft: Nestlé, Mars, Rewe oder Bayer. 

Thema Cadmium

In Kakao kann sich Cadmium befinden, aber auch Blei. Wir hatten bereits berichtet, dass in anderen Ländern wie Thailand eine Warnung ausgesprochen wurde, nachdem ebenfalls bei Laboruntersuchungen Blei und Cadmium in Produkten aus Schokolade gefunden worden war, darunter auch bei in Deutschland gängigen Marken. Cadmium kann den Nieren schaden und gilt sogar als krebserregend. Da diese Stoffe die menschliche Gesundheit schädigen können, gelten in der Europäischen Union bereits strenge gesetzliche Regeln für Säuglings- und Kleinkindernahrung. Doch sollten Produkte aus Schokolade mit erhöhten Werten schon wegen der Kinder aus dem Regal genommen werden. Aber wie schon erwähnt, geht es um viel Geld, und gerade in Europa essen die Menschen besonders viel Schokolade, auch Kinder.

Vor ein paar Jahren ging ein Aufschrei durch die Medien, nachdem Wissenschaftler aus Deutschland in Bitterschokolade hohe Mengen des giftigen Schwermetalls Cadmium gefunden hatten. Danach war es ruhig geworden, doch damit war das Problem noch lange nicht vom Tisch. Ende 2017 warnte der Verbraucherschutz in Thailand, nachdem in 18 Schokoladen- Produkten Blei und Cadmium gefunden worden waren. Frau Monrudee Po-in, eine Ernährungsexpertin, empfahl allen Verbrauchern, beim Konsum von Schokoladenprodukten vorsichtig zu sein.

Auch die aktuelle Studie von der Non-Profit-Organisation As You Sow. warnt.  Durch regelmäßigen Konsum von Bitterschokolade (mit hohem Kakaoanteil) können Konsumenten über Jahre beachtliche Mengen Cadmium zu sich nehmen. Gegründet wurde die Organisation im Jahr 1992. Sie nutzt die Macht der Aktionäre, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken, die den Menschen, dem Planeten und dem Profit zugute kommen.

As You Sow hat unabhängige Labortests mit über 120 Schokoladenprodukten auf Blei und Cadmium durchgeführt. Basierend auf den Ergebnissen der Tests, bei denen 96 der 127 Schokoladenprodukte Blei und / oder Cadmium enthielten, reichten sie rechtliche Schritte bei über 20 Unternehmen ein, darunter  Trader Joes, Hershey’s, Mondelēz, Lindt, Whole Foods, Kroger, Godiva, See’s Bonbons, Mars, Theo Chocolate, Equal Exchange, Ghirardelli und Chocolove, weil sie die Verbraucher nicht darauf aufmerksam gemacht haben, dass ihre Schokoladenprodukte Cadmium oder Blei enthalten, oder beides.

Die Akkumulation von Blei oder Cadmium im Körper kann langfristig die Gesundheit des Verbrauchers beeinträchtigen. Das gilt insbesondere für schwangere Frauen und ihre ungeborenen Babys, da sie die Entwicklung des Gehirns und das neurologische System der ungeborenen Babys beeinflussen.

Blei hat nichts in Produkten für Kinder zu suchen. Die Exposition gegenüber Blei ist seit Jahrzehnten ein bedeutendes Problem für die öffentliche Gesundheit. Blei ist mit einer Vielzahl von neurologischen Störungen verbunden, einschließlich Lernstörungen und einem niedrigeren IQ. Sich entwickelnde Föten und Kinder sind besonders anfällig für Bleiexpositionen, da sich ihr Gehirn in kritischen Wachstums- und Entwicklungsstadien befindet, so die Organisation.

Siehe: Vorsicht! Schokoladenmarken enthalten giftige Mengen an Blei und Cadmium – Over 45 Chocolate Brands Contain Toxic Amounts of Lead and Cadmium

Die Kakao-Lobby

Den Konzernen, die den Rohstoff kaufen, sind die Arbeitsbedingungen auf den Pflanzungen seit Langem bekannt. Doch Bestrebungen, nur fair erzeugten und gehandelten Kakao zu verwenden, bleiben die Ausnahme. So konnte beispielsweise die Kakao-Lobby in den USA ein Gesetz verhindern, das die Ausbeutung und Zwangsarbeit von Minderjährigen beenden sollte.

Top 10 der größten Schokoladenunternehmen der Welt 2018
Rang Firmen Nettoumsatz 2017 (Mrd. USD)
1 Mars Wrigley Confectionery (USA) 18
2 Ferrero Gruppe (Luxemburg / Italien) 12
3 Mondelēz International (USA) 11.6
4 Meiji Co Ltd (Japan) 9.7
5 Nestlé SA (Schweiz) 8.8
6 Hershey Co (USA) 7.5
7 Lindt & Sprüngli AG (Schweiz) 4.1
8 Ezaki Glico Co Ltd (Japan) 3.2
9 Arcor (Argentinien) 3.1
10 Pladis (UK) 2.8

Quelle: ICCO

Die Schokoladenindustrie bezahlte für Studien, die zeigen, dass Schokolade gesund ist

Pro Kopf – Schokolade 2015 – mintel.com

„Schokoladen-Liebhaber“ Wenn Sie immer noch glauben, dass Schokolade gesund sei, liegt es vielleicht daran, dass in den letzten 30 Jahren Nestlé, MarsBarry Callebaut und Hershey – die weltweit größten Schokoladenproduzenten – Millionen von Dollar in wissenschaftliche Studien und Forschungsstipendien steckten. Wenn Ihnen jemand sagt, ein Produkt sei gesund, dann fragen Sie immer, wer diese Studie finanziert hat.

Branchenfinanzierung in der Ernährungswissenschaft ist keine Seltenheit! Auch Coca Cola tut es und plötzlich ist die braune Brause gesund. Coca-Cola hat nach eigenen Angaben zwischen 2010 und 2017 acht Millionen Euro an Dutzende spanischer Wissenschafts- und Medizinorganisationen gezahlt. Es ist nicht das erste Mal, dass Coca Cola Wissenschaftler oder Organisationen bezahlt. Als in Großbritannien die Forderungen nach Maßnahmen gegen zuckerhaltige Getränke laut wurden, da sie signifikant zur Fettleibigkeit beitragen und wenig Nährwert enthalten, wurde bekannt, dass Coca Cola Millionen von Dollar an eine Gruppe zahlte, die behauptete, Bewegung statt einer gesunden Ernährung sei der wahre Schlüssel zum Abnehmen sei. Siehe: Wie Coca Cola die Regierungen unterwandert und warum Coca Cola plötzlich gesund sein soll!

Sogar Traubensafthersteller und Walnussbauern sponsern Studien, die belegen, dass diese Lebensmittel die Fahrleistung verbessern oder das Diabetesrisiko senken. Aber Big Chocolats Vorstoß in die Ernährungsforschung ist eine großartige Fallstudie dafür, wie die Industrie die wissenschaftliche Agenda – und einige der besten Köpfe in der Wissenschaft – auf Studien ausrichten kann, die letztendlich ihrem Endergebnis zugute kommen und nicht unbedingt der öffentlichen Gesundheit.

Jahrzehntelang gelang es der Zuckerindustrie, Verbraucher zu täuschen und ihre Produkte schönzureden. Die gesundheitsschädliche Wirkung von übermäßigem Zuckerkonsum wurde bewusst verschwiegen oder sogar geleugnet. Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen waren für viele Konsumenten die bittere Folge. Fettsucht, Karies, Krebs, Diabetes, und andere Krankheiten, das geht ja gar nicht, also werden Millionen Euro in Kampagnen investiert, um den Verbraucher davon zu überzeugen: „Zucker – der natürliche Fitmacher“ – ja Sie lesen richtig. Die EU-Kommission wollte 2016 sogar bis zu drei Mal so viel Zucker zulassen wie von der WHO empfohlen. 

Adipositas (Fettleibigkeit) ist ein ernstzunehmendes Gesundheitsproblem. Fast jeder sechste Erwachsene in der EU gilt als adipös, und trotzdem hat die EU es zugelassen, dass Maissirup, das  neue Süßungsmittel wird und bereits ist.  

Ende 2017 schlossen sich sogar die Vereinigten Arabischen Emirate 27 Ländern und 7 US-amerikanischen Städten an, um zuckerhaltige Getränke zu besteuern. Nun könnten Sie sich fragen, warum es keine gemeinsame Regelung in der EU gibt.

Wir hatten Ihnen anhand des Beispieles Coca Cola aufgezeigt, dass der Konzern schon längst die Regierungen unterwandert hat.

Multinationale Konzerne wie Nestlé können einen starken Einfluss auf die lokale Wirtschaft und selbst die Weltwirtschaft haben.

Eines müssen Sie bedenken: Irgendwie sind diese Konzerne alle miteinander verflochten und nicht nur die Konzerne miteinander: Schon längst sind auch die Politiker ein Teil von ihnen. Wenn wir uns die EFSA näher anschauen, dann müssen wir uns nicht mehr fragen, wie unabhängig die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit ist!

CIUS vertritt die europäische Zucker- und Nahrungsmittelindustrie mit mehr als 15.000 Unternehmen in ganz Europa

Das folgende Schaubild zeigt Ihnen, wer die größten Verwender von Zucker sind – mehr zu CIUS finden Sie HIER 

Laut einer Untersuchung der in Washington ansässigen Nichtregierungsorganisation Might Earth wird ein Großteil des Kakaos, der von den Schokoladenfirmen in der Elfenbeinküste und in Ghana gekauft wird, illegal in Nationalparks und anderen Schutzgebieten angebaut. In mehreren Nationalparks fanden die Ermittler der Gruppe heraus, dass 90 Prozent oder mehr des Landes in Kakaoproduktionsbetriebe umgewandelt wurden. Siehe: Global Top 25 Candy Industry! Chocolate’s Dark Secret – Dunkles Geheimnis von Schokolade – Zerstörung von Nationalparks

Es gibt auch gerne Preise, zum Beispiel für Nachhaltigkeit:

Das FORUM NACHHALTIGER KAKAO hat den ZEIT-WISSEN-Preis „Mut zur Nachhaltigkeit“ gewonnen.

Presseerklärung: 30.03.2017 

Es sind die Konzerne, die genau auf den vordersten  Plätzen stehen.

http://www.kakaoforum.de/de/mitglieder.html

Nun schauen wir uns das International Life Sciences Institute (ILSI) an:

Das International Life Sciences Institute (ILSI) ist eine einflussreiche Lobbyorganisation im Lebensmittelbereich. Schauen Sie sich ihre Mitglieder an:

Noch ein Beispiel:

Sie steuert und kontrolliert auch die wissenschaftlichen Aktivitäten von ILSI Europe, wie zum Beispiel:

  • Genehmigung des wissenschaftlichen Inhalts des Programms nach Anhörung des Wissenschaftlichen Beratenden Ausschusses, Sicherstellung seiner Durchführung und Berichterstattung an die Generalversammlung über Fortschritt und Status des Programms;
  • Ernennung der Mitglieder des Wissenschaftlichen Beratenden Ausschusses und Vorschlag der Einsetzung oder Auflösung wissenschaftlicher Ausschüsse an die Generalversammlung.
  • Mitglieder des Verwaltungsrates (Stand Juni 2018) Mehr Informationen ilsi.org

Mitglieder des Verwaltungsrates (Stand Juni 2018) Mehr Informationen ilsi.org

Zur Süßung unserer Lebensmittel werden unterschiedliche Zuckerarten eingesetzt, doch jetzt gibt es die krankmachende Isoglukose, auch bekannt als High Fructose Corn Syrup ( HFCS). Isoglukose wird nicht aus Zuckerrüben, sondern aus meist gentechnisch verändertem Mais hergestellt. Isoglukose ist billiger und süßer als Haushaltszucker und bedeutet erhöhte Zuckeraufnahme.

Der Direktor von Starch Europe, Jamie Fortescue, der die europäischen Isoglukose-Hersteller vertritt, hat mehrere Firmen befragt. Er prognostiziert, dass der Marktanteil des Süßstoffs von 5 Prozent heute auf 20 Prozent in ein paar Jahren wachsen könnte, basierend auf ähnlichen Erfahrungen in Japan. Die Europäische Kommission prognostiziert einen dreifachen Anstieg der Isoglukoseproduktion in Europa von 0,7 Millionen Tonnen auf 2,3 Millionen Tonnen.

Siehe: Vorsicht! Maissirup, der neue Süßstoff – EU hat den Zuckermarkt neu geregelt!

Inmitten einer historischen Adipositas-Epidemie hat die Nische der Ernährungswissenschaft dazu beigetragen, eine solide Aura der Gesundheit rund um Schokolade zu schaffen und so die Nachfrage der Verbraucher zu steigern.

Der Einzelhandelsumsatz mit Schokolade in den USA stieg von 14,2 Mrd. USD im Jahr 2007 auf 18,9 Mrd. USD im Jahr 2017. Immer wenn der Umsatz der „geliebten“ Schokolade nachließ, folgten wieder positive Studien, die bewiesen, wie toll doch Schokolade sei, oder man bekommt einen Preis für Nachhaltigkeit, wie in Deutschland geschehen

Die Firma Mars hat Hunderte von wissenschaftlichen Studien gesponsert, um zu zeigen, dass Kakao gut für Sie ist.

Bei Zartbitterschokolade können Sie sich das schlechte Gewissen beim Naschen ruhig sparen: Sie ist gesund, denn sie stärkt Herz, Hirn und Durchblutung. Haben wir nicht gelernt, dass Fett und Zucker zusammen sogar das Hirn verkleinern können und so zu Alzheimer beitragen?  Siehe: Studie: Viel Fett und Zucker lassen das Hirn schrumpfen

 Pro-Kopf-Absatz von Schokolade in Deutschland durchschnittlich rund 8,7 Kilogramm.

Wie die Medien sich an dem „Schummel“ der Schokoladenindustrie beteiligen

Die daraus resultierenden Kakao- und Schokoladenstudien sind für Journalisten ein gefundenes „Fressen“, die oft unter Überschriften wie „Gute Nachrichten für Schokoladenliebhaber: Je mehr Sie essen, desto geringer ist das Risiko für Herzerkrankungen“ oder einfach „Schokolade ist gut für Sie“ darüber schreiben .

Beispiel: Die Nachrichtenredaktion der Columbia University wies darauf hin, dass „Flavanole in der Nahrung den altersbedingten Gedächtnisverlust rückgängig machen“ – obwohl die Studie klein und vorläufig war. Die Forschung wurde dann von Medien, einschließlich der New York Times, aufgegriffen, die Schokolade als „als Hilfe für Gedächtnisverlust bejubelten.

Der folgende Artikel von The Consumerist zeigt auf, wie Führungsetagen der Schokoladenindustrie tatsächlich für Forschung bezahlten, die bewiesen [haben will], dass Schokolade gesund ist. Traurig!

Schokolade ist nicht nur lecker (obwohl sie es definitiv ist); nach einigen Studien […] ist sie auch gut für die Gesundheit. Aber wie Sie wahrscheinlich schon erraten haben, ist die Forschung, die diese Idee unterstützt, nicht gerade objektiv: Sie wurde von Schokoladenherstellern in Auftrag gegeben.

Vox berichtet, Unternehmen wie Mars hätten für Studien bezahlt, die zeigen, dass Schokolade gut für die Herzen und den Kreislauf der Probanden ist.

„Denken Sie daran, dass zu viel von allem nicht wirklich gut ist“, teilte ein Schokoladenhistoriker […] an der Yale University Vox mit. „Wenn Sie auf Schokolade stehen, sind sie von Zucker abhängig.“

Marion Nestle, eine Ernährungsforscherin, die nicht mit dem Lebensmittelkonzern verwandt ist, der auch Schokoladenprodukte herstellt, sagte Vox, dass Schokoladenunternehmen „eine bewusste Entscheidung getroffen haben, in die Wissenschaft zu investieren, um das Image ihres Produkts von einer Leckerei zu einer gesunden Ernährung zu verändern“.

Nestle hat die Schokoladenforschung katalogisiert, die von Snack-Unternehmen finanziert wird, und stellt fest, dass Mars sogar ein „Kakaoflavonol“-Nahrungsergänzungsmittel für die Herzgesundheit vermarktet, obwohl das Produkt ursprünglich als Snack entwickelt wurde. Warum? Hersteller von Nahrungs-Ergänzungsmitteln können breitere, wenn auch vage Behauptungen darüber machen, was ihre Produkte bewirken, als wenn das gleiche Produkt als Lebensmittel oder Medikament verkauft würde.

Vox‘ Überprüfung von Schokoladenstudien, die von Mars finanziert worden waren, ergab, dass 98% dessen, was veröffentlicht wurde, positive Ergebnisse hatten. Es ist nicht unbedingt so, dass Forscher ihre Projekte bewusst verzerrt haben, oder dass Mars die Veröffentlichung negativer Studien verhindert hat. Möglicherweise hat Mars nur Forscher angesprochen, deren Arbeit bereits schokoladen-freundlich war, und sie einfach finanziert, um dies noch mehr zu untermauern.

Es tut uns leid, Ihnen Folgendes sagen zu müssen: Während bestimmte Bestandteile der Schokolade der Gesundheit förderlich sein können, sind diese Effekte in Studien, die nicht von der Süßwarenindustrie finanziert werden, weniger ausgeprägt. Auf jeden Fall ist Schokolade selbst nicht gut für Ihre Gesundheit. Die Forschung an Flavonolen ist vielversprechend, aber diese Verbindungen werden meist aus der Schokolade gewonnen, die Sie naschen.

Schokolade ist keineswegs die einzige Quelle der pflanzlichen Chemikalien, Flavonole, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken können. Sie können diese Substanzen auch bekommen, indem Sie Tee trinken oder beispielsweise Äpfel, Preiselbeeren, Grünkohl, Zwiebeln oder Birnen essen. Bonus: Äpfel und Birnen enthalten Zucker auf natürliche Weise, aber nicht mit hohen Dosen an zugesetztem Zucker und Fett, wie es selbst dunkle Schokolade tut.

The Chocolate Industry Paid For Research Showing That Chocolate Is Healthy

Consider The Consumer

Chocolate is healthy? Now that’s a question I’d love an answer to. A real answer. The following is an article which discusses how chocolate industry execs actually paid for research that proved that chocolate is healthy. Sad!

Chocolate isn’t just delicious (although it definitely is); according to some studies out there, it’s good for your health, too. But as you’ve probably guessed, the research supporting that idea isn’t exactly objective: It was commissioned by chocolate makers.Yes, Vox reports, companies like Mars have paid for studies that show chocolate is good for study subjects’ hearts and circulatory systems.

“Keep in mind that too much of anything is not really good,” a chocolate historian (yes, that is an actual thing) at Yale University told Vox. “If you’re hooked on chocolate, you’re hooked on sugar.”

Marion Nestle, a nutrition researcher who is not related to the food conglomerate that also makes chocolate products, told Vox that chocolate companies “made a conscious decision to invest in science to transform the image of their product from a treat to a health food.

Nestle has cataloged chocolate research funded by snack companies, noting that Mars even markets a “cocoa flavonol” dietary supplement for heart health, even though the product was originally developed as a snack. Why? Supplement-makers can make broader, if more vague, claims about what their products do than if the same product were sold as a food or a drug.

Vox’s review of chocolate studies funded by Mars found that 98% of what was published had positive results. It’s not necessarily that researchers deliberately skewed their projects, or that Mars prevented negative studies from being published. Mars may have only approached researchers whose work was already choco-friendly, and simply funded them to perform more of it.

We’re sorry to tell you that while specific compounds in chocolate are linked to improved health, these effects are less pronounced in studies that aren’t funded by the candy industry, and in any case, chocolate itself is not good for your health. Research on flavonols is promising, but those compounds are mostly processed out of the chocolate that we snack on.

The thing is, chocolate isn’t the only source of the plant-based chemicals, flavonols, that can have a positive effect on our health. You can also get these substances by drinking tea or eating, say, apples, cranberries, kale, onions, or pears. Bonus: Apples and pears contain sugar naturally, but don’t come with huge doses of added sugar and fat like even dark chocolate does.

The above was reported first by The Consumerist.

Netzfrauen Ursula Rissmann-Telle  und Doro Schreier
deutsche Flagge
Die Macht der Lebensmittel-Giganten – Sie bestimmen, was bei uns auf den Tisch kommt!

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