Australien brennt aus Gier! – The bush fire season in Australia devastating

Die Erde brennt, und das ist nicht übertrieben. Auch Australien bleibt von dieser Katastrophe nicht verschont. Während die Welt besorgt nach Brasilien schaute, spielte sich bereits auch in Australien eine Tragödie ab. Australien hatte gerade den wärmsten Juli seit Bestehen hinter sich und ging in Flammen auf. An den Stränden einer kleinen Insel vor Brisbane wurden viele tote Kängurus gefunden, die vor den Flammen geflohen waren. Doch Australien ist nicht nur von einem Mega-Buschfeuer betroffen, sondern auch von einer schrecklichen Dürre. Zusätzlich macht eine verheerende Umweltkatastrophe Australien zu schaffen. Während die Menschen in Down Under vor den gewaltigen Flammen fliehen, andere nicht mal mehr Wasser zum Duschen verwenden dürfen, weil es keins mehr gibt, fand in Melbourne die internationale Bergbaukonferenz statt. Australien ist für seine Umweltverschmutzung durch Bergbaukonzerne bekannt, und genau das macht die Australier so wütend. Nur: Protest ist nicht erwünscht und so wurden die Menschen, die protestierten, nicht nur von der Polizei brutal verprügelt, sondern sogar verhaftet. Doch darüber wird nicht berichtet, auch nicht, dass „kontrollierte“ Brände gelegt werden, um mehr Platz für die großen Agrarbetriebe zu bekommen. Oder die Zuckerrohrbauern, die immer noch vor der Ernte die Felder anzünden, denn die Brandrodungen der Zuckerrohrfelder erleichtern das Abernten des Zuckerrohrs. Der kleinste Kontinent der Erde ist nicht nur einer der größten Zuckerrohrproduzenten weltweit, sondern er verfügt über das, was die Welt braucht: Rohstoffe. Dafür zahlen die Australier einen sehr hohen Preis, denn hohe Temperaturen, Dürre und Buschfeuer sind in Australien nichts Ungewöhnliches, doch so schlimm wie jetzt war es noch nie.

Australien brennt aus Gier!

Als die Welt entsetzt nach Brasiliens Regenwald schaute, der in Flammen stand, hatte Australien gerade den wärmsten Juli seit Bestehen hinter sich. Der warme Winter folgt auf den heißesten Sommer Australiens und auch die verheerende Umweltkatastrophe, die im  Januar 2019  begann, ist noch längst nicht überstanden. Australien leidet, und zwar unter den Folgen der industriellen Landwirtschaft und durch den Raubbau an der Natur durch große Bergbaukonzerne.

sheep mired in drainage canals at Lake Cawndilla.CREDIT:NICK MOIR

Genau dort, wo jetzt die Flammen in Australien wüten, wurde bereits im Januar 2019 der nationale Notstand ausgerufen. Tote Fische, wohin man schaute, und nicht nur die Fische starben: Wo die Flüsse nicht von Algenpest betroffen waren, war gar kein Wasser mehr. Traurige Fotos zeigen, wie Schafe und Kängurus in den trockenen Flussbetten feststeckten, denn anstatt Wasser gab es  nur noch Schlamm.  Die Menschen in New South Wales und Sydney baten darum, dass die Welt erfährt, was los ist. Die internationalen Medien berichten heute zwar über die gewaltigen Buschbrände, verschweigen jedoch die die verheerende Umweltkatastrophe.

Was, wenn die letzten Wasserreserven sich dem Ende neigen, die Flüsse austrocknen oder verschmutzt sind, sodass jegliches Leben unmöglich ist?! Nirgends wird es gerade deutlicher als in Australien.

Siehe auch: Verheerende Umweltkatastrophe in Australien – What happens when the ‚last resort‘ on the Darling River dries out?

Genau so ist es mit den Bränden, denn wer in Australien war, kennt die verbrannten Bäume, die nach einem Waldbrand stehen geblieben sind. Die Dunstglocke über Sydney wird durch die „kontrollierten“ Brände verursacht.

Blue Mountains- New South Wales – D.Schreier

Wir waren 2018 in Australien und auch in den Blue Mountains, ein Gebirge im australischen Bundesstaat New South Wales, deren Ausläufer ca. 60 km westlich von Sydney beginnen. Der Name Blue Mountains kommt von den Blättern des Eukalyptus, wenn das ätherische Eukalyptusöl verdunstet und der Nebel für die Blaufärbung sorgt.

Allerdings birgt der Eukalyptuswald auch eine schreckliche Gefahr, denn der Eukalyptus ist leicht entflammbar und beschleunigt Brände auf fatale Weise. Ein Funke reicht und der Brand ist nicht mehr zu stoppen.

Wie schnell es zu Bränden in einem Eukalyptuswald  kommen kann, erzählte uns auch unser australischer Scout. Er erklärte uns, dass daher nur „kontrollierte“ Brände erlaubt seien. Ein indischer Professor, der sich unserer Gruppe angeschlossen hatte, wollte gleich wissen, wie man den Wind kontrollieren kann, denn er sagte: „In Indien haben wir bei Brandrodungen immer Probleme mit dem Wind, der macht, was er will, daher wären dort „kontrollierte“ Brände unmöglich.“

Sie hätten mal das Gesicht des Scouts bei dieser Frage sehen sollen: erst Erstauen, dann Verwunderung und am Ende gab er dem Inder Recht. Auch in Australien macht der Wind, was er will.

The body of a koala lies on the floor after the fires (Picture: NBN News)

Wenn es brennt, dann trifft es besonders die bereits vom Aussterben bedrohten Koalas. Neben Kängurus sind sie die berühmtesten Tiere Australiens. Der Koala gilt nicht nur als Symbol Australiens, sondern man könnte ihn auch mit den Orang Utans in Indonesien vergleichen, denn auch Koalas sind wegen des Raubbaus in ihren Lebensraum gefährdet. Sie leben nicht nur in den Eukalyptus-Wäldern, diese sind auch ihre einzige Nahrungsquelle.

Die Koalas haben noch etwas mit den Orang Utans gemeinsam, nicht nur Indonesien brennt aus Gier und der letzte Lebensraum der Orang Utans geht in Flammen auf, sondern auch Australien brennt aus Gier und der letzte Lebensraum der Koalas geht ebenfalls in Flammen auf.

Es wird befürchtet, dass Hunderte von Koalas den Waldbränden zum Opfer gefallen sind, nachdem Waldbrände ihren Lebensraum an der australischen Ostküste zerstört haben. Zwei Drittel des Waldes im Bundesstaat New South Wales sind der wichtigste Lebensraum von Koalas. Genau dort wütet das Feuer und es hat bereits seit Ende Oktober 2019 Tausende von Hektar Wald zerstört.

Auf dem folgenden Schaubild sehen Sie den Feuerbericht für Australien vom 2. November bis zum 9. November 2019.

Mehr als 350 Koalas sollen bei australischen Buschfeuern bereits verbrannt worden sein und auch Menschen werden vermisst oder verloren ihr Leben.

Wie die Koalas verlieren auch viele Australier ihre Heimat und sie sind wütend auf die Regierung, wie schon bei der Umweltkatastrophe, die im Januar 2019 begann. Schon lange wurde in Australien davor gewarnt, was jetzt gerade in Australien geschieht. Von Jahr zu Jahr steigen die Temperaturen und die Waldbrände nehmen zu.

Den Menschen in Down Under wurde gesagt, dass Naturkatastrophen mit dem Klimawandel häufiger und intensiver werden.

Am 08.November 2019 um 15 Uhr  in Port Macquarie, im australischen Bundesstaat New South Wales. Einheimische sagen, sie hätten so etwas noch nie so früh gesehen und fürchten den bevorstehenden Buschfeuersommer. Foto von Marc Dodd

Immer mehr Wissenschaftler aus Australien warnen seit langem vor dem Raubbau und der Umweltverschmutzung in Australien. Sogar eine kürzlich veröffentlichte Studie vom Breakthrough National Centre for Climate Restoration (BNCCR) in Australien behauptet, dass der Klimawandel die Vernichtung von Menschen auf der ganzen Welt verursachen werde. In dem Bericht wurde auch das Pariser Abkommen in Frage gestellt. Die Analyse des Klimawandels wurde von einem ehemaligen Manager für fossile Brennstoffe verfasst und vom ehemaligen Chef des australischen Militärs unterstützt. Eine erschütternde Szenarioanalyse darüber, wie die menschliche Zivilisation in den kommenden Jahrzehnten auf Grund des Klimawandels zusammenbrechen könnte, wurde von einem ehemaligen australischen Verteidigungschef und hochrangigen Befehlshaber der Royal Navy bestätigt. Siehe Neuer Bericht – das Ende der menschlichen Zivilisation bis 2050 möglich! – Study says humans will be wiped out due to climate change by 2050

Doch wie der stellvertretende Ministerpräsident Michael McCormack laut SBSnews vom 29. 10. 2019 behauptet, bringt Bergbau viel Geld ein – daher sind Proteste nicht erwünscht! Die International Mining and Resources Conference ist Australiens größte jährliche Branchenveranstaltung und zieht Delegierte aus den Bereichen Ressourcen, Investitionen und Technologie an. Mehr als 7.000 Delegierte aus rund 100 Ländern nehmen an der dreitägigen Konferenz teil – während Australien in Flammen aufgeht.

Hunderte von Klimaprotestierenden haben versucht, eine internationale Bergbaukonferenz in Melbourne Ende Oktober 2019 zu verhindern. 50 Personen wurden festgenommen und mindestens vier in ein Krankenhaus eingeliefert. Unglaublich – Der stellvertretende Ministerpräsident Michael McCormack forderte die Medien auf, nicht über diese Proteste zu berichten!

Proteste

Die Region New South Wales (NSW) geht in Flammen – zugleich stellt die australische Regierung $ 6.000.000  für Metall-Exploration in der Region New South Wales zur Verfügung.


Das mag nicht gerade viel klingen, doch es gibt noch weitere finanzielle Unterstützungen, denn: „Unser Ziel ist es, NSW zur Nummer eins für neue Mineralexploration und Investitionen für Ressourcen in der ganzen Nation zu machen, und wir tun das durch eine stärkere Unterstützung für Forscher und Investoren und bieten eine größere Sicherheit für den Bergbau an,“ so die Regierung in Australien auf der International Mining and Resources Conference. Die Regierung von New South Wales hat gerade die flächenmäßig größte elektromagnetische Luftuntersuchung (AEM) in der Geschichte von New South Wales durchgeführt. Auf der Suche nach Hinweisen auf neue Kupfer-, Gold- und Zinkvorkommen in einer Fläche von mehr als 19.000 km 2 in der Region Greater Cobar.

Australia mining

„Weltweit werden eine Vielzahl von Metallen für die Herstellung von Hightech-Produkten wie Smartphones, Satellitenkomponenten und Herzschrittmachern sowie für Technologien für erneuerbare Energien wie Windturbinen und Batterien in Hybrid- und Elektroautos verwendet“, sagte der Premier of New South Wales  Barilaro. Siehe Erschreckend! Konzerne setzen auf den Klimawandel – während Wissenschaftler vor der schmelzenden Arktis warnen! Melting Arctic – Corporations Will Never Solve Climate Change

Die Verhandlungen zwischen den USA und Australien über Seltene Erden-Minen außerhalb Chinas werden energisch vorangetrieben. Währenddessen geht Australien weiter in Flammen auf:

Australiens Waldbrandsaison hat im Frühling der südlichen Hemisphäre besonders früh und verheerend begonnen. Dies ist auf überdurchschnittliche Temperaturen und unterdurchschnittliche Niederschläge zurückzuführen, die einen Großteil der Ostküste in eine Welt ohne Wasser zurückgelassen hat.

Dürregeplagte australische Städte bereiten sich auf ‚unvorstellbare‘ Wasserknappheit vor

Protest am 8. November 2019 in Sydney – wegen Wasserknappheit

Die Region Sydney ist jetzt schon trockener als vor den ‚Black Christmas‘-Bränden“ von 2001. Es waren die schrecklichsten Brände, die Australien bis dato erlebt hatte. Am 24. Dezember 2001 fingen die Buschbrände an und dauerten 23 Tage. Die Brände begannen in den Gebieten Cessnock, Blue Mountains, Hawkesbury und Penrith und zerstörten fast 800.000 Hektar. In dieser Zeit herrschten in allen betroffenen Gebieten extreme Wetterbedingungen. Dazu gehörten Temperaturen bis zu 45 ° C, Windgeschwindigkeiten von 90 km / h und eine sehr niedrige Luftfeuchtigkeit, die zu einer sehr hohen Brandgefahr führte. Mehr als 11.000 Menschen mussten damals aus ihren Häusern evakuiert werden.Doch das was Australien 2019 erlebt, wird bei weitem die ‚Black Christmas‘-Brände“ übertreffen, denn der eigentliche Sommer kommt noch. Das Wasser wird knapp. Teilweise haben manche Orte überhaupt kein Wasser mehr, nicht einmal zum Duschen, denn sie müssen mit dem, was sie noch haben, sparsam umgehen.

«Water crisis:“ NSW

Darüber berichtet auch  Jonathan Barrett, der die Situation in seinem Bericht bei Reuters beschreibt.

Die kleine Stadt Guyra in Ostaustralien liegt neben einer Süßwasserlagune nur einen halben Tag von Sydney entfernt, aber ihr Trinkwasser wird voraussichtlich in 400 Tagen versiegen.

Die Behörden vor Ort haben Trinkwasser mit LKWs transportiert, eine Pipeline zu einem lokalen Damm gebaut und werden bald mit den Bohrungen beginnen in der Hoffnung, neue Wasservorräte zu finden. Bürgermeister Simon Murray ist besorgt, dass nicht nur Guyra betroffen ist.

„Vielen Städten wird voraussichtlich zur gleichen Zeit das Wasser ausgehen – und woher bekommt man es dann?“, sagte er und bezog sich auf ein Gebiet, in dem etwa 180.000 Menschen leben.

Dies ist Teil eines viel größeren Problems in einem Land, das nicht gerade mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat; Australien durfte sich des Wachstums während einer Generation erfreuen, doch nun sind die Lebensgrundlagen durch Dürren gefährdet, die durch den Klimawandel verschärft werden. Diese Situation ist Entwicklungsländern vertrauter.

Teile von Nord- und Binnen-New South Wales sowie der südliche Teil von Queensland leiden seit 2016 unter einer Dürre, die die Pegelstände von Flüssen und Dämmen stark reduziert.

Australiens Amt für Wetterkunde (BOM) sagt, die Dürre werde zum Teil von wärmeren Temperaturen an der Meeresoberfläche angeheizt, die sich auf die Niederschlagsmuster auswirken. Die Lufttemperaturen haben sich im Laufe des letzten Jahrhunderts ebenfalls erwärmt und zu stärkeren Dürren und Bränden geführt.

In New South Wales hat die Regierung einigen Kommunen Schätzungen über ein Enddatum für die Wasserversorgung im schlimmsten Fall zur Verfügung gestellt, die sich zusammen mit der wahrscheinlichen Nachfrage und dem Angebot ändern.

Einheimische sprechen vom „Tag Null“, Hier konzentrieren sich einige Köpfe in einem wohlhabenden Land, in dem reiche Kohlevorkommen den Druck auf Maßnahmen gegen den Klimawandel ausgleichen.

„Tag Null – das ist Kriegsrhetorik“, sagt der Schaf- und Viehbauer Richard Daugherty Reuters auf seinem Grundstück in der Nähe der Kleinstadt Uralla, 200 Kilometer landeinwärts von Australiens Ostküste entfernt.

Aber die Verbindungen zwischen Klimawandel und extremen Wetterereignissen sind in Australien zu einem politischen Fußballspiel geworden.

Die konservative Regierung argumentiert, stärkere Umweltaktionen lähmten ihre Wirtschaft und richteten sich gegen ihre pazifischen Inselnachbarn, die besonders anfällig für wärmere Temperaturen und steigende Meere sind.

Dies wurde vom britischen Naturforscher Sir David Attenborough wegen der Unterstützung neuer Kohlebergwerke stark kritisiert, kurz nachdem Schulkinder auf der ganzen Welt gegen die Untätigkeit der Regierungen beim Klimawandel protestierten und sich Regierungschefs in New York zu einem Klimagipfel trafen.

Premierminister Scott Morrison nahm nicht am Klimagipfel teil. Er sagte vor der UN-Generalversammlung, dass Kritiker die Arbeit Australiens zur Emissionsminderung überwachen und dass das Land seine Pariser Ziele zur Verminderung der Emissionen erreichen würde.

Er hat auch zusätzliche Mittel in Höhe von 100 Mio. AUD (68 Mio. AUD) zugesagt, um Landwirte in Dürregebieten zu unterstützen.

The highlands around Guyra, they are waiting for water – Nov. 2019

VON GRÜN NACH BRAUN

Guyra liegt mit seinen 2.000 Einwohnern in einer Region namens New England, wo vor fast 200 Jahren europäische Viehzuchtstationen auf einem Land errichtet wurden, das an die grüne Landschaft der Kolonialmacht erinnert.

Zusammen mit der Nordwest-Region produzierte sie 2017-18 laut Rohstoffprognose ABARES 2,6 Milliarden AUD (1,76 Milliarden AUD) an Agrarerzeugnissen.

Murray, der auch das größere regionale Zentrum von Armidale beaufsichtigt, sagte, dass er zuerst das Ausmaß des Problems erkannte, als er ganze Hänge von absterbenden winterharten Eukalyptusarten bemerkte.

Einige der größten Städte der Region, darunter Dubbo mit 40.000 Einwohnern, Armidale, 25.000 und Tamworth, 62.000, werden nach den neuesten Regierungsprognosen Mitte bis Ende nächsten Jahres voraussichtlich kein Trinkwasser mehr haben.

From Sydney to Armidale –  water crisis.

Die meisten Gemeinden, einschließlich Armidale und Dubbo, versuchen, die Frist zu verlängern, indem sie in die Erde bohren, um unterirdische Speicher zu erschließen, in der Hoffnung, dass sie Zugang zu trinkbarem Wasser haben.

Selbst Sydneys größte Talsperre Warragamba ist auf 50% gesunken, nachdem sie noch vor weniger als drei Jahren fast ausgelastet war.

Die Zentralbank hat davor gewarnt, die Dürre werde das Wirtschaftswachstum Australiens belasten. Laut ABARES wird der Wert der landwirtschaftlichen Produktion 2019-2020 um 5 % auf 59 Milliarden Dollar (40,4 Milliarden Dollar) sinken.

Es gibt bereits hohe tägliche Kosten für Landwirte, Städte und Regierungen, die für den Transport von Wasser bezahlen, das normalerweise frei vom Himmel fällt.

Landwirte in der Region Armidale äußerten gegenüber Reuters, dass sie jetzt weit über 250 AUD (169 AUD) zahlten, um 10.000 Liter Wasser in Trinkqualität zu bekommen, was fast doppelt so viel ist wie vor der Dürre.

Das Wetteramt des Landes prognostiziert, die Ostküste Australiens werde noch mindestens drei weitere Monate brüllend heiß sein.

Einheimische passen sich an. Joe George, 57, wusch seine Flotte von neun Schulbussen einmal pro Woche, sammelt nun aber jeden Regen, der auf das rostige Dach seines Depots fällt, für eine monatliche Waschung, um seiner vertraglichen Verpflichtung zur Bereitstellung sauberer Fahrzeuge nachzukommen.

„Das ist die schlimmste Dürre, die ich je erlebt habe“, sagte er im Busdepot in Guyra.  „Wir hatten Anfang der 80er Jahre eine schlimme, aber nicht so wie diese hier.“


Nicht nur in New South Wales brennt es, sondern auch Queensland ist betroffen. In Queensland gibt es nicht nur das Great Barrier Reef, das dem Untergang geweiht ist, denn hier sollen eine Million Tonnen Klärschlamm versenkt werden, sondern auch den Daintree Rainforest – den ältesten Regenwald der Welt. In Queensland sind die Zuckerrohr-Farmer, die immer noch glauben, dass es „kontrollierte“ Brände gibt.

Jetzt kennen Sie die wahre Geschichte des kleinsten Kontinents der Welt und verstehen sicher, warum die Menschen in Down Under wütend sind. Danke, dass Sie bisher gelesen haben. Es ist nicht selbstverständlich, denn viele Menschen interessiert es nicht einmal, was im eigenen Land vor sich geht. Für uns ist Australien so etwas wie unsere zweite Heimat und wir hoffen, den Aussies helfen zu können.

Netzfrauen Ursula Riissmann -Telle und Doro Schreier

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Die Welt steht in Flammen – In Angola und im Kongo brennt mehr kostbarer Regenwald, für den Profit, als im Amazonas – The world is going up in flames!

Das Great Barrier Reef überlebte fünf tödliche Klimaveränderungen, könnte sich aber dieses Mal nicht mehr erholen – Great Barrier Reef survived five climate change ‚death events‘ but may not bounce back this time

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