Dramatisches Massensterben von Tieren weltweit! Wir stehen vor Konsequenzen für die Menschheit, die noch zu unseren Lebzeiten spürbar werden!

Es sind traurige Bilder und das weltweit, die Strände übersät mit toten Walen, Delfinen, Schildkröten. Muscheln, Fischen und Vögeln. Während 164 Wale an den Kapverden-Inseln strandeten, strandeten in Indonesien siebzehn Wale. Sie hatten am ganzen Körper schwere Wunden. Auch in South Carolina starben Wale, nachdem sie gestrandet waren. Auch ein Strand in Florida war erneut mit toten Fischen und Schildkröten übersät. Nicht nur brennt es in Australien, sondern hier starben in einem See  in New South Wales Tausende Fische. Ferner wurden Millionen von Schalentieren am Cheynes Beach angespült. Großes Fischsterben auch am Strand von Cilacap Regency, Indonesien. Rätselhaftes Fischsterben auch in Italien. Tote Schildkröten fand man an den Stränden entlang der Küste in Korea, Guatemala und Mexiko. Hier wurden auch tote Delfine angeschwemmt. 20 Millionen Austern starben diesen Sommer in den Präfekturen Ehime und Mie in Japan. Doch es trifft nicht nur die Meerestiere, auch Vögel sind betroffen. Dutzende Pelikane wurden an der Küste von Safi, Marokko, tot aufgefunden. Tausende toter Seevögel in Alaska wurden verhungert angeschwemmt, Tote Vögel auch am Strand von Westport, Neuseeland. In Mexiko fielen tote Vögel einfach vom Himmel und in Indien trauern die Anwohner vom Sambhar Lake, dem größten Salzsee in Indien, um bereits 5000 Zugvögel. Nicht nur Meerestiere und Vögel sind betroffen, auch Elefanten. Etwa 200 Dickhäuter starben durch Nahrungs- und Wassermangel auf Grund der schweren Dürre in Simbabwe. In Mexiko starben auf Grund der Dürre 96.000 Rinder. In Australien starben Hunderte Koalas durch Buschbrände. Diese Aufzählung ist nur ein Teil der Ursachen, durch die Tiere sterben, und das nur in ein paar Wochen. Erschreckend, oder?

Dramatisches Massensterben von Tieren weltweit!

Ein Arbeiter zeigt einen toten Vogel am Sambhar-Salzsee in Rajasthan, Montag, 11. November 2019 – The Hindu

Tausende Vögel verschiedener Arten wurden am Sonntag, dem 10.November 2019  tot am Sambhar-Salzsee gefunden. Mittlerweile ist die Zahl der toten Zugvögel auf über 5000 gestiegen. Beamte sagten, sie vermuteten Wasserverschmutzung als einen der Gründe für den Tod. Während einige vermuteten, dass Vogelgrippe eine mögliche Ursache sein könnte, schlossen andere dies aus. Um den wahren Grund für den Tod der Zugvögel zu ermitteln, wurden einige tote Vögel in ein Labor in Bhopal, Madhya Pradesh, geschickt.

„So etwas haben wir noch nie gesehen. Über 5.000 Vögel starben auf mysteriöse Weise überall “, sagte der 25-jährige Abhinav Vaishnav, ein örtlicher Vogelbeobachter, gegenüber PTI . Die toten Vögel lagen überall verstreut. Es waren etwa 10 verschiedene Vogelarten, darunter der seltene Regenpfeifer, der Stelzenläufer und die Rotgans.

Der Sambhar See in der Nähe von Phulera in Jaipur ist während der Wintersaison bekannt für seine Vielfalt an Zugvögeln, die sich hier niederlassen. Touristen und Ornithologen aus der ganzen Welt besuchen die Region, um die Vielfalt der Arten zu bestaunen und zu forschen.

Über 9.000 Seevögel wurden allein im August und im September 2019 in Alaska an den Küsten tot aufgefunden. Der  US-amerikanische  Fish and Wildlife Service (USFWS) und der National Park Service (NPS) berichten über tote Seevögel aus dem nördlichen Bering- und dem Chukchi-Meer. Von Ende Juni bis Anfang August 2019 wurden Tausende von Kurzschwanz-Sturmtauchern gemeldet. In Alaska kommt es seit fünf Jahren zu großflächigem Massensterben von Seevögeln und anderen Meerestieren. In diesem Jahr stellte die NOAA-Fischerei ungewöhnlich viele tote Grauwale und Seelöwen fest. Mehr als 120 Grauwale wurden angespült, etwa 300 tote Robben wurden registriert und Tausende von toten Seevögeln wurden dieses Jahr erneut an Alaskas Stränden angespült. Obwohl die Autopsien noch nicht abgeschlossen sind, ist ihr Tod auf Abmagerung und Hunger zurückzuführen. Die nach Ansicht der Wissenschaftler offensichtlichste Erklärung für das seit 2015 anhaltende Massensterben von Meerestieren sind die wärmeren Meerestemperaturen. Wir hatten bereits im Oktober 2019 berichtet, siehe: Hunderte tote Wale, Robben und Tausende tote Seevögel in Alaska verhungert angeschwemmt – Thousands of Dead Seabirds Washed Up on Alaska’s Shores Again This Year

In Alaska schreitet die Erderwärmung besonders schnell und intensiv woran. Die Eisbedeckung rund um Alaska dauert in der Regel bis Ende Mai. In diesem Jahr verschwand sie schon im März. In Alaska wurde in diesem Sommer eine Rekordtemperatur von 32,2 Grad gemessen. Es war der höchste Wert, der je in Alaska seit Beginn der Wetteraufzeichnung gemessen wurde.

Wir stehen vor Konsequenzen für die Menschheit, die noch zu unseren Lebzeiten spürbar werden

Bereits 2011 sagte Alex Rogers, Director of the International Programme on State of the Ocean (IPSO): „Die Ozeane sind ein gemeinsames Erbe der Menschheit. Die Bedrohung des Aussterbens ist real. Als wir uns das Zusammenwirken der Effekte von allem, was die Menschheit dem Ozean antut, anschauten, wurde uns klar, dass die Auswirkungen weitaus größer sind, als wir bei der Betrachtung der Einzelheiten angenommen hatten“, so Alex Rogers. „Wir stehen vor Konsequenzen für die Menschheit, die noch zu unseren Lebzeiten spürbar werden; Noch viel schlimmer wird es für unsere Kinder und die Generationen danach.“ An der damaligen Studie waren 27 Experten aus 6 Ländern beteiligt.

Einheimische in Indonesien beobachten kürzlich mehrere gestrandete Wale. (Antara / Ampelsa)

Während die Welt zu den Kapverden-Inseln schaute, wo 164 Wale angeschwemmt wurden, 136 konnten nicht mehr gerettet werden, wurden auch in Indonesien Wale angeschwemmt. Siebzehn Wale strandeten am Menia Beach in West Sabu, wobei elf von ihnen starben. Sie hatten am ganzen Körper schwere Wunden. Mindestens 50 Wale sollen in den letzten  Monaten auf Sabu Island gestrandet sein.

Ebenfalls strandete eine Gruppe von Walen an einem Strand in South Carolina, Amerika. Alle starben. 

Tote Meeresschildkröten

Eine tote  Meeresschildkröte hat eine große Menge Plastikmüll im Magen. / Korea Times

Neunzehn Meeresschildkröten, die vor den Küsten Koreas leben, wurden vor kurzem tot aufgefunden wurden. Sie hatten nach Angaben der Regierung fast 300 Stücke an Plastikmüll in Magen und Darm. Vor der Verschlimmerung der Plastikverschmutzung im Ozean wurde gewarnt. Unter Berufung auf Informationen des Nationalen Instituts für Ökologie und des Nationalen Instituts für marine Artenvielfalt in Korea handelte es sich um drei verschiedene Arten von Meeresschildkröten, darunter auch Arten, die vom Aussterben bedroht sind, darüber berichtete Koreatimes. 

Am gleichen Tag wurde auch über 45 tote Schildkröten vor der Küste von Escuintla, Guatemala, berichtet, die dort angeschwemmt worden waren. 

Tote Schildkröten wurden auch an den Stränden von Marco Island, Florida, Amerika, tot aufgefunden. Hier wütet wie schon 2018, die rote Flut. In Florida fand man an den Stränden auch wieder tote Delfine und viele tote Fische. Ein Grund, warum es zu einem Massensterben von Meerestieren in Florida kommt, ist die intensive Landwirtschaft. Siehe: „Chemische Zeitbomben“ – Die schrecklichste Giftküche der Welt – BayerMonsanto! Immer mehr Schandtaten!

Wegen Dürre sind bereits 200 Elefanten in Simbabwe gestorben

Letzte Woche sagten die Behörden in Simbabwe, dass in den letzten zwei Monaten 105 Elefanten im Hwange National Park durch eine schweren Dürre im ganzen Land gestorben seien. Jetzt ist die Zahl laut Beamten auf 200 gestiegen. Wir hatten berichtet, dass Simbabwe die Elefantenbabys an China verkauft, weil das Land angeblich zu viele Elefanten hat, doch jetzt sterben Simbabwes Elefanten auf grausame Weise. Eine grausame Dürre herrscht, durch die nicht nur Elefanten verhungern und verdursten, sondern auch andere Tiere, darunter Giraffen, Zebras, Flusspferde, Impalas und Büffel. Solange nicht der sehnsüchtig erwartete Regen kommt, kann sich die Lage noch verschlechtern, so die Beamten. 

Über 30.000 Rinder in Namibia sind bereits wegen der Dürre gestorben

Viele Länder in Afrika leiden unter einer extremen Dürre, da der Regen ausgeblieben ist. Betroffen sind eSwatini, Madagaskar, Mosambik und Tansania. In Namibia sind bereits über  30.000 Rinder in nur sieben Monaten verendet. Weder gibt es Wasser, noch Futter für die Tiere.

Auch in Mexiko herrscht Dürre. Hier starben laut dem Bericht der Rindergewerkschaften sowohl aus dem Norden als auch aus dem mittleren Süden des Staates bereits 96.000 Rinder. In Chile sind bereits Hunderttausend Nutztiere wegen Wassermangel gestorben. Wir hatten darüber bereits berichtet: Schreckliche Dürre in Chile – Hunderttausend Nutztiere wegen Wassermangel gestorben – Chile’s drought killing thousands of farm animals

In Australien sterben Hunderte Koalas in Buschbränden

Dieser Koala wurde in verbranntem Buschland in dem Koala-Habitat in der Nähe des Dorfes Lake Cathie gefunden.

Die Erde brennt, und das ist nicht übertrieben. Millionen Tiere sterben durch Brände, ob in Lateinamerika, Asien, Europa und auch Australien bleibt von dieser Katastrophe nicht verschont. Während die Welt besorgt nach Brasilien schaute, spielte sich bereits auch in Australien eine Tragödie ab. Australien hatte gerade den wärmsten Juli seit Bestehen hinter sich und ging in Flammen auf. An den Stränden einer kleinen Insel vor Brisbane wurden viele tote Kängurus gefunden, die vor den Flammen geflohen waren. Doch Australien ist nicht nur von einem Mega-Buschfeuer betroffen, sondern auch von einer schrecklichen Dürre. Zusätzlich macht eine verheerende Umweltkatastrophe  Australien zu schaffen. Viele Tiere verenden, unter ihnen Hunderte Kolas, die eh schon vom Aussterben bedroht sind. Siehe Australien brennt aus Gier! The bush fire season in Australia devastating

Mit jedem Tag wird der von Menschen verursachte Schaden an der Umwelt deutlicher.

Während Sie diesen Artikel gelesen haben, ist eine Art auf diesem Planeten ausgestorben. Mit jedem Grad Erwärmung infolge des Klimawandels wird sich das Artensterben beschleunigen. Zu diesem Schluss kam 2015 der US-Forscher Mark Urban, nachdem er mehr als 130 Studien zum Thema analysiert und neu bewertet hatte. Auch Forscher um Rachel Warren vom Tyndall Centre for Climate Change Research aus Norwich warnten bereits im Mai 2013, dass die Temperaturen bis 2100 weltweit um vier Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau steigen könnten, wenn die CO2-Emissionen und damit der Temperaturanstieg nicht begrenzt werden.

„Wir befinden uns mitten in einer Periode des großen Artensterbens, dennoch sind die meisten Menschen blind dafür. Sie sind so beschäftigt mit ihrem trivialen Zirkus, den anthropozentrischen Zeitvertreiben, Sport, Kunst, Klatsch, Politik, Wein, Essen und Unterhaltung. Die Menschen fiedeln, während die Erde brennt“. Paul Watson, Professor für Ökologie und Gründer der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd

Netzfrau Doro Schreier

Hunderte tote Wale, Robben und Tausende tote Seevögel in Alaska verhungert angeschwemmt – Thousands of Dead Seabirds Washed Up on Alaska’s Shores Again This Year

Industriestaaten wollen von Afrika‬ die Rohstoffe- notfalls mit Gewalt! Mutige afrikanische Frauen nehmen den Kampf gegen große Konzerne auf! New Colonialism in Africa because of raw materials! African women take on the fight against big corporations!

Australien brennt aus Gier! The bush fire season in Australia devastating

Erschreckend! Konzerne setzen auf den Klimawandel – während Wissenschaftler vor der schmelzenden Arktis warnen! Melting Arctic – Corporations Will Never Solve Climate Change

Indonesien brennt aus Gier! Der letzte Lebensraum der Orang Utans geht in Flammen auf!

Die Welt steht in Flammen – In Angola und im Kongo brennt mehr kostbarer Regenwald, für den Profit, als im Amazonas – The world is going up in flames!

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.