Für das Klima! Die schwedische Zentralbank steigt aus Australien und Kanada aus! Climate Change – Sweden dumps Australian bonds as country ’not known for good climate work‘

zur englischen Version Der norwegische Pensionsfonds (The Government Pension Fund Global) machte es vor und verkaufte auf Grund von Entwaldung die Anteile an mehr als 60 Konzernen – darunter 33 im Bereich Palmöl tätige Unternehmen. Jetzt folgt Schwedens Zentralbank und trennt sich von australischen Anleihen. Die Riksbank sagt, Queensland und Westaustralien seien ebenso wie Kanadas Alberta bekannt für schlechten Klimaschutz. Die Bank wird nicht mehr in Vermögenswerte von Emittenten mit einem großen Klima-Fußabdruck investieren, selbst wenn die Renditen hoch seien. Während in Madrid die 25. Weltklimakonferenz  unter der Präsidentschaft von Chile stattfand, hatte Schwedens Zentralbank schon längst reagiert und gab bekannt, dass sie Anleihen aus Westaustralien und Queensland sowie der ölreichen kanadischen Provinz Alberta verkauft habe, weil ihrer Meinung nach die Treibhausgasemissionen in beiden Ländern zu hoch seien. Erst kürzlich zeigte eine Recherche, dass etwa 300 Banken und Investoren an der Zerstörung des Regenwaldes beteiligt sind. Darunter auch die Skandalbank Deutsche Bank, Barclays, HSBC und Santander und ebenfalls zu den wichtigsten Finanziers gehören die Investmentbanken Goldman Sachs, JPMorgan, Bank of America und Morgan Stanley. Banken und Investoren „füttern“ auch die fossilen Brennstoffe. Würden alle Banken und Investoren so reagieren, wie die Schwedische Zentralbank, würde den Umweltsündern das Benzin ausgehen, aber zum Beispiel BlackRock könnte ohne dieses „dreckige“ Geschäft trotzdem überleben. Wie wäre es, wenn die 197 Delegierten aus aller Welt auf dem COP25, die extra mit dem Flieger angereist waren, die Banken und Investoren zur Rechenschaft zögen? Ach nee, die Banken und Investoren finanzieren ja zum Teil diese Delegierten auf der Klimakonferenz.

Für das Klima! Die schwedische Zentralbank zieht ihre Investitionen aus Australien und Kanada zurück!

Die 25. Weltklimakonferenz (COP 25) find vom 2. bis 13. Dezember 2019 in Madrid statt. Ursprünglich sollte Santiago de Chile Austragungsort sein. Doch wegen der dortigen Unruhen wurde es kurzerhand nach Madrid verlegt. Vielleicht hätte man dieses alljährlich stattfindende Spektakel ganz absagen sollen, denn dann hätte man wirklich etwas zum Schutz des Klimas getan.

Die Erzeuger fossiler Brennstoffe sind sich deren Auswirkungen auf den Planeten mindestens seit den 1950er Jahren bewusst.Finanziert werden sie auch durch Banken und sogar durch verschiedene Staaten, die durch ihre Zentralbanken Anteile an diesen Konzernen kaufen. Diese Konzerne investieren dann in das jeweilige Staatsoberhaupt, sodass die Wünsche der Konzerne auch erfüllt werden.

Beispiel Donald Trump: Zu seinen Großspendern während der Wahl zum Präsidenten gehörten Exxon, Chevron und BP. Diese Konzerne spendeten jeweils mindestens 500.000 US-Dollar.

Es war auf dem Weltgipfel von Rio 1992, als die Länder das weltweit erste internationale Abkommen zur Stabilisierung der Treibhausgase und zur Verhinderung einer gefährlichen vom Menschen verursachten Störung des Klimasystems unterzeichneten. Mittlerweile sind fast 30 Jahre vergangen und statt besser wurde es nur noch alles schlimmer. Wie der Klimaindex setzt sich dieser zusammen aus: Emissionstrend, Emissionshöhe. Er wurde am 10.Dezember 2019 veröffentlicht.

2009 gehörte sogar Brasilien zu dem Spitzenreiter des damaligen Klimaschutzindex, der jährlich von der Umweltschutzorganisation Germanwatch ermittelt wird. Die Plätze 1 bis 3 wurden nicht vergeben, aber auf Rang 4 stand Brasilien. Deutschland rutschte vom fünften auf den siebten Platz ab. „Ermutigend ist, dass Brasilien seine Entwaldungsrate im letzten Jahr halbieren konnte“, schrieben die Autoren 2009.

Und 2019 wird mehr Regenwald gerodet als je zuvor! Siehe #PrayforAmazonia – Amazonas, die Lunge unseres Planeten brennt für das „weiße Gold“? – Amazon, the lung of our planet is burning for sugarcane?

Also genau vor 10 Jahren, mittlerweile steht Deutschland  auf Platz 23 und die Vernichtung des Regenwaldes im brasilianischen Amazonasgebiet ist allein in den vergangenen neun Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 93 Prozent gestiegen! Allein in 2019 wurden mehr als 7800 Quadratkilometer entwaldet.

Der sogenannte Vorreiter für Klimaschutz – Deutschland – ist für die Entwaldung des Amazonas mit verantwortlich, und zwar durch die deutsche subventionierte Fleisch- und Milchindustrie. Deutschland ist nicht nur einer der größten Fleischproduzenten, sondern auch einer der größten Milchproduzenten weltweit. 8 Millionen Tonnen Fleisch produziert Deutschland jährlich! Um überhaupt diese Menge an Fleisch produzieren zu können, braucht es Futter für die Tiere. Deutschland importiert den größten Teil des Sojas aus Lateinamerika.  Siehe auch: Was die deutsche subventionierte Fleisch- und Milchindustrie an Umweltzerstörung in anderen Ländern verursacht

https://www.climate-change-performance-index.org/

Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Staatssekretär im Bundesumweltministerium Jochen Flasbarth und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter nehmen an der Klimakonferenz teil und wollen sich als Vorreiter für den Klimaschutz präsentieren.

Doch schon lange haben andere Länder gezeigt, dass man mehr fürs Klima tun kann. Die ersten drei Plätze wurden, wie schon in den Jahren vorher, nicht vergeben. Im diesjährigen Index führt Schweden, wie schon all die Jahre vorher, die Rangliste auf Rang 4 an, gefolgt von Dänemark (5) und Marokko (6). Die Ergebnisse des Klimaschutzindexes 2020 sowie interaktive Karten und Tabellen finden Sie auch auf der Internetseite zum KSI (auf englisch)

Kanada und Australien gehören zu größten Umweltsündern und stehen im Klimaschutzindex 2020 auf den Plätzen 55 und 56.

Bereits im November 2019 gab Schwedens Zentralbank bekannt, sich wegen zu hoher Emissionen von australischen Anleihen zu trennen.

Die Riksbank sagt, Queensland und Westaustralien seien ebenso wie Kanadas Alberta nicht gerade bekannt für guten Klimaschutz

Australia mining

Grüne Initiative: Die schwedische Zentralbank verkauft Queenslands und westaustralische Anleihen

Schwedens Zentralbank teilte im November 2019 mit, sie habe Anleihen aus Westaustralien und Queensland sowie der ölreichen kanadischen Provinz Alberta verkauft, weil ihrer Meinung nach die Treibhausgasemissionen in beiden Ländern zu hoch seien.

Der stellvertretende Präsident der Riksbank, Martin Floden, sagte, die Bank werde nicht mehr in Vermögenswerte von Emittenten mit einem großen Klima-Fußabdruck investieren, selbst wenn die Renditen hoch seien.

„Die Länder Australien und Kanada sind nicht für gute Klimaarbeit bekannt. Die Treibhausgasemissionen pro Kopf gehören zu den höchsten der Welt“, sagte er in einer Rede an der Universität Orebro in Schweden.

„Infolge der neuen Anlagepolitik haben wir unsere Bestände an Anleihen von Alberta im Frühjahr verkauft. Aus dem gleichen Grund haben wir kürzlich unsere Bestände an Anleihen der australischen Staaten Queensland und Western Australia verkauft.“ Siehe auch: Australien brennt aus Gier! – The bush fire season in Australia devastating

Die Regierung von Alberta bestand am Mittwoch darauf, dass die Provinz „die höchsten Umweltstandards der Welt hat“, und sagte, die Energiewirtschaft verbessere ihre Umweltbilanz kontinuierlich.

„Wenn es der schwedischen Zentralbank wirklich darum geht, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen, muss sie mehr in ethische Erzeuger wie Alberta investieren, die dramatische Fortschritte bei der Emissionsreduzierung erzielt haben“, sagt Christine Myatt, Sprecherin des Premierministers von Alberta, Jason Kenney.

Queensland und West-Australien haben noch nicht geantwortet.

Floden, der keine Details angab, sagte, Schweden hatte rund 8% seiner Devisenreserven in verschiedene Arten von australischen und kanadischen Anleihen investiert.

Der Präsident der Bank of England, Mark Carney, sagte im September, der Finanzsektor müsse sein Management des Klimarisikos ändern, und er warnte davor, dass die globale Erwärmung zu einer Neubewertung jedes einzelnen finanziellen Vermögenswertes führen würde.

„Zentralbanker sind nichtgerade Öko-Freaks, also sollten kanadische Politiker Notiz davon nehmen, wenn diese anfangen, Staatsanleihen wegen der Auswirkungen aufs Klima auf die schwarze Liste zu setzen“, sagte Keith Stewart, der leitende Energiestratege bei Greenpeace Canada, in einer E-Mail am Mittwoch.

Die Bank of Canada sagte im Mai, der Klimawandel berge weiterhin Risiken sowohl für die Wirtschaft als auch für die Finanzsysteme.

Analysten zufolge könnten die Bewertungen von Unternehmen für fossile Brennstoffe gefährdet sein, wenn Regierungen Anreize für stärkere Maßnahmen setzten.

Dies könnte zu weiteren Problemen für Alberta führen, das bereits seit fünf Jahren unter den niedrigen Rohölpreisen und den Beschränkungen der Pipelines leidet. Eine Reihe großer Unternehmen haben ihre kanadischen Vermögenswerte verkauft oder Investitionen zurückgefahren.

Albertas Reserven liegen in Form von teerartigem Bitumen vor, das mit Dampf erhitzt werden muss, bevor Öl gewonnen werden kann. Der Prozess ist sehr energieintensiv.

Zwischen Alberta und Ottawa klaffen im Zusammenhang mit dem Klimawandel immer größere Unterschiede.

Der liberale Premierminister Justin Trudeau hat seit der Machtübernahme im Jahr 2015 eine strengere Umweltpolitik durchgesetzt und erklärt, der Energiesektor müsse mehr tun. Siehe auch: Keystone Pipeline nach Ölleck in North Dakota geschlossen und: Niemand spricht darüber – Keystone Pipeline Shut Down After Leaking Oil in North Dakota and Nobody’s Talking About It

Aber der Premierminister von Alberta beklagt, die neuen Maßnahmen seien so rigoros, dass es unmöglich sei, Energieprojekte zu bauen.

Dazu auch: „Geld ist der Brennstoff“ – Banken und Investoren an der Zerstörung des Regenwaldes beteiligt! – Money Is the Oxygen on Which the Fire of Global Warming Burns

Dirty Business: How Mining Made Australia


Sweden dumps Australian bonds as country ’not known for good climate work‘

By smh.com.au

Sweden’s central bank has sold off bonds from parts of Australia and the oil-rich Canadian province of Alberta because it felt that greenhouse gas emissions in both countries were too high.

Riksbank Deputy Governor Martin Floden said on Wednesday, November 14, 2019,  the bank would no longer invest in assets from issuers with a large climate footprint, even if the yields were high.

„Australia and Canada are countries that are not known for good climate work,“ Mr Floden said in a speech on „Monetary policy in a changing world“ at Orebro University in Sweden.

„Greenhouse gas emissions per capita are among the highest in the world.“

„As a result of the new investment policy, we sold our holdings of bonds issued by Alberta in the spring.“For the same reason, we have recently sold our holdings in bonds issued by the Australian states of Queensland and Western Australia.“

Mr Floden, who did not give details, said Sweden had invested around 8 per cent of its foreign exchange reserves in various kinds of Australian and Canadian bonds.

Australia and Canada are countries that are not known for good climate work

Australia and Canada are countries that are not known for good climate work.

Riksbank Deputy Governor Martin Floden

Alberta’s government on Wednesday insisted that the province „has the highest environmental standards in the world,“ and said the energy industry is continually improving its environmental footprint.

„If the Swedish central bank is really concerned with making a difference on climate change they need to be investing more in ethical producers such as Alberta which have shown dramatic gains in reducing emissions,“ said Christine Myatt, spokeswoman for Alberta Premier Jason Kenney.

The state governments of Queensland and Western Australia could not immediately be reached for comment.

Bank of England Governor Mark Carney said in September that the financial sector had to transform its management of climate risk, warning that global warming would prompt reassessments of the value of every single financial asset.

„Central bankers aren’t your typical tree huggers, so […] politicians should take note when they start blacklisting government bonds over climate concerns,“ Keith Stewart, senior energy strategist with Greenpeace Canada, said in an email.

Netzfrauen Ursula Rissmann-Telle und Doro Schreier
deutsche Flagge

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