Die Wälder dieser Erde gehen in Flammen auf! Weihnachtstragödie in Valparaíso – Massenevakuierung im Weltkulturerbe in Chile! – Christmas tragedy! Mass evacuation -raging forest fires in Valparaiso

zur englischen Version Die Wälder dieser Erde gehen in Flammen auf und das ist nicht übertrieben. Während auf Sumatra immer noch der Regenwald wegen Palmöl brennt, der Amazonas immer noch abgefackelt wird und Sydney im Rauch verschwindet, erreicht uns eine Nachricht aus Chile: „Schmerzvoll, mein geliebtes Chile wieder einmal in Flammen zu sehen…“. Wütende Waldbrände erobern die chilenische Stadt Valparaíso. Hunderte Häuser sind bereits durch Waldbrände zerstört, was zu einer Massenevakuierung führte. Vorsorglich wurde der Strom für rund 90.000 Menschen in der Region abgeschaltet. Anhaltende Dürre und Winde können ein regelrechtes Feuer-Inferno auslösen. Chile versinkt in einem regelrechten Bürgerkrieg, denn was den Menschen fehlt, ist das wichtigste, das man zum Leben braucht: Wasser. In Chile herrscht, wie es auch in Australien der Fall ist, eine schreckliche Dürre. Zum Löschen der Flammen braucht man Wasser, doch Wasser wurde für die industrielle Landwirtschaft genutzt, bis keins mehr da war. Wie in Australien oder Brasilien und Indonesien, so auch in Chile – die Macht der Konzerne. Die Menschen verlieren durch ein Feuer-Inferno ihr Hab und Gut, die Tiere verenden qualvoll und die Regierungsoberhäupter füttern weiterhin die Konzerne, statt die Umwelt zu schützen. Erst vor zwei Jahren musste Chile den Notstand ausrufen. Mehr als 20.000 Hektar wurden in nur einer Woche in Colchagua von einem Feuer-Inferno zerstört. Valparaíso ist eine der größten Städte Chiles und in erster Linie bekannt für seine zahlreichen farbenfrohen Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert, welche sich die Hügel hochziehen. Im Jahr 2003 erhob die Unesco den historischen Stadtkern von Valparaiso mit seinen farbenprächtigen Gebäuden zum Weltkulturerbe. Valparaíso ist ein beliebtes Touristenziel in Südamerika und geht in Flammen auf. Viele Bewohner versuchen, sich mit Spaten ohne Schutz gegen das Feuer-Inferno zu stemmen, um das Wenige, das sie besitzen, zu retten. Doch vergebens, denn das Feuer kennt kein Erbarmen.

Die Wälder dieser Erde gehen in Flammen auf! Massenevakuierung in Valparaíso!

Die Welt steht immer noch in Flammen : Fire Report– vom 16. Dezember – 23. Dezember 2019

Die Erde brennt und das ist nicht übertrieben. Denn während die Welt nach Brasilien schaut, brennen weltweit die Wälder dieser Erde. Ob in Lateinamerika, Afrika, Australien, Asien oder in Europa. 

In Australien herrschen Temperaturen bis zu 50 Grad, ein Ende der Brände ist nicht in Sicht. Während in dieser Buschbrandsaion in Australien bereits eine Fläche von mehr als 1,1 Million Hektar zerstört und in der Region Sydney der Notstand ausgerufen wurde, gab die konservative Regierung bekannt, dass stärkere Umweltaktionen ihre Wirtschaft lähme. Gleichzeitig bekamen die Bergbaukonzerne „grünes Licht“, dort, wo die Wälder brennen, die Rohstoffe, wie Lithium, zu ernten, und ein Norwegischer Ölkonzern darf vor Australiens Küsten nach Öl bohren! Siehe Unglaublich! Während Australien in Flammen aufgeht – Norwegischer Ölkonzern darf vor Australiens Küsten nach Öl bohren! – Great Australian Bight: Norwegian energy company Equinor given environmental approval to drill for oil

Doch Australien ist nicht nur von einem Mega-Buschfeuer betroffen, sondern auch von einer schrecklichen Dürre. Zusätzlich macht eine verheerende Umweltkatastrophe Australien zu schaffen.

«Water crisis:“ NSW-Australia

Während die Menschen in Down Under vor den gewaltigen Flammen fliehen, dürfen andere nicht einmal mehr Wasser zum Duschen verwenden, weil es keins mehr gibt. Australien wurde von der industriellen Landwirtschaft ausgebeutet, und während die Bevölkerung unter dem Wassermangel leidet und auch protestiert, wurde das kostbare Wasser zu den industriellen Landwirten geleitet. Siehe Australien brennt aus Gier! – The bush fire season in Australia devastating

Wie in Australien auch in Chile – die Macht der Konzerne

«Water crisis:“  Chile

Es ist genau die gleiche Situation, wie man sie in Chile vorfindet. Während die Welt sich besorgt über den brennenden Regenwald im Amazonasgebiet zeigt, spielt sich in einem anderen lateinamerikanischen Land eine Tragödie ab. Chile, das Land der Avocados, leidet unter einer dramatischen Wasserkrise. Laut der chilenischen Regierung und Experten ist dies die schlimmste Wasserkrise, die Chile je erlebt hat. Bislang seien bereits 110.000 Tiere an Wasser- und Futtermangel gestorben, vor allem Ziegen, Rinder und Schafe. Die Wasserkrise hat zu einem Zusammenbruch der Bewässerungssysteme verschiedener Provinzen in ganz Chile geführt. Hunderttausende Menschen müssen mittels Tankwagen mit Wasser versorgt werden. Auch gibt es wieder Morddrohungen gegen Rodrigo Mundaca und seine Bewegung, die seit Jahren für den freien Zugang zu Wasser kämpfen. Siehe Schreckliche Dürre in Chile – Hunderttausend Nutztiere wegen Wassermangel gestorben – Chile’s drought killing thousands of farm animals

VALPARAISO – die Stadt der bunten Häuser brennt

Valparaiso, übersetzt “Paradiestal“, ist die Heimat von ca. 280.000 Einwohnern.

„Momentan arbeiten Notfallteams aus ganz Valparaíso in zwei Gebieten im oberen Teil der Stadt mit Land- und Luftressourcen“, sagte der Bürgermeister laut BBC. Der Bürgermeister fügte hinzu, dass starke Winde und hohe Temperaturen die Situation verschlimmerten. Valparaíso ist eine der größten Städte Chiles und ein wichtiger Hafen am Pazifik.

Als der chilenische Landwirtschaftsminister Antonio Walker in der Region eintraf, gab er zu, dass die Feuerwehrleute Mühe hatten, die Brände einzudämmen. Fast 120 Hektar Grünland wurden bereits von den Bränden heimgesucht.

Es ist trocken und Regen ist kaum in Sicht. Ideale Bedingungen für Waldbrände, die kaum mehr unter Kontrolle zu kriegen sind. Die am stärksten betroffenen Sektoren sind Cerro San Roque, Cerro Rocuant, Cuesta Colorada und La Isla.

Viele Bewohner versuchen, sich mit Spaten ohne Schutz gegen das Feuer-Inferno zu stemmen, um das Wenige, das sie besitzen, zu retten. Doch vergebens, denn das Feuer kennt kein Erbarmen – es gibt keine Versicherung, so stehen diese Menschen wieder vor dem Nichts.

Bereits im Oktober 2019, zu Beginn der Unruhen in Chile, sagte Hurtado, als er über die staubigen Koppeln seiner Farm auf Petorca in der Nähe der Küstenstadt Valparaíso blickte: „Es ist so schrecklich, rauszugehen und die toten Tiere am Boden zu sehen“. Auch in Colina, nördlich der Hauptstadt Santiago, herrscht Dürre, überall nur noch rissige Erde. 40.000 Familienbetriebe in Zentralchile sind auf Hilfe angewiesen, während das letzte Wasser, welches noch vorhanden ist, von großen Obstplantagen für den Export „geraubt“ wird. Stellen Sie sich vor: Die zweitwichtigste Exportbranche nach der Kupferindustrie ist der Nahrungsmittelsektor in Chile. Anbau von Nahrungsmitteln für die Welt, während die Menschen in Chile nicht einmal Wasser zum Leben haben. 

Es ist nicht das erste Mal, dass Chile unter einer schrecklichen Dürre leidet, doch so schlimm wie jetzt war es noch nie. Bereits 2015 berichteten wir über die extreme Trockenheit in Chile und über die schrecklichen Waldbrände. Damals waren bis zu 480.000 Hektar Wald verbrannt.

Es regnet nicht mehr so viel. Damit müsse man sich abfinden und sich darauf einstellen, sagt 2015 die Regierung in Chile. Siehe auch Bis jetzt 480.000 Hektar verbrannt…Was sind die Hintergründe der Waldbrände in Chile?

Und auch 2017 teilten wir Ihnen mit: Chile brennt und ruft den Notstand aus

Und auch damals, wie auch jetzt, Weihnachten 2019 heißt es: Wir brauchen Hilfe für wild lebende Tiere, bitte, helft uns“ schreiben die betroffenen Regionen in den sozialen Netzwerken. „Unsere Feuerwehrleute können nicht mehr, sie arbeiten Tag und Nacht.“ Es ist so fürchterlich, Chile brennt.

https://fires.globalforestwatch.org/

Bereits im Oktober 2019 hatte die chilenische Regierung auf Grund der Wasserkrise und der Dürre Coquimbo und Valparaíso zum Katastrophengebiet ausgerufen. Weihnachten 2019 brennt die chilenische Stadt Valparaíso, eine Stadt mit 260.000 Einwohnern.
„Momentan arbeiten Notfallteams aus ganz Valparaíso in zwei Gebieten im oberen Teil der Stadt mit Land- und Luftressourcen“, sagte der Bürgermeister. Doch das Feuer kennt kein Erbarmen.

Warum konnte/wollte keine Regierung bis jetzt in Chile wirkliche Lösungen schaffen?

Die Monowälder und Minen bringen ausländische Investoren und Arbeitsplätze und das sieht in den Studien gut aus. Chile ist kein Entwicklungsland mehr, sondern ein sogenanntes Schwellenland…, welches die westlichen Länder für sich entdeckt haben. Es zählt nur der Profit. Und ist alles erst mal ausgeraubt, ziehen sie weiter. Sie sind wie Heuschrecken!

Valparaíso am 24.Dezember 2019

Die chilenische Armee zieht zu Weihnachten in die Berge von Valparaíso

Die Armee hat Demonstranten in Chile mit Wasserwerfern, die mit Ätznatron versetztes Wasser enthielten, verletzt, viele wurden blind und  Menschen wurden umgebracht, die Beweise für die Polizeigewalt dokumentiert haben. Siehe R.I.P. Albertina Martinez Burgos, chilenische Fotojournalistin wurde brutal ermordet! – Chilean journalist Albertina Martínez Burgos found dead in Santiago

Jetzt wird genau diese Armee in die Berge von Valparaíso geschickt. Dort, wo industrielle Landwirtschaft, durch Monokulturen, zum Beispiel Avocados, die Natur zerstört haben. Dort befindet sich auch die Industrie Chiles. Etwa 30.000 Menschen leben in Quintero, etwa 30 Kilometer vom Industriegebiet Valparaíso entfernt. Diese Region ist gezeichnet von Umweltverschmutzung und hat die höchste Krebsrate des Landes. Die Bewohner von Quintero, wo auch eine Reihe von Bergbau-, Öl-, Zement-, Gas- und Chemieindustrien betrieben werden, leiden schon lange unter den schrecklichen Folgen einer mysteriösen Giftwolke. Viele Kinder sind so schwer erkrankt, dass sie nicht mehr zur Schule gehen können. Menschen, die dagegen protestieren, werden ermordet. Siehe Hilferuf aus Chile – Mysteriöse Giftwolke „Alles ist hier gestorben“

Selbst die Regierung gibt mittlerweile zu, dass keine Zweifel mehr daran bestehen, dass es sich bei den aktuellen Bränden um Brandstiftung handelt…Da stellt sich natürlich die Frage: Wer sind die Brandstifter? Und wer zieht Nutzen daraus?

fuego en Valparaíso

Valparaíso wildfire: Raging forest fires engulf Chilean city

At least hundreds houses have been destroyed by fast moving forest fires in the Chilean city of Valparaíso, prompting a mass evacuation.

All the city’s firefighters have been deployed to tackle the fires in the Rocuant and San Roque areas. Strong winds and high temperatures were exacerbating the situation.

Power was cut to about 90,000 customers in the area as a precautionary measure. Two schools were turned into shelters for the affected residents, who were forced to flee in the middle of Christmas Eve celebrations.

Mr Sharp said a state of emergency had been declared in the city, some 100km (62 miles) from the capital, Santiago, and that it was „obvious“ that the fires had been lit deliberately.

video posted on social media showed a car next to where one of the fires started. Prosecutors were investigating the footage as well as reports from residents that cars were seen in the hills affected moments before the blazes began, Emol website reports.

On Twitter, President Sebastián Piñera said: „We deeply regret the fire that affects so many families in the hills of Valparaíso and especially on Christmas Eve.“

Valparaíso, in central Chile, is one of country’s largest cities and a major port on the Pacific. It is also a popular tourist destination in South America.

In 2017, the central town of Santa Olga was destroyed by wildfires..Multiple blazes have ravaged 238,000 hectares (588,000 acres) across Chile. Many many people have lost everything

And Christmas 2019 – the firefighting authority confirmed that the fire started in the woods area and then extended to the city. The high summer temperatures in the southern hemisphere and strong winds have fueled the fire.

Wildfires have been burning in many parts of the world this year, including Brazil, Indonesia and the Arctic. In Australia, nine people have been killed and hundreds of homes have been destroyed by bushfires since September – and now Chile.

Netzfrau Doro Schreier
deutsche Flagge

Schreckliche Dürre in Chile – Hunderttausend Nutztiere wegen Wassermangel gestorben – Chile’s drought killing thousands of farm animals

Die Avocados und der grosse Wasserraub in Chile – Tras reportaje de Danwatch: Supermercados de Dinamarca evitarán importar paltas chilenas por robo de agua en Petorca

Bis jetzt 480.000 Hektar verbrannt…Was sind die Hintergründe der Waldbrände in Chile?

Hilferuf aus Chile – Mysteriöse Giftwolke „Alles ist hier gestorben“

Die Welt steht in Flammen – In Angola und im Kongo brennt mehr kostbarer Regenwald, für den Profit, als im Amazonas – The world is going up in flames!

Unglaublich! Während Australien in Flammen aufgeht – Norwegischer Ölkonzern darf vor Australiens Küsten nach Öl bohren! – Great Australian Bight: Norwegian energy company Equinor given environmental approval to drill for oil

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Da bekommt man wirklich Tränen. Das tut weh. All das wusste ich nicht! Und dann gibt es immer noch Erwachsene die sich über Greta und ein paar Tausend Klima Hüpfer lustig machen.

    Vor wenigen Monaten war auf der WWF Seite zu lesen, dass der CH Bundesrat gedenkt die Holz- Deklarationspflicht klarheimlich abzuschaffen. Wir Konsumenten sollten also wieder Holz und Holzproduckte blind rund um die ganzen Welt kaufen.

    Und der damals abtretende Bundesrat Schneider Amann konnte gerade noch die Verträge über Palmöl aus Indonesien und billige Landwirtschaftsprodukte aus Südamerika ins trockene bringen.

    Was mir Angst macht ist, dass wenn das Klima und überhaupt unsere Natur, unsere ganze Lebensgrundlage, das Grundwasser und all das zusammenbricht, die am meisten zu sagen haben die auch jetzt recht robust durchs Leben gehen.

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