Schockierender Bericht über UN-Friedenssoldaten, sie zeugten Hunderte Kinder mit Kindern in Haiti – The dark side of humanitarian aid workers – U.N. peacekeepers fathered, then abandoned, hundreds of children in Haiti, report says

zur englischen Version Sex für Hilfe, eigentlich waren sie gekommen, um den Menschen zu helfen, doch die aufgedeckten Sex-Skandale bei der Hilfsorganisation Oxfam erschütterten 2018 die Welt. Aber Oxfam war nur der Anfang, von den schweren Missbrauchsvorwürfen waren 23 humanitäre Organisationen, Friedens- und Sicherheitsorganisationen während ihrer Operationen in Haiti, der Elfenbeinküste und dem damaligen Südsudan betroffen. Es betraf „jede Form sexuellen Kindesmissbrauchs, die man sich vorstellen kann“, einschließlich Vergewaltigung, Prostitution, Pornographie, sexueller Sklaverei und Menschenhandel. „Die Leute, die uns vergewaltigen, und die Leute im Büro sind die gleichen“, bezeugte ein Mädchen in Haiti. Ein sechsjähriges Mädchen beschrieb sexuelle Übergriffe und ein obdachloses Mädchen erhielt von einem „Mann, der für eine NGO arbeitet“ einen einzigen US-Dollar, bevor er sie vergewaltigte und schwer verletzte, und auch Jungen wurden Berichten zufolge ebenfalls vergewaltigt. Schon mehrfach wurden auch die Ausbeutungen und Misshandlungen von (meist noch) Kindern durch UN-Blauhelme aufgedeckt und scheinen an der Tagesordnung zu sein. Auch die UN-Friedenstruppen haben ebenfalls auf Haiti sexuellen Missbrauch begangen, sogar an Kindern. Niemand wurde jemals eingesperrt. Anstatt diese „Täter“ zur Rechenschaft zu ziehen, haben französische Richter einen Fall gegen eine Gruppe französischer Soldaten abgewiesen, die beschuldigt wurden, während ihres Einsatzes in der Zentralafrikanischen Republik 2013-2014 Kinder sexuell missbraucht zu haben. Solche Skandale verschwinden relativ schnell aus den Medien, doch einem neuen Bericht zufolge sollen UN-Friedenssoldaten in Haiti Kinder mit Frauen und Mädchen gezeugt haben, bevor sie sie im Stich ließen.

Sex für Hilfe –  fast alle großen Hilfsorganisationen waren betroffen!

„Mädchen im Alter von 11 Jahren wurden von Friedenstruppen, die von 2004 bis 2017 in Haiti stationiert waren, sexuell missbraucht und geschwängert“, und einige der Frauen wurden später „im Elend gelassen“, um ihre Kinder allein groß zu ziehen, so die aktuelle Studie von zwei Akademikern, Forscher, die von The Conversation , einer von einem Universitätskonsortium unterstützten akademischen Website, veröffentlicht wurde.

Es war letztes Jahr, nachdem die Skandale um die Hilfsorganisationen aufgedeckt wurden. Mehrere Länder stellten darauf hin sofort die Hilfsgelder für diese Organisationen ein. Im Juni 2018 berichtete die BBC, dass die Whistleblowerinnen dem Sender Victoria Derbyshire mitgeteilt hätten, dass Entwicklungshelfer gemeinnütziger Organisationen während ihrer Arbeit in Afrika Prostituierte vor Ort aufgesucht hatten, und sogar Medikamente soll es gegen Sex gegeben haben. Dass Oxfam nur der Anfang war, darüber berichteten wir bereits im Februar 2018 in unserem Beitrag: Sex für Hilfe – Oxfam war nur der Anfang – fast alle großen Hilfsorganisationen betroffen!

„Ich bin nicht überrascht, dass die Helfer Prostituierte bezahlten. Das ist sehr häufig der Fall, wo Hilfsorganisationen arbeiten, wie in Haiti, Somalia, im Sudan und in der Zentralafrikanischen Republik, und es war eine Orgie“, sagt eine Quelle aus einer NGO der elpais.com. 

Der Vorwurf, die NGOs hätten nicht ausreichend auf Missstände reagiert, wiegt schwer, und das zu Recht. Obwohl Fälle bekannt sind, wird lieber geschwiegen, denn sickert etwas an die Öffentlichkeit, so könnten Spendengelder wegfallen, was bei Oxfam der Fall war. Das haben wir bereits bei der UNO erleben dürfen, nachdem bekannt wurde, dass UN-Blauhelme sogar Kinder vergewaltigten, und obwohl die UNO informiert wurde, hüllte sie sich lieber in Schweigen.

Eine Umfrage der Thomson Reuters Foundation ergab, dass 2017 mehr als 120 Mitarbeiter von etwa 20 führenden globalen Wohltätigkeitsorganisationen entlassen wurden oder ihre Stelle wegen sexueller Verfehlungen verloren.

Siehe: ZEIT FÜR ECHTES HANDELN! Schockierende neue Berichte über sexuellen Missbrauch durch Hilfsorganisationen – The dark side of humanitarian aid workers

Ausbeutung und Misshandlungen von (meist noch) Kindern durch UN-Blauhelme scheinen an der Tagesordnung zu sein.

Erst im Juni 2018 enthüllte die UNO einen Fall von Kindervergewaltigung durch UN-Blauhelme aus Tansania in der Demokratischen Republik Kongo. Weitere Beschwerden wegen sexueller Ausbeutung gegen eine Friedenstruppe aus Marokko in der Zentralafrikanischen Republik wurden ebenfalls veröffentlicht. Im gleichen Monat hat die UN-Mission im Südsudan (UNMISS) eine Gruppe ghanaischer Friedenstruppen, die an einem Skandal zur sexuellen Ausbeutung beteiligt waren, repatriiert. Doch anstatt diese „Täter“ zur Rechenschaft zu ziehen, wiesen französische Richter einen Fall gegen eine Gruppe französischer Soldaten ab, die beschuldigt wurden, während ihres Einsatzes in der Zentralafrikanischen Republik 2013-2014 Kinder sexuell missbraucht zu haben. Sexueller Missbrauch durch Mitarbeiter humanitärer Hilfsorganisationen im Austausch gegen Medikamente, Lebensmittel und Geld ist weit verbreitet. Doch solange die Täter ungeschoren davonkommen, wird sich nichts ändern.

In einem besonders grausamen Fall in Haiti sagte ein Teenager, er sei 2011 von uruguayischen Soldaten der UN-Friedenstruppe vergewaltigt worden, die sogar die Vergewaltigung mit einem Handy gefilmt hatten. Dutzende haitianische Frauen sagen auch, dass sie vergewaltigt wurden, und viele Opfer nennen es „Überlebens-Sex“,  in einem Land, in dem die meisten Menschen von weniger als 2,5 Dollar pro Tag leben. Entschädigung haben diese Opfer nicht erhalten. Jetzt versucht der haitianische Anwalt Mario Joseph, etwa ein Dutzend haitianischer Frauen, die von Friedenstruppen schwanger wurden, zu unterstützen, denn auch sie gingen leer aus. Das ist die Realität. Siehe: Schockierende neue Berichte über sexuellen Missbrauch durch Hilfsorganisationen – The dark side of humanitarian aid workers

UN-Friedenssoldaten zeugten Hunderte Kinder in Haiti und verließen sie laut einem Bericht

Wir haben den folgenden Beitrag – U.N. peacekeepers fathered, then abandoned, hundreds of children in Haiti, report says – für Sie übersetzt.

Foto: Ein UN-Militär patrouilliert durch Cite-Soleil in Port-au-Prince, Haiti, im Jahr 2007 (Ariana CuBillos/AP)

Einem neuen Bericht zufolge sollen UN-Friedenssoldaten in Haiti Kinder mit Frauen und Mädchen gezeugt haben, bevor sie sie im Stich ließen. Er basiert auf früheren Anschuldigungen sexuellen Fehlverhaltens gegenüber den verletzlichen Teilen der Bevölkerung (die sie eigentlich hatten beschützen sollen), die gegen die Friedenstruppen erhoben wurden.

Als Teil des Berichts, der in Conversation veröffentlicht wurde, befragten die Forscher 2.500 Haitianerinnen und Haitianer über die Erfahrungen der örtlichen Frauen und Mädchen in den Gebieten, die Gastgeber der 13-jährigen Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Haiti gewesen waren, auch bekannt als Minustah. Von dieser Gruppe berichteten etwa 265 Personen von Kindern, die von UN-Personal gezeugt wurden – und die einen beunruhigenden Zustand von Zwang und Missbrauch schufen, der Mädchen im Alter von 11 Jahren dazu brachte, ihre Kinder unter Bedingungen extremer Armut selbst aufzuziehen.

Einige Teilnehmerinnen sprachen Fälle von Vergewaltigung oder sexueller Gewalt an, aber häufiger erzählten die befragten Haitianerinnen Geschichten, die ein „gängiges Muster“ beschreiben, im Zuge dessen Frauen kleine Mengen Geld oder Lebensmittel im Austausch für Sex erhielten.

Das Forscherteam unter der Leitung von Sabine Lee, Professorin an der Universität Birmingham, und Susan Bartels, klinisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Queen’s University in Ontario, befragte die Befragten nicht direkt zu sexuellen Beziehungen mit Friedenssoldaten oder zu Kindern, die durch diese Beziehungen geboren wurden. Die Befragten brachten diese Themen von sich aus zur Sprache, so die Forscher.

Eine Frau wird zitiert, die „eine Reihe von Frauen im Alter von 12 und 13 Jahren“ beschreibt, die von Minustah-Personal geschwängert und „im Elend mit Babys in ihren Händen“ zurückgelassen wurden.

Eine andere sagte einfach: „Sie drückten dir ein paar Münzen in die Hand, um dann ein Baby in dich fallen zu lassen.“

Der Bericht bezieht sich auf UN-Personal aus 13 Ländern, die meisten davon aus Brasilien und Uruguay, so der Bericht. Er legt nahe, dass die Soldaten typischerweise in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt wurden, als die Schwangerschaft bekannt wurde, sodass die Mütter danach keine Unterstützung mehr erhielten. Die Ergebnisse riefen erneut Forderungen von Anwaltsorganisationen hervorgerufen, die bereits vorher gesagt hatten, die Vereinten Nationen mehr tun sollten, um den haitianischen Opfern zu helfen.

Auf den Bericht antwortend, sagte das UN Department of Peacekeeping Operations, es nehme die Anschuldigungen. Die Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung und des Missbrauchs durch Friedenstruppen sei eine der höchsten Prioritäten der Gruppe, hieß es in einer Erklärung.

„Wir haben in den letzten Jahren leider Fälle gesehen, in die Friedenstruppen der MINUSTAH involviert waren, obwohl die Vorwürfe seit 2013 allgemein zurückgehen“, hieß es in der Erklärung. „Unser Ansatz stellt die Rechte und die Würde der Opfer in den Vordergrund der Bemühungen, um sexuelle Ausbeutung und sexuellen Missbrauch zu verhindern und darauf zu reagieren“.

Die Vereinten Nationen sagen, dass sie seit 2007 116 Anschuldigungen wegen sexueller Ausbeutung und Missbrauchs erhalten haben, die alle Haiti-Friedenstruppen betreffen. Nach ihren Angaben sind 29 uniformierte Friedenswächter in Kinderunterhalts- oder Vaterschaftsklagen verwickelt, an denen 26 Frauen und 32 Kinder beteiligt sind.

„Sexuelle Ausbeutung und Missbrauch durch UN-Personal kann das Vertrauen der lokalen Bevölkerung untergraben, mit deren Unterstützung, Hilfe und Schutz wir beauftragt sind. Wir können dies nicht akzeptieren“, sagt Nick Birnback, Leiter der Kommunikation für die UN-Friedenssicherung, gegenüber der Washington Post. „Unter der Führung von Generalsekretär António Guterres haben wir große Fortschritte bei der Lösung dieses Problems gemacht, aber wir müssen noch mehr tun.

Unsere Politik ist und wird immer auf die Opfer fokussiert sein, und deshalb ist es entscheidend, dass jeder, der Anschuldigungen gegen das U.N.-Personal erheben will, sich meldet.

Die friedenssichernden Maßnahmen der Vereinten Nationen waren bisher durch Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens getrübt gewesen. Im Jahr 2016 beschrieb die Washington Post in ähnlicher Weise die Prozesse von mehreren Frauen und jungen Mädchen in der Zentralafrikanischen Republik, die angaben, sie seien die Kinder einer UN-Friedenstruppe.

Die Friedensmission in Haiti, die 2004 nach dem Sturz eines gewählten Präsidenten begann, war bereits beeinträchtigt durch frühere Vergewaltigungsvorwürfe und die Anerkennung der Vereinten Nationen, dass sie eine Rolle bei der Einschleppung der Cholera in Haiti im Jahr 2010 spielte und einen Ausbruch auslöste, bei dem 10.000 Menschen starben und 800.000 weitere infiziert wurden. Die Alarmsignale bezüglich des Engagements der Vereinten Nationen in dem Land ertönten erneut im Jahr 2017, als Associated Press berichtete, dass 135 UN-Friedenstruppen aus Sri Lanka in einen Sexring verwickelt waren, der zwischen 2004 und 2007 neun Kinder in Haiti als Opfer zur Folge hatte, deren jüngstes 12 war.

Im Januar 2018 reichte das in Haiti ansässige Bureau des Avocats Internationaux (BAI) vor haitianischen Gerichten Vaterschaftsklagen im Namen von 10 Kindern ein, die angeblich von U.N.-Friedenstruppen gezeugt worden waren. Aber die Organisation versichern, die Vereinten Nationen seien ihrer Aufgabe nicht nachgekommen, um ihre Situation zu verbessern – schrieb sie in einem Brief in diesem Jahr, die Vereinten Nationen seien „nicht reagierend, nicht kooperativ und undurchsichtig in ihrem Ansatz geblieben, da sie es versäumt hätten, wesentliche Beweisdokumente und angemessene und transparente Hilfe für ihre Klienten bereitzustellen“.

In einem Interview am Mittwoch sagte Sienna Merope-Synge, eine Anwältin des in Boston ansässigen Institute for Justice and Democracy in Haiti, das mit der BAI zusammenarbeitet, die Vereinten Nationen hätten kritische Informationen bezüglich der Fälle der Kinder zurückgehalten, was diese daran gehindert hat, vor haitianischen Gerichten voranzukommen. Die Organisation hat die Vereinten Nationen bereits 2016 um Hilfe gebeten, um Unterstützung für die Mütter der Kinder zu erhalten.

Die Vereinten Nationen sagen, sie hätten die richtigen Schritte unternommen, um den Opfern dabei zu helfen, Unterstützung und Hilfe zu erhalten. Aber Merope-Synge sagt, der Großteil der Arbeit in diesen Fällen entfiele auf haitianische Frauen, die im Allgemeinen verarmt seien, was diese in immer tiefere Kreisläufe der Verwundbarkeit zwinge. Sie forderte die Vereinten Nationen erneut auf, in ihren Bemühungen initiativer zu sein.

„Es sollte nicht einer Frau obliegen, in Uruguay oder Nigeria rechtliche Schritte einzuleiten – die Vereinten Nationen sollten sicherstellen, dass die Unterhaltszahlungen für das Kind ausgezahlt werden, und dann kann sie gehen und das Geld aus dem jeweiligen Land zurückerhalten“, sagte sie. „Es ist ihre Aufgabe, das zu tun, nicht die einer Frau in Haiti, die versucht, ein sehr komplexes, internationales Gerichtsverfahren zu steuern.“

Merope-Synge nannte den Bericht vom Dienstag „eine extrem wichtige Untersuchung“, die die vielen Geschichten, die die BAI von Frauen in Haiti gehört hat, glaubhaft machte. Die Ergebnisse des Berichts, sagte sie, unterstreichen eklatante Mängel innerhalb des Friedenssicherungssystems der Vereinten Nationen.

„Wir wissen aus Anekdoten und von bestehenden Forschungsbemühungen, dass dies ein allgegenwärtiges Problem in Haiti ist, aber dies sind einige der ersten Daten, die darauf hinweisen, wie allgegenwärtig es ist“, sagt Merope-Synge. „Ich hoffe, es bekommt die Aufmerksamkeit innerhalb des UN-Systems, die es verdient.“

‘They put a few coins in your hands to drop a baby in you’ – 265 stories of Haitian children abandoned by UN fathers

By The Conversation

Marie* was 14 years old and enrolled in a Christian school when she met and became involved with Miguel, a Brazilian soldier working in Haiti as a UN peacekeeper. When she told him that she was pregnant with his baby, Miguel said he would help her with the child. But instead, he returned to Brazil. Marie wrote to him on Facebook but he never responded.

After learning that she was pregnant, Marie’s father forced her to leave the family home and she went to live with her sister. Her child is now four and Marie has yet to receive any support from the Brazilian military, an NGO, the UN or the Haitian state. Marie provides what she can for her son but she cannot afford to send him to school. She works for an hourly wage of 25 gourde (around 26 US cents or 20 UK pence) so that she and her son can eat. But she needs help with housing and paying for school fees.

Sadly, Marie’s experience is far from unique. In the summer of 2017, our research team interviewed approximately 2,500 Haitians about the experiences of local women and girls living in communities that host peace support operations. Of those, 265 told stories that featured children fathered by UN personnel. That 10% of those interviewed mentioned such children highlights just how common such stories really are.

The narratives reveal how girls as young as 11 were sexually abused and impregnated by peacekeepers and then, as one man put it, “left in misery” to raise their children alone, often because the fathers are repatriated once the pregnancy becomes known. Mothers such as Marie are then left to raise the children in settings of extreme poverty and disadvantage, with most receiving no assistance.

Port-au-Prince, Haiti. Sylvie Corriveau/Shutterstock

Mired in controversy

The UN Stabilisation Mission in Haiti (MINUSTAH) – the longest running mission by the organisation in the country (2004-2017) – was originally mandated to assist local Haitian institutions in a context of political instability and organised crime. Its mandate was then extended due to natural disasters, most notably an earthquake in 2010 and Hurricane Matthew in 2016, both of which added to the volatility of the political situation in the country. After 13 years of operation, MINUSTAH closed in October 2017, transitioning to the smaller UN Mission for Justice Support in Haiti (MINUJUSTH).

MINUSTAH is one of the most controversial UN missions ever. It has been the focus of extensive allegations of sexual exploitation and abuse. A shocking number of uniformed and non-uniformed peacekeeping personnel have been linked to human rights abuses including sexual exploitation, rape, and even unlawful deaths. (For the purposes of this article, we use MINUSTAH personnel, agents, and peacekeepers interchangeably to refer to uniformed and non-uniformed foreign staff associated with MINUSTAH.)


With regard to public health, it is undisputed, and now officially recognised by the UN, that peacekeepers also inadvertently introduced cholera to Haiti. More than 800,000 Haitians are known to have sought medical attention for cholera and at least 10,000 died from the disease.

Various media organisations have reported that minors were offered food and small amounts of cash to have sex with UN personnel, and MINUSTAH was linked to a sex ring that operated in Haiti with seeming impunity: allegedly, at least 134 Sri Lankan peacekeepers exploited nine children in a sex ring from 2004 to 2007. As a result of this story, reported by the Associated Press in 2017, MINUSTAH became a classic example of lack of appropriate response to allegations of sexual abuse. In the wake of this report, 114 peacekeepers were returned to Sri Lanka, but none were ever prosecuted or charged after repatriation.

Brazilian MINUSTAH troops participate in the official closing ceremony of the mission in Port-au-Prince, Haiti, October 5, 2017. Junior Emmanuel/EPA

Extensive research has demonstrated that children born of war are often raised in single-parent families in precarious economic post-conflict settings. The association with the (absent) foreign father, along with birth out of wedlock, often result in stigma and discrimination for the children.

Yet little is known about the impact of being a mixed-race child fathered by peacekeepers. Even less is known about the experiences of the so-called “Petit MINUSTAH”, or Haitian-born children of foreign UN peacekeepers. This is one of the reasons we set out to bring to light the stories of those affected by the UN mission.

Our study

We collected stories by asking participants to tell us what it’s like to be a woman or girl living in a community that hosts a peacekeeping mission. We audio-recorded the resulting stories, and then participants interpreted their experiences by responding to a series of pre-defined questions. This allowed us to better understand the circumstances and consequences of their interactions with peacekeepers.

Participants could share any story they chose, about anyone, and were not prompted in any way to talk about sexual abuse or exploitation. Narratives were captured by trained Haitian research assistants in the communities surrounding ten UN bases in Haiti in the summer of 2017. About 2,500 Haitians were asked about the experiences of local women and girls living in communities that host peace support operations. A variety of positive and negative experiences were captured, but 265 (10%) of all stories were about peacekeeper-fathered children. This is particularly noteworthy since the survey did not ask about sexual relations with peacekeepers or about children conceived through such relations.

This would suggest not only that sexual abuse and exploitation by UN peacekeeping personnel is not rare, but also, as one Port-Salut research participant said in her own words: “There are many young women who have children with the MINUSTAH.” This was echoed by a man in Saint Marc who told us: “MINUSTAH gave us many children without fathers.” Read more: The Conversation

Netzfrauen Ursula Rissmann-Telle und Doro Schreier
deutsche Flagge

Sex für Hilfe – Oxfam war nur der Anfang – fast alle großen Hilfsorganisationen betroffen!

ZEIT FÜR ECHTES HANDELN! Schockierende neue Berichte über sexuellen Missbrauch durch Hilfsorganisationen – The dark side of humanitarian aid workers

Somalia – Mit Wissen der UN – die vergessenen Kindersoldaten – Sie werden auch zu sexuellen Zwecken rekrutiert! – Somali child soldiers line the frontline of deadly war against insurgency

Nicht nur Santiago brennt – Lateinamerika versinkt im Krieg!

Südsudan gleicht Völkermord in Ruanda – Erneutes Versagen der UN-Friedenstruppen!

Kinder sind „billig“ und ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert! Kinderprostitution, Kinderhandel, Kindersoldaten, Kinderarbeit

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.