R.I.P. – Müssen diese Affen vor Schmerzen und Angst geschrieen haben! Affenhaus im Krefelder Zoo abgebrannt! – Gorillas, orangutans and chimps die in German zoo fire!

In der Nacht zum 1. Januar 2020 geriet das Affenhaus im Krefelder Zoo in Brand. Mehr als 30 Tiere starben dabei, so gestern die erste gemeinsame Pressemitteilung von Feuerwehr, Polizei, Staatsanwaltschaft und Zoo Krefeld. Nach neuesten Angaben des Zoos kamen fünf Orang-Utans, zwei Flachland-Gorillas, ein Schimpanse und etliche kleinere Affen ums Leben. In Indonesien geht wegen Palmöl, auch für Europa, der letzte Lebensraum der Orang Utan in Flammen auf. Und im Krefelder Zoo verbrannten Orang-Utans, weil Menschen angeblich unachtsam chinesische Himmelslaternen hatten steigen lassen. Die Frage, warum diese Affen überhaupt im Zoo sind, diese Frage wird leider nicht gestellt. Die Krefelder Schimpansen, die ursprünglich aus Westafrika stammen, sind stark vom Aussterben bedroht. Allein in den letzten 25 Jahren sind rund 80 Prozent der Bestände in freier Wildbahn verschwunden. „Daher müssen wir sowohl die wenigen Freilandprojekte in Westafrika als auch das Europäische Zuchtprogramm unterstützen,“ so der Zoo Krefeld. Statt Zuchtprogramm, wäre es da nicht besser, wenn Europa den Tieren erst gar nicht deren Lebensraum zerstörte? Wir Menschen haben den Planeten für Tiere längst zu einer Hölle gemacht.

Affenhaus im Krefelder Zoo abgebrannt!

Die Anwohner riefen am Mittwoch Morgen, dem 1.Januar 2020 um 0.38 Uhr Ortszeit (2338 GMT) die Feuerwehr, doch als die Feuerwehren kurz danach im Zoo eintrafen, konnte das Feuer nicht mehr eingedämmt werden und das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder.

„Unsere schlimmsten Befürchtungen sind Realität geworden“, sagte das Management des Zoos in einer auf Facebook geposteten Nachricht. „Im Affenhaus gibt es keine überlebenden Tiere.“

Weltweit berichten die Medien über den Tod der 30 Affen im Krefelder Zoo, auch in Australien. Hier starben seit September 2019 während des Buschfeuers etwa 500 Millionen Tiere, darunter die vom Aussterben bedrohten Koalas. Nach Schätzungen von Ökologen der University of Sydney sind seit September Millionen Säugetiere, Vögel und Reptilien durch das Feuer gestorben. Diese Zahl dürfte nach den verheerenden Bränden, die in den letzten Tagen in Victoria und an der Südküste von New South Wales ausgebrochen sind, steigen.

In Indonesien zerstören Brände den letzten Lebensraum der Orang Utan

Ketapang rettete zusammen mit der IAR Indonesia Foundation zwei Orang-Utans aus Karhutla im Dorf Sungai Awan Kiri, Bezirk Muara Pawan, Regency Ketapang. (Spezial)

Nach Angaben der indonesischen Katastrophenschutzbehörde wurden 2019 in nur 6 Monaten 328.724 Hektar Land verbrannt, nur um noch mehr Palmöl anzubauen! Der Mensch – oder besser gesagt eine bemerkenswerte Darstellung der schlimmsten unserer Spezies – brauchte nur 16 Jahre, um die Hälfte der Orang-Utans auf der Insel Borneo zu vernichten. Und immer noch brennt der Rest ihres Lebensraumes. Bald wird es keine Orang-Utans mehr geben. Siehe Indonesien brennt aus Gier! Der letzte Lebensraum der Orang Utans geht in Flammen auf!

Tiere gehören nicht in den Zoo!

Wer einmal die Affen in einem Zoo schreien gehört hat, wird verstehen, warum wir der Meinung sind, dass diese intelligenten Tiere in Freiheit leben sollen und nicht hinter Gittern! Auch wird wenig über den grausamen Handel mit Affen berichtet. Dieser illegale Handel ist ein schreckliches globales kriminelles Unternehmen. Der illegale Handel mit Affen ist ein Milliardengeschäft. Ein Gorillababy kann bis zu 250.000 Dollar kosten. Sehr gefragt als Haustiere in wohlhabenden Häusern oder als Darsteller in kommerziellen Zoos, haben Baby-Schimpansen einen Preis von.12 500 $. Wer die Käufer sind, ist genau so undurchsichtig wie im Handel mit Menschen. Man gibt ihnen Alkohol und Drogen, sie werden missbraucht, und werden sie nicht mehr gebraucht, wirft man sie einfach wieder weg. Siehe Der illegale globale Affenhandel: Das grausame Geschäft mit Affen- Smuggled, Beaten and Drugged: The Illicit Global Ape Trade

Auf der Pressekonferenz am Neujahrstag erklärten die Ermittler, dass es Hinweise auf sogenannte chinesische Himmelslaternen als Brandursache gebe. Die Frage, warum diese Affen überhaupt im Zoo sind, diese Frage wird leider nicht gestellt.

Tränenreiche Besucher zündeten am Eingang des Zoos Kerzen an und ließen Blumen und Stofftiere zurück. Schnell sind die Skandale um die vielen Zoos vergessen, wie zum Beispiel, als 2019 im Zoo in Wuppertal der 10-jährige Schimpanse Bili, der dort als „Zuchtbulle“ eingesetzt wurde, von den anderen Affen nicht anerkannt wurde und sie ihn verletzten. Er war ohne Mutter aufgewachsen, und zwar in einem Zoo in England. Billi gehört zu einem Projekt, dass sich „Frozen Ark“ nennt, welches Sie mit Steuergeldern unterstützen.

Einen Ausschnitt von der Webseite des Zoos in Krefeld:

„Unser großes Projekt!!
Unsere Krefelder Schimpansen, die ursprünglich aus Westafrika stammen, benötigen dringend unsere Hilfe, denn sie sind stark vom Aussterben bedroht. Allein in den letzten 25 Jahren sind rund 80 Prozent der Bestände in freier Wildbahn verschwunden. Daher müssen wir sowohl die wenigen Freilandprojekte in Westafrika als auch das Europäische Zuchtprogramm unterstützen.

Jede Spende hilft – retten Sie mit uns die Schimpansen!
Im Moment dürfen sich die Schimpansen bei uns im Zoo nicht fortpflanzen – die Anlage ist zu veraltet. Deswegen möchten wir eine neue großzügige Außenanlage mit einer Fläche von rund 1.300m² bauen: Der SchimpansenWald soll nicht nur die Haltung der alten Schimpansen verbessern, sondern auch die notwendigen Voraussetzungen schaffen, um die Gruppe über das Zuchtprogramm zu verjüngen. Diese naturnah gestaltete Außenanlage kostet 2,6 Millionen Euro. Jeder Euro hilft, diese gewaltige Summe einzusammeln.“ So der Krefelder Zoo.

Zuchtprogramm von Affen

Kennen Sie “The Frozen Ark“ ? Wissenschaftler planen ein möglichst komplettes „Back-Up“ der Tier- und Pflanzenwelt

Wo sich der Mensch ausbreitet, geht die Artenvielfalt zurück. Wissenschaftler von heute müssen also Ähnliches tun wie Noah in der biblischen Legende: Tierarten vor dem Aussterben bewahren. Sie führen die Tiere nicht in eine Arche, sondern sammeln ihre DNA-Proben in einer Zell- und Gendatenbank. Die Arche aus Zypressenholz – das sind heute Edelstahltanks so groß wie Thermoskannen.

Berühmte Beispiele von Europäischen Biobanken sind das Unternehmen „Iceland Genomics“ in Island oder die große „UK Biobank“ in Großbritannien. Das Ziel der Biobank in Island ist die Erfassung sämtlicher genetischer Daten der gesamten Bevölkerung. Die zurzeit größte Biobank mit öffentlichem Zugang in Europa liegt in Graz an der Medizinischen Universität mit rund 4,5 Mio. Proben. Neben Biobanken zur Sammlung von Proben humanen Ursprungs existieren verschiedene Biobanken zur Sammlung pflanzlichen, mikrobiellen und tierischen Materials.

Folgende gelten als berühmte Archen des 21. Jahrhunderts:

Gefrorenes Arche-Projekt, Nottingham, Großbritannien – ist ebenfalls eine solche Biobank. oder

Das Deutsche Biobanken-Register wird von einem Kuratorium wissenschaftlich begleitet. Aufgabe der Kuratoriums-Mitglieder ist es, die Entwicklung des Registers voranzutreiben, die Aktualität der Daten sicherzustellen, das User-Portal zu moderieren und kontinuierlich die Nutzung und Akzeptanz des Registers zu evaluieren.

http://www.biobanken.de/de-de/home.aspx

Das Register wird von der TMF – Technologie- und Methodenplattform für die medizinische Forschung (TMF) betrieben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Die TMF ist bereits im Bereich Biobanken aktiv, seit 2003 die TMF-Arbeitsgruppe Biomaterialbanken gegründet wurde. In mehreren großen Projekten sind seither Rechtsgutachten, Datenschutzkonzepte, Checklisten zur Qualitätssicherung und ähnliche Lösungen entwickelt worden, die Biobanken-Forscher in ihrer Arbeit unterstützen. Die TMF hat auch Gutachten für den Deutschen Bundestag erstellt und sie ist ein geschätzter Gesprächspartner in politischen Entscheidungsprozessen, so zum Beispiel 2011 in der Diskussion um die mögliche Einführung eines Biobankengesetzes – bedeutet – die BIOBANKEN machen ihre eigenen Gesetze – ETHIK sucht man vergebens!

Die erste Version des neuen Europäischen Biobanken-Kataloges ist nun online-geschaltet > https://esbb.org/

In unserer Recherche stießen wir auf Erik Steinfelder, er ist Präsident von ESBB – ESBB ist eine Gesellschaft, bei der Menschen bezüglich Sammlung und Lagerung von biologischen Materialien von allen Arten beteiligt sind. Die Gesellschaft hat sich auf Europa, den Nahen Osten und Afrika konzentriert. Die ESBB hat ihren Ursprung aus einer anderen Gesellschaft der Isber. Die ISBER 2016 fand in Berlin statt. Mehr zu dem Thema:  ISBER – Biokonservierung und Biobanken

Das Ziel der ESBB ist es, den Bereich der Biobanken zur Unterstützung der Forschung im Bereich der Gesundheitsversorgung, Landwirtschaft und Umwelt zu fördern. Der Präsident der ESBB ist auch Leiter der Biobanken bei dem Konzern Thermo Fisher Scientific Inc. Hier die Biobanking Partnerships – bitte anschauen.

Thermo Fisher Scientific Inc. ist ein US-amerikanisches Technologieunternehmen mit Sitz in Waltham, Massachusetts und ist der weltweit führende Partner für die Wissenschaft mit einem Umsatz von 17 Mrd. $ und 50 000 Mitarbeitern in 50 Ländern.

Weil Tiere vom Aussterben bedroht sind, will man sie in Zoos züchten.

Doch Tiere gehören nicht in den Zoo! Wer einmal die Affen in einem Zoo schreien gehört hat, wird verstehen, warum wir der Meinung sind, dass diese intelligenten Tiere in Freiheit leben sollen und nicht hinter Gittern! Die Biobanken werden unter dem Wort  „Arterhaltung“ verwendet.

Die Menschen haben den Planeten für die Tiere zur Hölle gemacht und zerstören die Lebensgrundlagen der Tiere. Die Wälder dieser Erde gehen in Flammen auf, aus Gier. In nur einem Jahrzehnt zerstörten Konzerne 50 Millionen Hektar Wald! 

Das Gerangel um die Kontrolle über afrikanische Rohstoffe ist im vollen Gange. Während die Welt besorgt nach Brasilien schaute, da der Amazonas-Regenwald in Flammen aufging, brannte auch in Angola und im Kongo kostbarer Regenwald, und zwar für den Profit. Die Europäische Union, Frankreich, Deutschland, das Vereinigte Königreich, Norwegen, die Niederlande, Südkorea und die Weltbank sind die Geber zum Schutz der Regenwälder im Kongo, doch eine Kritik an den Brandrodungen und Abholzungen liest man nicht. Dafür haben diese Länder eine BioBank, die die DNA von den bedrohten Tieren sammeln, oder Zoos für ein sogenanntes Zuchtprogramm nutzen.

So sieht die Realität aus!

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet Ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann“!

Netzfrau Doro Schreier

Arche Noah 2.0 – Kennen Sie “ The Frozen Ark“ ? Wissenschaftler planen ein möglichst komplettes „Back-Up“ der Tier- und Pflanzenwelt

Industriestaaten wollen von Afrika‬ die Rohstoffe – notfalls mit Gewalt! Mutige afrikanische Frauen nehmen den Kampf gegen große Konzerne auf! – New Colonialism in Africa because of raw materials! African women take on the fight against big corporations!

Die Welt steht in Flammen – In Angola und im Kongo brennt mehr kostbarer Regenwald, für den Profit, als im Amazonas – The world is going up in flames!

Der illegale globale Affenhandel: Das grausame Geschäft mit Affen- Smuggled, Beaten and Drugged: The Illicit Global Ape Trade

Australien brennt aus Gier! – The bush fire season in Australia devastating

Zoo des Grauens – Der schlimmste Zoo der Welt ist in Ägypten – EGYPT’S FORGOTTEN ANIMALS – The Worst Zoos On The Planet

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich will ja nicht eklig sein, aber ich fürchte man wird zum Grillfest für die „Trauernden“ einladen, der Umwelt zur Liebe, denn Verschwendung geht gar nicht und irgendwie müssen die Kosten ja rein kommen für die nächsten Zootiere.

    Zoos gibt es wohl seit 3000 Jahren. Zuerst hielten sich Herrscher und die besseren Leute Tiere. Prestige ist ja alles.

    Dann avancierte der Zoo in die Richtung, den Menschen die vielen Tierarten zu zeigen. Hierzu stellte man Tier Präparate aus. Ausgestopfte Tiere sind natürlich genug und die gesamten Kosten der Show wären niedrig. Von all den anderen Vorteilen ganz zu schweigen. Leider kam das bei dem dusseligen Zoobesucher nicht mehr so gut an, man wollte echte Tiere sehen.

    Schließlich mussten es eben lebende Tiere sein, obwohl die Haltung nicht Natürlich sein konnte. Gefangenschaft ist nunmal nicht natürlich. Das Tier ist ja nur ein Ding und selbst blutiger Profit stinkt ja nicht.

    Zoos wurden auch schnell zu einem Begriff. O-Ton: „Es wird der letzte Ort sein, wo es noch lebende Tiere geben wird.“ Klingt nach einer Vorrausplanung, für das Ergebnis das uns heute vorliegt. Man wußte offenbar schon lange vorher, was Ausbeutung, Dummheit, Habgier für Folgen haben würde. Wenn das nicht pervers ist was dann.

    Am Ende wird es wohl Zoos für Menschen geben, weil es auch sie nicht mehr lange in freier Wildbahn geben wird. Nur wer begafft dann diese Zootiere?

    Muß man eigentlich alles vergewaltigen, missbrauchen und zur Profit Grundlage erklären? Ich fürchte die „Zivilisation“ hatte ihren Höhepunkt und heute entwickelt man sich wieder zurück. Zum Halbwilden bis Barbar und Bestien hat man den Rückschritt schon geschafft. Was bildet das Ende? Achja Kannibale.

    Wir dürfen auf die „Zukunft“ gespannt sein, die wird uns sicher überrollen und aus den Socken hauen. Ich fürchte nur die Begeisterung wird sich in arg in Grenzen halten.

    MEIN GOTT, WAS TUN WIR NUR UNSEREN KINDERN AN, WAS FÜR EINE WELT HINTERLASSEN WIR IHNEN UND SCHÄMEN UNS NOCH NICHT MAL DAFÜR.

    Naja, Wasser wird ja schon privatisiert, da ist es nicht mehr weit, Luft zum Atmen teuer kaufen zu müssen. Gruppen wie Netzfrauen, ist ja auch eine bedrohnte Tierart, hält man sich dann wohl auch in Zoos. Wir taufen Zukunft einfach in saure Satire um, dann passt es schon.

  2. Ich will ja nicht klugscheissen(man möge es mir verzeihen) ,aber am Anfang der dramatischen Entwicklungen in der dritten Welt und den Schwellenländern, steht die krasse Missachtung objektiver Naturgesetze. Darwin prägte den Spruch: survivel of the fittest. Genügend Nahrung bringt viele Nachkommen,wenig Nahrung wenig nachkommen. Mit der aushebelung dieser Erkenntnis durch UN, NGO etc kam es wie es kommen musste. Der Lebensraum für Mensch und Tier schmilzt erst zu Lasten von Flora und Fauna und dann für den Menschen. 50% der Menschen sind Frauen. Sie entscheiden durch ihre Fertilitätsrate über die Zukunft des Planeten Erde!

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