Wie Nestlé das Wasser in Nigeria kontaminiert – How Nestle Nigeria contaminates water supply of its host community in Abuja

zur englischen Version Während Nestlé in Davos von der Non-Profit-Organisation Carbon Disclosure Project, zu deren Partnern in Deutschland die KPMG AG und der WWF Deutschland gehören, für den Klimaschutz ausgezeichnet wurde, wurde Amos Abba aus Nigeria für seine Recherche: „Wie Nestlé  Nigeria die Wasserversorgung in Abuja kontaminiert“, mit einem Award in Luzern ausgezeichnet. Es ist nicht das erste Mal, dass Nestlé ausgezeichnet wurde, denn ausgerechnet Nestlé Pakistan erhielt von der UN den Global Compact Business Sustainability Award und zwar wegen „Innovativer Lösungen für nachhaltiges Wasser“. Obwohl Nestle zu der Zeit sogar in Pakistan vor Gericht stand, denn hier pumpt das Unternehmen Wasser aus insgesamt neun Brunnen an drei Standorten, obwohl Pakistan unter einer schweren Wasserknappheit leidet. Monatlich sieben Milliarden Liter Grundwasser werden entnommen, um es als Mineralwasser zu verkaufen. In einer kleinen pakistanischen Gemeinde sollen Kinder durch schmutziges Wasser krank geworden sein, weil Nestlé einen tiefen Brunnen gegraben hat, der den Einheimischen ihr Trinkwasser nimmt. Der oberste Richter sagte:“„Ich habe daran gedacht, eine Bewegung gegen die Verwendung von Mineralwasser zu starten“. Nicht anders in Afrika, Nestlé bezeichnet sich als „Nachhaltiges“ Unternehmen und gräbt trotz Dürre-Katastrophe und Krieg ums Land das Wasser in Äthiopien und Nigeria ab! Immer wieder wehren sich verzweifelte Menschen, weil Nestlé ihnen das zum Leben notwendige Wasser stiehlt. Wie verwandelt man Wasser in Geld? Es gibt eine Firma, die das Rezept genau kennt: Nestlé. Doch es geht nicht nur ums Wasser, sondern auch um Abholzung. Die Konzerne, die ohnehin als Umweltsünder gelten, wie Nestlé, General Mills, IKEA, Johnson & Johnson, Kellogg, L’Oréal, Mars, PepsiCo, Procter & Gamble und Unilever zerstörten laut einer Analyse in nur einem Jahrzehnt 50 Millionen Hektar Wald. Das entspricht der Größe von Spanien. Was ist eine Auszeichnung für den Klimaschutz überhaupt noch wert? Dazu auch die Geschichte von Amos Abba aus Nigeria, der berichtet, wie Nestlé dort das Wasser kontaminiert. 

Der „Klimaschützer“ Nestlé …

Nestlé hat weltweit Wasserrechte gekauft, auch in sehr trockenen Regionen. Nestlé Waters investierte zum Beispiel in Nigeria und Äthiopien, als genau zu der Zeit mehr als 10 Millionen Menschen in Äthiopien, darunter 5,65 Millionen Kinder, unter der schlimmsten Dürre seit mehr als 20 Jahren litten. In Nigeria sah es nicht besser aus. In Nigeria gilt der Kampf ums Land als eines der größten Sicherheitsrisiken und trotzdem baute Nestlé auf einem 14,6 Hektar großen Gelände eine neue Wasser-Fabrik für die Marke „Pure Life“, so unser erster Beitrag 2016 über Nestlé in Äthiopien und Nigeria. Der Grund unserer Berichterstattung war die Investition von Nestlé in Höhe von ca. 25 Mio CHF in Nigeria. Auf auf einem 14,6 Hektar großen Gelände sollte eine neue Wasser-Fabrik mit Potenzial für zukünftige Erweiterungen entstehen. Seit Jahrzehnten schon gibt es in vielen afrikanischen Ländern Konflikte um Weideland und Ressourcen – zum Beispiel in Kenia, Nigeria und Äthiopien. Besonders dort, wo der Regen ausbleibt und ganze Landstriche austrocknen. Der Klimawandel bringt eine Dürre nach der anderen, das Wasser wird knapp, die fruchtbaren Böden für die Viehherden schwinden – und damit die Lebensgrundlage der Nomaden und Viehhirten.

Während sich die Welt um die Menschen in diesen Regionen aufgrund der Dürre sorgte, errichtete Nestlé neue Abfüllanlagen in Äthiopien und Nigeria. 

Die  Produktionsanlage befindet sich in Abaji in Nigeria und schafft 111 neue Arbeitsplätze und wird Nestlés Pure Life produzieren, so die damalige Nachricht.

Adam Nuru, Executive Director der First City Monument Bank in Nigeria, bestätigte diese Investition, für die Nestle einen Kredit erhielt: „Wasser ist ein wichtiger Bestandteil des menschlichen und industriellen Bedarfs und eine knappe Ressource. Es ist eine Herausforderung, sauberes und sicheres Wasser bereitzustellen, ebenso die Erhaltung der eh schon knappen Ressourcen. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Unterstützung für dieses Projekt Nestlés Zugang zu sauberer Wasserversorgung erhöhen wird. Nestlé wird neue Arbeitsplätze schaffen und die anschließend die sozioökonomische Entwicklung investieren.“ Siehe: Trotz Dürre-Katastrophe und Kampf ums Land als eines der größten Sicherheitsrisiken – Nestlé gräbt das Wasser ab – neue Abfüllanlagen in Äthiopien und Nigeria

Obwohl das bekannt war, wurde Nestlé bereits 2015 und 2016 für sein Engagement beim Klimaschutz ausgezeichnet.

Nestle

Es ist nicht das erste Mal, dass Nestlé für sein Engagement beim Klimaschutz auch 2020 in Davos ausgezeichnet wurde. So auch 2015 oder 2016, es gehört schon zum Standard, wie man auf der Webseite von Nestle feststellen wird. Während sich in Davos die Reichen und die Konzerne mit den Regierungsoberhäupter trafen, gab es noch eine Veranstaltung in der Schweiz, und zwar in Luzern. Hier wurde von dem russischen Milliardär ein Journalisten-Preis vergeben. Ausgerechnet der russische Milliardär Gleb Fetisov stiftet einen  «Fetisov Journalism Awards», so die Meldungen und dem Journalisten wurde seitens der Schweiz die Teilnahme verwehrt.

Fakt ist aber, dass die Journalisten ausgezeichnet wurden, die sich wegen ihrer Recherchen in Lebensgefahr begeben haben. So wurde der amerikanische Journalist Philip Jacobson, der für die Umweltnachrichten-Website Mongabay arbeitet, mit dem Fetisov Journalism Award für  „Exzellenz im Umweltjournalismus“ ausgezeichnet, und zwar für seine Recherchen zu Umweltfragen in Indonesien. Er konnte aber nicht den Preis entgegen nehmen,da er in Palangkaraya, Zentral-Kalimantan im Gefängnis saß. Am 31. Januar 2020 wurde Philip Jacobson nach 45 Tagen, nachdem ihn die Behörden in der Stadt Palangkaraya wegen einer angeblichen Visumverletzung festgenommen hatten, aus Indonesien ausgewiesen.

Zu den drei Erstplatzierten der «Fetisov Journalism Awards» gehörten auch Isaac Anyaog und Petra Sorge für die Serie „Sterben in Raten“. Diese Journalisten gehörten bereits 2019 sogar in Deutschland zu den Ernst-Schneider-Preisträgern.

Auch Amos Abba aus Nigeria wurde für seinen Beitrag „Wie Nestle Nigeria die Wasserversorgung seiner Gastgebergemeinde in Abuja kontaminiert“ – ausgezeichnet.

Nestlé hat weltweit Wasserrechte gekauft, auch in sehr trockenen Regionen. Nestlé Waters investiert auch in Nigeria!

Siehe auch Coronavirus in Nigeria und anderen afrikanischen Ländern : COVID-19 – In der Corona-Not muss man kreativ werden – Creative man turns metallic drums into hand-washing sinks at bus stop

Wir hatten Ihnen bereits 2019 berichtet, dass im Januar 2019 in Nigeria das Logo von Nestle Pure Life, seiner Wassermarke, umbenannt wurde, um eine gesunde Umwelt für Nigerianer zu gewährleisten, bedeutet: „Sie werden auch bemerken, dass das neue Label ein neues transparentes Planetenlogo hat und unser Engagement für die Umwelt zeigt,“ so Gloria Nwabuike, Marketing Managerin von Nestlé Waters. Bereits in Pakistan stellte sich heraus, dass alles Schwindel war. Nestlé musste sogar vor Gericht. Nestlé hat Wasserbrunnen in Afrika monopolisiert, um sich auf zukünftige Wasserknappheit vorzubereiten, während die afrikanische Bevölkerung keinen angemessenen Zugang zu dieser natürlichen Ressource hat.

Mehrere externe Partner haben enorme Beiträge zur Wasserversorgung in Nigeria und insbesondere zur Wasserversorgung in ländlichen Gebieten geleistet und die nigerianische Regierung begrüßt diese Beiträge. Zu diesen Partnern gehören die Afrikanische Entwicklungsbank (ADB), die EUJICAUNICEFUSAIDWaterAidMaßnahmen gegen den Hunger und die Weltbank. Die ADB und die Weltbank gewähren Darlehen; Die EU, JICA und USAID gewähren der Regierung Zuschüsse. UNICEF und WaterAid erhalten Spenden und Zuschüsse von Regierungen, um ihre Projekte in Zusammenarbeit mit der Regierung gegen die Wasserkrise umzusetzen. Siehe auch: Wem gehört das Wasser? Wollen Länder Kredite von Weltbank oder IWF – dann müssen sie ihr Wasser privatisieren!

Und genau hier hat Nestlé seine Wasserfabrik und Arbeitsplätze für angeblich 100 Menschen geschaffen, während über 160 Millionen Nigerianer keinen Zugang zu Trinkwasser haben.

Wie Nestle Nigeria die Wasserversorgung  in Abuja kontaminiert, darüber hat Amos Abba berichtet.

Wie Nestlé Nigeria das Wasser in Abaji kontaminierte

Nestle Water Factory, Abaji, Abuja.

Am 14. April 2016 versammelte Nestlé Nigeria ein Team von Geologieexperten, Geschäftsleuten und Politikern, um die Inbetriebnahme einer Wasserfabrik in Höhe von 5,6 Milliarden in Manderegi, einer Agrargemeinde in der Region Abaji des Federal Capital Territory (FCT), mitzuerleben. Die Fabrik wird als modernste Abfüllanlage in Subsahara-Afrika gefeiert.

Bei der Veranstaltung versprach Nestle Nigeria, nicht weniger als 1.000 Einwohnern der Gemeinde freien Zugang zu Trinkwasser zu gewähren und die technischen Kompetenzen vor Ort durch die Einrichtung eines technischen Ausbildungszentrums für Jugendliche in Abaji zu errichten.

Gebrochene Versprechen, aufgeschobene Hoffnung

Zwei Jahre nach Inbetriebnahme der Wasseranlage leiden die Einwohner von Manderegi und Umgebung weiterhin unter chronischer Wasserknappheit, da die Quelle, die als alternative Wasserversorgung dient, mit direkt aus der Nestle-Wasserfabrik gepumptem Abwasser kontaminiert ist. Auch die Kanäle für die Freisetzung des Abwassers aus der Fabrik haben eine Rinnenerosion verursacht, die eine ernsthafte ökologische Gefahr für die Zerstörung von Ackerland und Zufahrtsstraßen in der Gemeinde darstellt.

Im Gegensatz dazu zeigt ein Werbevideo auf der Website von Nestle Nigeria einen Brunnen, den das Unternehmen am Rande der Gemeinde errichtet hat und der angeblich 1.000 Einwohner der Gemeinde Manderegi mit Trinkwasser versorgt, was laut Nestle Nigeria dazu geführt hat, dass die Einwohner die örtliche Quelle verlassen  und einen  Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten haben.

Als das International Centre for Investigative Reportin (ICIR) die Stelle des Springbrunnens besuchte, gab es nur vier Wasserhähne, von denen erwartet wurde, dass sie 1.000 Einwohner der Gemeinde mit Wasser versorgen würden.

In der Anzeige wird auch behauptet, 111 Arbeitsplätze für die örtliche Gemeinde bereitgestellt und das Projekt WET (Wassererziehung für Lehrer) gestartet zu haben, um Lehrern im Gemeinderatsgebiet zu helfen, das Bewusstsein für die richtige Flüssigkeitszufuhr und Erhaltung von Kindern zu schärfen. 25 Schulen, 100 Lehrer und 2.500  Schüler sollen im Jahr 2017 erreicht worden sein.

In dem Video dankte der Gemeindechef, Alhaji Seidu Garba, Nestle für die Aufstellung  des „Trinkbrunnens“  seiner Gemeinde.

„Wir danken Gott für Nestle, das es hierher nach Manderegi gekommen ist. Ich bin sehr froh“, sagte er, bevor das Video endete.

Garba Seidu, Gemeindechef von Manderegi

Die Zeit hat gezeigt, dass Garba Unrecht hat. Zwei Jahre später hat sich sein Ton geändert, als die Erwartung, dass die Wasseraufbereitungsanlage das Schicksal der Gemeinde zum Besseren wenden würde, zunichte gemacht wurde. Jede Ankündigung des Unternehmens, das Wasserproblem in der Gemeinde zu lindern, ist ein Werbegag, um den Ruf in der Öffentlichkeit zu stärken.

„Angestellte von Nestlé  kamen auf mich zu und sagten, sie wollten die Wasserversorgung von ihrer Fabrik bis zu ihren Toren ausdehnen, damit die Leute im Dorf Zugang zu sauberem Wasser haben, um ihren Bedarf zu decken. Sie sagten, obwohl sie nicht die Kapazität hätten, das Wasser ins Dorf zu bringen, versprachen sie mir, dass sie nach einem Jahr sicherstellen würden, dass in der Gemeinde ein Bohrloch gebaut wird, um die Last der Menschen zu erleichtern “, sagte er. Später stellten wir fest, dass das am Rande des Dorfes gelegene Wasserprojekt nicht zur Lösung unseres Wasserproblems gebaut wurde, sondern als Propagandainstrument diente“, fügte er hinzu.

„Wir wussten nicht, dass es ein Trick von Nestle ist, seine Kunden mit Wasser zu versorgen. Heute ist Montag, wenn Sie dorthin fahren, sehen Sie Tankfahrzeuge, die sie nicht für uns gebaut haben. Sie steuern die Wasserhähne von ihrer Fabrik aus und stellen sie ab, wenn die Menge groß ist, was uns frustriert und ohne Wasser lässt. Anfang dieses Jahres hat Nestle ein weiteres Bohrlochprojekt in der Grundschule in Auftrag gegeben, das der Schule und der Gemeinde dienen wird, aber bis heute gibt es kein Wasser aus diesem Bohrloch “, sagte er.

Das von Nestle für Garba Seidu gebaute Büro, um Gäste zu unterhalten.

„Für den Dorfvorsteher baute Nestlé Nigeria einen Metallcontainer, der als sein „Büro“ dient, in dem er Gäste empfängt. Vor dem Behälter befindet sich ein Wasserhahn, aus dem kein Wasser kommt. Als Nestle Nigeria im Januar das zweite Bohrlochprojekt in der Grundschule der Gemeinde einweihte, wurde die Hoffnung der Menschen geweckt, aber die vier Wasserhähne, durch die das Wasser fließen sollte, blieben bis heute trocken.“

„Jetzt haben wir versucht, Wasser aus dem Bach zu holen, um unseren täglichen Wasserbedarf zu decken. Überprüfen Sie die Entfernung von diesem Ort zu Nestle (Wasserfabrik), um Wasser zu holen. Wissen Sie, wie viele Kilometer das sind “, fragte er das ICIR . Nestle hat einen Teil der LGEA-Grundschule, Manderegi, einschließlich der Schultoilette, renoviert , aber die Toilette ist unter Verschluss, weil das Bohrloch, das die Toilette bedienen soll, nicht funktionsfähig ist. Trotz der Behauptung von Nestle Nigeria sagte der Schulleiter Muhammed Sarki gegenüber dem ICIR, dass es nie eine Wassersensibilisierungsübung von Nestle für Lehrer in der Schule gegeben habe.“

„Meines Wissens nach hat Nestle an dieser Schule noch nie eine Schulung für Lehrer durchgeführt, in der Lehrer und Schüler über Wassersensibilisierung unterrichtet wurden. Das Bohrloch funktioniert derzeit nicht, weil eine der Maschinen kaputt ist. Deshalb haben wir kein Wasser. Wenn es wiederhergestellt ist, wird es Wasser geben “, sagte er dem ICIR. (…) 

A-Waschbecken-in-LGEA-Grundschule-Manderegi-Toilette von Nestle renoviert.

In der Gemeinde Manderegi herrscht seit über zwanzig Jahren anhaltende Wasserknappheit.

Trotz einiger Bohrlochprojekte, die die Bundesregierung in diesem Zeitraum auf den Weg gebracht hat, ist ihre Nützlichkeit nur von kurzer Dauer. Zwei solarbetriebene Bohrlochprojekte, die 2008 von dem ehemaligen Präsidenten Umaru Musa Yar’Adua gebaut wurden, arbeiteten kaum ein Jahr, bevor sie nicht mehr funktionierten. Jahre später schöpften die Menschen in Abaji weiter Wasser aus dem Fluss, bis Nestle Nigeria ein Wasserprojekt einführte, das das Problem der Wasserknappheit im Dorf beenden sollte.

Die Bewohner erwarteten, dass das Nestle-Wasserprojekt Trinkwasser zugänglich machen würde, da sie keine langen Entfernungen mehr zurücklegen würden, um an Wasser zu gelangen. Das Gegenteil war der Fall.

Aisha Ibrahims ist acht Jahre alt. Ihr tägliches Ritual ist immer noch, jeden Tag vor Tagesanbruch mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern aufzuwachen, um mehr als eine Stunde zum Manderegi-Bach zu laufen und Wasser für ihre täglichen häuslichen Aktivitäten zu holen. Es ist eine schwierige Aufgabe für die Achtjährige, deren tägliche Anstrengung, Wasser zu holen, sich auf ihre Schulausbildung  auswirkt.

„Ich komme morgens immer zu spät zur Schule, denn bevor ich vom Bach  nach Hause komme und mich auf die Schule vorbereite, wäre es zu spät gewesen“, erklärte sie dem ICIR durch einen Dolmetscher in ihrem lokalen Dialekt.

„In der Schule fühle ich mich im Unterricht schläfrig, weil ich sehr früh aufstehen muss, um meine morgendlichen Aufgaben zu erledigen. Es macht mich müde, aber ich versuche, wach zu bleiben und meinen Lehrern zuzuhören. Ich würde gerne einen Wasserhahn in der Nähe meines Hauses haben, damit ich nicht sehr weit gehen muss, um Wasser zu holen “, sagte sie.

Sadiu Salihu, ein anderes Mädchen, das im Dorf wohnt , sagte gegenüber dem ICIR, dass die körperliche Erschöpfung, die mit der langen Entfernung verbunden ist, um Wasser zu bekommen, ihr Hauptanliegen ist.

„Ich muss jeden Morgen und Abend wandern, um mit meinen Freunden und Geschwistern Wasser aus dem Bach zu holen. Die Straße zum Bach ist holprig und hügelig, und mit Wasser auf dem Kopf fühle ich mich normalerweise schwindelig und erschöpft “, sagte der 18-Jährige.

Die Antwort von Nestlé

Oluwafemi Ojo, Personalleiter bei Nestle Waters, lehnte es ab, sich zu dem angesprochenen Thema zu äußern.

„Sie müssen mir ein Dokument geben, um Ihre Behauptungen zu belegen, damit ich es zur Beantwortung an die Unternehmenszentrale in Lagos senden kann, da ich zu diesen Fragen nicht sprechen kann. Oder ich kann Ihnen meine E-Mail-Adresse geben, um Ihre Fragen an die entsprechenden Stellen weiterzuleiten “, sagte er.

Die ICIR  schickte später die E-Mails an Ojo, um von der Unternehmenszentrale Lagos die angeforderten Informationen zu erhalten, ob von Nestlé die erforderlichen Umweltprüfungen durchgeführt wurden, bevor sie die Fabrik in der Gemeinde errichtet hat. Aber die E-Mail wurde zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht beantwortet.

Anrufe bei Public Affairs Managerin Victoria Uwadoka wurden von einer Mitarbeiterin beantwortet, die den Reporter nach einer Stunde aufforderte, ihn zurückzurufen. Als der Reporter eine Stunde später zurückrief, wurde ihm mitgeteilt, dass der Sprecher nicht erreichbar sei.

Ein Umweltaktivist von Environmental Rights Action, ERA, Olatunji Buhari, sagte, ein funktionierendes öffentliches Wassersystem sei der beste Weg, um Trinkwasser für die Menschen zugänglich zu machen. So der Bericht in gekürzter Fassung von Amos Abba  aus Nigeria im Jahr 2019.

Frauen, die Wasser am  reparierten Bohrloch in Manderegi, Abaji – ICIR

ZWEI Tage nachdem das ICIR eine Untersuchung über die Notlage der Bewohner von Manderegi veröffentlicht hatte, deren Wasserversorgungsquelle mit Abwässern aus der Nestle-Wasserfabrik kontaminiert war, schloss das multinationale Unternehmen ein Wasserprojekt in der Gemeinde ab, das es ursprünglich aufgegeben hatte.

Nach dem Untersuchungsbericht über den mangelnden Zugang zu Trinkwasser in der Gemeinde besuchte das Management die Nestle-Wasserfabrik Abaji unter der Leitung von Victoria Uwadoka, Managerin für öffentliche Angelegenheiten bei Nestle Nigeria, die Gemeinde am 30. April 2019. Sie versprachen auch, Brennstoff für den Antrieb des Kraftwerks bereitzustellen, bis die zuvor installierte fehlerhafte solarbetriebene Anlage repariert ist. Der ICIR-Reporter stellte außerdem fest, dass die Schultoilette in der LGEA-Grundschule in Manderegi, die beim ersten Besuch des Reporters im März 2019  zuvor gesperrt war, für Schüler geöffnet wurde, da der Brunnen jetzt funktionsfähig war.

Das ICIR wandte sich an Oluwafemi Ojo, den Personalleiter von Nestle Waters, Abaji, um den Umfang des Abschlusses des in der Gemeinde durchgeführten Wasserprojekts zu erfragen.

„Ich kann Ihnen keine Einzelheiten dazu mitteilen, aber jemand wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen“, sagte er.

Der Berichterstatter erhielt jedoch eine E-Mail von Nestle Nigeria Public Affairs Manager, in der er darauf hinwies, dass der Berichterstatter einen geeigneten Zeitpunkt für eine weitere Überprüfungen festlegen sollte.

Später wurde die von  ICIR gesendete E-Mail jedoch nicht beantwortet, und zum Zeitpunkt der Einreichung dieses Berichts wurden auch keine Anrufe und keine Textnachricht beantwortet.

Wir hatten bereits in unserem Beitrag Trotz Dürre-Katastrophe und Krieg ums Land – Nestlé gräbt das Wasser in Äthiopien und Nigeria ab!  berichtet, dass zwischen Februar und März 2017 drei Studenten des Queens College Lagos starben  als sie Wasser aus einem kontaminierten Wassertank in der Schule tranken. Die Geschichte machte Schlagzeilen auf Grund der Größe des Problems und der Auswirkungen von Fahrlässigkeit durch Wasserverschmutzung. Diese Probleme wurden durch Berichte über Personen, die durch den Konsum von Wasser aus unsicheren Quellen starben und erkrankt waren, weiter verschärft. Der größte Teil des von Nigerianern verbrauchten Wassers stammt aus Quellen, die entweder durch Fäkalien oder mangelnde Hygienepraxis kontaminiert waren. 50 Prozent der Wasserinfrastruktur im Land sind schlecht. Wasser aus Flaschen von Nestlé kann sich der Großteil der Bevölkerung nicht leisten.

Zugang zu Wasser ist keine extreme Lösung. Das ist es, was wir seit Jahrhunderten als Grundbedürfnis bezeichnet haben. Doch der EX-Chef von Nestlé Brabeck  sagte, er habe „den Glauben, Wasser sei ein Menschenrecht“ und „befürwortet einen universellen Zugang zu sicherem Trinkwasser“. Aber seine Aktionen, wie auch Nestlés Aktionen zeigen, dass das nur Greenwashing ist.

Auf dem zweiten Weltwasserforum im Jahr 2000 drängte Nestle darauf, den Zugang zu Trinkwasser von einem „Recht“ auf ein „Bedürfnis“ zu ermöglichen, eine entscheidende Änderung. In der Zwischenzeit entwässert Nestlé die Grundwasserspeicher, die es kontrolliert, so weit wie möglich, ohne Rücksicht auf nachhaltige Nutzung oder Umweltbelange. Ein Fall ist auch die Dürre in Kalifornien – ein Problem, das in den vergangenen 120 Jahren beispiellos war. Doch Nestlé ist das egal, so auch in Pakistan – siehe: Ausgerechnet Nestlé Pakistan wird wegen „Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet – Nestlé „klaut“ in Pakistan das Wasser und steht sogar vor Gericht!

How Nestle Nigeria contaminates water supply of its host community in Abuja

By Amos ABBA

ON April 14, 2016, Nestle Nigeria assembled a team of geological experts, businessmen and politicians to witness the commissioning of a N5.6 billion water factory in Manderegi, an agrarian community in Abaji local government area of the Federal Capital Territory (FCT).  The factory is celebrated as the most modern water plant in Sub-Saharan Africa.

At the event, Nestle Nigeria promised to provide free access to potable water for not fewer than 1,000 residents of the community and improve technical competencies locally by establishing a technical training centre for the youths in Abaji.

Broken Promises, Deferred Hope

Two years after the water plant started full-scale operations, residents of Manderegi and its environs continue to struggle with chronic water shortages as the stream that serves as an alternative source of water supply is contaminated with wastewater directly pumped from the Nestle’s water factory. Also, the channels for the release of the wastewater from the factory has created a gully erosion, that has caused serious ecological danger destroying farmlands and access roads in the community.

In contrast, a promotional video on Nestle Nigeria’s website shows a water fountain built by the company in the outskirts of the community that purportedly provides potable water to 1,000 residents of Manderegi community which, according to Nestle Nigeria, had made the residents abandon the local stream and gain access to clean drinking water.

When The ICIR visited the site of the water fountain, there were only four taps, which were expected to supply water to 1,000 residents of the community.

The advert also claims to have provided 111 jobs for the local community and embarked on Project WET (Water Education for Teachers) to help teachers in the local council area raise awareness on proper hydration and conservation in children which reached 25 schools, 100 teachers and 2,500 pupils in 2017.

In the video, the community chief, Alhaji Seidu Garba, thanked Nestle for siting the water plant in his community.

“We thank God for Nestle that came here to Manderegi, I am very glad,” he said before the video ended.

Time has proved Garba wrong.

Two years later, his tone has changed as expectations that the water processing plant would change the fortunes of the community for the better were dashed.

Garba Seidu, Manderegi Community Chief

Recounting the details of the water crises faced by the communityGarba told The ICIR that, since Nestle Nigeria set up the multi-billion naira water factory in Manderegi, the community regularly has suffered scarcity of water.

And any announcement made by the company to ease the water problem in the community is a promotional stunt to build their public reputation.

“Nestle officials approached me and said they wanted to extend water supply from their factory to their gates so that people in the village could have access to clean water for their needs. They said though they didn’t have the capacity to take the water into the village, they promised me that after one year they would ensure that a borehole is built inside the community to ease the burden of the people,” he said.

It was later we realised that the water project located at the outskirts of the village was not built to solve our water problem but to serve as a tool of propaganda, he added.

“We didn’t know it was a ploy by Nestle to supply water to their customers. Today is Monday if you go there you will see tanker drivers with vehicles there, they didn’t build it for us. They control the taps from their factory and they turn it off when the crowd is much, leaving us frustrated, and without water.

Early this year, Nestle commissioned another borehole project in the primary school that will serve the school and the community but till today there is no water from that borehole,” he said.

Nestle Nigeria constructed a metal container for the village chief which serves as his “office” where he receives guests. In front of the container is a tap head that hardly produces water. When Nestle Nigeria inaugurated the second borehole project in the primary school inside the community in January, people’s hope was raised, but the four taps through which the water should pass remain dry till date.

The office built by Nestle for Garba Seidu, to entertain guests.

“Now we have resorted to fetching water from the stream to get our daily needs of water. I leave them (Nestle) to God. Check the distance from this place to Nestle (water factory) just to fetch water, do you know how many kilometres that is,” he queried The ICIR.

Nestle has renovated a section of the LGEA primary school, Manderegi including the school toilet, but the restroom has been under lock and key because the borehole that is to serve the toilet is non-functional.

And despite the claim by Nestle Nigeria, the Headteacher of the school, Muhammed Sarki, told  The ICIR that there has never been a water sensitization exercise carried out by Nestle for teachers in the school.

“To the best of my knowledge, no training has ever been conducted for teachers in this school by Nestle to teach water sensitisation for teachers and pupils. As for the borehole, currently, it is not working because one of the machines got spoilt that is why we don’t have water. When it is restored then there will be water,” he told The ICIR.

A-sink-in-LGEA-Primary-School-Manderegi-restroom renovated-by-Nestle.

Like the school, the Primary Health Center, Manderegi,  also does not have water despite the vast, underground water table in this community.

Umar Saidu, the head of the clinic who was transferred to the centre four months ago, told The ICIR  that water is a big challenge because the clinic spends about ₦350 weekly to pay women in the community to supply water from the stream or from the water taps at Nestle’s gate.

That is how the health centre has been able to prevent the outbreak of water-borne diseases at the clinic.

The World Health Organisation, WHO estimates a minimum daily entitlement of 20 litres of water per day for every individual to take care of basic hygiene needs including food hygiene, apart from laundry and bathing that require a large quantity of water. Most residents of Manderegi instead wake up every morning thinking about where to get water to meet their basic water needs.

Burden bearers of Manderegi

The Manderegi community has experienced a persistent water scarcity for over twenty years. Despite, several borehole projects launched by the federal government within this period, their usefulness has been short-lived.

Two solar-powered borehole projects built by the former President Umaru Musa Yar’Adua administration in 2008, barely worked for a year before it stopped functioning.

Years later the people of Abaji continued to draw water from the stream until Nestle Nigeria came with a water project that promised to end the problem of water scarcity in the village.

Residents expected the Nestle water project would make potable water accessible because they would no longer travel long distances to get water.

But the reverse has been the case.

Aisha Ibrahim’s still engages in this daily ritual that has formed a part of her upbringing.

She has to wake up before the crack of dawn every day with her mother and siblings to walk for over one hour to the Manderegi stream to get water for their domestic activities for the day. It is a tough task for the eight-year-old whose exertion from the daily routine of fetching water affects her studies.

“I’m always late to school in the morning because before I get home from the stream and prepare for school, it would have been late,” she told The ICIR through an interpreter in her local dialect.

“At school, I feel sleepy in class because I have to get up very early in the morning to attend to my morning chores and it makes me tired but I try to stay awake and listen to my teachers. I would love to have a tap running close to my house so I don’t have to go very far to get water,” she said.

A 2016 study carried out by UNICEF in 24 countries in Sub- Saharan countries which includes Nigeria indicated that women and girls in these countries bear the burden of water collection which a round- trip takes averagely 33 minutes which could possibly affect the education of girls in the region and prevent their attending school altogether.

Sadiu Salihu, another girl resident in the village,  told The ICIR that the physical exhaustion associated with the long-distance to get water is her main concern.

“I have to trek every morning and evening to get water from the stream with my friends and sibling. The road to the stream is rough and hilly, and with water on my head, I usually feel dizzy and exhausted,” the eighteen-year-old said.

Sadiu Salihu,

She, however, explained that getting water from the stream is better for her because she prefers drinking from an unsafe stream than risk crossing the highway with water on her head, and become a victim of the road accident.

“The distance from this village to Nestle (water factory) is very far, and that means I would have to cross the major road with water on my head. Several women have died from crossing that road with water on their heads. To be on the safe side I would rather get my water from the stream which is safer,” she said.

She along with over 69 million Nigerians do not have access to potable drinking water and resort to getting water from compromised sources that put their health at risk according to 2018 data obtained from United Nations International Children Emergency Fund, UNICEF.

Sourcing water from a Contaminated Chalice

When The ICIR reporter visited the stream he noticed that the wastewater from the Nestle factory runs directly into the stream through pipes. Also, cow dung littered the surrounding of the stream increasing the chances of pollution.

A water sample obtained from the stream in Manderegi on 28th February tested at the National Institute of Science Laboratory Technology, Ibadan, shows significant pollution.

The tested sample indicated a high presence of pathogenic bacteria at 1.3 x 10-3 mg/L beyond the recommended World Health Organisation WHO, limits of 1.0 × 101 mg/L. Also, the total coliform count showed that it was 1.0 × 102 in excess against the WHO 0.00 limits prescribed by the global health body.

A high coliform count shows that bacteria associated with human and warm-blooded animal waste are present in the water. Diseases such as typhoid fever, hepatitis, gastroenteritis, and dysentery can be contracted from the water with a high coliform count. It is recommended that faecal coliform be absent from drinking water.

Femi Adediran, a registered chartered chemist and member of the Institute of Public Analysts of Nigeria, IPAN, told The ICIR about the contaminants to expect from a water processing plant.

“You could test for residual chlorine and if present, there is the possibility of having trihalomethanes (a by-product of chlorination if done in excess). There could also be increased turbidity/suspended solids from frequent backwashing and cleaning of the factory,” he said.

However, the pH of the sample was surprisingly low at 6.95 against the recommended WHO 7.0. The total suspended solids also showed a moderate 268mg/L and residual chlorine was absent from the sample.

The Biological Oxygen Demand, BOD, of the sample, revealed a high 12.88mg/L which is dangerous and reveals increased pollutants activity present in the water.

According to Water Research Center, a water sample with BOD between 1 and 2 mg/L indicates very clean water, 3.0 to 5.0 mg/L indicates moderately clean water and greater than 5 mg/L indicates a nearby pollution source in the water.

However, the pollution of this stream has continued unabated for over two years without the intervention of environmental regulatory agencies mandated to regularly carry out inspections.

Another Threat

The landscape of Manderegi has changed visibly since Nestle set up their factory in 2016.

Unregulated discharge of effluents from the factory has created a gully erosion that rendered roads in the community inaccessible and destroyed farmlands.

The gully erosion starts from drainage outlets set up at the back of the factory spanning over an estimated distance of 100m into the community.

Mohammed Kabir, a deputy youth leader in the community told The ICIR that the roads destroyed were motorable two years ago but now residents in the community use people’s farm as access roads to get to their destinations. Passing through this alternative route may get worse during the rainy season.

“Two years ago this place (pointing to the eroded portion of the road) was a major road where we used to get to our farms but now we can’t walk on foot through this place because of the erosion. It was from day one when they started operations at this factory that they started pumping wastewater into our community, it started small until it escalated to this level with the rains approaching this year it is going to be worse,” he said.

One of the outlets where effluents flow from the factory into the community.

Alhassan Abdullahi, is a certified graduate with a Nigerian Certificate in Education, NCE, from the Nassarawa College of Education, Akwanga but he is currently engaged in part-time farming.

He is sceptical that his source of livelihood might be affected by the erosion

“Farming is the main occupation for young people in this village but with our land slowly eroding away by Nestle activities I wonder what they expect us to do. When you apply for a job at their company they will tell you your skillset is not needed but they promised to open a training centre to train youths but I don’t know who they’ve trained in this village yet they’re destroying our farmland gradually,” he lamented.

The National Environmental Standards and Regulation Enforcement Agency (NESREA) is the agency saddled with the responsibility of regulating and monitoring the protection and sustainable development of the environment and its natural resources. It also imposes punitive measures on culprits.

Section 2 of the Environment Impact Assessment Act E12 of the 2004 NESREA Act stipulates that before private and public companies can carry out any activity, assessment of the potential impacts whether positive or negative, of the proposed project on the natural environment should be carried out first and observed.

Until the amendment of the NESREA Act in November 2018 which reviewed its existing regulations, increased strict penalties and permits the search of premises without a court warrant, the environmental body is no longer “toothless” according to a post on its Twitter handle.

Suleiman Oyofo, NESREA spokesperson told The ICIR in a phone interview that the reviewed regulations have strengthened the agency to respond to environmental issues and effectively monitor the activities of companies.

“Unlike before when we need a warrant before we can enforce compliance of the law, the amendment has made it easy for us to operate and given us leverage to impose stiffer penalties on defaulting public and private companies which is something we’ve not been able to do in a long time,” he said.

NESREA is still faced with the challenges of conducting routine checks and monitoring the activities of companies that flout environmental laws. The ICIR sought to know from Oyofo if the agency was aware of the environmental violations taking place in Manderegi by Nestle activities and their response mechanisms.

“No, we are not aware. The community will have to file a formal complaint to the Director-General of NESREA and then we can swing into action and take it up from there,” he stated.

Nestlé’s response

Oluwafemi Ojo, the Human Resources Manager at Nestle Waters, Abaji declined to comment on the issue raised.

“You will have to give me a document to substantiate the claims you’ve made so I can send it to the corporate headquarters in Lagos for their response because I can’t speak on these issues. Or I can give you my email address to send your questions for me to forward it to the appropriate quarters,” he said.

The ICIR later sent the emails to Ojo and the Lagos corporate office requesting to know if the Environment Impact Assessment was conducted by Nestle before siting the factory in the community, but the mail was not replied as at the time of filing this report.

Calls placed to the public affairs manager, Victoria Uwadoka, was answered by a female operator who asked the reporter to call back after an hour. When the reporter called back an hour later he was told the spokesperson was unavailable.

An environmental activist with Environmental Rights Action, ERA, Olatunji Buhari, said a functional public water system is the best way to make potable water accessible to people.

Sustainable Development Goal six can only be achieved by creating innovative solutions to make water available for all, he added.

“The easiest way to make the prescribed 25 litres daily quota of water which is a right for every Nigerian, readily available is by making our public water systems work. The usual complaint from the government is that there is no money but we are saying use innovative taxations by compelling big companies that use more water pay more but you will be shocked that the taxes paid by these companies are no different from the costs of water that a three-bedroom flat pays,” he said.

Netzfrau Doro Schreier
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2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Nestle ist einer der größten Verbrecher auf diesem Planeten. Rücksichtlos gegenüber der Natur und Mensch und Tier.
    Solch asoziales Gesindel muß gestoppt werden und nicht hofiert und am Arsch geleckt werden wie von der Lobbyhure Klöckner.

  2. In den Gebieten wo einem das Wasser, Ressourcen geklaut, Landstriche kontaminiert, verwüstet werden, leben insgesamt 50 Leute oder wie?! Das eigentliche Problem ist doch jedes der Landstriche ist nicht fähig sich zusammen zu schließen um „nein verpisst euch zu sagen“ ?

    Ich würde lieber im Kugelhagel sterben, als an Hunger, Krankheit elend zu krepieren. Wenn ich nichts von meinem Wasser, Ressourcen habe, vergiftet ich es selbst, dann hauen auch die Parasiten ab. Es gibt so viele einfache „Vergiftungsmöglichkeiten“ die zum Einen heftig, aber auch vollständig entfernbar sind, hat man die Strolche vertrieben. Es gibt noch Ressourcen, Wasser nur weiß man nicht wie man diese findet, um sie zu sichern.

    Und überhaupt. Jeder Nestlé „Mitarbeiter“ bietet prima Fleisch und 5 bis 6 Liter Flüssigkeit. Habt ihr kein Vieh, haltet euch Nestlé Mitarbeiter. Der Reichtum von Massais ist ihr Vieh. Man sticht so ein Rind an, ähnlich wie wir ein Bierfass anstechen, um deren Blut ergänzend zum Wassermangel zu trinken. Aber nur soviel um die Tiere und ihr Fleisch zu erhalten.

    Es gibt viele Möglichkeiten es für die Nestlé & Co Parasiten teuer zu machen, sodass sie von allein verschwinden. Bildung ist dort wichtig, nicht die Flasche Wasser und humanitäre Hilfe. Sie müssen lernen sich zu wehren. Morgen noch mehr als heute. Was soll der ganze Blödsinn, der erst ein Ende hat, wenn alle Unschuldigen Deppen tot sind ?!?

    Was ist Bildung in der Wüste? Tiere & Co zu beobachten. In Afrika füttert man z. B. Affen mit Salz. Der rennt schließlich irre vor Durst los, zu ihren geheimen Wasserspeichern. So kommt der Krieger der Wüste zu ausreichend Wasser und oft noch mehr. Man glaubte die Riesenschildkröten der Galapagos wären am Ende. Man fand unverhofft sehr viele. Das Leben findet immer einen Weg, nur muß man ihn suchen, das Wissen haben um zu finden.

    Wenn wir „Halbwilde“ nicht so Gebildete, die dafür ganz andere Sachen können, wissen weiter im Stich lassen, werden wir es bereuen. Wir können viel von ihnen lernen, wie sie von uns. Ich weiß zwar nicht was, aber das steht auf einen anderen Blatt der Geschichte. Ich habe viel gelernt von jenen, an die „Jedermann“ achtlos dumm vorbei geht.

    Wir stehen vor der nächsten Eiszeit, heißen Wüstenzeit. Wilde, stürmische Zeiten. Mit der ausgelaugten Zivilisation wird man nicht weit kommen. Ist schon lustig zu wissen, die letzten Menschen die sterben, sind die Wilden, Nackten fern ab der Zivilisation. Wir dagegen können gar nichts. Sie schreiben wunderbar regelmäßig, wie unfähig die ach so mächtige Zivilisation ist. Ich nenne das eine unbedeutende Fußnote, einer Geschichte, die letzten Endes niemand liest. Ich habe keine Lust den wissenschaftlichen Mist zu korrigieren. Es gibt keine Alien & Co, das ist meine Erkenntnis. Wir sind das Beste was das Universum zu bieten hat. Es wurde nichts gefunden das es allein in unserer Galaktie, was besseres als uns gibt. Warum sollte es woanders besser sein?

    Der Fehler liegt darin, man hat es arrogant, dumm versäumt, das Universum zeitlich in Sektoren aufzuteilen und die einzelnen Bereiche logisch zu definieren. Die Logik daraus ist niederschmetternd. Es gibt 5 Milliarden Jahre alte Galaktien, die im Sterben liegen. War dort „jemand“ ist er samt Planet schon lange tot. Die Wahrheit tut weh nicht. Würden wir heute per Raumschiff durch das Universum reisen, fänden wir nur Reste von Zivilisationen, wenn überhaupt was. Die richtige Sichtweise könnte uns aber helfen unseren eigenen Planeten zu retten, denn wo wollen wir denn mal hin? Nur ein Beispiel von vielen. Aber Idioten wie ich haben ja nichts zu sagen.

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