Die Ozeane sind die Müllhalden unserer Konsumgesellschaft! Schon wieder schwangere Pottwal-Mutter gestrandet, diesmal auf Gran Canaria! – Pregnant whale washed up in Spain

spanischEs wird leider zur traurigen, alltäglichen Nachricht, dass Wale tot angeschwemmt werden, weil sie Plastik gefressen haben, oder es kommt zu Kollisionen zwischen Schiffen und Walen. Sie sind die Giganten der Meere, doch diese Giganten werden eines Tages ganz aus den Ozeanen verschwunden sein. Überall auf der Welt werden tote Wale angeschwemmt, so auch in Spanien. Nachdem 2019  mehrere tote Wale in Spanien angeschwemmt worden waren, ist es auf den Kanarischen Inseln während des Alarmzustands zu gleich neun Wal-Strandungen gekommen. Auch Badegäste entdeckten nach dem Lockdown einen gestrandeten Pottwal, neuneinhalb Meter lang, etwa neun Tonnen schwer und schwanger. Zu den Hauptursachen für Vorfälle dieser Art gehören Kollisionen mit Schiffen, das Verwickeln in Fischernetzen und das Verschlucken von Plastik.

Die Ozeane sind die Müllhalden unserer Konsumgesellschaft

Es wird immer deutlicher, dass Plastik in unseren Ozeanen eine zentrale Bedrohung für das marine Leben in den kommenden Jahrzehnten darstellt. Es wird geschätzt, dass ca. 5 Billionen Plastikstücke auf der Grundlage einer aktuellen Studie in den Weltmeeren schwimmen.

Wale, aber auch andere Tiere können den  Müll nicht verdauen oder ausscheiden, was zu deren Tod führt. Sie verhungern qualvoll, wie auch die vielen toten Seevögel, die im Mai 2020 in Norwegen gefunden wurden. Siehe Norwegen: Hunderte von Seevögeln sind tot, Fische und Muscheln sind verschwunden- Hundreds of Sea birds Along With Thousands of Mussels and Fish Mysteriously Die in Oslo Fjord

Die Ozeane sind die Müllhalden unserer Konsumgesellschaft. Aus den Augen, aus dem Sinn, einfach den Müll im Meer entsorgen, mit schrecklichen Folgen für die Meeresbewohner.

Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Tomaten, Gurken, Kopfsalat: Die industrielle Landwirtschaft hat dafür gesorgt, dass große Teile Südspaniens im Satellitenbild so aussehen, als hätte jemand eine gigantische Plastiktüte darüber gestülpt. Allein in den Erdbeerfeldern bei Huelva fallen jährlich 4500 Tonnen Plastikabfall an, der zum Recyceln in die USA verschifft wird. Da dieses mit hohen Kosten verbunden ist, landet der Plastikabfall im Meer. Darunter leiden auch die Meeresbewohner. Siehe auch: Gemüse und Obst aus dem Plastikgarten Europas – Ausbeutung, Lohndumping, Sklaverei, Pestizide, Genmanipulation und Umweltverschmutzung!

Nachdem 2018 ein Pottwal an einen Strand in Spanien mit fast 30 Kilogramm Müll, der sein Verdauungssystem blockierte, angeschwemmt worden war, zeigten sich die Menschen weltweit empört. Man müsse unbedingt etwas unternehmen, um die Ozeane dieser Welt zu schützen. Doch von Schutz kann keine Rede sein, im Gegenteil. Es sind traurige Bilder und das weltweit, die Strände übersät mit toten Walen, Delfinen, Schildkröten. Muscheln, Fischen und Seevögeln.

marinetraffic.com 27.Mai 2020

Während die Flugzeuge bedingt durch die Coronapandemie auf dem Boden bleiben, geht die Schifffahrt weiter. Auf dem obigen Screenshot sehen Sie, wie viele Schiffe unterwegs sind  – daher auch „Autobahn für Schiffe“. Über 2000 Fahrzeuge, 365 Container mit Gütern aller Art, darunter 45 als gefährliche Stoffe und vor allem mehr als 2.200 Tonnen schweres Heizöl, das war die Ladung des italienischen Frachters, der sich auf dem Weg von Hamburg nach Casablanca befand und in der Biskaya im März 2019 sank, doch solche Katastrophen verschwinden sehr schnell aus den Medien. Über die Umweltschäden, die solche Katastrophen anrichten, wird nicht berichtet. Zu groß ist die Angst, dass die betroffenen Reedereien hohe finanzielle Entschädigungen zahlen müssen. Siehe „Autobahn für Schiffe“ in sensiblen Meeresregionen – mit schrecklichen Folgen diesmal Biskaya! GRANDE AMERICA capsized, sank in Bay of Biscay

Kollisionen zwischen Schiffen und Walen oft Todesursache vor den Kanaren

Immer wieder sterben Wale vor den Kanarischen Inseln an den Folgen von Kollisionen mit Schiffen. Experten sehen sogar die Populationen gefährdet. In dem Gebiet zwischen Teneriffa und Gran Canaria leben der Studie zufolge die meisten Pottwale, da sich dort interessante Beute konzentriere. Sechs von zehn auf den Kanarischen Inseln tot aufgefundenen Pottwalen wurden von Schiffen verletzt, so die Studie. Diese Zahl, die im August 2019 in einem Artikel in der Zeitschrift Frontiers in Marine Sciences veröffentlicht wurde , ist nicht neu, da mehrere Studien seit Jahren vor Schnellfähren warnen, denen die Wale vor allem durch die Hochgeschwindigkeit nicht ausweichen können.

Auf den Kanarischen Inseln ist es während des Alarmzustandes Anfang Mai 2020 durch Corona zu gleich neun Wal-Strandungen gekommen. Das hat das Zentrum für die Wiederherstellung der Tierwelt (CRFS) in La Tahonilla mitgeteilt.

http://turismoyculturadecanarias.es/

Sie starben durch eine Kollision mit einem Boot, die Aufnahme von Plastik und die Verstrickung in Fischernetze. „Obwohl die menschliche Aktivität in diesen Monaten März und April verringert wurde, beeinflussen die oben genannten Bedrohungen weiterhin ihr Überleben. Während dieser Quarantänezeit wurden fast ein Dutzend Strandungen registriert, von denen einige natürlich und andere aus menschlichen Gründen herbei geführt wurden, “ so CRFS.

Schon wieder schwangere Pottwal-Mutter gestrandet, diesmal auf Gran Canaria!

Schwangere Pottwal-Mutter Gran Canaria

Erst in Italien, jetzt in Spanien, eine Pottwal-Mutter, die gestrandet ist. In Italien ist die tote schwangere, etwa 6 Meter lange Pottwal-Mutter an 22 kg Plastikmüll gestorben. Woran die Pottwal-Mutter in Spanien starb, konnte noch nicht geklärt werden.

Am 25. Mai 2020 strandete ein Pottwal von etwa 13 Metern Länge im alten Hafengebiet von Arinaga.  Das Gran Canaria Island Council arbeitet daran, das Säugetier aus dem Gebiet zu entfernen.

Alejandro Suárez, der Tierarzt, der das Cabildo Wildlife Recovery Center leitet, berichtete, dass es sich um einen erwachsenen  schwangeren Pottwal handelt. Noch konnte er nicht feststellen, ob sich das Junge noch im Wal befindet. Die Spezialisten der Universität Las Palmas auf Gran Canaria (ULPGC) werden die Autopsie durchführen. „Die Ursache wird durch die Autopsie bestimmt“, sagte Alejandro Suárez. Der Veterinär, der das Cabildo Wildlife Recovery Center leitet, hatte die Erstuntersuchung vorgenommen.

Stirbt der Ozean, sterben auch wir!

Ein Fünftel der Korallen ist tot, fünf riesige Plastikteppiche schwimmen auf den Weltmeeren. Es braucht nur 1 Stück Plastik, um eine Schildkröte zu töten! Hinzu kommen die Verschmutzungen durch Ölkatastrophen und Giftmüll. Giftmüll wird einfach im Meer verklappt. Auch wird immer noch radioaktives Wasser in Fukushima im Ozean entsorgt! Nicht nur die Wasserverschmutzung stellt eine ernst zu nehmende Gefahr dar – insbesondere die fortschreitende Überfischung gibt Anlass zur Sorge. Haben Sie gewusst, dass die europäische Fischereiflotte westafrikanische Gewässer plündert, was so zum totalen Zusammenbruch der westafrikanischen Fischerei führt? Die Gier macht auch nicht vor den Weltmeeren halt, denn das Meer wird zur Rohstoffquelle. Haben Sie gewusst, dass Deutschland bis 2021  in dem Lizenzgebiet zwischen Hawaii und Mexiko das exklusive Recht zur Erkundung von Manganvorkommen hat? Ein Abbau ist immer mit Risiken und Umweltbelastungen verbunden! Die Weltmeere sind der Ursprung alles Lebens auf der Erde. Rund 70% unserer Erde sind von Meeren und Ozeanen bedeckt: groß, voller Leben und geheimnisvoll. Sie sind Nahrungsquelle, Transportweg, Sauerstoffproduzent und vieles mehr. Aber das Meer ist in Gefahr: Überfischung, Plastikmüll, Übersäuerung, Artensterben. Das Massensterben der Wale und Delfine geht weiter und auch tote Seelöwen oder Pinguine werden  angeschwemmt. Unser Leben ist eng mit dem Meer verbunden. Wenn es krank ist, können wir nicht gesund bleiben. Wir stehen vor Konsequenzen für die Menschheit, die noch zu unseren Lebzeiten spürbar werden.

Während der wegen des Coronavirus verhängten Ausgangssperren, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen, während in vielen Städten Tiere die leeren Straßen erkunden, geht das dramatische Massensterben von Tieren weiter.

Fische, Austern, Delfine, Wale, Haie, Schildkröten, Seekühe, Quallen, Seesterne –  Weltweit kommt es zurzeit immer wieder zu einem Massensterben von Fischen. Uns stimmt diese Anhäufung von Massensterben unter Meerestieren mehr als nachdenklich. Siehe: Dramatisches Massensterben von Tieren weltweit geht weiter! – Dramatic mass extinction of animals worldwide!


Una enorme hembra de cachalote preñada aparece varada en Arinaga

Las Palmas de Gran Canaria 25/05/2020

Una hembra de cachalote preñada ha aparecido varada en la costa de Agüimes (Gran Canaria), en una zona rocosa de la playa del Muelle Viejo de difícil acceso y, con el trabajo de una decena de personas, ha sido trasladada hasta la costa.

Los viandantes que transitan por la zona costera desde primera hora alertaron de la presencia del cetáceo, que presentaba un fuerte golpe, aunque por ahora se desconocen más datos sobre las causas que provocaron su muerte.

En la movilización del animal han intervenido un barco de Capitanía Marítima y varios bomberos, quienes han necesitado de un enganche, cuerda y remolque para sacar al cetáceo de donde había quedado varado.

El barco, como ha informado a Efe la concejala de Playas del Ayuntamiento de Agüimes, Juani Martel, se ha acercado „lo máximo posible“ a la costa para enganchar al cachalote y moverlo con ayuda de los bomberos hasta el puerto de Arinaga.

Normalmente, este trabajo se realiza con la grúa que dispone el Ayuntamiento, pero ha sido imposible usarla en este caso por la inaccesibilidad de la zona para los vehículos rodados.

El cetáceo será trasladado al complejo medioambiental de Juan Grande „tan pronto como sea posible“, ha indicado la edil.

Tal y como ha recordado Martel, este es el primer cetáceo que aparece en esta zona en 2020, ya que el último fue encontrado hace unos años en la playa de Los Cuervitos, aunque de menor dimensión que el encontrado hoy.

Netzfrau Doro Schreier
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Bei Menschen Coronavirus ausgebrochen und bei den Tieren Vogelgrippe und Afrikanische Schweinepest! – Swine fever: ‚Double punch‘ for countries facing COVID-19 threat

Dramatisches Massensterben von Tieren weltweit geht weiter! – Dramatic mass extinction of animals worldwide!

Wenn der Ozean stirbt, dann sterben auch wir! – If the ocean dies, we all die!

Norwegen: Hunderte von Seevögeln sind tot, Fische und Muscheln sind verschwunden- Hundreds of Sea birds Along With Thousands of Mussels and Fish Mysteriously Die in Oslo Fjord

Was Plastik anrichtet – schon wieder zwei tote Wale vor Spanischer Küste angeschwemmt! – Plastic pollution! Two dead whale on the beach of Spain in just 15 days!

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Die Konzerne und die Politik zerstören unseren Globus und die Gesellschaft schaut zu und tut nichts.
    Heute ist es die Pottwalmama und morgen sind es wir. Wann ist es genug und die Gesellschaft stoppt diese Verbrecher?????

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