Trophäenjäger, der berühmten Löwen Cecil erschoss, ist zurück und tötet seltenes Wildschaf – Cecil the lion’s killer is back — slaughtering endangered rams in Mongolia

zur englischen Version Der grausame Tod des berühmten Löwen Cecil, Wahrzeichen des Hwange-Nationalparks in der Nähe der Victoriafälle, sorgte vor fünf Jahren weltweit für Entsetzen. Sogar die Monty-Python-Legende sprach über seine Verachtung gegenüber Jägern wie Walter Palmer, den Killer des Löwen Cecil, und forderte ein Verbot von Trophäenimporten. John Cleese war so verärgert, dass er die Trophäenjäger, die Wildtiere töten, „impotent“ und  „inadequate“ nannte. Doch trotz weltweitem Protest ist der  60-jährige Zahnarzt  Palmer wieder da und gab über 100.000 US-Dollar aus, um mit Pfeil und Bogen in der Mongolei einen gefährdeten Altai-Argali, zu erschießen. Die Wildschaf-Art steht auf der Liste der bedrohten Tierarten, ihr Bestand beträgt nur noch knapp 19.000..

Trophäenjäger, der berühmten Löwen Cecil erschoss, ist zurück! Cecil the lion’s killer is back — slaughtering endangered rams in Mongolia

„Er ist wieder da“, so die Nachricht, diesmal in der Mongolei. Wie  Daily Mirror und andere Medien berichten, erschoss er im August 2019 ein Altai-Argali. Altai-Argali gehören zu den größten Wildschafen der Welt.

Der Schauspieler und Tierschützer Peter Egan, bekannt aus  Downton Abbey, kämpft schon lange gegen die  Trophäenjagd und ist wütend, dass der Zahnarzt Palmer das Jagen nicht lässt. „Gibt es ein anderes Wort als Psychopath, um die Verderbtheit dieser Mörder zu beschreiben…“ , so Egan auf Twitter.

Auch  Donald Trump Jr., der Sohn des US-Präsidenten Donald Trump, soll auch im August 2019  ebenfalls in der Mongolei ein ähnliches Tier erschossen haben.

„Stellen Sie sich vor, was Sie täten, wenn Sie 77.000 Dollar hätten? Das ist der Geldbetrag, den die amerikanischen Steuerzahler für den Schutz des Geheimdienstes von Donald Trump Jr. während seiner Trophäenjagdreise zahlten , um ein seltenes Argali-Schaf in der Mongolei zu töten. Die jüngste Enthüllung dieser Ausgaben stammt von der Überwachungsgruppe Citizens for Responsibility and Ethics in Washington, die sich letztes Jahr mit seiner kontroversen Reise befasste, nachdem ProPublica die Geschichte der Reise im Dezember 2019 veröffentlicht hatte,“ so onegreenplanet.org. Trump Jr. ist ein begeisterter Trophäenjäger, der mit seinem Reichtum um den Globus reist, um seltene Tiere zu töten.

Donald Trump Jr. rides a horse in the Mongolian countryside during his hunting trip this summer. (Instagram)

Nach dem Tod von Löwe Cecil, der internationales Aufsehen erregte, jetzt in der Mongolei

Walter Palmer, links,  hält einen gefährdeten Widder, den er in der Mongolei gejagt hat – Quelle Facebook

Der Abschuss des Löwen Cecil in Simbabwe durch Walter Palmer hatte internationale Empörung ausgelöst – dies hatte jedoch keine Konsequenzen für den Amerikaner. Zuerst hatten die Behörden Simbabwes angekündigt, eine Auslieferung Palmers zu beantragen, doch Palmer blieb straffrei.

Die Jäger, die ebenfalls bei der Jagd in der Mongolei dabei waren, posteten Fotos des toten Widders – achteten jedoch darauf, Palmers Gesicht nicht zu zeigen, um den Zahnarzt zu schützen, der den Widder mit einer Armbrust getötet hatte – dieselbe Methode, mit der er Cecil in Simbabwe getötet hatte, damals soll er rund 45 000 Euro für die Jagderlaubnis bezahlt haben.

Die Mongolei ermöglicht die Trophäenjagd  – zu einem hohen Preis. Palmer soll letzten August mit seinem Freund und Jagdkollegen, dem Kanadier Brent Sinclair, in die Mongolei gereist sein. „Zum Zeitpunkt von Cecils Tod trat Walter in den Hintergrund“, sagte ein Insider dem Daily Mirror . „Aber er hat gejagt, seit er ein Junge war. Für ihn ist es eine Lebenseinstellung. Walter hat seit Cecils Tod mehrere Jagden unternommen. … Die Reise in die Mongolei war seine Idee. Der Widder stand auf seiner Liste der Jagden, die er abschließen wollte. “

„Ich habe in den letzten 20 Jahren mehr Jagdreisen mit diesem Typen gebucht, als ich zählen kann. Gemeinsam sind wir in viele weite Teile der Welt gereist “, sagte Sinclair auf seiner Facebook-Seite in Beiträgen, die jetzt privat gemacht oder gelöscht wurden, über Palmer.

Die Wildschaf-Art steht auf der Liste der bedrohten Tierarten, ihr Bestand beträgt nur noch knapp 19.000.

Ein US-amerikanischer Jäger tötet das Nationaltier Pakistans und verursacht Empörung im Land

Ein anderer amerikanischer Trophäenjäger war ebenfalls im August 2019 in Asien auf Jagd und tötete einen Astor Markhor, auch Schraubenziege genannt. Es ist das Nationaltier Pakistans.  In Pakistan gibt es nur noch zersplitterte Bestände, die meist weniger als 100 Tiere umfassen.  Für eine Expedition in die nördliche Himalaya-Region Gilgit-Baltistan im Norden des Himalaya zahlte Bryan Kinsel Harlan aus Texas angeblich $ 110.000 für die Jagd und Tötung einer seltenen Bergziege. Auf dem Foto kniet er stolz neben seiner Beute.

Bryan Kinsel Harlan

Die IUCN stuft die Schraubenziege als stark gefährdet (endangered) ein. Es wird geschätzt, dass es weniger als 2500 Exemplare in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet gibt. In Afghanistan existieren keine Schutzgebiete für diese Wildziegen. Traditionell werden sie wegen ihres Fleisches gejagt. Auch Trophäenjäger stellen den Tieren nach. Die Hörner spielen zudem eine Rolle in der traditionellen chinesischen Medizin.

Siehe Ein US-amerikanischer Jäger tötet das Nationaltier Pakistans und verursacht Empörung im Land – American Trophy Hunter Paid $110K To Hunt Endangered Goat In Pakistan

John Cleese: Trophäenjäger, die Wildtiere töten, sind „impotent“ and „inadequate“

Bereits 2018  lancierte John Cleese eine schwere Attacke gegen wohlhabende Touristen, die Geld dafür bezahlen, dass sie aus purem Spaß Wildtiere töten, wir hatten bereits berichtet, doch aufgrund der Aktualität hier noch einmal der Bericht. 

John Cleese, die Monty-Python-Legende, ist wütend und macht öffentlich, was er von den Trophäenjägern hält.

Der Monthy-Python-Star sprach von seiner Verachtung gegenüber Trophäenjäger wie dem amerikanischen Zahnarzt Walter Palmer, der einen weltweiten Aufschrei verursachte, als er 2015 den Löwen Cecil in Simbabwe erschoss. Tierrechtler Cleese sagt: „Die Erregung, die sie erleben, wenn sie ein unbewaffnetes Tier ermorden, liegt an ihren tiefsitzenden Gefühlen von Unzulänglichkeit und Ohnmacht im alltäglichen Leben.

Darum versuchen sie, dieses Gefühl von Unzulänglichkeit zu kompensieren, indem sie etwas erschießen, das viel stärker und mutiger als sie selbst ist. Einst sah ich einen Dokumentarfilm über einen übergewichtigen Amerikaner, der einen Elefanten erschoss. Als der Elefant langsam zu Boden sank, sagte der Amerikaner, dies sei ‚der befriedigendste Augenblick meines Lebens‘. Wir alle empfanden nichts als Verachtung für ihn“.

John Cleese unterstützt Kampagnen zum Verbot von Trophäen

Cleese sprach öffentlich zur Unterstützung der Kampagne von Neena Gill, West Midlands MEP zur Verbannung des Imports von Jagdtrophäen wie Elfenbein, Schwänze und Felle nach Großbritannien und andere EU-Länder bei dem Versuch, diese bösartigen Handlungen zu beenden. Er fügte hinzu: „Der Grund, eine Trophäe mitzubringen, ist, vor anderen Menschen damit anzugeben, wie ‚männlich‘ oder ‚aufregend‘ man sei. Darum würde ein Trophäenverbot dieses widerliche Motiv augenblicklich hinfällig machen“.

Ms Gills Kampagne wird unterstützt von der Wildtier-Organisation „Born Free“. Ihr Präsident Will Travers dazu: „Es mag höchstens noch 20.000 Löwen in ganz Afrika geben. In Südafrika wurden im Jahr 2015 beinahe 2000 Nashörner gewildert.“

„Dennoch ist es einer winzigen, wohlhabenden Elite möglich, nach Afrika zu reisen, um Hunderte von Elefanten, Löwen und Nashörnern zu töten, die seltensten und herausragendsten Wildtiere, und dies legal und aus Spaß. Trophäenjäger rauben uns anderen unser gemeinsames Wildtiererbe. Es ist Zeit für Maßnahmen, um diese blutige Praxis zu beenden“.

Cecil the lion’s killer is back — slaughtering endangered rams in Mongolia

By nypost.com

The “driller killer” from Minnesota who killed the beloved Cecil the lion bagged an endangered ram in Mongolia last year.

Dentist Walter Palmer, 60, forked over almost $100,000 for the pleasure of killing an endangered Altai argali — the world’s biggest ram — in Mongolia last August. The enormous sheep are considered a national treasure and, with only 19,000 left in the world, are on the endangered species list.

Coincidentally, Donald Trump Jr. caused international outrage last year for bagging a similar ram on a hunt during the same month. It is not known if the hunting parties knew each other or were hunting together in the remote region of Western Mongolia.

Fellow hunters posted photos of the dead ram — but were careful to crop out Palmer’s face in an attempt to protect the dentist who had killed the ram with a crossbow — the same method he killed Cecil the Lion with during a hunt in Zimbabwe.

“For trophy hunters to travel to Mongolia to kill a beautiful and ­endangered ram is an absolute outrage,” Dr Teresa Telecky, wildlife vice-president at Humane Society International, told the Daily Mirror.

“The argali ram is a species in danger of extinction, so the idea that these animals can be killed for pleasure is abhorrent. The killing of Cecil the lion five years ago caused international shock. But clearly the killing for kicks continues. It’s time for the law to stop wildlife killers in their tracks by banning trophy hunting.”

Mongolia allows trophy hunting of the animals — for a steep price. Read More: Daily Mirror

Netzfrauen Ursula Rissmann-Telle und Doro Schreier

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