Die unerwünschten Töchter Indiens – Alle 15 Minuten eine Vergewaltigung in Indien – Sie sind noch Kinder – und werden nach Vergewaltigung ermordet – India’s Lost Daughters – A rape in India every 15 minutes!

Ein 42-jähriger Mann vergewaltigte ein siebenjähriges Mädchen aus seiner Nachbarschaft. Ein 10-jähriges taubstummes Mädchen wurde aus dem Haus entführt. Ihre verstümmelte Leiche wurde einfach weggeworfen. Ein neunjähriges Mädchen wurde nach der Vergewaltigung ermordet und in einem alten Sack versteckt. Ein 15-jähriges Mädchen wurde unter Drogen gesetzt und gezwungen, als Prostituierte zu arbeiten. Ein Vater bedrohte seine eigene Tochter mit dem Messer und vergewaltigte sie. Ein 16-jähriges Mädchen wurde mehrfach vergewaltigt, getötet und ihr Körper in die Klärgrube geworfen. Dies sind nur ein paar Fälle, die jeden Tag irgendwo in Indien passieren. Und nicht nur die Vergewaltigungen nehmen zu, sondern auch das Anzünden von Frauen und Mädchen und die Angriffe mit Säure. Viele grausame Taten kommen erst gar nicht ans Tageslicht, denn bevor die Kinder aussagen können, werden sie verbrannt. Indiens brennende Mädchen und Frauen, erst werden sie vergewaltigt, dann mit Kerosin übergossen und in Brand gesteckt! Das ist auch das Ergebnis einer aktuellen Studie. Es  gab mehrere Fälle, in denen mutige Mädchen und Frauen, die vergewaltigt wurden, sich bei der Polizei gemeldet hatten, aber die Polizei hat keine formelle Beschwerde registriert. Später fand man die Leichen der verbrannten Mädchen und Frauen, oder sie wurden durch Gruppenvergewaltigungen bestraft. In Indien werden jedes Jahr Hundertausende Mädchen wegen ihres Geschlechts getötet, oder nur weil es einsie Mädchen sind, landen Neugeborene  auf einer Müllkippe. Im 21.Jahrhundert sterben immer noch Mädchen und Frauen bei Massensterilisationen. In der Geschichte der Menschheit ist so ein Geschlechterungleichgewicht noch nicht vorgekommen.  Laut neuen Berechnungen hat Indien einen Männerüberschuss von etwa 40 Millionen, mit schlimmen Folgen.

 Sie sind noch Kinder – und werden nach Vergewaltigung ermordet

Bereits im Jahr 2002 veröffentlichten zwei Politikwissenschaftlerinnen, Valerie Hudson und Andrea M., was passieren wird, wenn es einen gravierenden Überschuss an Männern in einem Land geben wird. Sie veröffentlichten die Gefahren in einem alarmierenden Papier mit dem Titel „Männerüberschuss, Friedensdefizit: Sicherheit und Geschlechterverhältnisse in Asiens größtem Land“. 2004 erweiterten sie ihre Prognosen und erwähnten auch die Gefahren, die es in Indien auf Grund der Frauenfeindlichkeit gegeben wird. Siehe auch: Wachsender Menschenhandel und Gefahr von Kriegen! Zu viele Männer in China und Indien! – Too many men: China and India battle with the consequences of gender imbalance

20 Jahre später ist die Frauenfeindlichkeit so groß, dass Mädchen wie Müll behandelt werden. Ein 42-jähriger Mann wurde wegen  Vergewaltigung eines siebenjährigen Mädchens aus seiner Nachbarschaft in einem Dorf in Uttar Pradeshs Noida festgenommen. Der Vorfall habe am Mittwochabend stattgefunden, und am Donnerstagabend sei eine FIR im Zusammenhang mit dem Fall auf der Polizeistation des Sektors 39 eingereicht worden. Die FIR wird benötigt, damit ein Kind nach der Vergewaltigung behandelt werden darf.

Aufgrund von COVID-19 bekommen viele Mädchen und Frauen nicht einmal eine FIR, In Indien ist es notwendig, dass ein erster Informationsbericht (FIR), also ein schriftliches Dokument über eine Straftat, ausgestellt wird, denn ohne eine FIR wird ein Missbrauchsopfer in einem Krankenhaus nicht behandelt.

Valerie Hudson und Andrea M trafen zwei spezifische Vorhersagen auch zu Indien. Eine erhebliche Anzahl von unverheirateten Männern kann einen „unverkennbaren erschwerenden und verstärkenden Effekt“ auf die allgemeine Rechtsordnung haben. Es kann vorkommen, dass es auf dem Subkontinent zu größeren Konflikten zwischen den Gemeinschaften kommt. Etwa 20 Jahre später zeigt sich, wie Recht die Wissenschaftlerinnen mit ihrer Vorhersage hatten.

In Indien dominiert auch rund 75 Jahre nach Gründung der Republik das Kastendenken das gesellschaftliche Zusammenleben. Ganz unten in dieser Hierarchie stehen die Dalit, einst die Unberührbaren.

Anfang Januar 2018 wurde in mehreren Teilen des westlichen Bundesstaates Maharashtra über eine Reihe gewaltsamer Zusammenstöße zwischen Dalits und Maratha-Leuten höherer Kaste berichtet. Regierungsdaten zeigen, dass 201 Millionen der 1,2 Milliarden Menschen in Indien zu diesem sozial benachteiligten Teil der Gesellschaft gehören. Rund 60 Prozent der 25 Millionen Christen in Indien sind Dalit oder Stammesangehörige.
Verlieben sich Mädchen aus einer anderen Kaste in Dalit-Männer, werden sie bestraft oder sie müssen flüchten.

Im März 2018 entschied der Oberste Gerichtshof Indiens, dass ehrenbasierte Gewalt nicht nur eine Frage des Strafrechts ist, sondern auch gegen das in der Verfassung garantierte Grundrecht der Erwachsenen auf Ausübung von Wahlmöglichkeiten verstößt. Doch trotzdem nehmen die kastengetriebenen Ehrenmorde zu

Ein starres Kastensystem bedeutet, dass einige Familien Verwandte ermorden, die gegen die Regeln verstoßen. Zum Beispiel in Haryana ist es nicht nur ein Verbrechen sondern auch eine Sünde für Familien mit hohen Kasten, jemanden aus einer niedrigeren Kaste zu heiraten.

In Maharashtra wurden eine 19-jährige schwangere Frau und ihr Ehemann von ihren Verwandten in Brand gesteckt. Sie hatten gegen die Regeln der Kasten verstoßen.

Siehe auch: Indien: Ehrenmorde nehmen zu – Vater tötet schwangere Tochter! Gruppenvergewaltigung als Strafe!

Indiens verlorene Töchter

Baby im Müll gefunden

Neue Studien zeigen, dass die Präferenz für einen Sohn im Norden des Landes am höchsten ist, wobei Uttar Pradesh das höchste Defizit bei weiblichen Geburten aufweist. Indiens verzerrtes Verhältnis von Männern zu Frauen – derzeit zwischen 900 und 930 Frauen pro 1.000 Männer – spiegelt Indiens tief verwurzelte Haltung gegenüber Mädchen wider. Jungen werden als Ernährer angesehen, während Mädchen als Belastung für jede soziale Klasse angesehen werden. Jungen erhalten häufiger nahrhafteres Essen und eine bessere medizinische Versorgung als Mädchen.

Indiens wachsende Tendenz, Söhne zur Welt zu bringen, hat dazu geführt, dass Töchter von Familien unerwünscht sind. Von 1,3 Milliarden Menschen sind 21 Millionen Mädchen unerwünscht. Diese Mädchen werden entweder von ihren Familien verstoßen oder bereits vor der Geburt abgetrieben. Jedes Jahr werden in Indien etwa 120.000 neugeborene weibliche Babys in den Müll geworfen, die Dunkelziffer dürfte weit höher sein.

Wenn ein Mädchen überlebt, wenn es weggeworfen wurde, sagt man in Indien – es hat drei Tode überlebt.

In Indien werden Mädchen oft nach der Geburt getötet, entweder sie werden wie Müll einfach weggeworfen, oder eine Dorfälteste tötet das Mädchen, und das auch gegen den Willen der Mutter. Dass Neugeborene auf Müllhalden entsorgt oder verkauft werden, ist in Indien keine Seltenheit. Sie sind ungewollt, überflüssig – Müll eben. Oft werden sie direkt nach der Geburt von der Geburtshelferin in einem Müllsack entsorgt. Siehe: Nur weil sie Mädchen sind – Babys werden in Indien auf dem Müll entsorgt – Trash Bin Babies: India’s Female Infanticide Crisis

Indiens dunkle Geschichte der Sterilisation

Todesfälle durch Sterilisation sind die natürliche Folge der Besessenheit Indiens von der Bevölkerungskontrolle. Das Familienplanungsprogramm der Regierung konzentriert sich fast ausschließlich darauf, die Ziele für die Sterilisation von Frauen zu erreichen – und Frauen zahlen den Preis. Eigentlich hatte der Oberste Gerichtshof 2016 beschlossen, dass die Regierung Sterilisationslager schließen sollte, denn in diesen Lagern sterben jedes Jahr Hunderte von Frauen, so ein Bericht. 

Indien steht weltweit im Rampenlicht und glaubt, dass es zu viele Kinder hervorbringt, sagt Jashodhara Dasgupta von Sahayog, einer in Lucknow ansässigen gemeinnützigen Organisation und Teil des Healthwatch-Netzwerks von Interessenvertretungsorganisationen. Diese Ansicht leitet die Regierungspolitik und ihren Fokus auf die Sterilisation von Frauen, selbst angesichts der Beweise, dass der Ansatz des Sterilisationslagers Frauen tötet.

Die Opfer liegen auf Krankenhausbetten in Bilaspur, Chattisgarh. Foto: EPA

Vor einigen Jahren sorgte in Indien ein schrecklicher Skandal für Entsetzen, nachdem elf Frauen bei einer staatlichen Massensterilisationskampagne starben. Viele Frauen leiden heute noch an den Folgen. Ein Arzt hatte  in fünf Stunden 80 Sterilisationen durchgeführt. Es ist keine Seltenheit, dass Frauen während der Sterilisation sterben. Zwischen Oktober und Februar finden in Chhattisgarh im Rahmen eines größeren Programms zur Kontrolle der 1,26 Milliarden Einwohner Indiens sogenannte „Sterilisationslager“ statt. Frauen, die die Operation durchlaufen, erhalten vom Staat 1.400 Rupien (14 €). Kommunalverwaltungen in Indien bieten Frauen, die sich freiwillig für die Sterilisation melden, häufig Anreize wie Elektrogeräte an. Kurz vorher verhaftete die Polizei im ostindischen Bundesstaat Bihar drei Männer, nachdem sie bei 53 Frauen über zwei Stunden auf einem Feld verpfuschte Sterilisationsoperationen ohne Betäubungsmittel durchgeführt hatten.

Zwangssterilisation und Zwangsgeburtenkontrolle – Forderung durch Weltbank, UNO und WHO

Unterstützt durch ein 20-Millionen-Dollar-Darlehen der Weltbank, dem UN-Bevölkerungsfonds, und den Internationalen Entwicklungsbehörden begann Indien bereits in den 1970er Jahren massiv, die Bevölkerungszahlen einzudämmen.

1974 – Die Weltbevölkerung war auf rund vier Milliarden Menschen angewachsen – vor allem in der sogenannten Dritten Welt. Deshalb befürchteten die Amerikaner, die vielen zusätzlichen Armen könnten im Kalten Krieg zu Kommunisten werden. US-Außenminister Henry Kissinger schrieb wenige Monate vor Bukarest in einem geheimen Memorandum: „Das oberste Gebot der US-Außenpolitik ist die Bevölkerungsreduktion – in anderen Ländern.

Sowohl bei der Weltbank als auch bei den Vereinten Nationen und der amerikanischen Entwicklungshilfeagentur USAID gilt die Förderung von Programmen zur Geburtenkontrolle in den Ländern der Dritten Welt seit den 1960er-Jahren als Priorität. Sie ist das bevorzugte Instrument im Kampf gegen die Überbevölkerung und die damit verbundenen Geißeln Armut, Chaos, massive Migration, Terrorismus und Umweltkatastrophen. Diese Strategie der Entmündigung und Verletzung der körperlichen Integrität, die jede Selbstbestimmung missachtet, wurde bereits in den 1970er-Jahren in Indien umgesetzt.

Eine geschätzte Weltbevölkerung von neun Milliarden Menschen im Jahre 2050, besonders hohe Natalitätsraten in den Entwicklungsländern sowie abnehmende Naturressourcen bereiteten damals große Sorgen und waren 1974 und 1984 Thema der Weltbevölkerungskonferenzen von Bukarest und 10 Jahre später in Mexiko und hält bis heute an.

Der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (englisch United Nations Population Fund, UNFPA; bis 1987 United Nations Fund for Population Activities, daher die noch heute übliche Abkürzung UNFPA) ist der weltweit größte Fonds zur Finanzierung von Bevölkerungsprogrammen. Er wurde 1967 als Treuhandfonds eingerichtet und begann seine Arbeit 1969. Seit 1972 ist er ein Nebenorgan der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Seit 2011 war der aus Nigeria stammende ehemalige Gesundheitsminister Babatunde Osotimehin Exekutivdirektor. Nach seinem unerwarteten Tod am 4. Juni 2017 wurde die stellvertretende Exekutivdirektorin für Programme Natalia Kanem von UN-Generalsekretär António Guterres zur kommissarischen Exekutivdirektorin des UNFPA ernannt. Kanem startete eine akademische Karriere an den medizinischen Fakultäten der Johns Hopkins University

Finanziert wird der Fonds aus freiwilligen Beiträgen der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen. Aber auch durch die Bill-Gates-Stiftung! http://www.unfpa.org/icpd

Ausführliche Erklärung: Bevölkerungswachstum

Kurzerklärung

Bevölkerungswachstum beinhaltet die Veränderung der Bevölkerungsgröße zwischen zwei Stichtagen als Ergebnis eines Abgleichs der zwischen diesen Stichtagen erfolgten Geburten und Sterbefälle sowie Zu- und Abwanderung. Sie kann Bevölkerungszuwachs oder -abnahme ergeben. Das übliche Maß des Bevölkerungswachstums ist die jährliche natürliche Zuwachsrate (Nettozuwachs) in Prozent. Die Weltbevölkerung wächst mit 1,1 Prozent jährlich und wird laut UN von derzeit 7 Mrd. Menschen bis 2050 auf 9,3 Mrd. steigen (UN 2011).

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Wie in Salman Rushdies Roman  „Mitternachtskinder“ beschrieben, begann Sanjay Gandhi, der Sohn der ehemaligen Premierministerin Indira Gandhi, eine gewaltsame Sterilisierungskampagne. Die erstaunliche Anzahl von 6,2 Millionen Sterilisierungen an Männern fand in nur einem einzigen Jahr statt. Was damals an Männern begann, wird – immer noch – jetzt bei Frauen durchgeführt. Fast 4 Mio Sterilisierungen an Frauen werden jedes Jahr durchgeführt – Frauen protestieren weniger lautstark als Männer, heißt es von offizieller Seite. Obwohl die Regierung eine Reihe von Maßnahmen und Standards für die Durchführung von sicheren Sterilisationen angeordnet hat, kommt es immer wieder zu Komplikationen und Hunderten von Todesfällen.

Noch 1995 verabschiedete das indische Parlament ein weiteres Gesetz, das Schwangerschaftsabbrüche mit großzügigen Prämien unterstützte: Sechs Wochen bezahlter „Abtreibungs-Urlaub“ winkten jeder Frau, die bereits zwei Kinder geboren hatte. In den späten 1990er Jahren führten bevölkerungsstärkere Bundesstaaten zusätzliche Zwangsmaßnahmen ein, um Großfamilien unter Druck zu setzen. Familien mit mehr als zwei Kindern wurde die Teilnahme an Kommunalwahlen verboten, Darlehen oder eine Tätigkeit für die Regierung verwehrt und sogar die Aufnahme in staatliche Bildungseinrichtungen versagt. Siehe Keine Verschwörungstheorie! Zwangssterilisation und Zwangsgeburtenkontrolle-Forderung durch Weltbank, UNO und WHO

So sieht Familienplanung in Indien oft aus: Frauen im Alter von 20 Jahren, hauptsächlich Bäuerinnen, versammeln sich im Morgengrauen auf der Treppe eines Bezirkskrankenhauses. Stunden später kommt ein Chirurg. Seine Zeit ist kurz. Er bittet die Frauen, in einer Reihe auf dem Boden des Operationssaals zu sitzen, und verwendet dann bei Operationen, die jeweils einige Minuten dauern, ein Laparoskop, um ihre Eileiter zu durchtrennen, um sicherzustellen, dass sie nie wieder ein Kind gebären, so ein Bericht der New York Times.  „Belohnt“ werden diese Frauen mit umgerechnet 20 Euro, wenn sie sich für die Sterilisation entscheiden, dafür nehmen die Frauen sogar eine lange Reise in Kauf.

Indien setzt seit Jahrzehnten auf die Sterilisation von Frauen als primäre Verhütungsmethode und finanziert jedes Jahr etwa vier Millionen Sterilisationen, mehr als jedes andere Land.

Und nicht nur Frauen, die bereits Mütter sind, werden sterilisiert, sondern auch Mädchen mit Behinderungen, das zeigt ein aktueller Bericht aus Indien. Zwangssterilisation wird wegen der Menstruation vorgenommen. Heranwachsende Mädchen mit Behinderungen könnten ihre Menstruationszyklen oft nicht nachvollziehen. Einige beschmutzen ihre Kleidung, was ihre Eltern in „Verlegenheit“ bringt, heißt es. Dies führt häufig dazu, dass Eltern ihren Kindern gegenüber gewalttätig sind.

Auch sind junge Mädchen und Frauen mit Behinderungen in Indien häufig Ziel sexueller Gewalt. Auf Grund des geringen staatlichen Schutzes vor sexueller Gewalt hat dies die Eltern dazu veranlasst, sie zu sterilisieren, um ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden.

Berichte beschreiben Mädchen und  Frauen in psychiatrischen Anstalten und Krankenhäusern als in lockere, formlose Kleidung mit (gewaltsam) abgeschnittenem Haar gekleidet. Sie werden davon abgehalten, sich „sauber und attraktiv“ zu halten, um sicherzustellen, dass männliche Patienten nicht provoziert werden. Eine solche gewalttätige Behandlung ist sowohl  entmenschlichend als auch erniedrigend.

Indiens wachsende Tendenz, Söhne zur Welt zu bringen, hat dazu geführt, dass Töchter von Familien unerwünscht sind.

Nicht nur, dass Neugeborene auf dem Müll landen, weil sie Mädchen sind, sondern in Indien werden Babys mithilfe von Ärzten oder Krankenschwestern aus Krankenhäusern gestohlen und an „Adoptionswillige“ verkauft. Indien ist für Mädchen und Frauen das gefährlichste Land der Welt. Ca. 50 Prozent der Mädchen in Indien werden als Minderjährige verheiratet, denn in vielen Gemeinden werden Mädchen als wirtschaftliche Belastung gesehen und somit wird durch eine Ehe die Verantwortung auf ihren Ehemann übertragen. Armut und Heiratskosten wie Mitgift können dazu führen, dass eine Familie in jungem Alter ihre Tochter verheiraten muss, um diese Kosten zu senken. Junge Männer gibt es im Überfluss, etwa 40 Millionen Männer, die verzweifelt eine Frau für die Ehe suchen.

In Bihar sind es sogar etwa 70 % Mädchen, die jung heiraten. Sie müssen ihre Ausbildung unterbrechen, entweder weil sie nicht in die Schule zurückkehren dürfen oder wegen einer frühen Schwangerschaft. Siehe Indien ist für Mädchen und Frauen das gefährlichste Land der Welt

In Indien, zum Beispiel in Haryana, einem indischen Bundesstaat mit rund 25,4 Millionen Einwohnern, werden die Arbeitslosigkeit und die vielen alleinstehenden Männer der Rohstoff für alle Unruhen sein, so die Wissenschaftler. 2020 sind bestimmte Dörfer in Haryana bereits für Verbrechen berüchtigt, sodass die Menschen ihre Töchter nicht in diesen Dörfern verheiraten wollen. Hier sind jetzt schon Vergewaltigungen von Kindern an der Tagesordnung. Fünf  Vergewaltigungen, hauptsächlich von Minderjährigen, innerhalb von fünf Tagen, haben das Thema sexueller Gewalt wieder in den Fokus gerückt, doch geändert hat es nichts. 

War Ihnen bekannt, dass jedes Jahr mehr als zehntausend Frauen und Mädchen von Nepal nach Indien verschleppt werden? Dies gilt als eine der am stärksten frequentierten Menschenhandelsrouten der Welt. Die Statistiken über den Menschenhandel in Nepal – von Menschenschmugglern als „Ursprungsland“ betrachtet – sind wirklich alarmierend. Jedes Jahr werden mehr als zehntausend Frauen und Mädchen von Nepal nach Indien verschleppt. Menschenhandel ist eines der größten Probleme der menschlichen Sicherheit in Nepal. Siehe Zehntausende Mädchen werden von Nepal für die Sexindustrie nach Indien verschleppt – Over ten thousand women and girls are trafficked from Nepal into India every single year!

Alle 15 Minuten eine Vergewaltigung in Indien

In Indien wird nach kürzlich veröffentlichten offiziellen Daten zur Kriminalität der Regierung alle 15 Minuten eine Vergewaltigung gemeldet. Die Daten des National Crime Records Bureau (NCRB) enthüllt die Kriminalität im Land. Die NCRB-Daten werden normalerweise nach zwei Jahren jährlich veröffentlicht. Unter der Regierung von Narendra Modi wurden die Daten außerordentlich verzögert und einige Aspekte fehlen noch. Die Daten zur Gewalt gegen Frauen werfen jedoch schockierende Zahlen auf. Trotz verschiedener Kampagnen stieg die Zahl der Gewalt an Mädchen und Frauen.

Im Jahr 2012 erschütterte der Fall der jungen Frau Jyoti Singh aus Delhi. Sie wurde von einer Gruppe von Männern entführt und wiederholt in einem fahrenden Bus vergewaltigt. Sie verstümmelten auch ihren Körper, bevor sie sie aus dem Bus warfen.  Als die Einzelheiten der Gruppenvergewaltigung  bekannt wurden, kam es nicht nur in Indien zu Protesten. Dies führte zu einer Reihe von Änderungen in den indischen Vergewaltigungsgesetzen in der Hoffnung, dass schnellere Gerichtsverfahren und härtere Strafen zu weniger Übergriffen auf Frauen führen würden. Aber allein die endgültige Bestrafung der Täter dauerte sieben Jahre, um das indische Justizsystem zu durchlaufen.

Die Tatsache, dass die meisten dieser Fälle fast ein Jahrzehnt dauern, hat nicht dazu beigetragen, dass die Vergewaltigungen von Mädchen und Frauen abnimmt. Studien haben auch akribisch aufgezeichnet, dass die Untersuchung und der Prozess solcher Fälle für die Opfer traumatisch sind. Dies führt zu erheblichen Beschwerden und Belästigungen für Frauen und hält sie davon ab, jegliche Art von Gewalt zu melden. Es gab jedoch mehrere Fälle, in denen mutige Frauen ein Verbrechen gemeldet haben, aber die Polizei hat keine formelle Beschwerde registriert.

Ein Hauptgrund, warum Vergewaltigungsfälle in Indien so schlecht untersucht und strafrechtlich verfolgt werden, sind die Machtstrukturen, die tief patriarchalischen Gesellschaften entsprechen. Mehrere neuere Fälle untermauern dies.

Nachdem ein Vater die Vergewaltigung seiner Tochter bei der Polizei melden wollte, wurde er von der Polizei so geschlagen, dass er starb.

Nach Vergewaltigung lebendig angezündet

In einem anderen Fall wurde ein Mädchen mit vorgehaltener Waffe vergewaltigt. Unter dem Vorwand, die Überlebende der Vergewaltigung zu heiraten, wurde er freigelassen, vergewaltigte sie erneut und filmte die Tat, um sie zu erpressen. Letztendlich wurde der Täter angeklagt, in Haft kam er nicht. Die junge Frau wurde von dem Angeklagten in Brand gesteckt, sodass sie nicht mehr aussagen konnte. Es ist kein Einzelfall. In Hyderabad fand eine ähnliche Vergewaltigung statt, bei der die junge Frau lebendig in Brand gesteckt wurde. Siehe: Grausam! Indiens brennende Frauen – erst werden sie vergewaltigt, dann mit Kerosin übergossen und in Brand gesteckt! – Burning Indian women

Präsident Modi hatte auf Twitter mitgeteilt, dass es härtere Gesetze in Indien gegen die Gewalt an Mädchen und Frauen geben werde und er Indiens Töchter schützen wolle. Doch an einen Erfolg glaubt in Indien niemand mehr. Viele Mädchen verstecken sich mittlerweile in den Häusern oder gehen nur noch in Begleitung aus. Indien ist mittlerweile einer der schlimmsten Orte der Welt wegen sexueller Gewalt an Mädchen und Frauen.

Schätzungen zufolge werden bis 2030 in ganz Indien 6,8 Millionen weniger weibliche Geburten verzeichnet, da nach wie vor selektive Abtreibungen durchgeführt werden. Die Bestimmung des Geschlechts des Fötus ist illegal und wird trotzdem immer noch durch unmoralische Bestechungsmethoden und kleine Krankenhäuser durchgeführt.

In vielen Familien ist es eine Enttäuschung, wenn ein Mädchen geboren wird, denn

  • füe Töchter müssen sie nach der Heirat eine Mitgift geben, was eine Belastung für die Familie ist
  • eine Tochter ist nie Teil der Familie, sondern Teil der Familie des Mannes
  • Töchter können kein Eigentum erben, für das die Familie hart gearbeitet hat

Die meisten Familien wollen Söhne anstelle von Töchtern, da die Familie weiterhin besteht. Untersuchungen haben gezeigt, dass 21 Millionen Mädchen von den Eltern vernachlässigt werden. Fast 63 Millionen Mädchen wurden durch Abtreibung getötet. Das sind die unerwünschten Töchter Indiens. 

Netzfrau Doro Schreier

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Wachsender Menschenhandel und Gefahr von Kriegen! Zu viele Männer in China und Indien! – Too many men: China and India battle with the consequences of gender imbalance

Weitere Millionen Fälle von Gewalt, Kinderehe, Genitalverstümmelung bei Mädchen – NUMBER OF GIRLS SUBJECTED TO HARMFUL PRACTICES STILL GROWING

COVID-19-Lockdown in Indien -6-jährige vergewaltigt und Augen ausgestochen und nicht mal im Krankenhaus sind Frauen sicher! Crimes against women and children rise in India-Bihar: Doctor Rapes Pregnant Woman In Corona Isolation

MISSING IN WUHAN! Chinesischer Journalist, der über Ausbruch des Coronavirus berichtete, spurlos nach dem Tod des Whistleblower-Arztes verschwunden – Chinese journalist who covered coronavirus outbreak disappears from Wuhan after whistleblower doctor died

Grausam! Indiens brennende Frauen – erst werden sie vergewaltigt, dann mit Kerosin übergossen und in Brand gesteckt! – Burning Indian women

5-jähriges Mädchen entführt, vergewaltigt und ermordet -5-Year-Old Girl Kidnapped, Raped And Murdered 

Bangladesch: Mädchen lebendig verbrannt, weil sie sexuelle Belästigung angezeigt hatte! – Bangladesh Sentences 16 to Death for Burning Teen Girl Alive

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