Jetzt wird es ekelig! Nicht nur mit Pestiziden, Antibiotika und Abfällen kontaminiert – Alle Fisch- und Garnelenfarmen wiesen toxische Blei- und Cadmiumwerte auf! Farmed Shrimp may contain banned antibiotics, salmonella and Study finds metal pollution in aquaculture farms

zur englischen Version Indien ist nach China, Vietnam und Indonesien der viertgrößte Exporteur von Meeresfrüchten in der Welt. Die zwei größten Importeure sind die Europäische Union gefolgt von den USA. So werden zum Beispiel 90 Prozent der Garnelen aus Asien importiert, aber nur etwa 10 Prozent davon werden kontrolliert. Obwohl in Indien sogar angesichts der zunehmenden Besorgnis über die Rückstände von  Antibiotika in indischen Meeresfrüchten bereits die ersten Länder den Import aus Indien stoppten, machte die EU nichts. Sogar ein umfassender Mängelbericht lag der EU vor. Trotzdem wurde kein Importverbot verhängt. Indien hat sogar ein ehrgeiziges Ziel, denn es will der weltweit führende Exporteur von Meeresfrüchten werden. Vermehrt werden Antibiotikarückstände in Garnelen aus Asien nachgewiesen und sogar in solchen mit ASC-Siegel. Shrimps, auch Garnelen genannt, stammen nahezu ausschließlich aus Aquakulturen in Asien. Neben zugelassenen Antibiotika (z. B. Tetracycline, Penicilline) werden auch immer wieder verbotene oder unzulässige Wirkstoffe wie Chloramphenicol, Nitrofurane oder Triphenylmethanfarbstoffe eingesetzt. Eine Studie über Aquakulturfarmen in zehn Bundesstaaten, die den Großteil der indischen Produktion ausmachen, hat „gefährliche“ Werte von Metallen wie Blei und Cadmium in allen gefunden. Der verschwenderische Einsatz von Antibiotika und Insektiziden bei der Zucht und die drohende antimikrobielle Resistenz haben dazu beigetragen, dass die Aquakultur eine „tickende Zeitbombe“ ist, so die Autoren der Studie, die von der Federation of Indian Animal Protection Organisations (FIAPO) und All Creatures Great and Small (ACGS) in Auftrag gegeben wurde. Die Vertriebsnetze, die die Meeresfrüchte in der ganzen Welt exportieren, sind genauso schmutzig wie die Gewässer, in denen die Meeresfrüchte aufgezogen werden. Wüssten die Verbraucher, wie die sie produziert werden, würden viele verzichten. 

Vorsicht! Importierte Garnelen, die mit Antibiotika, Abfällen und anderen Chemikalien kontaminiert sind, landen auf Ihrem Teller

Eine Nachricht vom August 2020 zeigt, dass Europa nach wie vor Meeresfrüchte aus Indien importiert. Indische Exporteure von Meeresfrüchten erwarten sogar, dass die Nachfrage aus Europa und den USA weiter steigen wird. Sie zielen auch darauf ab, den Export weiter steigen zu können, da in Meeresfrüchten aus China Spuren des Coronavirus in Garnelensendungen gefunden wurden.

„Es besteht die Hoffnung, dass sich die Nachfrage aus dem Food-Service-Segment in den USA und Europa in den kommenden Monaten wieder beleben wird. Von September bis Dezember können wir auch mit einer Belebung der Weihnachtsnachfrage rechnen. Die Anfragen der Importeure haben begonnen“, sagte Jagdish V Fofandi, Präsident der Seafood Exporters Association of India .

Obwohl der EU ein Mängelbericht aus Indien vorgelegt wurde, nachdem Inspektoren die Fischfarmen in Indien besucht hatten, wird weiterhin Garnelen aus Indien importiert. Es gibt zunehmenden Bedenken in Europa hinsichtlich der Anzahl der Sendungen indischer Garnelen, bei denen übermäßig viele Antibiotika enthalten waren. Die Ergebnisse der Prüfung wurden im Mai 2018 übermittelt und waren sogar negativer als erwartet

Laut der offiziellen Zusammenfassung eines der Treffen erwägen europäische Beamte die Prüfung eines breiteren Spektrums an Antibiotika- und antimikrobiellen Rückständen in allen aus Indien in die EU eingeführten Aquakulturprodukten, einschließlich Garnelen. Insbesondere könnte die EU ihre Tests auf Makrolide, Aminoglykoside, Beta-Lactame einschließlich Cephalosporine, Lincosamide, Diaminopyrimidine und Doxycyclin gemäß dem indischen Business Standard ausdehnen. Anfang Oktober 2018 erklärte Tomasz Kozlowski, Botschafter der EU in Indien, gegenüber dem Business Standard, die EU habe ein vollständiges Verbot indischer Garnelenexporte ausgeschlossen trotz der erhöhter Risiken! Siehe Vorsicht! Importierte Garnelen, die mit Antibiotika, Abfällen und anderen Chemikalien kontaminiert sind, landen auf Ihrem Teller – The imported Farmed Shrimp may contain banned antibiotics, salmonella, and even rat hair!

Shrimps, auch Garnelen genannt, sind zu einem sehr großen profitablen Geschäft geworden.

Gobal Shrimp Markets – Looking Beyond the Pandemic

Westeuropa und Nordamerika sind wichtige Zielmärkte für multinationale Akteure, die von einem wachsenden Pro-Kopf-Verbrauch von Garnelen aus Asien profitieren.

Auf Grund des niedrigen Preises steigt die Nachfrage der Konsumenten nach Garnelen für den Heim- oder Restaurantverbrauch weiter an, wohingegen die Preise für Meeresprodukte wie LachsThunfisch, Krabben und Hummer steigen. Vielleicht liegt es auch daran, dass Garnelen billig produziert werden können. Doch dies hat schlimme Folgen, denn, wie das CVUA Karlsruhe bekannt gab, wurden wieder in mehreren Garnelenproben aus asiatischer Aquakultur Antibiotikarückstände nachgewiesen. Es ist ein bekanntes Problem, und anstatt Importverbote zu verhängen, werden weiterhin aus den asiatischen Ländern Garnelen importiert. Nicht nur Antibiotikarückstände machen aus Garnelen eine „gefährliche“ Delikatesse, sondern auch Chemikalien, Schwermetalle und andere Erreger.

Die Vertriebsnetze, die die Meeresfrüchte in der ganzen Welt exportieren, sind genauso schmutzig wie die Gewässer, in denen die Meeresfrüchte aufgezogen werden.

China ist der größte Exporteuer für Meeresfrüchte, hat sich aber auch gleichzeitig zu einem bedeutenden Abnehmer von indischen Meeresfrüchten, insbesondere Garnelen, entwickelt.

Beispiel aus der Recherche von Bloomberg: Die Garnelen wurden in China produziert, dann durch Malaysia weitergeleitet, wo sie malaysische Ursprungszeugnisse erhielten.

Noch raffinierter:

Es hieß, dass es sich um Honig handeln würde, doch Ermittler stellten fest, dass es sich in Wirklichkeit um Meeresfrüchte handelte.

Weitere aufgedeckte Dokumente belegen, wie ein in Shanghai ansässiges Unternehmen einen Plan ausgearbeitet hat, um seine in China gezüchteten Garnelen nach Amerika zu bringen.

„Wir können nicht nachvollziehen, ob die Garnelen aus Thailand oder aus China oder aus anderen Ländern kommen“, sagt Mohd Noordin. Er ist seit 40 Jahren in der Handelskammer in Malaysia tätig.

Die Reisschale Indiens verwandelt sich langsam in die Fischschale des Landes

Oft werden in Aquakulturen Antibiotika wie Chloramphenicol oder Nitrofuran verabreicht, deren Anwendung in der EU und vielen weiteren Ländern illegal ist, da auch sehr geringe Rückstandsmengen dieser Substanzen eine Gesundheitsgefahr für den Konsumenten darstellen.

Mit einem Anteil von rund 6,3% an der Aquakulturproduktion der Welt liegt Indien in Bezug auf die Verarbeitung und den Export von Garnelen hinter China. Die Fischereiindustrie in Indien wächst rasant und hat heute einen Wert von satten 15 Milliarden Dollar. Die Garnelenindustrie in Indien gilt als ein bedeutender Devisenverdiener, vor allem weil sie in den letzten Jahren erfolgreich 2% der gesamten Exporterlöse Indiens ausmachte. Vor kurzem haben die Exporteure von Garnelen und Garnelen in Indien einen erstaunlichen Anstieg mit einem satten Exportwert von fast 6 Milliarden Dollar erreicht, dank der steigenden Nachfrage nach Garnelen auf dem Weltmarkt.

Angesichts der weltweiten Vermarktung von Vannamei oder Shrimps mit weißen Beinen hat Indien seit einigen Jahren die Verarbeitung und den Export dieser Art vorangetrieben. In der Vergangenheit waren auf Grund der Produktion und des Exports von Black Tiger, einer der dominierenden Zuchtgarnelen in Indien.

Heute verfügt Indien über eine Produktionskapazität von satten 20.255 Millionen Tonnen mit fast 506 Verarbeitungsbetrieben, in denen die südlichen Regionen Indiens die höchste Verarbeitungskapazität hatten, gefolgt von den westlichen Regionen. Fast 60% aller Garnelenverarbeitungsbetriebe in Indien haben die Genehmigung der Europäischen Union erhalten, was den Verarbeitern und Exporteuren von Meeresfrüchten in Indien die Arbeit erleichtert hat, so ein aktueller Beitrag aus Indien. 

Studie aus Indien: Die Bedrohung durch antimikrobielle Resistenzen ist durch den verschwenderischen Einsatz von Antibiotika und Insektiziden in der Zucht groß

Laut einem Bericht in The Hindu vom 15.Januar 2021  untersuchten FIAPO und ACGS rund 250 Fisch- und Garnelenfarmen in den neun am meisten produzierenden Bundesstaaten und einem Unionsterritorium. Dazu gehörten Süß- und Brackwasserfarmen in Andhra Pradesh, Tamil Nadu, Pondicherry, Gujarat, Westbengalen und Orissa, sowie Süßwasserfarmen in Bihar, Jharkhand, Chattisgarh und Assam. Ziel der Studie war es, den Zustand von Fisch- und Garnelenfarmen in Indien hinsichtlich Tierschutz, öffentlicher Gesundheit und Umweltgefährdungsstandards zu bewerten.

Alle Fisch- und Garnelenfarmen wiesen toxische Blei- und Kadmiumwerte auf, und alle Garnelenfarmen, die die Gutachter besuchten, leiteten diese giftigen Abwässer direkt in die nahe gelegenen Kanäle oder Flussmündungen ein. Keine der Fischfarmen hatte Abflüsse für dieses Wasser, sodass das schmutzige Wasser im Kreislauf geführt wurde, was eine große Gefahr für die Gesundheit der Fische und der Menschen darstellte.

Die unhygienischen Bedingungen führten bei der Hälfte der besuchten Farmen zu häufigen Krankheitsausbrüchen, die zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führten. „In mehreren Fällen wurde festgestellt, dass die Farmer diese kranken Fische und Garnelen auf dem lokalen Markt verkauften, um ihre Verluste zu minimieren. 65% der Fischfarmen wiesen einen schlechten Gehalt an gelöstem Sauerstoff auf, was bedeutet, dass die Fische mit einer hohen Sterblichkeitsrate ums Überleben kämpfen. Verbotene Fischarten wie Rotbauchpirrahna und Welse werden in mehreren Bundesstaaten intensiv gezüchtet, begleitet von starkem Antibiotikaeinsatz“, schreiben die Autoren in ihrem Bericht.

Varda Mehrotra, Exekutivdirektorin der FIAPO, sagte in einer Erklärung: „Wie wir Fische sehen, ist äußerst problematisch. Es muss einen zentralen und bundesstaatlichen Rechtsrahmen für Süß- und Brackwasseraquakulturen geben, und die Aquakulturbehörde muss ermächtigt werden, direkt mit dem Animal Welfare Board of India und dem Umweltministerium der Union zusammenzuarbeiten, um aquakulturspezifische Gesetze strikt durchzusetzen. Fische verdienen das gleiche Maß an rechtlichem Schutz wie andere Tiere.

In Anbetracht der Menge an eingesetzten Antibiotika und der Wasserqualität sollte die Food Safety and Standards Authority of India ermächtigt werden, nicht nur das Endprodukt zu regulieren, sondern auch die Bedingungen, unter denen die Fische gezüchtet werden.“


Study finds metal pollution in aquaculture farms

Threat of anti-microbial resistance looms large with the profligate use of antibiotics and insecticides for cultivation.

A study of aquaculture farms across 10 States, which account for the bulk of India’s production, has found “hazardous” levels of metals such as lead and cadmium in all of them. Profligate use of antibiotics and insecticides for cultivation and the threat of anti-microbial resistance have contributed making aquaculture a “ticking time bomb,” according to the authors of the study commissioned by the Federation of Indian Animal Protection Organisations (FIAPO) and All Creatures Great and Small (ACGS).

FIAPO and ACGS studied about 250 fish and shrimp farms across the nine highest producing States and one Union Territory. This included fresh and brackish water farms in Andhra Pradesh, Tamil Nadu, Pondicherry, Gujarat, West Bengal and Orissa, and freshwater farms in Bihar, Jharkhand, Chattisgarh, and Assam. The objective of the study was to assess the condition of fish and shrimp farms in India on animal welfare, public health, and environmental hazard standards.

All of the fish and shrimp farms had toxic levels of lead and cadmium, and all the shrimp farms that the surveyors visited were releasing this toxic waste water directly into the nearby canals or estuaries. None of the fish farms had outlets for this water because of which dirty water was being recirculated, posing a grave threat to fish and human health. The unhygienic conditions led to frequent disease outbreaks at half the farms visited, and which caused significant commercial losses. “At several instances, farmers were found to be selling these diseased fish and shrimps at the local market to minimise their losses. 65% of the fish farms had poor dissolved oxygen levels, which means fish were struggling to survive with high mortality rates. Banned fish species like Red-bellied Pirrahna and Catfish are farmed intensively in several states accompanied by heavy antibiotic use,” the authors note in their report.

Varda Mehrotra, executive director of FIAPO said in a statement, “How we see fishes is extremely problematic. There needs to be a central and state level regulatory framework for freshwater & brackish water aquaculture, and the Aquaculture Authority needs to be empowered to work directly with Animal Welfare Board of India and the Union environment ministry to strictly enforce aquaculture specific laws. Fishes deserve the same level of legal protection as other animals. And, considering the amount of antibiotics used and the water quality, the Food Safety and Standards Authority of India should be empowered to not just regulate the end product, but the conditions in which the fishes are grown.”

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