MEGA-Konzerne wie Coca-Cola, Pepsi und Danone -Der schreckliche Betrug, den Wassermilliardäre in armen Ländern betreiben- MEGA companies like Coca-Cola, Pepsi and Danone The Water Billionaires Scam To Poor Countries- Stealing water and polluting waterways is very profitable!

Die Böden sind von der Dürre völlig ausgetrocknet und auch die Stauseen haben kein Wasser mehr. Auch in Mexiko verschärft sich die Wasserkrise. Während in einer mexikanischen Großstadt seit Monaten kein Wasser aus den Wasserhähnen kommt, entnehmen Konzerne in Mexiko und anderen armen Ländern und Regionen Wasser aus Grundwasserleitern, Quellen, Flüssen und Seen und füllen es in Plastikflaschen oder verwandeln es in aromatisierte und zuckerhaltige Getränke, um dann ihr gebrauchtes und schmutziges Wasser wieder in Wasserquellen zu leiten. Megakonzerne wie Coca-Cola, Pepsi und Danone verdienen etwa das 494 – fache ihrer Ausgaben, indem sie Wasser in Mexiko abfüllen und es an die Einheimischen zurück verkaufen. Die Menschen haben dort keine andere Wahl, als es zu kaufen. Zusammen mit anderer industrieller Verschmutzung, die überproportional in ländlichen, indigenen und ärmeren Gemeinden entsorgt wird, bedeutet dies, dass die Einheimischen kein Leitungswasser trinken können und am Ende die erpresserischen Preise an die europäischen und US-Konzerne zahlen müssen. Zu den größten Verbrauchern von abgefülltem Wasser pro Kopf gehören Mexiko, Thailand, El Salvador, Indonesien, China, Brasilien, Rumänien, Deutschland, die USA und Indien, während die Länder mit dem schlechtesten Wasser Indien, Deutschland, Indonesien, Brasilien, China, Thailand und Mexiko sind. Bekannt ist, dass Nestlé weltweit Wasserrechte aufgekauft hat, auch in sehr trockenen Regionen. Weniger bekannt ist, dass Länder, wenn sie von der Weltbank oder IWF einen Kredit bekommen, ihr Wasser privatisieren müssen. Auch Mega-Banken und Milliardäre haben das globale Wasser längst aufgekauft.  Das esbereits Kriege um das „blaue Gold“ gibt und das Wasser bereits ein Luxusgut ist, wird auch an der Situation in Mexiko deutlich. In Mexiko wurde der Menschenrechtler und Verteidiger des Wassers Óscar Eyraud Adams in Tecate von einem bewaffneten Kommando erschossen. Auf Grund der zunehmenden Dürre in der Region war das Recht auf Wasser eines seiner Hauptanliegen. So soll etwa die Brauerei Heineken Konzessionen für fast zwei Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr besitzen. Aber auch Coca Cola, Pepsi, Danone, Nestle, Bimbo und andere Abfüll- und Junk-Food-Unternehmen entnehmen über 133 Milliarden Liter Wasser und leiten dann mindestens 119 Milliarden Liter kontaminiertes Wasser zurück in Wasserquellen und Grundwasserleiter. Wasser zu stehlen und Wasserwege zu verschmutzen ist sehr profitabel für Konzerne, die profitieren, für Menschen, die betroffen sind, ist es der sichere Tod. Der Krieg ums „blaue Gold“ hat schon längst begonnen und Menschen, die ihr Wasser verteidigen, sterben.

Den Kumiai fehlt Wasser zum Pflanzen- während Heineken in der Gemeinde Konzessionen für fast zwei Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr besitzt

„Du denkst nie, dass die Verteidigung unseres Rechts auf Wasser und Leben zum Tod führen wird“, sagt ein Aktivist in Mexiko, als ein Global Witness-Bericht die Tötungen von Umweltschützern beschreibt. Eyraud Adams kämpfte für die Wasserrechte der indigenen Kumiai, die von der übermäßigen Nutzung der Grundwasserleiter der Region durch große Bier- und Weinkonzerne betroffen sind. Eine Gruppe bewaffneter Männer drang in seine Wohnung ein und erschoss ihn; Das einzige, was sie mitnahmen, war sein Handy und ein Notizbuch mit seinen Notizen. Mindestens 13 Patronenhülsen unterschiedlichen Kalibers wurden von den Behörden am Tatort gefunden.

Der indigene Aktivist von Baja California Norte-Kumiay, Óscar Eyraud Adams, Verteidiger des Wassers und der Selbstbestimmung indigener Völker in der Gemeinde Tecate in Baja California, hatte sich, bevor er erschossen wurde, in einem Interview über den Wassermangel in seiner Gemeinde und die möglichen Auswirkungen auf die ethnische Gruppe der Kumiay besorgt geäußert.

Er zeigte vor den Kameras einer nationalen Zeitung das trockene Land, in dem früher Obstbäume standen:

„All dies verschwand auf Grund von Wassermangel, weil wir nicht genug Wasser haben, na ja. Wir haben keine Erlaubnis, Wasser mit einem Brunnen zu extrahieren, und wir möchten, dass Blanca Jimenez, die Leiterin von Conagua, uns vor den großen wasserverbrauchenden Unternehmen in Betracht zieht. Heineken hat mehr als 12 Brunnen und der Grundwasserleiter ist leer.“

Den Kumiai fehlt Wasser zum Pflanzen. Óscar nahm zuvor an Versammlungs- und Organisationstreffen zur Selbstbestimmung der Kumiai teil. das Wasser gegen den ständigen Angriff der Unternehmen zu verteidigen. Er warf den lokalen Weingütern, Ausländern oder „Vivillos“, wie er sie nannte vor, der Gemeinde keinen Wasser zu lassen. „All diese Obstbaumkulturen verschwanden auf Grund von Wassermangel, weil wir keine Genehmigung zur Gewinnung von Grundwasser haben. Die Bewohner von Tecate sollten vor den großen wasserverbrauchenden Unternehmen für Konzessionen berücksichtigt werden“, forderte er, kurz bevor er ermordet wurde. So soll laut Reforma die niederländische Brauerei Heineken, der die Biermarke Tecate gehört, in der Gemeinde Konzessionen für fast zwei Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr besitzen.

Ein Jahrzehnt nach der Ankündigung des Baus, der angesichts einer globalen Finanzkrise verschoben werden musste, eröffnete die niederländische  Brauerei Heineken in Chihuahua mit einer Investition von 500 Millionen Dollar das neue Werk. Der neue Komplex befindet sich in der Gemeinde Meoqui in Chihuahua. Die Anlage produziert die Marken Tecate LightTecate originalXX und XX Light, neben mehreren anderen Bieren, die in die USA exportiert werden. „Tecate wird bereits in 17 Ländern verkauft, aber wir möchten die Marke in vielen weiteren Märkten positionieren – dies ist ein großartiger Moment für die Marke “, sagte Dolf van den Brink, CEO und Präsident von Heineken Mexico  „Dies ist das siebte Werk des Unternehmens im Land. Es wird zu den Werken in Monterrey, Tecate, Navojoa, Guadalajara, Toluca und Orizaba hinzugefügt.“

Die Anlage hat eine Produktionskapazität von 6 Millionen Hektolitern oder 600 Millionen Litern pro Jahr, die auf 10 Millionen erweiterbar werden soll, um die Nachfrage auch in den Vereinigten Staaten bedienen zu können, so ein Bericht von elfinanciero.com.mx

Für die Herstellung einer Flasche Bier (0,5 Liter) benötigt man etwa 150 Liter Wasser, dass im Bundesstaat Chihuahua Mangelware ist.

Siehe R.I.P. Menschenrechtler und Verteidiger des Wassers Óscar Eyraud Adams – Krieg ums Wasser in Mexiko – The Water Wars of Mexico

Mexikos Wasserkrieg- Wasser zu stehlen ist sehr profitabel

Und nicht nur die niederländische  Brauerei Heineken eröffnet in Mexiko neue Werke, auch Megakonzerne wie Coca-Cola, Pepsi und Danone verdienen etwa das 494 – fache ihrer Ausgaben, indem sie Wasser in Mexiko abfüllen.

 Nahua-Gemeinden in Mexiko blockierten eine Danone/Bonafont-Flaschenwasseranlage, die täglich 1,6 Millionen Liter Wasser entnahm.

Getränkeunternehmen verdanken ihre starken Gewinne in Mexiko zum großen Teil einem allgegenwärtigen Misstrauen gegenüber Leitungswasser, das in den frühen 1990er Jahren inmitten von Cholera-Ausbrüchen Fuß fasste. Die Gesundheitsbehörden ermutigten die Mexikaner, sich Flaschenwasser zuzuwenden. Und nachdem Mexiko bekannt gab, gegen die Fettleibigkeit der Mexikaner vorgehen zu wollen, startete ausgerechnet der Konzern, der nicht  für gesunde Ernährung bekannt ist, eine Kampagne in Mexiko gegen Übergewicht, nämlich Coca Cola. Und das französische Unternehmen Danone hat dank cleverer Werbung für seine Marke Bonafont, die sich an Frauen richtet, die abnehmen wollen, 26,5 % des mexikanischen Marktes für abgefülltes Wasser erobert. In einer Kampagne „The Bonafont Challenge“ ermutigte das Unternehmen Mexikaner in fünf Städten, 15 Tage lang täglich 2 Liter Bonafont-Wasser zu trinken, um sich „viel leichter, hydratisierter und gesünder“ zu fühlen.

Laut Analysten fand bereits 2012 der große Kampf in Mexiko zwischen Coca Cola  und Danone statt.

Wasser

Der weltweite Markt für abgefülltes Wasser hatte im Jahr 2020 einen Wert von 230,4 Milliarden US-Dollar , und die größten Nutznießer sind alle US-amerikanischen und europäischen Unternehmen. Die Marke Aquifina von Pepsi Co führt die Liste an, gefolgt von Dasani und Glaceau Smartwarter von Coca-Cola, Perrier von Nestle, Danone (mit Hauptsitz in Frankreich), Ozarka und anderen.

Siehe auch Mineralwasser – Nestlé, Danone, Coca-Cola und Pepsi beherrschen Weltmarkt – jetzt sogar kalorienarmes Mineralwasser bis hin zu „laktosefrei“ und „glutenfrei“

Das Megageschäft, Wasser zu fördern und bis zu 494-mal teurer zu verkaufen- Der schreckliche Betrug, den Wassermilliardäre in armen Ländern betreiben

Die Konzerne, die von Wasser in Flaschen profitieren, lassen sich meist dort nieder, wo die Menschen keine andere Wahl haben, als es zu kaufen. Zusammen mit anderer industrieller Verschmutzung, die überproportional in ländlichen und ärmeren Gemeinden entsorgt wird, bedeutet dies, dass die Einheimischen kein Leitungswasser trinken können und am Ende die erpresserischen Preise an die europäischen und US-Konzerne zahlen müssen.

  • Laut Statista, einer globalen Datenbank mit Informationen aus 150 Ländern, ist Mexiko mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 274 Litern pro Jahr zusammen mit Thailand der größte Verbraucher von abgefülltem Wasser in der Welt. Offiziellen Angaben zufolge handelt es sich um eine kleine Gruppe von Unternehmen, hauptsächlich transnationale Konzerne, die das Wasser kontrollieren

In Thailand zum Beispiel führte Coca-Cola die Mineralwassermarke BonAqua in 2020 ein, eine globale Mineralwassermarke, das aus Quellen im Bezirk Poonpin, Surat Thani, stammt. Die Einführung von BonAqua in Thailand ist von Bedeutung, da dies der Coca-Cola Company den Weg ebnen könnte, mit der Erforschung der Mineralwasserkategorie in anderen südostasiatischen Märkten zu beginnen, so der Konzern. 

In in der Provinz Surat Thani  hat auch Nestle 2017 ein neues Werk gebaut. „Die neue moderne Trinkwasserfabrik in der Provinz Surat Thani verfügt über modernste Technologien zur Minimierung der Umweltauswirkungen. Nestlé Pure Life Trinkwasser ist hochwertiges Wasser in Flaschen, das thailändischen Verbrauchern Erfrischung bietet“ , so Nestlé 

Nestlé Waters, Teil von Nestlé, ist weltweit das führende Unternehmen für abgefülltes Wasser.

Siehe Die Wahrheit über Nestlés Geschäfte mit dem Wasser – Wie kann Nestlè Wasser in einer Wüste abfüllen?

Auch Danone, bekannt für Evian-Mineralwasser gab 2019 bekannt, in Thailands 200-Milliarden-Baht-Getränkeindustrie investieren zu wollen. „Thailand ist mit Ausnahme von China und Japan einer der größten Märkte für alkoholfreie Getränke in Asien “, sagte Wesseling Floris Wesseling, regionaler Vizepräsident von Danone Waters im asiatisch-pazifischen Raum und dem Nahen Osten.  „Aber es bleibt ein sehr fragmentierter Markt mit etwa 50 % des Marktanteils, der von vielen kleineren und innovativen lokalen Akteuren gehalten wird. Mit diesen [Faktoren] sehen wir eine vielversprechende Geschäftsmöglichkeit.“ Das Unternehmen hat offiziell die Marke B’lue für fruchtiges, mit Vitaminen angereichertes Wasser auf dem thailändischen Markt als Alternative für Menschen eingeführt, die ihren Zuckerkonsum reduzieren möchten. Thailand ist nach den Philippinen und Indonesien das dritte ASEAN-Land für B’lue .

In Surat Thani sind nicht nur die großen Wasserkonzerne beheimatet, sondern auch Thailands Bergbauindustrie. Hier gibt es  Zinn- Antimon- Wolfram- Eisen- und Fluor-Fluorit- Minen.

Bergbau in Surat Thani 

Das Megageschäft, Wasser in Mexiko zu fördern und bis zu 494-mal teurer zu verkaufen

Wasserschützer nicht gewollt! Nachdem Nahua-Gemeinden in Mexiko eine Danone/Bonafont-Flaschenwasseranlage blockierten, die täglich 1,6 Millionen Liter Wasser entnahm, haben die Staatspolizei und die Nationalgarde diese indigenen Wasserschützer vertrieben.

Mexiko ist der weltweit größte Verbraucher von abgefülltem Wasser.

Megakonzerne wie Coca-Cola, Pepsi und Danone verdienen etwa das 494 – fache ihrer Ausgaben, indem sie Wasser in Mexiko abfüllen und es an die Einheimischen zurück verkaufen. Die Menschen haben dort keine andere Wahl, als es zu kaufen, so ein aktueller Beitrag von counterpunch.org   Zusammen mit anderer industrieller Verschmutzung, die überproportional in ländlichen, indigenen und ärmeren Gemeinden entsorgt wird, bedeutet dies, dass die Einheimischen kein Leitungswasser trinken können und am Ende die erpresserischen Preise an die europäischen und US-Konzerne zahlen müssen.

Als Gegenleistung für die Entnahme des mexikanischen Wassers geben die Mexikaner den Wasserabfüllern 66 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Coca Cola, Pepsi, Danone, Nestle, Bimbo und andere Abfüll- und Junk-Food-Unternehmen entnehmen über 133 Milliarden Liter Wasser und leiten dann mindestens 119 Milliarden Liter kontaminiertes Wasser zurück in Wasserquellen und Grundwasserleiter.

Siehe auch: Wie Nestlé das Wasser in Nigeria kontaminiert – How Nestle Nigeria contaminates water supply of its host community in Abuja

Ungleichheit beim Zugang zu Wasser

Mexiko ist ein trockenes Land, und das Wasser ist begrenzt. Aber die Konzerne dürfen so viel Wasser entnehmen, wie sie wollen, und für die kleinen Landwirte und den Hausgebrauch bleibt wenig übrig.

Tamara Pearson sprach mit Nahui, einer Anführerin der Vereinten Völker, die sich gegen den anhaltenden Raub ihres Wassers durch die Danone-Wassermarke Bonafont im Bundesstaat Puebla wehren. Zu ihrer Sicherheit bat sie darum, nur einen Namen zu verwenden. Sie  unterhielten sich im Hinterhof des Hauses eines Einheimischen. Die vierzig Birnbäume trugen keine Früchte. Die Entnahme von Wasser aus der indigenen Nahua-Region durch Bonafont hat dazu geführt, dass die örtlichen Brunnen und Wasservorräte versiegen.

„Es gibt ein großes Interesse an Gebieten, in denen ursprüngliche Völker leben, weil die Menschen dort Gewohnheiten und Bräuche haben, um das Leben, die Flüsse und die Wälder zu schützen“, sagt Nahui. Zusammen mit der Diskriminierung mache das solche Regionen für Unternehmen attraktiver, argumentiert sie.

Die Vereinigten Völker vereinen über 20 Nahua-Gemeinschaften in der Region. Anfang letzten Jahres haben sie die örtliche Bonafont-Abfüllanlage geschlossen, dann übernommen und in ein Gemeindezentrum umgewandelt, aber die mexikanischen nationalen und lokalen Sicherheitskräfte standen dem Unternehmen bei und warfen sie letzten Monat aus der Anlage.

Tamara sprach auch mit Adriana Flores, einer Wissenschaftlerin des Transdisziplinären Universitätszentrums für Nachhaltigkeit (CENTRUS) in Mexiko-Stadt.

„Coca Cola, Nestle und einige Pharmakonzerne haben Zugang zu ganzen Aquiferen, zu Millionen von Kubikmetern Wasser, und das bedeutet, dass es ihnen egal ist, wenn es Dürreperioden gibt. Sie werden das Wasser nehmen. Es gibt sehr ungleiche Bedingungen beim Zugang zu Wasser. Denjenigen, die über die finanziellen Mittel verfügen, wird das Wasser garantiert“, sagte sie. Andere hingegen müssen ohne Wasser auskommen: 12 Millionen Menschen in Mexiko haben keinen Zugang zu einer leitungsgebundenen Wasserversorgung.

Um Zugang zum Wasser der Einheimischen zu erhalten, wenden diese Unternehmen eine Reihe hinterhältiger Methoden an

La Flor Peri Odico – Facebook

In der Region Nahua stimmten die Menschen in einer Stadt kürzlich darüber ab, ob das Gebiet nach kommunalem oder indigenem Recht regiert werden soll. Alle Mitarbeiter in den Wahlkabinen waren mit Mineralwasser von Bonafont zu sehen . Im Süden, in Chiapas, nutzt Coca Colas aggressives Marketing auch die Häuser der Ureinwohner als Verteilungspunkte. Auch in Oaxaca führte das Unternehmen einen Rechtsstreit , weil der Staat den Verkauf von Einweg-PET-Flaschen verboten hatte, und betreibt in Toluca sein größtes Werk der Welt. Aber das Gebiet ist mit extrem hohem Wasserstress konfrontiert, und die 3 Milliarden Liter Wasser, die Coca Cola verbraucht, verschlimmern das nur noch.

Unterdessen siedeln sich Konzerne bewusst in ärmeren Ländern an, damit sie mit noch mehr Umweltverschmutzung konfrontiert sind. Die Menschen dort haben keine Wahl, denn ärmere Nationen wurden unter dem Deckmantel der „Entwicklung“ ihrer Volkswirtschaften unter Druck gesetzt, umweltverschmutzende Industrien zu akzeptieren. Die Wassernutzungslizenzen stiegen in Mexiko zwischen 1995 und 2019 um 3191 % – ein Zeitraum, der dem NAFTA-Abkommen entspricht, das Mexiko vollständig für US-amerikanische und kanadische Unternehmen und Hersteller öffnete und Mexiko daran hinderte, Umweltvorschriften gegen sie anzuwenden. Bedeutet, die Konzerne dürfen nicht verklagt werden, wie es in Kolumbien der Fall war: Konzerne dürfen im Regenwald kein Gold fördern – Kolumbien auf 16,5 Milliarden Dollar verklagt

Freihandelsabkommen erlauben es Unternehmen, im Grunde zu tun, was sie wollen … Mexiko ist für sie ein Steuerparadies und Bonafont konnte dank „Schutz durch den Staat“ jahrzehntelang Wasser aus indigenen Gemeinschaften stehlen.

Außerdem haben ärmere Länder weniger finanzielle Mittel, um die Umweltverschmutzung durch Unternehmen zu überwachen und zu bestrafen oder kontaminiertes Wasser zu behandeln. In Mexiko werden nur 25 bis 57 % des Abwassers behandelt, und über die Hälfte der Kläranlagen sind nicht in Betrieb. Etwa 80 % der Gewässer sind mit Industrieabfällen verunreinigt.

Die Zahl der Wasserüberwachungszentren in Mexiko hat sich in den letzten Jahren aufgrund von Budgetkürzungen halbiert, sagt Flores. Die Industrie mache, „was sie will“, weil die Behörden mehr daran interessiert seien, Geld für wirtschaftsfreundliche Projekte wie den sogenannten Maya-Zug auszugeben, argumentiert sie.

Und Flaschenwasserunternehmen nehmen den Regierungen nur den Druck, die Wasserversorgung zu verbessern. Nestlé begann 1998 mit dem Verkauf von Pure Life in Lahore, Pakistan . Lokale Experten sagen, dass sie damals überall hingehen und kostenlos sauberes Leitungswasser bekommen konnten, aber heutzutage trinkt jeder abgefülltes Wasser. Siehe Ausgerechnet Nestlé Pakistan wird wegen „Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet – Nestlé „klaut“ in Pakistan das Wasser und steht sogar vor Gericht!

Der Zusammenhang zwischen Ländern mit stark verschmutztem Wasser und hohem Flaschenwasserverbrauch

Während die Ressourcen, die in die Abfüllung von Wasser fließen, besser für die Aufbereitung von Leitungswasser und die Vermeidung von Umweltverschmutzung verwendet werden sollten, ist dies nie der Fall. Stattdessen tun die Länder, die am meisten abgefülltes Wasser konsumieren, dies, weil sie es müssen, mit Ausnahme vieler europäischer Länder, die starken Marketingkampagnen ausgesetzt waren, die abgefülltes Wasser als eine Wahl für einen gesunden Lebensstil darstellen.

Zu den größten Verbrauchern von abgefülltem Wasser pro Kopf gehören Mexiko, Thailand, El Salvador, Indonesien, China, Brasilien, Rumänien, Deutschland, die USA und Indien , während die Länder mit dem schlechtesten Wasser Indien, Deutschland, Indonesien, Brasilien, China und Thailand sind , und Mexiko.

Sicher verwaltetes Trinkwasser ist immer noch ein Privileg wohlhabenderer Länder. Anderswo verschärft der fehlende Zugang zu sicherem Leitungswasser die Ungleichheit nur noch weiter. Ärmere Regionen sind in Dürre- oder Krisenzeiten anfälliger, wenn wenig Wasser zur Verfügung steht. Die Behandlung von Krankheiten infolge von verunreinigtem Wasser ist für Menschen in armen Regionen schwieriger, und Kleinbauern kämpfen ums Überleben, wenn das Wasser knapp ist.

„Uns steht eine bestimmte Menge Wasser für Nahrung, Energie und Produktion zur Verfügung, und … die Tatsache, dass den Wasserabfüllern garantierte Wassermengen zur Verfügung stehen, verringert die Menge, die anderen Nutzern, ländlichen und indigenen Gemeinschaften zur Verfügung steht, „, sagt Flores.

Auch Tiere sind betroffen. Der durch Flaschenwasser verursachte Umweltschaden ist 1.400 – mal so hoch wie der von Leitungswasser, gemessen am Artenverlust.

Siehe: Die Macht der Plastikkonzerne! Kanada will plastikfrei werden – doch Plastikkonzerne klagen gegen das Verbot – Plastic Free Canada -Canada is banning single-use plastics- but Plastic manufacturers file lawsuit to block planned federal ban on single-use plastics

Wohltätigkeitsorganisationen werden Wasserungleichheiten nicht lösen

Viele Hilfsorganisationen gehen individuell auf die Wasserkrise in ärmeren Regionen ein. Aber die Spenden, für die sie sich einsetzen, werden den Missbrauch durch Unternehmen nicht stoppen.

Viele Wohltätigkeitsorganisationen und NGOs haben auch starke Botschaften über die Schäden, die durch die Plastikflaschen verursacht werden. Diese Botschaft ist korrekt und nützlich, konzentriert sich jedoch auf die Wahlmöglichkeiten der Verbraucher und ignoriert die Rolle globaler Macht und wirtschaftlicher Ungleichheiten. Einige Organisationen sprechen sogar von einer „Zusammenarbeit“ mit der Industrie, obwohl Unternehmen wie Danone in Wirklichkeit nicht mit den von ihnen betroffenen Gemeinschaften in Kontakt treten oder ihnen zuhören.

„Wir sind von der Möglichkeit abgeschnitten, zu entscheiden, was mit dem Wasser in den Gebieten, in denen wir leben, geschieht. Der Zugang zu Wasser ist kein Menschenrecht, sondern teuer und unzugänglich“, sagt Nahui.

The Horrific Scam that Water Billionaires are Running on Poor Countries

BY TAMARA PEARSON

Mega corporations like Coca-Cola, Pepsi, and Danone are making around 494 times what they spend by bottling water in Mexico and selling it back to locals who have no choice but to buy it.

In Mexico and other poor countries and regions, companies are taking water from aquifers, springs, rivers, and lakes, and putting it in plastic bottles or turning it into flavored and sugary drinks, then dumping their used and dirty water back into water sources. That, along with other industrial pollution which is disproportionately disposed of into rural, Indigenous, and poorer communities, means locals are not able to drink tap water and end up paying extortionate prices to the European and US corporations.

In exchange for taking Mexico’s water, Mexicans give water bottling corporations US$66 billion a year. Coca Cola, Pepsi, Danone, Nestle, Bimbo, and other bottling and junk food companies extract over 133 billion liters of water, and then dump at least 119 billion liters of contaminated water back into water basins and aquifers.

Inequality in access to water

Mexico is a dry country, and water is limited. But corporations are allowed to take as much water as they like, and there is little left over for small rural farmers and for domestic consumption.

I talked to Nahui, a leader of the United Peoples who are resisting Danone’s water brand, Bonafont’s ongoing robbery of their water in Puebla state. For her safety, she asked that just one name be used. We talked in the backyard of local person’s home. Chickens walked around us and birds chirped loudly in the trees above, but behind us the forty or so pear trees were totally empty of fruit. Bonafont’s extraction of water from the Indigenous Nahua region has caused local wells and water supplies to dry up.

“There is a lot of interest in territories where original peoples live because they are areas where people have habits and customs of looking after life, the rivers, the forests,” Nahui says. That, along with discrimination, makes such regions more attractive to companies, she argued.

The United Peoples brings together over 20 Nahua communities in the region. Early last year they closed down, then took over the local Bonafont bottling plant and converted it into a community center, but Mexican national and local security forces stood by the corporation and kicked them out of the plant last month.

I also spoke to Adriana Flores, a researcher with the Transdisciplinary University Center for Sustainability (CENTRUS) in Mexico City. “Coca Cola, Nestle, and some pharmaceuticals have been awarded access to whole aquifers, to millions of cubic meters of water, and that means when there are droughts, they don’t care. They’ll take the water. There are very unequal terms when accessing water. Those with the financial means are guaranteed water,” she said. Other people meanwhile, go without; 12 million people in Mexico don’t have access to a piped water supply.

Stealing water and polluting waterways is very profitable

The global bottled water market was worth US$230.4 billion in 2020, and the top beneficiaries are all US and European companies. Pepsi Co’s Aquifina brand tops the list, and is followed by Coca-Cola’s Dasani and Glaceau Smartwarter, Nestle’s Perrier, Danone (headquartered in France), Ozarka, and others.

To gain access to locals’ water, these companies use a range of devious methods. In the Nahua region, people in one town recently voted on whether the area would be governed by municipal or Indigenous law. All voting booth workers could be seen with Bonafont bottled water. To the south, in Chiapas, Coca Cola’s aggressive marketing includes using Indigenous people’s homes as distribution points. The company also fought a legal battle in Oaxaca, as the state had prohibited the sale of single-use PET bottles, and in Toluca, it runs its biggest plant in the world. But the area faces extremely high water stress, and the 3 billion liters of water that Coca Cola takes only worsens that.

Meanwhile, corporations deliberately locate in poorer countries so they get away with polluting more. In Guadalajara, where there is a lot of heavy industry, Flores says the water “smells very bad, it tastes like metal … sometimes it makes my eyes burn.” Her team analyzed industries near two catchment areas, and found that milk processing plants, pharmaceuticals and more were dumping their waste directly into water sources, “without any monitoring, no transparency, environmental laws aren’t enforced.”

The Santiago river, also near an industrial zone, was covered in foam a meter and a half high. Activists and scientists blamed Swiss pharmaceutical, Ciba Geigy, now Novartis. There is no requirement in Mexico for companies to declare what contaminants they are discharging into water supplies or soil, and European companies that are banned from using lethal substances such as benzene or bisphenol in their home countries, don’t face that obstacle in Mexico.

But countries like Mexico don’t have lax environmental enforcement because they care less. Poorer nations have been pressured to accept polluting industries under the guise of “developing” their economies. Water exploitation licenses increased in Mexico by 3191% between 1995 and 2019 – a period that corresponds to the NAFTA agreement which completely opened Mexico up to US and Canadian companies and manufacturing, and barred Mexico from using environmental regulations against them.

“Free trade agreements allow companies to basically do whatever they want … Mexico is a fiscal paradise for them,” says Nahui, explaining that Bonafont has been able to steal water from Indigenous communities for decades thanks to “protection from the state.”

The US offshores its pollution, and is also one of the largest exporters of plastic waste, sending its trash to Canada, South Korea, Taiwan, China, Hong Kong, India, Indonesia, Malaysia, Mexico, Thailand, and more – though countries like Canada may also then re-export the waste.

In addition, poorer countries have fewer financial resources to monitor and punish corporate pollution, or to treat contaminated water. In Mexico, only 25 to 57% of wastewater is treated, and over half of the treatment plants are not in working order. Some 80% of water bodies are contaminated with industrial waste.

The number of water monitoring centers in Mexico has halved over the last few years, Flores says, due to budget reductions. Industry does “what it likes” because authorities are more interested in spending money on pro-business projects such as the so-called Maya Train, she argues.

And bottled water companies only take the pressure off governments to improve the water supply. Nestlé started selling Pure Life in Lahore, Pakistan, in 1998. Local experts say that back then, they could go anywhere and get clean tap water for free, but nowadays everyone is drinking bottled water.

The correlation between countries with highly polluted water and high bottled water consumption

While the resources that go into bottling water would be better used in treating tap water and preventing pollution, that is never the case. Instead, those countries that most consume bottled water do so because they have to, with the exception of many European countries who have faced strong marketing campaigns that portray bottled water as a healthy lifestyle choice. Top consumers of bottled water per capita include Mexico, Thailand, El Salvador, Indonesia, China, Brazil, Romania, Germany, the US, and India, while the countries with the worst water include India, Germany, Indonesia, Brazil, China, Thailand, and Mexico.

Safely managed drinking water is still very much a privilege of wealthier countries. Elsewhere, the lack of access to safe tap water only further exacerbates inequality. Poorer regions are more vulnerable in times of drought or crisis if there is little water availability. Treating illnesses as a result of contaminated water is harder for people in poor regions, and small farmers struggle to survive when water is limited.

“We have a certain amount of water available to us for food, energy, and production, and … the fact that the water bottling companies have quantities of water guaranteed to them, reduces the amount available to other users, to rural and Indigenous communities,” says Flores.

Animals are also affected. The environmental damage caused by bottled water is 1,400 times that of tap water, in terms of species loss.

Charities won’t solve water inequalities

Many charities take an individual approach to the water crisis in poorer regions. But the donations they are campaigning for won’t halt the abuse perpetrated by corporations.

A lot of charities and NGOs also have strong messaging about the damage caused by the plastic bottles. This messaging is accurate and useful, but it focuses on consumer choices and ignores the role of global power and economic inequalities. Some organizations even talk about “collaborating” with industry, though in reality companies like Danone do not engage with or listen to the communities they are affecting.

“We’ve been cut off from the possibility of deciding what happens to the water in the areas we live in. Instead of access to water being a human right, it is expensive and inaccessible,” Nahui says.

Netzfrau Doro Schreier

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Nicht nur Nestlé gräbt Wasser ab, sondern auch China, und zwar in Neuseeland – China bottled and exported 1.1 billion litres of Aotearoa New Zealand Freshwater – Chinese bottles infuriate New Zealand locals

Flaschenwassermarken wie Nestle, Danone, Coca Cola und PepsiCo, die mit Plastikpartikeln verunreinigt sind – Report: Plastic particles found in top bottled water brands

Studie: 64 % des Flaschenwassers ist Wasser aus der Leitung und kostet das 2000-Fache- Report: 64% of Bottled Water Is Tap Water, Costs 2000x More

Cola, Pepsi, Nestlé und andere große Marken werden verklagt, weil sie zur Plastikkrise beigetragen haben – Coke, Nestlé and Pepsi Are Getting Sued for Lying About Recycling

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