Horror! Zwei Millionen Kängurus werden jedes Jahr geschlachtet, um Fußballschuhe herzustellen-Kangaroos Are Being Killed So That Nike and Adidas Can Use Their Skin to Make Sneakers

Kängurus sind einheimische Tiere, die sich einzigartig an die australische Landschaft angepasst haben. Ihr alter Vorfahr wurde bis vor 24 Millionen Jahren zurückverfolgt,  dem Ausgangspunkt aller bekannten Känguru-Arten. Kängurus sind soziale Tiere, die in großen Gruppen leben. Als während der schrecklichen Buschbrände in Australien Fotos von verbrannten Kängurus veröffentlicht wurden, wurden sie das Symbol von der dramatischen Lage in der sich Australien befindet. Es sollen fünf Millionen Kängurus bei den Buschbränden 2020 gestorben sein. Und trotzdem wird ihr Fleisch und ihre Haut in die ganze Welt exportiert, größter Importeur von Kängurus ist der größte Fleischproduzent der Welt, die EU. Die australische kommerzielle Känguruindustrie ist eine millionenschwere Industrie. Kängurufleisch und -häute werden verwendet, um eine Reihe von Produkten herzustellen, darunter Tiernahrung, Fleisch für den menschlichen Verzehr und Känguruleder. Jedes Jahr werden über 3.000 Tonnen Kängurufleisch für den menschlichen Verzehr in Länder auf der ganzen Welt exportiert, Hauptabnehmer ist die EU. In den letzten 30 Jahren wurden fast 90 Millionen Kängurus und Wallabys wegen ihres Fleisches und ihrer Haut getötet. Es ist die weltweit größte kommerzielle Schlachtung von Wildtieren an Land. Und nicht nur die EU ist der größte Markt für Produkte aus Kängurus, sondern wie Recherchen jetzt ergeben haben, werden zwei Millionen Kängurus jedes Jahr geschlachtet, um Fußballschuhe herzustellen. Käufer werden aufgefordert, das von Nike, Adidas und Puma verwendete „K-Leder“ zu boykottieren, denn ganze Känguru-Familien werden mitten in der Nacht abgeknallt. Man hat die Känguru-Babys einfach aus den Beuteln der Mütter gerissen und sie zu Tode geprügelt. Weiterlesen →

Indien: Ehrenmorde nehmen zu- Vater enthauptet die Tochter und trägt abgetrennten Kopf zur Polizeistation- In India honour killings are increasing – Man beheads teenage daughter and carries severed head to police station

Ein Vater enthauptet die Tochter im Teenageralter und trägt den abgetrennten Kopf zur Polizeistation. Es ist ein weiterer Fall des sogenannten Ehrenmordes in Indien, denn zuvor wurde eine junge Frau von Familienmitgliedern wegen einer interreligiösen Beziehung lebendig verbrannt. Die Ehrenmorde nehmen in Indien zu und nachdem die Enthauptung des jungen Mädchens durch ihren Vater in den Sozialen Medien viral ging, fordern immer mehr Menschen härtere Gesetze für Ehrenmorde. Bereits als ein Vater seine schwangere Tochter auflauerte und erstach, gab es in Indien Proteste, gegen die schrecklichen  Ehrenmorde. Doch auch nachdem Präsident Modi auf Twitter mitgeteilt hatte,  dass es härtere Gesetze in Indien gegen die Gewalt an Mädchen und Frauen geben werde und er Indiens Töchter schützen wolle, glaubt an einen Erfolg in Indien niemand mehr. Viele Mädchen verstecken sich mittlerweile in den Häusern oder gehen nur noch in Begleitung aus. Hinzu kommt, dass auch Gruppenvergewaltigungen als Strafe verhängt werden, auch wenn „Töchter“ gegen den Willen des Dorfes andere Männer heiraten. Ein Panchayat ordnet einen ‚Ehrenmord‘ an. Sollte der „Ehrenmord“ nicht durchgeführt werden, gibt es die Gruppenvergewaltigung als Strafe, um so die körperliche, sexuelle Machtausübung über die Frau zu zeigen. Weiterlesen →

61 Jahre später – Vermächtnis der Kontamination durch Atomtests- Radioaktiver Sahara-Staub kommt zurück nach Frankreich-Sahara dust-61 years later- The toxic aftermath of France’s atomic legacy Comes Back To France

In den vergangenen Tagen wehte radioaktiv verstrahlter Sand aus der Sahara über Frankreich. Er war kontaminiert von französischen Kernwaffen-Tests in den 1960ern, vielfach stärker als Hiroshima. Bis heute wurde die Region nicht entgiftet. Es war der Morgen des 13. Februar 1960, als Frankreich seinen ersten Test mit der Atombombe namens „Gerboise Bleue“  in der Region Tanezrouft, einem Teil der Sahara zwischen Algerien und Mali, unweit der Stadt Reggane durchführte. Gerboise Bleue hatte mehr als das Vierfache der Stärke, als die Atombombe, die auf Hiroshima am Ende des Zweiten Weltkrieges abgeworfen wurde. Die Menschen in der Sahara sollen nicht gewarnt worden sein und laut dem französischen Verteidigungsministerium sollen etwa 27.000 Algerier Opfer von den Tests geworden sein. Die Schätzungen der Zahl der von Tests betroffenen Algerier reichen sogar bis zu 60.000. Es war während des algerischen Unabhängigkeitskrieges, auch bekannt als die algerische Revolution. Der Krieg mit Frankreich dauerte acht Jahre lang, von 1954 bis 1962, und kostete 1,5 Millionen Algeriern den Tod. Er war einer der blutigsten Befreiungskriege der Kolonialgeschichte. Nachdem am 18. März 1962 Algerien mit dem in Evian geschlossenen Vertrag unabhängig wurde, verließen etwa eine Million Algerien-Franzosen, die sog. pied-noirs, fluchtartig das Land, doch sie hinterließen etwas in der Sahara, was wie ein Bumerang zurück kommt, Radioaktiver Sahara-Staub. Denn die Ursache für die erhöhten Werte sind Reste des französischen Atomtests in Algerien in den 1960er-Jahren. Die französische Organisation zur Kontrolle der Radioaktivität im Westen (ACRO) hat in dem Saharastaub, der über Europa wehte, anormale Cäsium-137-Werte nachgewiesen.  Weiterlesen →

Befürchtung, dass das hirnschwellende Nipah-Virus mit einer Sterblichkeitsrate von bis zu 75 % die nächste Pandemie werden könnte- TICKING TIMEBOMB- The other virus that worries Asia- The death rate for Nipah virus is up to 75%

Der erste Fall des Nipah-Virus 1998 ereignete sich nach einem Ausbruch in Malaysia, nach der Ausweitung der Schweinehaltung in zuvor unberührten Regenwaldgebieten. Fledermäuse fraßen Früchte, ließen sie mit ihrem Speichel darauf fallen, diese wurden von Schweinen gefressen, dann gelangte es in den Menschen und es gab Tote. Tonnen von Schweinen mussten gekeult werden, um den Ausbruch unter Kontrolle zu bringen. „Wenn wir diese Tiere in die ganze Welt exportieren, bringen wir möglicherweise unbekannte Krankheitserreger an neue Orte,“ so die Wissenschaftler, die vor Lebendtiertransporte warnten. Lebendtiertransporte sind die größte Ursache für Viren und Seuchen und trotz Warnungen von Experten, dass zunehmende Exporte lebender Tiere wahrscheinlich mehr Krankheiten verbreiten, werden mehr Schweine, Ziegen, Kühe und Schafe verschifft, geflogen und über die Welt getrieben als ein Jahrzehnt zuvor. Die Zahl wird weiter steigen, zum Teil deshalb, weil es trotz technischen Fortschritts oft immer noch billiger ist, lebende Tiere zu transportieren als Kühltransporte zu nutzen. „Wir leben in einem globalen Dorf. Immer mehr Menschen – und damit immer mehr Erreger – sind mit dem Flugzeug unterwegs“, so das Bundesministerium 2015.“ Bei Ebola, Zika, Sars oder der Vogelgrippe wurde eine Pandemie nur knapp und durch glückliche Zufälle verhindert. Eine internationale Initiative aus Staaten, Stiftungen und Unternehmen will Gesundheitskrisen künftig stoppen, bevor sie entstehen“. Anfang 2017 wurde daraufhin die CEPI, eine internationale öffentlich-private Partnerschaft aus Staaten, Stiftungen und Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, beim Wirtschaftsforum in Davos gegründet. Zu den Mitgliedern zählen unter anderem die Gates-Stiftung, der Wellcome Trust, große Pharmaunternehmen und die Regierungen von Indien, Norwegen, Japan und Deutschland. Wie wir heute wissen, war die CEPI nicht erfolgreich, denn die Pandemie ist da und das weltweit. Jetzt wird bereits vor einer neuen Pandemie gewarnt und zwar vor der hirnschwellende Nipah-Virus mit einer Sterblichkeitsrate von bis zu 75 %. Weiterlesen →

Um die Klimakatastrophe zu stoppen, muss Ökozid zu einem internationalen Verbrechen erklärt werden-To stop climate disaster, make ecocide an international crime. It’s the only way

Gestern standen wir noch am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter. Auch wenn angesichts der dramatischen Klimaveränderungen Wissenschaftler vor einem weltweiten „Klima-Notfall“ warnen, wird sich an der derzeitigen Lage nichts ändern. Das zeigen auch die vielen Milliarden Dollar, die bezahlt werden, damit der Klimawandel nicht gestoppt wird. Wer gegen Umweltverbrechen protestiert, lebt gefährlich, wie die Südafrikanische Umweltaktivistin Fikile Ntshangase. Sie wollte die Natur ihres Landes schützen und wurde ermordet, weil sie gegen die  Erweiterung einer Kohlenmine kämpfte. Die Zeit für Kohle läuft ab. Fossile Brennstoffe gelten als Haupttreiber des Klimawandels. Trotzdem hat der Abbau von Kohle die Förderung von Diamanten und Gold als führende Bergbauprodukte in Südafrika längst abgelöst. In  Brasilien wurde Paulo Paulino Guajajara von Holzfällern getötet, weil er als „Wächter des Waldes“ den Regenwald schützen wollte. Und in Indonesien wurde der Umweltanwalt Golfrid Siregar brutal ermordet, als er in Sumatra, das von staatlich kontrollierten chinesischen Unternehmen unter Chinas Belt and Road initiative finanzierten Staudamm verhindern wollte. In den letzten 15 Jahren hat sich die Zahl der Morde an Umweltschützern verdoppelt. Über 200 Menschen, die die Umwelt und Landrechte verteidigten, wurden in nur einem Jahr ermordet, so viele wie nie zuvor. Und nicht nur in Indien und China werden Umweltaktivisten verhaftet, sondern auch in anderen Ländern. Es werden immer mehr Gesetze verabschiedet, um Proteste gegen fossile Brennstoffe zu unterdrücken, und darüber sollten wir uns alle in der sich erwärmenden Welt Sorgen machen. Um die Klimakatastrophe zu stoppen, muss Ökozid zu einem internationalen Verbrechen erklärt werden. Der Begriff „Ökozid“ stammt aus dem Jahr 1970, als Arthur Galston, ein amerikanischer Botaniker, ihn benutzte, um die schrecklichen Auswirkungen von Agent Orange auf die riesigen Wälder in Vietnam und Kambodscha zu beschreiben. Am 50. Jahrestag des Begriffs können wir Mut schöpfen aus dem wachsenden zivilgesellschaftlichen Willen, Ökozid offiziell zu einem internationalen Verbrechen zu machen, doch dazu brauchen wir auch Ihre Hilfe. In den meisten Teilen der Welt, ist Ökozid gesetzlich erlaubt. Die Kriminalisierung von Ökozid wäre eine durchsetzbare Abschreckung, bitte machen Sie bei der Internationalen Petition mit, damit Ökozid  zu einem internationalen Verbrechen erklärt wird. Weiterlesen →

Der Amazonas-Regenwald steht auf Facebook zum Verkauf?! The Amazon Rainforest is for sale on Facebook?!

Es findet eine gigantische Plünderung der Erde mithilfe von Facebook statt. Auf Facebook wird alles angeboten, sogar Regenwälder. Einige der über den Kleinanzeigen-Service von Facebook aufgelisteten Grundstücke sind bis zu 1.000 Fußballfelder groß. Laut BBC werden Teile des brasilianischen Amazonas-Regenwaldes illegal auf Facebook angeboten. Und wie schon bei dem Verkauf vom Aussterben bedrohten Tieren, scheint Facebook  nicht viel dagegen tun zu wollen. Denn obwohl der Konzern sich verpflichtet hat, diese Verkäufe im Jahr 2018 einzustellen, ergab ein neuer Bericht von ACCO, dass die Anzahl der Facebook-Seiten und -Gruppen, die sich dem Handel mit gefährdeten Arten und ihren Teilen widmen, gestiegen ist. Mehr als die Hälfte der 473 Seiten und 281 Gruppen, mit fast 1,5 Millionen Benutzern, die in den letzten zwei Jahren erstellt wurden, befassen sich mit dem Verkauf von gefährdeten Wildtieren. Mussten die Ermittler noch vor Jahren vor Ort ermitteln, konzentrieren sie sich vermehrt auf den Konzern Facebook, mit Instagram und WhatsApp. So bot auf einem Instagram-Account ein User Babyschimpansen und Orang-Utans in Kinderkleidung an, 2 Babys, jeweils 7500 Dollar zum „Speziellen Einführungspreis“. „Wenn es illegal ist, etwas im wirklichen Leben zu tun, sollte es illegal sein, es online zu hosten“, so die Ermittler. Und nicht nur der Handel mit vom Aussterben bedrohter Tiere boomt auf Facebook, sondern sogar Amazonas-Regenwaldgrundstücke, werden über Facebook Marketplace-Anzeigen illegal verkauft. Die betroffenen Indigenen Völker, dessen Land geraubt  und auf Facebook angeboten wird, haben  die Technologiefirma aufgefordert, damit aufzuhören und brauchen auch dazu Ihre Hilfe. Weiterlesen →

Man nennt sie das schwimmende Todeslager! Die Reise von 2.500 Rindern in Spanien wurde zur Odyssee – Nearly 2,500 cows are sick and dying after having been stranded at sea for 2 months and counting

Können Sie sich vorstellen, zwei Monate lang auf einem Schiff festzusitzen und dabei keine Möglichkeit zum Laufen zu haben? Genau das ist die aktuelle Situation für 2.500 Rinder. Die Schiffe verließen am 18. Dezember 2020 die spanischen Häfen Tarragona und Cartagena und weil sie keiner haben will, harren sie immer noch auf den Schiffen aus. Fast 2.500 Kühe sind krank und sterben, nachdem sie seit zwei Monaten auf See gestrandet sind. Über 100 Rinder sollen bereits verendet sein. Ihr Leidensweg beginnt bereits bevor sie den Hafen erreicht haben. Immer wieder werden schreckliche Missstände bei Tiertransporten aufgedeckt! Es sind schockierende Bilder, wie die Tiere zusammengepfercht auf eine Reise geschickt werden. Sie werden in ganz Europa per LKW „gesammelt“ und irgendwo in einem Hafen wartet ein Schiff, das die Tiere dann zum Bestimmungsort bringt. So erging es auch den 2.500 Rinder, die in Spanien auf zwei Schiffen geladen wurden, sie waren ursprünglich für die Türkei bestimmt gewesen. Doch als bekannt wurde, dass die Rinder mit der Blauzungenkrankheit infiziert waren, wollte sie keiner mehr haben. Deshalb liegt ein Schiff seit mehrere Wochen vor Zypern und das andere ist wieder zurück in Spanien. Der globale Handel mit Tieren boomt!  Erst kürzlich entdeckten Taucher im Mittelmeer tote Rinder und auch an den Stränden der Kanarischen Inseln wurden tote Rinder angeschwemmt. Sind sie krank oder sterben, wirft man sie einfach über Bord.  Weiterlesen →

Die schmutzigen Machenschaften der Konzerne- Staaten wollen harte neue Strafen für Proteste gegen fossile Brennstoffe -More States Propose Harsh New Penalties For Protesting Fossil Fuels

Die Macht ist in den Konzernetagen – trotz 30  Jahren Klimaverhandlungen hat die Staatengemeinschaft bislang so gut wie keine Konsequenzen aus den Ergebnissen der Klimaforscher gezogen. Im Gegenteil, die Regierungen der Welt verdoppeln die fossile Brennstoffe, trotz der dringenden Notwendigkeit, die CO2-Emissionen zu senken, um die Klimakrise zu bewältigen. Einem aktuellen Bericht zufolge haben die G20-Regierungen Covid-19-bezogene Mittel in Höhe von mehr als 230 Mrd. USD für die Produktion und den Verbrauch fossiler Brennstoffe bereitgestellt. Die Staaten planen eine Produktionssteigerungen von 2% pro Jahr, statt die Produktion von Kohle, Öl und Gas bis 2030 jährlich um 6% zu senken, um die globale Erwärmung unter dem im Pariser Abkommen vereinbarten Ziel von 1,5 ° C zu halten und „schwere Klimastörungen“ zu vermeiden. Und während es heißt  „sauber und grün“, baut China entlang der neuen Seidenstraße weitere hunderte Kohlekraftwerke, obwohl Kohlekraftwerke wegen ihres hohen CO2-Ausstoßes als Klimasünder gelten. Staatliche Offenlegungsunterlagen zeigen routinemäßig Lobbyisten für Unternehmen wie Exxon Mobil Corp, Koch Industries und andere Konzerne, die Einfluss auf die Gesetzgebung nehmen. Und sollten Umweltgruppen protestieren, haben die Konzerne bereits Gesetzesentwürfe zur Unterbindung von Klimaprotesten erwogen. In vielen Ländern werden Umweltaktivisten verhaftet oder umgebracht. Wer gegen Umweltverbrechen protestiert, lebt gefährlich. Nicht nur in Indien und China werden Umweltaktivisten verhaftet, sondern auch in anderen Ländern. Wir erinnern uns an Fälle von Monsanto und Blackwater, wobei diese private Security- und Antiterroreinheit sich mehrfach umbenannt hat. Es werden immer mehr Gesetze verabschiedet, um Proteste gegen fossile Brennstoffe zu unterdrücken, und darüber sollten wir uns alle in der sich erwärmenden Welt Sorgen machen.  Weiterlesen →

Freedom Cups – Diese Menstruationstassen verändern das Leben armer Frauen- Period poverty: These Menstrual Cups Are Changing The Lives Of Poor Women

Überall auf der Welt leiden Mädchen und Frauen unter dem Stigma der Menstruation. Sie gelten während ihrer Periode als unrein und müssen Tage in einer „Menstruationshütte“ verbringen. Die Menstruation ist in vielen Kulturen immer noch ein Tabu und nicht nur das, Mädchen und Frauen werden während der Menstruation weggesperrt. Viele Mädchen müssen, sobald sie die Menstruation bekommen, die Schule verlassen, sie werden zwangsverheiratet und sterben bei der Geburt ihres Kindes, da sie selber noch Kinder sind. In vielen Ländern ist es Frauen untersagt, während der Menstruation Essen zuzubereiten oder die Küche zu betreten, doch was die Mädchen und Frauen in Nepal über sich ergehen lassen müssen, ist grausam, wie eine aktuelle Studie zeigt. Viele Mädchen und Frauen sterben in diesen sogenannten „Menstruationshütten“ .„Wir bluten. Akzeptiere es und setze dich damit auseinander “, so eine Kampagne in Indien gegen das Menstruationstabu. Das Tabu, das die Menstruation umgibt, herrscht immer noch sowohl im ländlichen als auch im städtischen Indien vor, wo Menstruationsblut als unrein gilt. Außerdem leiden  weltweit Frauen und Mädchen unter Periodenarmut. Allein in Kenia haben ungefähr 50% der Mädchen im schulpflichtigen Alter keinen Zugang zu Hygieneartikeln. Sie verpassen jeden Monat etwa drei Schultage. Auch die Gesundheit von Frauen und Mädchen ist gefährdet, da sie gezwungen sind, schmutzige Lappen zu verwenden, die Infektionen verursachen können. Als die Schwestern Joanne, Rebecca und Vanessa Paranjothy erfuhren, dass junge Menschen während der Menstruation nicht zur Schule gehen können und andere bei der Arbeit fehlen, wussten sie, dass sie etwas tun mussten. Für jeden verkauften Freedom Cup wird ein Freedom Cup an eine Person gegeben, die sich keine Hygieneartikel leisten kann. Weiterlesen →

Die hässliche Wahrheit der Modeindustrie -Tackling the ugly truth behind the fashion industry

Die Bekleidungs- und Textilindustrie produziert jährlich mehr als 100 Milliarden Kleidungsstücke oder etwa 13 Kleidungsstücke pro Person und Jahr. Eine noch verheerendere Statistik zeigt jedoch, dass nur etwa 1 % (1 Milliarde) dieser Kleidungsstücke für die Wiederverwertung produziert werden. Das bedeutet, dass Materialien im Wert von mehr als 100 Milliarden US-Dollar direkt auf der Mülldeponie landen. Mode ist einer der größten Umweltverschmutzer der Welt. Weltweit wird jede Sekunde das Äquivalent eines Müllwagens mit Textilien deponiert oder verbrannt. Als schmutzigste Industrie nach Öl, hat Fast Fashion schwerwiegende Auswirkungen auf die Umwelt sowie auf seine Arbeiter. Während größere Katastrophen, wie der Einsturz der Fabrik Rana Plaza, bei dem  über 1130 Menschen ihr Leben verloren und mehr als 2000 teilweise schwerst verletzt wurden, für eine Weile die Schlagzeilen zieren können, werden sie bald vergessen. Ebenso wie die tägliche Ausbeutung von Textilarbeitern auf der ganzen Welt. Während die Welt eher nach Bangladesch schaut,  ist die sogenannte Karawane der Fashionindustrie schon längst weiter gezogen. Leider ist die Rana Plaza-Katastrophe kein Einzelfall. Aufgrund der Undurchsichtigkeit der Modeversorgungskette kommen viele Arbeitgeber weiterhin mit schrecklichen Menschenrechtsverletzungen davon, ohne dass große Marken je zur Rechenschaft gezogen werden. Zwar sind mittlerweile Siegeln auch ein Must-have, in der Textilindustrie und schafft zwar ein gutes Gewissen beim Verbraucher, doch bei weitem nicht für faire Behandlung, für faire Arbeitsbedingungen der „modernen Sklaven“. Noch immer werden etwa 170 Millionen Kinder ausgebeutet und auch Menschenhandel ist ein Problem, denn viele Wanderarbeiter werden von sogenannten „Arbeitsvermittler“ mit Versprechen und Kredite gelockt und so geraten sie in eine Schuldenspirale und damit in die Sklaverei. Und ein Thema, welches wenig Platz in den Medien findet, ist der riesige Müllberg. Im Durchschnitt hält ein Kleidungsstück 3,3 Jahre, bevor es weggeworfen wird, und landet auf einer Mülldeponie. Der größte Teil dieses Abfalls ist nicht biologisch abbaubar und setzt schädliche Gase in die Luft frei. Es gibt auch eine enorme Menge an Abfall, der in Bekleidungsfabriken produziert wird. In Kanpur, Indien, werden beispielsweise täglich mehr als 50 Millionen Liter giftiges Abwasser in den Fluss Ganga geleitet. Dieses verschmutzte Wasser wird dann in der lokalen Landwirtschaft und als Trinkwasser verwendet. Große westliche Marken beziehen weiterhin billige Materialien von Orten wie Kanpur, ohne die Verantwortung für die wachsenden Kosten für die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu tragen. Und auch die EU erzeugt eine riesengroße Verschmutzung in anderen Ländern durch den Konsum importierter Güter, ohne sich mit deren Folgen auseinanderzusetzen. In Neuseeland geht man jetzt andere Wege, um sicherzustellen, dass Textilien nicht nur wiederverwendet, sondern auch nachhaltig hergestellt werden. Weiterlesen →