Arsen belastet Trinkwasser weltweit! Es drohen Organschäden und Krebs! – Arsenic in drinking water is a global threat to health

zur englischen Version Bis 2025 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in einer wasserarmen Region leben, darunter auch in Europa.  Der steigende Grad der Umweltverschmutzung und der Klimawandel ergeben zusammen bei weitem keine optimalen Bedingungen, in denen wir überleben können. Die Überlebenschancen klingen entmutigend. Unter Betrachtung des zukünftigen unsicheren Zugangs zu sauberem Trinkwasser steht eine von vielen Fragen, die wir uns stellen, im Mittelpunkt: „Ist das Trinkwasser eine Ware oder ein Menschenrecht?“. Die Börse hat das „Blaue Gold“ zu einer Ware erklärt. Der Krieg um Wasser hat begonnen und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Söldner an den Quellen stehen und den Zugang zum Wasser verwehren werden. Doch nicht nur, dass mit dem Wasser spekuliert wird, auch sollten wir uns um die Qualität unseres Wassers Sorgen machen, denn schon lange wird vor einer steigenden Gefährdung unseres Trinkwassers gewarnt. Deutschland gehört zu den größten Trinkwasserverschmutzern in der EU. Nicht nur Pestizide belasten unser Trinkwasser, sondern auch die Nitrat-Grenzwerte sind bei über der Hälfte aller deutschen Messstellen erhöht. Jetzt kommt auch noch Arsen hinzu, denn laut einer aktuellen Studie besteht für 220 Millionen Menschen auf der ganzen Welt das Risiko, mit Arsen kontaminiertes Grundwasser zu trinken. Arsen aus dem Trinkwasser kann Krebs verursachen, aber auch Hautkrankheiten hervorrufen. Arsen wird auch in Zusammenhang gebracht mit Entwicklungsstörungen, Herzerkrankungen, Diabetes und Störungen des Nervensystems und des Gehirns. Die gesundheitlichen Auswirkungen von Trinkwasser, das mit toxischen Konzentrationen von Arsen belastet ist, bezeichnen viele Expertinnen und Experten als die grösste Massenvergiftung in der Geschichte der Menschheit. Weiterlesen →

Die vergessene Umweltkrise – Der Stickstoff-Notstand- Nitrogen Crisis: A neglected threat to Earth’s life support systems

Die Welt setzt Stickstoffdünger immer weniger effizient ein. Ein größerer Anteil als je zuvor wird in Flüsse und Ozeane gespült. Eine Umweltkatastrophe droht, sagen Stickstoffwissenschaftler, und die Welt muss dringend Strategien entwickeln, um sie zu verhindern. Die Stickstoffverschmutzung ist eines der am wenigsten diskutierten Umweltprobleme. Es wird vor Klimawandel und Artensterben gewarnt, gefolgt von Luftverschmutzung und Abholzung.  Wenn Stickstoff erwähnt wird, steht er ganz unten auf der Liste. Obwohl es viele wissenschaftliche und technische Studien zur Stickstoffkrise gibt. Einige der Auswirkungen dieser Krise sind schon seit langem bekannt. Wir wissen zum Beispiel seit langem, dass die Verschmutzung durch stickstoffhaltige Verbindungen zu Algenblüten führt, die die Wasserwege verstopfen und Meeresbewohner töten. Die Stickstoffverschmutzung vergiftet unser Wasser und vergiftet unsere Luft – und sie verschlimmert andere Umweltprobleme. Die Schäden werden jedes Jahr schlimmer. Wenn die Dinge unkontrolliert bleiben, steuern wir auf eine globale Katastrophe zu. Weiterlesen →

Bittere Schokolade: Top 10 der Süßwarenhersteller der Welt! Die Schokoladenindustrie treibt die Abholzung der Elfenbeinküste voran – Bitter chocolate: Yes, the cocoa industry does cause deforestation!

zur englischen Version Die Abholzung der kostbaren Wälder in der Elfenbeinküste hat zu vielen Problemen geführt, Überwemmungen, der Boden verschwindet und Arten sterben aus. Während sich auf der Weltklima-Konferenz in Glasgow (COP26) mehr als 100 Staaten verpflichtet haben bis 2030 die Zerstörung von Wäldern zu beenden und auch viele Konzerne mit „Zero deforestation“ werben, treibt nicht nur die Palmöilindustrie die verheerende Entwaldung voran, sondern auch die Schokoladenindustrie. Kommt es zu schrecklichen Überschwemmungen und die Konzerne sollen helfen, tun sie es nicht, wie der Fall in Indonesien zeigt. Der Gouverneur von West-Kalimantan hat Vertreter von 20 Palmölunternehmen raus geworfen, nachdem sie seiner Bitte den Flutopfern zu helfen, nicht nachgekommen sind. „Aber sie hatten die Frechheit zu sagen, dass ihre Plantagen nicht in den überfluteten Gebieten liegen,“ so der Gouverneur. Es handelt sich um die Konzerne, die auch von der Nachfrage nach Kakao profitieren. Und wie schon bei Palmöl, wird auch bei Kakao nicht mal vor Naturschutzgebieten halt gemacht. Und nicht nur wegen der „bitteren Schokolade“ werden in der Elfenbeinküste Wälder gerodet, sondern auch für Mangos oder Bananen für Europa. Und da nicht nur die Nachfrage nach Kakao boomt, sondern auch die Nachfrage nach  Avocados, ist es nur eine Frage der Zeit, wann die letzten verbliebenen Wälder ganz verschwunden sind. Seitdem bekannt wurde, dass Versklavung von Kindern zum Alltag auf den Kakaoplantagen an der Elfenbeinküste gehört, kämpfen die großen Schokoladenhersteller, u. a. auch Nestlé, um das Vertrauen der Verbraucher. Doch nicht nur, dass sich Cargill, Mars, Nestlé und Hershey in den USA wegen Kindersklaverei vor Gericht verantworten müssen, sie zerstören weiterhin die kostabren Wälder. Konzerne, die ohnehin als Umweltsünder gelten, wie General Mills, IKEA, Johnson & Johnson, Kellogg, L’Oréal, Mars, Nestlé, PepsiCo, Procter & Gamble und Unilever, zerstörten laut einer Analyse in nur einem Jahrzehnt 50 Millionen Hektar Wald. Das entspricht der Größe von Spanien. Es sind genau die Konzerne, die nicht nur mit Nachhaltigkeit werben, sondern sich bereits 2010 dazu verpflichtet hatten, die Entwaldung zu beenden. Eigentlich wollten die Elfenbeinküste und Ghana die Abholzung durch Kakao verhindern, doch die Industrie setzte sie unter Druck. Und wenn die Regierungsoberhäupter vor die Kamera treten und sagen, dass die Regenwälder geschützt werden müssen, wird es an der Elfenbeinküste deutlich, dass es sich wieder einmal nur um Lippenbekenntnisse handelt. Weiterlesen →

In der arabischen Welt gilt sein Fleisch als Aphrodisiakum- Arabische Könige jagen in Pakistan geschützte Vögel- In spite of ban- Pakistan inviting 14 Arab royals to hunt rare houbara bustard

Ist das nicht erbärmlich? Da reisen die Reichen und Mächtigen mit kompletter Ausrüstung, teuren Falken, Luxuscampingbedarf und Geländewagen, Vögeln hinterher, weil sie glauben, dass deren Fleisch ihre Potenz steigert! Die Kragentrappe ist auf den ersten Blick eher unscheinbar. Eigentlich ist die Jagd auf die seltene asiatische Kragentrappe in Pakistan verboten, doch reisen jedes Jahr, wenn die Vögel zum Überwintern nach Pakistan ziehen, adlige und reiche Araber ihnen in ihren Privatjets hinterher. Einige haben sich dort Paläste gebaut, in denen sie die Jagdsaison verbringen, andere wohnen in großen, luxuriösen Camps. Erst die schreckliche Nachricht, dass der  Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Rashid Al Maktoum, einem Zoo in Pakistan für die Unterhaltung fünf weiße Tiger, sechs bengalische Tiger und acht afrikanische Löwen schenkt. Jetzt töten arabische Hoheiten auch noch geschützte Vögel in Pakistan. Nachdem dem saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman und zwei weiteren Mitgliedern der saudischen Herrscherfamilie Sondergenehmigungen erteilt wurden, um die international geschützten Kragentrappen zu jagen, lud Pakistan14 arabische Könige ein, um die vom Aussterben bedrohten Kragentrappen zu jagen. So geriet der arabische Kronprinz Fahd bin Sultan bin Abdulaziz Al Saud in die Schusslinie der Öffentlichkeit, als er innerhalb von 21 Tagen 1977 Kragentrappen erlegte. Alleine an seinem „erfolgreichsten Tag“ soll er 197 Exemplare getötet haben. Letzte Woche wurde in Pakistan ein Journalist nach Veröffentlichung eines Videos, das die Jagd auf die Kragentrappe von arabischen Hoheiten zeigte, ermordet aufgefunden.  Weiterlesen →

Greenwashing-Konferenz COP26! Der weltweite Durst nach Palmöl ist dabei, Asiens größten verbliebenen Regenwald zu zerstören- Greenwashing Summit COP26! The global thirst for palm oil is about to destroy Asia’s largest remaining rainforest

Indonesien ist einer der größten Emittenten von Treibhausgasen weltweit und auch stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Und während die Mächtigen der Welt auf dem G20-Gipfel und dann weiter zur Weltklimakonferenz, im schottischen Glasgow, mit ihren Flugzeugen düsen um das Klima zu retten, geht es für die Menschen in Indonesien ums Überleben. Und während der Indonesische Präsident Widodo vom 30. bis 31. Oktober am G20-Gipfel und auch vom 01.bis 02. November an der UN-Klimakonferenz COP26 teilnimmt, spielt sich in Indonesien ein schreckliches Desaster ab. Indonesien beheimatet die drittgrößten Tropenwälder der Welt und ist der größte Produzent von Palmöl. Eigentlich sollten diese Tropenwälder zum Schutz des Klimas geschützt werden, doch zum Dank, dass die kostbaren Wälder für Palmöl weiter gerodet werden, bekommt der indonesische Präsident genau von den Ländern Rüstungsgüter, die angeblich als Vorbild zum Schutz des Klimas gelten – aus Europa. Mit schrecklichen Folgen, denn genau mit diesen Rüstungsgüter werden die Menschen vertrieben, die in diesen Wäldern leben. Man sollte diese Klimakonferenzen eher Greenwashing-Konferenzen nennen, denn die Industrieländer haben keinerlei Interesse, das Klima zu retten. Dort, wo einst ein Regenwald war, überziehen riesige Palmöl-Plantagen die Inseln Sumatra und Borneo. Die Niederlande gehören weltweit zu den führenden Abnehmerländern von rohem Palmöl. Neben der Verwendung des Palmöls für die eigene Herstellung von Nahrungs- oder Reinigungsmitteln, reexportieren die Niederlande einen erheblichen Anteil des Palmöls in den europäischen Binnenmarkt. War Ihnen bekannt, dass Unilever sich sogar über den Deutschen Nachhaltigkeitspreis freuen konnte, obwohl bekannt ist, dass Unilever mit Millionen Tonnen pro Jahr einer der größten Palmölverbraucher der Welt ist?  Dafür heißt es jetzt, das Palmöl nachhaltig angebaut wird. Es stimmt, die Regenwälder dieser Erde werden nachhaltig gerodet, was weg ist weg. Tiere werden ausgerottet und Menschen werden aus ihren Lebensräumen mit Gewalt vertrieben. Nachdem die Konzerne die Regenwälder von Sumatra und Borneo zerstört haben, drängt die Palmöl-Industrie nun auch in neue Regionen wie die indonesische Provinz Papua. In den letzten 30 Jahren wurde der Archipel mit Ausnahme von der indonesischen Provinz Papua großflächig abgeholzt. Die „Schatzinsel“ Papua-Neuguinea – mit ihren Vulkanen und Regenwäldern ist bitterarm – trotz Öl und Gold. Immer wieder kommt es durch das indonesische Militär zu Übergriffen  Sogar chemische Waffen sollen über den Dörfern in den Bergen abgeworfen worden sein. Glauben Sie noch wirklich, dass auch in Zukunft die Mächtigen der Welt zu solchen Konferenzen reisen sollen? Paradox, seit 30 Jahren wird das Wachstum in den Vordergrund gestellt, aber nicht das Wachstum der Regenwälder, im Gegenteil. Weiterlesen →

Kennen Sie diese Fakten über das Gruselfest? Samhain – Allerheiligen – Ahnenfest – Halloween

Wir verraten Ihnen, was Sie über den 31. Oktober wissen müssen. Halloween ist in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November. Viele Legenden ranken sich um diese Nacht. Mittlerweile ist sogar bei uns Halloween verbreiteter, als die alten Samhain-Bräuche. Samhain war bei den Kelten der Beginn des neuen Jahres. Die Druiden legten zu dieser Zeit den Grundstock für ein neues Jahr, indem sie den „Samen für den Hain, der einmal ein Wald werden soll“ setzten. Die Nacht zum ersten November symbolisierte den Übergang vom alten ins neue Jahr. Früher wurde dieses Fest wahrscheinlich in der November-Neumondnacht gefeiert. Weiterlesen →

Wissen Sie, woher Ihr Designerhund wirklich herkommt? Das grausame Geschäft mit dem Welpenhandel in Europa -The big business of puppy trafficking-Puppy trafficking in Europe run by ‘organised mafia’

Das Geschäft mit Haustieren kennt keine Grenzen. Der illegale globale Handel mit Tieren boomt, sogar der Handel mit Tieren aus Asien nach Europa boomt. Papageien sind sehr gesellige Tiere. So werden jedes Jahr in Indonesien mehr als 10.000 Papageien von Schmugglern gefangen. Viele sterben bereits, bevor sie das Ziel erreicht haben. Die, die überlebt haben, werden dann u.a. auch auf Ebay verkauft. Und auch der Handel mit kleinen süßen Hundewelpen boomt und das weltweit. Durch die Durchführung von Operationen in Ländern wie Irland und Polen mit gelockerten Haustierbestimmungen, können Banden Designer-Welpen zu extrem niedrigen Kosten in Massen „produzieren“. Es sind grausame „Tierzüchter-Fabriken“, wo die Muttertiere zu „Gebärmaschinen“ missbraucht werden. Sie fristen dort ihr trauriges, peinvolles Leben in kleinen Käfigen oder Verschlägen. Erbkrankkeiten, Ängstlichkeit und Verhaltensauffälligkeiten sind vorprogrammiert. Die Banden handeln hauptsächlich mit Rassehunden und nutzen oft das Internet, aber auch Zeitungsanzeigen oder sogar Zoohandlungen.  Und wie Spielzeug zu Weihnachten boomt, boomt auch das grausame Geschäft mit Tieren. Während Spielzeug umgetauscht werden kann, sind Lebewesen vom Umtausch ausgeschlossen. Noch immer werden zu Weihnachtsfest Tiere verschenkt. Was dabei nicht bedacht wird, ist, dass damit Tiere zu einer Ware verkommen sind.  Ein grausames Milliarden Geschäft. Nicht nur für die Haustiermafia, sondern für eine ganze Branche. Der Staat kassiert Hundesteuer. Hundetrainer und -frisöre, Pfötchenhoteliers und Tierpsychologen leben von einer tierliebenden Klientel. Die Heimtierhaltung ist nicht nur in  Deutschland längst zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Viele Tiere sind überzüchtet und krank und nicht selten landen die einst geliebten Tiere, wenn die anfängliche Begeisterung erloschen ist, in einem Tierheim oder schlimmer noch, sie werden ausgesetzt.  Weiterlesen →

Zulassungen von gefährlichen Pestiziden in Brasilien steigen- Brasiliens gefährlicher Pestizideinsatz ist eine Gefahr für die ganze Welt! Pesticides in our food! Brazil’s Dangerous Use of Pesticides is a Danger to the Whole World

zur englischen Version Die Regierung von Bolsonaro genehmigte in Brasilien neue Pestizide, viele davon hoch toxisch und in der EU bereits vor 20 Jahren aufgrund wissenschaftlicher Belege über ihre schädlichen Auswirkungen auf Mensch und Natur verboten. Die Exporte aus Brasilien in die EU sind sogar um 4,7% gestiegen. Die bilaterale Exporterlöse zwischen Brasilien und der EU erreichten im ersten Quartal 2021 13,2 Mrd Euro. Es geht um viel Geld, auch für den Pestizidhersteller Bayer. Gleichzeitig mit der Nachricht, dass durch diese gefährlichen Pestiziden viele Babys vergiftet werden, feiert die Obstlobby in Brasilien ihren guten Start für brasilianische Melonen auf dem europäischen Markt. Und nicht nur Melonen werden nach Europa exportiert, sondern in Brasilien werden derzeit Mangos für den Export geerntet und verpackt. Über 1.000.000 Kisten mit Mangos wurden bereits verschifft und werden demnächst in den Supermärkten zum Schnäppchenpreis angeboten. Auch freut sich der Zitronenmarkt in Brasilien über einen tollen Umsatz. Und auch beim Anbau von Orangen liegt Brasilien an der Spitze, gefährliche Pestiziden inklusive. Die schrecklichen Folgen durch Pestizide sind nachweislich Missbildungen, Hirntumore, Leukämiefälle u.s.w.  War Ihnen bekannt, dass Europa sogar Pestizide verlangt, damit kein Ungeziefer nach Europa kommt? So musste Indien über 16 Millionen Mangos vernichten, da sie nicht in die EU importiert werden durften. Der Grund: nicht ausreichend mit Pestizide behandelt. In Brasilien wurden sogar Pestizide mit dem umstrittenen Glyphosat genehmigt. Brasilien ist eines der Länder mit dem höchsten Pestizidverbrauch weltweit. Etwa 2.300 Pestizide kommen in Brasilien zum Einsatz, mit schlimmen Folgen, nicht nur für die Menschen in Brasilien, sondern auch für die Verbraucher weltweit. Weiterlesen →

Die Zunahme schwerer Brände an Bord von Containerschiffen und ein rostender Öltanker vor der Küste Jemens verursachen Umweltkatastrophen! The increase in severe fires on board container ships and a rusting oil tanker off the coast of Yemen are causing environmental disasters!

Im Roten Meer spielt sich ein schreckliches Desaster ab. Schätzungsweise 1,1 Mio. Barrel Rohöl werden in absehbarer Zeit ein wertvolles Ökosystem zerstören. Das Rote Meer ist  ein einzigartiges Ökosystem, doch wie lange noch? Zahlreiche Ölkatastrophen: haben auch 2021 viele tote Meerestiere gefordert, erst im Juli 2021 durch eine Offshore-Ölplattform im Golf von Mexiko und zurzeit verpestet ein Pipeline-Leck die kalifornische Küste. Und erneut brennt ein Containerschiff, diesmal vor Kanadas Pazifikküste. Das 260 Meter lange Containerschiff  „ZIM Kingston“ mit Gefahrgut, hatte zunächst bei schwerer See rund 40 Container verloren. Welche Folgen solche Katastrophen haben können, wird an der Katastrophe  des Containerschiffes X-Press Pearl vor Sri Lanka deutlich. An der Westküste Sri Lankas werden in der Nähe der Hauptstadt Colombo, immer noch Kadaver von Delfinen und Meeresschildkröten gefunden, auch Wale und viele Fische werden angespült. Schnell verschwinden solche Umweltkatastrophen aus den Medien. Und während auf der Welt-Biodiversitätskonferenz im chinesischen Kunming  die „Erklärung von Kunming“ auf COP15 verabschiedet wurde, spielt sich im Roten Meer ein schreckliches Desaster ab, das hätte verhindert werden können, wenn man gewollt hätte. Das Tierreich im Roten Meer ist schon jetzt vom Erdölhandel und der Überfischung bedroht. Einige der Arten im Roten Meer sind vom Aussterben bedroht. Die Auswirkungen einer Ölpest im Roten Meer, die von einem im Wasser verrottenden Tanker ausgeht, könnten weitreichender sein als erwartet. Schon jetzt sind die jemenitischen Hoheitsgewässer im Golf von Aden Ölverschmutzungen von Schiffen und Öltankern ausgesetzt, die die Meeresumwelt und die Artenvielfalt beeinträchtigen. Weiterlesen →

Der illegale Handel mit Wildtieren in Vietnam – Fünf vom Aussterben bedrohte Affen in Vietnam erschossen- The illegal wildlife trade in Vietnam- Five critically endangered monkeys shot dead in Vietnam

Vietnam gilt als Hotspot für den Handel mit Wildtieren und ist das Epizentrum, wo Wildtiere nach ganz Asien für die traditionelle Medizin geschmuggelt werden. Viele dieser Tiere sind bereits vom Aussterben bedroht, wie die Languren, eine Primatengruppe aus Asien. Vietnams Languren gehören zu den am stärksten gefährdeten Primaten der Erde. Für manche Menschen gelten sie als wertvolle Quelle für die traditionelle Medizin oder, noch schrecklicher, als exotische Dschungelnahrung. Und für andere sind Languren nur eine andere Form der Unterhaltung, Spaß zu Hause, schwingendes und kletterndes Affenhaustier. Der illegale Handel mit Affen boomt. Möglich macht es auch das Netz: Mit einem Mausklick können Menschen jede Art von Tieren kaufen. Für jeden Affen, der geschmuggelt wird, könnten weitere getötet worden sein, denn die meisten Arten leben in Gruppen. Es ist daher nicht selten, dass Wilderer ganze Familien auslöschen, nur um ein einziges Jungtier zu bekommen. Kleine Affenbabys sind leichter zu schmuggeln. Wie die staatlichen Medien in Vietnam mitteilten, haben Wilderer fünf vom Aussterben bedrohten Affen in Vietnam erschossen. Ranger und Polizisten fanden die toten Grauschenkliger Kleideraffen (Pygathrix cinerea) während einer regelmäßigen Patrouille in den Wäldern der Provinz Quang Ngai. Über die Lebensweise dieser Art ist wenig bekannt, es gibt nur noch etwa ein paar Hunderte von ihnen. Der Verlust von Lebensräumen ist für Douc-Languren eine besondere Bedrohung, da sie relativ kleine Verbreitungsgebiete und Populationsdichten haben. Wenn der Mensch immer weiter in den Lebensraum der Douc-Languren vordringt, wird dieser immer fragmentierter und die Tiere sind nicht mehr in der Lage, ein gesundes Maß an genetischer Vielfalt aufrechtzuerhalten. Jetzt werden sie auch noch für die traditionelle Medizin getötet. Weiterlesen →