Uruguays Ex-Präsident José „Pepe“ Mujica – vom Gefängnis bis zum roten Teppich

Alles wurde in Handschellen gemacht. Essen, auf die Toilette gehen und schlafen. Die Handschellen waren alt, rostig und die Handgelenke zerrissen. Auf dem Kopf trug er einen schmutzigen Sack, und kam Besuch, der sehr selten war, entfernten sie den Sack vom Kopf, und was sie dann sahen, war entmutigend. Schmutzig, mit langen Haaren, geschundene Haut, Beulen und Abschürfungen. Die zunehmend hervorstehenden Wangenknochen und die Augen, in denen die Verzweiflung und der Schmerz sichtbar waren, gehörten Uruguays Ex-Präsident José „Pepe“ Mujica. Pepe war ein Guerilla-Kämpfer für die Tupamaro (eine Art „Robin-Hood“-Organisation, die von den Reichen stahl und den Armen gab). In dieser Zeit wurde Pepe mit seinen Gefährten inhaftiert. 12 Jahre Schweigen und Demütigung. 12 Jahre Schmerz und Bestrafung. 12 Jahre, in denen der Wahnsinn lauerte. 12 Jahre Widerstand gegen Gräueltaten. 12 Jahre, in denen die Entschlossenheit ihn überleben ließ. Nun wurde die schreckliche Zeit im Gefängnis, die er zusammen mit seinen beiden Mitstreitern, dem Schriftstellern Mauricio Rosencof und Eleuterio Fernández Huidobro (verstorben am  5. August 2016) verbrachte, verfilmt. Weiterlesen →

Grausamkeit ist heute einer der größten Trends in der Kosmetikindustrie – BARBARIC and cruel tests on animals still happen in the name of beauty

zur englischen Version Der Missbrauch von Tieren in der Landwirtschaft, im Sport, in Zirkussen, in Zoos, in der Modeindustrie und in medizinischen Experimenten ist ein Schandfleck für die Menschheit. Je früher wir ihn beenden, desto besser. Immer mehr Menschen fordern ein Ende der Tierquälerei. Während der Dieselgate immer noch ein Thema ist, verschwanden die grausamen Tierversuche von Volkswagen, Mercedes (Daimler) und BMW aus den Medien. Ethik spielt heute keine Rolle in der globalen Wirtschaft! Das zeigen die 10 Affen, die in einer luftdichten Gaskammer hockten und die Dämpfe von einem VW-Käfer einatmeten, während „Cartoons“ auf einem Schirm gezeigt wurden. Die Forschung begann im Jahr 2014 und sollte einer Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation aus dem Jahr 2012 entgegenwirken, Dieselabgase als krebserregend zu klassifizieren (kann Krebs verursachen). Tierversuche sind auch die hässliche Seite der Schönheit: BARBARISCHE und grausame Tierversuche werden immer noch durchgeführt. Jetzt fordern 8,3 Millionen Unterschriften ein Ende der kosmetischen Tierversuche. Aber auch der Einsatz von Tieren in der medizinischen Forschung nimmt zu. Sogar der diesjährige Medizinnobelpreis wurde in Zeiten von Multi-Organ-Chips, Miniorganen und Computerprogrammen mit künstlicher Intelligenz für Krebsheilung bei Mäusen verliehen. War Ihnen bekannt, dass ein US-amerikanisches Auftragsforschungsinstitut in Deutschland eines der größten Tierversuchs-Labore Europas betreibt? Covance ist der größte „Affenverbraucher“ Deutschlands! Schwangeren Affen werden Arzneimittel oder Chemikalien oft täglich mit einem Schlauch in den Magen gepumpt oder in die Blutbahn injiziert, um die Auswirkung auf ihren Nachwuchs zu beobachten. Grausamkeit ist eine Barbarei, egal ob sie Menschen oder anderen Spezies zugefügt wird. Weiterlesen →

Pestizide? Babys ohne Arme und Hände in Frankreich geboren – Pesticides? The mystery of babies born without arms in rural France

zur englischen Version Wenn vermehrt Babys ohne Arme und Hände geboren werden, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Eltern wissen wollen, was die Ursache ist. Wir erinnern uns alle noch an den schrecklichen Thalidomidskandal, bekannt auch als Contergan-Skandal, der viele schwere Missbildungen einschließlich fehlender Gliedmaßen wie Hände, Finger und Zehen hervorbrachte. In der französischen Presse gab es in der vergangenen Woche mehrere Berichte über eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Babys, die ohne Hände und in einigen Fällen ohne einen Teil ihrer Unterarme in drei bestimmten Gebieten Frankreichs geboren wurden. Müsste man in Frankreich nicht nach der Ursache forschen? Erst 2013 hatten wir festgestellt, dass der Contergan-Skandal immer noch nicht zu Ende ist, sondern dass in  Brasilien weitere Contergan-Kinder geboren wurden. Forscher stellten fest, dass 100 brasilianische Kinder unter Fehlbildungen leiden, wie die aus dem Thalidomid-Skandal. Jetzt stellen Sie sich vor, Sie wären betroffen und man sagt Ihnen, dass die Fehlbildungen nach Ansicht der Behörde „nicht zufällig“ sind, aber die Untersuchungen eingestellt werden. Erst vor zwei Jahren erschütterte ein Medikamentenskandal Frankreich, als bekannt wurde, dass Valproat Missbildungen beim Fetus verursacht. Frankreich entschädigte die Betroffenen, indem es einen Fond mit zehn Millionen Euro einrichtete. Danach verschwand der Skandal aus den Medien. Warum werden in Frankreich in drei Regionen Babys ohne Arme und Hände geboren? 
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Jetzt vor der deutschen Küste: Zahl der toten Robben und Wale erreicht neuen Rekord – German coast: number of dead seals and whales reaches new record

In Sankt PeterOrding ist ein Wal-Kadaver angeschwemmt worden. Auf Grund des Verwesungszustandes stehe fest, dass der etwa neun Meter lange Zwergwal länger im Wasser getrieben haben muss. Auch an der Ostseeküste erreicht die Zahl der toten Robben und Wale einen neuen Rekord. In diesem Jahr sind schon mehr als 140 tote Robben und Schweinswale gefunden worden. Die Todesursachen sind noch unklar. Weiterlesen →

R.I.P. Muere Montserrat Caballé, la diva de todos – Nun muss Montserrat Caballé „ihre Stadt Barcelona verlassen“

Freddie Mercury liebte die Oper und hörte eines Tages Montserrat Caballé. Für ihn stand fest, dass er diese Frau mit der unglaublichen Stimme kennenlernen musste. Er schrieb ihr einen Brief und bat um ein Treffen. Montserrat Caballé stimmte sofort zu und traf sich mit Freddie. Freddie war aufgeregt wie ein kleines Kind, hatte lange überlegt, was er ihr sagen wollte. Doch als er plötzlich vor ihr stand, sagte er nur: „Singen Sie mit mir, ich habe hier schon einige Lieder geschrieben.“ Daraufhin antwortete Montserrat Caballé, dass auch sie einen Wunsch hätte: Sie singt mit ihm zusammen, wenn er ein Lied über ihre Heimatstadt Barcelona schreibt. Und genau das tat Freddie und eine enge Freundschaft der beiden wohl bedeutendsten Stimmen im 20. Jahrhundert begann. Eigentlich hätten beide nicht unterschiedlicher sein können, aber vielleicht war es genau das, was beide verband. Die Sopranistin starb im Krankenhaus Sant Pau in Barcelona, ​​wo sie seit September wegen Problemen an der Gallenblase behandelt wurde. Sie verstarb heute in den frühen Morgenstunden im Alter von 85 Jahren. Weiterlesen →

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Hilferuf aus Chile – Mysteriöse Giftwolke „Alles ist hier gestorben“

Die Bewohner von Quintero, Chile, wo auch eine Reihe von Bergbau-, Öl-, Zement-, Gas- und Chemieindustrien betrieben werden, leiden unter einem schrecklichen Umweltskandal. Riesige rote Wunden, Blasen und andere Wunden traten plötzlich auf dem kleinen Körper auf. „Alles juckt und ich kann nicht schlafen, es tut so weh,“ weint Catalina. Sie ist gerade mal 10 Jahre alt und eines der vielen Kinder, mit ebenfalls Blasen und Wunden am ganzen Körper, nach der mysteriösen Giftwolke in der chilenischen Küstenstadt Quintero. In nur kurzer Zeit kam es hier zu drei Zwischenfällen: 1.000 Menschen, darunter viele Kinder müssen auf Grund von Kontamination aus Gewerbe- und Industriebetrieben in den Küstengebieten von Quintero und Puchuncaví behandelt werden. Etwa 30.000 Menschen leben in Quintero, etwa 30 Kilometer von dem Industriegebiet Valparaíso entfernt. Diese Region ist gezeichnet von Umweltverschmutzung und hat die höchste Krebsrate des Landes. Tausende tote Sardinen am Strand in der chilenischen Hafenstadt Valparaíso sorgten schon einmal für Panik bei der Bevölkerung, doch nichts geschah. Auf Hilfe seitens der Regierung warten die Menschen vergebens. Nachdem bereits Wochen vergangen waren, beschlossen die betroffenen Menschen in Quintero und Puchuncaví zu protestieren, um so auf ihre schreckliche Situation aufmerksam zu machen. Doch anstatt Hilfe wurde von der Polizei Wasserwerfer und Tränengas gegen die friedlichen Demonstranten eingesetzt. Sogar Spezialkräfte der Polizei wurden dort von der Regierung stationiert. Jetzt wurde der Anführer der Demonstrationen tot aufgefunden. Alejandro „El Mecha“ Castro wurde nur 27 Jahre alt. Hier der Hilferuf aus Chile.Es ist wichtig, dass es verbreitet wird:  Weiterlesen →

Endlich! Congratulations Dr. Denis Mukwege – kongolesischer Gynäkologe – An African Hero

MukeweDr. Denis Mukwege war so oft für den Friedensnobelpreis nominiert, jetzt hat er ihn endlich verdient bekommen und zwar zusammen mit der jesidischen  Aktivistin Nadia Murad . Die 25-jährige Jesidin Murad ist selbst Opfer von Kriegsverbrechen. Sie wurde von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) im Irak als Sex-Sklavin gehalten und vergewaltigt. Und genau solchen Frauen, die zuvor sexueller Gewalt zum Opfer gefallen waren, hilft Dr. Denis Mukwege. Für die missbrauchten Frauen und Kinder in der Demokratischen Republik Kongo ist der Arzt Denis Mukwege die letzte Hoffnung, denn Frauen und Kinder tragen die Hauptlast der Konflikte. In der Demokratischen Republik Kongo wird sexuelle Gewalt systematisch als Kriegswaffe eingesetzt. Die jungen Rebellen werden dazu gezwungen – auf Befehlsverweigerung steht die ­Todesstrafe. Die UNO bezeichnet den Kongo als „Welt-Hauptstadt der Vergewaltigung“ und spricht vom „gefährlichsten Land für Frauen“. Die Statistiken zeigen, dass die sexuelle Gewalt immer weiter zunimmt. Über eine halbe Million Frauen sollen seit Beginn des Krieges 1998 vergewaltigt worden sein. Weiterlesen →

Bestätigt: Pestizid tötete 72 Millionen Bienen an nur einem Tag – Pesticide killed 72 million bees in just one day

Mehr als 72 Millionen Bienen starben an nur einem einzigen Tag. Drei Monate nach dem Massensterben wurde die Ursache bestätigt. Ein Pestizid, mit dem ein nahegelegenes Feld besprüht wurde, ist verantwortlich. In Argentinien, in der Nähe der Stadt La Paz, südlich des Traslasierra-Tals, wurden 920 Bienenstöcke an nur einem einzigen Tag ruiniert. Auf der andren Seite der Erde verendeten bei einem anderen Imker eine Million seiner Bienen. Jetzt erhielt auch der australische Imker die Bestätigung eines Labors, dass die Bienen an einer Fipronil-Vergiftung gestorben waren – einem Insektizid, das üblicherweise verwendet wird, um Termiten zu töten. Die Bienenstöcke waren etwa 5 Kilometer von einem anderen Imker entfernt, wo im November etwa 120 Bienenstöcke durch das selbe Insektizid starben. In Europa wurde jetzt ein österreichischer Obstbauer sogar zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil er illegal ein Insektizid verbreitet hatte. Dutzende benachbarte Bienenvölker wurden vernichtet. Wussten Sie, dass es für ein 450-Gramm-Glas Honig 1152 Bienen braucht, die 180.246 km zurücklegen und dabei 4,5 Millionen Blüten besuchen? Das sind 156 km pro Biene! Weiterlesen →

Vergewaltigung – Eine alltägliche Praxis in der Milchindustrie – Got Rape? – The Dairy Industry Does

zur englischen Version Immer mehr Grausamkeiten aus der Milchindustrie werden aufgedeckt. In Neuseeland zum Beispiel machte eine von Farmwatch und SAFE durchgeführte verdeckte Ermittlung in der Milchindustrie eine grausame Entdeckung, die nach der Veröffentlichung für Empörung sowohl bei der Bevölkerung als auch sogar bei den Milchbauern auslöste. Mehr als 2 Millionen männliche Kälber wurden jede Saison getötet, vier Tage nach der Geburt, und buchstäblich wie Abfall zurückgelassen, um am Straßenrand abgeholt zu werden. Weltweit sollen es 21 Millionen männliche Kälber sein, die jährlich ermordet werden. Die industrielle Hochleistungslandwirtschaft zeigt einmal mehr ihre grausamen Seiten. Kritik gibt es aber auch aus Deutschland: Konsumenten stellen sich Kühe vor, die – wie es auf Verpackungen regelmäßig abgebildet wird – im Freien grasen. Doch die Realität sieht anders aus. Auch Bio-Labels und Zertifikate können Kühe und Kälber nicht vor Leid bewahren, wie aktuelle schockierende Aufnahmen aus einem Bio-Milch-Betrieb zeigen, die eine britische Supermarktkette beliefert. Im November werden Führungskräfte aus der Milchwirtschaft aus ganz Europa mit EU-Kommissar Phil Hogan über den aktuellen Zustand der EU-Milchwirtschaft diskutieren, aber sicherlich nicht über das Tierleid!  Weiterlesen →

Gedanken zu Kavanaugh – Die logische Konsequenz wäre, einen anderen Kandidaten zu suchen!

Am 9. Juli 2018 wurde Brett Kavanaugh durch Präsident Donald Trump als Kandidat für die Nachfolge des aus dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten (Supreme Court) ausscheidenden Anthony Kennedy nominiert. Es betrifft also die USA. Doch warum interessiert  man sich weltweit für  Kavanaugh? Philip Wollen aus Australien hat es auf den Punkt gebracht. Zurzeit verbringt er einen großen Teil der australischen Nacht damit, die gegenwärtige US-Politik zu beobachten, und zwar beschäftigt ihn die Anhörung Kavanaughs. Es geht mitnichten um irgendeinen Richter. Es ist ein Sitz in dem höchsten Gericht im Land. Eine Position, die die Geschichte verändern könnte. Es ist eine Ernennung auf Lebenszeit. „Dieser abscheuliche Mann hat eine dünne Haut, ist jähzornig, kennt keine Ethik und hat einen Charakter vom flachen Uferrand des Genpools,“ so Philip Wollen. Mit dieser Meinung steht Philip nicht alleine, denn „Kavanaugh habe den Fragestellern im Justizausschuss des US-Senats in unmäßiger, aufhetzerischer und parteiischer Art geantwortet“, so in einem offenen Brief von Juraprofessoren, die den US-Senat auffordern, Brett Kavanaugh nicht als neuen Richter für das Oberste US-Gericht zu bestätigen. Der Brief wurde bereits von über 1000 Professoren unterzeichnet. Wenn also ein Kandidat wie Kavanaugh so in der Kritik steht, wäre da nicht die logische Konsequenz, einen anderen Kandidaten zu suchen? Weiterlesen →