12 Jahre nach Deepwater Horizon und vielen weiteren Ölkatastrophen -Tausende Liter Diesel zerstören das fragile Ökosystem von Galápagos-Inseln- 12 years after Deepwater Horizon and many other Oil Spills -‘Thousands of litres of diesel’ spilled near Galapagos Islands

Nirgend sonst auf der Welt gibt es solche Artenvielfalt, so viele geschützte Meerestiere wie vor den Galapagos-Inseln. Und nicht nur, dass Chinesische Fischereiflotten das fragile Galapagos-Ökosystem bedrohen, schon wieder zerstört eine Ölkatastrophe das fragile Ökosystem. Das Gebiet ist auch die Heimat von Riesenschildkröten. Nachdem 2019 in den Gewässern vor den Galapagos-Inseln 600 Gallonen Öl ausgelaufen sind, sank jetzt ein Schiff  mit 47 Dieselfässern vor der Küste. Erst im Januar 2022 die schreckliche Ölkatastrophe  im Amazonas-Regenwald von Ecuador und jetzt laufen Tausende Liter Diesel ins Meer, des ökologisch sensiblen Gebiets von Ecuador. Die Galápagos-Inseln gehören zu Ecuador. Immer wieder kommt es zu schrecklichen Ölkatastrophen und zahlreiche Ölkatastrophen haben 2021 und auch bereits 2022 viele tote Meerestiere gefordert. So wurde Strand im Osten Thailands, nachdem aus einer Unterwasserpipeline Öl ausgetreten war, zum Katastrophengebiet erklärt. In Peru verursachte ein Tsunami ein Ölpest nach einem Vulkanausbruch im Pazifischen Ozean. Noch immer leidet Perus Küsten unter dieser schrecklichen Ölkatastrophe. Genau vor 12 Jahren explodierte die Bohrinsel Deepwater Horizon. Und genau diese Ölkatastrophe hat dazu geführt, dass Ölkatastrophen sehr schnell aus den Medien verschwinden. Immer wieder kommt es zu schlimmen Katastrophen durch Öltanker oder Containerschiffe, doch selten erfährt man, welche Schäden diese Katastrophen hinterlassen haben. Ob die Havarie vor Mauritius, die eine Umweltkatastrophe verursachte und Treibstoff die Strände der Urlaubsinsel verseuchten, oder die Grande America in der Biskaya in Brand geriet und eine Umweltkatastrophe verursachte.  Die Ölpest im Golf von Mexiko 2010 wurde durch die Explosion der Ölbohrplattform Deepwater Horizon ausgelöst und ist eine der schwersten Umweltkatastrophen dieser Art. Sie kostete den Ölkonzern BP 20,8 Milliarden Dollar. Wenn ein Konzern eine Ölkatastrophe verursacht, geht es um viel Geld und auch um Aktienkurse. Daher wird lieber eine Ölkatastrophe verschwiegen, denn wo kein Kläger, da auch kein Richter. Eigentlich wollte Ecuadors Präsident das Schutzgebiet der Galapagos-Inseln sogar erweitern, doch was bleibt von dem fragilen Ökosystem nach all der Katastrophen wirklich noch übrig? Weiterlesen →

Die Schlacht von Tschernobyl -Einer der radioaktivsten Orte der Welt!- The Battle Of Chernobyl-Chernobyl seen as nuclear risk ‘nightmare’

36 Jahre nach dem Super-GAU im AKW Tschernobyl sind die Probleme vor Ort noch längst nicht gelöst, denn etwa 190 Tonnen Kernbrennstoff befinden sich noch immer im Inneren des Unglücksreaktors. Vom 1986 havarierten Atomkraftwerk Tschernobyl gehen drei Gefahren aus. Zum einen vom sogenannten Betonsarkophag, der unmittelbar nach der Katastrophe in aller Eile um die Ruine herum errichtet worden war, zum anderen von der in der in der üppigen Vegetation rund um Tschernobyl gespeicherten Radioaktivität, die durch Waldbrände wieder freigesetzt werden und der Krieg in der Ukraine. Auch nach 36 Jahren ist Tschernobyl eine tickende Zeitbombe. Wie das Fachblatt „Science“ berichtete, zeigen Sensoren in verschiedenen Bereichen eine steigende Anzahl von Neutronen an, was auf eine Kettenreaktion hinweist. Tschernobyl – Horror ohne Ende, denn Tausende von Panzern und Truppen fuhren in den ersten Stunden des russischen Einmarsches in die Ukraine im Februar 2022 in die bewaldete Sperrzone von Tschernobyl ein und wühlten hochgradig verseuchte Erde vom Ort des Unfalls von 1986 auf, der die schlimmste Atomkatastrophe der Welt war. Das Schlimmste an der Tschernobyl–Katastrophe war, dass niemand der Bevölkerung reinen Wein einschenkte. Fakten wurden verschleiert, Informationen zurückgehalten. 36 Jahre nach Tschernobyl haben wir immer noch nicht die ganze Wahrheit erfahren, denn so soll im Februar 2022 radioaktiver Staub aufgewirbelt worden sein und mehrere Stationen zeigten kritische Werte. Doch wir erfuhren nur. im März 2022, dass laut Ukrainischer Netzbetreiber  das Atomkraftwerkt Tschernobyl ohne Strom sei und die alten Brennelemente konnten nicht mehr gekühlt werden. Hier, in der Erde eines der radioaktivsten Orte der Welt, haben russische Soldaten Schützengräben ausgehoben. Ukrainische Beamte befürchten, dass sie damit ihre eigenen Gräber schaufelten. Weiterlesen →

Wälder sterben aus Gier! Wie viele Bäume werden jedes Jahr oder im Jahr 2022 gefällt? A world without trees! How Many Trees Cut Down Each Year or in 2022?

Wenn Sie sich jemals gefragt haben, wie viele Bäume jedes Jahr gefällt werden, lautet die erschreckend kurze Antwort, dass jährlich 15 Milliarden Bäume durch Entwaldung verloren gehen. Obwohl diese Zahl atemberaubend ist, kann es schwierig sein, sie sich vorzustellen.  Leider sind sich viele Menschen weder der Ursachen der Entwaldung noch der Auswirkungen bewusst, die sie auf unseren Planeten hat. Dieses Bild macht es ein wenig leichter zu verstehen: Für die 15 Milliarden Bäume, die jedes Jahr gefällt werden, könnte jeder Mensch auf der Erde 3.000 Rollen Toilettenpapier bekommen. Wenn Sie sich 3.000 Rollen Toilettenpapier vorstellen, die in Ihrem Badezimmer liegen, würden wahrscheinlich nicht alle hineinpassen. Stellen Sie sich nun vor, wie vielen Bäumen nur diese 3.000 Rollen entsprechen und wie viel Abholzung das bedeutet. Es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum Menschen so viele Bäume fällen, aber nicht das Toilettenpapier, also die Papierproduktion, ist eine der Hauptursachen. Nicht nur der Amazonas-Regenwald wird gerodet und Indigene werden ermordet, sondern auch die Regenwälder im Kongo. Nicht nur in Indonesien verschwinden wichtige Wälder, sondern auch in  Nordamerika. Und während Sie diesen Beitrag lesen, frisst sich die Industrie durch Guatemala und durch Australiens Regenwälder. Und von den Medien unbemerkt, werden Tausende Menschen in der Provinz Cabo Delgado bei gewaltsamen Angriffen vertrieben. Aber auch Konzerne, die ohnehin als Umweltsünder gelten, wie General Mills, IKEA, Johnson & Johnson, Kellogg, L’Oréal, Mars, Nestlé, PepsiCo, Procter & Gamble und Unilever, zerstören weiterhin Millionen Hektar Wald. Kurzum, jährlich gehen 15 Milliarden Bäume durch Entwaldung verloren und es ist an der Zeit, sich endlich bewusst zu werden, ohne Bäume wird es in Zukunft keine Menschen mehr geben. Klingt komisch, ist aber so!  Weiterlesen →

Müssen wir uns auch nach 2022 durch Glyphosat vergiften lassen? Erst verboten, jetzt wieder erlaubt- Käserei aus Bayern erlaubt Milchbauern wieder Glyphosat-Einsatz! Horrible! Glyphosate Dossier – Despite controversies, glyphosate could be authorized in Europe after 2022

Das Unkrautbekämpfungsmittel Roundup (Glyphosat) ist in der Luft, im Regen, im Grundwasser, in der Erde und in den meisten Nahrungsmitteln zu finden. Laut einer aktuellen Studie, wurde Glyphosat in Muttermilch, im Blut und Urin gefunden. Wissenschaftliche Studien belegen die Schädigung lebender Organismen und der Umwelt durch Pestizide, einschließlich Bestäuber und immer mehr wissenschaftliche Forschungen weisen auf dessen krebsfördernde Eigenschaften hin. Daraufhin haben bereits viele Länder den Einsatz von Glyphosat verboten, wie aktuell Mexiko. Doch obwohl bekannt ist, was Glyphosat anrichtet, müssen wir uns bis 2023 weiterhin von BayerMonsantos Glyphosat vergiften lassen. So will es das EU-Recht. Und stellen Sie sich vor, sollte Glyphosat in der EU auch nach 2023 wieder zugelassen werden, könne Glyphosat nicht ohne weiteres in Deutschland verboten werden. Genau das sagte Dr. Kristian Kather von der Bayer AG und Vorsitzender der Arbeitsgruppe ‚Glyphosate EU Regulatory Group‘ (GRG) der Industrie. „Glyphosat ist ein wichtiger Baustein im Werkzeugkasten der Unkrautbekämpfung“, so Kather von der Bayer AG. Was er aber lieber verschweigt: Achtunddreißig Unkrautarten haben inzwischen eine Resistenz gegen Glyphosat entwickelt, die in 37 Ländern und in 34 verschiedenen Kulturen verbreitet sind. Glyphosat-resistente Unkräuter bedrohen Obstplantagen, Weinberge, Äcker für Getreide und sogar Weiden für Vieh. Das Geschäft hat offensichtlich Vorrang vor der Gesundheit von Mensch und Natur, denn Milchviehhalter, die an die Goldsteig Käsereien liefern, dürfen ab sofort wieder glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel verwenden, so eine aktuelle Meldung aus der Milchwirtschaft.  Zur Begründung verweist die Molkerei auf die hohen Kosten der Milcherzeuger. In dieser Situation sollen die Betriebe entlastet werden. Deutschland ist nicht nur der größte Fleischproduzent in der EU, sondern auch der größte EU-Milchproduzent. Die Milchwirtschaft produziert ​​ca. 32 Millionen Tonnen Kuhmilch im Jahr. Das Tierleid wird mit rund 3,2 Milliarden Euro Subventionen gefördert, denn soviel bekommt der Agrarsektor im Jahr. Jetzt zahlen wir sogar dafür, dass wir mit Glyphosat vergiftet werden. Weiterlesen →

Eines der größten Wildtierverbrechen der Welt“: Glasaalschmuggel – Schmuggler aus Asien mit 300 Tausend lebenden Baby-Aalen in Koffern auf Amsterdamer Flughafen erwischt- ‘One of world’s biggest wildlife crimes’: glass eel smuggling -300,000 baby eels rescued from Malaysian in the Netherlands

Am Amsterdamer Flughafen Schiphol machten Sicherheitskräfte eine schreckliche Entdeckung. Drei Malaysier hatten auf ihrer Reise von Portugal nach Malaysia 300 Tausend lebende Baby-Aale in ihrem Gepäck versteckt. Die 105 Kilo schwere Fracht wurde in Wassersäcken transportiert, die auf acht Koffer verteilt waren. Das Gepäck der Malaysier, zwei Männer und eine Frau, erregte die Aufmerksamkeit der Sicherheitskräfte während ihrer Zwischenlandung auf dem Flughafen Schiphol.  Die drei wurden verhaftet. „Die 0,3 Gramm schweren Fische sind lukrative Schmuggelware. Große kriminelle Netze schmuggeln die Baby-Aale oft von Europa nach China, wo sie in einer von Hunderten von Fisch-Farmen im Land gebracht werden. Der Fisch ist in ganz Asien, insbesondere in Hongkong, gefragt. Diese Stadt ist das Epizentrum des Aalschmuggels“, so Aalforscher Martijn Schiphouwer. Der illegale globale Handel mit exotischen Tieren wird  auf mehr als 10 Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt. Viele Tiere werden aus ihrer natürlichen Umgebung genommen, um den Tierhandel zu beliefern. Es wird geschätzt, dass 90 Prozent der gehaltenen wilden Tiere innerhalb der ersten zwei Jahre der Gefangenschaft sterben. Und nicht nur nur in Asien boomt der illegale Handel mit Wildtieren, sondern auch in Europa. Weiterlesen →

Landwirtschaft muss neu gedacht werden! Kennen Sie Paul Kaiser? Ein kalifornischer Landwirt hat die wirksamste Methode gefunden, Nutzpflanzen in Dürregebieten anzubauen! The Drought Fighter- Farmer in California have found the most effective way to grow food in a warming world

zur englischen Version Landwirtschaft ist überall auf der Welt eine Wette gegen das Wetter und schon jetzt bedrohen extreme Dürren samt Wasserknappheit, die Getreideernten. Extreme Dürre, der Verbrauch von Wasser steigt auf Rekordhöhe. Nein, diese Meldung stammt nicht aus Afrika, sondern aus Europa. Nach dem Bericht des Weltklimarates IPCC wird die globale Erwärmung allgemein dazu führen, dass global die trockenen Gebiete trockener werden. Das trifft auch auf Europa als Ganzes zu. Und in der Tat, sind laut Dürremonitor die Böden in einigen Regionen Deutschlands schon wieder zu trocken. Ein Grund, welches auch Bayer dazu nutzen könnte, endlich sein Wundermittel gegen Dürre gewinnbringend auch in Deutschland zu verkaufen. Schon lange versucht der umstrittene Konzern Monsanto, der von Bayer übernommen wurde, seine genetisch veränderten Pflanzen, die gegen Dürre resistent sein sollen, als Wunderlösung für die Ernährungssicherheit zu verkaufen. In anderen Ländern ist Bayer mit seiner Wunderlösung gescheitert, so wie in Afrika. Afrika gilt als Testgebiet für den Genmais und daher wird der Genmais auch als „Ein Mais für Afrika“ bezeichnet. „Gute Erträge auch bei Dürre“ heißt es und wird mit Entwicklungshilfe gefördert. Doch nicht nur Tansania, sondern auch Südafrika  haben diese Lüge entlarvt. Es hat sich herausgestellt, dass der genveränderte Mais bei extremer Dürre sogar schlechtere Erträge bringt. Und nicht nur der Mais ist genmanipuliert, sondern sogar Obst und Gemüse. Und nicht vergessen, genmanipulierte Sorten, wie Getreide oder sogar Kartoffeln, kommen nie alleine, sondern auch im Gepäck sind gesundheitsgefährdende Pestizide wie Glyphosat. In nur 100 Jahren gingen auf Grund von Monokulturen über 75 Prozent der biologischen Vielfalt verloren. Pflanzen, Insekten und Organismen sind für die Nahrungsmittelproduktion von entscheidender Bedeutung, doch diese Artenvielfalt geht verloren. Die UN-Lebensmittelbehörde warnt deshalb vor der Bedrohung der weltweiten Nahrungsmittelproduktion durch mangelnde Artenvielfalt in der Umwelt. Wer die Debatten über die Landwirtschaft in den letzten zehn Jahren verfolgt hat, wird feststellen: Durch die industrielle Landwirtschaft gibt es Wasserverunreinigung und -verschwendung, Luftverschmutzung, Bodenvernichtung und Schäden bei der lokalen Wirtschaft. Industrielle Landwirtschaftsbetriebe behaupten, sie würden den Hunger in den armen Ländern der Welt beenden – doch der Großteil der Nahrungsmittel, die in Entwicklungsländern angebaut werden, wird in reiche Länder exportiert!  Eine andere Welt ist pflanzbar , das spüren bereits in den USA auch große Konzerne. Denn ein neuer Trend zur Individualität trifft Nestlé, Unilever, Mondelez, General Mills oder Kraft Heinz gleichermaßen. Jungen Start-ups dagegen kommt er zugute. Gerade die Silicon-Valley-Milliardäre investieren lieber in „gesunde Ernährung“ statt Konzerne, die für ihr Junkfood bekannt sind. Und ein Mann, der schon vor Jahren erkannte, dass sich die Landwirtschaft ändern muss, ist  Paul Kaiser. Paul Kaiser zeigt mit seinem kleinen Hof, wie er trotz der Dürre reichlich erntet. Dieser kalifornische Landwirt hat eine Methode ohne Genmanipulation und Pestiziden  gefunden, Nutzpflanzen in Dürregebieten anzubauen! Weiterlesen →

Schlimmste Hungerkrise in Ostafrika seit Jahrzehnten – doch Blumen für die Welt statt Gemüse gegen den Hunger – Why boycott flowers carried by Africa- East Africa Faces Worst Hunger Crisis in Decades!

zur englischen Version Ostafrika steht vor der schlimmsten Hungerkrise seit Jahrzehnten. Millionen von Menschen in Kenia und Äthiopien drohen aufgrund verspäteter Regenfälle zu verhungern. Hilfsorganisationen warnen vor einer Katastrophe, wenn nicht dringend etwas unternommen wird. Nicht nur Nestlé pumpt Wasser aus Äthiopiens Boden, sondern auch die Blumenindustrie. Denn während Menschen in Äthiopien hungern, werden jede Nacht die Rosen in Kühlwagen nach Addis Abeba gebracht und dann mit dem Flugzeug nach Brüssel. Von Brüssel aus werden die Blumen zur Verteilung in die Niederlande gefahren. Jedes Jahr 4,3 Milliarden Rosen, gefährliche Chemikalien incl. Die meisten bei uns angebotenen Blumen kommen aus Ostafrika, und für einen Strauß von – sagen wir – 15 Rosen wurde dort eine gut gefüllte Badewanne Wasser (150 l) verbraucht. Zwischen 7 und 13 Liter Wasser stecken in jeder afrikanischen Schnittblume. An billigen Blumen aus Afrika für Europa klebt Blut. Moderne Sklavenarbeit ist in der afrikanischen Blumenindustrie weit verbreitet. Die afrikanischen Arbeiter, die meisten sind junge Frauen, müssen unter schwierigen Bedingungen arbeiten, und wenn sie sich über mangelnde Sicherheitsvorkehrungen beschweren, werden sie entlassen. Die Hungersnot in Äthiopien spitzt sich zu, doch statt Gemüse gegen den Hunger anzubauen, bauen europäische Unternehmen Blumen für Europa an. Nicht anders in Kenia, auch hier leiden Millionen Menschen unter einer Dürre. Doch statt Lebensmittel anzubauen, laden in Aalsmeer, Niederlande, wo die weltgrößte Blumenauktion stattfindet, jede Woche aus Kenia 42 Frachtflugzeuge, deren Fracht sind Blumen für Europa. Kenia gilt neben Äthiopien als einer der „aufstrebenden Sterne“ der globalen Blumenzuchtindustrie. Schauen Sie sich in den Supermärkten um: Rosen und andere Sommerblumen zu jeder Jahreszeit. Könnten diese Blumen sprechen, dann würden sie von miserablen Arbeitsbedingungen, Hungerlöhnen, Gesundheitsrisiken und ökologischem Desaster in der Blumenindustrie Afrikas berichten. Wo noch fruchtbarer Boden vorhanden ist, bauen Produzenten aus Europa Blumen an, die Sie dann zum Aktionspreis in den Supermärkten und Discountern erhalten, doch Blumen machen niemanden satt! Die neue Dreistigkeit der Konzerne: „Schenken Sie Blumenfreude –  „nachhaltig“ angebaut. Dass Menschen wegen der „Blumenfreude“ hungern und kein Trinkwasser haben, wird verschwiegen. Weiterlesen →

Das ist kein Witz! Die UN wählt ausgerechnet Iran in die Kommission für Frauenrechte- No Joke: U.N. Elects Iran to Women’s Rights Commission 2022-2026 Term

Iran zum Wächter über die Rechte der Frauen zu machen, ist vergleichbar damit , dass man einen Brandstifter zum Chef der Feuerwehr macht!  Die UNO hat in der Tat Iran für den Posten in der Kommission für die Stellung der Frau gewählt. Der Iran erhielt 43 Stimmen und China 48 Stimmen von insgesamt 53 Stimmen. Die vierjährige Amtszeit der Länder in der Kommission hat begonnen. UN Women ist die Fachstelle der UNO für Gleichstellung und Frauenförderung. Bizarr, denn erst im März 2022 konnte Nazanin Zaghari-Ratcliffe nach sechs Jahren in der Hölle, von Großbritannien „freigekauft“ werden. Das Evin-Gefängnis im Nordwesten Teherans ist bekannt für seine unmenschlichen Haftbedingungen. Dort werden auch Frauen täglich erniedrigt, gedemütigt und gefoltert, so wie die iranische Menschrechtsverteidigerin Saba Kordafshari. Sabas Strafmaß wurde sogar von neun auf 24 Jahre heraufgesetzt, nur weil sie sich für die Rechte von Frauen eingesetzt hat. Anscheinend nimmt die UN die Frauenrechte nicht ernst, denn auch Saudi Arabien wurde von der UNO zum Wächter über die Rechte der Frauen für den Zeitraum 2018-2022 gewählt, sogar unterstützt von europäischen Ländern. Der belgische Ministerpräsident sagte später, er bedauere die Wahl seines Landes, doch damit war den Frauen auch nicht geholfen. Und jetzt also Iran, mit Unterstützung von mindestens vier EU- und westliche Demokratien. Was sind Frauenrechte wirklich noch wert? Weiterlesen →

Chinas grausamer Hundefleischhandel, wo lebenden Hunden die Beine abgehackt werden – Hunderte Welpen aus dem Fleisch- und Tierhandel in China gerettet-Inside China’s brutal dog meat trade where live dogs have legs hacked off and are blowtorched to make snacks!Hundreds of puppies rescued from meat and pet trade in China!

Es sind schreckliche Bilder, die uns immer wieder aus den Schlachthöfen für Hunde erreichen. Doch diesmal eine freudige Nachricht, denn Chinesische Tierschützer und der Polizei ist es gelungen, in der chinesischen Provinz Anhui einen Lastwagen mit 260 Welpen und 22 erwachsenen Hunden zu stoppen. Chinas Handel mit Fleisch von Hunden sowie der mit dem Fell von Hunden sind eng miteinander verbunden. Eine regelrechte Hundefleisch-Mafia stiehlt Hunde von den Straßen und verkauft dieses Fleisch sogar als Hähnchenfleisch an Touristen. Die Haut und das Fell der Tiere verkaufen sie an die Industrie für Bekleidung. Schlachthöfe haben keine Verwendung für Felle und begrüßen Kürschner, die ihnen die Felle abnehmen, sonst müssten sie diese Felle entsorgen. Daher ist es eine Win-Win-Situation für Metzger und Kürschner. Nachdem ein Hund getötet und gehäutet wurde, wird das Fell zu Großhandelspreisen an Bekleidungsfabriken verkauft. Ein Fabrikbesitzer wurde mit den Worten zitiert: „Wenn die Kleidungsstücke nicht innerhalb von sechs Monaten verkauft werden, sende mir eine E-Mail und ich kann dann neue Etiketten anfertigen, dass es sich um Nerz handelt.“ Der Handel mit Hunden in China boomt, auch wenn China etwas anderes behauptet. Im aktuellen Fall waren die erwachsenen Hunde für den Fleischhandel bestimmt und die Welpen für den Verkauf als Haustiere. Sie hatten eine 1.700 Kilometer lange Reise von Guizhou nach Huainan vor sich, als sie von örtlichen Aktivisten auf der Autobahn entdeckt wurden. Weiterlesen →

R.I.P. Menschenrechtsverteidigerin Leonor Viloria Wayuu- In Kolumbien kämpfen die bedrohten Frauen der Wayuú-Gemeinschaft weiter gegen den ausufernden Bergbau- The story of Blood Coal- In Colombia, threatened women of the Wayuú community continue to fight rampant mining

Euer Profit kostet uns das Leben! Indigene Völker von Lateinamerika sterben; schuldig sind multinationale Konzerne. Nicht nur die Menschenrechtsverteidigerin Leonor Viloria ist gestorben, sondern ganz im Stillen stirbt der gröβte indigene Volksstamm des Landes, die Wayúu. Ihr lebenspendender Fluss wurde für ein Kohlebergwerk privatisiert. Zehntausende Kinder sind bereits an Unterernährung gestorben und dieses Sterben hört nicht auf. Die Tragödie der Wayúu ist weit davon entfernt, der einzige Fall von schwerer Verletzung der Rechte indigener Völker seitens groβer Firmen zu sein. In Brasilien war der Coca Cola-Konzern in verschiedene Auseinandersetzungen mit indigenen Völkern verwickelt, da er Zucker von der nordamerikanischen Firma Bunge kauft, die diesen laut Anklage in gestohlenen Ländereien produziert. Und einer der schwerwiegendsten und traurig bekannten Fälle ist das Desaster von Chevron im ecuadorianischen Amazonas. Die Kichwa kämpfen seit Jahren gegen Chevron und die hinterbliebene Ölverschmutzung.  Verseuchte Böden, verdrecktes Wasser, verpestete Luft, das ist das Erbe von Texaco/Chevron in Ecuadors Regenwald. Trotzdem annullierte der Internationale Gerichtshof das Urteil gegen den Erdölkonzern Chevron. Die Strafe von 9,5 Milliarden US-Dollar gegen Chevron wurde damit aufgehoben.Das muss man sich mal vorstellen – Konzern vor Menschenrecht – einfach widerlich! Nicht anders in Kolumbien, denn es gibt im Rahmen des Freihandelsabkommens nicht nur das Monsanto-Gesetz, sondern Konzerne können Länder auf Schadenersatz für zukünftige Ertragsverluste verklagen. So wurde Kolumbien, nachdem Indigene verhindern konnten, dass multinationale Konzerne im kolumbianischen Teil des Amazonasgebiets wegen Gold den Nationalpark Yaigojé Apaporis zerstörten, von den Konzernen auf 16,5 Milliarden Dollar verklagt. Kolumbien ist nicht nur der größte Kaffeeproduzent der Welt, sondern auch der Bergbausektor gehört zu den am stärksten wachsenden Sektoren Kolumbiens. Deutschland gehört zu den Ländern, die auf „billige“ Rohstoffexporte für ihre konventionelle Energiegewinnung und Industrien setzen. So beziehen auch deutsche Energieriesen Kohle aus Kolumbien. Viele Menschen wurden aus der Provinz Cesar für den Kohleabbau vertrieben, verschleppt oder sogar misshandelt und getötet. Auch die indigene Volksgruppe der Wayuu kämpft seit Jahren um ihr angestammtes Territorium. Die Angehörigen der Volksgruppe sterben an Hunger und Durst. Kolumbien ist das gefährlichste Land der Welt für Umweltschützer, allein 2021 wurden 138 Menschen getötet. Auch Leonor Viloria, eine Sprecherin der Wayuu-Indigenen, die in der Grenzregion Guajira leben, machte immer wieder darauf aufmerksam, dass die Region in der  unter anderem Steinkohle abgebaut wird, die auch nach Deutschland exportiert wird, unter extremer Trockenheit leidet und Kinder sterben. Ihre Familie teilte uns am 30. März 2022 mit, dass sie auf einer Intensivstation in der Stadt Riohacha, gestorben ist. Die Menschenrechtsverteidigerin wurde mehrfach bedroht, weshalb sie unter Schutz stand. Doch die bedrohten Frauen der Wayuú-Gemeinschaft lassen sich nicht aufhalten und kämpfen weiter gegen den ausufernden Bergbau.  Weiterlesen →